Danksagung in:

Roland Mierzwa

Ethische Perspektiven der Inklusion, page 71 - 72

1. Edition 2020, ISBN print: 978-3-8288-4506-0, ISBN online: 978-3-8288-7544-9, https://doi.org/10.5771/9783828875449-71

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Danksagung Zunächst einmal im Kontext dieser Untersuchung und Forschung eine besondere Danksagung vorweg. Es wird immer mal wieder in Veröffentlichungen berichtet, dass Menschen mit Behinderung Freunde verlieren bzw. es nicht zu „normalen“ Freundschaften kommt. Hier bin ich dankbar, dass meine alten Freunde*innen weiterhin zu mir stehen und ich viele neue Freundschaften seit meiner Behinderung knüpfen konnte. Dass ich mit meiner Behinderung so gut und lebenswert leben kann, verdanke ich auch ganz wesentlich der „neuen Familie“ – der evangelisch-lutherischen Diakoniegemeinschaft zu Flensburg. Mit den Menschen darin – auch mit der Hausgemeinschaft – wurde es besser möglich, wieder ins Leben zurück zu kommen. Von der Kommunität wird mir der Computerarbeitsplatz ermöglicht, erhalte ich von Mitgliedern finanzielle Unterstützung bei der Publikationstätigkeit, aber auch ideelle Unterstützung durch Gespräche, wodurch mein Forschen und Nachdenken konstruktiv angeregt wird. Es wird von Vielen eine große Wertschätzung gegenüber meiner wissenschaftlichen Arbeit entgegengebracht. Für alles dies bin ich sehr dankbar. Aber dass sich der Lebensweg positiv entwickelte und ich nicht aus der Gesellschaft herausgefallen bin verdanke ich weiteren Personen: Dem ehemaligen Betreuer, der mich vor einer drohenden Wohnungslosigkeit/Obdachlosigkeit bewahrte; dem Neurologen, der Medikamente mit katastrophalen Nebenwirkungen absetzte oder Ärzten in Kliniken, die mir wertvolle Literatur zum Lesen und Aufarbeiten meiner Beschädigung/Erkrankung empfahlen beziehungsweise gaben. Das Interesse des Tectum-Verlages an diesem Thema ist schön. Herzlichen Dank für die Solidarität mit diesem Projekt. 71

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References

Abstract

This study intimately examines the ethical aspects of inclusivity in order to help committed Christian volunteers charged with supervising its implementation by offering a theological perspective on this matter. The book explicitly identifies empathy as the basis of substantial ethical efforts to achieve inclusivity. Through its comprehensive overview of attempts to implement inclusivity in various subsystems, some of which have been tested in the field or are based on experience, the study reveals the consequences of an ethically oriented form of inclusivity in practice. Its concluding chapter interlinks the focus on inclusivity with the ‘preferential option for poor people’ and the ‘option for those that are excluded’, which can pose a challenge to churches and Christian communities.

Zusammenfassung

Diese Untersuchung schaut bei den ethischen Aspekten der Inklusion noch einmal ganz genau hin. Mit einer Schnittstelle zu theologischen Perspektiven will sie christlich Engagierten eine Hilfestellung bei der Betreuung sein. Der Aspekt der Empathie wird ausdrücklich als Fundament ethisch gehaltvoller Inklusionsanstrengungen ausgewiesen. Mit einer umfassenden Übersicht – zum Teil praxis- und erfahrungserprobt – über Inklusionsanstrengungen in verschiedenen Teilsystemen werden die Konsequenzen einer ethisch orientierten Inklusionspraxis entfaltet. Ein abschließendes Kapitel verschränkt die Inklusionsorientierung mit der „Vorrangigen Option für die Armen“ und der „Option für die Exkludierten“. Das kann Kirchen und christliche Gemeinschaften herausfordern.