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Larissa Eikermann

Die Externsteine in der Kunstvermittlung, page 1 - 14

Eine Studie zur regionalen Kulturerbebildung

1. Edition 2019, ISBN print: 978-3-8288-4261-8, ISBN online: 978-3-8288-7274-5, https://doi.org/10.5771/9783828872745-1

Series: KONTEXT Kunst - Vermittlung - Kulturelle Bildung, vol. 20

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
La ris sa E ik er m an n Di e Ex te rn st ei ne in d er K un st ve rm itt lu ng Tectum Band 20K Kunst · Vermittlung Kulturelle Bildung ontext Larissa Eikermann Die Externsteine in der Kunstvermittlung Eine Studie zur regionalen Kulturerbebildung KONTEXT Kunst Vermittlung Kulturelle Bildung KONTEXT Kunst – Vermittlung – Kulturelle Bildung Band 20 Die Externsteine in der Kunstvermittlung Eine Studie zur regionalen Kulturerbebildung von Larissa Eikermann Tectum Verlag Larissa Eikermann Die Externsteine in der Kunstvermittlung Eine Studie zur regionalen Kulturerbebildung KONTEXT Kunst – Vermittlung – Kulturelle Bildung. Band 20 ePDF: 978-3-8288-7274-5 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Werk unter der ISBN 978-3-8288-4261-8 im Tectum Verlag erschienen.) ISSN: 1868-6060 Zugl. Dissertation an der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn, Institut für Kunst, 2018 Umschlaggestaltung: Tectum Verlag, unter Verwendung einer Fotografie des Externsteine-Modells von Regina Reimer, 2015 | © Larissa Eikermann © Tectum – ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2019 Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Inhalt Dank 9 Vorwort 11 English Abstract 13 1 Einleitung 15 2 Die Externsteine in der Forschung – eine Einführung 21 2.1 Geographische, geologische und etymologische Grundlagen 21 2.2 Beschreibung der künstlich entstandenen Anlagen an den Felsen 22 2.3 Die Quellen- und Forschungslage 41 2.3.1 Die urkundliche Überlieferung zur mittelalterlichen Geschichte der Externsteine (1093–1564) 41 2.3.1.1 Hochmittelalterliche Quellen (1093–1183) 41 2.3.1.2 Spätmittelalterliche Quellen (1366–1564) 46 2.3.2 Die Anfänge der Rezeptionsgeschichte ab 1564 bis 1823/1824 49 Exkurs: Die völkische und nationalsozialistische Instrumentalisierung der Externsteine (ca. 1890‒1945) 57 3 Forschungsmethodik und Zielsetzung 63 3.1 Regionale Kulturerbebildung als Forschungsansatz 63 3.1.1 Die Weltkulturerbepädagogik (World Heritage Education) der UNESCO 63 3.1.2 Die Weltkulturerbepädagogik in Deutschland, ihre Protagonisten und die aktuelle Forschung 64 3.1.3 Regionale Kulturerbebildung in Anlehnung und Abgrenzung zur Weltkulturerbepädagogik 70 3.1.4 „Kulturerbe“ – Definitionsansätze 71 3.1.5 Die Externsteine als Kulturerbe?! – Ziele der Kunstvermittlung 73 3.1.6 Allgemeine Bedeutung der Vermittlung des regionalen Kulturerbes 74 3.2 Die Projektarbeit als Methodik für die kunstdidaktische Vermittlung 76 3.2.1 Einführung 76 Exkurs: Historischer Diskurs 77 3.2.3 Merkmale der Projektarbeit 79 3.2.4 Warum die Projektarbeit in der Kunstvermittlung und der regionalen Kulturerbebildung? 82 3.3 Die Projektkonzepte für die Vermittlung 85 3.3.1 Auswahl und Struktur 85 3.3.2 Medien und Materialien 86 3.4 Eingebundene universitäre Seminare 88 3.5 Zielgruppen 90 4 Kunstvermittlung im Kontext der Rezeptionsgeschichte: Lost Places an den Externsteinen – Ein Projektkonzept über verlorene Orte 91 4.1 „Lost Places“ – Eine Einleitung 91 4.2 Der Raum als Ort – Die „Heterotopien“ von Michel Foucault als historische Grundlage und die methodische Vorgehensweise 92 4.3 „Verlorengegangene Orte“ oder „Lost Places“ – Eine Definition 94 4.4 „Lost Places“ an den Externsteinen 96 4.4.1 Corvey und die Externsteine – Das Kloster Hethis und der Standort der Irminsul 97 4.4.2 Die Festungsanlage des Grafen Hermann Adolph zur Lippe an den Externsteinen 102 4.4.3 Die Straßenbahn durch die Externsteine 108 4.5 „Lost Places“ als Projektkonzept für die Vermittlung 113 5 Kunstvermittlung im Kontext der Rezeptionsgeschichte: Die Externsteine und die Kunst mit/auf Postkarten – Ein Mail Art-Projektkonzept 123 5.1 Historische Entwicklung und Definition der Mail Art 123 5.2 Begriffsbestimmung der Mail Art 125 5.3 Ziel und Funktionsweisen der Mail Art 126 5.4 Trägermedien und Darstellungsweisen der Mail Art 128 7 Exkurs: Die Entwicklung hin zu einer Kulturgeschichte der Postkarte 132 5.4.1 Die Postkarte 136 5.4.2 Brief(-umschlag) 137 5.4.3 Briefmarke 139 5.4.4 Stempel 141 5.4.5 Objekte 143 5.5 Kunsthistorische Einordnung und exemplarische Künstlerpositionen der Mail Art (Ray Johnson, Robert Rehfeldt und Ruth Wolf-Rehfeldt) 143 5.6 Mail Art und die Externsteine – Fürstin Pauline zur Lippe und die Anfänge des Tourismus 153 5.7 Ein Mail Art-Projektkonzept für die Vermittlung 165 6 Kunstvermittlung im Kontext der Rezeptionsgeschichte: Die Externsteine von A bis Z – Ein Bilderbuch-Projektkonzept 175 6.1 Historische Anknüpfung des Konzepts 175 6.1.1 Die historische Tradition der Lexikographie – Von den Anfängen des Alphabets bis zum „Deutschen Wörterbuch“ 175 6.1.2 Das Deutsche Wörterbuch der Brüder Grimm als historisches Vorbild 178 6.2 Das Bilderbuch – Ein unterschätztes Medium für die pädagogische Vermittlung 180 6.2.1 Forschungssituation 180 6.2.2 Die Gattung des Bilderbuchs – Eine Definition 182 6.2.3 Das Sachbilderbuch 184 6.2.4 Das (Sach-)Bilderbuch als kunstdidaktischer Lerngegenstand 186 6.2.5 Kriterien für