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Wie Formate verschwimmen – ein Schlusswort in:

Thomas Hanstein, Andreas Ken Lanig

Digital lehren, page 319 - 328

Das Homeschooling-Methodenbuch

1. Edition 2020, ISBN print: 978-3-8288-4522-0, ISBN online: 978-3-8288-7564-7, https://doi.org/10.5771/9783828875647-319

Tectum, Baden-Baden
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319 Wie Formate verschwimmen – ein Schlusswort So sehr wir uns zu Beginn bemüht haben, die Klarheit in den Definitionen aus dem analogen Lernraum in den virtuellen zu übertragen, so deutlich müssen wir zum Ende dieses Buches – und nach einigen Jahren und Erfahrungen vor der Corona-Krise – auch Verschmelzungen feststellen. Die Unterteilung in Sozialformen und Methoden scheint heute und virtuell so nicht mehr möglich – und vielleicht auch nicht (mehr) sinnvoll zu sein. Hinzugesellt hat sich ein neuartiger Begriff, der die Coachingbranche von Anfang an kennt: die Frage nach Tools. Diese Bezeichnung hat, unserer Beobachtung nach, den klassischen Begriff der Methoden ersetzt. Wenn wir dennoch hier von Methoden gesprochen haben, dann nicht aus einer falsch verstandenen Nostalgie oder pädagogischen Romantik heraus. Ebenso wenig aus einer möglichen Abneigung gegenüber Anglismen. Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass wir in unserer Auflistung – ohne weitere Differenzierung – klassische Methoden neben neuere Tools gestellt haben. In einer – so verstanden – Hybridität liegt unserer Überzeugung nach die qualitative Erweiterung der Pädagogik generell: Durch das Einlassen auf die hybrid gewordenen Lern- und Arbeitswelten wird eine zukunftsfähige Zugewandtheit erst möglich. Darin liegt das eigentliche pädagogische Potenzial für die neue Normalität. Es geht darum, das Beste aus den vormals dialektisch verstanden Welten in einer hybriden Lehrpraxis zu vereinen. Nur so kann es gelingen, die soziale Intensität der Präsenzformate zu bewahren und gleichzeitig die Potenziale des eigenen Rhythmus’ und der individuellen Lerngeschwindigkeiten in privaten Lernräumen zu kultivieren. Die Entscheidung, in die gegenwärtigen Transformationsprozesse von Bildung und Schule, Lehre und Hochschule explizit ein Methodenbuch zu platzieren, macht es deutlich: Für uns sind Methoden immer mehr als pure – dem Wortsinn nach – „Werkzeuge“. Die Eigenschaft eines Werkzeuges aber impliziert – und das spricht wiederum für die Rede vom Tool – eine dem jeweiligen Sinn und Zweck der „Verrichtung“ adäquate Konstruktion des „Werkzeuges“. Insofern liegt in dieser prinzipiellen Offenheit ein großes und ggf. auch größeres Potenzial, sich als Lehrende immer wieder neue bzw. adaptierte Tools für gelingende und glückende Lernprozess zu kreieren. Insofern lautet unser abschließendes Plädoyer: Behalten Sie das methodische „Wie“im Auge! Hybride Zukunft Für den Bereich der Hochschullandschaft hat Jürgen Handke fünf Thesen definiert: „1.: Die Digitalisierung ist zum Normalfall geworden, 2.: Digitale Lehr- und Lernszenarien verbessern die Hochschullehre, 3.: Lernen besteht nicht nur aus Videoschauen, 4.: Die Didaktik muss die Technologie führen und nicht umgekehrt, (und) 5.: Die Digitalisierung der Lehre beginnt nur mit einem neuen Mindset“ (Handke, 2020, S. 11–13). Diese Einsichten schienen uns aus unseren Erfahrungen im Fernstudium und im Kollegialen Coaching evident, weswegen wir ihnen hier im Wesentlichen gefolgt sind. Gleichzeitig hat die Corona-Krise neue Kritiker auf den Plan gerufen: „Die Debatte über digitale Bildung ist entgleist“, so überschrieben Julian Nida-Rümelin und Klaus Zierer ihren Gastkommentar in der Neuen Züricher Zei- 320 Wie Formate verschwimmen tung (https://www.nzz.ch/meinung/digitale-bildung-vernunft-undempirie-helfen-weiter-ld.155271408.06.2020). Zur Begründung dieser These wird angeführt: „Wer sich freut, dass die Welt der Bildung dank der Brachialgewalt der Corona-Krise endlich den Durchbruch zum Digitalen geschafft hat, ist auf dem Holzweg.“ Begründet wird es mit der Beziehungsebene: „Das direkte personale Band zwischen Lehrer und Schüler bleibt zentral für jeden Lernerfolg.