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Anhang: Umfrage in:

Thomas Hanstein, Andreas Ken Lanig

Spirituelle Kompetenz in digitalen Lern- und Arbeitswelten, page 197 - 228

1. Edition 2020, ISBN print: 978-3-8288-4349-3, ISBN online: 978-3-8288-7298-1, https://doi.org/10.5771/9783828872981-197

Tectum, Baden-Baden
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197 Anhang: Umfrage Per Onlinefragebogen an 767 Studierende in der internen Facebookgruppe im Zeitraum 1.–30. August 2019. Gesamtheit 49 Datensätze. Fragen zur Studienorganisation (geschlossene Fragen; Skalen oder Auswahlfragen) 1. Welche Bereiche im Spannungsfeld Privat/Familie/Beruf/ Studium empfinden Sie durch die Mehrfachbelastung am meisten beansprucht? 1.1. Der Familie bzw. der Partnerschaft gerecht werden. 1.2. Meinem eigenen fachlichen Anspruch gerecht werden. 1.3. Den Ansprüchen des Berufs im Studium zu entsprechen. 2. In welchen Bereichen sehen Sie Bedarf an Unterstützung im Studium über das Fachliche hinaus? Drei Nennungen sind möglich, bitte priorisieren: 3. Was tun Sie zur Erholung, um die Mehrfachbelastung zu schaffen? Nennen Sie spontan Ihre Erfahrungen und Techniken. Drei Nennungen sind möglich, bitte priorisieren: 4. Wie gut können Sie Ihre mentalen Ressourcen in stressigen Situationen aktivieren? 5. Wie beschreiben Sie Ihre Work-Lern-Life-Balance aktuell? Nennen Sie ein Adjektiv: Wo spüren Sie dabei Unzufriedenheit? Fragen zu mentalen Techniken im Studium (offene Frage, Freitext) 6. In welchen Situationen des Studiums erfahren Sie Sinn? 7. Welche belastenden Situationen gibt es im Studium? 8. Beschreiben Sie das Verhältnis zu Ihren Kommilitonen: 9. Welche Schlüsselerlebnisse im Studium fallen Ihnen spontan ein, die für Ihre Entwicklung als Mensch im Studium wichtig waren? 10. Wie stellen Sie die – zum Lernen notwendigen – Emotionen her? Demografische Fragen 11. Alter 12. Geschlecht: m / w / d 13. Arbeitssituation: Vollzeit / Teilzeit / keine Angaben 14. Familiärer Status: Solo / verpartnert / verheiratet 15. Studienphase: 1. / 2. / 3. / 4. Studienjahr / Alumni Formular: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScZne98XA6Pz18zbFj4Uzu54DsPegc02_DjnuEeIpGuFkG7jA/viewform?usp=sf_link 198 Anhang: Umfrage Welche Bereiche im Spannungsfeld Privates / Familie / Beruf / Studium empfinden Sie durch die Mehrfachbelastung am meisten beansprucht? 199 Anhang: Umfrage 142 Welche Bereiche im Spannungsfeld Privates / Familie / Beruf / Studium empfinden Sie durch die Mehrfachbelastung am meisten beansprucht? 143 In welchen Bereichen sehen Sie Bedarf an Unterstützung im Studium über das Fachliche hinaus? Den größten Bedarf sehe ich in ... ● berufs-reale Projektsituationen, die den Schleier der „Hochschulischen Käseglocke" einmal lüften; idealerweise kurz vor dem Abschluss und ohne „hochschulisch getrübte" Verwässerung ● organisatorischer Klärung zum Studium ● Zeitmanagement ● technischer Umgang und Möglichkeiten mit Software ● der Organisation von Terminen: vor allem was Prüfungsanmeldung und dergleichen betrifft ● freie Lernräume - ohne Termin freiwillig nach Bedarf ● Zeit ● finanzielle Unterstützung bzw. Entlastung ● der strukturierten Organisation ● bei der Unterstützung der Studenten in schwierigen Lern-/Studienphasen ● Organisation ● Organisatorisches; Planung; rechtzeitiges Bekanntgeben von Terminen für langfristige Planung (Familie, Job, Studium) ● der Praxis, Bewerbung nach Studienabschluss, Jobfindung, anbieten von Praktika während des Studiums ● Software-Themen ● Feedback zu Arbeiten/Projekten (eventuell durch einen Mentor und oder Paten, der einen beispielsweise durch das Masterstudium begleitet) ● Consulting in Sachen Karriere ● Kommunikation ● Strukturierung des Workloads der laufenden Semester ● bei Vorträgen und freiem Sprechen ● Förderung des berufsbegleitenden Studiums durch Staat/Kommunen und Arbeitgeber (monitär/zeitlich) In welchen Bereichen sehen Sie Bedarf an Unterstützung im Studium über das Fachliche hinaus? Den größten Bedarf sehe ich in … • berufs-reale Projektsituationen, die den Schleier der „Hochschulischen Käseglocke“ einmal lüften; idealerweise kurz vor dem Abschluss und ohne „hochschulisch getrübte“ Verwässerung • organisatorischer Klärung zum Studium • Zeitmanagement • technischer Umgang und Möglichkeiten mit Software • der Organisation von Terminen: vor allem was Prüfungsanmeldung und dergleichen betrifft • freie Lernräume – ohne Termin freiwillig nach Bedarf • Zeit • finanzielle Unterstützung bzw. Entlastung • der strukturierten Organisation • bei der Unterstützung der Studenten in schwierigen Lern-/Studienphasen • Organisation • Organisatorisches; Planung; rechtzeitiges Bekanntgeben von Terminen für langfristige Planung (Familie, Job, Studium) • der Praxis, Bewerbung nach Studienabschluss, Jobfindung, anbieten von Praktika während des Studiums • Software-Themen • Feedback zu Arbeiten/Projekten (eventuell durch einen Mentor und oder Paten, der einen beispielsweise durch das Masterstudium begleitet) • Consulting in Sachen Karriere • Kommunikation • Strukturierung des Workloads der laufenden Semester • bei Vorträgen und freiem Sprechen • Förderung des berufsbegleitenden Studiums durch Staat/Kommunen