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Isabell Arnstein

Die Geschichte der Zentralgewerbeschule Buchen, page I - XIV

1. Edition 2019, ISBN print: 978-3-8288-4334-9, ISBN online: 978-3-8288-7281-3, https://doi.org/10.5771/9783828872813-I

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Te ct um Isabell Arnstein Die Geschichte der Zentralgewerbeschule Buchen Isabell Arnstein Die Geschichte der Zentralgewerbeschule Buchen Isabell Arnstein Die Geschichte der Zentralgewerbeschule Buchen Tectum Verlag Zwischen Neckar und Main Schriftenreihe des Vereins Bezirksmuseum Buchen e. V. Band 36 Isabell Arnstein Die Geschichte der Zentralgewerbeschule Buchen Zwischen Neckar und Main – Schriftenreihe des Vereins Bezirksmuseum Buchen e. V.; Bd. 36 © Tectum Verlag – ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2019 ePDF: 978-3-8288-7281-3 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Werk unter der ISBN 978-3-8288-4334-9 im Tectum Verlag erschienen.) Umschlaggestaltung: Tectum Verlag, unter Verwendung einer von Martin Strittmatter erstellten Collage | Abbildungen im Privatbesitz der Autorin Alle Rechte vorbehalten Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. V Inhalt Grußwort von Konrad Trabold . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . IX Grußwort von Dr. Achim Brötel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . XI Zusammenfassung und Abstract . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . XIII Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 I. Das Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und der Neubeginn im deutschen Südwesten . . . . 3 II. Die Bildung des Volkes auf dem Weg in die Neuzeit – Berufsbildung in der Zunft und in Schulen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 II. 1) Die Entwicklung der gewerblichen Sonntagsschule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 II. 2) Die Spätzeit der Zünfte vs. moderne Bildungsansätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 III. Geschichte der Buchener Gewerbeschule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 III. 1) Die Gründungsphase der Höheren Bürgerschule in Buchen mit Erweiterung um eine Gewerbeschule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 III. 2) Die Anfangsjahre der Gewerbeschule Buchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 VI Inhalt III. 3) 1872 – die Gewerbeschule Buchen wird komplett selbständig . . . . . . . . . . 33 III. 4) Erster Weltkrieg und die Zeit danach – die Gewerbeschule Buchen wird zur Bezirksgewerbeschule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 III. 5) Die Zeit des Nationalsozialismus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 III. 6) Nach den Kriegsjahren – die Bezirksgewerbeschule wird zur Zentralgewerbeschule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53 III. 7) Aufschwung ab den 1950er-Jahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65 III. 8) Neue politische und gesetzliche Grundlagen ab 1952, dem Gründungsjahr Baden-Württembergs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 III. 9) Die Phase der Expansion – neue Schularten ab den 1970er-Jahren . . . . 76 III. 10) Die Gegenwart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88 IV. Schlussworte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93 V. Danksagung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97 VI. Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 VI. 1) Übersicht der verantwortlichen Lehrkräfte bzw. Schulleiter im Laufe der Zeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 VI. 2) Zeitzeugenberichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100 VI. 3) Stilblüten aus den Gesamt lehrerkonferenzen – Zeugnisse des Zeitgeistes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107 VI. 4) Erfahrungsbericht zur Stundenplanerstellung am Schuljahresbeginn – Aufzeichnungen nach einem Gespräch mit Schulleiter a. D. Dipl.-Ing. Wolfgang Seifert. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108 VII Inhalt VI. 5) Quellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109 VI.5.1) Quellen zur badischen Gewerbeschulgeschichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109 VI. 5.2) Quellen zur Geschichte der Zentralgewerbeschule Buchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129 VI. 6) Abbildungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137 VII. Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139 Die Autorin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141 IX Erst war es ein »Hineinstöbern« in die Seiten des Manuskripts. Dann hat mich beim Lesen dieses Buch »gepackt« und ich konnte gar nicht mehr aufhören! »Erzähle mir die Vergangenheit, und ich werde die Zukunft erkennen« (Konfuzius). Was Frau Dr. Isabell Arnstein hier in einem literarisch-geschichtlichen Werk über die Entwicklung des Gewerbeschulwesens in Baden am Beispiel der Zentralgewerbeschule Buchen (ZGB) versammelt hat, ist einzigartig, informativ, spannend, fundiert, lehrreich und unterhaltsam zugleich. Gerade die neben den historischen Fakten eingespielten persönlichen Erlebnisse oder Zitate in Schlüsselmomenten der schulischen Entwicklung der ZGB charakterisieren den geschichtlich-gesellschaftlichen Kontext und den jeweiligen Zeitgeist so treffend, dass der Leser sich unmittelbar hineingenommen fühlt. Die jeweils passend dazu eingestreuten Bilddokumente vervollständigen das innere Bild der jeweiligen Entwicklungsphasen: von den sich abschottenden selbstbestimmten Zünften hin zur gesetzlich verfassten öffentlichen Schule, von »willkürlicher« Tradierung handwerklicher Kenntnisse und Fertigkeiten hin zur rechtlich gefassten Vermittlung von Bildungszielen und -inhalten, von der Gewerbeschule mit Außenstellen bis zur Zentralgewerbeschule an einem Standort, von der Berufe übergreifenden Beschulung in einer Klasse hin zur Spezialisierung in Fachklassen der gewerblichen Berufe, vom Start als duale Berufsschule bis hin zur Ergänzung mit vollzeitschulischen Angeboten, die durchgängige Bildungslaufbahnen auf dem zweiten Bildungsweg bis zur Allgemeinen Hochschulreife ermöglichen. Letztlich von der Kleinschule mit wenigen Schülern bis hin zum heutigen Kompetenzzentrum gewerblich-technischer Bildung in der Region, ergänzt um Allgemeinbildung insbesondere in den in Vollzeit unterrichtenden Schularten mit über 1 000 Schülerinnen und Schülern. »Traditionell fortschrittlich« ist das Leitmotiv der ZGB in der Erfüllung ihres Erziehungs- und Bildungsauftrages. Dass dieser Spannungsbogen zwischen Tradition und Fortschritt, zwischen Bewahren von Bewährtem und Entwickeln neuer Stärken, zwischen bloßer Wissensvermittlung und ganzheitlicher Kompetenzentwicklung schon seit den Ursprüngen der ZGB besteht, wird in dieser Publikation nachdrücklich aufgezeigt. Diesem Motto fühlen wir uns weiterhin verpflichtet und sehen den Dienst der Lehrerinnen und Grußwort von Konrad Trabold X Grußwort von Konrad Trabold Lehrer an der jungen Generation, unterstützt von den Sach- und Personalzuwendungen des Schulträgers, als wertvollen Beitrag zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zukunftsfähigkeit des Neckar- Odenwald- Kreises. Konrad Trabold, OStD, Schulleiter XI Die duale Ausbildung ist zweifelsohne ein absolutes Erfolgsmodell, um das uns viele beneiden. Gerade im internationalen Kontext gilt Deutschlands deshalb sogar als regelrechtes Vorbild. Immer mehr andere Länder erkennen, wie effizient die enge Verzahnung von Theorie und Praxis in betrieblicher und schulischer Ausbildung ist. Erstaunlicherweise wissen aber trotzdem selbst bei uns viele nicht, wie dieses ausgeklügelte System überhaupt einmal entstanden ist. Genau dort setzt Dr. Isabell Arnstein mit dem vorliegenden Buch an: Am Beispiel der Zentralgewerbeschule Buchen, aber mit Bezügen, die weit darüber hinausreichen, ist es der Autorin in vorbildlicher Weise gelungen, auch die großen Linien zu ziehen. Funktionierende Systeme sind nämlich auch hier nicht vom Himmel gefallen, sondern vielmehr das Ergebnis kluger Überlegungen. Das Buch verliert sich allerdings nicht im Abstrakten, sondern skizziert Stück für Stück, wie sich die Entwicklung des Schulwesens ganz konkret vor Ort in der heutigen Zentralgewerbeschule Buchen niedergeschlagen hat. Große Geschichte im Kleinen also – und natürlich genauso auch umgekehrt. Für mich ist die Lektüre aber auch ganz persönlich etwas Besonderes, weil ich sozusagen in der Zentralgewerbeschule Buchen aufgewachsen bin. Mein Vater war dort viele Jahre als Lehrer und dann ab 1969 auch 25 Jahre lang als Schulleiter tätig. Mich verbinden deshalb viele Erinnerungen mit dieser Schule. Als Kind hat mich vor allem die Stundenplantafel fasziniert: Eine riesige Magnetwand mit unglaublich vielen farbigen Symbolen. Heute weiß ich, dass sich hinter diesen Symbolen in Wirklichkeit eine ganz besondere Stärke des beruflichen Schulwesens verborgen hat, nämlich eine Vielfalt und Bandbreite, die wahrlich ihresgleichen sucht. Wenn man so will, habe ich einen Teil der Geschichte also hautnah miterleben dürfen. Dr. Isabell Arnstein setzt mit ihrem Buch zudem bei einem Aufsatz an, den mein Vater 1997 anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums der Schule verfasst hat. Diese ersten Vorarbeiten werden jetzt also durch weitere Quellenstudien im Landes- und Kreisarchiv, aber auch durch das unermüdliche Zusammentragen von Zeitungs- und Zeitzeugenberichten auf eine sehr viel breitere