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Quellen- und Literaturverzeichnis in:

Dirk Lau

Wahlkämpfe der Weimarer Republik, page 639 - 813

Propaganda und Programme der politischen Parteien bei den Wahlen zum Deutschen Reichstag von 1924 bis 1930

3. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4203-8, ISBN online: 978-3-8288-7193-9, https://doi.org/10.5771/9783828871939-639

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
639 Anhang Quellen- und Literaturverzeichnis a) Ungedruckte Quellen Bundesarchiv (Koblenz) Druckschriften von politischen Parteien und Gruppen ZSg 1- 8/2 Flugblätter der BVP zu den Reichstagswahlen 1924–1930; 27/19 Flugblätter der DDP zu den Reichstagswahlen 1919–1928; 27/20 Flugblätter der DStP zu den Reichstagswahlen 1930–1932; 42/4 Veröffentlichungen der DVP 1930; 42/7 Flugblätter der DVP 1919–1925; 42/8 Flugblätter der DVP zu den Reichstagswahlen 1928– 1933; 44/6 Flugblätter der DNVP zur Reichstagswahl 1928; 44/7 Einzelveröffentlichungen der Deutschnationalen Schriftenvertriebsstelle; 44/8; Flugblätter der DNVP 1919/20; 44/9 Flugblätter der DNVP zu den Reichstagswahlen 1924–1933; 45/5 Flugblätter der NSFB 1924; 45/11 Flugblätter des Völkisch-Sozialen Blocks bzw. der DVFP 1924– 1928; 65/4 Flugblätter der KPD zu den Reichstagswahlen 1924; 65/14 Flugblätter der KPD zur Reichstagswahl 1928; 65/18 Flugblätter der KPD 1918–1933 (Allgemein); 65/25 Einzelveröffentlichungen der KPD 1930; 65/62 Flugblätter der KPD 1924–1930; 65/64 Flugblätter der KPD 1918–1925; 656/65 Flugblätter der KPD 1926–1933; 90/23 Flugblätter der SPD zur Reichstagswahl 1928; 90/37 Materialsammlungen und Broschüren der SPD zur Reichstagswahl 1930; 90/38 Flugblätter der SPD 1918–1923; 90/41 Flugblätter der SPD zu 640 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik den Reichstagswahlen 1930–1933; 90/59 Flugblätter der SPD zu den Reichstagswahlen 1924; 108/8 Flugblätter des Zen trums 1928–33; 108/9 Flugblätter des Zen trums 1918–1925; 176/1 Flugblätter der WP; 275/2 Flugblätter der KVP 1930–1933; 279/10 Flugblätter des CSVD; E 108 Flugblätter der Volksrecht-Partei und CSRP; E 73 Flugblätter des Reichsbunds jüdischer Frontsoldaten 1924; E 110 Flugblätter der DHP Hauptarchiv der NSDAP NS 26 - 2096 Flugblätter der SPD zur Reichstagswahl 1930; 2106 Flugblätter der DVFP zu den Reichstagswahlen 1924; 2110 Flugblätter der NSDAP zur Reichstagswahl 1928; 2112 Flugblätter der NSDAP zur Reichstagswahl 1930 Akten der Reichskanzlei (Parteien) R 43/I - 2492, 2508, 2531, 2653–2670, 2674, 2679, 2685 Akten der DVP R 45 II - 12, 13, 15, 29 Akten der DDP R 45 III - 4, 5, 8, 12, 13, 14, 20, 24, 39, 40, 41, 46, 59 Nachlass Eduard Dingeldey NL 2 Nachlass Hermann Dietrich NL 4 Bundesarchiv (Potsdam) Akten der Hauptgeschäftsstelle zur Organisation und Politik der DNVP R 8005 - 641 ungedruckte Quellen 65 Material zur Reichstagswahl 1924 II; 66 Material zur Reichstagswahl 1928; Reichskommissar zur Überwachung der öffentlichen Ordnung R 1507 - 47 Agitation und Propaganda; 71–76 Wahlen und Parlamentsarbeit; 237 Wahlen, Wahlergebnisse, Regierungsbildungen im Reich 1920– 1928; 238 Reichstagswahl im Mai 1924; 239 Reichstagswahl im Dezember 1924 Reichstag R 101 - 3393–99 Akten über die Bewegung der politischen Parteien bei den Wahlen zum Reichstag Reichsministerium des Innern R 1501 - 14173–75 Akten betreffend der Reichstagswahlen 1924 (Wahlkreislisten; Korrespondenz mit Reichswahlleiter); 14520–21 Haushalt des Reichswahlleiters 1922–1926; 25154 Abrechnung der Kosten der Reichstagswahl vom 7. Dezember 1924; 25155 Durchführung der Reichspräsidentenwahl vom 26.  