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Krankheit, Tod und Erbe in:

Wolf H. Birkenbihl

Maximilian I., page 133 - 140

Kaiser zwischen Traum und Wirklichkeit

1. Edition 2019, ISBN print: 978-3-8288-4301-1, ISBN online: 978-3-8288-7216-5, https://doi.org/10.5771/9783828872165-133

Tectum, Baden-Baden
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Krankheit, Tod und Erbe Bereits in gedrückter Stimmung – desillusioniert und niedergeschlagen – hatte der Kaiser seinen letzten Reichstag geleitet. Als er sich vom sächsischen Kurfürsten, Friedrich dem Weisen, verabschiedete, bemerkte der Theologe Georg Spalatin, Beichtvater und Vertrauter Friedrichs, dass der Kaiser „am Leib und Gesund baufällig“319, ein Bein nachzog – vermutlich die Folge eines Schlaganfalles. Dies war wohl auch der Grund, weshalb der Monarch nicht mehr in der Lage war, ein Pferd zu besteigen.320 Verstimmt und verbittert verließ Maximilian am 23. September 1518 Augsburg. Auf dem Lechfeld, beim letzten Anblick der Mauern und Türme soll er von der geliebten Stadt wehmütig mit den Worten Abschied genommen haben: „Segne dich Gott, du liebes Augsburg; wohl haben wir manchen guten Tag in dir gehabt, nun werden wir dich nicht mehr sehen“321. Todesahnungen begleiteten ihn, denn seit Jahren führte der Kaiser auf Reisen seinen Sarg mit sich, in dem er neben den Chroniken seines Hauses auch wichtige Akten verwahrte. Scherzhaft sprach er von seiner „Schatztruhe“. Noch in Augsburg hatte er seinen Beichtvater, den Kartäusermönch Gregor Reisch, einen Vertreter des spätscholastischen Realismus, von Freiburg im Breisgau, wo dieser Prior des Klosters am Johannisberg war, nach Wels beordert. Zunächst reiste der Monarch nach Tirol, seinem bevorzugten Erbland, um sich hier in den Bergen möglicherweise etwas von seinen Leiden zu kurieren. In Innsbruck wurde der Habsburger jedoch mit einem be- 319 Aus den Aufzeichnungen Georg Spalatins, zit. nach: Christian G. Neudecker, Ludwig Preller (Hrsg.): Georg Spalatin's historischer Nachlaß und Briefe. Aus den Originalschriften, 2 Bde., Jena 1851, Bd. 1, S. 51 320 Wiesflecker: Kaiser Maximilian I., Bd. 4, S. 421 321 Ausspruch Kaiser Maximilians beim Verlassen Augsburgs am 23. September 1518, zit. nach: Luitpold Brunner: Kaiser Maximilian I. und die Reichsstadt Augsburg. Programm der K.K. Studien-Anstalt St. Stephan in Augsburg zum Schlusse des Schuljahres 1876/77, Augsburg 1877, S. 49 133 sonders bitterem Erlebnis konfrontiert, da die Wirte der Stadt seinem Tross aufgrund alter Schulden – es handelte sich immerhin um die hohe Summe von 24.000 Gulden – Quartier sowie Stallungen verweigerten und den Hofzug des Kaisers auf der Straße stehen ließen. Zutiefst enttäuscht von diesem Vorfall, drängte Maximilian darauf, umgehend abzureisen. In einer Sänfte verließ der gekränkte Monarch die Stadt und ließ sich auf dem Landweg nach Kufstein bringen, um von dort per Schiff nach Rosenheim zu gelangen.322 Die nächsten Stationen seiner beschwerlichen Reise waren Salzburg und das Salzkammergut. Bernhardin von Herberstein, seit frühester Jugend als Kurier in den Diensten des Habsburgers, ritt neben der Sänfte seines Landesherrn und beschrieb Maximilian als auffallend schwach, Gesicht und Augen gelblich verfärbt. Hinzu