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Erläuterungen zu der vorliegenden Arbeit in:

Ruth van Nahl

Jugendkrimis im 21. Jahrhundert, page 13 - 18

Eine Typologie

1. Edition 2019, ISBN print: 978-3-8288-4274-8, ISBN online: 978-3-8288-7209-7, https://doi.org/10.5771/9783828872097-13

Tectum, Baden-Baden
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13 Erläuterungen zu der vorliegenden Arbeit Jugendliteratur auf der einen, der Kriminalroman auf der anderen Seite – zwei literarische Themenfelder mit unterschiedlichen Aspekten, die jeweils für sich ausführlich behandelt wurden und in der Forschung viel Beachtung finden. Das Zusammenspiel ist aus wissenschaftlicher Sicht jedoch unzureichend erforscht worden, es gibt nur wenige Arbeiten, die sich intensiv mit Kriminalliteratur für ein kindliches und/oder jugendliches Publikum auseinandersetzen. Eine Übersicht über die unterschiedlichen Ausprägungen des Genres und die aktuellen Tendenzen in der Entwicklung sucht man vergebens, obwohl Krimis1 für Kinder und Jugendliche an Popularität stetig zunehmen und neben dem weiten Feld der fantastischen Literatur eines der beliebtesten Genres sind.2 Deshalb wird hier der Versuch unternommen, zeitgenössische Kriminalromane für Jugendliche in ihrer Bandbreite vorzustellen, eine umfassende Darstellung und Beschreibung des Genres zu liefern und es gegen nahe verwandte Genres eindeutiger abzugrenzen, als es bisher der Fall ist; die Differenzierung einzelner Subgenres trägt zu dieser Abgrenzung bei. Die Zielsetzung Krimis gehören zu den beliebtesten Genres der Jugendliteratur und sind fester Bestandteil des literarischen Kanons geworden – sowohl in der privaten Lektüre als auch im Schulunterricht.3 Dennoch finden sie in der Wissenschaft wenig Beachtung: Ausführliche Abhandlungen zu Jugendkrimis sind selten, häufig werden 1 Der Begriff und seine Verwendung in dieser Arbeit werden in Kapitel 2.1 diskutiert. 2 Vgl. z.B. Priska Bucher. Leseverhalten und Leseförderung. Zur Rolle von Schule, Familie und Bibliothek im Medienalltag Heranwachsender. Zürich: Verlag Pestalozzianum, 2., unveränderte Auflage 2005. S. 126. – Vgl. Heather Worthington. Key concepts in Crime Fiction. Basingstoke: Palgrave Macmillan, 2011. S. IX. 3 Vgl. z.B. Reinhard Wilczek. Von Sherlock Holmes bis Kemal Kayankaya. Kriminalromane im Deutschunterricht. Stuttgart: Klett, 2007. – Günter Lange. „Krimis im Unterricht“. Taschenbuch des Deutschunterrichts. Band 2: Literaturdidaktik. Ed. Günter Lange, Karl Neumann und Werner Ziesenis. 8. Auflage. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren, 2003. S. 787–804. 14 sie nicht einmal als eigenständiger Literaturzweig (an)erkannt oder ihre Existenz bleibt unerwähnt, auch in Werken, die explizit auf moderne Varianten des Krimis eingehen und gerade die Vielfalt des Genres aufzeigen möchten. Viele Publikationen zu Jugendkrimis sind Aufsätze, die nur einen einzigen Aspekt des Genres behandeln, z.B. Entstehungsgeschichte, didaktischen Nutzen oder Untergliederung in Subgenres. Vielfach wird pauschalisiert, man spricht von „dem Jugendkrimi“, manchmal auch noch allgemeiner von „dem Kinder- und Jugendkrimi“. Aber gibt es „den“ Jugendkrimi im 21. Jahrhundert überhaupt und wenn ja, wie präsentiert er sich? Kann man Werke des Genres auf so einfache Weise zusammenfassen und