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Sarah Dregger

Wirkung durch Dokumentationen visualisieren, page 113 - 138

Aktuelle Herausforderungen für die Soziale Arbeit

1. Edition 2020, ISBN print: 978-3-8288-4382-0, ISBN online: 978-3-8288-7366-7, https://doi.org/10.5771/9783828873667-113

Series: Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Soziale Arbeit, vol. 4

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
113 Anhänge Anhang 1: Leitfaden Expert*inneninterview mit Frau S. Leitfrage, Erzählimpuls Check/Konkrete Fragen Fragen zur Aufrechterhaltung des Gesprächsflusses/Platz für Notizen Bitte erzählen Sie mir zunächst einmal etwas über sich und Ihren Beruf./Wie sieht ein ‚gewöhnlicher‘ Arbeitstag bei Ihnen aus? Einstieg Wie heißen Sie? Wie lange arbeiten Sie bereits in Ihrem Beruf/in dieser Einrichtung? Wie viele Bewohner*innen werden von Ihnen betreut? Welche Aufgabe(n) haben Sie? „Können Sie vielleicht ein Beispiel nennen?“ „Können Sie das ausführlicher beschreiben?“ „Sie haben beschrieben, dass…. Spielt es auch eine Rolle, dass…?“ „Mich würde noch interessieren, ob…“ „Wie war das für Sie?“ „Können Sie mir das etwas genauer beschreiben?“ „Wie ging es dann weiter?“ Unter welchen Zielsetzungen arbeiten Sie? Zielsetzung Wie erreichen Sie diese Ziele? Wie dokumentieren Sie das Erreichen/Nichterreichen von Zielen bzw. Entwicklungen? Was möchten Sie in Ihrem Beruf bewirken? Welche persönlichen Ziele setzen Sie sich für Ihre Arbeit? Welche werden Ihnen vorgegeben? Wie werden die Bewohner*innen in den Prozess eingebunden? Welche Schwierigkeiten sehen Sie speziell in diesem Handlungsfeld in Bezug auf die Zielsetzung? 114 Was möchten Sie in Ihrem Beruf bewirken? Wirkung Was bedeutet ‚Wirkung‘ für Sie? Wie stellen Sie Ihre Wirkung fest? „Und dann?“ „Wenn ich Sie richtig verstanden habe…“ „Meinten Sie, dass…?“ „Verstehe ich Sie richtig, wenn…“ „Sie haben vorhin gesagt, dass…“ Was sind für Sie persönlich Kriterien für den Erfolg Ihrer Arbeit? Erfolg Woran denken Sie, erkennen Außenstehende, dass Ihre Arbeit erfolgreich war? Kriterien, Indikatoren und Auftrittsformen von Erfolg Außen- und Innenperspektive Mit welchen Standardsetzungen sehen Sie sich konfrontiert? Wie gehen Sie mit diesen um? Standardsetzungen Wie wirken sich diese Standardsetzungen auf Ihre Arbeit aus? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten gibt es in der Standardsetzung Ihrerseits und der der Einrichtung? Inwiefern lässt sich eine Standardisierung mit der Individualität der Klient*innen/Bewohner*innen vereinbaren? Entsteht ein Druck auf die/den Mitarbeiterin/Mitarbeiter? Wie evaluieren Sie Ihre Arbeit? Bewertung/Evaluation Wie evaluieren Sie Ihre Arbeit? Wie wird allgemein die Arbeit des Sozialen Dienstes evaluiert? Wie finden Bewertungen der Lebenssituation/des Wohlempfindens statt? 115 Wie unterscheiden sich die Wahrnehmungen der unterschiedlichen Fachkräfte/Professionsangehörigen? Welche Formen/Messinstrumente der Evaluation/des Erfolges werden angewendet (neben Dokumentationen)? Fallbesprechungen? Wie oft? Wer nimmt teil? Gibt es Qualitätsbeauftragte? Sind diese vom Fach? Wie sind diese über Einzelfälle informiert? Inwiefern finden Anpassungen der Maßnahmen/Reflexionen dieser statt? Bitte beschreiben Sie, in welcher Art und Weise im Sozialen Dienst der Einrichtung dokumentiert wird. Wird ein bestimmtes System genutzt? Wie stehen Sie dazu? Dokumentationen Seit wann wird diese Art der Dokumentation verwendet? Wie stehen Sie zu dieser Art der Dokumentation? Wie werden die Dokumentationen ausgewertet? Extern/Intern? Was passiert mit der Auswertung? Wie bewerten Sie die Notwendigkeit von Dokumentationen?/Wofür sind Dokumentationen in Ihren Augen sinnvoll? Wie bilden die Dokumentationen Standards (Ihre und die der Einrichtung ab)? Nutzen Sie für die Dokumentation standardisierte/vergleichbare Begrifflichkeiten/ein gemeinsames ‚Kodesystem‘ im Sozialen Dienst?