und Arbeitgeber (monitär/zeitlich) 200 Anhang: Umfrage • Zeitmanagement • Tipps und Ratschläge zur Zeiteinteilung • der Verknüpfung mit dem Berufsleben und zukünftigen Tätigkeiten. • 1. mehr Zeit für Fragen und Diskussionen 2. ausführliche Informationen zu neuen Fachbereichen (z. B. Computerprogramme) tiefer und individueller je nach Fortschritt erläutern • Coaching (Softskills) und Praxistransfer • Austausch (Creative-Camp) • Zeiteinteilung im Studium • bessere Möglichkeiten eine verpasste Vorlesung nachzuholen, z. B durch offiziell zugelassene Videoaufzeichnung, die für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung steht • psychologische Betreuung, Stichwort Druckbewältigung • steuerliche und wirtschaftliche Themen • praktischer Bezug und Vorbereitung auf Berufspraxis • in der Unterstützung der Studierenden bei der sinnvollen Zeiteinteilung des Studiums • Organisation z. B. Praktikum • Tutorien für Abschlussarbeiten • Organisation könnte leichter sein; An-/Abmeldungen, alles Administrative • im Bereich Selbstorganisation/Zeitmanagement/Schreibprozesse • Strukturierung der eigenen Arbeitszeit Einen mittleren Bedarf sehe ich in … • Umgang mit der Creative Suite – vor allem für fachfremde Quereinsteiger; denn ein „professioneller“ Umgang mit dem digitalen Handwerkszeug halte ich für ebenso relevant wie das „gestalten lernen“ mit Kopf und Stift; den Nimbus des „autodidaktischen Erschließens“ (nur weil die Dozenten das auch mal so gemacht haben) – halte ich für verfehlte Berufs-Romantik • Hilfestellungen und Korrekturen 201 Anhang: Umfrage • der Organisation des Alltags: wie bekommt man alles unter einen Hut, auch in Abgabezeiträumen • soziale Kontakte • Jobsuche • längere Vorbereitungsphasen für lernintensive Fächer • optimiertem Zeitmanagement • der Wahrnehmung der Studenten als Individuen durch die Dozenten • Absprache • Info über angrenzende Info-Möglichkeiten; Weiterlernen über den Tellerrand hinaus bei zeitlichen Zusatzressourcen oder Interessen • Unterstützung in der Praxisphase • Zeit um Arbeiten/Projekte anzufertigen, bzw. in diesem Kontext sich in neue Themenbereiche einzuarbeiten • Zeitmanagement • emotionale Unterstützung Vollzeit-Tätiger • der Vorbereitung, was nach dem Studium kommen kann, für selbstständige • Arbeitgeber • nützliche und interessante weiterführende Literatur/Webseiten • einer einheitlichen Kommunikationsstruktur der Dozenten • fachliche Voraussetzungen und Quereinsteiger beachten • Programm-Coaching (falls überhaupt bei den Lehrenden vorhanden) • Motivation • Nachhilfeangebote • mehr Transparenz zu Beginn des Semesters, welche Klausuren und Projektaufgaben auf einen zukommen und was sie in etwa beinhalten • Ansprechpartner Studienorganisation • Beratung und Hilfestellung im Finden des eigenen Stils • Informationsveranstaltungen zu Organisatorischem etc. • der Unterstützung beim Erlernen des wissenschaftlichen Arbeitens • regelmäßige Rückmeldungen bei den Projektarbeiten • Existenzgründungshilfe • Coaching zum Lernen 202 Anhang: Umfrage • in der Konzeption der Dozenten/-innen • Fördermöglichkeiten (mehr Bücher/freie Bibliotheken) Den kleinsten Bedarf sehe ich in … • organisatorischen Dingen rund um das Studium • Lehrmaterial • der Rückmeldung nach Projekten, Klausuren, Hausarbeiten als Feedback für zukünftige Arbeiten • weiterführende Lektüren • Kommunikationskanäle zum Austausch zwischen Studenten und Dozenten • der mentalen Unterstützung • der Hilfe bei der Studienorganisation • Motivation • Lernmethoden • einem besseren Forum der Kommunikation • Familie • mögliche zukünftige Jobs/Arbeitgeber (außer Agenturen) • dem Bereich Networking. • Theorie und Literatur • Schulungen Programme und Technik • der Informationsvermittlung über die Bachelorarbeit • Selbstorganisation • Organisationstipps • nochmalige Wiedergabe der Studienhefte 203 Anhang: Umfrage Was tun Sie zur Erholung, um die Mehrfachbelastung zu schaffen? Nennen Sie spontan Ihre Erfahrungen und Techniken, drei Nennungen sind möglich, bitte priorisieren: Zur Erholung mache ich regelmäßig … • Power Naps (20 min) • mit Freunden Zeit verbringen, Rad fahren • Hobbys nachgehen • Sport • Auszeiten, schlafen • bewusste Zeit mit dem Partner verbringen, Zeit mit Freunden verbringen, einfach entspannen (in der Sonne/auf der Couch) • Pausen, Wochenenden, Tage, die wirklich nur der Familie, dem Hobby und Freunden gehören • Sport • Spaziergänge • Sport • Spaziergänge: Weg vom Rechner, raus ins Grüne • einen Spaziergang • Sport/Fitness • Sport • „Offline“-Pausen • raus in die Natur • Sport, Freunde/Familie treffen, Ausflüge, Kurzurlaube • Sport • Spaziergänge und Sport • Sport, Schlafen • Pilates (1 x wöchentlich) • trinken mit freunden • Hobbys • einen Spaziergang 204 Anhang: Umfrage • Spaziergänge • Filme/Serien schauen • eine regelmäßige Erholung ist nicht möglich • mit Freunden treffen • Sport • Musik hören • kleine Spaziergänge, fachbezogene Zeitschriften studieren, Musik hören • Sport • Sport • Bushcraft/Camping/Outdoor • Spaziergang mit Hund • Sport • Yoga • Yoga • Sport • Pausen, in denen ich nichts mache und nur für mich da bin • mit der Familie etwas unternehmen • lange schlafen • ein heißes Bad, Eis essen, shoppen, lesen • Tee trinken und Musik hören • Sport (laufen) • tatsächlich auch mal gar nichts, ein regelrechter Leerlauftag hilft mir am meisten; ist aber nur einmal im Monat möglich • Hundespaziergang Zur Erholung mache ich häufig … • familiäre Unternehmungen • die Aufgaben aus dem Studium • Sauna • Sport, Kochen/Backen • Sport:. nicht nur allein sondern als Spaziergänge, Fahrrad fahren, jegliche Bewegungsaktivitäten • kurze Naturspaziergänge 205 Anhang: Umfrage • Ausflüge • Freunde treffen • einen Kaffee, Streckübungen, Mittagsschlaf • Sport • Treffen/Koch-Sessions mit Freunden/Familie (bewusste Konzentration auf etwas anderes mit leckerem Ergebnis) • Sport • Spaziergänge • Sport • Pausen unter der Woche, ausschlafen, langes Frühstück • Lieblingsserie schauen, reisen • Freunde und Familie • ein entspanntes Frühstück • Ausflüge • Freunde treffen, ausgehen • Sport (schwimmen, joggen) • Pausen • lesen • Spaziergänge • Unternehmungen mit der Familie und Freunden, zeichnen • wandern • Meditation • joggen • abends einfach mal nichts oder nur lesen (Unterhaltung, keine Fachliteratur) • einfach gar nichts • etwas mit Freunden • treffen mit Freunden • Bücher lesen • Freunde treffen • Pause • Kunsthallenbesuch, Hund ausführen • Musik hören 206 Anhang: Umfrage Ab und zu erhole ich mich bei/mit … • sinnloser medialer Berieselung • Urlaub • Freunden feiern • Reisen, Urlaub • einem Online-Rollenspiel • Freunden • dem Hund • Serien schauen • „belohne“ ich mich mit einem Goodie: kauf mir was Schönes • Musik • bewussten Ruhephasen (Meditieren) • mit einem guten Film oder Roman • schlafen • Urlaub, Familie, … „was anderes sehen“ • Sauna, Liegen, Rad fahren • mit den Katzen kuscheln und spielen • in einer Therme beim Saunieren • Sport • Digital Detox • Wellnessurlaub • Ausflügen/Natur • Freunden und Familie • Netflix and chillen • der Familie • Meditation • Ausflüge mit Familie und Freunden • meinem Partner • Weißbier • Wein • verreisen/Urlaub • Meditation • Wellness 207 Anhang: Umfrage • Kaffee • zeichnen • Sport • einem besonderen Essen • Yoga • Freunden • Yoga • Sport 208 Anhang: Umfrage 149 Wie beschreiben Sie Ihre Work-Lern-Life-Balance aktuell? ● Work-Lern-Lastig mit Tendenz zu Life ● ausgeglichen ● ausgeglichen ● verbesserungswürdig ● entspannungsbedürftig ● ausgewogen ● unausgeglichen ● mittelmäßig ● stressig ● unausgeglichen ● herausfordernd ● ausgeglichen ● unausgewogen ● katastrophal ● meist ausgewogen ● unausgeglichen ● ausgeglichen und überwiegend stressfrei ● ausgeglichenen ● anspruchsvoll ● herausfordernd ● unausgeglichen ● risikoreich ● schwankend ● problematisch ● ausgeglichen ● ausgeglichen Wie beschreiben Sie Ihre Work-Lern-Life-Balance aktuell? • Work-Lern-Lastig mit Tendenz zu Life • ausgeglichen • ausgeglichen • verbesserungswürdig • entspannungsbedürftig • ausgewogen • unausgeglichen • mittelmäßig • stressig • unausgeglichen • herausfordernd • ausgeglichen • unausgewogen • katastrophal • meist ausgewogen • unausgeglichen • ausgeglichen und überwiegend stressfrei • ausgeglichenen • anspruchsvoll • herausfordernd • unausgeglichen • risikoreich • schwankend • problematisch • ausgeglichen • ausgeglichen • herausfordernd • unausgeglichen • gut • ausgeglichen 209 Anhang: Umfrage • illusorisch • unausgeglichen • zielorientiert • stoisch • durchwachsen • ausgeglichen • optimierungswürdig • stetig • stressig • problematisch • unausgeglichen • erfüllend • ausgewogen • abwechslungsreich • schlecht • sehr berufslastig • unausgeglichen Wo spüren Sie dabei Unzufriedenheit? • in der Selbstdisziplin mir Freizeit zu verordnen (klappt aufgrund wirtschaftlich motivierter Leistungsphilosophie nicht immer optimal) • vor anstehenden Abgabeterminen und Prüfungen • organisatorische Fragen klären zum Studium • Procrastination • letzter Antrieb fehlt • die freie Zeit könnte ich sicher besser/sinnvoller nutzen • der Druck des Studiums ist sehr hoch; selbst wenn es berufsbegleitend als Fernstudium durchgeführt wird, möchte man den an sich selbst gestellten Ansprüchen gerecht werden; dabei leidet unweigerlich die Familie; sobald ich versuche, das zu ändern oder, wie aktuell, gezwungen bin, es zu Gunsten der Familie anzupassen, bleibt für das Studium viel liegen oder kommt nur sehr schleppend voran • zu viele Baustellen parallel 210 Anhang: Umfrage • im Job • zu viel sitzen, 40 h in der Arbeit, 2 h pendeln pro Tag und bei den Vorlesungen wieder sitzen … • Zeit ist relativ • keine • in meinem Alltag, eines der drei Dinge kippt oftmals hinten weg, sodass ich permanent im Hinterkopf habe „jetzt musst du dich aber mal wieder um xyz kümmern“ • bin jeden Tag viele Stunden am Computer, um meine Aufgaben erfüllen zu können; es ist unangenehm, sein Kind dauernd wegschieben zu müssen, weil das Studium „wichtiger“ ist; ich fühle mich dadurch in letzter Zeit oft frustriert und frage mich, ob sich dieser Aufwand überhaupt lohnt • bei eintretenden Schwankungseinheiten (bspw. mal mehr Gewicht auf das Arbeiten/Lernen mal andersrum) • Partnerschaft • keine • häufig ist es schwierig abzuschalten • Freunden/Familie/Partner gerecht zu werden • Familie, Beruf, Studium allen und jedem zu gleichen Teilen gerecht werden zu wollen • gar nicht • die Balance halten, ist nicht