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Andreas Peterjan

Lesbarkeit(en), page I - XIV

Rahmenbedingungen, Schnittstellen und Interpretationsräume mehrsinniger phantastischer Kinder- und Jugendliteratur am Beispiel von Walter Moers' Zamonien-Fiktion

1. Edition 2019, ISBN print: 978-3-8288-4389-9, ISBN online: 978-3-8288-7374-2, https://doi.org/10.5771/9783828873742-I

Series: Studien zu Literatur und Film der Gegenwart, vol. 15

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Studien zu Literatur und Film der Gegenwart Band 15 Leben ist Kommunikation und Kommunikation ist Leben, Kommunikation macht den Menschen aus und begründet seine Freiheit. Wer wissen will, welche Möglichkeiten Kommunikation bereitstellt, der ist gut beraten, sich auch mit Literatur und Film zu beschäftigen. Literatur und Film konstruieren, reflektieren, kommentieren, verfremden, entwerfen Wirklichkeit(en), sie haben den Vorzug, dabei nicht an die Regeln der Realität gebunden zu sein. Die Reihe konzentriert sich auf das, was uns heute am nächsten ist – die Literatur und den Film der Gegenwart. Sie bezieht dabei nicht nur als besonders künstlerisch geltende Arbeiten, sondern populäre Lese- und Filmstoffe, auf Spannung und Un terhaltung zielende Texte und Filme ebenso mit ein. Die von den Arbeiten der Reihe diskutierten Filme und Texte werden als einschlägig angesehen für den Literatur- und Filmbetrieb der Gegenwart und damit auch für die Gesellschaft und die Zeit, in der sie entstanden sind und rezipiert werden. Vorschläge für die Reihe sind jederzeit gern willkommen. Reihenherausgeber: Univ.-Prof. Dr. Stefan Neuhaus Universität Koblenz-Landau, Standort Koblenz, Universitätstr. 1, 56070 Koblenz neuhaus@uni-koblenz.de Andreas Peterjan Lesbarkeit(en) Rahmenbedingungen, Schnittstellen und Interpretationsräume mehrsinniger phantastischer Kinder- und Jugendliteratur am Beispiel von Walter Moers‘ Zamonien-Fiktion Tectum Verlag Andreas Peterjan Lesbarkeit(en). Rahmenbedingungen, Schnittstellen und Interpretationsräume mehrsinniger phantastischer Kinder- und Jugendliteratur am Beispiel von Walter Moers‘ Zamonien-Fiktion Überarbeite Fassung der Dissertation, eingereicht bei der Alpen-Adria- Universität Klagenfurt 2018 Studien zu Literatur und Film der Gegenwart; Band 15 ISSN 2193-9284 © Tectum – ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2019 ePDF 978-3-8288-7374-2 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Werk unter der ISBN 978-3-8288-4389-9 im Tectum Verlag erschienen.) Umschlaggestaltung: Tectum Verlag, unter Verwendung des Bidles # 1265469406 von Vectorgoods studio | shutterstock.com Alle Rechte vorbehalten Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de Biografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Danksagung Ich möchte mich herzlich bei der Waldemar-Bonsels-Stiftung in München für die großzügige Unterstützung bedanken, die dieses umfassende Projekt überhaupt erst ermöglicht hat. Die Förderung hat sich für mich als unendlich wertvoll herausgestellt – was selbstredend auch für die Reisekostenzuschüsse gilt, dank derer ich mein Projekt auf internationalen Tagungen einer breiten Fachöffentlichkeit vorstellen konnte. Die im Zuge der Vorträge empfangenen Anregungen haben wesentlich zur Qualität des Dissertationsprojektes beigetragen. Vice versa wurde es mir durch die Teilnahme möglich, entsprechende Fachartikel bereits vor der Fertigstellung der Dissertation in Tagungsbänden und literaturwissenschaftlichen Magazinen zu lancieren, wodurch produktiv zum sich stetig weiter differenzierenden Fachdiskurs zur Kinder- und Jugendliteratur sowie zur allgemeinen Phantastik-Forschung beigetragen werden konnte. Mein herzlicher Dank gilt darum allen Stiftungsratsmitgliedern, dem gesamten Vorstand, insbesondere aber dem Vorstandsvorsitzenden Herrn Ralf Kirberg – auch für die Unterstützung dieser Publikation. Auch dem Betreuer des Dissertationsprojektes, meinem Mentor Herrn Arno Rußegger, möchte ich meinen zutiefst empfundenen Dank aussprechen – seine konstruktiven Anregungen und die stets unkomplizierte Hilfestellung haben die Fertigstellung der Dissertation maßgeblich vorangetrieben. Ebenfalls sehr herzlich möchte ich mich bei Stefan Neuhaus bedanken, der nicht nur die Begutachtung meiner Dissertation übernommen und mir konstruktive Rückmeldungen gegeben hat, sondern sich auch dafür eingesetzt hat, dass die Forschungsergebnisse in der Reihe Studien zu Literatur und Film der Gegenwart publiziert werden konnten. Mein verstärkt persönlicher Dank gilt meiner Ehefrau Eva sowie meinen Eltern Martina und Josef Peterjan, die mich in allen Phasen des Arbeitsprozesses mit ihrer Zuneigung, Aufmerksamkeit und Liebe unterstützt haben. V Zum Anspruch dieser Arbeit Die Arbeit an diesem auf drei Jahre anberaumten Projekt wurde im September 2014 aufgenommen. Darum konnten Artikel und Veröffentlichungen, die nach dem 1.1.2016 veröffentlich wurden, keinen wesentlichen Eingang in den Forschungsstand mehr finden. Die Defensio fand im November 2018 statt, das Doktoratsstudium an der Alpen-Adria-Universität