Birgit Kollet, Das „Saarbrücker Danke-Buch“ – Ein in Irland gefundenes Büchlein gibt Zeugnis von der Saarbrücker Nachkriegszeit in:

Tony O'Herlihy, Jutta Ströter-Bender, Kulturamt Saarbrücken (ed.)

Das Danke-Buch aus Saarbrücken, 1946, page 35 - 42

Eine Erinnerung an den Hungerwinter

1. Edition 2020, ISBN print: 978-3-8288-4471-1, ISBN online: 978-3-8288-7501-2, https://doi.org/10.5771/9783828875012-35

Series: KONTEXT Kunst - Vermittlung - Kulturelle Bildung, vol. 24

Tectum, Baden-Baden
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35 Birgit Kollet Das „Saarbrücker Danke-Buch“ – Ein in Irland gefundenes Büchlein gibt Zeugnis von der Saarbrücker Nachkriegszeit Im Nachkriegsjahr 1946 litten im ausgebombten Saarbrücken viele Menschen Hunger. Besonders die Kinder waren von der kriegsbedingten Not betroffen. Hilfe – besonders für Kinder und Frauen – kam aus der Schweiz und aus Irland: Vom Schweizer Zweig des Internationalen Zivildienstes wurde in Saarbrücken eine Hilfelogistik aufgebaut, über die im Rahmen von Schulspeisungen auch die Schülerinnen der früheren Mädchenmittelschule, „Cecilienschule“, am Standort der Knabenmittelschule in Malstatt mit unterstützender Nahrung versorgt wurden. Eine Kunstlehrerin machte ein besonderes Dankeschön an die Spender jener Lebensmittel, die die irische Bevölkerung gesendet hatten, möglich: Sie ließ im Nachkriegsjahr 1946 ihre zwölf- bis vierzehnjährigen Schülerinnen Szenen rund um die Schulspeisungen malen und kleine Dankestexte und Gedichte verfassen. Zwischen zwei Kartondeckeln mit Schnur gebunden, wurden 90 Seiten kostbare Kindheitserinnerung auf noch unbekanntem Weg nach Irland gebracht. 65 Jahre später, im Jahr 2011, entdeckte der Ire Tony O’Herlihy das „Saarbrücker Danke- Buch“ im Nachlass seiner verstorbenen Frau Mary. Um etwas über den Hintergrund des Büchleins, das seine Frau seit ihrer Kindheit als kleinen Schatz hütete, herausfinden, wandte er sich im Frühjahr 2012 an die deutsche Botschaft in Dublin. Am 26. März 2012 sandte die deutsche Botschaft eine E-Mail an das Kulturamt der Landeshauptstadt Saarbrücken und ein mehrmonatiger Austausch förderte Stück um Stück Mosaiksteinchen der Erinnerung zum „Saarbrücker Danke-Buch“ zutage. Der Arbeitsbereich Schulkultur des Saarbrücker Kulturamtes war begeistert, die Saarbrücker Geschichte des Danke-Buchs zu erhellen, und startete die Suche nach den früheren Schülerinnen, die im Jahr 2012 alle etwa am Ende ihres 70. oder am Anfang ihres 80. Lebensjahres stehen mussten. Der erste Schritt führte in das Saarbrücker Stadtarchiv, doch hier zeigten sich die Grenzen einer ersten Suche über das Melderegis- 36 Birgit Kollet 37 Das „Saarbrücker Danke-Buch“ – Ein in Irland gefundenes Büchlein gibt Zeugnis ter: Die Mädchen der damaligen Generation haben fast alle geheiratet und dabei auch fast alle den Namen ihrer Ehemänner angenommen. Eine Melderegistersuche auf der Basis der im Danke-Buch angegebenen Familiennamen schied demnach aus. Die Schulkultur plante eine weitere Suche über einen Aufruf in der Saarbrücker Zeitung, der regionalen Tageszeitung. Parallel zu der Suche nach den ehemaligen Cecilienschülerinnen über die Tageszeitung nahm die Schulkultur Kontakt zur früheren Cecilienschule auf. Den damaligen Standort hatte das Stadtarchiv in der Schmollerstraße 8–10 festgestellt. Heute befindet sich an dieser Adresse das Sozialpflegerische Berufsbildungszentrum SBBZ. In dieser Schule sollten später auch die beiden ersten Treffen der ehemaligen Cecilienschülerinnen