“ Dieser Hinweis auf die Relevanz der Beziehungsdidaktik deckt sich mit Umfragen bezüglich dessen, was Lernende in der Zeit des „Homeschooling“ am meisten vermisst haben (ebd.). Allerdings ist dieses Desiderat für uns kein Anlass zum Pessimismus. Denn erstens sehen wir seit vielen Jahren praktisch, dass virtueller Unterricht nicht nur zum fachliche Ziel führen, sondern auch Teil der Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen werden kann. Zum Zweiten haben wir uns bemüht, Unterstützungssysteme aufzubauen, die Lehrenden Raum und Zeit für Reflexion und Transflexion bieten. Zum Dritten haben wir versucht aufzuzeigen, dass gerade auch im virtuellen Raum die Beziehungsdidaktik eine wesentliche Säule sein muss – aber auch sein kann. Selbstredend ist diese „naturgemäß“ anders, aber darin sollte noch keine unüberbietbare Hürde gesehen werden. Individualisierung und Evaluierung – auch virtuell! So wünschen wir uns, dass wir diesem Wandel als Kollektiv an Lehrenden mit einer Rückbesinnung auf das Prinzip der Individualisierung des Lernens begegnen. Denn die Bindung zwischen Lehrern und Schülern trennt nicht in die logistische oder technische Distanz. Trennend wirkt, wenn die Zugewandtheit diese Distanz nicht zu überwinden vermag. Dies aber sind zwei unterschiedliche Dinge. 321 Wie Formate verschwimmen Wir haben gesehen und aufgezeigt, dass diese Zugewandtheit unter den Bedingungen des „Homeschooling“ einen höheren Aufwand mit sich bringt. Das eigentliche Ziel ist jedoch das gleiche wie in den Jahrzehnten vor dem März 2020: Über eine zutiefst zugewandte Hermeneutik Entwicklungen zu begleiten, Verhaltensmuster zu spiegeln und darin Impulse zu setzen. Dieser Hermeneutik ist die jeweilige Technik untergeordnet, denn sie zielt auf eine davon unabhängige Lernbeziehung ab. Unser Credo lautet abschließend: Wenn die Lehr- und Lernprozesse angemessen reflektiert und Feedback unterzogen werden, wenn diese Rückmeldungen zu mehr Qualität führen und sich so virtueller Unterricht dauerhaft der Optimierung unterzieht, kann auch (irgendwann) Homeschooling gelingen. An einem Beispiel soll dies abschließend verdeutlicht werden: Max, Anfang 30, ist in den ersten Jahren seines Berufs. Er hat sich in jedem Fach für die wichtigsten Themen ein Sammelsurium an Arbeitsblättern zugelegt und geht zuversichtlich in ein weiteres Schuljahr. Dann kommt Corona und Max fällt aus der Bahn: Wie soll er jetzt noch zurechtkommen? Wozu all die Arbeit der letzten Jahre? Nicht noch einmal so ein Zustand wie im Referendariat! – so seine Rückmeldungen im Kollegialen Coaching. Trotz aller guter Vorsätze, sich erstmal auf die Schüler zu konzentrieren, mit ihnen kommunikative Netzwerke aufzubauen, Telefonnummern auszutauschen oder nach anderen Wegen zu suchen, ertappt er sich in derselben Falle wie damals, im Referendariat: Er brütet über Arbeitsblättern und passt diese für das Lernportal seiner Schule technisch an. Die Energie, die der junge Kollege hier für die Frage nach dem „Was“ aufbrachte, fehlte ihm bald sehr schnell für die Beziehungspflege mit seinen Schülern. Da er aber selbst unter dieser Unzufriedenheit litt, 322 Wie Formate verschwimmen suchte er Unterstützung. Mit dieser erarbeitete er sich einen Plan, der alle oben genannten „W“-Fragen klassenspezifisch berücksichtigte: Er strukturierte den Unterricht für jede Klasse so, dass es Phasen der reinen Übermittlung des „Stoffes“ gab, Konferenzen für den Austausch – zu denen sich übrigens jeder mit Bild und Ton zuschalten musste – sowie Räumen für die Präsentation von Arbeitsergebnissen. Zuzüglich konnten sich seine Schüler bei Fragen telefonisch bei ihm melden. Und nach der ersten Corona-Öffnung entwickelte der Kollege ein Curriculum, das analogen und virtuellen Unterricht ergänzend abbildete. Mehrfach ab dem Frühjahr 2020 fanden sich in den Social Media Fragen wie diese: „Ich will mit meinen Schülern dies oder jenes umsetzen. Kennt hier jemand ein gutes Tool oder ein geeignetes Lernprogramm?