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Einleitung in:

Christiane Lemke, Amalia Sdroulia

Theater und Politik als Weg zur Integration, page 1 - 8

Ein Erfahrungsbericht

1. Edition 2020, ISBN print: 978-3-8288-4447-6, ISBN online: 978-3-8288-7464-0, https://doi.org/10.5771/9783828874640-1

Tectum, Baden-Baden
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Einleitung In allen europäischen Gesellschaften hat die Zuwanderung in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Zum einen hat die Arbeits- und Berufsmigration aufgrund der Freizügigkeit innerhalb der Europäischen Union seit dem Maastrichter Vertrag (1993) und infolge der Aufnahme neuer Mitgliedsländer zugenommen. Gestiegen ist darüber hinaus auch die Zuwanderung aus Drittstaaten bzw. Ländern außerhalb Europas. Im Jahr 2019 haben nach Angaben der Vereinten Nationen 272 Millionen Menschen internationale Grenzen überschritten, sind ausgewandert oder geflüchtet; diese Zahl entspricht 3,5 Prozent der Weltbevölkerung (vgl. UN DESA 2019). Seit 2010, also ein Jahr vor Beginn des Bürgerkriegs in Syrien, stieg die Zahl der Migrant*innen nach UN-Angaben global allein um 51 Millionen. Aufgrund seiner geografischen Lage hat Europa die größte Zahl der Migrant*innen aufgenommen (82 Millionen), gefolgt von Nordamerika (59 Millionen) sowie Nordafrika und Westasien (49 Millionen). Vor diesem Hintergrund haben Fragen von Migration und Integration gerade in den europäischen Ländern eine hohe Priorität erlangt und werden in den Mitgliedsländern der Europäischen Union (EU) sehr intensiv diskutiert. Die Zuwanderung wird in vielen Ländern begrüßt, so auch in Deutschland, weil es in wichtigen Bereichen der Gesellschaft an Nachwuchskräften mangelt, wie beispielsweise im Pflegebereich, in der verarbeitenden Industrie, in der Gastronomie oder im Handwerk. Die Zuwanderung von Schutzsuchenden und Geflüchteten nach Europa ist seit dem deutlichen Anstieg der Flüchtlingszahlen seit 2014/15 aufgrund von Krieg und Gewalt im Nahen und Mittleren Osten sowie in weiten Teilen Afrikas dagegen umstritten. Wie viele Menschen kann und soll Europa aufnehmen? Wie können Lasten innerhalb Europas verteilt und dabei den Ansprüchen von Geflüchteten auf Schutz und menschenwürdige Behandlung Rechnung getragen werden? 1 Für die europäischen Länder und für Deutschland ergibt sich hier ein Spannungsfeld zwischen ihrem universellen Menschenrechtsverständnis und den liberalen Werten einerseits und andererseits den Kapazitäten der Länder, zugewanderte Menschen aufzunehmen. Politische Kontroversen um die Aufnahme von Geflüchteten zwischen EU- Mitgliedsländern, aber auch innerhalb einzelner Länder zwischen den politischen Parteien zeigen immer wieder, wie die Politik hier um vertretbare Lösungen ringt. Wie die Migrationsforscher*innen Richard Alba und Nancy Foner (2015) in ihrer vergleichenden Untersuchung „Strangers No More. Immigration and the Challenges of Integration in North America and Western Europe“ zeigen, stellen sich in allen Ländern der westlichen Welt ähnliche Probleme bei der Integration. In ihrer Studie untersuchten sie Frankreich, Deutschland, das Vereinigte Königreich und die Niederlande und verglichen die soziale, ökonomische, bildungsmäßige und politische Integration mit der in Kanada und den Vereinigten Staaten. Dabei ergaben sich vor allem in den Ländern Kontinentaleuropas deutliche Unterschiede zwischen einheimischer und zugewanderter Bevölkerung in Bezug auf die Arbeitsmarktintegration, die nachbarschaftliche Integration, die Bildung sowie bezüglich der politischen Repräsentanz. In den politischen Auseinandersetzungen, die über die Integration geführt wurden, ergaben sich einige Ähnlichkeiten, aber auch Unterschiede. So stehen in europäischen Ländern oft religiöse Konflikte im Vordergrund, vor allem die Stellung zum Islam, während in den Vereinigten Staaten immer noch ethnische bzw. rassistisch begründete Ausgrenzungsstereotypen vorherrschen. Die Europäische Union hatte bereits 2006 begonnen, die Integration von Zugewanderten durch gezielte Programme und Maßnahmen in den Mitgliedsländern zu unterstützen. Die Förderung des Sprachunterrichts steht dabei im Mittelpunkt. Sprache wird als ein Schlüssel für eine gelungene Integration betrachtet. Deutschland folgte dieser Vorgabe, indem es die Durchführung von Sprachkursen für Migrant*innen in der Folgezeit durch finanzielle Unterstützung stärker förderte. In den meisten Kommunen und Gemeinden entstanden zudem Verwaltungseinheiten, die sich speziell mit der Integration von Migrant*innen befassen. Viele Städte und Gemeinden stellten lokale Integrationspläne auf, die meist eine Beteiligung der Betroffenen vorsahen Einleitung 2 und konkrete Projekte der Integration unterstützen sollten. Integration wird dabei als eine längerfristige gesellschaftliche Entwicklung verstanden. Wie eine Veröffentlichung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge ausführt: „Integration ist ein langfristiger Prozess. Sein Ziel ist es, alle Menschen, die dauerhaft und rechtmäßig in Deutschland leben, in die Gesellschaft einzubeziehen. Zugewanderten soll eine umfassende und gleichberechtigte Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen ermöglicht werden. Sie stehen dafür in der Pflicht, Deutsch zu lernen sowie die Verfassung und die Gesetze zu kennen, zu respektieren und zu befolgen.