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Julia Ihlenfeld, 3 Arbeitsmarkt in:

Thomas Batz (ed.)

Zentrale Herausforderungen des Bildungsmarketings, page 46 - 52

Resultate einer Studie der DHBW Heilbronn und der Universität Stettin

1. Edition 2019, ISBN print: 978-3-8288-4329-5, ISBN online: 978-3-8288-7273-8, https://doi.org/10.5771/9783828872738-46

Tectum, Baden-Baden
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3 Arbeitsmarkt Ju lia Ih len fe ld 3.1 Definition Arbeitsmarkt Der Arbeitsmarkt ist ein „Markt, auf dem das Arbeitsangebot der priva ten Haushalte und die Arbeitsnachfrage der Unternehmen sowie des Staates Zusammentreffen“ (Henneberger et al. 2018, o. S.). Die vorwiegenden Marktteilnehmer sind folglich auf der Nachfrageseite die privaten Unternehmen und öffentliche Haushalte, auf der Anbieter seite die privaten Haushalte. Aufteilungen des Gesamtarbeitsmarktes zum Zweck der besseren Betrachtung erfolgen in die Teilarbeitsmärkte nach Regionen, nach Berufen, nach Qualifikationen oder nach Perso nengruppen. Der Unterschied des Arbeitsmarktes im Vergleich zu an deren Märkten sind die Sonderbedingungen, denen er unterliegt. Hierzu zählt beispielsweise, dass die Höhe der Löhne und Gehälter nicht durch den, durch Angebot und Nachfrage bestimmten, Preis ge bildet werden, sondern, dass die Höhe durch Tarifverhandlungen der Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften entsteht. Zusätzlich herrscht auf dem Arbeitsmarkt der Einfluss von Verordnungen aus dem Arbeits und Sozialrecht. Des Weiteren wird die Funktionsfähigkeit des Arbeits marktes durch die fehlende Flexibilität und Mobilität der Arbeitnehmer gedämpft. Durch diese Sonderbedingungen wird der Arbeitsmarkt folg lich nicht ausschließlich durch das Gesetz von Angebot und Nachfrage geregelt (vgl. Bundeszentrale für politische Bildung 2018, o. S.). 3.2 Begriffsdefinitionen Im folgenden Kapitel werden einige Begriffe erläutert, welche in den kommenden Kapiteln verwendet werden. Die Begriffe sind essenziell für das Verständnis dieser Arbeit. 46 3.2.1 Erwerbspersonen Unter dem Begriff der Erwerbspersonen werden alle Erwerbstätigen und Erwerbslosen zusammengefasst (vgl. Statistisches Bundesamt 2018, S. 11). 3.2.2 Erwerbstätigenquote Unter der Erwerbstätigenquote versteht man den „Anteil der Erwerbs tätigen an der Gesamtbevölkerung der gleichen Altersgruppe. Dabei werden alle Personen als erwerbstätig gezählt, die eine bezahlte Tätigkeit ausüben, unabhängig davon, ob diese in Vollzeit oder lediglich in einer Stunde pro Woche stattfindet“ (Statistisches Bundesamt 2018, S. 7). 3.2.3 Erwerbslosenquote Die Erwerbslosenquote bezeichnet den „Anteil der Erwerbslosen an der Erwerbsbevölkerung der gleichen Altersgruppe. Als erwerbslos gilt, wer im betreffenden Zeitraum nicht erwerbstätig war, aber nach eigener Auskunft in den letzten vier Wochen vor der Befragung aktiv nach einer Tätigkeit gesucht hat und eine neue Arbeit innerhalb von zwei Wochen aufnehmen könnte“ (Statistisches Bundesamt 2018, S. 11). 3.2.4 Ungenutztes Arbeitskräftepotenzial Das ungenutzte Arbeitskräftepotenzial bezeichnet die Summe aller Un terbeschäftigten, Erwerbslosen und Nichterwerbspersonen in Stiller Re serve (vgl. Statistisches Bundesamt 2018, S. 15). 