stattfinden. Der Suchaufruf wurde mit einem ganzseitigen, bebilderten Artikel in der Ausgabe der Saarbrücker Zeitung vom 2. August 2012 veröffentlicht (vgl. Raetzer 2012). Die Resonanz auf den Zeitungsartikel war gewaltig: Drei Tage stand das Telefon im Saarbrücker Kulturamt nicht still, drei Tage hindurch erzählten aufgeregte und gerührte ältere Damen Lebensgeschichten aus Mädchentagen im II. Weltkrieg und in der Nachkriegszeit. Insgesamt 36 der im Danke-Buch namentlich genannten 57 früheren Mädchen meldeten sich, auch Kinder bereits verstorbener Schülerinnen und andere Menschen, die Informationen zum Thema hatten. Das erste Danke-Buch-Treffen am 12. Oktober 2012 Dieser erste telefonische Kontakt gab tiefen Einblick in das Saarbrücker Nachkriegs- Zeitgeschehen. Es wurde deutlich, dass sich die ehemaligen Cecilienschülerinnen bei einem Treffen miteinander austauschen wollten. Am 12. Oktober 2012 organisierte das Kulturamt in Zusammenarbeit mit dem Sozialpflegerischen Berufsbildungszentrum SBBZ am früheren Standort der Cecilienschule in der Schmollerstraße das erste Treffen mit 21 Damen. Die Gesprächsrunde wurde vom Saarländischen Rundfunk über SR3-Saarlandwelle moderiert. Ein großartiges Feature wurde am Sonntag, dem 15. Oktober 2012, zwischen 12 und 13 Uhr auf der Saarlandwelle ausgestrahlt. Auch in der Saarbrücker Zeitung fand das Treffen Erwähnung. Die Schulspeisungen und die Hilfsaktionen der Nachkriegsjahre durch Irland, aber auch die Schweizer Hilfe, waren bei vielen Damen noch in deutlicher Erinnerung. Einige von ihnen erinnerten sich noch an die Anzahl der Speckwürfel in der ausgegebenen Suppe, die nach dem Grad der Bedürftigkeit bestimmt wurde, oder an den Geschmack des Kakaos. Einige Damen brachten Suppentöpfe und Henkelkesselchen aus Aluminium mit, in denen die Schulspeisung im Nachkriegsjahr 1946 verteilt und transportiert worden war. Um diese Teile aufzufinden waren sie trotz des fortgeschrittenen Alters in die Speicher und durch die Keller ihrer Häuser geklettert. Abb. 1: Zeichnungen und Texte aus dem „Saarbrücker Danke-Buch“. Foto mit freundlicher Genehmigung von Tony O’Herlihy, Privatsammlung, Irland. Abb. 2: Die Titelseite des „Saarbrücker Danke- Buchs“. Foto mit freundlicher Genehmigung von Tony O’Herlihy, Privatsammlung, Irland. 38 Birgit Kollet Fotos und Poesiealben machten die Runde. Einige der Damen waren als Klassengruppe über die Jahrzehnte hinweg in regelmäßigem Kontakt geblieben, doch war das Danke- Buch-Treffen für die meisten ein erstes Wiedersehen nach 65 Jahren. Das laminierte Danke-Buch (als 90 einzelne pdf-Seiten waren sie von der Deutschen Botschaft an das Kulturamt gesendet worden) ging von Hand zu Hand. Das Treffen war von Fröhlichkeit und Wiedersehensfreude getragen und der Wunsch, auch Tony O’Herlihy kennenzulernen, wurde vielfach geäußert. Ihm wurde von allen Damen ein besonderes Dankeschön-Album mit Texten und Fotos vom Treffen am 12. Oktober 2012 gestaltet, verbunden mit der Bitte nach einem persönlichen Zusammentreffen. Abb. 3: Die ehemaligen Cecilienschülerinnen während des ersten Danke-Buch-Treffens am 12.10.2012. Abb. 4: Ingeborg Schröder, geborene Weingarth, zeigt ihr Suppenkesselchen, das für die Schulspeisung benutzt wurde. 