“ (BAMF 2020) Für die Integration von Migrant*innen und Geflüchteten werden daher Mittel für den Sprachunterricht sowie Integrationskurse bereitgestellt, welche Kenntnisse über die hiesige Gesellschaft, ihre Grundwerte sowie politische Zusammenhänge vermitteln sollen. Diese Zielsetzung verfolgt auch das hier vorgestellte Projekt, indem es die Vermittlung politischer und gesellschaftlicher Zusammenhänge mit Sprachunterricht verknüpft, um so den Zugewanderten und Geflüchteten eine bessere Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen. Zugleich sollte es am Ort ansässigen deutschen Teilnehmenden tiefere Einblicke in die Situation der Zugewanderten vermitteln. Das Besondere an dem Projekt ist, dass hier Studierende gemeinsam mit Migrant*innen und Geflüchteten über ein Jahr lang zusammen an einem Theaterprojekt gearbeitet haben, das in mehrere Theateraufführungen mündete. Diese Verknüpfung von Theater und Politik machte den Kern des Projektes aus. Das Projekt wurde dabei außerhalb der Universität durchgeführt, da es kein Teil eines festen Lehrplans war. Durch die Spieler*innen, von denen einige Studierende der Leibniz Universität Hannover waren, die Übungsräume in der Universität sowie die wissenschaftliche Begleitung bestanden aber doch wichtige Bezüge zum universitären Leben und zur wissenschaftlichen Praxis. Für die Migrant*innen und Geflüchteten, von denen einige in ihren Herkunftsländern selbst eine akademische Ausbildung erworben hatten, stand im Mittelpunkt, dass sie zum einen ihre Kenntnisse über politische Zusammenhänge erweitern wollten; zum anderen war für sie aber auch ein zentraler Aspekt, gemeinsam mit deutschen Teilnehmer*innen dieses Projekt zu realisieren. Insofern bildete das Theaterprojekt einen wichtigen Baustein für die Integration. Diese wurde nicht ein- Einleitung 3 fach als Anpassung an die deutsche Gesellschaft verstanden, sondern als ein beidseitiger Prozess. Die Erfahrungen und Gedanken der Migrant*innen veränderten auch die Perspektive der deutschen Studierenden, so dass die Interaktionen im Theaterprojekt die Vorstellungen aller Beteiligten einbezogen und sie der Realität einer gelebten multikulturellen Gesellschaft ein Stück näher brachten. Das Projekt hatte daher weit mehr Wert, als lediglich zur Wissensvermittlung beizutragen. Bildung ist immer ein Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe und Integration. Integration kann ohne Bildung nicht gelingen. Aber diese Bildung beinhaltet nicht nur Sprach- und Landeskenntnisse, eine Berufsausbildung sowie Allgemeinbildung, ein wichtiger Schritt in der Integration ist vielmehr auch, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen und Vertrauen zueinander aufzubauen. In unserem Projekt ging es darum, über die gemeinsame Arbeit an einem Theaterstück diese Kommunikation herzustellen und zugleich über politische Zusammenhänge zu reflektieren. Bei dem von den Teilnehmenden selbst verfassten öffentlich aufgeführten Theaterstück „Die Insel“ handelt es sich um die politische Lage auf einer Insel, in der Deutsche, Migrant*innen und Geflüchtete zu überleben versuchen und während ihres Zusammenlebens ins Gespräch kommen, ihre Ängste, Träume und Alpträume äußern, ihre Liebe finden, traumatisierende Folgen des Krieges darstellen, eine demokratische Gesellschaft aufbauen, zusammen feiern, Vorurteile abbauen und schließlich auch zusammenhalten. Die Integration erfolgte auf zwei Ebenen, theatralisch und sprachpolitisch. Konkret setzten die Initiator*innen dabei folgende Schwerpunkte: Gefördert werden sollten Sprache und sprachlicher Ausdruck, aber auch Demokratieverständnis, politisches Bewusstsein und interkulturelle Kompetenz. Methodisch sollte dies durch Theaterspiel und szenisches Schreiben unterstützt werden. Das Projekt legte einen Schwerpunkt auf die Arbeit mit jungen Menschen. In den wöchentlichen Vorbereitungsseminaren, die über ein Jahr hinweg durchgeführt wurden, lernten junge Geflüchtete, Migrant*innen und Deutsche politische Begriffe, wie Migration, Integration, Krieg, Krise, Konflikt, Frieden, Demokratie, bevor sie dann die Texte szenisch umsetzten. Dabei verbesserten sie ihre deutschen Sprachkenntnisse und arbeiteten gleichzeitig an ihrer Stimme und ihrem Körperausdruck. Doch auch Einleitung 4 hier brauchten sie noch Unterstützung, gerade im Miteinander mit ihren Mitspieler*innen. Diese Unterstützung wurde durch einen professionellen Regisseur, eine Sprachdozentin und eine Theaterpädagogin geleistet. Was auf der Bühne passiert, spiegelte dabei häufig die eigene Biografie der Laienschauspieler*innen wieder. Hierzu wurde zur Vorbereitung auf Methoden des biografischen Theaters zurückgegriffen. Andere Ereignisse wurden fiktiv szenisch ausgedrückt. Schwerpunktmäßig wurden die aktuelle Problematik des Kriegs, der Demokratie und des Friedens in der Gesellschaft verarbeitet. Die Angebote im Rahmen des Projekts enthielten zusätzlich ein Sprachtraining zur Sprachintegration und Teilhabe am Hannoverschen Stadtleben. Sie wurden von speziell geschulten pädagogischen Fachkräften durchgeführt. Außerdem bereiteten die Dozierenden Theaterbesuche in ihrem Unterricht vor und gingen dann gemeinsam mit der Gruppe ins Theater. In den Interviews, die mit den Projektteilnehmer*innen begleitend geführt wurden, äußerten sich diese begeistert: „Die Theateraufführung war toll, es hat mir sehr gefallen. Es war das erste Mal, dass ich ein politisches Theater