wurde mit Auszeichnung abgeschlossen. Dem Moers-spezifischen Teil Zamonien und der Weg dorthin sind vier einleitende Kapitel vorangestellt: Die darin ausgearbeiteten Thesen und Zugänge sind zwar ebenso für Moers‘ Romane gültig, allerdings wird eine zu starke Eingrenzung auf das Zamonien-Konvolut bewusst vermieden. Vielmehr soll zum generellen Forschungsdiskurs der KJL beigetagen werden, indem Entwicklungslinien insbesondere der phantastischen KJL aufgezeigt und Verbindungen zu Theoriekomplexen der allgemeinen Literaturwissenschaft hergestellt werden – Querverbindungen, die sich in weitere Folge für die KJL-Forschung als gewinnbringend erweisen könnten. Umgekehrt unternimmt der zweite Teil zwar eine detaillierte Untersuchung ausgewählter Zamonien-Romane, jedoch bestand auch hier der Anspruch darin, Thesen zu formulieren, die – mögen sie auch am Beispiel Moers‘ exemplifiziert werden – zugleich Gültigkeit für die aktuelle Entwicklung der KJL als solche insgesamt besitzen und sich somit auch in anderen Erkenntniszusammenhängen anwenden lassen. Es wurde der Versuch unternommen, diese Arbeit gendergerecht zu formulieren. Sollte dies partiell nicht geglückt sein, sei an dieser Stelle betont, dass sich die gewählten Formulierungen stets auf Personen aller Geschlechter gleichermaßen beziehen. Klagenfurt, April 2019. VII Inhaltsverzeichnis Kinder- und Jugendliteratur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Erster Teil. 1 Genealogie und Poetologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Kapitel 1. 1 Auflösung als Ende oder Anfang? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.1. 1 Wandlungen – KJL als „Import-Export-Geschichte“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.2. 3 Ein funktionaler KJL-Begriff? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.3. 12 Veränderung der Bewertungsstandards – von der pädagogischen zur literarischen Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.3.1. 13 Zäsur 1968 – vom halben zum ganzen Durchbruch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.3.2. 18 Kompetenz und Kolportage – das ambivalente KJ-Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.4. 29 Das mehrfachadressierte bzw. doppeladressierte KJ-Buch: Ein rein historisches Phänomen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.4.1. 31 Das doppelbödige bzw. mehrsinnige KJ-Buch. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.4.2. 38 Die Ambiguität der Zeichen. Mehrsinnige KJ Bücher als postmoderne Literaturpraxis? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.4.3. 42 Fazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.5. 51 Das Spiel mit der Ambivalenz. Ludistische Theorieansätze zu populärer KJL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kapitel 2. 54 Trivialität und Entlastung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.1. 54 Vom Sozialrealismus zum fantastic turn? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.2. 55 Exkurs: Kindliches Spiel und Dichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.3. 61 Vom Eindruck zum Ausdruck. Trost und Kritik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.3.1. 65 Mehr als „Entspannung durch Spannung“. Wirkungspotentiale populärer KJL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2.4. 71 Vom Hedonismus zur Kompensation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.4.1. 72 IX Notwendige Ventile. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.4.2. 75 Exkurs: Topographie und Sicherheit. Auf dem Weg zu einem heterochronisch geprägten Verständnis der Fantasy-Literatur . . . . . . Kapitel 3. 86 Vom modernen Exotismus der Spannungsliteratur zur postmodernen Phantastik? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.1. 86 Referenzbereiche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.2. 98 Eklektizismus und Auratisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.3. 100 Phantastik und Fantasy für Kinder und Jugendliche . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Kapitel 4. 103 Das Feld und der Begriff des Phantastischen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.1. 103 Differenz und Analogie. KJL-Phantastik und allgemeinliterarische Phantastik- Modelle. Oder: Vom Tod der Phantastik – und ihrer Wiederbelebung in der KJL?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.2. 105 Todorovs Unschlüssigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.2.1. 105 KJL und Modell Todorov . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.2.2. 108 Die Geburt der Phantastik aus dem Geiste des Realismus? . . . . . . . . . . . . . . .4.2.3. 110 Diskursive Wirklichkeit – die minimalistische Definition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.3. 115 Objektive Wirklichkeit(en) – Die maximalistische Definition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.4. 122 Phantastik als Ausdrucksform – Maximalistische Interpretation. . . . . . . . .4.4.1. 126 Die KJL zwischen minimalistischer und maximalistischer Genre-Definition. Neophantastik. Modelle der Phantastik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.5. 