Content

Jeanette Hagen, Das Potential der Unterschiede in:

Arne Hoffmann (ed.)

Gleichberechtigung beginnt zu zweit, page 437 - 444

Können Feminismus und Maskulismus für eine ganzheitliche Geschlechterpolitik zusammenwirken?

1. Edition 2019, ISBN print: 978-3-8288-4330-1, ISBN online: 978-3-8288-7277-6, https://doi.org/10.5771/9783828872776-437

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Das Potential der Unterschiede Jeannette Hagen Wenn es einen Aspekt gibt, der mich bei all den Debatten, die in den letzten Jahren um das Mann- und Frau-Sein und den dazugehörigen Geschlechterkampf geführt wurden, wirklich beschäftigt, dann der, wie unterschiedliche Geschlechterrollen-Vorstellungen manchmal aufeinanderprallen und es zu gravierenden Konflikten kommt, obwohl man beiden Seiten selten eine negative Absicht unterstellen kann. Ein Beispiel aus dem Leben: Als ich das erste Mal bei meinem Autoschrauber war – nennen wir ihn mal Frank – und im Anschluss an die Reparatur das Portemonnaie zücken wollte, grinste er nur breit und meinte: „Nee, nee, lass mal. Das bezahlt dein Mann. Kauf du dir lieber was Schönes davon.“ Jeglicher Protest meinerseits verhallte. Ich habe die Geschichte in einer Frauenrunde erzählt, im Grunde wohlwissend, was mich erwartet. Und richtig: „Wie kannst du nur? Das ist doch erniedrigend! Frauenfeindlich! Was für ein Arschloch. Du verdienst doch selber Geld, das muss man doch achten.“ So in etwa war der Tenor. Keine Frau, die gesagt hat: „Das ist ja süß. So etwas gibt es auch noch?“ Keine Frau, die die Möglichkeit einräumte, dass hinter dieser Offerte keine Form der Herabwürdigung stand. Frank ist ein netter Kerl. Einer, der die Frauen, die er an seiner Seite hat, immer verwöhnt. Für ihn kommt es überhaupt nicht in Frage, dass eine Frau die Rechnung im Restaurant oder eben die Autoreparatur bezahlt. Autos sind Männersache – und für die Frau zu sorgen, eben auch. Gentleman der alten Schule könnte man ihn nennen. Aber das kommt nicht gut an, denn viele Frauen wollen das nicht mehr und so ist es nicht verwunderlich, dass Frank, so lange wie ich ihn kenne, einfach keine Frau findet, die zu ihm passt. Für die meisten Frauen, die ich kenne, steht der Wunsch nach Selbstverwirklichung und Freiheit ganz oben auf der Prioritätenliste. Die Ansprüche an den Mann sind dabei hoch, ebenso der Abwer- 437 tungsgrad seiner Männlichkeit. Viele Frauen sind sich dessen nicht bewusst, weil die Ursache dafür tief in ihrer Kindheit liegt und mit dem Rollenbild verwoben ist, das sie von den Eltern erfahren haben. Auch fühlen sich viele Frauen in meinem Umfeld durch Männlichkeit – egal in welchem Gewand sie erscheint – per se entmachtet, zum Püppchen degradiert, sehen sich nicht gleichberechtigt, wollen ihren eigenen Mann stehen und dabei steht der Mann vielfach im Weg, wird weggebissen oder abgewertet. Die meisten Scheidungen werden von Frauen eingereicht. Das Bild vom abgewerteten Mann passt allerdings nicht zu dem, was in der Öffentlichkeit Konsens findet. Hier herrscht die Meinung vor, dass der Mann am Drücker sitzt. Dass er die Hosen anhat, dass Frauen um ihre Rechte kämpfen müssen, während er nur seine Karriere verfolgt. Das mag in älteren Generationen noch stimmen; das Bild hat sich aber in den letzten Jahrzehnten rapide verändert. Und zwar in mehrere Richtungen. Zum einen konnten viele Männer mit der raschen Entwicklung der Frauen einfach nicht mehr Schritt halten. Studien belegen, dass mittlerweile rund 80 Prozent der Frauen erwerbstätig sein wollen.542 Dem gegenüber stehen nicht einmal 25 Prozent junge Männer, deren Lebensentwurf dazu passt. Der Schweizer Soziologe Professor Walter Hollstein schreibt hierzu in seinem Aufsatz „Was vom Manne übrig blieb“, dass die meisten Männer ihre Frau nach wie vor ernähren wollen und es