sah“, sagte beispielsweise ein Projektteilnehmer. Theater wurde in diesem Projekt ein Mittel und ein Ort, um Politik zu lernen, und zwar gemeinsam mit Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchteten. Junge Erwachsene wollten sich kreativ ausleben und sich kennenlernen. Das alles konnten sie hier realisieren. Vorrangig wurde durch das Projekt die Förderung ihrer sprachlichen und politischen Kenntnisse angestrebt. Zugleich wurde die psychische, soziale und kulturelle Integration der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte nachhaltig verbessert. Auch die deutschen Studierenden haben die Geflüchteten und Migrant*innen mit anderen Augen betrachtet und sich eine positive Meinung gebildet. Die Stärkung ihres Selbstbewusstseins und die Bewältigung von Alltagsproblemen waren weitere bedeutende Aspekte, die während des gesamten Projektverlaufs besondere Beachtung fanden. Regelmäßige Vorstellungen ihrer szenischen Darstellungskunst konnten auch den interkulturellen Dialog verbessern. Manche Laienschauspieler*innen haben im Verlauf eine Leidenschaft, sogar Berufung für das Theater entdeckt und fortentwickelt. Insofern besteht ein wesentlicher Erfolg des Projektes darin, dass Einleitung 5 es individuelle Talente entwickelte sowie sprachliche, kulturelle Integration und Persönlichkeitsentwicklung förderte. Ergänzend zu den Theaterproben und den Aufführungen haben wir auch die Selbstwahrnehmung der Teilnehmenden, ihre Kenntnisse und Einschätzungen von Grundfragen der Integration sowie politische Erfahrungen und Ansichten ermittelt. Hierzu wurden mit den Teilnehmenden am Theaterprojekt leitfadenorientierte offene Interviews durchgeführt, die in diesem Buch ebenso wie die Hintergrundinformationen zu den Spieler*innen aufgenommen und dokumentiert werden. Auf Basis des Projekts hoffen wir, andere Träger und Bildungseinrichtungen zu ermutigen, Integration über Theaterspiel auszuprobieren und zu praktizieren. Die Übertragbarkeit unserer Ergebnisse war ein wichtiges Anliegen in der Anlage des Projekts, weshalb wir den Verlauf und die Ergebnisse fortlaufend schriftlich festgehalten haben und sie hier im Ergebnis veröffentlichen. An unserem Projekt waren auch Lehramtsstudierende beteiligt, die mit Blick auf ihre spätere Schulpraxis Anregungen und Ideen für eine eigene Umsetzung dieser Ergebnisse erhalten haben. Ein weiteres Feld kann die politische Bildung darstellen. Zwischenergebnisse des Projekts haben wir nach den Aufführungen auf einer Konferenz an der Leibniz Universität Hannover, an der mehrere Integrationsprojekte aus dem kreativen und künstlerischen Bereich teilnahmen, vorgestellt und diskutiert. Das Land Niedersachsen hat seit dem Ende des Ost-West-Konflikts immer wieder größere Gruppen von Menschen aufgenommen, die aus Kriegs- und Krisengebieten geflüchtet waren, so beispielsweise in den 1990er Jahren aus dem ehemaligen Jugoslawien. Die Unterstützung von Geflüchteten und die Integration von Migrant*innen kann daher auf eine längere Erfahrungsgeschichte zurückblicken. Auf dem Höhepunkt der Fluchtbewegung aus Syrien und dem Nahen Osten im Jahr 2015 nahm Niedersachsen allein 102 000 Menschen auf, die vor Krieg und Gewalt Schutz suchten; diese Zahl hatte sich zwischen 2014 und 2015 verfünffacht. Die Zahl der Flüchtlinge sank in den Folgejahren stetig; 2019 belief sie sich dann auf 11 586 Menschen, die beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) registriert waren. Die häufigsten Herkunftsländer für die Asylsuchenden blieben wie in den vergangenen Jahren Syrien, Irak und Iran, gefolgt von der Türkei Einleitung 6 und Afghanistan.1 Da die Konflikte im Nahen Osten weiter anhalten, sind Prognosen allerdings schwer zu treffen. Aufgrund der anhaltenden Zuwanderung aus Drittländern außerhalb der Europäischen Union versteht sich die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover heute als „Einwanderungsstadt“. Das Projekt sowie die Theateraufführung wurden im Rahmen des 10. Ideenwettbewerbs des Gesellschaftsfonds Zusammenleben (GFZ) der Stadt Hannover gefördert, der Teil des Lokalen Integrationsplans ist.2 Es war am Institut für Politikwissenschaft der Leibniz Universität Hannover angesiedelt und wurde darüber hinaus von der Zentraleinrichtung Weiterbildung der Universität unterstützt. Die Gruppe brachte das Theaterstück „Die Insel“ am 31. Mai 2019 im Freizeitheim Vahrenwald und am 3. und 6. Juni 2019 im Kulturzentrum Faust in Hannover zur Aufführung. Begeisterter Schlussapplaus vor 250 Zuschauer*innen für die Laienschauspieler*innen war ein eindeutiger Beleg für den Erfolg des Projektes. Sowohl von den Dozent*innen und den Spieler*innen als auch vom Publikum gab es positive Rückmeldungen zu dem Stück. Politik erlernen, die deutsche Sprache verbessern, Einheimische kennenlernen, die Hannoverschen Sitten und Gebräuche entdecken, Vorurteile abbauen und so Integration fördern – das waren und sind die Ziele des Projektes, Politik über Theater zu vermitteln. Wir freuen uns über die Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover, die dieses Projekt finanzierte und unterstützte, und danken an dieser Stelle nachdrücklich für die erfolgte Förderung. Hannover, im März 2020 1 Angaben nach Innenministerium Niedersachsen (vgl. Weckwerth 13. Januar 2020). 2 Vgl. Landeshauptstadt Hannover (o.J.): Gesellschaftsfonds Zusammenleben (GFZ). Fördermittel für Integration.. Einleitung 7