132 Typ A. Implizierte Sekundärwelt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.5.1. 134 Typ B. Offene Sekundärwelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.5.2. 136 Vom Reich der Initiation zur Bildungsinstanz? . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.5.2.1. 137 Typ C. Geschlossene Sekundärwelt bzw. implizierte oder nichtvorhandene Primärwelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.5.3. 142 Typ-C und Fantasy? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.5.3.1. 144 Mythos . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.5.4 146 Neofantastik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.5.5. 147 Zwischenfazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148 Inhaltsverzeichnis X Zamonien und der Weg dorthin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Zweiter Teil. 155 Unterwegs zu Blaubär . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Kapitel 5. 156 Der komische Kontinent. Formale und inhaltliche Konturen Zamoniens. Zamonien als KJL oder AL? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.1. 156 Primärebene. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.2. 162 Die Reiserevue als Erzählmodell? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.2.1. 162 Abenteuerlicher Bildungsroman und hybride Leserrollen . . . . . . . . . . . . . . . .5.2.2. 166 Sekundärebene. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.3. 173 Vom Buchstabenspiel zum technischen Historismus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.3.1. 176 Literarische Tektonik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.4. 180 Von der Zeit zum Raum – Äußere Topographie und innere Chronologie? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.4.1. 180 (K)ein Ausweg: Zamonien als topographische Hyperfiction . . . . . . . . . . . . . .5.4.2. 182 Von der Stringenz zur Kohärenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.4.3. 183 Verdichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.4.4. 187 Bildlichkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.4.5. 195 Inszenierung als Poetologie, Poetologie als Inszenierung. Unterwegs an den Rändern Zamoniens. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kapitel 6. 197 Ensemble mit Lücke? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.1. 197 Von der Einschränkung des Autors zur Ausweitung der Fiktion . . . . . . . . . .6.1.2. 201 Poetologie als Inszenierung, Inszenierung als Poetologie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.2. 211 Vom Plagiatsvorwurf zur Vermittlungsintention . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.2.1 214 Probe aufs Exempel: Der Schrecksenmeister . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.3. 218 Von Sitara nach Zamonien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.4. 220 Ein Metaroman in Schwarz-Weiß? Wilde Reise durch die Nacht . . . . . .Kapitel 7. 222 Walter Moers‘ Wilde Reise durch die Nacht zwischen Metafiktion und Meta- Fiktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7.1. 222 Vom Bild zum Text. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7.2. 224 Bezugnahmen, Kontexte, Schreibweisen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7.2.1 226 Inhaltsverzeichnis XI Intertextuelle Bezüge zur KJL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7.3. 231 Alice’s postmoderner Bruder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7.3.1 233 Pubertät und Adoleszenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7.3.2 236 Der Spiegel der Sprache – stilistische Meta-Fiktion? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7.3.3 238 Das freudianische Kaufhaus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7.3.4 240 Interferenz oder Konkurrenz? Text und Bild, Bild und Text . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7.4. 243 Das Versprechen der Sprache. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7.5. 246 Wilde Reise durch die Nacht – ein Meta-Roman? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7.6. 254 Der doppelte Bildungsroman. Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär . .Kapitel 8. 257 Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär als Aktualisierung des Bildungsromans? Nähe und Ferne zu einer hybriden Gattung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8.1. 257 Entwicklungsprogramme: Moderner Wesenskern und postmoderne Identität? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8.1.1. 260 Der intermediale Lügenbär. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8.2. 262 Autobiographie als authentisches Lügen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8.2.1. 263 Wissensstrukturen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8.3. 268 Wissen in und um Zamonien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8.3.1. 268 Schriftprobleme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8.3.2. 276 Wissen und Glauben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8.3.3. 