gut fänden, wenn sie sich um die Kinder und den Haushalt kümmern würde. Aber nicht, weil der betreffende Mann sich über sie stellen will, sondern weil er davon ausgeht, dass sie das einfach gut kann. Das kommt aber heutzutage nicht mehr so an, was dazu führt, wie Hollstein weiter ausführt, dass es für Frauen damit immer schwieriger wird, den passenden Partner zu finden. Einen, der fortschrittlicher denkt. „So kann man sich vorstellen, zu welchen Problemen es dann kommt, wenn – einmal ganz simpel gerechnet – mehr als 80 Prozent der jungen modernen Frauen nicht einmal 25 Prozent junge mo- 542 Vgl. Allmendinger, Jutta: Frauen auf dem Sprung. Die Brigitte-Studie 2008, S. 62. Online unter https://www.brigitte.de/producing/pdf/brigitte-studie-2008-frauenauf-dem-sprung.pdf. Das Potential der Unterschiede 438 derne Männer gegenüberstehen.“543 Man muss kein Mathematiker sein, um sich auszurechnen, wie viele Beziehungen erst gar nicht entstehen oder von Beginn an mit einer Lebenslüge auf einer oder auf beiden Seiten geschlossen werden. Wie Hollstein sagt: „Der Crash der Geschlechter ist vorprogrammiert – mit den dramatischen Folgen von Trennungsleid und Kinderelend.“544 Ich glaube, dass dieser Umstand weit über die Familie hinaus einen Einfluss auf die Gesellschaft hat. Dass sogar der Rechtsruck, den wir derzeit besonders im ländlichen Raum erleben, damit in einem engen Zusammenhang steht. Wie Stephan Kühntopf und Susanne Stedtfeldt in ihrem Arbeitspapier „Wenige junge Frauen im ländlichen Raum: Ursachen und Folgen der selektiven Abwanderung in Ostdeutschland“545 schreiben, kommt es besonders in Ostdeutschland im ländlichen Raum zu einem sehr stark männlich geprägten Geschlechterungleichgewicht in den jüngeren Altersgruppen. „Zahlreiche ostdeutsche Landkreise verzeichnen im Jahr 2009 über 25 Prozent mehr männliche als weibliche Einwohner in den Altersgruppen der 18bis 24- und 25- bis 29-Jährigen – gerade in peripheren und strukturschwachen Regionen.“ Die Autoren sind der Ansicht, dass sich „Gründe für eine verstärkte Abwanderung junger Frauen demnach in geschlechtsspezifischen Bildungs- und Berufsambitionen finden lassen.“546 Dazu kommt, dass Frauen zudem die Lebensqualität in städtischen Räumen höher einschätzen als Männer. Was macht das mit Frauen, wenn sie nicht den richtigen Partner finden, und was macht es mit Männern, wenn sie mit ihren Vorstellungen anecken? Zu den vielen Auswirkungen gehört, dass beide Seiten voneinander enttäuscht sind, was sich in gegenseitiger Abwertung oder 543 Vgl. Hollstein, Walter: Was vom Manne übrig blieb – Das Problem der männlichen Identität. Online seit dem 1.6.2012 unter https://www.cuncti.net/lebbar/ 315gesellschaftliche-entfremdungaufloesen-fuer-ein-leben-und-lernenin-freiheit. 544 Ebenda. 545 Kühntopf, Stephan und Stedtfeld, Susanne: Wenige junge Frauen im ländlichen Raum. Ursachen und Folgen der selektiven Abwanderung in Ostdeutschland. Working Paper 3/2012 des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung Wiesbaden. Online unter https://www.bib.bund.de/Publikation/2012/Wenige-junge- Frauen-im-laendlichen-Raum-Ursachen-und-Folgen-der-selektiven-Abwanderung-in-Ostdeutschland.html?nn=9751912. 546 Ebenda. Das Potential der Unterschiede 439 sogar in der Abkehr voneinander widerspiegelt. Und auch hier: Öffentlich problematisiert wird vor allem die Abwertung von Frauen. Diesen Aspekt greift der Journalist Hajo Schumacher in seinem aktuellen Buch „Männerspagat“ auf. So schreibt er über geschlechtsspezifische Attacken unter der Gürtellinie: „Während die Menstruation als Universalerklärung für weibliches Verhalten zu Recht geächtet ist, verzeichnet das männliche Geschlechtsorgan derzeit eine mediale Dauererektion.