kam, dass eine hartnäckige Erkrankung des Verdauungstraktes ihn beständig abmagern ließ. Zudem war eine alte Fußwunde wieder aufgebrochen und erschwerte ihm das Gehen. Auf dem Weg nach Salzburg besuchte der Monarch den Ort Sankt Wolfgang. Womöglich erhoffte er sich von einer Wallfahrt zu diesem wundertätigen Heiligen eine Linderung seiner Leiden.323 Mit dem Abt von Kremsmünster, den er hier empfing, besprach er, zum wiederholten Mal, seine alten Pläne einer Grabeskirche samt Kloster und Ordensburg für die Ritter des Sankt Georgs Orden. Hauptaufgabe dieses Ordens seit Gründung durch Kaiser Friedrich III., galt dem Kampf gegen die Osmanen beziehungsweise deren Abwehr. Diese Anlage – mit dem Escorial Philipps II. vergleichbar – sollte auf dem Falkenstein, hoch über dem Wolfgangsee errichtet werden. An diesem einsamen Ort hätte der Kaiser allzu gerne seine letzte Ruhe gefunden.324 Im kalten und feuchten Novemberwetter wird sich Maximilian wohl jene schwere Erkältung zugezogen haben, die ihn letztlich auf das Kranken- und Todeslager werfen sollte. Auch die Heilwasser in Ischl, wo er auf seiner weiteren Reise Station machte, konnten ihm keine Besserung mehr verschaffen. Gesundheitlich am Ende seiner Kräfte und müde vom Umherziehen, nahm der Habsburger am 10. Dezember 1518 Quartier in der bescheidenen Burg zu Wels, der letzten Station seines unruhigen Lebens. Störungen von Galle und Leber, schwere 322 Wie Anm. 320, S. 421-423 323 Ebd., S. 423 324 Hollegger: Maximilian I., S. 239 Krankheit, Tod und Erbe 134 Krämpfe, blutige und eitrige Durchfälle zehrten ihn nun mehr und mehr aus. Der venezianische Gesandte berichtete von 180 Entleerungen in 24 Stunden. Verstärkt wurde die Qual noch durch den ständigen Durst, den Fieber und Feuchtigkeitsverlust hervorriefen. Man bemühte sich, die bekanntesten und kundigsten Ärzte an das Krankenlager des Kaisers zu holen, doch sie konnten dem Todkranken nicht mehr helfen. Der Arzt, Geschichtsschreiber und Diplomat Johannes Cuspinian, langjähriger Vertrauter Maximilians, diagnostizierte Ruhr. Nach heutigen Erkenntnissen war es wohl ein infiziertes Gallensteinleiden, das zu einer eitrigen Entzündung des Gallengangsystems mit Wechselfieber und Staugelbsucht führte.325 In der Nacht vom 30. auf den 31. Dezember 1518 diktierte Maximilian, da er wohl sein Ende nahen fühlte, allein und geheim sein letztgültiges Testament. Von den führenden Männern des Hofrates und der Hofkanzlei war niemand vor Ort. Ausschließlich die Sekretäre des Monarchen, Johannes Renner, Gabriel Vogt, Johannes Vinsterwalder und Jakob Spiegel, waren an seiner Seite und unterstützten ihn je nach Bedarf. Einleitend gedachte Maximilian in seinem Testament der Worte des Propheten Jesaja: „… 'mensch versich dein haws, dann du wirst sterben', und wir dann bedenken, daz wir die zeit, so ainem menschen naturlich zu leben von Got aufgesetzt ist, nahent erraicht …“326 Die Beisetzung seines Leichnams verfügte der Kaiser in der Sankt Georgskirche in Wiener Neustadt. Seine beiden Enkel, Karl und Ferdinand, setzte er als Universalerben ein. Damit waren auch die Rechte Ferdinands gegenüber Karl gesichert, der nur allzu gerne das gesamte Erbe für sich in Anspruch genommen hätte. Den Erben sollte auch die Verpflichtung