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Wolfgang Harich, Andreas Heyer

Schriften zur Kultur, page 1 - 8

Teilband 1: Jean Pauls Revolutionsdichtung

1. Edition 2020, ISBN print: 978-3-8288-4455-1, ISBN online: 978-3-8288-7474-9, https://doi.org/10.5771/9783828874749-1

Series: Schriften aus dem Nachlass Wolfgang Harichs, vol. 13.1

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
SCHRIFTEN AUS DEM NACHLASS WOLFGANG HARICHS – Band 13.1 SCHRIFTEN AUS DEM NACHLASS WOLFGANG HARICHS – BAND 13.1 Mit weiteren Dokumenten und Materialien herausgegeben von Andreas Heyer Wolfgang Harich Schriften zur Kultur Teilband 1: Jean Pauls Revolutionsdichtung Tectum Die Veröffentlichung des vorliegenden Bandes wurde gefördert durch die Wolfgang Harich Schriften zur Kultur. Teilband 1: Jean Pauls Revolutionsdichtung Schriften aus dem Nachlass Wolfgang Harichs. Band 13.1 Mit weiteren Dokumenten und Materialien herausgegeben von Andreas Heyer © Tectum – Ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2020 E-Book: 978–3-8288–7474–9 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Werk unter der ISBN 978–3-8288– 4455–1 im Tectum Verlag erschienen.) Umschlagabbildung: Jean Paul, Gemälde von Heinrich Pfenninger, 1798 Alle Rechte vorbehalten Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de Ergänzende Bildnachweise: 625 | Jb. d. Sächs. Ak. d. Wiss.1963-65 (1967), S. 322 Bibliographische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliographie; detaillierte bibliographische Angaben sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Zur Edition Wolfgang Harich (1923–1995) zählt zu den wichtigen und streitbaren Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Befreundet mit Georg Lukács, Bertolt Brecht und Ernst Bloch wirkte er als Philosoph, Historiker, Literaturwissenschaftler und durch sein praktisches politisches Engagement. Letzteres führte nach seiner Verhaftung von 1956 wegen Bildung einer »konterrevolutionären Gruppe« zur Verurteilung zu einer zehnjährigen Haftstrafe. Die nachgelassenen Schriften Harichs erscheinen nun erstmals in einer elfbändigen Edition, die das reichhaltige Werk dieses undogmatischen Querdenkers in seiner ganzen Breite widerspiegelt: von seinen Beiträgen zur Hegel-Debatte in der DDR über seine Abrechnung mit der 68er-Bewegung im Westen bis zu seinen Überlegungen zu einer marxistischen Ökologie. Die Edition würdigt Wolfgang Harich als Philosophen, Literaturhistoriker, Feuilletonisten, als praktischen Streiter für die deutsche Einheit und die ökologische Umorientierung. Sie wird im Herbst 2013 eröffnet mit drei Bänden zur klassischen Deutschen Philosophie des Idealismus sowie zum Verhältnis von Materialismus und Idealismus. Zum Herausgeber Andreas Heyer, Dr. phil., Jg. 1974, Politikwissenschaften und Jura. Von 2000 bis 2002 war er Stipendiat der Graduiertenförderung des Landes Sachsen-Anhalt, im Anschluss dann Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 2003 promovierte er u. a. bei Iring Fetscher mit einer Arbeit über Diderots politische Philosophie. 2005 erschien in zwei Bänden das Lehrbuch Die französische Aufklärung um 1750. Zwischen 2003 und 2007 war er Mitarbeiter des DFG-Projekts Sozialutopien der Neuzeit. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zur Geschichte der politischen Utopien der Neuzeit sowie zur Philosophie in der DDR. Im Zuge dieser Arbeiten entstand sein besonderes Verhältnis zu den Schriften Wolfgang Harichs, das sich in mehreren Veröffentlichungen niederschlug. Seit 2012 arbeitet er mit Unterstützung durch Anne Harich an der Herausgabe der nachgelassenen Schriften Wolfgang Harichs. Editionsplan (Stand August 2020) 1. Frühe Schriften (in 3 Teilbänden, erschienen) 2. Logik, Dialektik und Erkenntnistheorie (erschienen) 3. Widerspruch und Widerstreit – Studien zu Kant (erschienen) 4. Herder und das Ende der Aufklärung (erschienen) 5. An der ideologischen Front. Hegel zwischen Feuerbach und Marx (erschienen) 6. Vorlesungen zur Philosophiegeschichte (in 2 Teilbänden, erschienen) 7. Schriften zur Anarchie (erschienen) 8. Ökologie, Frieden, Wachstumskritik (erschienen) 9. Georg Lukács – Dokumente einer Freundschaft (erschienen) 10: Nicolai Hartmann. Der erste Lehrer (erschienen) 11: Arnold Gehlen. Eine marxistische An thro po lo gie? (erschienen) 12: Friedrich Nietzsche. Der Wegbereiter des Faschismus (erschienen) 13: Schriften zur Kultur (in 2 Teilbänden) 14: Das grüne Jahrzehnt 15: Schriften zur Politik 16: Autobiographie Inhalt Einführung: Der Standort Jean Pauls im Werk Harichs (Andreas Heyer) 9 Jean Pauls Revolutionsdichtung. Versuch einer neuen Deutung seiner heroischen Romane 47 Einleitung 49 Erstes Kapitel: Zur Problematik der satirischen Periode 59 Zweites Kapitel: Momente des Reifens 83 Drittes Kapitel: Der Weg zum Leitbild des Hohen Menschen 112 Viertes Kapitel: Politischer Standort und Einstellung zur Revolution 152 Fünftes Kapitel: Übergang von der räsonierenden Satire zu erzählender Darstellung vor dem Hintergrund der Revolution 197 Sechstes Kapitel: Die drei heroischen Romane als Revolutionsdichtung 235 Siebentes Kapitel: Das Bild der Gesellschaft und die Formprobleme ihrer Widerspiegelung 274 Achtes Kapitel: Der Charakter des positiven Helden und seine moralische Bewährung 302 Neuntes Kapitel: Die Entwicklung des positiven Helden zum Revolutionär als Gegenstand des Erziehungsromans 338 Zehntes Kapitel: Die demokratische und die entpolitisierende Adaption des Agathon 405 Elftes Kapitel: Vom Hesperus zum Titan 428 Zwölftes Kapitel: Zur Erklärung der Besonderheiten des Titan 458 Dreizehntes Kapitel: Kontraposition und Erbantritt. Form und Gehalt des Titan als Frucht der Auseinandersetzung mit der Weimarer Klassik und der Romantischen Schule 558 Vierzehntes Kapitel: Schlussbemerkungen zur Stellung Jean Pauls in der Literaturgeschichte 676 Anhang 703

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