“547 Und weiter: „Der beliebteste Kommentar unter einem Beitrag über die weltweit erste Penis-Transplantation drehte sich um Porsche- Fahrer. Nur mal so gefragt: Wäre irgendwer auf die Idee gekommen, Konflikte beim Brexit mit einem Körbchenvergleich von Angela Merkel und Theresa May zu illustrieren?“548 Die Gräben zwischen Männern und Frauen zeigen sich heute sehr vielschichtig. Eine Tendenz, die der von den abgehängten Männern auf den ersten Blick entgegensteht, ist, dass es heute etliche junge Männer gibt, die gern auf eine berufliche Karriere verzichten und dafür mehr Zeit mit der Familie verbringen würden. Das steht auf den ersten Blick im Widerspruch zu der Tatsache, dass Männer Frauen gern in ihrer Kompetenz „Kinder und Haus hüten“ sehen. Es ist aber keiner, denn es geht dabei eher darum, dass Männer ihre männlichen Kompetenzen in das Familienleben einbringen wollen, statt die Mutter zu ersetzen. Doch dafür fehlt die Akzeptanz nicht nur in der Wirtschaft und bei Geschlechtsgenossen, die fest in alten Rollenbildern verankert sind, sondern erstaunlicherweise auch bei vielen Frauen, die gar keinen Hausmann haben wollen. Es gibt keine Statistik über dieses Verhalten, aber es wird immer dann offensichtlich, wenn in Frauenrunden über Männer geplaudert wird. Gesellschaftlich relevant wird diese Abneigung gegen die „Einmischung“ in die – dann plötzlich doch sehr stark verteidigte – Domäne der Frauen dann, wenn sie sich auch nach der Trennung fortsetzt und sich in einer hohen Anzahl von Scheidungskämpfen manifestiert, die darum geführt werden, dass Mütter den Kontakt zum Vater ihres Nachwuchses unterbinden oder zumindest nicht fördern wollen. An dieser Stelle zeigt sich auch die Schwerfällig- 547 Vgl. Schuhmacher, Hajo: Pimmelwitz komm raus. Online seit dem 30.8.2018 unter http://www.spiegel.de/plus/wie-frauen-mit-maennern-umgehen-pimmelwitzkomm-raus-a-ba9169c6-ddc8-4be6-915e-867170158ca3. 548 Ebenda. Das Potential der Unterschiede 440 keit einer Politik, die den Mann ganz klar auch nach der Trennung in der Rolle des Familienernährers sieht. Die Zeit, die ein Mann mit seinen Kindern verbringt, auch indem er etwa ein Kinderzimmer einrichtet – all das findet bei der Unterhaltszahlung keine Beachtung. Wenn wir aber über Gleichberechtigung sprechen, dann gehört das dort hinein, denn nicht nur alleinerziehende Frauen sind von Altersarmut betroffen. Es reicht meines Erachtens also nicht, die Gleichberechtigung der Frauen zu fördern. Wenn wir über Gleichberechtigung reden, müssen wir mit einbeziehen, dass viele Männer derzeit auf der Strecke bleiben und somit ein neues Ungleichgewicht geschaffen wird, das in allen Gesellschaftsschichten zum Problem wird – besonders dann, wenn Frustration zu Wut und Wut zu Gewalt führt: Gewalt nicht nur gegen andere, sondern vor allem gegen sich selbst. In Deutschland geschieht alle 53 Minuten eine Selbsttötung.549 Laut Bundesamt für Statistik ist die Selbstötungsrate unter jungen Männern im Alter von 20-25 Jahren vier Mal so hoch wie bei gleichaltrigen Frauen. Mit gewissen Abweichungen zieht sich diese Disparität durch alle Altersschichten.550 Der Feminismus ist eine große Errungenschaft, und ich bin den Frauen sehr dankbar, die den Weg dafür bereitet haben, dass ich mich heute derart frei bewegen, mich selbst verwirklichen kann und dass mir Möglichkeiten offenstehen, von denen meine Großmutter nur geträumt hat. Gleichzeitig bemerke ich jedoch eine Tendenz, die sich so anfühlt, als ob die Bewegung zu etwas angewachsen ist, das man nur noch schwer kontrollieren kann und das vielfach verbrannte Asche hinterlässt. Wenn Männer als Müll bezeichnet werden,551 dann zeugt das nicht von einem befreiten und reifen Frau-Sein, sondern von einer Opferhaltung, die im Zuge der Abkehr vom eigenen Schatten nach außen gerichtet wird. Da wird die eigene Verletzlichkeit zu einer Waffe, die andere verletzt. 