39 Das „Saarbrücker Danke-Buch“ – Ein in Irland gefundenes Büchlein gibt Zeugnis Zur Freude der ehemaligen Cecilienschülerinnen hatten einige der heutigen SBBZ-Schülerinnen und -Schüler den Ort des Treffens geschmückt und die Versorgung mit feinem Kuchen nach einem alten Rezept gestaltet. Als Erinnerung an das erste Danke-Buch- Treffen erstellte das Kulturamt für alle Beteiligten eine dokumentarische DVD. Zur Geschichte der früheren Cecilienschule Während des Treffens am 12.10.2012 zeigte sich, dass das „Saarbrücker Danke-Buch“ nicht im eigentlichen Gebäude der Mädchenmittelschule, „Cecilienschule“, entstanden war. Aufgrund der kriegsbedingten Gebäudenutzung als Unterkunft für Zwangsarbeiter gingen die Mädchen zeitweise in die Knabenmittelschule in Malstatt. Dort fand der Unterricht im wöchentlichen Wechsel vormittags und nachmittags getrennt für Buben und Mädchen statt. Das ursprüngliche Gebäude der Cecilienschule am Standort Schmollerstraße wurde im Jahr 1913 bezogen: „Franz-Joseph Niemann wurde Leiter der am 18.04.1912 gegründeten Mädchenmittelschule Saarbrücken, die ein Jahr in der Alt-Saarbrücker Dellengartenschule untergebracht wurde und am 01.10.1913 das neue Schulgebäude in der heutigen Schmollerstraße bezog.“ (Sozialpflegerisches Berufsbildungszentrum Saarbrücken 2003: 16f.) Der Reformpädagoge Franz- Joseph Niemann übernahm später Abb. 5: Irmgard Simon, geborene Biet, mit ihrem Poesiealbum aus Kindertagen; neben ihr ihre Schulfreundin Christine Reinhardt, geborene Silbernagel. 40 Birgit Kollet auch die Leitung der Saarbrücker Knabenmittelschule (vgl. Wikipedia, Die freie Enzyklopädie). Ab dem Jahr 1935 wurde das Schulgebäude für vielfältige Vorhaben des NS-Regimes genutzt, so auch als Zentrale für den Bau des Westwalls. Der Schulunterricht wurde an anderen Schulen durchgeführt. So entstand das Danke-Buch der ehemaligen Cecilienschülerinnen an der Knabenmittelschule in Saarbrücker Stadtteil Malstatt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Schule zu verschiedenen militärischen Zwecken genutzt, auch als Unterkunft für französische Zwangsarbeiter. Infolge des massiven Bombardements durch den britischen Luftangriff am 11.05.1944, bei der die Saarbrücker Innenstadt und auch das Gebäude der Cecilienschule in der Schmollerstraße fast vollständig zerstört wurden, kamen im brennenden Schulgebäude 112 der mehr als 200 inhaftierten französischen Zwangsarbeiter ums Leben (vgl. Sozialpflegerisches Berufsbildungszentrum Saarbrücken 2003: 20). Einige der Danke-Buch-Schülerinnen berichteten von dem vernichtenden Bombardement und dem Brand des ehemaligen Schulgebäudes. Sie mussten aus einem Hochbunker, der der Cecilienschule unmittelbar gegenüber lag und auch heute noch existiert, miterleben, wie die Menschen umkamen. Im Eingangsbereich des früheren Gebäudes der Cecilienschule, das 1953 nach Wiederaufbau erneut als Schule genutzt wurde und heute eines von mehreren Gebäuden des SBBZs ist, hängt eine Gedenktafel, die die Erinnerung an diesen schrecklichen Anlass mahnt. Abb. 6: Das Gebäude der ehemaligen Cecilienschule, ca. 1912. Abb. 7: Gedenktafel zum Tode der französischen Zwangsarbeiter im Gebäude der früheren Cecilienschule. 41 Das „Saarbrücker Danke-Buch“ – Ein in Irland gefundenes Büchlein gibt Zeugnis Das zweite Dankebuch-Treffen am 19. April 2013 Das zweite Danke-Buch-Treffen fand am 19.04.2013 erneut im SBBZ Saarbrücken statt. Dieses Mal war es Tony O’Herlihy möglich teilzunehmen, Tochter Susan und Sohn Cian begleiteten ihn. Tony O’Herlihy überbrachte Würdigungen durch höchste Vertreter der irischen Politik: Ein Grußdokument des Dubliner Oberbürgermeisters Naoise Ó Muirí, einen Grußbrief des irischen Außen- und Handelsministers Eamon Gilmore sowie einen Grußbrief des irischen Premierministers Enda Kenny. Das zweite Treffen