3.2.5 Personen in Stiller Reserve Unter der Stillen Reserve versteht man Personen, die eine gewisse Nähe zum Arbeitsmarkt aufweisen (vgl. Statistisches Bundesamt 2018, S. 15). Zum einen zählen hierunter Personen, die Arbeit suchen, „aber im Un terschied zu Erwerbslosen kurzfristig keine Arbeit aufnehmen können. Zum anderen sind dies Personen, die sich generell Arbeit wünschen und für diese auch verfügbar wären, aber [ .. .] in den letzten vier Wochen nicht danach gesucht haben“ (Statistisches Bundesamt 2018, S. 15). 3.2.6 NEET-Rate Die NEET-Rate, ausgeschrieben „Neither in Education nor Employment or Training“, bezeichnet junge Menschen „im Alter von 20 bis 24 Jahren, die weder in Aus- oder Weiterbildung noch erwerbstätig sind“ (Statistisches Bundesamt 2018, S. 26). Sie unterscheidet sich 47 dadurch von der Jugenderwerbslosenquote, indem nicht nur erwerbs lose Personen, sondern auch Personen, die nicht zu den Erwerbslosen zählen, enthalten sind. Diese sind ohne Beschäftigung, suchen nicht ak tiv nach Arbeit und stehen dem Arbeitsmarkt nicht kurzfristig zur Ver fügung (vgl. Statistisches Bundesamt 2018, S. 26). 3.3 Arbeitsmarkt in Deutschland Die Erwerbstätigenquote in Deutschland beträgt für die Gesamtbevöl kerung derzeit 79 Prozent. Bei den jüngeren Menschen in Deutschland im Alter zwischen 20 bis 24 Jahren beträgt die Erwerbstätigenquote 70.3 Prozent. Seit 2005 bedeutet dies eine Steigerung von über 10 Pro zent, was hauptsächlich durch die europaweite Einführung der Bache lor-Abschlüsse im Zuge der Bologna-Reform zustande kommt. Bei den älteren Menschen in Deutschland im Alter zwischen 60 und 64 Jahren beträgt die Erwerbstätigenquote 56,8 Prozent — der EU-Durchschnitt liegt bei 37 Prozent. Diese Zahl wurde maßgeblich durch die Anhebung des Renteneintrittsalters sowie durch die Abschaffung von Frühverren tungsoptionen beeinflusst. Die Erwerbstätigkeit der Frauen in Deutsch land beträgt 74,5 Prozent und liegt somit deutlich über dem EU- Durchschnitt von 66 Prozent (vgl. Wilke 2019, S. 43 f.; Eurostat 2018, o. S.). Der Arbeitsmarkt in Deutschland befindet sich aktuell in einer sehr gu ten Verfassung, was auch die Erwerbslosenquote zeigt. Diese befand sich 2017 mit 1,6 Millionen Erwerbslosen bei lediglich 3,8 Prozent. Seit 2007 hat sich die Erwerbslosenquote mehr als halbiert. Der Zusammen hang zwischen dem Bildungsabschluss und dem Risiko der Erwerbslo sigkeit wurde in den vergangenen Jahren jedoch immer deutlicher. Die Erwerbslosenquote der Männer mit einer geringen Qualifikation betrug 2017 bei 10,7 Prozent, wohingegen sie bei den Hochqualifizierten ledig lich 2 Prozent betrug. Bei Frauen lagen die Anteile bei 8 Prozent für Geringqualifizierte und 2 Prozent für Hochqualifizierte. Die Jugender werbslosenquote betrug 2017 6 Prozent — seit 2007 bedeutet dies eine Reduktion um fast die Hälfte. Die NEET-Rate in Deutschland betrug 2017 bei den jungen Menschen zwischen 20 und 24 Jahren 9 Prozent (vgl. Statistisches Bundesamt 2018, S. 10 ff.). 