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Frederik Fischer

Wettbewerb im Schienenpersonenfernverkehr in Deutschland, page I - X

1. Edition 2020, ISBN print: 978-3-8288-4396-7, ISBN online: 978-3-8288-7386-5, https://doi.org/10.5771/9783828873865-I

Series: Wirtschaftspolitische Forschungsarbeiten der Universität zu Köln, vol. 65

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Wirtschaftspolitische Forschungsarbeiten der Universität zu Köln Wirtschaftspolitische Forschungsarbeiten der Universität zu Köln Band 6 von Herausgegeben von Dr. Steffen J. Roth Tectum Verlag In der Schriftenreihe Wirtschaftspolitische Forschungsarbeiten des Tectum Verlags erscheinen herausragende Forschungsarbeiten aus dem Umfeld der Universität zu Köln. Herausgegeben wird die Reihe von Dr. Steffen J. Roth. © Tectum – ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 20 E-Book: 978-3-8288-7386-5 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Werk unter der ISBN 978-3-8288- im Tectum Verlag erschienen.) ISSN: 1867-7738 Alle Rechte vorbehalten Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar. V Inhaltsverzeichnis Tabellenverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . VII Abbildungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . VII Abkürzungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .IX 1. Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 2. Entwicklungsschritte des Marktes seit der Liberalisierung im Jahr 1994 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 2.1 Die europäische Ebene. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 2.2 Parallele Marktentwicklung in Deutschland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 3. Abgrenzung des relevanten Marktes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .11 3.1 Marktabgrenzung zum Schienenpersonennahverkehr. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12 3.2 Substitutionskonkurrenz zum Fernbus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12 3.3 Substitutionskonkurrenz zum Flugzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 3.4 Geografische Abgrenzung des Marktes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 3.5 Zwischenfazit Marktdefinition: SPFV bildet eigenen Markt . . . . . . . . . . . . . . . . . .17 4. Marktzutrittsschranken im SPFV-Markt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .21 4.1 Verschiedene Definitionen von Marktzutrittsschranken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .21 4.1.1 Definition nach Bain . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 4.1.2 Definition nach Stigler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 4.1.3 Potenzielle Marktzutrittsschranken im SPFV-Markt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 VI Fischer: Wettbewerb im Schienenpersonenfernverkehr in Deutschland 4.2 Exklusiver oder bevorzugter Zugang zu Inputfaktoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 4.2.1 Zugang zur Eisenbahninfrastruktur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 4.2.1.1 Die DB Netz AG als natürlicher Monopolist auf dem Markt für Schienen in fra struk tur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 4.2.1.2 Ablauf des Planungsprozesses für den Netzfahrplan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 4.2.1.3 Konkrete Vorwürfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 4.2.2 Vertrieb von Fahrkarten für den SPFV. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 4.2.2.1 Zugang zu Verkaufsflächen in Bahnhöfen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45 4.2.3 Energieversorgung des rollenden Materials . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 4.2.4 Zwischenfazit: Exklusiver Zugang zu notwendigen Inputfaktoren ist keine Marktzutrittsschranke. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 4.3 Versunkene Kosten im SPFV-Markt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 4.3.1 Kosten für rollendes Material. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 4.3.2 Steigende Skalenerträge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53 4.3.3 Aufbau von Vertriebsstrukturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 4.3.4 Wechselkosten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58 4.3.5 Zwischenfazit: Markteintritt geprägt durch versunkene Kosten . . . . . . . . . . . . . 59 4.4 Unsicherheit über langfristige Marktbedingungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 4.4.1 Reaktion der DB Fernverkehr AG auf den Markteintritt von Wettbewerbern. . . 60 4.4.2 Die Rolle des Staates als Eigentümer der DB AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63 4.4.3 Forderungen nach einer Neuordnung des SPFV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66 4.4.4 Zwischenfazit: Hohe Unsicherheit über langfristige Marktbedingungen . . . . . 69 5. Diskussion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .71 5.1 Wie könnten Marktzutrittsschranken im SPFV-Markt beseitigt werden? . . . . . . 74 5.1.1 Versunkene Kosten bei Markteintritt reduzieren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74 5.1.2 Unsicherheit über langfristige Marktbedingungen reduzieren. . . . . . . . . . . . . . 77 5.2 Ausblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78 Literaturverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81 VII Verzeichnisse Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Rahmenterminplan für die Erstellung des Netzfahrplans . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Monopol . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .31 Abbildung 2: Natürliches Monopol . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 IX Abkürzungsverzeichnis Abs. Absatz AEG Allgemeines Eisenbahnverkehrsgesetz AEUV Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union AGV Automotrice a grande vitesse: Hochgeschwindigkeitstriebzug des Schienenfahrzeugherstellers Alstom Art. Artikel BGH Bundesgerichtshof BNetzA Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahn DB Deutsche Bahn DR Deutsche Reichsbahn EBA Eisenbahnbundesamt ECx Arbeitstitel eines Fernzugsystems des Herstellers Patentes Talgo für die Deutsche Bahn AG EEA Europäische Eisenbahn Agentur EG Europäische Gemeinschaft EnVR Registerzeichen für Rechtsbeschwerden in energiewirtschaftsrechtlichen Verwaltungssachen ERA European Union Agency for Railways ERegG Eisenbahnregulierungsgesetz EU Europäische Union EuGH Europäischer Gerichtshof EVU Eisenbahnverkehrsunternehmen X Fischer: Wettbewerb im Schienenpersonenfernverkehr in Deutschland EWG Europäische Wirtschaftsgemeinschaft GG Grundgesetz HVV Hamburger Verkehrsverbund IC Intercity: Bezeichnung für eine Zuggattung ICE Intercity-Express: Bezeichnung für eine Zuggattung ITF integraler Taktfahrplan MIV motorisierter Individualverkehr PBefG Personenbeförderungsgesetz Pkm Personenkilometer RegG Regionalisierungsgesetz RL Richtlinie SGV Schienengüterverkehr SPFV Schienenpersonenfernverkehr SPNV Schienenpersonennahverkehr uKZ unmittelbare Kosten des Zugbetriebs

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Zusammenfassung

Trotz Liberalisierung im Jahr 1994 wird der deutsche Markt für Beförderungsleistungen im Schienenpersonenfernverkehr durchgehend von einem Unternehmen dominiert – der DB Fernverkehr AG. Im vorliegenden Band werden Markteintrittshürden analysiert, die den erfolgreichen Eintritt neuer Unternehmen verhindern und so die Monopolstellung des etablierten Unternehmens stützen. Neben der Vorstellung verschiedener Konzepte zur Definition von Markteintrittshürden wird diskutiert, wie der Markt für Beförderungsleistungen im Schienenpersonenfernverkehr sinnvoll von Substitutionsmärkten wie dem innerdeutschen Flug- oder Fernbusverkehr abgegrenzt werden kann. Das Ergebnis der Analyse zeigt, dass eine Kombination aus hohen, versunkenen Kosten bei Markteintritt bei gleichzeitiger großer Unsicherheit über die langfristige Marktentwicklung den mangelnden Wettbewerb erklären kann. Auf Basis der Analyse werden Maßnahmen vorgeschlagen, um den Markteintritt neuer Unternehmen zu fördern.