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5. Danksagung in:

Roland Mierzwa

Strukturelle Gewalt überwinden, page 153 - 154

Mit der Reich Gottes-Theologie auf dem Weg zu einer geschwisterlichen Gesellschaft

1. Edition 2020, ISBN print: 978-3-8288-4451-3, ISBN online: 978-3-8288-7472-5, https://doi.org/10.5771/9783828874725-153

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Danksagung Zunächst einmal einen herzlichen Dank an die Stadtbücherei Flensburg und das Team, die sorgfältigst sehr viele Fernleihbestellungen bearbeiteten. Auch wieder einen herzlichen Dank an die ev.-luth. Diakoniegemeinschaft zu Flensburg für die Bereitstellung des Computerarbeitsplatzes. Mit Oberin Sr. Hannelore Balg konnte ich den Abschnitt zur Diakoniegemeinschaft besprechen. Der große Umfang an Fernleihen, aber auch viele ausgedruckte Dokumente konnten nur finanziert werden, weil mir finanzielle Spielräume als Tafelkunde entstanden. Hierfür ebenfalls ein herzliches Danke-Schön. Zur Drucklegung haben Zuwendungen von Sr. Dorothea Graf, Sr. Susanne Henke, Sr. Heidelore Müller, von Novizin Susanne Post und Altoberin Sr. Sibilla Schäfer beigetragen. Dafür bin ich ausgesprochen dankbar. Danke an den Tectum-Verlag für das Interesse an der Studie und die vorzügliche Herstellung der Druckvorlage und des Covers. Reich Gottes, das ist nicht nur die Welt der Menschen. Mit der Welt der Menschen ist auch die Welt der Natur verflochten. Ein dichtes Beziehungsnetzwerk besteht zwischen „salziger Meeresluft“ und unserem Ein- und Ausatmen, zwischen herumflatternden Vögeln in einem lebendigen Wald und unserem Hören und Spazierengehen darin, zwischen dem beglückenden Sternenhimmel und unserer pulsierenden Seele. Vieles davon erlebe ich bei gemeinsamen Spaziergängen mit Sr. Susanne und Sr. Heidelore in der Marienhölzung und anderen Naturgebieten, an der Küste von Nord- und Ostsee. Dafür bin ich ebenfalls dankbar. Dies zu erleben und damit zu leben trug ebenfalls dazu bei, dass dieses Buch, so wie es ist, entstehen konnte. 5. 153

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Zusammenfassung

Eine Rückbesinnung auf die Wurzeln der Reich Gottes-Verkündigung führt uns nicht nur weg vom kirchlich organisierten Christentum und einem extrem „konfessionalistisch“ gedachten Christentum, sondern öffnet zugleich unseren Blick für „anonyme“ und „religionslose“ Christen sowie „erleuchtete Heiden“ (S. Franck). Diese sind in der Lage, zum Beispiel wenn sie sich in der Zivilgesellschaft engagieren und organisieren, strukturelle Gewalt zu überwinden und abzubauen. Mit dem Reich Gottes-Gedanken finden Menschen zu einer „dienenden Solidarität“ und zu einer „Kultur des Weniger“, wodurch ein Gegengewicht gegenüber der „imperialen Lebensweise“ aufgebaut wird. Der Anbruch des Reiches Gottes ist zu entdecken etwa in der Werkstattkirche, in der Sozialkirche, in der ev.-luth. Diakoniegemeinschaft zu Flensburg, aber auch in der Zivilgesellschaft, wo diese für ein gerechtes Recht eintritt.