39.4 Millionen Menschen im Alter zwischen 20 bis 64 Jahren waren im Jahr 2017 erwerbstätig, was einem Anstieg von 6 Prozentpunkten seit 2007 entspricht. Auch das Bildungsniveau in Deutschland ist seit 2007 48 deutlich gestiegen. Der Grund dafür ist vor allem die zunehmende Be deutung von Berufen mit einem hohen Anforderungsniveau, wozu spe zialisierte Kenntnisse im jeweiligen Fachgebiet benötigt werden. Der Anteil der Erwerbspersonen mit einem hohen Bildungsabschluss stieg um 4 Prozentpunkte auf 29 Prozent. Trotz der hohen Erwerbstätigkeit in Deutschland bleibt ein großes Potenzial an Arbeitskräften ungenutzt. Im Jahr 2017 waren es knapp 5,1 Millionen Menschen im Alter zwi schen 15 bis 74 J ahren, welche sich eine Arbeitsstelle oder mehr Arbeits stunden wünschten. Die Zahl setzt sich zusammen aus 1,6 Millionen Erwerbslosen, 2,4 Millionen Unterbeschäftigten sowie 1 Million Perso nen in Stiller Reserve. Seit dem Jahr 2007 hat sich der Anteil der Er werbstätigen in Deutschland mit einer ausländischen Staatsbürgerschaft um 48 Prozent auf 4,5 Millionen erhöht. Diese 4,5 Millionen Arbeits kräfte teilen sich auf in 2,4 Millionen Personen aus dem EU-Ausland und 2,2 Millionen Personen aus dem Nicht-EU-Ausland. Der Gesamt anteil der ausländischen Staatsbürger an allen Erwerbstätigen lag 2017 bei 11,5 Prozent. Diese Zahl verdeutlicht, dass die Bedeutung von aus ländischen Arbeitskräften auf dem deutschen Arbeitsmarkt immer wei ter zunimmt (vgl. Statistisches Bundesamt 2018, S. 6 ff.). Die Arbeitswelt in Deutschland wird sich in den kommenden Jahren immer weiter verändern. Gerade der demografische Wandel wird in den kommenden Jahrzehnten neue Herausforderungen für Deutschland hervorbringen. Die Bevölkerung wird altern und gleichzeitig schrump fen, zudem werden immer mehr Bürger mit Migrationshintergrund da zukommen (vgl. Wilke 2019, S. 37 f.). Die Herausforderung für den Arbeitsmarkt besteht in den kommenden Jahrzehnten darin, den Folgen des demografischen Wandels entgegen zuwirken, um weiterhin wirtschaftliches Wachstum generieren zu kön nen. Das Erwerbspersonenpotenzial, also die Anzahl an Personen im erwerbsfähigen Alter zwischen 20 und 64 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland, wird nach heutigen Modellen bis zum Jahr 2060 um 20 bis 30 Prozent zurückgegangen sein. Dies entspricht einem Rückgang von heute 49 Millionen auf 34 bis 38 Millionen Personen. Das Poten zial am Arbeitsmarkt wird somit weiter schrumpfen, als die Bevölkerung insgesamt. Um dem Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials entge genzuwirken, muss die Erwerbsbeteiligung von Frauen — besonders auch nach der Elternzeit — sowie die Beschäftigung von älteren Bürgern weiter erhöht werden. Die Arbeit muss alters- und altengerecht sowie familienfreundlich gestaltet werden (vgl. Wilke 2019, S. 41 ff.). 49 3.4 Arbeitsmarkt in Polen Die Erwerbstätigenquote in Polen für die Gesamtbevölkerung beträgt im dritten Quartal 2018 70,7 Prozent. Die Zahl der Erwerbstätigen liegt somit bei 16,84 Millionen. Die Erwerbstätigkeit der Frauen liegt bei 63,8 Prozent und damit etwas unter dem EU-Durchschnitt von 66 Prozent. Bei den jüngeren Menschen in Polen im Alter zwischen 20 und 24 Jahren beträgt die Erwerbstätigenquote 60 Prozent. Die Erwerbs tätigenquote der älteren Bevölkerung in Polen im Alter zwischen 60 und 64 J ahren beträgt lediglich 20,2 Prozent — diese Zahl liegt deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 37 Prozent (vgl. Eurostat 2018, o. S.). In Polen werden mehr Arbeitsplätze geschaffen als in irgendeinem an deren Land der Europäischen Union. Seit 2004 sank die Erwerbslosen anzahl in Polen um 75 Prozent auf eine Anzahl von 