/Nach 116 welchen ‚Regeln‘ dokumentieren Sie? Nach welchem System wird in der Einrichtung dokumentiert? Welche Lücken sehen Sie im Dokumentationssystem? Wie würden Sie diese Lücken füllen? Wie steht es Ihrer Meinung nach um die Intersubjektivität der Dokumentationen? Gerne möchte ich mehr über Ihre Arbeit innerhalb eines spezifischen Falles erfahren. Würden Sie mir bitte den Fall von Bewohner*in X schildern? Spezifischer Fall Seit wann ist Bewohner*in X in der Einrichtung? Aus welchem Grund kam Bewohner*in X in die Einrichtung? Seit wann arbeiten Sie mit dieser/diesem? Mit welchen (sozialen) Problemen waren/sind Sie im Rahmen Ihrer Arbeit konfrontiert? (Wie werden diese dokumentiert?) Welche Bedürfnisse hat der/die spezielle Bewohner/Bewohnerin? Welche Zielsetzungen gibt es? Welche Maßnahmen werden angewandt? Entwicklung und fallspezifischer Erfolg Welche Entwicklung sehen Sie? Welchen Erfolg sehen Sie durch Ihre Arbeit? Wie schätzen Sie den Einfluss der 117 Angehörigen/Nachbarprofessionen und Herrn/Frau Xs persönliche Ressourcen auf Ihren Erfolg in der Arbeit mit der Bewohnerin/dem Bewohner ein? Inwiefern beziehen Sie das Umfeld der Bewohnerin/des Bewohners in Ihre Arbeit ein? Professioneller Zusammenhang/Ganzheitliche Betrachtung Inwiefern stehen Sie im Kontakt zu den Angehörigen (insbesondere der/des interviewten Bewohnerin/Bewohners)? Wie funktioniert der Austausch mit den Nachbarprofessionen? Abschluss Was möchten Sie noch loswerden? … Anhang 2: Leitfaden Expert*inneninterview mit Frau P. Leitfrage, Erzählimpuls Check/Konkrete Fragen Fragen zur Aufrechterhaltung des Gesprächsflusses/Platz für Notizen Bitte erzählen Sie mir zunächst einmal etwas über sich und Ihren Beruf. / Wie sieht ein ‚gewöhnlicher‘ Arbeitstag bei Ihnen aus? Einstieg Wie heißen Sie? Wie lange arbeiten Sie bereits in Ihrem Beruf/in dieser Einrichtung? Wie viele Bewohner*innen werden von Ihnen betreut? Welche Aufgabe(n) haben Sie? „Können Sie vielleicht ein Beispiel nennen?“ „Können Sie das ausführlicher beschreiben?“ „Sie haben beschrieben, dass…. Spielt Unter welchen Zielsetzungen arbeiten Sie? Zielsetzung 118 Wie erreichen Sie diese Ziele? Wodurch nehmen Sie das Erreichen/nicht Erreichen Ihrer Ziele wahr? Was möchten Sie in Ihrem Beruf bewirken? Welche persönlichen Ziele setzen Sie sich für Ihre Arbeit? Welche werden Ihnen vorgegeben? Welche Schwierigkeiten sehen Sie speziell in diesem Handlungsfeld in Bezug auf die Zielsetzung? es auch eine Rolle, dass…?“ „Mich würde noch interessieren, ob…“ „Wie war das für Sie?“ „Können Sie mir das etwas genauer beschreiben?“ „Wie ging es dann weiter?“ „Und dann?“ „Wenn ich Sie richtig verstanden habe…“ „Meinten Sie, dass…?“ „Verstehe ich Sie richtig, wenn…“ „Sie haben vorhin gesagt, dass…“ Was möchten Sie in Ihrem Beruf bewirken? Was sind für Sie persönlich/fachlich Kriterien für die Wirkung der Sozialen Arbeit in Ihrer Einrichtung? Wirkung Was bedeutet ‚Wirkung‘ für Sie? Wie stellen Sie Ihre Wirkung fest? Was sind für Sie persönlich Kriterien für den Erfolg Ihrer Arbeit? Was sind aus Ihrer Sicht Kriterien für den Erfolg der Sozialen Arbeit in der Einrichtung? Erfolg Woran denken Sie, erkennen Außenstehende, dass Ihre Arbeit erfolgreich war? Kriterien, Indikatoren und Auftrittsformen von Erfolg 119 Außen- und Innenperspektive Gerne möchte ich mehr über Ihre Ansicht auf einen spezifischen Fall erfahren. Würden Sie mir bitte den Fall von Bewohner*in X schildern? Spezifischer Fall Seit wann ist Bewohner*in X in der Einrichtung? Aus welchem Grund kam Bewohner*in X in die Einrichtung? Seit wann arbeiten Sie mit dieser/diesem? Mit welchen (sozialen) Problemen sind Sie im Rahmen Ihrer Arbeit konfrontiert? Welche Bedürfnisse hat der/die spezielle Bewohner*in? Welche Zielsetzungen gibt es? Welche Maßnahmen werden angewandt? Bewohner*in X wird durch den Sozialen Dienst von Frau S. betreut. Wie nehmen Sie aus Ihrer Perspektive die Entwicklung des/der Bewohners/Bewohnerin seit Beginn der Betreuung wahr? Entwicklung und fallspezifischer Erfolg Woran erkenne Sie diese Entwicklungen? Welchen Erfolg sehen Sie durch die Arbeit von Frau S.? Woran erkennen Sie diesen? Wie verhält sich Bewohner*in X nach einer Maßnahme von Frau S.? Welche Veränderungen gibt es zum vorherigen Verhalten/Zustand? Wie schätzen Sie den Einfluss der Angehörigen und 120 Herrn/Frau Xs persönliche Ressourcen auf