“ Auch die technische Weiterentwicklung in diesem Bereich hat mit der Corona-Krise Fahrt aufgenommen. Vieles davon ist tauglich, einiges wenig methodisch-didaktisch reflektiert. Im Hinblick auf die Integration neuer medialer Tools und Lernprogramme raten wir dasselbe Prinzip an wie in der Pädagogik prinzipiell: weniger ist mehr. Prüfen Sie, ob sie an eine – hier vorgestellte, andere oder eigene – Methode unbedingt noch ein weiteres Tool anhängen müssen. Denn: Nicht die Technik „bringt’s“! Hier können dieselben W-Fragen leitend sein, die wir eingangs vorgestellt und an denen wir die Methoden ausgerichtet haben. Oft bringt weniger mehr Struktur. Denn ähnlich wie bei einem Überengagement auf der Ebene des „Was“ – in den ersten Lehrendenjahren – ist es auch beim „Wie“ möglich. Beherzigen Sie in Ihrer Vorbereitung und im Unterricht daher das, was grundsätzlich im Leben gilt: Zur Professionalität gehört die Gelassenheit. 323 Wie Formate verschwimmen Unterscheiden Sie auch zwischen kollegialer Unterstützung und der Abhängigkeit von technischen Diensten. Dass dies mehr ist als ein „frommer“ Wunsch, möchten wir mit einer Episode aus einer unseren Fortbildungen untermauern: Leidenschaftliche Ruheständler finden in unsere virtuellen Schulungen. Diese Kollegen müssen nicht virtuell lehren, sie wollen es – womöglich ist das ein gewichtiger Gesichtspunkt. Sie haben nach einem vollbrachten Staatsdienst ein darüber hinausgehendes intrinsisches Interesse an der Lehre. Unter ihnen finden sich charaktervolle Temperamente, die einen über Jahrzehnte gewachsenen Duktus der Rhetorik in digitale Formate übertragen. Ihnen gelingt es, durch die Kunst des fragend-entwickelnden Unterrichts teilweise gänzlich ohne „Methodenzauber“ einen souveränen, brillant vorgetragenen Fachvortrag unmerklich in ein platonisches Gespräch zu überführen und – obwohl schon über 30 Minuten vergangen sind – eine vertiefende Diskussion in Kleingruppen zu verlegen. Man merkt es diesen Kollegen nicht an, dass die Argumente zu Grundlagenthemen ihres Faches eigentlich zu Genüge diskutiert sind. Dies ist eine Wirkung der Zugewandtheit, die in diesem Moment entstandenen Gedanken als einzigartig und unwiederbringlich wertzuschätzen. Alles, was diese Temperamente für diese Wirkung brauchen, ist im Grunde „nur“ ein grundsätzlich motiviertes Publikum. Dass die gesamte Komplexität von Mikrofon, Kamera, Whiteboard und all den Details des virtuellen Klassenzimmers dazwischensteht, wird in diesem Moment unerheblich. Diese Kraft der lebendigen Verbindung zwischen Menschen, unabhängig von technologischer und soziologischer Distanz, ist es, was die vermeintliche Isolation des Distanzlernens zu überbrücken vermag. 324 Wie Formate verschwimmen Einmal mehr zeigt dieses Positivbeispiel, dass in neuen didaktischen Medien grundsätzlich kein naturgemäßes pädagogisches Potenzial steckt. Beispiele wie diese bestärken uns darin, die – wenn auch durchaus „brachial“ – angestoßene Entwicklung optimistisch zu sehen. Deutlich wird aber auch, dass die Mehrdimensionalität des Virtuellen die Dienst- und Arbeitgeber noch mehr in ihre Fürsorgepflicht nimmt. Denn der Aspekt der Lehrergesundheit und die Notwendigkeit salutogenetischer Führung sind – das wird durch den Digitalisierungsschub mehr als deutlich – mindestens so wichtig wie eine – bislang weitestgehend noch eingeforderte – Unterstützung auf der Ebene der Hardware. So ist es kein Zufall, dass wir im Frühjahr 2020 als erstes Buch dieser Reihe mit „Spirituelle Kompetenz in digitalen Lern- und Arbeitswelten“ ein Phänomen antizipiert haben, das in den letzten Monaten immer wieder erkennbar war: neben einer großen Kreativität eben auch die Wahrnehmung von Überforderung unter Lehrenden. Einen guten methodischen Grundstock und gleichzeitig die nötige Resilienz im Umgang mit neuen Phänomenen der Digitalität und Digitalisierung zu besitzen, gehört für uns zusammen. Insofern bieten wir Ihnen beide Werke als zwei Komponenten ein- und desselben (virtuellen) Kontextes an. 64 – Symbol eines Wandels Die Zahl von 64 Methoden macht deutlich: Hier wird nichts Fertiges geboten. Wir stehen – ebenso wie viele engagierte Kollegen – erst am Anfang. Aber das Frühjahr 