812.000 Personen. Die Anzahl an Beschäftigten betrug 2017 3,5 Millionen, womit Polen direkt hinter Deutschland und Italien auf Platz drei steht. Die Erwerbs losenquote liegt dabei unter 4,5 Prozent. Das ungenutzte Arbeitskräfte potenzial in Polen betrug 2017 13 Prozent, was unter dem EU-Durchschnitt von 18 Prozent liegt. Die Anzahl der Erwerbstätigen mit auslän discher Staatsbürgerschaft in Polen liegt 2017 bei 0,5 Millionen, womit Polen auch deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 8 Millionen liegt. Die NEET-Rate in Polen betrug 2017 15,4 Prozent, womit sich Polen im Mittelfeld des EU-Vergleichs befindet und im EU-Durchschnitt von 15,5 Prozent liegt. Auch mit der Anzahl an hochqualifizierten Erwerbs personen im Alter zwischen 20 und 64 Jahren befindet sich Polen mit einer Anzahl von 34 Prozent genau im EU-Durchschnitt (vgl. Wozniak 2017, o. S.; Statistisches Bundesamt 2018, S. 17 ff.). Allein im ersten Halbjahr 2017 konnte die verarbeitende Industrie in der Europäischen Union einen Zuwachs von 345.000 Arbeitsplätzen melden. Davon kamen 223.000 Arbeitsplätze aus in Polen ansässigen Werken. Unternehmen in Polen haben deshalb das Problem, Fachkräfte zu finden. Jedes zweite Unternehmen klagt über den Mangel an Perso nal und über Probleme bei der Personalgewinnung. Laut einer Erhe bung der Personalberatung „Work Service“ „müssen bereits heute knapp ein Drittel der Unternehmen wegen Personalmangel auf neue Aufträge verzichten“ (Wozniak 2017, o. S.). Nach Zahlen des Statisti schen Hauptamtes GUS gab es gegen Ende des zweiten Quartals 2018 bereits über 165.000 unbesetzte Arbeitsstellen. Binnen eines Jahres ist diese Zahl um 35 Prozent gestiegen. Die Gründe für den Personalman gel sind die finanziellen Erwartungen der Bewerber, die einhergehen mit 50 unzureichend vorhandenen Kompetenzen. Besonders stark trifft es hier bei das verarbeitende Gewerbe, die Bauindustrie sowie den Handel. Zum Ende des 1. Halbjahres 2018 gab es 38.000 unbesetzte Arbeits stellen im verarbeitenden Gewerbe, 31.000 im Bausektor und 28.000 freie Stellen im Handel. Die Schätzungen gehen davon aus, dass diese Anzahl zunimmt. Jedoch ist dieser Engpass am polnischen Arbeits markt regional unterschiedlich. Während in den Woiwodschaften, den polnischen Verwaltungsbezirken, Masowien, Großpolen, Schlesien so wie auch Kleinpolen große Engpässe herrschen, gibt es in nordöstlichen Regionen weniger unbesetzte Stellen. Die Arbeitslosigkeit ist aber im Nordosten Polens höher. Prognosen gehen davon aus, dass diese Un gleichheiten mit der Zeit abnehmen werden (vgl. Becker 2018, o. S.). Der Fachkräftemangel, der sich aus der Menge der unbesetzten Stellen ergibt, wirkt sich zudem negativ auf die Investitionsaktivitäten der Unternehmen aus. Innerhalb eines Jahres stieg der Anteil der Firmen, die ihre Investitionen kürzen oder sogar ganz streichen mussten, auf 16,4 Prozent. Dies entspricht einer Erhöhung um 4 Prozentpunkte. Diese Fakten wirken sich auch auf die gezahlten Gehälter aus. Elektro nikhersteller in Polen mussten innerhalb eines Jahres knapp 9 Prozent Gehaltserhöhungen gewähren; im Einzelhandel und der Produktion lagen die Erhöhungen ebenfalls bei einer hohen Quote (8 Prozent). Im Baugewerbe, der Nahrungsmittelbranche oder bei KFZ-Betrieben be trugen die Steigerungen zwischen 6 und 