den Erfolg der Sozialarbeiterin in der Arbeit mit der Bewohnerin/dem Bewohner ein? Was bedeutet die Arbeit des Sozialen Dienstes/von Frau S. für Sie und Ihre Arbeit? Professioneller Zusammenhang/Ganzheitliche Betrachtung Unterstützung? Beispiel: Nach einer Maßnahme ist der/die Bewohner*in aufgelöst. Wie wirkt sich dies auf Ihre Arbeit aus? Gegenbeispiel: Nach einer Maßnahme ist der/die Bewohner*in glücklich. Wie wirkt sich dies auf Ihre Arbeit aus? Wie können Ergebnisse der Arbeit des Sozialen Dienstes/von Frau S. aus Ihrer Sicht am zielführendsten evaluiert werden? Bewertung/Evaluation (Wie) gelingt ein Austausch zwischen den Sichtweisen der verschiedenen Professionen? Welche Rolle spielen die Dokumentationen (des Sozialen Dienstes für die Pflege)? Wie ist/wäre es möglich, diese Ergebnisse bestmöglich zu dokumentieren? Abschluss Was möchten Sie noch loswerden? … 121 Anhang 3: Finales gesamtes Kategoriensystem Hauptkategorien (HK) und Subkategorien (SK) Definition der HK und SK Beispiel Hinweise für die Zuordnung HK 1 Faktenaussagen Aussagen ohne Wertung, bloße Sachinformationen. „Äh ich bin Sozialarbeiterin, ähm, ich habe eine halbe Stelle […]“ (S S2, Z5). SK 1.1 Die Fachkraft und ihre Position Soziodemographische und/oder genauere, die Stelle der Fachkraft in der Einrichtung betreffende Informationen. „[…] prinzipiell habe ich eine Fünf-Tage- Woche und es ist nicht festgelegt, wann ich wie wo frei hab“ (S S2, Z11–12). Individueller Stellenumfang, Arbeitsalltag, Zuordnung zu einer Berufsgruppe/Profession, Dauer/Verlauf der Ausbildung und/oder Alter. SK 1.2 Organisation und Struktur Arbeits- und Organisationsabläufe sowie System der Einrichtung und der einzelnen Arbeitsbereiche. „Also wir haben insgesamt sind es im Haus 74, ähm es gibt noch einen zweiten Kollegen im Sozialen Dienst, der hat 40 Monatsarbeitsstunden (I: Mhm), der hat hier also praktisch etwas weniger als ne Viertelstelle und wir haben drei Wohnbereiche […]“ (S S2, Z16–19). Generell in der Einrichtung beschäftigte Berufsgruppen, Stellenumfänge, Mitarbeiter*innenanzahl, Anzahl der Wohnbereiche und Bewohner*innen und Relation beider Faktoren zueinander, Bestandsalter der Einrichtung, Vorgaben, Regeln und Abläufe. SK 1.3 Sonstiges Faktenaussagen In keine der SK der HK Faktenaussagen zuordenbare Textstelle(n). 122 HK 2 Maßnahmen und Aufgabenbereiche Anwendungen, Angebote, Zuständigkeiten, die in den Arbeitsbereich des Sozialen Dienstes oder der Pflege generell bzw. der interviewten Fachkräfte speziell fallen. „Ähm (.) ja bin Ansprechpartner für Bewohner, Angehörige, für die Mitarbeiter, Kollegen, ähm, also das ist schon recht breit gefächert (I: Mhm), was da so an Aufgaben sind, ne?“ (P S3, Z47–49). SK 2.1 Verantwortungsdimension Ausmaß der Zuständigkeiten und Handlungsgrößen, die in den Arbeitsbereich des Sozialen Dienstes oder der Pflege generell bzw. der interviewten Fachkräfte speziell fallen. „Und das sind (.) Moment, Moment, (unv.) (wie viele sind es momentan) ich glaube 52?“ (S S2, Z19 –20). Anzahl der zu betreuenden bzw. zu pflegenden Bewohner*innen und/oder darüberhinausgehende Verantwortungsbereiche SK 2.2 Planung und Steuerung Aufgaben, die die Strukturierung von Maßnahmen und/oder weiteren organisatorischen Prozessen beinhalten. „Ähm ich habe ähm bestimmte Steuerungsfunktionen, wenn es jetzt darum geht, bestimmte Risiken in der Einrichtung ähm zu bewerten […]“ (P S3, Z42–44). Organisatorische Aufgaben und Maßnahmen der Mitarbeiter*innen des Sozialen Dienstes bzw. der Pflege generell und/oder der interviewten Mitarbeiter*innen speziell, wie z. B.: Die Planung des Betreuungsverlaufes, die Angebotsplanung, das Controlling und 123 die Personalkoordinierung. SK 2.3 Direkter Kontakt zu Bewohner*innen Aufgaben und Maßnahmen, die im Rahmen eines persönlichen Kontaktes zu den Bewohner*innen von Mitarbeiter*innen des Sozialen Dienstes bzw. der Pflege generell und/oder von den interviewten Mitarbeiter*innen speziell durchgeführt werden. „Prinzipiell bin ich für die Bewohner insofern verantwortlich, dass wenn die hier einziehen, (.) gucke ich, was ist das denn für ein Mensch und wo hat der denn gerade seinen Bedarf […]“ (S S2, Z25–27). SK 2.4 Sonstiges Maßnahmen und Aufgabenbereiche In keine der SK der HK Maßnahmen und Aufgabenbereiche zuordenbare Textstelle(n). HK 3 Zielsetzungen der Arbeit Veränderung, Entwicklung oder Aufrechterhaltung von Zuständen, auf die der Soziale Dienst/die Pflege generell bzw. die interviewten Mitarbeiter*innen speziell hinarbeiten. „Unter der Zielsetzung, (.) ähm, den Bewohnern hier in der Einrichtung ja größtmögliches Wohlbefinden zu ermöglichen“ (P S4, Z69–70). 