immer gegeben • die laufenden Projektarbeiten neben dem Schreiben der Masterthesis sind quantitativ zu hoch angesetzt • Tutorien gehen meist sehr lang abends, bis 22 Uhr oder länger, wenn man früh um 4 Uhr wieder aufstehen muss, ist das hart • mangelnde Zeit im (Arbeits-)Alltag • die fehlende Zeit für soziale Aktivitäten • zu wenig Zeit für das Leben; Arbeit und Uni beanspruchen ca. 85 % meiner Zeit … • eigener Anspruch und Zeiteinteilung • bei der Zeit – die nie reicht 211 Anhang: Umfrage • viel Arbeit, manchmal wenig Zeit zum Verinnerlichen von neuen Themen und Aufgaben • draußen • Unzufriedenheit eher weniger, eher Durchhaltewille • genug Zeit für alles zu haben • Zeitdruck > das Gefühl nie genug zu tun, da man nie wirklich fertig ist und bis zum Ende des Semesters offenbleibt, ob man alle Projekte und Klausuren neben der Arbeit bewältigt bekommt • Konsequenz • keine aktuell • wenn Veranstaltungen und Projekte so liegen, dass es total entspannte Phasen gibt mit „viel zu viel Zeit“ und Phasen, in denen man nur noch arbeitet und lernt • Pausen fallen immer häufiger weg • zu viel Lernstoff • zu hohe Ansprüche an mich selbst • Stress wegen Abgabeterminen • wenn ich meine Prioritäten zeitlich falsch gesetzt habe • in allen Bereichen außer Familie, Partnerschaft • Studium und Privatleben kommen zu kurz • Zeitmangel für den Berg an möglichen Weiterbildungen Fragen zu mentalen Techniken im Studium In welchen Situationen des Studiums erfahren Sie Sinn? • dann, wenn es weh tut, und man über den „Mimimi-Punkt“ hinausgeht – da passiert intellektuelle und fachliche Evolution • in jeder bisher • wenn ich voll im Flow bin und meine Aufgabenbearbeitung sich während der Bearbeitung wie von alleine löst und es so scheint, als würde sie ein Eigenleben führen – so als ob die Aufgabe schon im Geistigen gelöst und fertig ist und ich sie nur noch in die materielle Welt bringen muss 212 Anhang: Umfrage • Neues schöpfen, sich neu kennenlernen • wenn ich etwas Neues lerne, bei dem ich schon weiß, wann und wie ich es einsetzen kann • Sinn erfahren ist in meinen Augen etwas, was man in jeder Situation hat; egal, ob Prüfungsstress oder entspanntes Begleiten einer Vorlesung; den größten Sinn erfahre ich durch das Erhalten von neuem Wissen für meine Zukunft – egal, ob Fachwissen oder Wissen über mich als Person. • bei Freiraum für Kreativität • im vermittelten Wissen • neue Erkenntnisse; praktische Tipps; interessantes Neues lernen • Sinn kommt dann, wann man den Kern verstanden und loslegen kann; bei der intensiven Beschäftigung mit Projektarbeiten – ich nenne es die AHA-Momente im Studium, die mir den Sinn des Studiums verdeutlichen • das Studium macht für mich dann Sinn, wenn ich das hinzugewonnene Wissen an andere weitergeben kann • Interaktionen; Gruppenarbeiten; persönlicher Austausch (inklusive Camps) • Beschäftigung mit mir selbst; Erweiterung des Horizontes; weiteres Fachwissen aneignen und praktisch einsetzen; mal losgelöst vom beruflichen „Machen müssen“ einfach mal was machen können und ausprobieren • in der direkten Kommunikation mit einem Dozenten; im Austausch mit Kommilitonen; bei Camps • Umsetzung im Berufsleben • Anerkennung und Erkenntnisse durch kreative Projekte • Wissensvermittlung • wenn ich Anerkennung für meine Leistung bekomme • kreative Projektarbeit (selbst auserwählte) • wenn ich ein Projekt durchführe, das Methoden/eine Umsetzung verfolgt, die ich bis dahin noch nie ausprobiert habe • gemeinsame Projektentwicklung; Mastercamps; Feedback-Runden • rückblickend auf erfolgte Arbeiten und die Erkenntnis der eigenen Weiterentwicklung • bei der Bearbeitung neuer, interessanter Themenfelder wie 2D/3D oder Typografie 213 Anhang: Umfrage • Erweiterung des Fachwissens und der allgemeinen Bildung • in der Auseinandersetzung mit allen fachlichen Inhalten und neuen Methoden • Selbstverwirklichung; die Möglichkeit neue Dinge zu lernen und sich selbst zu entwickeln • während richtig guter Vorlesungen, die erst einmal einen Tag zur Verarbeitung brauchen und beim Erarbeiten praktischer Abgaben, bei dem sich neue Techniken oder Erkenntnisse einschalten • beim Erkennen von Zusammenhängen • Nutzen für die Zukunft in Vorlesungen • wenn man sich bei einer Projektarbeit auf eine Richtung festlegt und zur Umsetzung übergeht > wenn man in den Flow kommt • im gegenseitigen Austausch und Feedback; Projekte ausarbeiten, die einem am Herzen liegen • in Projektarbeiten mit Praxisbezug • wenn sichtbare Erfolge auch im Beruf eintreten und ich das Gelernte anwenden kann • praktische Übungen • praxisorientierte Projekte; sich ausprobieren und erkunden, wo die eigenen Präferenzen liegen • bei guten Noten; nach Erkenntnissen • wenn sich der eigene Horizont/die eigene Wahrnehmung um die der Kommilitonen/der Dozenten erweitert und ergänzt.; vor allem bei realen Veranstaltungen, bei denen auch die soziale Interaktion stärker ist • bei der konzentrierten Bearbeitung von Projekten, in denen ich neues Wissen erlange; leider fehlt aber dafür oft die Zeit • Kontakt mit Mitstudenten; Klausurvorbereitung Welche belastenden Situationen gibt es im Studium? • wenn Beruf Familie und Studium jeweils 100 % erfordern und man Ressourcen-Lotto spielen muss … • unklare