6,5 Prozent (vgl. Becker 2018, o. S.; Wozniak 2017, o. S.). Für die Zukunft Polens und die Bekämpfung des herrschenden Fach kräftemangels gilt es, zusätzlich zu der Migration, die Beschäftigung von älteren Personen zu erhöhen, da die Beschäftigungsquote ebendieser weit unter dem EU-Durchschnitt liegt. Zudem ist eine Nachbesserung des Berufsausbildungssystems eine weitere Möglichkeit zur Bekämp fung des Fachkräftemangels. Eine Anlehnung an das deutsche Modell einer dualen Berufsausbildung wäre hier eine Möglichkeit (vgl. Becker 2018, o. S.). 51 3.5 Literatur BECKER, N. (Hrsg.) (2018). Engpässe am polnischen Arbeitsmarkt werden deutlicher. Online abrufbar unter: https://www.gtai.de/GTAI/ Navigation/DE/Trade/Maerkte/suche,t=engpaesse-am-polnischenarbeitsmarkt-werden-deutlicher,did=2149150.html (zuletzt abgerufen am 21.12.2018). Bu n d e s z e n t r a l e f ü r p o l i t i s c h e Bi l d u n g (Hrsg.) (2018). Arbeitsmarkt. Online abrufbar unter: http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/lexikon-derwirtschaft/18677/arbeitsmarkt (zuletzt abgerufen am 14.12.2018). EUROSTAT (Hrsg.) (2018). Erwerbsquoten nach Geschlecht, Alter und Staatsangehörigkeit. Online abrufbar unter: https://ec.europa.eu/eurostat/web/lfs/data/database (zuletzt abgerufen am 28.12.2018). He n n e b e r g e r , F., Ke l l e r , B. & W o h l t m a n n , H.-W. (Hrsg.) (2018). Arbeitsmarkt. Online abrufbar unter: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/arbeitsmarkt-28241/ version-251876 (zuletzt abgerufen am 27.12.2018). St a t i s t i s c h e s Bu n d e s a m t (Hrsg.) (2018). Arbeitsmarkt auf einen Blick — Deutschland und Europa. Online abrufbar unter: https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Arbeitsmarkt/ Erwerbstaetige/BroeschuereArbeitsmarktBlick0010022189004.pdf?__ blob=publicationFile (zuletzt abgerufen am 28.12.2018). W ILKE, C. (2019). Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt. In: Hermeier, B., Heupel, T. & Fichtner-Rosada, S. (Hrsg.): Arbeitswelten der Zukunft - Wie die Digitalisierung unsere Arbeitsplätze und Arbeitsweisen verändert (S. 37-48). Wiesbaden: Springer Gabler. W OZNIAK, M. (Hrsg.) (2017). Polnischer Arbeitsmarkt wird zur Herausforderung. Online abrufbar unter: https://www.gtai.de/GTAI/ Navigation/DE/Trade/Maerkte/suche,t=polnischer-arbeitsmarkt-wirdzur-herausforderung,did=1801094.html (zuletzt abgerufen am 22.12.2018). 52

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Zusammenfassung

Von Dezember 2018 bis März 2019 führten Studierende des Studienschwerpunkts Human Resources der DHBW Heilbronn in enger Zusammenarbeit mit der Universität Stettin ein gemeinsames Projekt durch. Auslöser für dieses Projekt waren teils deutlich zurückgehende Studierendenzahlen an der Universität Stettin, trotz der dort vorhandenen hervorragenden Rahmenbedingungen und des ausgezeichneten Lehrpersonals – ein Umstand, der an verschiedenen polnischen Universitäten aktuell zu verzeichnen ist.

Die Studierenden stellten sich nun die Frage, welche Ursachen für diese kritische Entwicklung verantwortlich sind und welche Maßnahmen geeignet sein könnten, um mit zielgerichtetem Bildungsmarketing zu einer positiven Entwicklung beitragen zu können. In diesem Buch werden die Ergebnisse und Erkenntnisse aus der studentischen Studie vorgestellt.