2020 war eine nie dagewesene Zeit des Experimentierens. Zwischen den Corona-bedingten Schulschlie- ßungen und der Wiederaufnahme des Unterrichts lagen (in Baden- Württemberg) 64 Tage. Eine symbolische Zahl (unabhängig von der 64-Bit-Prozessorarchitektur): eine Zahl der Denker und Strategen, 325 Wie Formate verschwimmen wenn man an das Schachbrett denkt – und eine ganz besondere Zeit. Eine Phase für Visionäre und Skeptiker. Möge diese inspirierende Atmosphäre noch lange kreativ nachwirken und mögen sich dabei – in diesem Bild bleibend – so viele methodische „Züge“ ergeben, wie es Lernarrangements gibt. Im großen Rahmen der Bildungstheorie und höchster pädagogischer Ideale möchten wir das Schlusswort nicht stehen lassen. Wir wollen stattdessen einen ganz klassischen, das Handwerk des Lehrens betreffenden Appell setzen: Spielen Sie lebendig mit den 64 Methoden und füllen Sie damit Ihre bereits jetzt volle „Lehrertasche“. Denn ansonsten verläuft die Diskussion um die Zukunft „nach Corona“ auf einer Flughöhe, in der „schwere Geschütze“ (vgl. Schöning, 2020, in: https:// www.feinschwarz.net/praesenz-zurueck-in-die-zukunft-der-vergangenen-hochschullehre/; Zugriff: 30.06.2020) aufgefahren werden: Von einer „beleidigenden Begrenztheit der digitalen Lehre“ (vgl. Jaskula, 2020, in: https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/praesenz-an-hochschulen-die-begrenztheit-der-digitalen-lehre–16809260. html) ist die Rede und von einem Niedergang des (hoch-)schulischen Lebens. Die Einschätzungen der (hoch-)schulischen Zukunft ist nur dann haltbar, wenn man ein „Entweder-digital-oder-Präsenz“-Szenario konstruiert. Dies ist in allen hybriden Settings der Gegenwart nicht der Fall. Und unserer Einschätzung nach wird dies auch nach 2021 nicht der Fall sein. Vielmehr wird es – nachdem das Auf und Ab der ersten Phasen (vgl. Kap. „Phasen der Implementierung“, S. 85) hinter uns liegen wird, auf hybride Bildungskonzepte hinauslaufen. Solche polemischen Beiträge haben eine entscheidende argumentative Schwäche (neben der Schwäche der Polemik im akademischen Diskurs ohnehin): Sie setzen die Präsenz mit physischer Anwesenheit gleich. Auf diesen „kategorialen Fehler“ macht Benedict Schöning in seinem klugen Beitrag (vgl. Schöning, 2020) aufmerksam. Und wir hoffen klargemacht zu haben, dass über mentale und im weitesten 326 Wie Formate verschwimmen Sinn spirituelle Übung (vgl. Hanstein/Lanig, 2020a) diese vermeintliche Grenze bei Lernenden und Lehrenden überwindbar wird. Dabei sollte auf Vor- und (vermeintliche) Nachteile in beiden „Welten“ gleichermaßen geachtet werden. Denn was im Virtuellen mehr Vorbereitung und mehr Konzentration auf Technik bedeutet, heißt doch gleichzeitig – um nur ein Beispiel anzuführen –, nicht gegen die übliche Geräuschkulisse des analogen Klassenzimmers „anreden“ zu müssen. Mit einem solch aufrichtigen Blick können hybride Bildungssysteme das verwirklichen, was wir uns und den Kollegen wünschen: ein lebendiges Vorbereiten auf eine höchst komplexe Lern- und Arbeitswelt der Zukunft. Wir beschließen diesen Beitrag zum digitalen Lernen in der Hoffnung, dass „nach Corona“ an jeder Schule ein Prinzip beherzigt wird, das auch – wie aufgezeigt – für guten Unterricht unerlässlich ist: Feedback und Evaluation. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen: Hören Sie nie auf zu experimentieren, bleiben Sie neugierig und sehen Sie in Erfolgen den Anfang für weitere Schritte im virtuellen Raum. So kann und wird Ihr virtuelles und hybrides Lehren und Lernen zum WIR-tuellen Erfolg werden! Mit kollegialen Grüßen und guten Wünschen für ein allzeit frohes Unterrichten! Thomas Hanstein & Andreas Ken Lanig 327 Wie Formate verschwimmen Gemeinsame Arbeits- und Forschungsschwerpunkte der Autoren • methodisch-didaktisches Schulungsprogramm für virtuell Lehrende • Kollegiales Coaching für virtuell Dozierende • Bildungsforschung zur Kompetenzentwicklung und Lernwirksamkeit • gemeinsames Buch „Spirituelle Kompetenz in digitalen Lernund Arbeitswelten“ im Tectum Verlag und Seminare zur spirituellen Kompetenz Wie Formate verschwimmen 328

