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4 Voraussetzung: Medien, Internet und Informationsflut in:

Elisabeth Sporer

(Selbst-)Inszenierung von Autorinnen und Autoren im Internet am Beispiel von Autorenhomepages und Facebook-Fanseiten, page 53 - 60

1. Edition 2019, ISBN print: 978-3-8288-4344-8, ISBN online: 978-3-8288-7255-4, https://doi.org/10.5771/9783828872554-53

Series: Studien zu Literatur und Film der Gegenwart, vol. 14

Tectum, Baden-Baden
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Voraussetzung: Medien, Internet und Informationsflut Historie der Informationsflut Die Möglichkeiten der Erzeugung von Aufmerksamkeit haben parallel zur Entwicklung der technischen Medien kontinuierlich zugenommen und tun dies seit der Verbreitung des World Wide Web in besonders rapidem Ausmaß. Für dieses Wachstum sind nach Franck zwei Hauptursachen verantwortlich: Da ist erstens die Eigenschaft der technischen Hilfsmittel zur Verarbeitung von Information, auch den Wirkungsgrad bei der Erarbeitung von Informationen zu steigern. Da ist zweitens der Sachverhalt, daß das Einnehmen fremder Aufmerksamkeit mit dem Aussenden von Reizen für diese beginnt.180 Schon alleine die Erfindung des Drucks führte zu einer rasanten Steigerung der Verbreitung von Informationen. Die mechanische Reproduktion wurde notwendig, da die Nachfrage nach Schriftstücken so groß wurde, dass sie durch Abschreiben von Hand nicht mehr bedient werden konnte. Die Veröffentlichung von Informationen wurde zunehmend zum täglichen Geschäft vieler Menschen. Franck kommentiert diesen Prozess folgendermaßen: „Die Veröffentlichung ist der professionell betriebene Kampf um Aufmerksamkeit.“181 Eine Voraussetzung für diese Entwicklung war die neue Lebensform in den Städten: Städte sind das klassische Beispiel für die zweite Hauptquelle der Informationsflut. Mit der Bildung von Städten hatte sich eine Lebensform herausgebildet, in der sich die Menschen vor allem miteinander beschäftigen. 4 4.1. 180 Franck 1998, S. 52. 181 Franck 1998, S. 54. 53 Das Leben in der Stadt ist ein Leben mit vielen anderen und in den Augen vieler anderer.182 Durch diese Entwicklungen konnten sich auch das Schreiben bzw. das Verlegen von Büchern als Berufe etablieren: Bemerkenswert an der ökonomischen Realisierung der neuen technischen Möglichkeiten ist die Geschäftsidee des Publikationswesens. Das kommerzielle Ergebnis zählt hier nämlich nicht allein. Kommerziell muß sich der Verkauf nur für den Verlag lohnen. Der Autor ist mit der Aufmerksamkeit zufrieden, deren Einkommen die Auflagenhöhen und Verkaufszahlen messen.183 Wenn sich der Verkauf dann auch noch ökonomisch für den Autor lohnt, ist das nur ein zusätzliches Plus. Hätte sich die kulturelle Gesellschaft anders entwickelt, wären nur massentaugliche, kommerziell erfolgreiche Bücher verlegt worden, würde der Literaturbetrieb heute anders aussehen. Doch durch die Trennung von ökonomischem und symbolischem Gewinn ist die heutige literarische Kultur entstanden. Dadurch, dass die wertende Beachtung eine so große Rolle spielt, war es überhaupt erst möglich, dass sich das Geschriebene vom kleinen, privaten Kreis entfernte und durch das Verlagswesen einer größeren Gruppe von Interessierten zur Verfügung gestellt wurde. Doch durch die Industrialisierung kam noch eine dritte wesentliche Ursache hinzu: das Geld. Durch die Ökonomisierung der