die Produktion eines Sachbilderbuches 189 6.3 Wilhelm Grimm und Wilhelm Strack als Reisende an den Externsteinen 193 6.4 Von A bis Z – Ein lexikographisches Projektkonzept für die Vermittlung 198 7 Schlussbetrachtung 207 8 Ausblick 213 Literaturverzeichnis 215 Sekundärliteratur 215 Internetquellen 230 Abbildungsverzeichnis 235 Dank Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich zugleich um meine an der Fakultät für Kulturwissenschaften im Fach Kunst der Universität Paderborn eingereichte Dissertation, die ohne die Unterstützung von vielen Seiten nicht hätte entstehen können. Der größte und tiefste Dank geht an meine wunderbare Familie. Durch ihre tatkräftige und liebe Unterstützung hat sie maßgeblich zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen. Ihnen ist dieses Buch von ganzem Herzen gewidmet. Ein weiterer besonderer Dank geht an Prof. Dr. Jutta Ströter-Bender für die Übernahme des Erstgutachtens und ihre herzliche und stets vertrauensvolle Begleitung als Doktormutter und Mentorin. Des Weiteren danke ich für das Zweitgutachten Prof. Dr. Iris Kolhoff-Kahl und der Kommission für die konstruktive Begleitung des Promotionsverfahrens. Für Anregungen und Anmerkungen zu meinem Projekt sei Stefanie Haupt und Roland Linde gedankt und ebenfalls allen Urheber*innen, Verlagen, Institutionen etc. für das Einverständnis zur Verwendung und/oder der Bereitstellung der Abbildungen. 9 Vorwort Die Externsteine im Teutoburger Wald gelten in ihrer entsprechenden kultur- und naturhistorischen Bedeutung als eines der bekannten Natur- und Kulturdenkmäler Deutschlands. Sie zeigen beeindruckende Zeugnisse menschlicher Bautätigkeit und künstlerischen Schaffens und üben damit seit Jahrhunderten eine Faszination für die Menschen aus, wobei die unterschiedlichen Facetten der Geschichte dieses Denkmals vom vorchristlichen Heiligtum bis zur christlichen Pilgerstätte umstritten sind und kontroverse wissenschaftliche Debatten anregen. In den vergangenen Jahrzehnten haben zugleich die belastete Geschichte einer Deutung der Externsteine als „germanische Landschaft“ während der NS-Zeit sowie die aktuelle esoterische Vereinnahmung als „Sternen- und Sonnenheiligtum“ auch dazu geführt, dass bisher keine Bildungsmaterialien für das umstrittene Denkmal aus den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen überhaupt entwickelt wurden. Durch Larissa Eikermann werden daher mit diesem Werk erstmalig innovative, wissenschaftlich fundierte wie wegweisende Materialien vorgestellt, welche zukünftig in eine kulturelle und künstlerische Vermittlung zu den Externsteinen regional wie überregional hineinreichen sollen, so in unterschiedlichen Bildungsinstitutionen wie Schulen, Volkshochschulen, Universitäten. Dabei werden hier auch exemplarisch wie modellhaft die Bildungsanliegen der UNESCO auf das regionale Natur- und Kulturdenkmal Externsteine übertragen. Es wird in seinem außergewöhnlichen universellen Wert als europäisches Erbe hervorgehoben. Die Studie enthält grundlegend eine anschauliche Beschreibung der geographischen und geologischen Charakteristika, eine Darstellung der Entstehungsgeschichte wie der Entwicklung der Namensgebung der Externsteine. Sie gibt eine Einführung in erste Diskurse zur kunst- und kulturhistorischen Forschungs-, Deutungs- und Rezeptionsgeschichte der Felsformation seit dem ausgehenden Mittelalter. Das beinhaltet ebenso eine Beschreibung der Gesamtanlage, welche kunsthistorisch sehr differenziert die einzelnen Ebenen des Naturdenkmals aufschließt und seine regionalgeschichtliche wie komplexe kunsthistorische Dimension detailliert wiedergibt. Eine Vorstellung der unterschiedlichen Deutungsebenen und eine Konturierung der kontroversen fachhistorischen Diskussionen, welche zu den unterschiedlichen Interpretationsschwerpunkten der Externsteine gehören, erweitern das wissenschaftliche Bezugsfeld. Kunsthistorische Ergebnisse und kulturwissenschaftliche Diskurse treffen somit aufeinander. Zu den beschriebenen Projektformen, die folgend mit der Vermittlung der Externsteine verbunden werden, gehören in der inhaltlichen Ausformulierung das hoch aktuelle Konzept der „Lost Places“, die partizipative „Mail Art“ und die Gestaltung eines Bilderbuches mit der traditionellen und heute wieder praktizierten Methode von „A bis Z“. Diese inhaltliche Ausgestaltung integriert zugleich wichtige Interessen in populärkulturellen Ebenen und ermöglicht es, bestehende hochkulturelle Zugänge zu öffnen und das Themenspektrum der Externsteine für breite Zielgruppen der Bevölkerung zugänglich zu machen. Eine nicht zu unterschätzende Leistung! Die Kapitel stellen dabei ebenso Bezüge zur historischen wie aktuellen Kunst vor, und sie erweitern die genannten Projekte mit Methoden des forschenden und entdeckenden Lernens aus den Bereichen der Kunstvermittlung und ästhetischen Praxis. Dabei werden 11 12 sinnliche und körperlich erfahrbare Konzepte traditioneller Kunstvermittlung mittels der Malerei schwerpunktmäßig ausformuliert, auch in der Kontrastierung wie in der Ergänzung zur fortschreitenden digitalisierten Vermittlungskultur. Larissa Eikermann hat mit ihrem Werk eine exemplarische Pionierarbeit für die Denkmalspädagogik im deutschsprachigen Raum geleistet, welche auch direkt für weitere archäologische Denkmäler und Natur- wie Kulturerbestätten, auch im Kontext des UNESCO-Welterbes (beispielsweise des