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Die Erfahrung von „wahrer Freundschaft“ in:

Katja Specht

"Wahre Freundschaft", page 135 - 142

Beziehungskulturen der Freundschaft - eine sozialpsychologische Untersuchung

1. Edition 2020, ISBN print: 978-3-8288-4435-3, ISBN online: 978-3-8288-7449-7, https://doi.org/10.5771/9783828874497-135

Series: Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Psychologie, vol. 32

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Die Erfahrung von „wahrer Freundschaft“ Ich habe meiner Arbeit den philosophischen Satz von Ernst Bloch aus der „Tübinger Einleitung in die Philosophie“ (1977): „Ich bin. Aber ich habe mich nicht. Darum werden wir erst.“ (S. 13) vorangestellt. Ich verstehe meine Auswertungen der Interviews, der Gruppendiskussionen und der Befragung als eine empirische Explikation des philosophischen Gehalts von Blochs Diktum. In meinen theoretischen Er- örterungen, zu denen ich vielfältige philosophische Reflexionen herangezogen habe, geht es mir darum, den Erfahrungsgehalt von Freundschaftsbeziehungen herauszuarbeiten. „Ich“ bin nichts, das meint Ernst Bloch mit dem Satz „Ich habe mich nicht“. Nur in der Beziehung mit anderen Menschen kann ich „werden“. Mit anderen zusammen kann ich, wie die Anderen mit mir, mich finden. Das von Bloch gemeinte „Wir“ verspricht für die Zukunft ein gelingendes Leben miteinander. Das „Wir“ ist ein utopischer Entwurf des Zusammenlebens, eines Miteinanders, in dem sich jede und jeder zugleich selbst finden kann. Blochs „Wir“ ist kein gleichmachendes „Wir“, in dem das „Ich“ der einzelnen uniformiert, isoliert, eingesperrt und seiner individuellen Entwicklung beraubt bleibt. Das „Wir“, an das Bloch denkt, ist eine Ausdifferenzierung der Gemeinsamkeit, die den einzelnen „Ichs“ eine volle individuelle Entwicklung ermöglicht. Der Wunsch nach einer „wahren“ Freundschaft ist der Wunsch nach einem solchen vielgestaltigen „Wir“. In all meinen empirischen Interpretationen und theoretischen Erörterungen bin ich immer wieder auf diesen zum Teil vage, zum Teil aber auch konkret formulierten Wunsch nach einer „wahren“ Freundschaft gestoßen. In diesem Sinne verspricht das Bloch‘sche „Wir“ eine „wahre“ Freundschaft für die Zukunft. In seiner philosophischen Untersuchung „ICH – DU – WIR. Liebe als zwischenmenschliche Wahrhaftigkeit? Eine philosophische Erkundung in elf Durchgängen“ (2017) hat Friedrich Voßkühler den Bloch‘schen Begriff des „Wir“ aufgenommen. Voßkühler versteht dieses „Wir“ als „ein offenes Projekt, in dessen Rahmen die Liebenden mitein- 135 ander solidarisch darum besorgt sind, gemeinsam – und doch jeder für sich selbst – ihre Möglichkeiten zu entfalten.“ (S. 370) Dieses „offene Projekt“ verstehe ich nicht nur als einen „Rahmen“ der Liebesbeziehungen. Er ist zugleich ein „offenes Projekt“, ein Rahmen wahrer Freundschaftsbeziehungen. Für Freundschaft gilt gleicherma- ßen, dass man „miteinander solidarisch darum besorgt“ ist, „gemeinsam – und doch jeder für sich selbst“ die Möglichkeiten der Beziehung zu entfalten. Freundschaft ist ein Beziehungsort, den man mit Bloch und Voßkühler als „Heimat“ verstehen kann. „Heimat“ ist eine „Gegend“, die man irgendwann einmal verlassen musste oder verlassen hat und zu der man sich zurücksehnt. Das Gefühl von „Heimat“ hat sich zunächst im engen