Gesellschaft wurde dem Geld eine immer größere Wichtigkeit beigemessen und so wurde es auch zum wichtigsten Motiv der neuen Formen des Geschäfts mit Informationen. Es steht nicht mehr unbedingt die Produktion von Dingen, die man anfassen kann, im Vordergrund, sondern der stark wachsende Dienstleistungssektor und in jüngster Zeit der Sektor der Informations- und technischen Berufe. „Die Stichwörter hier sind die Transformation der klassischen Publikationsmedien in die modernen Massenmedien und das Heranwachsen der Werbung zur eigenen Industrie.“184 Durch die maschinellen und informationstechnischen Entwicklungen wurde die Massenproduktion im ökonomischen und im medialen Bereich beschleunigt und revolutioniert. Die neuen, schnellen 182 Ebd. 183 Franck 1998, S. 55. 184 Franck 1998, S. 63. 4 Voraussetzung: Medien, Internet und Informationsflut 54 Produktionsweisen und die Computerunterstützung führen zu einer Beschleunigung des Lebens in allen Bereichen und zu einer Überflutung mit Informationen. Die Werbung, die in der Folge als zusätzlicher Faktor hinzukommt, trägt noch weiter zur Reizüberflutung der Gesellschaft bei. „Der jeweils stärkste Reiz gewinnt auf Kosten aller anderen.“185 Allerdings sind die Produktion von Waren und das Angebot von Dienstleistungen mittlerweile so groß, dass man sich ohne Werbung nicht am Markt halten könnte. Die Aufmerksamkeit, die einer Firma ohne Werbung zukommt, ist zu gering, als dass sie gegen ihre Konkurrenz bestehen könnte. Ohne Aufmerksamkeit ist also kein Geld zu verdienen und das Geld ist in der postmodernen Konsumgesellschaft der wichtigste Maßstab für Erfolg. Die Beschleunigung, die durch die Informationsflut entsteht, führt aber auch zum Phänomen der Wegwerfinformation. Nicht umsonst heißt es: Nichts ist älter als die Nachricht von gestern. Vor allem durch die mediale Verbreitung durch Informationen über das Internet hat sich diese Tendenz verstärkt. Zuvor hatte das Fernsehen die Zeitung als Massenmedium abgelöst und die Entwicklung beschleunigt. Auch die Globalisierung trägt zur Verstärkung der Informationsflut bei. Die Informationen, auf die man Zugriff hat bzw. die überall präsentiert werden, beschränken sich nicht mehr auf das eigene Land oder den eigenen Kontinent, sondern sind Informationen aus aller Welt. Heute ist es kein Problem, per Livestream oder Stream Sendungen aus den USA zu konsumieren, wenn sie nicht aus rechtlichen Gründen gesperrt sind. Diese Tatsache der weltgesellschaftlichen Dimension von Informationen hat es noch schwerer gemacht, eine Auswahl zu treffen. Aber nicht nur die globale Informationsflut betrifft die Menschen, sondern auch die globale Vernetzung in Form von Echtzeitkommunikation. Diese Faktoren haben dazu geführt, dass wir uns auf einem Weltmarkt befinden, der keine Grenzen kennt. Aufmerksamkeit ist durch die heutigen Medien in gewisser Weise auch messbar geworden. Früher standen nur die Verkaufszahlen von Zeitungen zur Verfügung, heute gibt es mehr Möglichkeiten, die Entwicklung der Aufmerksamkeit deutlich zu machen. Im Fernsehsektor kann man auf Einschaltquoten zurückgreifen, im Internet wird jeder 185 Singer 1997. 