124 SK 3.1 Persönliche und fachliche Zielsetzungen Individuelle Zielsetzungen sowie solche, die durch die fachliche Position und/oder die Einrichtung entwickelt werden und/oder bestehen. „Also Leitspruch ist, die sollen hier Zuhause sein […]“ (P S4, Z70–71). SK 3.2 Strategien zur Zielerreichung Vorgehensweisen, um eines oder mehrere Ziele zu erreichen. „Äh (.) mit ganz viel Geduld ((I: Lacht))“ (P S4, Z89). Statt Definitionsebene (SK 3.1) Ebene der Handlungsweisen und Umstände, die für die Zielerreichung als bedeutend eingeschätzt werden. SK 3.3 Sonstiges Zielsetzungen der Arbeit In keine der SK der HK Zielsetzungen der Arbeit zuordenbare Textstelle(n). HK 4 Wirkung Auswirkung der Arbeit des Sozialen Dienstes und der Pflege generell oder der befragten Mitarbeiter*innen speziell. „[…] Zufriedenheit schaffen“ (P S5, Z144–115). SK 4.1 Wirkungsbegriff Definition des Begriffes Wirkung. „[…] für mich persönlich bedeutet Wirkung eigentlich, wenn ich ähm (.) nach Hause gehe und das Gefühl, ich bin zumindest 125 irgendjemandem, bei irgendjemandem habe ich was erreicht […]“ (S S6, Z153– 155). SK 4.2 Wirkungsbeziehung und Wirkungsart Subjekte, die wirken und Objekte, auf die gewirkt wird und die Art und Weise, wie eine Wirkung hervorgerufen wird und in welcher Form sie auftritt. „Gerade im Sozialbereich kriegt man schon ganz viel zurück“ (S S6, Z157). Wirkungen, Wirkungsweisen und -ziele ausgehend von den Mitarbeiter*innen des Sozialen Dienstest/der Pflege generell bzw. der interviewten Mitarbeiter*innen speziell in Form von Selbst- und Fremdwahrnehmungen und solche Wirkungen, die diese auf sich selbst wahrnehmen. SK 4.3 ‚Sichtbare‘ Wirkungskriterien Kriterien für Wirkung, die visuell wahrnehmbar sind. „[…] und dann man auch sehen kann oder manchmal wirklich nur an kleinen (.) ähm (..) kleinen Mimiken (..) Gestiken“ (S S7, Z171–172). Kriterien für Wirkung, die anhand von Verhalten, Verschriftlichungen oder über verbale Kommunikation wahrgenommen werden. SK 4.4 ‚Unsichtbare‘ Wirkungskriterien Kriterien für Wirkung, die nicht visuell wahrnehmbar sind. „[…] weil man ja da das Gefühl hat, man hat plötzlich so ein (.) FUNKEN“ (S S7, Z166). Kriterien für Wirkung, die anhand von Gefühlen bzw. Emotionen wahrgenommen werden. SK 4.5 In keine der SK der HK Wirkung 126 Sonstiges Wirkung zuordenbare Textstelle(n). HK 5 Erfolg Positive bzw. als positiv wahrgenommene Folgen der Arbeit des Sozialen Dienstes/der Pflege generell, aber auch der Interviewten speziell. „Der individuelle Erfolg oder der Gruppenerfolg oder wie auch immer ist sicherlich, ähm (..) dass sie inzwischen glaube ich, sich hier ganz gut aufgehoben fühlt […]“ (S S22, Z627–629). SK 5.1 Erfolgsbegriff Definition des Begriffes Erfolg. „Erfolg ist für mich, wenn ich (.) mal einen Monat mit geringem Krankanstand habe […]“ (P S7, Z170–171). Definitionen des Begriffes Erfolg in Form von Eigenund Fremdeinschätzungen. SK 5.2 ‚Sichtbare‘ Erfolgs(anti- )kriterien Kriterien bzw. ‚Anti-Kriterien‘ für (Miss-)Erfolg, die visuell und/oder akustisch wahrnehmbar sind. „[…] wenn ich sehe – das wäre auch noch so ein Erfolg – wenn ich sehe ähm, dass das fruchtet, das freut mich persönlich ungemein (I: Mhm)“ (P S20, Z601–603). Kriterien für Erfolg oder Misserfolg, die anhand von Verhalten, Verschriftlichungen oder über verbale Kommunikation wahrgenommen werden. Zudem Textstellen, die ebendiese Zuordnungsbeschreibung erfüllen und Aussagen darüber beinhalten, welche Kriterien nicht passend sind, um Erfolg zu bestimmen (‚Anti-Kriterien‘). 