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Hans-Peter Jahnke

Die verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen der Schiedsgerichtsbarkeit, page I - XII

1. Edition 2019, ISBN print: 978-3-8288-4305-9, ISBN online: 978-3-8288-7237-0, https://doi.org/10.5771/9783828872370-I

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Hans-Peter Jahnke Die verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen der Schiedsgerichtsbarkeit Hans-Peter Jahnke Die verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen der Schiedsgerichtsbarkeit Tectum Verlag Hans-Peter Jahnke Die verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen der Schiedsgerichtsbarkeit © Tectum – ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2019 Zugl. Diss. Universität Hamburg 2018 ePDF 978-3-8288-7237-0 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Werk unter der ISBN 978-3-8288-4305-9 im Tectum Verlag erschienen.) Alle Rechte vorbehalten Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Danksagung Die vorliegende Arbeit wäre ohne Unterstützung des Herrn Prof. Dr. Ivo Appel nicht entstanden. Herrn Prof. Dr. Appel danke ich für die Betreuung und die vielfältigen Anregungen und Hinweise, die die Anfertigung der vorliegenden Arbeit erst ermöglicht haben. Ich danke auch Herrn Prof. Dr. Hans-Heinrich Trute für die Erstellung des Zweitgutachtens. Herrn Prof. Dr. Armin Hatje danke ich für die Mitwirkung – neben den Herrn Prof. Dr. Appel und Herrn Prof. Dr. Trute - an der Disputation. Hamburg, im Dezember 2018 Hans-Peter Jahnke V Abkürzungsverzeichnis AEUV Vertrag über die Arbeitsweise der europäischen Union AktG Aktiengesetz AnwBl Anwaltsblatt AöR Archiv des öffentlichen Rechts ArbGG Arbeitsgerichtsgesetz ArbRBl. Arbeitsrecht-Blatt AuR Arbeit und Recht AWD Außenwirtschaftsdienst des Betriebs-Beraters BAG Bundesarbeitsgericht BAGE Sammlung der Entscheidungen des Bundesarbeitsgerichts BauR Baurecht BB Betriebsberater BGBl Bundesgesetzblatt BGHSt Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen BGHZ Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen BVerfGG Bundesverfassungsgerichtsgesetz BWNotz Zeitschrift für das Notariat in Baden-Württemberg CAS Court of Arbitration for Sports DB Der Betrieb DiRZ Deutsche Richterzeitung DIS Deutsche Institution für Schiedsgerichtsbarkeit DÖV Die öffentliche Verwaltung DVBl Deutsches Verwaltungsblatt EUV Vertrag über die Europäische Union EWIR Entscheidungen zum Wirtschaftsrecht EuZW Europäische Zeitschrift für Wirtschaftsrecht GWB Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen HStR Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland ICSID International Centre for Settlement of Investment Disputes IPRAX Praxis des Internationalen Privat- und Verfahrensrechts Jus Juristische Schulung VII JZ Juristenzeitung KTS Zeitschrift für Insolvenzrecht MDR Monatsschrift für deutsches Recht NADA Nationale Anti Doping Agentur NJW Neue Juristische Wochenschrift NJW-RR Neue Juristische Wohnschrift-Rechtsprechungs-Report NVwZ Zeitschrift für Verwaltungsrecht OLGR OLG-Report RdA Recht der Arbeit RIW Recht der internationalen Wirtschaft RiWG Richterwahlgesetz SAE Sammlung arbeitsrechtlicher Entscheidungen SchiedsVZ Zeitschrift für Schiedsverfahren TVG Tarifvertragsgesetz Ufita Zeitschrift Archiv für Urheber- und Medienrecht UNCITRAL United Nations Commission on International Trade Law UNÜ New Yorker UN-Übereinkommen über die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Schiedssprüche (10.06.1958) VBlBW Verwaltungsblätter für Baden-Württemberg VersR Zeitschrift für Versicherungsrecht, Haftungs- und Schadenrecht VGG Gesetz über die Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten durch Verwertungsgesellschaften VwGO Verwaltungsgerichtsordnung VwVfG Verwaltungsverfahrensgesetz WM Wertpapiermitteilungen WRV Weimarer Reichsverfassung ZUR Zeitschrift für Umweltrecht Abkürzungsverzeichnis VIII Inhaltsverzeichnis Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 Die Bedeutung und Funktion einer Schiedsgerichtsbarkeit . . . . . . . . . . .Kapitel 1 7 Die Bedeutung und Funktion einer Schiedsgerichtsbarkeit . . . . . . . . . . . . . .I.) 7 Funktion, Erscheinungsformen und Bedeutung der Schiedsgerichtsbarkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.) 7 Handelsrechtliche Schiedsgerichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .a.) 7 Sportschiedsgerichtsbarkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .b.) 11 Öffentlich-rechtliche Schiedsgerichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .c.) 12 Kartellrechtliche Schiedsgerichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .d.) 13 Vereins- und Verbandsschiedsgerichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .e.) 15 Vereins und Verbandsschiedsgerichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .aa.) 15 Gesellschaftsrechtliche Schiedsgerichte (Beschlussmängelstreitigkeiten) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . bb.) 16 Schiedsgerichte im Bereich des Patent- und Urheberrechts . . . . . .f.) 18 Schiedsgerichte in der DDR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .g.) 19 Abgrenzung von Schiedsgerichten (Schlichtungsstellen/ Schiedsgutachter) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . h.) 19 Vor- und Nachteile der Schiedsgerichtsbarkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.) 20 Vorteile der Schiedsgerichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .a.) 20 Nachteile der Schiedsgerichtsbarkeit: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .b.) 23 Ablehnung eines Schiedsrichters . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .aa.) 24 UNCITAL-rules/DIS Schiedsgerichtsregeln 98 . . . . . . . . . . . . . . . .bb.) 29 Die verfassungsrechtliche Zulässigkeit der Schiedsgerichtsbarkeit, insbesondere gemäß §§ 1025 ff ZPO. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kapitel 2 33 Das Argument der Privatautonomie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .I.) 33 Verfassungsmäßigkeit nach der Reform ab 01.01.1998. . . . . . . . . . . . . . . . . .II.) 34 IX Art. 101 Abs. 1 S. 2 GG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.) 43 Wird durch ein Schiedsgericht der gesetzliche Richter entzogen? Die Bestimmung des gesetzlichen Richters. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . a.) 43 Der Entzug des gesetzlichen Richters durch Schiedsgerichtsbarkeit?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . b.) 46 Der Anspruch auf Justizgewährung aus Art. 101 Abs. 1, S. 2 GG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . aa.) 50 Das Verbot, nichtstaatliche Gerichte einzurichten . . . . . . . . . . .bb.) 51 Die mögliche Verletzung des Art. 101 Abs. 1, S. 2 GG durch die ad hoc und ad personam-Bestellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . c.) 52 Der Verzicht auf den gesetzlichen Richter . . . . . . . . . . . . . . . . . . .aa.) 53 Zulässigkeit des Verzichts. