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Thomas Arnold

Zwischen Fachlichkeit und Fremdbestimmung, page I - X

Eine rekonstruktive Annäherung an Soziale Arbeit in Suchtberatungsstellen

1. Edition 2020, ISBN print: 978-3-8288-4453-7, ISBN online: 978-3-8288-7470-1, https://doi.org/10.5771/9783828874701-I

Series: Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Soziale Arbeit, vol. 5

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Tectum Te ct um Th om as A rn ol d Zw is ch en F ac hl ic hk ei t u nd F re m db es tim m un g Thomas Arnold Zwischen Fachlichkeit und Fremdbestimmung Eine rekonstruktive Annäherung an Soziale Arbeit in Suchtberatungsstellen Wissenschaftliche Beiträge Soziale Arbeit | 5 5 Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag Reihe Soziale Arbeit Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag Reihe Soziale Arbeit Band 5 Thomas Arnold Zwischen Fachlichkeit und Fremdbestimmung Eine rekonstruktive Annäherung an Soziale Arbeit in Suchtberatungsstellen Tectum Verlag Thomas Arnold Zwischen Fachlichkeit und Fremdbestimmung Eine rekonstruktive Annäherung an Soziale Arbeit in Suchtberatungsstellen Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag, Reihe: Soziale Arbeit; Bd. 5 © Tectum – ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2020 ePDF 978-3-8288-7470-1 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Werk unter der ISBN 978-3-8288-4453-7 im Tectum Verlag erschienen.) ISSN: 2629-2211 Alle Rechte vorbehalten Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. V Inhalt Abkürzungsverzeichnis VII Vorbemerkung IX 1. Einleitung 1 2. Zum Kontext der Institution Suchtberatungsstelle 7 2.1 Was ist Sucht? 7 2.2 Sucht als Krankheit 10 2.3 Soziologische Aspekte der Konstruktion von Sucht als Krankheit 12 2.4 Zur Entwicklung, zum Aufgabenbereich und zum Stellenwert der ambulanten Suchtkrankenhilfe im Rahmen des Systems Suchthilfe im Besonderen und im Rahmen des Systems der sozialen Sicherung im Allgemeinen 15 2.4.1 Zur Entwicklung der ambulanten Suchtkrankenhilfe 17 2.4.2 Zur Rolle, zur Funktion und zum gesellschaftlichen Auftrag von Suchtberatungsstellen im System Suchthilfe 20 2.4.3 Zur Finanzierung der ambulanten Suchtberatung 27 VI Inhalt 3. Methodisches Vorgehen 33 3.1 Zur Fragestellung 33 3.2 Sampling 34 3.3 Auswertung 35 4. Ergebnisse 39 4.1 Der Fall IP3 39 4.2 Der Fall IP1 89 4.3 Der Fall IP5 139 5. Synthese 185 5.1 Arbeitsethos 185 5.2 Professionalisierung 187 5.3 Implizites Wissen und explizites Wissen 190 5.4 Zur Sozialen Dimension 197 5.5 Interventionen 202 5.6 Das Unausgesprochene oder die Ambivalenz gegenüber den Ambivalenten 203 6. Fazit 215 Literatur 221 Anhang 229 Anhang 1: Interviewleitfaden 230 Anhang 2: Interviewtranskription IP3 232 Anhang 3: Interviewtranskription IP1 258 Anhang 4: Interviewtranskription IP5 274 VII Abkürzungsverzeichnis BAT Bundesangestelltentarifvertrag BSHG Bundessozialhilfegesetz DHS Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen FDR Fachverband Drogen und Rauschmittel GKV Gesetzliche Krankenversicherung GRV Gesetzliche Rentenversicherung ICD International Classification of Diseases KDS Deutscher Kerndatensatz ÖGDG Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst PsychKG Landesgesetz für psychisch kranke Personen SGB I Sozialgesetzbuch Erstes Buch - Allgemeiner Teil SGB II Sozialgesetzbuch Zweites Buch – Grundsicherung für Arbeitsuchende SGB III Sozialgesetzbuch Drittes Buch – Arbeitsförderung SGB V Sozialgesetzbuch Fünftes Buch – Gesetzliche Krankenversicherung SGB VI Sozialgesetzbuch Sechstes Buch – Gesetzliche Rentenversicherung SGB VIII Sozialgesetzbuch Achtes Buch – Kinder- und Jugendhilfe SGB XII Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch – Sozialhilfe IX Vorbemerkung Die folgende Auswertung hat qualitative Daten zum Gegenstand, die im Rahmen einer Qualifikationsarbeit an der Hochschule Koblenz erhoben wurden. Die vorgelegte Analyse stellt insofern eine Sekundäranalyse dar, als die Datenerhebung nicht von dem Auswertenden vorgenommen wurde. Dies betrifft auch die Formulierung der Fragestellung, zu deren Bearbeitung die Daten erhoben wurden, das Erhebungsdesign, das Sampling und auch den Leitfaden. Neben den noch zu benennenden inhaltlichen Thematiken geht es aber auch um eine methodologische Thematik. Es wird hier der Versuch unternommen anhand einer auch für ein qualitatives Design zugegebenermaßen überschaubaren Datenmenge – drei ExpertInnen- Interviews – zu einer Synthese zu gelangen, die sachgemäß als vorläufig zu charakterisieren ist und weiterer empirischer Sättigung und Kontrastierung bedarf. Die Synthese formuliert Hypothesen über das begründet zu vermutende Allgemeine, das aus dem Besonderen des Interview-Materials – unter Rückgriff auf Kontextwissen – rekonstruiert wurde. Es wird weiter neben einem inhaltlichen Erkenntnisgewinn der Zweck verfolgt, anhand des vorhandenen Materials exemplarisch aufzuzeigen, welche Gestalt eine Auswertung von qualitativem Interviewmaterial haben kann. Die Ausarbeitung soll Beispielcharakter haben und soll keine Richtlinie für etwaige Auswertungsstrategien darstellen.

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Abstract

In Germany, between 1.5 and 2 million people are considered alcohol dependent. The annual economic cost of this dependency is estimated at 40 billion Euros. The system of alcohol support services, meanwhile contains many different options. Alcohol advice centres play an important role in linking different assistance services within the rehabilitation process. Given this, what is the specific job of social workers within the framework of alcohol counselling? This analysis identifies the subjective perspective of social workers from the institutional background.

Zusammenfassung

In Deutschland haben zwischen 1,5 und 2 Millionen Menschen eine Abhängigkeit von Alkohol entwickelt, und zwischen 1,4 und 1,9 Millionen Menschen weisen einen sogenannten missbräuchlichen Konsum von alkoholischen Getränken auf. Die damit verbundenen jährlichen volkswirtschaftlichen Kosten werden auf 40 Milliarden Euro beziffert.

Das Hilfesystem für die Rehabilitation von der Krankheit „Sucht“ ist inzwischen sehr ausdifferenziert. Suchtberatungsstellen nehmen zwischen den Teilsystemen eines Rehabilitationsprozesses eine wichtige Brückenfunktion ein. Ihre gesellschaftliche Bedeutung ist unbestritten, ihre Verbreitung, ihre Reichweite und ihre Ressourcenausstattung sind hingegen relativ unbestimmt.

Welche Aufgaben nehmen Fachkräfte der Sozialen Arbeit in diesem Rahmen und im Kontext des Aufgabenspektrums von Suchtberatungsstellen wahr? Gegenstand der vorliegenden Analyse sind die subjektiven Repräsentationen von Fachkräften im Spiegel der Gegebenheiten dieses Handlungsfeldes.