Aufgabenstellungen bzw. Unklarheit über die Erwartung des Dozenten 214 Anhang: Umfrage • Partnerschaft (Haushalt,Freizeit); es ist schwer, wenn man einen Partner hat der später nach Hause kommt und dann keine Zeit für Einkauf, Kochen usw. hat und es dann alles an mir hängen bleibt; die Erziehung des Partners ist stressig :) • eigener Anspruch; Zeitdruck • wenn ich etwas nicht (gleich) verstehe und es dann bei der Arbeit/Privat etwas stressig ist • das Anmelde-Chaos für Prüfungsleistungen ist leider seit dem 1. Semester nicht weniger geworden, ebenso wie die mangelnde Zeit zum Abgabetermin hin; trotz in meinen Augen hohem Maß an Selbstorganisation sind die „heißen Phasen“ unglaublich anstrengend – vor allem, wenn es privat ebenso ist oder gerade wenig Verständnis aufgebracht werden kann von der Familie • zu komplexe Abgaben in zu wenig Zeit • Prüfungen • Gruppenarbeit, man kennt die Leute zu wenig und weiß nicht, ob man sich auf diese verlassen kann • zu viel auf einmal: mehrere Projekte mit Deadline • Verantwortungsgefühl für den Job und Zeitmangel durch den beruflichen Alltag stehen im Vordergrund • offensichtlich die Prüfungssituationen/Abgaben, da das Zeitmanagement/die Organisation nicht von allen Dozenten berücksichtigt wird und wir Studenten nicht „trainiert“ werden • nicht ganz so offensichtlich, aber dennoch präsent ist der eigene Anspruch in Projektarbeiten – der „innere“ Druck seine Leistung von Projekt zu Projekt zu steigern und der Vergleich mit Kommilitonen und Externen stellt für mich eine Belastung dar • mich belasten dauernde Terminwechsel bei Veranstaltungen, weil meine Planung natürlich auch von vielen Faktoren abhängig ist; es gibt auch Situationen, in denen ein Dozent Aufgaben stellt, die schwer nachvollziehbar sind; wenn der Sinn einer Aufgabe darin zu sein scheint, eine Arbeit zu produzieren, ohne eine sinnvolle Anwendung erkennbar zu machen • Organisation; Absprachen; technische Probleme 215 Anhang: Umfrage • unklare Terminplanungen; kurzfristige Änderungen; unklare Anforderungen und Rahmenbedingungen • Herr Prof. S. mit seiner durchgehend demotivierenden Art Wissen zu vermitteln • Urlaub geht für Prüfungsvorbereitung drauf • Zeit und Geld; Mehrbelastung durch Arbeit und Studium; Zurückstellen privater Angelegenheiten; Stress in Prüfungssituationen kombiniert mit zum Teil langen Fahrt wegen und dem Stress im Autoverkehr • mehrere Projekte gleichzeitig zu bewältigen • keine geeignete Idee/Konzept zu einem Projekt zu finden • der Moment, wenn alle sagen das Ergebnis sei toll, aber man selbst weiß, das geht noch mehr • Klausuren; Prüfungsleistungen • unklare Deadlines; Fahrt zu Studienzentren, jede Fahrt sind 2 h hin und zurück, da es in Thüringen kein Zentrum gibt • Zeitdruck; Prüfungssituationen; (unklar definierte) Kritik • Gruppenarbeiten, weil man seine Kommilitonen nicht richtig einschätzen kann (Arbeitsweise, Motivation, etc.) • Nichteinhaltung/Änderung der Vorlesungsplanung seitens der Hochschule • technische Schwierigkeiten im Umgang mit Connect und „Gruppenforumseinträgen“ seitens der Dozenten; Weigerung des Vorlesungsbeginns von Seiten des Dozenten bis alle ihre Webcams eingeschaltet haben – ungeachtet Krankheit, sehr demütigend; Verleumdung der Studenten: Dozent habe Mails an zwei Gruppen verschickt, die bei einer Gruppe jedoch geschlossen nicht ankam, daraufhin wurde behauptet, alle Studenten dieser Gruppe hätten falsche Mailadressen hinterlegt; Heuchelei, wenn es um fehlende Quellenangaben in den Skripten und falsche Reihenfolge von kopierten Skizzen aus Fachbüchern geht – Dozenten sind ja unfehlbar • die schlechte Internetverbindung (bedingt durch die örtliche Lage) • auch die Einschränkung der Möglichkeiten; Beschränkung bei Vorgehensweisen und Entwicklungen; manchmal fehlendes Feedback und mangelnde Antworten bei Dozenten 216 Anhang: Umfrage • die Art des Studierens ist nicht belastend; es gibt belastende Situationen, welche auch im Präsenzstudium aufkämen; Aufgabenstellungen, welche in eine falsche Richtung der Erarbeitung führen, weil missverständlich beschrieben und Verwenden von Vokabular, welches in der vorherigen Ausbildung anders lautet und Missverständnisse verursacht • Projekte, die einem nicht so sehr liegen, dennoch gut zum Abschluss bringen • Benutzung des Online-Portals … • die Ungewissheit über die Zeiteinteilung, wenn man nicht genau weiß, was auf einen zukommt • Überschneidung der Prüfungen ins nächste Semester, abendliches Arbeiten nach Job und Privatleben (Haushalt etc.) • Abgabe – bzw. Prüfungsphasen • die Prüfungszeit ist häufig sehr stressig • Klausur; viele Abgabetermine innerhalb kurzer Zeit • an Treffen mit Freunden/Familie nicht teilnehmen können und sie dadurch enttäuschen, gegebenenfalls Unverständnis ernten • Prüfungen; Masterarbeit • wenn Job und Dozent viel fordert • nicht zu wissen, wann man die Zeit für ein Projekt finden soll, bzw. für mehrere gleichzeitig • Studienhefte, die theoretisch nicht geprüft werden, sondern praktisch liegenbleiben und sich anhäufen … wegen Zeitmangel Beschreiben Sie das Verhältnis zu Ihren Kommilitonen: • Brüder und Schwestern im Geiste • TOP • über WhatsApp Gruppe guter Austausch, privat nur mit 2 Leuten Kontakt; insgesamt