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Janina Majerczyk

Oskar Zwintscher, page I - XII

Zwischen Symbolismus und Neuer Sachlichkeit

1. Edition 2019, ISBN print: 978-3-8288-4357-8, ISBN online: 978-3-8288-7310-0, https://doi.org/10.5771/9783828873100-I

Series: Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Kunstgeschichte, vol. 10

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Janina Majerczyk Oskar Zwintscher Zwischen Symbolismus und Neuer Sachlichkeit Wissenschaftliche Beiträge Kunstgeschichte | 10 Te ct um Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag Reihe Kunstgeschichte Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag Reihe Kunstgeschichte Band 10 Janina Majerczyk Oskar Zwintscher Zwischen Symbolismus und Neuer Sachlichkeit Tectum Verlag Janina Majerczyk Oskar Zwintscher Zwischen Symbolismus und Neuer Sachlichkeit Reihe: Kunstgeschichte; Bd. 10 © Tectum Verlag – ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2019 eISBN: 978-3-8288-7310-0 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Werk unter der ISBN 978-3-8288-4357-8 im Tectum Verlag erschienen.) ISSN: 1861-7484 Zugl.: Diss. an der Technischen Universität Dresden 2018 Umschlaggestaltung: Tectum Verlag, unter Verwendung des Bildes “Oskar Zwintscher, Bildnis der Frau des Künstlers”, 1901, Öl auf Malpappe, 43 x 43 cm, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, erworben mit Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung, CC-BY-SA 4.0, Permalink: https://sammlungonline.lenbach-haus.de/objekt/bildnis-der-frau-deskuenstlers-30008914.html Alle Rechte vorbehalten Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Meinen Eltern V Inhalt Danksagung XI Einleitung 1 1. Forschungsstand 5 2. Zur Problematik des Nachlasses und zur Quellenlage 10 A. Biografie und Lebensumfeld 13 1. Dresden um 1900 14 2. Biografie 22 2.1 Zwintschers besondere Beziehung zu Meißen 31 2.2 Zwintscher und die Dresdner Secession 37 B. Landschaften 43 1. Frühe Landschaften 48 1.1 Zwintschers Auseinandersetzung mit dem Impressionismus 48 1.2 Zwintscher und die Goppelner Malerschule 51 1.3 Birkental 54 2. Meißen als Motiv 56 2.1 Ansicht von Meißen – Blick von der Burg 57 2.2 Mondnacht 61 2.3 Das Motiv der Stadt im Symbolismus 63 3. Die Landschaft als Vanitasallegorie 66 3.1 Klosterruinen bei Meißen 66 3.2 Felsental 70 VI Inhalt 3.3 Weidenbäume bei Nacht 76 3.4 Nachtstücke im Symbolismus 79 3.5 Die Todesthematik in der symbolistischen Landschaftsmalerei 80 4. Arkadien als Ideal 83 4.1 Frühlingslandschaft 85 4.1.1 Zur Malweise 89 4.1.2 Symbole der Ideallandschaft 92 4.2 Frühling und seine Varianten 96 4.2.1 Ein Sommertag und Sonnenglut 98 4.2.2 Unbeschwerte Kindheit 103 4.3 Lenzrausch 106 4.4 Arkadien als Gegenwelt 110 5. Unendliche Weite – Zwintschers späte Landschaften 115 5.1 O Wandern, O Wandern! 