Kreise der Familie gebildet und im Verlauf der Entwicklung von Einzelnen und Gruppen gewandelt. „Heimat“ mag als Familie verloren gegangen sein. In „wahrer“ Freundschaft wird etwas von „Heimat“ wiedergefunden. Die Sehnsucht, einen „besten Freund“ oder eine „beste Freundin“ zu haben, ist ein heimatliches Gefühl. Dieses Gefühl begleitet viele Menschen ihr Leben lang. „Heimat“ möchte immer wieder neu erfahren werden. Sie kann in einer Freundschaftsbeziehung gefunden werden oder verbleibt als ein unvergesslicher utopischer Wunsch, den Vosskühler als eine „Utopie, dass sich die Welt wie früher als freundlich erweise, als ein Ort selbstverständlichen und geglückten Lebens, als ein Ort des Glücks eben“ (S. 368) versteht. „Heimat“ ist die Sehnsucht nach einem unproblematischen Lebenszusammenhang, ein Ort, an dem die Wünsche in Erfüllung gehen. Mit Axel Honneth habe ich das Denken und Fühlen in einer solchen Wunschvorstellung als „vorreflexiv“ beschrieben. In diesem Verständnis zielen Fühlen und Denken auf eine Selbstverständlichkeit des Glückserlebens. Es bescheidet sich nicht mit einem „reflexiven“ Denken, das auf Erkenntnis zielt und in einer gewonnenen Erkenntnis sein Glück findet. Glück soll ganz selbstverständlich im praktischen Alltag erlebt werden können. Ein von problematisierendem Denken ungebundenes Glückserlebnis soll zugleich auch frei sein von den Einschränkungen und Zwängen des Alltags. Ein solches Glück wird in vielen Freundschaftsbeziehungen gesucht. „Wahr“ werden solche Freundschaftsbeziehungen Die Erfahrung von „wahrer Freundschaft“ 136 dann, wenn sie sich von zwingender Logik, den Zwängen und Einschränkungen eines konventionellen Alltagslebens befreien können. Es gibt einen Wunsch nach Freiheit von alltäglichen Konventionen, der begleitet wird von einer tiefgreifenden existentiellen Angst. Es ist eine Angst, die Erich Fromm als Angst vor der Isolation, der Verlassenheit und des Alleinsein-Müssens analysiert. Es ist eine Angst, die sich dann einstellt, wenn man versucht, die alltäglichen Konventionen aufzugeben. Bewältigen lässt sich solche Angst vor der Freiheit der Konventionslosigkeit in gelingenden Freundschaftsbeziehungen. In diesen fühlt man sich nicht verlassen. Sie motivieren zu einem „spontanen Tätigsein“, das einen aus konventionellen Beziehungen herausführen kann. Eine Freiheit von Konventionen wird dann zu einer Freiheit „spontanen Tätigseins“. Solche Freiheit bildet sich in gelingenden Freundschaftsbeziehungen. Erich Fromm beschreibt „spontanes Tätigsein“ als Modus der Freiheit in Beziehungen zu Menschen und Dingen in seiner Studie „Die Furcht vor der Freiheit“ (1941a): „Spontanes Tätigsein ist der einzige Weg, auf dem man die Angst vor dem Alleinsein überwinden kann, ohne die Integrität seines Selbst zu opfern, denn in der spontanen Verwirklichung des Selbst vereinigt sich der Mensch mit der Welt – mit dem Menschen, der Natur und sich selbst. Die wichtigste Komponente einer solchen Spontaneität ist die Liebe (…), die Liebe als spontane Bejahung der anderen, als Vereinigung eines Individuums mit anderen auf der Basis der Erhaltung des individuellen Selbst.