aber freundlich und hilfsbereit • wundervoll! • durchwachsen; einige sehr hilfsbereit, andere nur auf ihr eigenes Wohl aus, teils etwas überheblich 217 Anhang: Umfrage • sehr gut; hätte nicht gedacht, dass man bei einem virtuellen Studium so einen engen Bezug herstellen kann; ich schätze auch sehr, dass wir uns gegenseitig helfen und nicht die Ellenbogen ausfahren bzw. uns gegenseitig als Konkurrenten betrachten • in jeder großen Gesellschaft bilden sich Grüppchen; als große Gruppe kann ich mich darauf verlassen, dass stets mindestens einer meine Frage korrekt und zuverlässig beantworten kann; in der kleinen Gruppe, dem engsten, tollsten Kreis, erfahre ich Unterstützung, Halt, Verständnis, Motivation, Kraft und bin wahnsinnig froh, auf solch tolle Menschen getroffen zu sein; ohne diese kleine Gruppe wäre ich vermutlich nicht so weit gekommen auf dem Weg • kollegial • sehr nette Atmosphäre • gut dank WA Gruppe • super! • anders herum: Ich habe zu keinem Kommilitonen ein schlechtes Verhältnis – ich würde sagen, ein professionelles/berufliches Verhältnis • zu ein paar wenigen Kommilitonen (3–4 Personen), habe ich ein sehr gutes/freundschaftliches Verhältnis aufgebaut • ich sehe mich eher als Einzelkämpfer; ich habe losen Kontakt zu wenigen Kommilitonen; oft bekommt man auf Fragen in sozialen Netzwerken auch keine Antworten • seit Beginn des Studiums war die Verbindung sehr intensiv, diese hat sich auch semesterübergreifend ausgebaut • sehr gut; hilfreich; unterstützend; wertschätzend • sehr gut • gut • immer sehr angenehm; freundschaftlich; kreativer Austausch; Wiedersehensfreude • gut • prima • geil, wie Familie – inkl. paar ungeliebten Nervensägen, aber sogar die gehören ja dazu • freundlich und hilfsbereit, aber nicht freundschaftlich 218 Anhang: Umfrage • sehr gut; persönlich und unterstützend • gestört; es lief nur über WhatsApp, was ich mir extra dafür besorgen musste und auch hier hat keiner richtig zugehört …; nach dem Studium habe ich keinen Kontakt mehr • gut bis sehr gut • sehr gut innerhalb einer kleinen Gruppe, die man regelmäßig auch persönlich trifft; gut zu den anderen, aber wenig persönlich. • schulisch gut, privat zu unterschiedlich • vertrauensvoll und kollegial • auf das Nötigste reduziert • sehr gut – trotz bedingt digitalem Umstand – guter Austausch zu allen Fragen rund um das Studium mit großer Hilfsbereitschaft • sehr gut – man versteht sich nicht mit jedem • offen; aufgeschlossen; auf Augenhöhe; freundlich • es gibt solche und solche; insgesamt gut • gut bis distanziert • sehr hilfsbereit • herzlich; gemeinschaftlich • trotz Fernstudium haben sich enge Freundschaften gebildet • allgemein gut; mit vereinzelten Personen sogar freundschaftlich mit regelmäßigem, auch privatem Kontakt • gut • unterstützend • insgesamt recht distanziert, aber man findet sein eigenes Grüppchen, wie auch im normalen Studium • gut aber nur per Whatsapp • das Verhältnis und der Austausch untereinander ist ziemlich gut; wir treffen uns vor allem wenn Prüfungen anstehen in Lerngruppen außerhalb der Vorlesungen • gut und sehr gut, mit einigen persönlicher Kontakt • sporadisch, aber unterstützend • sehr gut und eng 219 Anhang: Umfrage Welche Schlüsselerlebnisse im Studium fallen Ihnen spontan ein, die für Ihre Entwicklung als Mensch im Studium wichtig waren? • CC, Lernphasen mit Kommiliton/innen, Feedback-Runden mit KommilitonInnen Antwort auf nächste Frage: Musik, Benchmarking, manchmal Bier • bisher noch keine • die Erfolgserlebnisse; Ergebnisse, die mir vor der Aufgabe unerreichbar schienen, die ich bewältigt habe und jetzt im Nachhinein anschaue und denke: Wow! Das hab ich echt selber vollbracht! • immer wenn man denkt, es geht nicht mehr, dieses Mal packe ich es wirklich nicht, geht es am Ende doch irgendwie wieder • sich aktiv einzubringen, auch wenn die Lösung nicht 100 Prozent passt. • die Organisation des Alltags auch in stressigen Phasen ist ein großer Punkt; ebenso wie die Creative Camps, welche den Bezug zum „Realen“ herstellen • wenn ich mich etwas getraut habe und damit erfolgreich/kreativ war • Creative Camp • Typo 1 und 2, Typografie ist mir nun viel wichtiger als vor dem Studium • der Austausch; die Phantasie eines jeden Einzelnen bei den Projekten; in kleiner Gruppe macht das Miteinander/Lernen mehr Spaß • im ersten Semester: fremde Menschen (sowohl Kommilitonen als auch Dozenten) via Computer tatsächlich „wie in echt“ kennenlernen zu können, war für mich eines der ersten Schlüsselerlebnisse • in den späteren Semestern: durch das Erarbeiten, Präsentieren und Verteidigen der eigenen Projektarbeiten habe ich mein eigenes Kompetenzverständnis, mein Selbstbewusstsein und meinen Selbstwert enorm weiterentwickeln können • keine • die physischen Treffen bei den Camps • Krankheit und Tod meiner Mutter > Pragmatismus und mal Fünf gerade sein lassen, unperfekt sein können; Prüfungsprojekt, dessen Rahmenbedingungen nicht klar waren > gewisse Gleichgültigkeit • Schnelligkeit des Studiums 220 Anhang: Umfrage • autodidaktisches Lernen mit den Designprogrammen • die Erkenntnis, dass ich keine Angst vor Präsentationen haben muss, dass mir das Sprechen und Präsentieren vor mehreren Leuten sogar liegt und Spaß macht; dadurch hatte ich einen enormen Selbstvertrauensgewinn; das war sehr wichtig für meine heutige Selbständigkeit, nach dem Motto: Ich kann alles schaffen, wenn ich nur den Mut dazu habe! • Austausch mit Dozenten/Kommilitonen • eine Projektarbeit trotz allen Zweifeln und Bedenken von Anfang bis Ende durchzuziehen • die Worte eines Dozenten, den ich bewundere: „Du bist genauso wie ich, als ich jung war, du kannst alles erreichen.