549 Vgl. Fröhlich, Sonja: Alle 53 Minuten ein Suizid. In: Hamburger Abendblatt vom 7.9.2017, online unter https://www.abendblatt.de/nachrichten/article211843431/ Alle-53-Minuten-ein-Suizid.html. 550 Vgl. Bundesamt für Statistik: Suizide nach Altersgruppen. Online unter https:// www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Gesundheit/Todesursachen/ Tabellen/Sterbefaelle_Suizid_ErwachseneKinder.html. 551 Vgl. hierzu das Vorwort der vorliegenden Anthologie. Das Potential der Unterschiede 441 Was also tun? Ich habe neben zwei älteren Kindern eine kleine Tochter. Ihr Lieblingswort ist: aber. Wenn ich mich so umhöre, dann kommt dieses „aber“ allerdings nicht nur von ihr, sondern es findet sich in fast allen Debatten. Leider selten, um etwas zu verbessern, sondern eher, um die eigene Haltung zu untermauern – sprich: um Recht zu haben. Männer erfahren auch Gewalt. Ja, aber Frauen … Männer erfahren Ungerechtigkeiten. Ja, aber Frauen … Zuzuhören wäre ein wichtiger Schritt. Und zwar auf beiden Seiten. Wir sollten wieder lernen, anderen Meinungen oder Erfahrungen Raum zu geben, bevor wir widersprechen und spitzfindig eine ganze Armada von Gegenargumenten auffahren. Wir wissen nicht, wie sich der andere fühlt. Wir können es vielleicht ahnen, aber wir wissen es nicht. In den Schuhen des anderen zu gehen ist eine hohe Kunst, die die Bereitschaft, sich darauf einzulassen, voraussetzt. Das erfordert Mut und den Willen, selbst zurückzutreten. Letzteres ist eine Haltung, die uns allen gut tun würde. Zu erkennen, dass wir nicht der Nabel der Welt, sondern wie jeder andere, jede andere auch ein Mensch mit Bedürfnissen sind, der zwischen dem Wunsch nach Autonomie auf der einen und Verbundenheit auf der anderen Seite hin und her schwankt. Zudem ist es wichtig, dass wir die gängige Haltung, dass Frauen benachteiligt sind, kritisch hinterfragen, so wie wir überhaupt immer mal wieder hinterfragen sollten, was uns als Tatsache vor die Nase gesetzt wird. Und ja, es gibt die Punkte, bei denen genau das Fakt ist. Wo Frauen immer noch hintenanstehen. Es gibt aber mindestens genauso viele Punkte, bei denen sich das Blatt längst gewendet hat und wo es an der Zeit ist, gegenzusteuern. Dieser Prozess setzt eine gewisse Ehrlichkeit voraus. Das Loslassen gängiger Klischees, die nur allzu leicht über die Lippen kommen. Männer sind nicht „nur“ Schweine, genauso wie Frauen nicht „nur“ hysterisch oder anstrengend sind. Sicher gibt es Einzelfälle, auf die die Klischees passen, doch auf die große Mehrheit treffen sie eben nicht zu. An dieser Stelle kann ich nur immer wieder darauf verweisen, was es mit einem kleinen Jungen macht, der seiner Mama beim Telefonieren zuhört, wenn sie über „die Männer“ herzieht. Was soll der Heranwachsende denken? Er schaut an sich herab, realisiert, dass er auch mal so ein Mann sein wird und glaubt schon von diesem Moment an zu wissen, was Frauen von ihm halten werden. Das Potential der Unterschiede 442 Was wir darüber hinaus brauchen, ist ein Eingeständnis der eigenen Ohnmacht und der eigenen Schwächen. Das ist nicht leicht in einer Zeit, in der Leistung zählt. Stillhalten, um erst einmal zu erkennen, wo wir aktuell stehen und wohin das Ganze führt, wäre ein weiterer Ansatz. Unausgewogene Machtverhältnisse müssen ebenso erkannt und aufgebrochen werden, wie Männer und Frauen gleichermaßen lernen dürfen, sich in ihrer Unterschiedlichkeit zu sehen und wertzuschätzen. Für mich liebt wahre Weiblichkeit das männliche Prinzip, den Animus, als Teil der eigenen Ganzheit, schätzt ihn aber genauso in seiner Verschiedenheit. Umgekehrt ist es an der Zeit, dass Männer ihre Weiblichkeit entdecken und leben dürfen. Ich bin sicher, dass das nicht nur unsere Beziehungen, sondern auch unsere Welt verändern würde. Das Potential der Unterschiede 443