zukommen, alle noch ausstehenden Schulden zu begleichen. Ganz besonders lag Maximilian am Herzen, seine langjährigen und treuen Diener entsprechend abzufinden. Hier erinnerte sich der Monarch auch des von ihm hochgeschätzten Kunz von der Rosen, der ihn einst unter Einsatz seines Lebens aus der Gefangenschaft in Brügge befreien wollte. Zudem sollten nach dem Ableben des Habsburgers 325 Ebd., S. 239-240 326 Aus dem Testament Kaiser Maximilians vom 30. Dezember 1518, zit.nach: Wiesflecker-Friedhuber (Hrsg.): Quellen zur Geschichte Maximilians I., S. 289 Krankheit, Tod und Erbe 135 im Reich, in Österreich und Burgund acht Spitäler für die Armenversorgung eingerichtet werden.327 Elf Tage vor seinem Tod, am 1. Januar 1519, empfing der Kaiser sogar noch eine Gesandtschaft Heinrichs VIII. von England und verkühlte sich bei dieser Gelegenheit erneut, da er an das geöffnete Fenster getreten war, um den Flug der Falken zu Ehren seiner Gäste beobachten zu können. Obgleich Maximilian von Tag zu Tag zusehends schwächer wurde, ließ er noch seine Räte zu sich kommen und erledigte das anfallende Tagesgeschäft – so unter anderem ein Dankschreiben an den Dogen von Venedig für 25 Jagdfalken.328 Am 6. Januar 1519 traf endlich, bereits sehnlichst erwartet, der Kartäuserprior Gregor Reisch am Krankenlager des Kaisers ein. Nach der Beichte gab Maximilian ihm detaillierte Anweisungen über die Behandlung seines Leichnams. Bereits am 7. Januar empfing der Todkranke voll Demut in Anwesenheit der Hofleute das Sakrament. Wenige Tage später, am 10. Januar, unterzeichnete der Monarch sein Testament. Am Tag darauf, zwischen neun und zehn Uhr vormittags, legte man dem Sterbenden, da die Zeit drängte, jenen Nachtrag zum Testament vor, der bis zum Eintreffen des neuen Landesherrn die Regierungsführung dem neuen Hofrat und den Regimenten übertrug. Ebenfalls am 11. Januar 1519 empfing der Kaiser die letzte Ölung, was er anscheinend als befreiende Lossagung von aller weltlichen Verantwortung empfand. Um sich aller irdischen Aufgaben zu entledigen, übergab Maximilian dem Abt von Kremsmünster sein Sekretsiegel, das zur Beuurkundung alltäglicher Amtsgeschäfte diente. Fortan wünschte er nicht mehr als Kaiser angeredet zu werden.329 All jene, denen er möglicherweise Unrecht getan haben sollte, bat der Monarch nun im Angesicht des Todes um Verzeihung. Inzwischen wechselten bei ihm Ohnmachten mit lichten Momenten. Vertreter der Landstände versammelten sich ebenso wie Höflinge am Sterbebett des Kaisers. Am Abend jenes Tages raubte ihm ein letzter Schlaganfall die Sprache. Fortan konnte sich der bis zuletzt bei Bewußtsein bleibende Monarch den Anwesenden nur mehr durch Zeichen verständlich ma- 327 Wie Anm. 324, S. 242-243 328 Wiesflecker: Kaiser Maximilian I., Bd. 4, S. 424-425 329 Ebd., S. 427-428 Krankheit, Tod und Erbe 136 chen. In den frühen Morgenstunden des 12. Januar 1519 verschied Maximilian erschöpft, aber ohne Todskampf. Der kaiserliche Kaplan Wilhelm Waldner, der sich zur Todesstunde bei ihm aufhielt, bemerkte nach dem Tod des Kaisers, er habe keinen Menschen je geduldiger sterben sehen.330 Zunächst hatte die Bevölkerung drei Tage lang Gelegenheit, dem in der Welser Burg öffentlich aufgebahrten Toten ihre Ehre zu erweisen. Dem