“ • egal, wann und wo: Ruhe bewahren • Studienreise nach Nepal, Entscheidung für das Studium und Kündigung des Jobs im 3. Semester, Neuanfang im neuen Job • es hat mir Spaß gemacht, mich begeistert • eigenständige Präsentationen und Verteidigung der Werke/Arbeit • Wahrnehmung der eigenen Entwicklung • besseres Auge für Farbe und Typografie • Zufriedenheit nach Projektabschluss und die Erkenntnis, ich bin gut • Schweigen statt Unwahrheiten aufzudecken rettet Noten • Schlüsselerlebnis: Bewertung der Kreativität wie in der Grundschule im Fach Darstellen – negatives Erlebnis (leider) • n. A. • großartige Bestätigung von Dozenten • Beispiel: „… und auf Seite XY hast du dich selbst übertroffen!“ • das motiviert mich als Mensch sehr und spornt sehr an • Creative Camp • Creative Camp • ich fand es bei Projektarbeiten im Team toll zu sehen, wie andere vorgehen und dadurch von diesen zu lernen • als ich die semantische Lösung für die Darstellung meines Infografikthemas gefunden habe; als bei der Bachelorarbeit Theorie und Praxis miteinander verschmolzen sind; als ich bei Präsentationen immer sicherer wurde; Rede halten während der Abschlussprüfung (vor 500 Menschen) 221 Anhang: Umfrage • Bachelor Thesis; Creative Camps; in Themen durchbeißen, die einem nicht liegen • leider negativ: als bereits erfahrener Gestalter zeigt sich oft, dass Noten an privaten Schulen gekauft werden; bei einigen Kommilitonen sieht man in fortgeschrittenen Semestern, dass sie so gar kein Gefühl für die Thematik haben; diese werden trotzdem mit guten Noten mit durchgezogen; wissen absolut nicht, was sie überhaupt tun und werden vermutlich nie in der entsprechenden Branche arbeiten können; das demotiviert beim Erbringen eigener Leistungen, wenn es so oder so bei allen gut bewertet wird • Unterhaltungen im Creative Camp; Anerkennung der Leistung durch Dozenten • Spezialbereiche kennen lernen • Neues schnell lernen • das gegenseitige Analysieren und Diskutieren der Arbeiten innerhalb der Gruppe hat mir sehr geholfen einen anderen Blick auf die eigenen Arbeiten zu bekommen; prägend ist auch das Gefühl beim Durchgehen von Arbeiten, die wenige Monate bis mehrere Semester zurückliegen, und den Fortschritt zu beobachten, den man bislang verzeichnen kann • Zusammenarbeit und Unterstützung • als Designer sei man mehr in der Verantwortung für zukünftige (Problem-)Themen; das hat mich nachdenklicher im Bezug auf meine Projekte gemacht • Gespräche mit anderen! das Miteinander statt gegeneinander trotz selber Branche wird hier im Gegensatz zum Berufsalltag sichtbar Wie stellen Sie die – zum Lernen notwendigen – Emotionen her? • warten bis sie da sind • gute Frage das Schwierigste ist, nach Job, Einkauf und Kochen noch die Motivation und die Energie aufzubringen; trinke dann Espresso und zwinge mich vor den PC; wenn ich DAS geschafft habe, dann geht’s eigentlich von allein 222 Anhang: Umfrage • indem ich mir immer wieder sage, ich mache das Studium nur für mich; meinen Job habe ich bereits und ich mache es, weil ich es wollte • indem ich den praktischen Bezug für mein zukünftiges Schaffen herstelle • durch Abschalten von allen anderen „Störfaktoren“; es gibt feste Zeiten, in denen die Persönlichkeitsrollen von Mutter, Ehefrau, Freundin, Hausfrau usw. auf Studentin reduziert werden – mit Absprache natürlich; dann wird der Raum gewechselt (es gibt einen Uniraum) und der Smalltalk mit den Kommilitonen stellt die restliche Atmosphäre her • Pause und Ruhe kurz davor • Verantwortungsbewusstsein • Büro >> Tür zu • mein Gewissen: Es sagt mir, tue was; wenn nicht, fühle ich mich schlecht; kommt automatisch; aufgeschoben ist nicht ausgehoben • zunächst einmal: die Emotionen, die ich zum überzeugten Lernen brauche sind u. a. Freude, Neugier und Faszination • diese stelle ich durch die Fokussierung auf mein Ziel her: entweder in der Mikro-Ansicht, d. h., „ich möchte wissen, wieso etwas so funktioniert, wie es funktioniert“ oder „ich möchte das hinbekommen“; oder in der Makro-Ansicht: „ich möchte den Kurs bestehen“ oder „ich möchte meinen Abschluss erreichen …“ • ich erinnere mich an mein Ziel; mit jeder gelösten Aufgabe komme ich diesem einen Schritt näher; „heiter weiter“ • daran bin ich leider gescheitert • intrinsische Motivation • Austausch mit Kommilitonen • zunächst schaffe ich mir eine angenehme Lernatmosphäre, z. B. ungestört, gemütlich, evtl. mit einem Lieblingstee, mein Schreibtisch muss dazu absolut ordentlich sein, so das nichts Nebensächliches stört; wichtig ist auch, dass ich einen multimedialen Mix zum Lernen verwende, Bücher, Videos usw., so dass dem Kopf immer neue Reize geboten werden und ihm nicht langweilig wird ;-); da mich in meinem Studium alles sehr interessiert hat, hat mir das Lernen immer sehr viel Spaß gemacht • eigenen