115 5.2 Zwintschers Meeresdarstellungen 120 5.2.1 Arkona auf Rügen und Erinnerung an Arkona 123 5.2.2 Am offenen Meer 128 5.3 Formalisierung der Landschaft 130 5.4 Zwintschers Landschaftsmalerei als Vorbild der Neuen Sachlichkeit 133 6. Fazit Landschaft 137 6.1 Das Erbe der Romantik 137 6.2 Die Landschaftsmalerei Zwintschers in ihrer Entwicklung 141 6.3 Zwintschers Auseinandersetzung mit dem Japonismus 144 6.4 Die Bedeutung des Naturstudiums 150 6.5 Zwischen Vanitasallegorie und arkadischem Ideal 153 C. Porträts 157 1. Das Doppelbildnis von 1897 162 1.1 Selbstbildnis mit Tod 162 1.1.1 Das Selbstbildnis mit Tod im Symbolismus 164 1.1.2 Inszenierung des Todes 167 1.1.3 Das Selbstbildnis im Schaffen Zwintschers 170 1.2 Adele als Braut 180 1.2.1 Zur Blumensymbolik 182 1.2.2 Vanitas 183 1.3 Das Doppelbildnis als Diptychon 185 VII Inhalt 2. Die Bildnisse Adeles 190 2.1 Akt in Frühlingslandschaft 191 2.1.1 Die Femme fragile als weiblicher Idealtypus 192 2.1.2 Frau und Natur als Metapher 197 2.1.3 Traum und Melancholie 200 2.2 Bildnis in Blumen 202 2.3 Bildnis der Frau des Künstlers (mit Spiegel) 206 2.3.1 Zur Symbolik des Spiegels 208 2.3.2 Vergleich mit Sandys Die Perle 213 2.3.3 Adele als moderne Medusa 214 2.4 Bildnis der Gattin des Künstlers (vor der Tür) 218 2.4.1 Fernand Khnopff als Vorbild 221 2.4.2 Manifest der Modernität 222 2.5 Gold und Perlmutter 225 2.5.1 Zur Ikonografie des Motivs 227 2.5.2 Gold und Perlmutter als Attribute 231 2.5.3 Der liegende Frauenakt im Symbolismus 233 2.5.4 Die Ästhetik des Hässlichen 235 2.6 Der Akademiker 241 2.6.1 Zum Motiv 242 2.6.2 Der Akademiker als Programmbild 244 2.7 Die späten Bildnisse Adeles 247 2.7.1 Adele im Pagenkostüm 247 2.7.2 Bildnis der Gattin des Künstlers in rotem Kleid mit Schmetterling 250 2.8 Zur Persönlichkeit Adeles 252 3. Bildnisse anderer weiblicher Modelle 258 3.1 Mädchen mit weißen Astern 258 3.1.1 Monochrome Farbsymphonien 259 3.1.2 Das Stadium der Pubertät als Kernthema 261 3.2 Bildnis mit gelben Narzissen 263 3.2.1 Die Sprache der Blumen 264 3.2.2 Die Vorbildhaftigkeit Rossettis 266 3.3 Bildnis einer Dame mit Zigarette 267 4. Fazit Porträt – Bildnisse als Allegorien 272 4.1 Das Frauenbild des ausgehenden 19. Jahrhunderts 276 4.2 Die Frau als Rätsel 277 4.3 Die Präraffaeliten als Vorbild 280 VIII Inhalt 4.4 Zwintschers Modellkult 284 4.5 Natur und Typus – Die Bedeutung des Modellstudiums 288 D. Allegorien 291 1. Zwintschers Ideen-Allegorien 301 1.1 Sehnsucht 301 1.1.1 Zur Bildstimmung 303 1.1.2 Das Sehnsuchtsmotiv 307 1.1.3 Die Tiersymbolik als Schlüssel 312 1.1.4 Der Klang der Vergänglichkeit 315 1.2 Melodie 319 1.2.1 Melodie – Erste Fassung 320 1.2.2 Musik als Thema 322 1.2.3 Traum, Tod und Eros 324 1.2.4 Melodie – Zweite Fassung 330 1.3 Knabe mit Lilie 336 1.4 Die Supraporte für das Dresdner Rathaus 341 1.5 Zwischen Schmuck und Lied 345 1.6 Musikalität und Synästhesiegedanke im Schaffen Zwintschers 351 2. Zwintschers Auseinandersetzung mit christlich-religiösen Motiven 359 2.1 Religiöse Malerei im ausgehenden 19. Jahrhundert 359 2.1.1 Religiöse Sujets im Symbolismus 364 2.1.2 Zum Forschungsstand 367 2.2 Das proletarische Milieu – Religiöse Motive des Frühwerks 369 2.3 Pietà 375 2.3.1 Das Motiv der Pietà im Symbolismus 379 2.3.2 Zwintschers Pietà als allgemeingültiges Sinnbild der Trauer 388 2.4 Gram 391 2.4.1 Inspiration und Rezeption 394 2.4.2 Eros und Tod 397 2.5 Der Tote am Meer 401 