Chapter Preview

Schlagworte

Methodenbuch, hybrides Klassenzimmer, Berufseinstieg, Unterrichtsvorbereitung, virtuelle Lehre, Fernunterricht, Digitale Lehre, Digitalität, Hochschullehre, Homeschooling, Referendariat, Bildungsforschung, Hochschule, Didaktik, Unterrichtsmethoden, Methodik, Schule

References

Abstract

The corona crisis has shown that teachers are still unprepared for the challenges of virtual teaching. In Digital lehren, the authors, with their many years of experience in school and university didactics, offer their findings for the hybrid classroom of tomorrow. The book is aimed at teachers and subject didacticians who want or have to offer parts of their teaching digitally and want to reflect on it didactically. The focus of the book explores the question: Which methods from analogue teaching and learning processes are suitable and adaptable for virtual distance learning? 64 tried and tested methods with clear illustrations make the book a practical resource for preparing lessons.

Zusammenfassung

Die Corona-Krise hat gezeigt, dass Lehrerinnen und Lehrer auf die Herausforderungen der virtuellen Lehre noch unvorbereitet sind. In Digital lehren bieten die Autoren mit ihren langjährigen Erfahrungen in der Schul- und Hochschuldidaktik ihre Erkenntnisse für das hybride Klassenzimmer von morgen an. Das Buch richtet sich an Lehrende und Fachdidaktiker, die Teile ihres Unterrichts digital anbieten möchten oder müssen und diesen didaktisch reflektieren wollen. Der Schwerpunkt des Buches geht der Frage nach: Welche Methoden aus analogen Lehr- und Lernprozessen sind brauch- und adaptierbar für den virtuellen Fernunterricht? 64 erprobte Methoden mit anschaulichen Illustrationen machen das Buch zu einem praxisnahen Fundus für die Unterrichtsvorbereitung.

Schlagworte

Methodenbuch, hybrides Klassenzimmer, Berufseinstieg, Unterrichtsvorbereitung, virtuelle Lehre, Fernunterricht, Digitale Lehre, Digitalität, Hochschullehre, Homeschooling, Referendariat, Bildungsforschung, Hochschule, Didaktik, Unterrichtsmethoden, Methodik, Schule