Limes oder der Himmelsscheibe von Nebra), von hohem Interesse ist. Es handelt sich somit um eine richtungsweisende kulturpädagogische Studie, die konkrete Anregungen formuliert, welche langfristig die Arbeit im Bereich der Kulturerbebildung inspirieren werden, neue Perspektiven eröffnen, weiterführende Anregungen und kritische Zugänge in der Region Ostwestfalen vermitteln, - und so bleibt es zu hoffen, in der Fülle der vorliegenden Impulse ebenso direkt und zeitnah in die schulische Vermittlung hineinreichen werden. Prof. Dr. Jutta Ströter-Bender 13 English Abstract The sandstone formation of the Externsteine is today considered as one of the most important natural and cultural monuments in Germany and is visited annually by over half a million people from home and abroad. In this place, which has aroused public interest since the 16th century, values, traditions, stories, and identities have been condensed into a complex and controversial reception history. The focus of the reception history has always been on the question of the original function and artistic design of the rock formation, in particular those of the monumental cross relief, the system of caves, the arcosolium, and the altitude chamber. Various groupings have developed theories and views, with the pagan or Germanic and Christian interpretations prevalent. The reason for these developments is the precarious state of affairs with regard to the difficult medieval sources and the excavation results, which give no far-reaching information about the situation before the 11th century. In this way, the Externsteine have become a projection surface for a variety of ideas, and an “Externsteine” myth has developed that extends far beyond the region. As a regional cultural heritage site in the sense of cultural research, the Externsteine therefore require an objective mediation which strengthens and promotes the identification of the people, the perception, and cultural participation, as well as the social sense of responsibility. Cultural heritage education should be understood as part of a comprehensive education, and, methodologically, in accordance with UNESCO’s World Heritage Education, should provide access to broad target groups and interest groups, since there is no fixed, overarching educational mandate for regional heritage sites, unlike as is the case with UNESCO World Heritage Sites. The aim of the work is, therefore, to broaden the perspective of this place by new concepts of cultural mediation, and to clarify its potential as an aesthetic educational institution. To this end, three art didactic project concepts have been developed by way of example – Lost Places, Mail Art and A to Z. The concepts are identical in structure and divided into theme – contextualization – mediation. This means that, at first, the selected concept of the project is thematically presented, historically substantiated, and defined. Following up, aspects from the reception history of the Externsteine are contextualized with regard to the concept. This theoretical basis forms the starting point for the derivation and communication of the concepts. In this section, students’ works are used as an exemplary documentation of artistic discussions and reflections from the integrated seminars, thus demonstrating how the selected aspects can be worked on artistically. The focus here is on experiences that can be acquired in different ways by means of the concepts, ranging from imagination (Lost Places) to communication (Mail Art) to visualization and transcription (A to Z). In addition to the similarities, the concepts thus also pursue differentiated didactic goals which can and should overlap. The Lost Places, for example, explore real lost, no longer visible places and spaces of cultural heritage. Through individual artistic approaches, the ability to imagine is promoted here, and the loss of orientation and perception by the increasing existence of fictitious places is counteracted. 14 The Mail Art concept, on the other hand, deals with art didactic mediation via postcards. Through the medium of the postcard, an individual view of the chosen place, far away from mobile phone photographs and canonized tourist postcards, is to be created artistically, a view which consolidates at the same time the cultural techniques of writing and reading, as well as communication. The focus of the concept from A to Z is the medium of the picture book. As the first book children can relate to, it has a tremendous value for mediation, and even more so in a picture-dominated world. By teaching and learning with picture books, the competence of picture reading can be practiced, and the time of reception can be determined – in contrast to the often rapid succession of digital pictures. As a holistic, action-oriented form of learning, which can be used openly and experimentally, the primary experiences can be strengthened in the production of picture books. Through the path of immediate aesthetic experience, these three conventional concepts seek to activate cognitive, material, and reflexive processes, thereby compensating for regressive capabilities through digital mediation. This study sets a methodological framework for the initiation of mediation projects on the Externsteine, thus countering the desideratum of teaching and educational materials for this site.