127 SK 5.3 ‚Unsichtbare‘ Erfolgs(anti- )kriterien Kriterien bzw. ‚Anti-Kriterien‘ für (Miss-) Erfolg, die nicht visuell und/oder akustisch wahrnehmbar sind. „[…] das geht ja auch nur über ähm über Gespräche mit dem äh Bewohner. Im das daran denke ich mal würde ich das äh (I: Mhm) schon festmachen, ne, ähm ob, ob, ob das jetzt Erfolg hatte oder nicht“ (P S9, Z239–241). Kriterien für Erfolg oder Misserfolg, die anhand von Gefühlen bzw. Emotionen wahrgenommen werden. Zudem Textstellen, die ebendiese Zuordnungsbeschreibung erfüllen und Aussagen darüber beinhalten, welche Kriterien nicht passend sind, um Erfolg zu bestimmen (‚Anti-Kriterien‘). SK 5.4 Sonstiges Erfolg In keine der SK der HK Erfolg zuordenbare Textstelle(n). HK 6 Evaluation Art und Weise, wie die Arbeit des Sozialen Dienstes/der Pflege generell bzw. der interviewten Mitarbeiter*innen speziell reflektiert, ausgewertet und daran gemessen angepasst wird. „Wir nehmen uns den gleichen Fall wieder vor, (.) gucken ‚Wo war das Problem? Maßnahmen? Und jetzt besteht das noch (.) so (I: Mhm) oder hat sich das einfach erledigt?‘ “ (S S14, Z380–382). SK 6.1 Interne Evaluation zwischen/durch Reflexion, Auswertung und Anpassung der Arbeit des Sozialen „[…] was wir zusammen machen sind Fallgespräche […]“ (P S6, Z507–508). Gemeinsame Evaluation durch mehrere interne Mitarbeiter*innen und Evaluation durch 128 interne Mitarbeiter*innen Dienstes/der Pflege generell bzw. der interviewten Mitarbeiter*innen speziell durch Mitarbeiter*innen der Einrichtung. einzelne Mitarbeiter*innen. SK 6.2 Interne Evaluation mit Beteiligung der Bewohner*innen Reflexion, Auswertung und Anpassung der Arbeit des Sozialen Dienstes/der Pflege generell bzw. der interviewten Mitarbeiter*innen speziell durch Mitarbeiter*innen der Einrichtung durch das Einbeziehen der Bewohner*innen. „Und dann gucke ich halt ne, anhand dieses Plans ‚Ach, wo war denn der Bewohner?‘ äh ‚Wie hat es ihm denn gefallen?‘ “ (S S11, Z305– 306). Handlungsweisen, Abläufe und/oder verwendete Formulare zur Beteiligung der Bewohner*innen. SK 6.3 Evaluation mit externer Beteiligung Reflexion, Auswertung und Anpassung der Arbeit des Sozialen Dienstes/der Pflege generell bzw. der interviewten Mitarbeiter*innen speziell durch oder mit Teilnahme „[…] wenn der MDK kommt, das einschätzen will […]“ (S S15, Z430– 431). Beteiligung an/Durchführung der Evaluation durch andere als die einrichtungsinternen Mitarbeiter*innen. 129 externe Gutachter*innen. SK 6.4 Sonstiges Evaluation In keine der SK der HK Evaluation zuordenbare Textstelle(n). HK 7 Dokumentation Verschriftlichung von Tätigkeiten des Sozialen Dienstes/der Pflege generell bzw. der interviewten Fachkräfte speziell sowie Produkte dieses Prozesses. „[…] wichtig finde ich die Dokumentation vor allen Dingen, da in dem Punkt, weil dann klar ist, es läuft auch keiner durch“ (S S16, Z439–441). SK 7.1 Standardisierungsgrade, Gütekriterien und Abläufe Im Zusammenhang mit dem Dokumentieren und der Dokumentation bestehende Regeln, Normierungen und feste Abläufe. „Ich starte, starte mit der SIS®, genau“ (S S11, Z285). Organisatorische Abläufe, Informationen über bestimmte Formulare und den Umgang mit diesen, Art und Weise der Verschriftlichung (ob standardisiert oder individuell verschieden), Besonderheiten, Verbesserungsvorschläge/-wünsche, Gütekriterien bzw. Maßnahmen zur Sicherung der Qualität der Dokumentationen. SK 7.2 Die Faktoren Zeit und „Weil, wie gesagt, gerade da und dann Sachliche Äußerungen über die 130 Dokumentationsökonomie Textlänge in Bezug auf das Dokumentieren und die Dokumentation als Produkt dessen. muss es einfach kurz und knackig sein“ (S S17, Z 498–499). Faktoren Zeit und Textlänge in Bezug auf das Dokumentieren oder den Umgang mit Dokumentationen und Herausforderungen in diesem Kontext. SK 7.3 Herausforderungen Schwierigkeiten im Umgang mit dem Prozess des Dokumentierens und der Dokumentation. „[…] die Gefahr ähm bei einer Dokumentation ist wirklich, wenn das ans Wertende geht“ (P S19, Z541–542). Ausgenommen von der Zuordnung zu dieser SK sind Schwierigkeiten, die in Bezug auf die Dokumentationsökonomie geäu- ßert werden. SK 7.4 Sinn und Funktionen Nutzen des Dokumentierens bzw. der Dokumentation. „Uns geht es halt darum, zu erfassen, aber tagesaktuell zu erfassen, ähm (.) wie geht es dem Bewohner und was will der, ne?