und wissenschaftlich fundierte Basis gestellt. So wird nicht nur der schulische Werdegang nachgezeichnet, sondern das Ganze vor allem auch in den größeren Kontext der Entwicklung des badischen Gewerbeschulwesens insgesamt gestellt. Allein diese regionale Quellensammlung ist ein Wert für sich. Dabei wird zudem deutlich, dass gerade Gewerbeschulen für die Vorreiterrolle von Grußwort von Dr. Achim Brötel XII Grußwort von Dr. Achim Brötel Baden im Bereich der Bildung sehr wichtig waren. Deshalb kann man auch die Bedeutung der heutigen Zentralgewerbeschule Buchen für die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region gar nicht hoch genug einschätzen. Auch wenn man bisweilen den Eindruck haben kann, dass die beruflichen Schulen eher etwas im Schatten stehen, müssen sie sich doch ganz bestimmt nicht verstecken. Im Gegenteil: Hier werden anspruchsvolle Abschlüsse erworben und Berufe ausgebildet, die für das Funktionieren einer Gesellschaft schlichtweg unerlässlich sind. Nicht umsonst kämpfen wir ja immer wieder dafür, bewährte Ausbildungsgänge vor Ort zu erhalten. Der Neckar-Odenwald-Kreis wird deshalb auch weiterhin alles tun, um die beruflichen Schulen in seiner Trägerschaft zu stärken und mit dem auszustatten, was sie brauchen, um im Klassenzimmer die Grundlagen für die Wettbewerbsfähigkeit von Kreis und Land zu legen. Denn man kann es drehen und wenden, wie man will: Dort entscheidet sich in der Tat unsere Zukunft ganz wesentlich mit. Das Buch von Dr. Isabell Arnstein bestärkt uns nachdrücklich in unserem Weg. Dafür bin ich der Autorin sehr dankbar. Und: Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein spannendes Eintauchen in die regionale Schulgeschichte. Dr. Achim Brötel, Landrat © A. Brötel XIII Vorliegendes Werk geht auf die Entwicklung des Gewerbeschulwesens in Baden ein und legt dabei ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung der heutigen Zentralgewerbeschule Buchen (ZGB). Die Ausführung beginnt in mittelalterlicher Zeit, bei den Anfängen von Bildungs- und Beschulungsbestrebungen für das allgemeine Volk und beschreibt in weiterem Verlauf die zunehmende Verzahnung des schulischen Unterrichts mit der Ausbildungsordnung der Zünfte bis hin zur Etablierung eines verbindlichen gewerbeschulischen Systems in Baden im Jahr 1834. Ab dem Jahr 1847, dem Gründungsdatum der Gewerbeschule in Buchen, wird das Hauptaugenmerk auf die Historie der Schule gelegt und deren Bedeutung als Verbindungsglied zwischen schulischer Bildung und Arbeitswelt bis in die Gegenwart aufgezeigt. Auch für die Rolle Buchens als Zentrum der Region nimmt die ZGB eine bedeutende Stellung ein. Zahlreiche Quellen ermöglichen dem Leser einen Blick in die interessante Entwicklungsgeschichte des badischen Gewerbeschulwesens als auch in die abwechslungsreiche Historie der Zentralgewerbeschule Buchen. The present book is about the development of the trade school system in Baden, Germany with a special focus on the development of what is today the Zentralgewerbeschule Buchen (ZGB). It starts at medieval times with the beginning of efforts towards educating and schooling the common people and goes on to describe how classes at school were more and more intertwined with the training order of the guilds until a binding trade school system was established in Baden in 1834. From 1847 (the founding year of the trade school in Buchen) onwards, the most important focus is on the history of the school and its importance as a link between school education and working life down to the present. The ZGB is also important for the town of Buchen holding its position as a regional centre. An abundance of sources allows the reader a view at the interesting historical development of Baden’s trade school system as well as at the varied history of the ZGB. Zusammenfassung und Abstract

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Zusammenfassung

Isabell Arnstein geht auf die Entwicklung des Gewerbeschulwesens in Baden ein und legt dabei besonderes Augenmerk auf die Entwicklung der heutigen Zentralgewerbeschule Buchen (ZGB). Die Ausführung beginnt in mittelalterlicher Zeit und beschreibt die zunehmende Verzahnung des schulischen Unterrichts mit der Ausbildungsordnung der Zünfte bis hin zur Etablierung eines verbindlichen gewerbeschulischen Systems in Baden im Jahr 1834. Ab 1847, dem Gründungsjahr der ZGB, wird das Hauptaugenmerk auf die Historie der Schule gelegt, und deren Bedeutung als Verbindungsglied zwischen schulischer Bildung und Arbeitswelt bis in die Gegenwart wird aufgezeigt. Zahlreiche Quellen ermöglichen dem Leser einen Blick sowohl in die Entwicklungsgeschichte des badischen Gewerbeschulwesens als auch in die abwechslungsreiche Historie der ZGB.