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .bb.) 54 Art. 92 GG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.) 56 Ist Art. 92 GG ein staatliches Rechtsprechungsmonopol zu entnehmen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . a.) 56 Betrifft Art. 92 GG den staatlichen Richter? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .b.) 57 Schließt das staatliche Rechtsprechungsmonopol eine private Gerichtsbarkeit aus? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . c.) 57 Der allgemeine Justizgewährungsanspruch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.) 60 Das Bestehen eines derartigen Anspruches . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .a.) 60 Verletzung des Justizgewährungsanspruchs durch Schiedsgerichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . b.) 69 Vereinbarkeit der Sportschiedsgerichtsbarkeit mit Verfassungsrecht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kapitel 3 75 Die „causa Pechstein“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .I.) 76 Das Grundrecht des Art. 12 GG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .II.) 79 Die Zulässigkeit der Sportschiedsgerichtsbarkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .III.) 85 Die DIS-Schiedsgerichtsordnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .IV.) 85 Die Zulässigkeit der Schiedsgerichtsbarkeit in arbeitsrechtlichen Streitigkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kapitel 4 89 Die Privatautonomie bei durch Tarifvertrag vereinbarten Schiedsgerichten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . I.) 90 Inhaltsverzeichnis X Die Rechtslage hinsichtlich der Mitglieder der Tarifvertragsparteien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.) 90 Das Fehlen einer Willenserklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .a.) 90 Das Kriterium des Beitritts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .b.) 91 Die Vertretertheorie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .aa.) 91 Der Gedanke der Unterwerfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .bb.) 93 Die demokratische Struktur der Tarifvertragsparteien.. . . . . .cc.) 96 Die Schiedsklausel gegen den Willen der Mitglieder . . . . . . . .dd.) 106 Die Bindung an die tarifliche Schiedsgerichtsklausel nach Austritt aus der Tarifvertragspartei (§ 3 Abs. 3 TVG) . . . . . . . . ee.) 106 Die Rechtslage hinsichtlich der Außenseiter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.) 110 Die Geltung einer tarifvertraglichen Schiedsklausel für Außenseiter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . a.) 110 Die Bindung der Koalitionen gemäß Art. 9 Abs. 3 GG an das Gebot des gesetzlichen Richters und an das Grundrecht auf Justizgewährung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . aa.) 112 Allgemeinverbindlichkeit einer tariflichen Schiedsklausel . . . . . . .b.) 114 Die Zulässigkeit einer Allgemeinverbindlichkeitserklärung einer Schiedsklausel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . aa.) 116 Die Auslegung des Begriffs „tarifgebundene Personen“ in § 101 ArbGG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . bb.) 117 Die Vereinbarkeit von § 101 Abs. 2 ArbGG mit Art. 3 Abs. 1 GG . . . . . . . . . .II.) 121 Problemstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.) 121 Die Auslegung des Art. 3 Abs. 1 GG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.) 122 Die Bindung des Gesetzgebers an Art. 3 Abs. 1 GG . . . . . . . . . . . . . . .a.) 122 Inhalt und Umfang der Bindungswirkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .b.) 124 Der betroffene Personenkreis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .aa.) 124 Die Interpretation des Art. 3 Abs. 1 GG als Willkürverbot . . .bb.) 125 Die Ergänzung der Gleichheitsverpflichtung durch das Verhältnismäßigkeitsprinzip . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . cc.) 126 Überprüfung der Gleichheit und der Ungleichheit der vorliegenden Tatbestände . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.) 129 Momente der Gleichartigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .a.) 129 Momente der Ungleichheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .b.) 131 Die Möglichkeit der Einrichtung von Fachkammern . . . . . . . . . . . . . .c.) 134 Inhaltsverzeichnis XI Sind die tatsächlichen Schwierigkeiten bei der Errichtung von Fachkammern ein ausreichender Differenzierungsgrund im Sinne des Art. 3 Abs. 1 GG? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . d.) 138 Die Tradition der Bühnenschiedsgerichte als ausreichender Differenzierungsgrund . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . e.) 139 Die Tradition der Bühnenschiedsgerichtsbarkeit . . . . . . . . . . . .aa.) 140 Die bewährte Tradition der Bühnenschiedsgerichtsbarkeit als Differenzierungsgrund im Sinne des Art. 3Abs. 1 GG . . . . bb.) 143 Die verfassungsrechtliche Zulässigkeit von Investitionsschiedsgerichten im Zusammenhang mit dem Comprehensive Economic and Trade Argeement (CETA) und dem Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) . . . . . . . . . . . . . . . Kapitel 5 147 Ablehnende Stimmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .I.) 148 Investment Court System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .II.) 151 Stellungnahme zu den ablehnenden Meinungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .III.) 153 Die Transparenz der Investitionsschiedsgerichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.) 154 Souveränitätsverlust durch Schiedsgerichte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.) 156 Pflicht des Bundes zur Förderung der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.) 159 Der Justizgewährungsanspruch in Zusammenhang mit den Investitionsschiedsgerichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . IV.) 160 Die europarechtliche Zulässigkeit der Investitionsschiedsgerichte, Vereinbarkeit mit Art. 23 GG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . V.) 162 Die Investitionsschiedsgerichtsbarkeit im Lichte des europäischen Rechts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . VI.) 163 Vorteile/Nachteile der Investitionsschiedsgerichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .VII.) 172 Schlussbetrachtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Kapitel 6 175 Bibliographie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183 Inhaltsverzeichnis XII