Karthäuserprior Gregor Reisch oblag anschließend die Aufgabe, darüber zu wachen, dass der letzte Wille des Kaisers bezüglich seiner Beisetzung exakt eingehalten wurde. Maximilian hatte sich ein schlichtes Begräbnis gewünscht und eindeutige Anweisungen über die Behandlung seines Leichnams hinterlassen. Von einer Einbalsamierung bat der Monarch abzusehen, stattdessen hatte er angeordnet, dass ihm das Haupthaar abgeschnitten, die Zähne ausgebrochen, der Körper gegeißelt sowie anschließend mit Kalk und Asche bestreut werde. Sein Leichnam sollte sodann ausschließlich mit einem langen Totenhemd bekleidet werden. Nachdem all diese Anordnungen entsprechend befolgt und umgesetzt worden waren, hüllte man den toten Kaiser zunächst in schwarzen Damast und wickelte ihn daraufhin in einen dreifachen weißen Stoff. In die Hände gab man dem Verstorbenen einen Rosenkranz der Karthäuser und legte ihm ein Bleitäfelchen mit Namen sowie Todestag auf die Brust. Abschließend wurde der Verstorbene in den stets mitgeführten doppelten Eichensarg gebettet.331 Nach einer feierlichen Totenmesse in der nahen Pfarrkirche, überführte man den Sarkophag in einem Leichenzug – vom Hofstaat und einigen Abgesandten der Stände begleitet – durch Dörfer und Städte Österreichs unter Glockengeläut nach Wien. In der Residenzstadt hatte sich unterdessen der niederösterreichische Landtag versammelt, um dem bisherigen kaiserlichen Hofrat wie auch dem Regiment den Gehorsam aufzukündigen. Das Ableben des Kaisers scheinen die Landstände eher mit Erleichterung aufgenommen zu haben. Am 3. Februar 1519 wurde dann der Leichnam Maximilians gemäß seinen Anweisungen in der Sankt Georgskirche in Wiener Neustadt unterhalb der linken Seite des Hochaltars beigesetzt. Das rastlose Leben dieses bedeutenden Habs- 330 Hollegger: Maximilian I., S. 240 331 Wie Anm. 329, S. 430-431 Krankheit, Tod und Erbe 137 burgers hatte damit seinen Abschluss gefunden. Fliegende Blätter mit dem Abbild des Kaisers in Form eines Holzschnittes, diverse Berichte und Todesklagen sorgten für die Verbreitung der Todesnachricht in ganz Europa. Allerortens wurden feierliche Messen für den Verstorbenen abgehalten.332 Bereits zu seinen Lebzeiten erteilte Maximilian auf Grundlage seiner eigenen Ideen den Auftrag zur Errichtung eines Grabdenkmals. Bald nach dem Jahr 1500 hatte der Monarch bereits damit begonnen, seine Grablege zu planen. Während seiner letzten Lebensjahre trieb er diese Arbeiten mit viel Elan voran, ohne sie jedoch vollenden zu können. Die Idee zu diesem Projekt entstammte offenbar der künstlerischen Inspiration Maximilians und wurde von bedeutenden Meistern seiner Zeit – wie Albrecht Dürer, Veit Stoß oder Peter Löffler – geplant und zum Teil auch umgesetzt. Ständiger Geldmangel verzögerte die Arbeiten an dem gesamten Grabmonument derart, dass beim Tod des Kaisers die Anlage, die ursprünglich für die Sankt Georgs Kapelle der Burg zu Wiener Neustadt in Auftrag gegeben worden war, halb vollendet liegenblieb. Erst Jahrzehnte später, unter Maximilians Enkel, Kaiser Ferdinand I., sollte das Monument als Kenotaph in der eigens zu diesem Zweck erbauten Grabes- und Hofkirche in Innsbruck Aufstellung finden.333 In der Mitte der Kirche befindet sich das leere Hochgrab, versehen