Content

Anhang 2: Kommunikationspsychologische Basiskompetenzen der Gesprächsführung in:

Anna Seifert

Personalbindung als Führungsaufgabe, page 153 - 158

Handlungsempfehlungen zum Umgang mit der Inneren Kündigung

1. Edition 2020, ISBN print: 978-3-8288-4519-0, ISBN online: 978-3-8288-7561-6, https://doi.org/10.5771/9783828875616-153

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Anhang 2: Kommunikationspsychologische Basiskompetenzen der Gesprächsführung Aktives Zuhören und sich interessieren aktiven Zuhören „signalisiert der Empfänger dem Sender durch eine Vielzahl an verbalen und nonverbalen Signalen, dass er ihm zuhört“ vier Seiten einer Nachricht Beziehungsebene inhaltliche Verständnis geäußerten oder vermuteten Gefühle Verbalisierens Paraphrasierens. Farbe bekennen – Die eigene Standpunktbildung Der eigene Standpunkt „die eigene Reaktion auf das Verhalten des anderen klar und deutlich auszudrücken“ , „da es nicht nur darauf ankommt, was man sagt, sondern auch wie man etwas sagt“ Ich-Botschaften „Sie sprechen zu leise“ „Sie hören mir ja gar nicht zu“ „Ich hatte Mühe Sie zu verstehen.“ „Ich fühle mich nicht ernst genommen.“ „Ich finde, dass Sie mir gar nicht zuhören.“ Metakommunikation Die AIDA-Regel – Informationen methodisch vermitteln

Chapter Preview

References

Abstract

Social professions constantly show the highest labor requirements in Germany. Simultaneously the level of “inner resignation” constantly rises. Insufficient leadership, unnecessary hierarchies, lack of transparency, loss of communal unity and a growing culture of mistrust lay the groundwork for organizational pathologies such as “inner resignation”. This directly affects the commitment and motivation of employees as well as absenteeism, turnover and the public image of the company. Today, staff retention is the biggest challenge for the company’s survival. What can companies, their leaders as well as those affected do in order to avoid “inner resignation“ and preserve motivation, commitment and satisfaction at work?

Zusammenfassung

Soziale Berufe stehen branchenübergreifend ganz oben auf der Liste der Sektoren mit höchstem Arbeitskräftebedarf. Gleichzeitig ist der Grad der Mitarbeiterbindung konstant niedrig. Führungsdefizite, unnötige Hierarchien, mangelnde Transparenz, fehlendes Wir-Gefühl und eine Kultur des Misstrauens bereiten den Boden für bislang wenig beachtete Organisationspathologien wie der Inneren Kündigung. Dies wirkt sich direkt auf Engagement, Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeitenden sowie auf Fehlzeiten, Fluktuation und Außenwirkung des Unternehmens aus. Um das Bestehen eines Unternehmens zu sichern, stellen der Erhalt der Leistungsbereitschaft und die Bindung von gutem Personal heute die größte Herausforderung dar. Wie können Führungskräfte den Umgang mit der Inneren Kündigung im Unternehmen und bei den einzelnen Mitarbeitenden positiv beeinflussen? Was muss auf Unternehmensebene passieren? Und wie können Betroffene selbst aktiv werden, um einer Inneren Kündigung entgegenzuwirken?