4.1. Historie der Informationsflut 55 Klick gezählt. Außerdem werden laufend Untersuchungen zum Medienverhalten der KonsumentInnen in Auftrag gegeben. So kann festgestellt werden, welche Sendungen bzw. welche Personen beim Publikum gut ankommen bzw. vom Publikum viel Aufmerksamkeit erhalten. Das Internet und die Konsumgesellschaft Das Internet wurde ursprünglich als ein Projekt des US Militärs in den 1960er Jahren entwickelt.186 Die Defense Advance Research Projects Agency (ARPA) finanzierte die ersten Projekte, die später zum ARPA- NET, dem Vorgänger des Internets führten. Es sollte ein Kommunikationsnetzwerk aufgebaut werden, das im Falle eines Atomkriegs die weitere (militärische) Kommunikation sichern sollte. Zu Beginn war vor allem das Schreiben von E-Mails die Hauptfunktion des Netzwerkes. Es ging lange Zeit nur um das Versenden von Textinformationen. 1980 wurde das Usenet (Unix User Network) ins Leben gerufen, das sich als Nachrichtennetzwerk etablierte. Die wichtigste Weiterentwicklung war sicherlich die neue Konvention für Datenaustausch, die 1989 im Kernforschungszentrum in Genf (CERN) entwickelt wurde – HTML (Hypertext Markup Language). Diese neue Art von Protokoll machte es auch für technisch weniger begabte User möglich, die Datenübertragung zwischen Computern zu nutzen. Das WWW (World Wide Web) wie wir es heute kenn wurde dann 1993 für die Öffentlichkeit freigegeben. Dies bot viele neue Möglichkeiten. Zu Beginn war der Kapitalismus im Internet noch nicht besonders ausgeprägt. Es waren vor allem computerinteressierte Menschen, die hier eine neue Form der Kommunikation und der Wissensweitergabe fanden. Es präsentierte sich fast schon als Möglichkeit zum Ausstieg aus der Konsumgesellschaft. Man musste sich nur einen Zugang kaufen und dann war alles gratis, was man dort fand. Doch mittlerweile ist das Internet zum Flaggschiff der Konsumgesellschaft mutiert. Vieles, was früher kostenlos war, muss man sich heute mit Geld erkaufen oder man muss sich von Werbung überfluten lassen. Die Werbung im Internet ist zudem mittlerweile stark personalisiert. Google und Facebook können, wenn 4.2. 186 Zur Geschichte des Internets vgl. Hafner/Lyon 1996. 4 Voraussetzung: Medien, Internet und Informationsflut 56 man eingeloggt ist, die Vorlieben der User durch Suchanfragen oder Fan-Seiten, bei denen man Mitglied ist, herausfiltern und zeigen nur die Werbung, die auch zum entsprechenden Profil passt. Es war zu erwarten, dass auch im Internet nicht auf Dauer alles kostenlos sein kann. Arbeiten wie journalistisches Schreiben, Programmierung, Fotobearbeitung, Webdesign usw., die anfangs meist hobbymäßig geleistet wurden, sind längst professionalisiert, müssen also auch entsprechend bezahlt werden und stellen inzwischen einen wichtigen Wirtschaftssektor dar. Immer mehr Zeitungen und Magazine gehen dazu über, ihre Leistungen, z.B. die Archive ihrer Printausgaben, nur noch entgeltlich zur Verfügung zu stellen. Außerdem darf man nicht vergessen, dass die Möglichkeit, Informationen aus dem Internet kostenlos zu beziehen, nicht heißen muss, dass dies auch legal ist. Seit Jahren ist im Zusammenhang mit dem Thema Urheberrecht ein erbitterter Kampf zwischen der Musik- und Filmindustrie sowie Autorenvereinigungen auf der einen Seite und Tauschbörsen, Anbietern von Streaming-Servern usw. auf der anderen Seite im Gange. Dieses wurde seit Jahrzehnten nicht grundlegend ge- ändert, obwohl das Internet juristische Probleme und Fragestellungen aufwarf, die dringend geklärt werden mussten. Aus diesem Grund schlossen sich AutorInnen zu Interessensgruppen zusammen, um ihre Rechte durchzusetzen. Durch