“ (S. 369) Fromm hat einen sehr allgemeinen Begriff von der „Liebe“, die die Vorstellung von einer gelingenden „wahren Freundschaft“ einbezieht. Die Liebe ist gleichfalls eine wichtige Komponente einer „wahren“ Freundschaftsbeziehung, in der „spontanes Tätigsein“ wirklich werden kann. „Wahre Freundschaft“ in diesem Sinne überschreitet alle Frames und Interaktionsformen, mit denen die Menschen in die Konventionen des Alltags eingebunden werden und sind. Frames und Interaktionsformen, wie ich sie auch mit Erich Fromm als Konventionen des Alltags beschrieben habe, sind Bestandteile eines „gesellschaftlichen Unbewussten“. Fromm bestimmt dieses „gesellschaftliche Unbewusste“ als eine unbewusste Beziehungswelt, in die Gedanken und Gefühle verdrängt werden, deren Bewusstwerden innerhalb gesellschaftlicher Konventionen und Moral nicht erlaubt ist. Fromm versteht in seinem Buch „Jenseits der Illusionen“ (1962a) das „gesellschaftliche Unbewusste“ als: Die Erfahrung von „wahrer Freundschaft“ 137 „jene Bereiche der Verdrängung, (…) welche bei den meisten Mitgliedern einer Gesellschaft anzutreffen sind. Bei diesen von der Allgemeinheit verdrängten Elementen handelt es sich um Inhalte, die den Mitgliedern der jeweiligen Gesellschaft nicht bewusst werden dürfen, wenn diese Gesellschaft mit ihren spezifischen Widersprüchen reibungslos funktionieren soll.“ (S. 96). In diesem Sinn verstehe ich Konventionen als präreflexive Frames und unbewusste Interaktionsformen. Meine empirischen Auswertungen zeigen immer wieder ein Unbehagen aufgrund der unbewusst wirksamen gesellschaftlichen Konventionen. Besonders deutlich wird das Unbehagen im Familienleben, wie es in den Gruppendiskussionen mit den SchülerInnen und den StudentenInnen sowie dem Interview mit dem Politiker Hans thematisiert wird. Bei den SchülerInnen geht es um die Ablösung von ihrer Familie und von deren konventionellen Erziehungsvorstellungen, wenn sie diese als Einschränkungen ihrer psychischen Entwicklung erleben. Sie möchten frei werden von den familialen Zwängen und suchen in der Freundschaft mit Gleichgesinnten eine „wahre“ Beziehungsform. Die Studierenden entwickeln in ihrer Vorstellung von „Blutsbrüderschaft“ und „Blutsschwesternschaft“ die Vorstellung von einem Familienersatz, der die familialen Bindungen mit den Freiheiten „wahrer“ Freundschaftsbeziehungen vermitteln soll. Der Politiker Hans entwickelt in seinem Interview die Vorstellung, dass sich Familienbeziehungen in Freundschaftsbeziehungen überführen lassen sollten, wenn die Kinder erwachsen geworden sind. Vater, Mutter und Kinder sollen so zu „wahren“ Freunden miteinander werden können. Hans hat die Erfahrung machen müssen, dass seine Kinder und seine Ehefrau diesen Rollenwechsel vom Familienmitglied zum „wahren Freund“ nicht mitmachen wollten. Die Familienbeziehung sollte ihre emotionale Bindekraft auch im Erwachsenenleben behalten. „Wahre Freundschaft“ hat Hans in seiner mit anderen zusammen gegründeten Wohngemeinschaft gefunden. Dort ist es gelungen, familiale Fürsorge mit der praktischen Bewältigung des Alltags und der Arbeit zu vermitteln. Im privaten Bereich ist es Hans gelungen, Demokratie zu verwirklichen, für die er sich als Politiker auch in harten politischen Auseinandersetzungen eingesetzt hat. Politik ist für ihn ein konfliktreiches Feld. Es war für ihn immer schwer, unter Politikern vertrauenswürdige Freunde zu finden. Das gelang ihm erst, nachdem er nicht mehr aktiv in der Politik tätig war. In der Politik ist für Hans Die Erfahrung