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Michael Stefan Pietschmann

Hanns Anselm Perten - Ein Leben für das Theater, page I - X

Eine Künstlerbiografie

1. Edition 2019, ISBN print: 978-3-8288-4381-3, ISBN online: 978-3-8288-7364-3, https://doi.org/10.5771/9783828873643-I

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Michael Stefan Pietschmann Hanns Anselm Perten – Ein Leben für das Theater Michael Stefan Pietschmann Hanns Anselm Perten – Ein Leben für das Theater Eine Künstlerbiografie Tectum Verlag Michael Stefan Pietschmann Hanns Anselm Perten – Ein Leben für das Theater. Eine Künstlerbiografie © Tectum – ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2019 ePDF 978-3-8288-7364-3 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Werk unter der ISBN 978-3-8288-4381-3 im Tectum Verlag erschienen.) Umschlagabbildung: Regiesitzung Prof. Hanns Anselm Perten mit Schauspielern. Zeichnung von Armin Münch Alle Rechte vorbehalten Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Als Grundlage für dieses Buch diente meine Promotionsschrift aus dem Jahr 2002 („Hanns Anselm Perten – Leben und Wirken eines Theatermannes im Spiegel der DDR-Kulturgeschichte“), die ich im folgenden Jahr an der Universität Rostock verteidigt habe. Hierzu gibt es ein sehr umfangreiches Quellen- und Literaturverzeichnis. Allerdings habe ich diese Promotionsschrift gravierend umgearbeitet, viele neue Erkenntnisse und Zeitzeugengespräche eingearbeitet, damit diese Biographie wesentlich erweitert und „lesbarer“ gemacht. Im Sinne dieser besseren Lesbarkeit des Textes wurde auf einen umfangreichen Zitationsapparat verzichtet. Alle Zitate lassen sich im angefügten Literatur- und Quellenverzeichnis nachweisen. Das umfangreiche Literaturverzeichnis am Ende des Buches lädt bei Interesse zur Vertiefung der Sachverhalte ein. Herzlich danken möchte ich meinen Eltern, Freunden, besonders Rainer Perten für etliche wertvolle Gespräche, der Firma Bohl in Rostock und dem Tectum Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, der mir immer zur Seite stand. Michael Stefan Pietschmann Tessin, 2019 V Inhaltsverzeichnis Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . IX „Die sich von Anfang an pflegen, sind anderen überlegen.“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 „Arbeite mit, plane mit, regiere mit!“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 „Ich habe keine Methode!“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 „Auch meine Irrtümer sind Regieeinfälle!“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145 „Zeigt dem Perten keinen größeren Raum, sonst macht er ein Theater daraus!“ . . . . . . . . . . 165 „Mir bleibt nur noch ins Wasser zu gehen!“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 195 Quellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203 Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 207 Bildanhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 221 VII Vorwort Am 19.12.2003 wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rostock angeordnet, den Leichnam von Prof. Hanns Anselm Perten in Ahrenshoop zu exhumieren. Des Weiteren wurde verfügt, dass die Anwesenheit eines Obduzenten sowie aufgrund des Verdachts einer Vergiftung auch eines chemischen Sachverständigen zu erfolgen habe. Begründet wurde der Beschluss vom Amtsgericht Rostock, weil im vorliegenden Fall nicht endgültig auszuschließen wäre, dass fremdes Verschulden am Tod in Betracht käme. Wie verstarb Hanns Anselm Perten? Um den Tod des Rostocker Theaterintendanten am 29. November 1985 ranken sich seit langem Legenden. War Gift im Spiel, war es ein Suizid mit tödlichen Substanzen? Wollte die Staatssicherheit den unbequemen und unberechenbarer werdenden Künstler aus dem Weg räumen? Im letzten Lebensjahr war man hinter den Kulissen der Macht versucht, ihn einzuschüchtern, es wurden Drohbriefe an Perten gerichtet und die SED-Bezirksleitung wollte ihn aus dem Amt des Generalintendanten des Volkstheaters drängen … IX

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Zusammenfassung

Prof. Hanns Anselm Perten war in der DDR eine der bedeutendsten, aber auch umstrittensten Theaterpersönlichkeiten. Der Spielplan des Rostocker Volkstheaters ist einer der abwechslungsreichsten aller Bühnen in der DDR gewesen. Rostocks Bühne wurde zu dem Reisetheater außerhalb der DDR. Und in Rostock wurden Stücke aufgeführt, die in der DDR als unspielbar galten oder verboten waren. Perten ging mit seinem Engagement ein hohes Risiko ein: So umgab er sich gern mit Parteigrößen und wurde auch bald nach 1945 in die Strukturen der SED eingebunden. Zum Ende seines Lebens brach er mit „seiner“ Partei – die ihn immer kritisch gesehen und ihm oft große Probleme bereitet hatte. Mythen und Legenden ranken sich um die genauen Todesumstände dieser schillernden Künstlerpersönlichkeit. Diese Biografie beschreibt das Leben eines Theatermannes in der DDR über nahezu die gesamte Zeit des Bestehens dieses Staates.