das Digitalisieren von Büchern und die Erstellung von E-Books ist es viel einfacher geworden, im Internet an Texte heranzukommen. Google hat sich seit 2004 um Kooperationen mit Verlagen bemüht (Google Print).187 Die Firma bekommt PDFs der Publikationen der Verlage übermittelt und speist die in Ihr Netzwerk ein und macht sie durch OCR-Erkennung durchsuchbar und auch in der Google-Suchmaschine auffindbar. Es sollten dann allerdings nicht die gesamten Seiten der Bücher auffindbar sein, was zu Beginn oft weniger gut funktioniert hat. Ab 2005 wurden auch Kooperationen mit Bibliotheken geschlossen (Google Library), die den Scanning-Dienst von Google nutzen, um ihren ganzen Bestand zu digitalisieren. Da es sich hier auch um Werke handelt, an denen die Bibliotheken gar keine Rechte besitzen, hat diese Form der Digitalisierung und Datenweiter- 187 Zu Google Print und Google Library vgl. Giacomuzzi 2007a und https://de.wikip edia.org/wiki/Google_Books (letzter Zugriff: 18.8.2018) 4.2. Das Internet und die Konsumgesellschaft 57 gabe an Google viele Diskussionen ausgelöst.188 In den letzten Jahren hat es auf EU-Ebene Anpassungen der Gesetze gegeben, die die Rechtslage klarer regeln. Beispielsweise sind mittlerweile Datenbanken auch im Urheberrecht inkludiert.189 Auch die Verwendung von urheberrechtlich geschützten Werken im universitären Umfeld wurde neu geregelt.190 Doch auch die Konsumgesellschaft, die sich augenscheinlich vor allem um die Erwirtschaftung von Geld kümmert, muss sich aufgrund der Globalisierung und der Reizüberflutung den postmodernen Rahmenbedingungen anpassen: Eines ist mit dem Erfolg des Internets klargeworden: Die klassischen aufmerksamkeitsökonomischen Quellen der Informationsflut haben die Oberhand zurückgewonnen. Die Globalisierung des Informationsangebots überwindet einen Engpaß in der Informationsverarbeitung mit der Folge, daß das Angebot in gigantischem Umfang wächst. Und es wächst nicht länger in erster, sondern nur mehr zweiter Linie aus kommerziellem Interesse. Selbst dort nämlich, wo es letztlich um Geld geht, geht es zunächst einmal darum, im Kampf um die Aufmerksamkeit zu bestehen.191 Nur wer den nötigen Bekanntheitsgrad hat, kann auch Geld verdienen. Aufmerksamkeit und Massenmedien Die Medien spielen hinsichtlich der Ressource Aufmerksamkeit schon deshalb eine wichtige Rolle, da sie eine gewisse Grundaufmerksamkeit genießen und so eine kontinuierliche Aufmerksamkeitserzeugung gewährleisten können. Die Massenmedien und in Verbindung mit ihnen das Internet gewinnen gleichsam als gesellschaftliche(s) Super-Theater (Welt-Theater) im Ver- 4.3. 188 Vgl. http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/digital/google-books-der-kampfum-das-digitale-buch-1839971.html (letzter Zugriff: 18.8.2018) und https://www. zeit.de/digital/internet/2011-03/google-books-gericht-2 (letzter Zugriff: 18.8.2018) 189 Vgl. https://www.wko.at/service/wirtschaftsrecht-gewerberecht/Copyright-und- Werknutzung-im-Internet.html (letzter Zugriff: 18.8.2018). 190 https://www.bmjv.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/Dokumente/BGBl-U rhWissG.pdf?__blob=publicationFile&v=1 (letzter Zugriff: 18.8.2018). 191 Franck 1998, S. 67. 