277 Wissensreise(nder) – vom antiken Wissen über den modernen Staat zum postmodernen Dichter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8.4. 282 Vermittlungsintention . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8.4.1. 282 Antiker Wissenskomplex und die Vorstellung des poeta faber . . . . . . . . . . .8.4.2. 284 Die Gladiatorenschule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8.4.3. 288 Topik als Gedächtniskunst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8.4.4. 290 Kombinatorik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8.4.5. 294 Politisches Wissen und Herrschaftssysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8.5. 296 Stamm – Diktatur – Demokratie. Ein aszendentes Kulturmodell im Schnelldurchlauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8.5.1. 297 Intertextualitäten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8.6. 308 KJL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8.6.1. 312 Moral und Moralpredigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8.6.2. 321 Inhaltsverzeichnis XII Relevante Wissensauffassungen in (und um) Zamonien. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8.7. 325 Gattungsfrage: Interdependenzen zwischen Form und Inhalt . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8.8. 328 Der adoleszente Simplicissimus – Rumo & Die Wunder im Dunkeln als phantastischer Adoleszenzroman . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kapitel 9. 332 Kontinuitäten – Der Adoleszenzroman zwischen KJL und Allgemeinliteratur . . .9.1. 332 Emphase und Pädagogik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9.1.1. 335 Übernahme und Domestizierung des Adoleszenzromans in die KJL während der 1980er Jahre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9.1.2. 338 Vom modernen zum postmodernen Adoleszenzroman – und zurück? . .9.1.3. 340 Rumo – der adoleszente Simplicissimus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9.2. 345 Der Körper als Motiv und Vehikel der Entwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9.2.1. 347 Präadoleszenz zwischen Kreatürlichkeit und Humanität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9.3. 352 Erbe und biologische Disposition als Verhängnis und Passion. . . . . . . . . . . .9.3.1. 353 Erbe und biologische Disposition als Tarnung, Schutz und Refugium . . . .9.3.2. 360 Menschlichkeit als Tugendkanon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9.3.3. 363 Selbstbehauptung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9.3.4. 364 Wolperting – im Zentrum der Adoleszenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9.4. 367 Fechtkunst und Schwertballett als Sublimationspraxis . . . . . . . . . . . . . . . . . .9.4.1. 373 Liebe als Adoleszenzkrise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9.4.2. 376 Die Entwicklung eines zeitgenössischen Heldentums als adoleszenzbezogene Queste. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9.4.3. 382 Hel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9.5. 385 Gesellschaftliche Ebene: Hel als dekadente Zivilisation . . . . . . . . . . . . . . . . . .9.5.1. 386 König Gaunab – das narzisstische Selbst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9.5.2. 389 General Ticktack – das sadistische Selbst. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9.5.3. 391 Gesellschaftliche Emanzipation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9.5.4 394 Ein Schlusswort in zwei Perspektiven . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 399 Ausblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 399 Rückblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 400 Nachschrift . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 404 Inhaltsverzeichnis XIII Literaturverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 405 (Fiktionalisierte) Interviews, Zeitungsartikel, Rezensionen und Portraits. . . . . . . . . . . . . 405 Primärliteratur. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 407 Sekundärliteratur monographisch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 408 Sekundärliteratur unselbstständig erschienen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 410 Sekundärzitierte Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 423 Amazon-Rezensionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 424 Weitere Quellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 425 Inhaltsverzeichnis XIV

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Zusammenfassung

Diese Arbeit aus dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteraturforschung untersucht die Rahmenbedingungen, Schnittstellen und Interpretationsräume mehrsinniger (also an breit gestreute Zielgruppen adressierter) Kinder- und Jugendliteratur. Exemplifiziert werden die erarbeiteten Thesen am Beispiel der phantastischen Romane des deutschen Autors Walter Moers, die sich dadurch auszeichnen, dass sie mit speziellen narrativen und intertextuellen Verfahren nicht nur an Kinder und Jugendliche, sondern ebenso an Erwachsene adressiert sind und somit von unterschiedlichen LeserInnengruppen gewinnbringend rezipiert werden können.