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Zusammenfassung

Regionale Kulturerbestätten bedürfen einer Vermittlung, welche die Identifikation der Menschen, die Wahrnehmung und kulturelle Teilhabe sowie das gesellschaftliche Verantwortungsbewusstsein stärkt und fördert. Kulturerbebildung soll als Teil einer umfassenden Bildung verstanden werden. Dazu müssen die kulturellen Wertigkeiten, die sich durch in der Vergangenheit zugeschriebene Bedeutungen und Praktiken entwickelt haben, reflektiert, hinterfragt und weiterentwickelt werden.

Die Externsteine, eine Sandsteinformation im Teutoburger Wald bei Horn Bad-Meinberg, stellen im Sinne der kulturwissenschaftlichen Forschung eine solche regionale Kulturerbestätte dar. An diesem Ort, der seit dem 16. Jahrhundert das öffentliche Interesse weckt, verdichten sich Wertvorstellungen, Traditionen, Geschichten(n) und Identitäten zu einer komplexen und kontroversen Rezeptionsgeschichte. Die Initiierung von zukunftsweisenden Vermittlungsprojekten mit unmittelbarem Bezug zur Geschichte soll dazu beitragen, alte Sichtweisen aufzubrechen und neue Betrachtungsweisen über die Kunstdidaktik zu schaffen.

Larissa Eikermann entwickelt dazu in dieser Arbeit drei kunstdidaktische Konzepte – Lost Places, Mail Art und A bis Z –, die einen exemplarischen Beitrag im Sinne der Übertragbarkeit auf andere Kulturerbestätten zur kulturellen Bildung darstellen sollen. Die traditionellen Konzepte aus der Kunstvermittlung, qualitativ erprobt in der universitären Lehramtsausbildung, bieten das entsprechende Potential, indem unmittelbare ästhetische Erfahrungen gewonnen werden können, die kognitive, materielle und reflexive Prozesse aktivieren. Damit kompensieren sie zudem durch die digitale Vermittlung regressive Fähigkeiten.

Diese Studie möchte einen methodischen Rahmen für die Initiierung von Vermittlungsprojekten an den Externsteinen bieten und damit dem Desiderat an Lehr- und Bildungsmaterialien für diese Stätte entgegenwirken.