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References

Abstract

Since the creation of the theater, the theater stage has been closely connected to the political. Can theater play also pave the way for integration? In this book, amateur actors from different language and cultural backgrounds develop a play based on their own experiences with flight, alienation and starting new. The authors present suggestions for the instructional processing of self-written texts, exercises for testing different forms of expressions of the body as well as practical tips for the stage performance. Interviews with participating migrants, refugees and German students about their experiences with theater and integration in their daily lives complete the text.

Zusammenfassung

Seit der Erschaffung des Theaters ist die Theaterbühne mit dem Politischen eng verbunden. Kann Theaterspiel auch den Weg zur Integration ebnen? In diesem Buch entwickeln LaienschauspielerInnen aus unterschiedlichen Sprach- und Kulturkreisen gemeinsam ein Theaterstück, das auf ihren Erfahrungen mit Flucht, Fremdsein und Neuanfang beruht. Die Autorinnen präsentieren Vorschläge zur unterrichtlichen Bearbeitung von selbstverfassten Texten, Übungen zur Erprobung unterschiedlicher Ausdrucksformen des Körpers sowie Tipps zur Bühnenaufführung. Interviews mit teilnehmenden MigrantInnen, Geflüchteten und deutschen Studierenden über ihre Erfahrungen mit Theater und Integration im Alltag runden den Text ab.