mit 24 Marmorreliefs der wichtigsten Ereignisse aus dem Leben Maximilians. Die Tumba ist bekrönt von der erzernen Statue des knieenden Monarchen. Flankiert wird das Grabmal von 28 – geplant waren 40 – übermannsgroßen, ebenfall erzernen, Standbildern der Vorfahren des Habsburgers sowie Heerkönigen aus Frühzeit und Sage, römischen wie deutschen Kaisern – den sogenannten „schwarzen Mandern“.334 Seinen Nachfolgern hinterließ Maximilian die Fundamente eines Weltreiches. Neben dem österreichischen und burgundisch-niederländischen Erbe konnte der Habsburger seinen Enkeln auch die spanische Königskrone sichern. Karl durfte zudem die Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches erwarten, nachdem die Wahl noch zu Lebzeiten 332 Wie Anm. 329, S. 431-432 333 Monika Frenzel: Kenotaph. Das Hochgrab Kaiser Maximilians I. in der Hofkirche zu Innsbruck, Innsbruck 2003, S. 4-6 334 Ebd., S. 4 Krankheit, Tod und Erbe 138 des Großvaters bis ins Detail vorbereitet worden war. Zum Zeitpunkt des Ablebens Maximilians, konnte man nicht ahnen, dass Ferdinand als Landesherr der österreichischen Erblande binnen kurzem auch Böhmen und Ungarn erben würde. Trotz vielfach widriger Umstände war es dem Habsburger gelungen, Idee und Wirklichkeit eines mächtigen Imperiums vorzubereiten und seinen Nachkommen zu überlassen. Die Großmachtpolitik des Kaisers hinterließ allerdings enorme Schulden, da sie die Mittel seiner österreichischen und burgundischen Erblande bei weitem überschritt. Insgesamt bewegte sich die Schuldenlast, die Karl und Ferdinand zu übernehmen hatten bei etwa sechs Millionen Gulden.335 Schon bald nach Maximilians Tod begannen seine Gläubiger die Hofkammer zu stürmen und ihrer Unzufriedenheit in öffentlichen Schmähungen Luft zu machen. Die Abzahlung der Schulden sollte noch über Jahre größte Probleme bereiten. Ausschlaggebend für die Aufstände, die in Wien und wenig später auch in Tirol losbrachen, war letztlich eben jenes hinterlassene finanzielle Chaos. Der Unmut der Bevölkerung richtete sich vorrangig gegen die Beamten des kaiserlichen Regiments, nicht aber gegen den verstorbenen Monarchen, der es bestens verstanden hatte, bei Lebzeiten das Bild des gütigen, von Gott eingesetzten Landesvaters von sich zu zeichnen.336 335 Hollegger: Maximilian I., S. 243 336 Wiesflecker: Kaiser Maximilian I., Bd. 4, S. 438-439 Krankheit, Tod und Erbe 139

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References

Zusammenfassung

Maximilian I., der zweite Habsburger auf dem deutschen Kaiserthron, als Nachfolger seines Vaters Friedrich III. 1459 in Wiener Neustadt geboren, 1486 in Frankfurt am Main zum römisch-deutschen König gewählt und in Aachen gekrönt, seit 1493 Alleinherrscher im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, 1508 zum „Erwählten Römischen Kaiser“ proklamiert – dieser Maximilian ist mit Sicherheit eine der faszinierendsten Gestalten an der Wende zur Neuzeit.

Er war Ritter und moderner Herrscher zugleich, Krieger und Visionär. Er schätzte Turniere und war stolz auf seine konkurrenzlose Artillerie, mit der er Städte und Länder eroberte. Sein politisches Streben war von Anfang an klar auf Expansion ausgelegt, sowohl mit kriegerischen Mitteln als auch durch vorausschauende Heiratspolitik.