Anspruch/Motivation 223 Anhang: Umfrage • indem ich das tue, wonach mein Herz brennt – gestalten und Neues ausprobieren • das ist immer da – Feuer kann man nicht abstellen • sorgfältige Themenwahl beim Projekt – Themen, die mein persönliches Interesse wecken • ich habe es rein für mich selbst getan, das hat gereicht • Konzentration, Zeitfenster schaffen/ggf. Organisation von „Helfern“, Arbeitsplatz aufräumen/vorbereiten • solange die Freude an den Inhalten und das Interesse an Weiterbildung vorhanden ist, sind auch die notwendigen Emotionen dafür vorhanden • in Ruhe – allein – im Büro • Abschluss als Ziel anvisieren • zum Lernen an sich: Ruhe suchen und stupides Abarbeiten der Aufgaben; zu kreativen Aufgaben: alles egal werden lassen • das Bedürfnis zu lernen und das Wissen anzuwenden und dabei die Grenzen zur Disziplin zu überwinden, die innere Struktur finden • Musik, Liebe, Selbstverwirklichung; und lernen bei den Kreativen ist doch irgendwie nicht wirklich „Lernen“, mehr entwickeln oder sowas • je nach Aufgabenstellung mit Hilfe von absoluter Ruhe, Musik oder Sport • durch Antizipation der kommenden Erfolge; „Durch die Finsternis des zukünftig Vergangenen sehnt der Magier sich nach Licht, nach einem Weg heraus zwischen zweierlei Welten Feuer, zieh mit mir“ Twin Peaks • Ruhe und Kaffee • leider meist eher durch Druck, statt Begeisterung • ich mache mir bewusst, wofür ich das tue und wie glücklich ich über das Ergebnis sein werde • ich stelle mir vor, wie ich mich fühle, nachdem ich es gelernt habe oder wie ich mich nach der Prüfung fühlen möchte • Leidenschaft bei Projekten ist bereits vorhanden; es ist eine tolle Abwechslung zu meinem Job auch mal nur genau das gestalten zu können, was mir selbst zusagt, ohne Kundenwünsche; sobald ich mich mit Projekten identifizieren kann, machen sie mir Spaß; Zeitdruck hilft bei der Vorbereitung auf Klausuren • Ehrgeiz 224 Anhang: Umfrage • durch intrinsische Motivation • Freude am Lernen allgemein; hohe Ziele und Ansprüche an mich selbst erhalten mich motiviert • mental und mit Post-its an der Wand • Konzentration, die richtige Umgebung schaffen • ich habe grundsätzlich Spaß am Lernen • Musik • bewusst Zeit nehmen und Raum lassen für Neugierde Demografische Fragen: 225 Anhang: Umfrage 226 Anhang: Umfrage Über die Autoren Dr. Thomas Hanstein www.coaching-hanstein.de Jahrgang 1971; Diplom-Theologe, Seelsorger; berufsbildender Oberstufenlehrer; Vorerfahrungen in der freien Wirtschaft; Hochschuldozent für Ethik, Interkulturelle Kompetenz, Teamführung, Leadership; Fortbildungsreferent und Business-Coach, Schwerpunkte: Führung, Werte, Nachhaltigkeit, Selbst- und Veränderungsmanagement; Promotion mit der Arbeit: „Ästhetische Kompetenz und religiöse Lernprozesse“; Forschungsschwerpunkte: Kompetenzerwerb und Resilienz, Milieu und Sprache; verheiratet und dreifacher Vater. Prof. Dr. Andreas Ken Lanig www.ken.de Jahrgang 1975; Diplom-Designer, M. A., als solcher seit über zwei Jahrzehnten selbstständig; Hochschullehrer und Professor für gestalterische Fächer: Unternehmenskommunikation, Gestaltungsgrundlagen, Designmanagement auf Bachelor- und Masterebene; Promotion mit der Arbeit: „Virtualisierte Fernlehre in gestalterischen Fachbereichen“; Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Virtuelle Designdidaktik, Unternehmenskommunikation, Medien- und Designkonzepte; verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Gemeinsam lehren die Autoren in den bundesweit einzigartigen virtuellen Bachelor- und Masterstudiengängen „Grafik-Design“ und „Creative Direction“ an der DIPLOMA Hochschule. Dort verantworten sie u. a. auch das methodisch-didaktische Schulungsprogramm für virtuell Lehrende sowie das Kollegiale Coaching für Dozierende.

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Zusammenfassung

Im Frühjahr 2020 wurde der virtuelle Raum plötzlich alternativlos. Die Vorarbeiten auf dem Gebiet der Hochschullandschaft waren eine wichtige Grundlage, um über Nacht umschalten zu können. Selbst einigen Schulen gelang dieser Prozess nach der Aussetzung des Präsenzunterrichts. Digitalisierung und Digitalität lassen sich aber nicht auf technische Aspekte reduzieren. Die sinnvolle Nutzung digitaler Räume will erlernt und begleitet sein. Ebenso verhält es sich mit allen Phänomenen, die die virtuelle Welt neu mit sich bringt. Dieser aktuellen Herausforderung stellen sich die Autoren durch eine interdisziplinäre Herangehensweise. Denn erkannt ist bislang zu wenig, dass die Digitalität alte philosophische Fragen neu aufwirft. Insofern benötigt - so die Autoren - die Digitalisierung 4.0 ein "Spirituelles Selbstmanagement 4.0", das die innere Stabilität des eigenen Selbst nachhaltig garantiert. Das Buch versteht sich als praktischer Ratgeber. Aus dem Blick von Hochschullehrern und Coaches werden die Grundlagen des mentalen Selbstmanagements aufgearbeitet und ganz neuartig in den Kontext spiritueller Alltagsfragen hineingestellt. Damit verfolgt dieses Buch das Ziel, eine tragfähige Resilienz bei fortschreitender Digitalisierung zu gewährleisten. Diese sehen die Autoren in einer humanistisch verstandenen Selbstschulung des - in virtualisierten Lern- und Lebenswelten lernenden und tätigen - Subjekts.