von „wahrer Freundschaft“ 138 Freundschaft weitgehend nur eine Utopie, um die immer wieder neu gerungen werden muss. Politik ist selten eine „gemeinsame dritte Sache“, wie ich sie mit Brecht beschrieben habe. In seinem Lehrstück „Die Mutter“ stellt Brecht eine Mutter-Sohn-Beziehung dar, in der die Politik für die Unterdrückten zu einer „gemeinsamen dritten Sache“ wird. Mutter und Sohn verstehen sich gut. Alle konventionellen Familienkonflikte werden durch ihr gemeinsames politisches Engagement zur Seite gerückt. Die „gemeinsame dritte Sache“ macht aus einer Familienbeziehung eine Freundschaftsbeziehung auf gleicher Augenhöhe. Über eine „gemeinsame dritte Sache“ wird Freundschaft zu einer gelingenden Beziehungsform, in der sich der Wunsch nach einer „wahren Freundschaft“ erfüllen kann. Dieser Wunsch ist ein ganz praktischer Wunsch, der in fast allen meinen Interviews, Gruppendiskussionen und Befragungen anklingt. Besonders deutlich wird das in der Arbeitsbeziehung von Petra und Arnold, die gemeinsam eine Modenschau gestalten. Die beiden machen aus ihrer Arbeitsbeziehung eine Freundschaftsbeziehung. So geht es Arnold nicht darum, mit der Arbeit von Petra Geld zu verdienen, es geht ihm darum, „Petras Boot zum Schwimmen zu bringen“. Er sorgt dafür, dass Petras Modenschau, an der er teilhat, erfolgreich wird. So wird die Modenschau zur „gemeinsamen dritten Sache“ von Petra und Arnold. Ihnen gelingt es, aus ihrer gemeinsamen Arbeit die Ökonomie der Geldbeziehung herauszuhalten. Das Ziel ihrer Kooperation ist nicht primär an einem rein ökonomischen Gewinn der erfolgreichen Modenschau orientiert. Der Gewinn der Modenschau ist für beide in der Hauptsache der Gewinn ihrer guten Freundschaft, in der die Modenschau für sie zu einer „gemeinsamen dritten Sache“ geworden ist. Diese „dritte Sache“ ist keine ökonomische Ware, deren Gewinn nach erfolgreichem Verkauf untereinander aufgeteilt wird und jedem sein Gewinn nach der Berechnung des Einsatzes seiner Kräfte und seiner Zeitaufwendung zugeteilt wird. Der Gewinn, an dem sie beide teilhaben, liegt in dem Erlebnis und der Erfahrung einer gelingenden Freundschaft. Petra und Arnold haben etwas von dem erfahren, was ich mit Bloch und Voßkühler als utopischen Entwurf des „Wir“ beschrieben habe. Die Erfahrung von „wahrer Freundschaft“ 139 Wiederum mit Erich Fromm können wir die Unterscheidung von ökonomischer und freundschaftlicher Arbeitsbeziehung als die Unterscheidung der Existenzweisen von „Haben“ und „Sein“ deutlich machen. Diese Unterscheidung beschreibt Erich Fromm in „Haben oder Sein“ (1976a). In der Existenzweise des „Habens“ bedeutet Freundschaft etwas anderes als in der Existenzweise des „Seins“. In der Existenzweise des „Habens“ wird Freundschaft zu einer Beziehungsform des Besitzens und Besitzergreifens. Sie wird zu einer ökonomischen Machtbeziehung, durch die die Freundin oder der Freund zu einem bloßen Objekt, einer ökonomischen Ware entfremdet wird. In der Existenzweise des „Seins“ wird die Freundin oder der Freund zu einem lebendigen Subjekt, an dessen Entwicklung man teilhat. So wird Freundschaft zu einer „wahren Natur“ (S. 290 f.) einer lebendigen und authentischen Beziehung außerhalb einer marktförmigen Warenbeziehung. Zu einer Ware, die man in seinen Beziehungen zu seinen Mitmenschen verkauft, kann man auch für