war geprägt von Dankbarkeit und dem Vergnügen der Begegnung im gegenseitigen Austausch. Medienecho und Forschung Im Anschluss an die beiden Treffen im Herbst 2012 und im Frühjahr 2013 erfuhr das „Saarbrücker Danke-Buch“ großes öffentliches Interesse. Die Universität des Saarlandes setzte das Danke-Buch als eines der Schwerpunktthemen der Irland-Tage, die von 21. bis 23.06.2013 in Saarbrücken stattfanden. Die Schulkultur und Tony O’Herlihy hielten vor den Botschaftern Deutschlands und Irlands gemeinsam einen deutsch-englischen Vortrag über die Geschichte des Danke- Buchs. Die politischen Vertreter werteten in ihren Reden das Danke-Buch als wertvolles historisches Dokument und Beleg für Solidarität und Menschlichkeit und als bestes Vorbild für die Werte der heutigen Europäischen Union. Berichte in der „Irish Times Deutschland“ folgten, ebenso Anfragen irischer Kulturvereine nach Vorträgen. Das Goethe Institut in Dublin erbat die Erlaubnis, die Texte des „Saarbrücker Danke-Buchs“ als Lernmedien im Deutschunterricht verwenden zu dürfen. Im englischen Sprachraum wurde das „Saarbrücker Danke-Buch“ als „The Kinder Letters“ bekannt. Robert Hope von der irischen Firma Athena Media produzierte eine Radiodokumentation über das Danke-Buch. Am 19.09.2015 wurde sie erstmals über den irischen Sender Newstalk ausgestrahlt. Im Juni 2016 erhielt sie für die beste geschichtliche Dokumentation unter 296 weltweiten Einsendungen beim New York Radio Festival die höchste Auszeichnung: Den „Grand Award“ des New Yorker Festivals für Internationale Radioprogramme. Ein Faksimile des 90-seitigen „Saarbrücker Danke-Buchs“ wurde in das Stadtarchiv der Landeshauptstadt Saarbrücken übernommen, ebenso einige zeitgeschichtliche Bücher über die Cecilienschule, die im Zuge des Medienechos auf das Danke-Buch dem Kulturamt übergeben worden waren. Das wunderbare Büchlein der Cecilienschulenmädchen aus dem Nachkriegsjahr 1946 ist an der Universität Paderborn Gegenstand aktueller wissenschaftlicher Forschung geworden. Etwa zehn Damen in der Mitte ihres 80. Lebensjahres konnten im Sommer 2019 noch befragt und als Zeitzeuginnen ihre persönliche Danke-Buch- Geschichte erzählen. 42 Birgit Kollet Literatur Sozialpflegerisches Berufsbildungszentrum Saarbrücken: Festschrift zur 50-Jahr-Feier „1953 – 50 Jahre SBBZ Saarbrücken – 2003“. SBBZ 2003. Internet Raetzer Alexandra: Ire fand Buch, das Schülerinnen 1946 schrieben. In: Saarbrücker Zeitung (15.08.2012), unter: https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/ ire-fand-buch-das-schuelerinnen-1946-schrieben_aid- 1463261. Wikipedia, Die freie Enzyklopädie (online): Franz Joseph Niemann, unter: https://de.wikipedia.org/wiki/ Franz_Joseph_Niemann. Abbildung Abb. 1: Zeichnungen und Texte aus dem „Saarbrücker Danke-Buch“. Foto mit freundlicher Genehmigung von Tony O’Herlihy, Privatsammlung, Irland. Abb. 2: Die Titelseite des „Saarbrücker Danke-Buchs“. Foto mit freundlicher Genehmigung von Tony O’Herlihy, Privatsammlung, Irland. Abb. 3: Die ehemaligen Cecilienschülerinnen während des ersten Danke-Buch-Treffens am 12.10.2012. Abb. 4: Ingeborg Schröder, geborene Weingarth, zeigt ihr Suppenkesselchen, das für die Schulspeisung benutzt wurde. Abb. 5: Irmgard Simon, geborene Biet, mit ihrem Poesiealbum aus Kindertagen; neben ihr ihre Schulfreundin Christine Reinhardt, geborene Silbernagel. Abb. 6: Das Gebäude der ehemaligen Cecilienschule, ca. 1912. Abb. 7: Gedenktafel zum Tode der französischen Zwangsarbeiter im Gebäude der früheren Cecilienschule.