dabei alle aktuellen Spielarten erfassen? Im Folgenden wird der Kriminalroman für Jugendliche typologisch in mehrere Gruppen unterteilt, die anhand von ausgewählten, aktuellen Werken exemplarisch analysiert werden. Es wird gezeigt, dass moderne Jugendkrimis so unterschiedliche Ausprägungen annehmen können, dass man sogar von Subgenres sprechen kann – in inhaltlicher und stilistischer Hinsicht. Ein Krimi benötigt für den Fortgang der Handlung bestimmte Figuren: Täter, Opfer und Ermittler. Die vorliegende Arbeit zeigt die unterschiedliche Konzeption der Figuren auf, sowie die Besonderheiten bei der Charakterisierung und der Konstellation der Figuren innerhalb der Subgenres. Dabei wird erkennbar, dass die scheinbar klare Grenze zwischen Täter, Opfer und Ermittler verschwimmen und interessanten Spielraum für Charakteranalysen, aber auch die Diskussion über Verbrechen und moralisch-ethische Werte bieten kann. Die dem Genre häufig unterstellte „Vorhersehbarkeit“ der Handlung wird auf diese Weise relativiert. Häufig wurde diskutiert, „ob ein Kriminalroman überhaupt noch etwas außerdem sein“ könne4 oder ob das Genre ungeeignet sei, neben der Kriminalhandlung auch andere Inhalte, etwa politischer oder gesellschaftlicher Natur, zu transportieren und dem Leser glaubhaft zu vermitteln, ohne dass dessen genrespezifische Erwartungen an die Lektüre enttäuscht werden. Anhand dieser Fragestellung untersucht die Arbeit auch, ob ein Jugendkrimi durch die Hybridisierung mit anderen Genres und das Einbeziehen von typischen Elementen anderer Romantypen eine Bereicherung erfährt, d.h. wirklich weitere Themenbereiche transportiert, und ob Autoren in der Lage sind, mit ihren Werke eine breite Zielgruppe für bestimmte Themen und Probleme zu sensibilisieren. Diese Mischung aus Kriminalhandlung und weiteren inhaltlichen Anliegen wird im Folgenden in Anlehnung an Suerbaum als „Krimi Plus“ bezeichnet.5 Dabei werden Themen und Aspekte analysiert, mit denen sich jugendliche Leser in der Zeit des Erwachsenwerdens auseinander- 4 Alfred Clemens Baumgärtner. „Basisartikel Krimi“. Der Deutschunterricht. Heft 44, 1980. S. 7–14, hier S. 10. 5 Ulrich Suerbaum. Krimi: Eine Analyse der Gattung. Stuttgart: Reclam, 1984. S. 207. 15 setzen; daneben steht durchgehend die Frage, ob und wie sich aktuelle gesellschaftliche Problembereiche in der Literatur widerspiegeln und zu neuen Betrachtungsweisen führen können. Auch die Rolle, die Jugendliteratur allgemein und Jugendkrimis im Besonderen zugedacht wird, ist vielschichtig: Es wurde oft diskutiert, ob sie didaktische Funktionen erfüllen bzw. moralische und ethische Werte vermitteln müsse, oder ob Lesevergnügen und Eskapismus ausreichend seien. Lange merkt z.B. an, dass Literatur „nicht nur ein Instrument soziologischer Erkenntnis ist und sein kann, sondern auch Unterhaltungs-, Ablenkungs-, Imaginations- und Identifikationsfunktion besitzt“.6 Es wird geprüft, ob ein Genre, das sich intensiv mit der Frage des richtigen Handelns und der Konsequenzen einer Tat beschäftigt, dem Leser Figuren in Vorbildrollen präsentieren und ihn für moralisch-ethische Aspekte sensibilisieren kann. Ermöglicht eine spannende Kriminalhandlung die Kombination aus belehrender und unterhaltender Literatur, ohne dass der erhobene Zeigefinger sichtbar wird oder die Texte problemüberladen erscheinen, oder