Chapter Preview

References

Zusammenfassung

Wie können Feminismus und Maskulismus zusammenwirken, um beide Geschlechter voranzubringen? Welche Chancen und Vorteile würden so entstehen? Warum stehen sich die beiden Bewegungen bislang oft als verfeindete Lager gegenüber, statt gemeinsam Synergien zu erzeugen? Und wie kann man als Frauen- oder Männerrechtler sein soziales Engagement beibehalten, ohne die immer stärker werdende Polarisierung unserer Gesellschaft noch zu fördern? Statt wie bisherige Bücher ein Plädoyer nur für die Anliegen eines Geschlechts zu führen, stoßen Feministen und Maskulisten sowie Mediatoren, Konfliktforscher und Paartherapeuten hier einen zukunftsweisenden, ganzheitlichen Ansatz an. Dabei reichen die facettenreichen Beiträge thematisch von der Berliner Regierungspolitik über Konflikte in den sozialen Medien bis zu Menschenrechtsverletzungen wie geschlechtsbezogener Gewalt. Auf dieser Grundlage entsteht konstruktive Diversität in einer Debatte, in der auch interkulturelle Blickwinkel nicht zu kurz kommen. Mit Beiträgen von Arne Hoffmann, Lucas Schoppe, Mithu Sanyal, Gerd Riedmeier, Sandra Hermann, Ingbert Jüdt, Maike Wolf, Wendy McElroy, Robin Urban, Dr. Hanna Milling, Monika Ebeling, Eilert Bartels, Professor Christina Hoff Sommers, Astrid von Friesen, Elinor Petzold, Dr. Katja Kurz und Jeannette Hagen.