2.5.1 Zur Rezeption Anselm Feuerbachs 404 2.5.2 Der Triumph des Weiblichen 406 2.6 Begegnung 409 2.6.1 Zum Bildmotiv 411 2.6.2 Versöhnung der Geschlechter 414 2.7 Profanierte Madonnen 417 IX Inhalt 2.8 Zwintschers Verarbeitung religiöser Motive 425 2.8.1 Entleerung und Profanierung 427 2.8.2 Kunst als Religion 434 3. Fazit Ideen-Allegorien 438 3.1 Die Assoziation als Zugang 439 3.2 Zitation und Eklektizismus 442 3.3 Zwintschers Aktauffassung als Ausdruck lebensreformerischer Vorstellungen 450 3.4 Rezeption der Alten Meister 456 3.5 Im Bann der völkischen Bewegung 460 E. Resümee: Zwischen Symbolismus und Neuer Sachlichkeit 477 1. Die Todesthematik in Zwintschers Schaffen 478 2. Zwintschers künstlerische Entwicklung 482 3. Stilistische Einordnung – Symbolismus und Jugendstil 486 4. Zwintscher als Vorläufer der Neuen Sachlichkeit 494 5. Zwintschers Lehrtätigkeit und Schülerschaft 500 6. Schlussbetrachtung 510 Anhang 515 Literaturverzeichnis 516 Publikationen nach 1920 516 Publikationen vor 1920 563 Zeitschriften vor 1920 571 Quellenverzeichnis 573 Abbildungsverzeichnis 575 Abbildungsteil 591 XI Danksagung Bei der vorliegenden Monografie handelt es sich um meine Dissertation, die im Wintersemester 2017/2018 von der Philosophischen Fakultät der Technischen Universität Dresden angenommen wurde. Entstanden ist eine umfangreiche Arbeit, die Leben und Werk des Malers Oskar Zwintscher im kulturellen Kontext und vor dem Hintergrund der Entwicklung der Malerei um 1900 beleuchtet. Mein besonderer Dank gilt Professor Dr. Henrik Karge für die engagierte Betreuung meines Dissertationsprojekts und den konstruktiven Austausch. Mit großem Enthusiasmus hat er meine Promotion in den vergangenen Jahren begleitet und mir gleichzeitig eine freie konzeptuelle Entwicklung ermöglicht. Die Umsetzung dieses umfangreichen Projekts war nur möglich durch die Unterstützung verschiedener Museen, Auktionshäuser, Bibliotheken und Archive, denen ich an dieser Stelle für Ihre Unterstützung und wertvollen Hinweise danken möchte. Für ihr Interesse an meiner Arbeit und vor allem für die Möglichkeit, Gemälde, Studien und Schriftquellen im Original studieren zu können, bin ich ihnen sehr dankbar. Namentlich danken möchte ich an dieser Stelle insbesondere Rolf Günther (Städtische Sammlungen Freital), Kristin Gäbler (Städtische Galerie Dresden) und Birgit Dalbajewa (Albertinum Dresden). Auch für die Bereitstellung einer Vielzahl an Abbildungen bin ich den unterschiedlichen Institutionen zu Dank verpflichtet. Danken möchte ich darüber hinaus meinen Freunden und Geschwistern, deren Verständnis und großer Rückhalt mich immer wieder motiviert haben. Mein Dank gilt insbesondere Sarah Verlage und Wencke Hinz für die inspirierenden Gespräche und ihre konstruktive Kritik. Von Herzen danke ich Dirk Müller, der mir in den vergangenen Jahren den Rücken freigehalten hat und mir mit Rat und Tat zur Seite stand. Das Buch ist meinen verstorbenen Eltern gewidmet, die von Kindesbeinen an meine Liebe zur Kunst geweckt und gefördert haben. Osnabrück, 06.10.2019 Janina Majerczyk

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