versagt der Krimi bei dem Versuch, Werte zu vermitteln? Die vorliegende Untersuchung fokussiert die grundlegende Auffassung, dass moderne Jugendkrimis nicht nur ein vielgelesenes, sondern auch ein facettenreiches und anspruchsvolles Genre bilden, das eine genaue Untersuchung verdient und den Tatbestand der Trivialität nicht erfüllt.7 Der Aufbau der Arbeit Die Arbeit ist in drei Teile unterteilt. In Teil I Gegenstandsbestimmung, Terminologie und Theorien wird zunächst die Kinder- und Jugendliteratur untersucht. Gegenstand sind hier zum einen Definitionsfragen und zum anderen die Frage, ob eine pädagogisch-didaktische Wertung der Kinder- und Jugendliteratur als einziges Bewertungskriterium für anspruchsvolle und lesenswerte Literatur zulässig sein kann. Es folgt eine Übersicht über die Entwicklung einer spezifischen Kinder- und Jugendliteratur seit den mittelalterlichen Anfängen. Auf ähnliche Weise wird der Krimi vorgestellt: Auch hier werden terminologische Unklarheiten erörtert, bevor die häufig konstatierte Trivialität des Genres untersucht wird. Es folgt ebenfalls ein historischer Abriss über die Entstehung des Genres, sowie ein Kapitel über Besonderheiten des Kinder- und Jugendkrimis, das sich u.a. mit der Bewertung des Genres in der Forschung, dem typischen Verbrechen und Geschlechterrollen auseinandersetzt. Das dritte Großkapitel dieses Teils beschäftigt sich mit narratologischen Aspekten und erläutert unterschiedliche Analyseschwerpunkte, die im zweiten Teil der Ar- 6 Lange. „Krimis im Unterricht“. S. 799. 7 Vgl. Kapitel 2.3. 16 beit Anwendung finden. Vorgestellt werden unterschiedliche Modelle der Erzähltextanalyse, die damit verbundene Sympathielenkung des Lesers, Konzepte zur Figurenkonzeption und -konstellation sowie Aspekte des Spannungsaufbaus und der Intertextualität. Im textanalytischen Teil folgt die genauere typologische Gliederung des Jugendkrimis in Subgenres, die anhand von ausgewählten Beispielen näher bestimmt und analysiert werden. Für jedes Subgenre stehen zwei oder drei Romane bzw. Reihen zur Verfügung, die erneut unterschiedliche Ausprägungen und Herangehensweise der Autoren innerhalb einer typologischen Gruppe zeigen. Untersucht wird zum einen auf inhaltlicher Ebene, beispielsweise wiederkehrende Handlungsabläufe, zum anderen in narratologischer Perspektive mit Bezug auf die im ersten Teil näher erläuterten Theorien und Aspekte. Aus kriminalistischer Sicht werden neben den Ermittlerfiguren auch die auftretenden Täter- und Opferfiguren, sowie unterschiedliche Tatmotive und Verbrechensarten näher untersucht. Hierbei werden bekannte Genrekonventionen, aber auch Innovationen aufgezeigt und erläutert. Die Textauswahl Insgesamt werden 56 Primärtexte in Form von abgeschlossenen Einzelromanen (fünf) oder Reihen (neun) vorgestellt und analysiert. Die Zahl mag zunächst groß erscheinen, lässt sich jedoch leicht begründen: Um zu zeigen, dass es sich bei den ausgewählten Krimis nicht um eine einmalige Abweichung von einem sonst immer gleichen Schema handelt, wurden für jedes Subgenre zwei oder drei Texte herangezogen. Die Romane sind mit einer Ausnahme alle nach der Jahrtausendwende erschienen (die neuesten Reihenbände 2017) und zeigen die Aktualität des Genres. In großen Teilen der Forschungsliteratur zu Jugendkrimis werden nur so genannte „Klassiker“ behandelt, deren Erscheinen oftmals viele Jahrzehnte zurückliegt.8 Viele dieser Texte sind für ein modernes Lesepublikum nicht mehr ansprechend, zeigen veraltete Geschlechterrollen und sind auf harmlose und häufig vorhersehbare Detektivgeschichten beschränkt, die die Erwartungshaltung des Lesers, der nicht nur neue Inhalte, sondern auch neue Formen fordert, nicht mehr erfüllen. Die in dieser Arbeit analysierten Romane sind für das heutige Publikum konzipiert und zeigen aktuelle Tendenzen in der Kriminalliteratur für Jugendliche. Dazu gehört gerade die Vielfalt des Genres, die sich in unterschiedlichen Ausprägungen zeigt und traditionelle Genregrenzen überwindet. 8 z.B. The Cambridge Guide to children’s books in English. Ed. Victor Watson. Cambridge University Press, 2001. – Alexandra Krieg. Auf Spurensuche: der Kriminalroman und seine Entwicklung von den Anfängen bis zur Gegenwart. Marburg: Tectum Verlag, 2002. – Christopher Routledge. „Crime and Detective Literature for Young Readers“. A companion to Crime Fiction. Ed. Charles Rzepka und Lee Horsly. Chichester: Wiley-Blackwell, 2010. S. 321–331. 17 Die vorgestellten Autoren sind unterschiedlicher Nationalität, der Fokus liegt auf US-amerikanischen und britischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern9 der Gegenwart, zur Kontrastierung und Vervollständigung der Untergruppen werden jedoch auch Werke aus dem deutschsprachigen, schwedischen und kanadischen Raum herangezogen. Viele Romane wurden zudem für Preise nominiert oder ausgezeichnet.10 Auch Entwicklungstendenzen innerhalb des Krimigenres bedingen die Auswahl: So wie z.B. der Agententhriller vornehmlich britische Wurzel hat (und daher drei britische Autoren und ihre Werke untersucht werden), ist Schweden seit Mitte des 20. Jahrhunderts für gesellschafts- und sozialkritische Autoren bekannt, deren Werke sich durch einen starken Bezug zur Realität des Leser auszeichnen.11 Sie explizieren den Zusammenhang von gesellschaftlich-sozialen Strukturen und der damit verbundenen Ausprägung von Kriminalität. Schwedische (bzw. skandinavische) Krimis erfreuen sich großer Beliebtheit,12 auch die vorgestellte Reihe von Jacobsson wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und dient als Beispiel für Jugendkrimis, die sich auf realitätsnahe Weise mit Verbrechen und ihren Bedingungen auseinandersetzen. Letztendlich wurde die Auswahl primär nach inhaltlich-typologischen Gesichtspunkten getroffen, d.h. für die unterschiedlichen Subgenres wurden unabhängig von der Nationalität der Verfasser Beispieltexte gesucht, die die wichtigen Elemente des jeweiligen Subgenres angemessen repräsentieren. Gegenstandsbestimmungen, Terminologie und Theorien Zu Beginn wird zunächst ein kurzer Überblick über die verschiedenen Bereiche Jugendliteratur und Kriminalliteratur gegeben. Dabei werden Besonderheiten, Streitpunkte und Ausblicke aufgezeigt, die als Grundlage für die anschließenden Textanalysen und die Ausarbeitung verschiedener Unterarten des Kriminalromans für Jugendliche dienen. Der Fokus richtet sich zunächst auf die Kinder- und Jugendliteratur, wobei der Versuch einer adäquaten Definition von Kinder- und Jugendliteratur unternommen und im Anschluss die Frage diskutiert wird, ob trotz des geläufigen Begriffs, 9 Aus Gründen der Lesbarkeit wird im Folgenden die sexusneutrale männliche Form benutzt. 