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Zusammenfassung

Schiedsgerichte sind weit verbreitet und existieren in diversen Bereichen wie z. B. im Handelsrecht, bei Vereinen oder Verbänden und Gesellschaften. Für jeden dieser Bereiche ergeben sich eigene Herausforderungen und Problemstellungen, die im vorliegenden Buch aufgezeigt und diskutiert werden.

Dieses Buch behandelt die Schiedsgerichtsbarkeit und untersucht insbesondere ihre Zulässigkeit in Bezug auf das Verfassungsrecht.

Der Autor geht auf die Geschichte der Schiedsgerichtsbarkeit ein, welche von dem Bemühen internationaler Vereinheitlichung gekennzeichnet ist, was international zur UNÜ – Übereinkunft über die Vollstreckbarkeit – und zu den Regeln der United Nations on International Trade Law (UNCITRAL-Rules) geführt hat. Ein viel diskutiertes Thema stellt die Schiedsgerichtsbarkeit zudem in internationalen Handelsabkommen dar.

Der Autor legt anschaulich die Positionen dar, die mit der Debatte um die Schiedsgerichtsbarkeit einhergehen und spannt so einen Bogen, der auch die heterogenen Formen der Schiedsgerichtsbarkeit überspannt. Somit leistet das Buch einen gelungenen Beitrag zum Verständnis der Schiedsgerichtsbarkeit.