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References

Abstract

In the winter of 1946, pupils from Cecilienschule, a girls’ school in Saarbrücken, Germany, created a little Danke-Buch, a ‘thank you’ book with drawings, letters and poems for representatives of the Irish food aid, because this humanitarian deed saved numerous children’s lives. In 2013, due to the initiative of today’s owner of the Danke-Buch, the rediscovery of this important cultural heritage began. In 2019, the book was included into a catalogue of outstanding drawings by children and adolescents from Europe, and the intention is to have the book nominated for the Memory of the World Register. This volume shows the Danke-Buch and addresses aspects of the post-war years. With contributions by Tony O’Herlihy, Christine Reinhardt, Kunibert Bering, Jutta Ströter-Bender, Bernd Haunfelder, Birgit Kollet, Viviane Bierhenke, Juliane Kurz, Iris Kolhoff-Kahl, Sabine Weichel-Kickert, Neslian Pisginoglu

Zusammenfassung

Im Winter 1946 gestalteten Schülerinnen der Cecilienschule in Saarbrücken ein Danke-Buch mit Zeichnungen, Briefen und Gedichten für Repräsentanten der irischen Lebensmittelhilfe, denn die humanitäre Aktion Irlands sicherte vielen Kindern das Überleben. Aufgrund der Initiative des heutigen Besitzers des Buches begann 2013 eine länderübergreifende Wiederentdeckung des bedeutenden kulturellen Erbes. Im Jahr 2019 wurde das Buch wegen seiner universellen und zeitlich übergreifenden Botschaft in einen Katalog außergewöhnlicher Kinder- und Jugendzeichnungen aus Europa aufgenommen – mit der Intention einer Nominierung für das UNESCO Weltdokumentenerbe. Der Band zeigt das Danke-Buch und befasst sich mit Aspekten der damaligen Zeit voller Umbrüche. Mit Beiträgen von Tony O’Herlihy, Christine Reinhardt, Kunibert Bering, Jutta Ströter-Bender, Bernd Haunfelder, Birgit Kollet, Viviane Bierhenke, Juliane Kurz, Iris Kolhoff-Kahl, Sabine Weichel-Kickert, Neslian Pisginoglu