“ (P S16, Z466– 467). Die als positiv bzw. sinnvoll wahrgenommenen Folgen des Dokumentierens. SK 7.5 Sonstiges Dokumentation In keine der SK der HK Dokumentation zuordenbare Textstelle(n). HK 8 Spezifischer Fall Erläuterungen, die sich auf den von beiden Interviewten beschriebenen Fall einer Bewohnerin der Einrichtung und ihre „[…] also Frau ist […] an einem Freitagnachmittag eingezogen […]“ (P S11, Z288–289). 131 Entwicklung beziehen. SK 8.1 Ausgangssituation und Problemstellung Ausgangslage des spezifischen Falles sowie Herausforderungen und Problematiken für die Bewohnerin selbst und die Mitarbeiter*innen der Einrichtung. „[…] di i i e Bewohnerin ist im Januar eingezogen“ (S S18, Z515–516). Die Anfänge des spezifischen Falles in Form von Abläufen und vergangenen Handlungen, anfängliche Problemstellungen. Unerheblich ist hier, ob diese Problemstellungen weiterhin existieren oder nur zu Beginn der Aufnahme des Falles auftraten. SK 8.2 Entwicklung und aktueller Stand Entwicklung der Situation der Bewohnerin bis heute und aktuelle Sachlage des Falles. „Ähm aber was so Pflege angeht, ist das relativ unauffällig geworden […]“ (P S12, Z345–346). Textstellen, in denen das Präsens als Anzeichen für den Ist-Zustand der spezifischen Bewohnerin genutzt wird und solche, die einen Vergleich dieses Ist- Zustandes mit dem Ausgangszustand zulassen. SK 8.3 Sonstiges Spezifischer Fall In keine der SK der HK Spezifischer Fall zuordenbare Textstelle(n). HK 9 Ganzheitliche Betrachtung Hinzunahme der für den spezifischen Fall der Bewohnerin speziell und die weiteren „Ähm also sie hat ja äh einen Sohn, mit dem sie ein ganz schwieriges 132 Bewohner*innen der Einrichtung generell relevanten Perspektiven. Verhältnis hat“ (P S14, Z403–404). SK 9.1 Persönliche Ressourcen Vom Individuum ausgehende Kräfte, die zur Bewältigung von Problemlagen eingesetzt werden können. „Ähm (.) und ansonsten ist sie glaube ich eine recht starke Frau“ (P S15, Z417). Umgang mit Ressourcen der Bewohner*innen generell und der spezifischen Bewohnerin; Beeinträchtigungen, die im Zusammenhang mit diesen Ressourcen stehen. SK 9.2 Angehörigenbeteiligung Einbezug von Angehörigen in die Arbeit mit den Bewohner*innen generell bzw. der Bewohnerin des spezifischen Falles speziell. „Wie gesagt, ich telefoniere ansonsten bei den nicht orientierten Bewohnern auch mit den Angehörigen immer […]“ (S S23, Z660–662). Kontakt zwischen Bewohner*innen und ihren Angehörigen, aber auch zwischen Angehörigen und Mitarbeiter*innen des Sozialen Dienstes/der Pflege generell bzw. den interviewten Mitarbeiter*innen speziell. SK 9.3 Sonstiges Ganzheitliche Betrachtung In keine der SK der HK Ganzheitliche Betrachtung zuordenbare Textstelle(n). HK 10 Bereichsübergreifende Beziehungen Kontakte der Mitarbeiter*innen einzelner Dienste der Einrichtung untereinander sowie „Die führen wir zusammen mit der Pflege und manchmal eben auch mit 133 zwischen Mitarbeiter*innen selbiger Dienste mit (jederzeit oder zum Zeitpunkt des Kontaktes) unterschiedlichen Verantwortungsund/oder Aufgabenbereichen. der Hauswirtschaft“ (S S13, Z372–373). SK 10.1 Informativer und kommunikativer Austausch Verbaler und/oder nonverbaler, mündlicher und/oder schriftlicher Austausch zwischen mindestens zwei Mitarbeiter*innen. „ ‚Oh, pass mal auf, ich habe ihr das und das gesagt. Ähm (.) dass du nur schonmal Bescheid weißt.‘ “ (P S11, Z313–314). Direkter, persönlicher Austausch zwischen Mitarbeiter*innen; indirekter, kommunikativer Austausch auf Basis von Verschriftlichungen, z. B. Dokumentationen. SK 10.2 Praktische Zusammenarbeit Unterstützung bei oder gemeinsame Ausführung von einer Tätigkeit/Tätigkeiten. „[…] da ist es wichtig, dass man dann auch direkt Hand-in- Hand arbeitet […]“ (P S10, Z275–276). Praktische Handlungsausübung, deren Ziel nicht vordergründig die Kommunikation ist. SK 10.3 Sichtweisen Fachliche sowie persönliche Ansichten, die die Mitarbeiter*innen der einzelnen Bereiche übereinander und über ihren eigenen und/oder nicht eigenen Arbeitsbereich haben. „Ähm aber vom Sozialen Dienst, die sind halt schon