sich selbst werden. Die Beziehung zu anderen gestaltet sich dann im Sinne eines ökonomischen Marktgeschehens. Ein Beispiel dafür gibt uns Lea, wenn sie sich als „Hummel“ beschreibt, die durch Freundschafts- und Liebesbeziehungen brummt. „Sich selbst zur Ware zu machen“ ist die entfremdete Form des „sich selbst zum Freunde zu machen“, wie ich es mit Aristoteles beschrieben habe. Den Freund in und von sich selbst findet man durch Selbstreflexion, die Aristoteles in der „Nikomachischen Ethik“ (1831a) auf die folgende Weise charakterisiert: „Man darf aber wohl sagen, daß es der denkende Teil ist, der das Wesen des einzelnen Menschen, ganz oder doch in erster Linie, ausmacht. Wer so ist, der wünscht in dauernder Lebensgemeinschaft mit sich selbst zu sein, denn er verwirklicht sie mit Freude: Das Vergangene ist ihm erfreuliches Gedenken, die Zukunft gute und somit angenehme Erwartung, und in seinem Geiste ist reicher Stoff für nachdenkliche Betrachtung.“ (S. 251) Man kann meinen Interviewpartner Bernd als einen Aristoteliker verstehen, wenn er von seiner Selbstreflexion als „inneres Rategespräch“ spricht. Bernd macht sich selbst zum Freund, der ihn und mit dem er sich berät. Das „innere Rategespräch“ ist eine Beratung unter Freunden, die man mit sich selbst führt. und in der man zugleich reflektierendes Subjekt und reflektiertes Objekt ist. So gewinnt das reflektierte Die Erfahrung von „wahrer Freundschaft“ 140 Objekt den Charakter eines reflektierenden Subjekts. Auf dem Wege des „inneren Rategesprächs“, in das Bernd viele Erinnerungen an vergangene Zeiten einbezieht, macht er sich selbst zum Freund und gewinnt eine „wahre Freundschaft“ mit sich selbst. „Wahre Freundschaft“ mit anderen stellt sich dann her, wenn man zu einem „wahren“ Freund für sich selbst geworden ist. Mit seinem „inneren Rategespräch“ zeigt Bernd, wie man selbst zu einem „wahren“ Freund wird. Das geschieht nicht von heute auf morgen, sondern es ist ein innerer Erfahrungs- und Reifungsprozess, der sich durch das ganze Leben zieht und in dem man zu seiner eigenständigen und individuellen Identität findet. Dies ist eine Identität, aus der heraus sich eine „wahre Freundschaft“ mit anderen entwickeln kann, in der sich ein Einklang von Fremderfahrung und Selbsterfahrung bildet. Auf einen solchen Einklang zielt das „Wir“, das Ernst Bloch als differenziertes Zusammenspiel von „Ich“ und den „Anderen“ vorgestellt hat. Es ist das „Wir“ einer „wahren Freundschaft“. Die Erfahrung von „wahrer Freundschaft“ 141

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Zusammenfassung

Jeder hat eigene Erfahrungen mit Freundschaftsbeziehungen, von denen er viel erzählen kann. In ihrer qualitativen sozialpsychologischen Untersuchung interpretiert Katja Specht diese Erzählungen als Alltagsphilosophien, die sie mit wissenschaftlichen Theorien aus Psychologie, Philosophie und Soziologie vergleicht. Auf diesem methodischen Wege entsteht ein weit gefächertes Mosaik von Freundschaftsbeziehungen.

In den Freundschaftsbeziehungen, von denen viele InterviewpartnerInnen in Katja Spechts Untersuchung berichten, geht es um die Suche nach einer „wahren Freundschaft“. Sowohl in Interviews und Gruppendiskussionen als auch in Fragen und Antworten aus dem Sozialen Netzwerk erzählen Katja Spechts GesprächspartnerInnen von ihren Freundschaften.