10 Ausgezeichnet wurden u.a. Günther Benteles Schwarzer Valentinstag mit dem deutschen Hansjörg-Martin-Preis (für den auch Olaf Büttners Die letzte Party nominiert war) oder Shane Peacocks Eye of the Crow mit dem kanadischen Arthur Ellis Award for Juvenile Crime Fiction. Nominiert waren z.B. zwei Bände von Nancy Springers Reihe Enola Holmes für den Edgar Awards for Best Juvenile Mystery. 11 Vgl. ausführlicher Kapitel 2.4. 12 Vgl. Jost Hindersmann. „Vorwort“. Fjorde, Elche, Mörder. Der skandinavische Kriminalroman. Ed. Jost Hindersmann. Wuppertal: NordPark Verlag, 2006. S. 7–8, hier S. 7. 18 der die Zusammengehörigkeit beider Altersgruppen verdeutlicht, eine Trennung sinnvoll und operativ realisierbar ist. Es folgen ein kurzer Ausblick auf die pädagogische und didaktische Bewertung von Kinder- und Jugendliteratur, die seit jeher von Bedeutung war, jedoch auch kritisch diskutiert wurde, sowie ein kurzer historischer Abriss. Das nächste Großkapitel widmet sich dem Kriminalroman. Auch hier werden definitorische und terminologische Probleme diskutiert und die Frage beantwortet, warum sich Krimis als Thema wissenschaftlicher Untersuchungen eignen und wissenschaftliche Beachtung verdienen. Es folgt eine kurze historische Beleuchtung der Entstehung des Genres und der Veränderungen, die es durchlaufen hat. Zuletzt werden als Kombination der beiden Literaturarten Besonderheiten von Kinder- und Jugendkrimis vorgestellt und diskutiert, darunter erneut die didaktische Bewertung, die Frage nach dem zentralen Verbrechen und den typischen Figuren. Den Abschluss bildet ein kurzes Kapitel über narratologische Aspekte, die in den folgenden Untersuchungen zeigen, dass Jugendkrimis auch sprachlich komplex und anspruchsvoll konstruiert sein können. Diese Aspekte sind u.a. Fragen zur Erzählsituation, der Figurenkonstellation und -charakterisierung, der Sympathielenkung des Lesers, dem Spannungsaufbau und intertextuellen Bezügen. Sie spielen bei der Konstruktion einer guten Kriminalhandlung eine entscheidende Rolle, besonders die Erzählkonzeption und die Art, Figuren zu charakterisieren und präsentieren, haben eine kaum zu unterschätzende Auswirkung darauf, welche Figuren der Leser in der Rolle der Täter und Opfer sieht.

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Zusammenfassung

Kennst du einen, kennst du alle? Für moderne Jugendkrimis gilt das schon lange nicht mehr. Das Genre hat sich in den letzten Jahrzehnten und speziell nach der Jahrtausendwende weiterentwickelt und zählt heute zu den meistgelesenen Genres der Jugendliteratur. Ein guter Grund für diese Popularität ist schnell gefunden: Im Laufe der Jahre haben sich unterschiedliche Krimiarten entwickelt, die im 21. Jahrhundert als eigene Subgenres eingestuft werden können und eine Vielzahl von unterschiedlichen Leserinteressen abdecken.

Ausgehend von den drei Hauptfiguren eines Krimis (Täter, Opfer und Ermittler) werden hier über 50 Primärtexte vorgestellt und klassifiziert. Dabei zeigt sich, wie die Kombination aus Kriminalroman und Jugendbuch traditionelle Grenzen zwischen Genres verschwimmen lässt und neue Wege beschreitet. Klassische Elemente werden mit modernen Formen kombiniert und eröffnen neue Möglichkeiten, sowohl im stilistisch-sprachlichen Bereich als auch bei der Rezeption durch den Leser.