näher dran […]“ (P S9, Z236). Textstellen, die Ansichten über den eigenen Arbeitsbereich beinhalten werden nur dann dieser SK zugeordnet, wenn ebenfalls eine (vergleichende) Ansicht auf den fachfremden Arbeitsbereich inkludiert ist. 134 SK 10.4 Sonstiges Bereichsübergreifende Beziehungen In keine der SK der HK Bereichsübergreifende Beziehungen zuordenbare Textstelle(n). HK 11 Bedürfnisse der Bewohner*innen In Anlehnung an den Capability- Ansatz aktiv einforderbare Rechte des Individuums (vgl. Ziegler et al. 2012, S. 503) „Sicherlich ist hier (.) noch im Auge zu also zum einen den Bewohner mit seinen Bedarfen wahrzunehmen und zu gucken, ähm (.) wo braucht er was, wo kriegt er was […]“ (S S4, Z65–67). SK 11.1 Grundbedürfnisse Die elementarsten Bedürfnisse eines Lebewesens in Anlehnung an Rieke 2015, S. 47. „Essen ist ein ganz wichtiges Thema“ (S S13, Z345). Die Bedürfnisse Essen und Schlafen der Bewohner*innen. SK 11.2 Gemeinschaft und Einsamkeit Das Bedürfnis des Beisammenseins, der Nicht- Isoliertheit und der Nicht-Verlassenheit, aber auch des Alleinseins im positiven Sinne der Einsamkeit (vgl. Arendt 2006, S. 81ff.). „Ähm, also es ist sicherlich so, dass wir ganz viel gucken, dass wir die Leute hier nicht isoliert lassen (.), sondern dass man sie in Gemeinschaft integriert […]“ (S S4, Z75–77). Relationen zwischen einzelnen Bewohner*innen als Individuen und einer Gemeinschaft in Form der Gruppe der anderen Bewohner*innen und/oder Angehörigen und/oder Mitarbeiter*innen der Einrichtung. SK 11.3 Grundsätze und Gefühle des Individuums. „Um Selbstbestimmung bis äh (.) bis zum Schluss sage ich Werte, die die Interviewten den Bewohner*innen zusprechen, Emotionen, 135 Werte und Emotionen mal einfach“ (S S4, Z75). die sie an ihnen wahrnehmen und/oder wahrgenommen haben. SK 11.4 Anpassung an Bedarfe Art und Weise bzw. Grad, inwiefern Handlungen der Mitarbeiter*innen des Sozialen Dienstes bzw. der Pflege generell und/oder der interviewten Mitarbeiter*innen speziell auf die individuellen Bedarfe der Bewohner*innen abgestimmt werden. „Sicherlich ist hier (.) noch im Auge zu also zum einen den Bewohner mit seinen Bedarfen wahrzunehmen und zu gucken, ähm (.) wo braucht er was, wo kriegt er was […]“ (S S3, Z65–67). Bedürfnisse der Bewohner*innen im Zusammenhang mit Handlungsweisen von Mitarbeiter*innen der Pflege oder des Sozialen Dienstes generell und/oder der interviewten Mitarbeiter*innen speziell. SK 11.5 Sonstiges Bedürfnisse der Bewohner*innen In keine der SK der HK Bedürfnisse der Bewohner*innen zuordenbare Textstelle(n). Anhang 4 Zuordnung der Dimensionen und Capabilities Dimension/Capability Textstelle Autonomie und Umweltkontrolle „Bewohner, die relativ mobil sind, die sind viel im Haus unterwegs. Zum einen besuchen die sich selber, das ist natürlich was, was ich auch so super unterstützenswert finde (I: Mhm), 136 also wenn (unv.) (die) sich auch mal eigenständig ähm sich verabreden“ (S S5, Z96–99). Life „Ä h h m (..) ja (.) letzten Endes geht es ja eigentlich darum, den Bewohner hier zu begleiten, die letzte Phase seines Lebens, um ihm das dabei so angenehm – sag ich jetzt mal – wie möglich zu machen und ihn so zu belassen“ (S S3, Z58–60). Emotions „[…] oder auch die Angehörigen ähm, die gibt natürlich viele, die sehr häufig kommen, das ist für uns auch immer toll. Also gerade da, wo es ein gutes Verhältnis gibt (I: Ja). Ist, das ist natürlich wunderbar, das ist für die Bewohner toll, das ist für uns schön (I: Mhm), ähm, da haben wir natürlich auch einen engen Kontakt mit“ (S S23, Z656–660). Senses, Imagination and Thought „Einfach um ähm, da auch jedem letzten Endes was anbieten zu können. (I: Ja) Also wir hatten das mal […] wo ich gedacht hab, dem kann man auch wirklich nichts anbieten bei uns, das war jemand der ähm (.) sein Leben lang in sehr intellektuellen Kreisen verkehrt hat […]. Den kann ich hier nicht zum Gedächtnistraining, das geht nicht. (I: Mhm) Ja? Der wäre hoffnungslos verloren gewesen, also mit dem konnte man über Bücher philosophieren, so aber (.) ansonsten (I: Ja) müht man sich natürlich schon, (.) den Leuten entsprechend oder den Bewohnern was anzubieten“ (S S6, Z134–142). Bodily Health „Also ich denke mal, wir haben ja zum Beispiel in dem äh Maßnahmenplan, da gibt es zeitlich befristete Maßnahmen (I: Mhm), wo wir wirklich auch, und zwar (unv.) gezielt, ähm wenn es jetzt zum Beispiel ähm, um zu gucken, hat der jetzt ein Sturzrisiko oder nicht? Oder ähm wir wollen gucken mit der Ernährung, der hat abgenommen, wir gucken gezielt nochmal auf das Gewicht, ähm machen gezielt Maßnahmen, wird das dann besser oder schlechter?