4 Voraussetzung: Medien, Internet und Informationsflut 58 hältnis zu allen sozialen Bereichen (alltägliche Lebenswelten, Funktionssysteme/Felder, Organisationen, Spezialkulturen, Szenen), auf die sie sich beziehen und die sich auf sie beziehen, immer größere Bedeutung, soziale Wirk- und Wirklichkeitsmacht.192 Da Medien immer eine gewisse Aufmerksamkeit zukommt, können sie auch „Beachtungs-Vorschüsse“193 gewähren. Diese erhalten vor allem Menschen, Produkte, Ereignisse usw., von denen zu erwarten ist, dass sie die Investition wieder einbringen werden. Im Bereich der Medien aber, so argumentieren Goldhaber und Franck, ist Aufmerksamkeit eine homogene Währung, messbar in Auflage, Einschaltquoten, Pagevisits, Reichweite, Besucherzahlen oder Meinungsumfragen.194 Die enorme Menge an Informationen in den verschiedenen Medien muss selektiert werden. Vor allem Neues und Wichtiges lösen Reize aus. Es ist jedoch zu beachten, dass alles, sobald es einmal wahrgenommen wurde, nicht mehr neu ist und daher einen geringeren Reiz verursacht. Bekannte Reizmuster können zwar immer noch wichtig sein und deshalb mehr Aufmerksamkeit hervorrufen, der Neuigkeitswert fällt allerdings weg. Durch die massive Zunahme und Ausbreitung von Massenmedien haben sich sowohl das Raum- und Zeitgefühl als auch der Zugang zu Informationen stark verändert. Position und Rolle eines Menschen sind, wie schon erwähnt, stark von der Möglichkeit bestimmt, über Informationen zu verfügen. Zwei Punkte sind hier für die veränderte Situation der Informationslage charakteristisch: 1. Die Privatsphäre schrumpft, d.h. die meisten Handlungen finden in der Öffentlichkeit statt, auch jene, die früher der privaten Sphäre zugeordnet waren. Somit muss das Verhalten im Rollenspiel personenkreisunabhängig sein. Es ist also, nicht mehr, wie ursprünglich, auf bestimmte Gruppen zugeschnitten. 2. „Der Beziehungsaspekt der Kommunikation wird wichtiger als der Inhaltsaspekt. Der Beziehungsaspekt gibt über die eigentliche Information hinaus Hinweise, wie diese Informationen zu bewerten 192 Willems 1998, S. 47. 193 Nolte 2005, S. 51. 194 Ebd. 4.3. Aufmerksamkeit und Massenmedien 59 sind. Im Zuge vor allem der audiovisuellen Veränderungen werden deshalb expressive, symbolische Gesichtspunkte eines Rollenspiels wichtiger: Strategien, die helfen, Identität auf einen Blick zu vermitteln.“195 Diese Tendenz zur Inszenierung bedeutet allerdings auch, dass die Art und Weise, wie etwas kommuniziert wird, stärker ins Zentrum der Wahrnehmung rückt. Der Mensch entwickelt die Fähigkeit, diese Inszenierungstechniken zu erkennen und auch zu bewerten. 195 Nolte 2005, S. 40. 4 Voraussetzung: Medien, Internet und Informationsflut 60

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References

Zusammenfassung

Das Internet bietet Autorinnen und Autoren viele Möglichkeiten, sich und ihr Werk kostengünstig in der Öffentlichkeit zu präsentieren und zu inszenieren. In den letzten Jahrzehnten haben sich soziale Netzwerke wie Facebook, MySpace oder Twitter sowie Weblogs im literarischen Feld zu wichtigen Instrumenten der Selbstpräsentation im Internet entwickelt. Autorenhomepages gehören schon länger zum Inszenierungsalltag von Schreibenden. Elisabeth Sporer gibt einen historischen Überblick über die medialen Möglichkeiten der (Selbst-)Inszenierung von Autorinnen und Autoren und beschreibt, analysiert und kategorisiert verschiedene Modelle der Präsentation im Internet. Im Zentrum stehen Autorenhomepages sowie Facebook-Fanseiten als Beispiele für die neueren Formen der (Selbst-)Inszenierung.