“ (P S22, Z644–649). Practical Reason „Es (.) ja, es geht find ich für mich selber auch ganz viel um Selbstbestimmung. Um Selbstbestimmung bis äh (.) bis zum Schluss sage ich mal einfach“ (S S4, Z74–75). Practical Reason „Also Leitspruch ist, die sollen hier Zuhause sein (I: Mhm) und (.) früher war das so, dass die Pflege (.) ja, nicht übergriffig war, aber in dem in der anderen Einrichtung, in der ich gearbeitet 137 habe, ähm war das noch so nach dem Prinzip ‚satt und sauber‘, ne […]. Und ähm hier bei den war das von Anfang an schon so ein bisschen anders und auch meine Haltung dazu hat sich ähm mit den Jahren auch entwickelt, ne? […] Wirklich, die Selbstbestimmtheit der Bewohner ähm soll da wirklich ähm im Mittelpunkt stehen […]“ (P S4, Z70–82). Affiliation „Ähm, also es ist sicherlich so, dass wir ganz viel gucken, dass wir die Leute hier nicht isoliert lassen (.), sondern dass man sie in Gemeinschaft integriert“ (S S4, Z75–77). Affiliation „[…] hat die besonderen Spaß äh irgendwie, was weiß ich, Obst zu essen oder so. Dann könnte man den Sozialen Dienst da auch bitten, mit der irgendwas zu schnippeln (I: Mhm), ne, also, dass man da wirklich guckt, ähm, dem Bewohner irgendwie noch zuträglich zu sein“ (P S18, Z525–529). Play „[…] hier zu sehen, mit welch einer Ernsthaftigkeit und wie wichtig dieser Termin ist, wo zum Teil keine Besucher kommen dürfen, weil dieser Bingotermin ist ((I: Lacht)). Ähm (.) das macht einfach unendlich viel aus“ (S S7, Z160–163). Play „Wenn die äh, wenn die gut gelaunt und gut gestimmt, ne, also die Angebote wie jetzt, gerade wenn so Singen oder so also es ist immer viel mit (.) mit Spaß verbunden (I: Mhm), habe ich immer das Gefühl, wenn ich mal so vorbeigehe und da gerade ein Angebot ist“ (P S10, Z267–270).

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References

Abstract

“Ask your social worker about risks and side effects.“ Few social welfare institutions would take such a slogan on. The answers to questions about measurability, attribution or - quite fundamentally - the definition of effect in social work seem to be too vague and too numerous. Nevertheless just in view of the increasing need for the legitimisation of the professional status of social work a further scientific foundation of the effectiveness debate is indispensable. This book contains both an overview of the current state of impact research as well as a transfer of the topic into the field of action of social work for the elderly. The results of the qualitative research based on this open the debate on the impact to the core element of the profession: Co-production as a negotiation process between the actors involved.

Zusammenfassung

„Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Sozialarbeiterin oder Ihren Sozialarbeiter.“ Einen solchen Slogan würden sich wohl die wenigsten Einrichtungen des Sozialwesens auf die Fahne schreiben. Zu vage und zu zahlreich scheinen Antworten auf Fragen nach der Messbarkeit, der Attribution oder – ganz grundlegend – der Definition von Wirkung in der Sozialen Arbeit. Doch gerade im Hinblick auf die zunehmende Notwendigkeit der Legitimation des Professionsstatus der Sozialen Arbeit kann auf eine weitergehende wissenschaftliche Fundierung der Wirkungsdebatte nicht verzichtet werden. Dieses Buch beinhaltet sowohl einen Überblick über den aktuellen Stand der Wirkungsforschung als auch eine Übertragung der Thematik in das Handlungsfeld der Sozialen Altenarbeit. Die Ergebnisse der darauf basierenden qualitativen Forschung öffnen die Wirkungsdebatte für das Kernelement der Profession: Die Ko-Produktion als Aushandlungsprozess zwischen den beteiligten Akteur*innen.