April 1925; 25156 Abrechnung der Kosten der Reichspräsidentenwahl vom 26.  April 1925; 25164– 66 Durchführung der Reichstagswahl 1928; 25175–77 Durchführung der Reichstagswahl 1930; 25178 Kosten zur Durchführung der Reichstagswahl 1930; 25179 Unregelmäßigkeiten und Beschwerden bei der Durchführung der Reichstagswahl 1930 Archiv der sozialen Demokratie (Bonn) Flugblattsammlung Hessisches Hauptstaatsarchiv (Wiesbaden) Nachlass Fritz Kupferian Abt. 1152 642 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik Nachlass Franz Hermann Woweries Abt. 1129 Plakate und Kriegsdokumente Abt. 3012 Archiv für Christlich-Demokratische Politik (St . 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Personenregister Bauer, Gustav 109 Bäumer, Gertrud 78, 456, 474, 607 Bebel, August 41–42, 354, 434, 465, 512 Braun, Adolf 57, 110, 211 Braun, Otto 55, 131, 136, 163, 434, 512, 537, 547, 549, 572, 611, 628 Breitscheid, Rudolf 154, 561, 604 Bredt, Johann Viktor 541, 549, 571, 602 Brüning, Heinrich 67, 158–161, 165, 329–330, 541–547, 549–550, 552–557, 559–569, 572, 574–577, 579, 581–583, 586, 588, 593, 597–599, 601–603, 605–611, 627–628 Bismarck, Otto von 33–36, 40–42, 47, 130, 139, 331, 373–374, 385, 387–389, 391, 393, 395, 432, 451, 464, 489, 491, 503– 504, 578, 613, 625, 629 Curtius, Julius 165, 170, 508, 541 Dingeldey, Ernst 75 Dietrich, Hermann 164, 170, 190–191, 251, 253, 297, 316, 330, 543, 583, 590, 592 Döblin, Alfred 25, 346 Dovifat, Emil 284, 292, 300, 344 Ebert, Friedrich 55, 116, 118, 123, 129, 134, 142, 362, 399–400, 418, 422, 427, 434–435, 437, 444, 468, 475, 484, 509, 511 Eberlein, Hugo 185 Engelmann, Herbert 200–203, 281 Erkelenz, Anton 144, 183, 186, 189–191, 193, 195, 251, 296, 453, 583, 625 Esser, Herrmann 183 Frick, Wilhelm 522, 541, 548, 570, 573, 575 Gerlach, Hellmut von 144, 362, 423– 424, 473, 480 Goebbels, Joseph 25, 165, 184, 244–246, 312, 340, 525, 591, 621 Graf, Oskar Maria 25, 45 Grosz, George 306 Grzesinski, Albert 89, 149, 345 Heartfield, John 95, 281, 306, 511, 661 Heine, Friedrich 185–186, 214 Hergt, Oskar 118, 120, 431, 463 Hilferding, Rudolf 367, 386, 628 Hindenburg, Paul von 50, 53, 62, 64, 142–143, 158, 162–163, 285, 328, 335, 337– 338, 343, 354, 356, 478, 484, 489, 500, 504, 509, 511, 518, 539, 541, 544, 568, 572– 573, 576–579, 582–583, 598, 600, 605– 606, 609–610, 626–629 Hitler, Adolf 26, 51, 60, 73, 80–82, 125, 132, 150, 160, 166, 183–184, 201, 218–219, 240–246, 248, 255, 304, 317, 346, 350, 356, 361, 363, 395, 401–402, 404, 406, 410, 462–464, 466, 521–522, 524, 526, 530– 531, 539, 541, 548–550, 560, 564, 566, 568, 570, 573, 575, 579, 582, 587, 589, 591–594, 596, 599, 601, 603–604, 608, 610, 631 Hörsing, Otto 132, 585 Hugenberg, Alfred 26, 63, 160, 165, 169, 204, 206–207, 209, 253, 278, 295, 298, 330–331, 333, 488, 493, 495, 518, 541–543, 549, 553–561, 565–566, 573, 580, 582, 588, 598–601, 605–607, 635 Jarres, Karl 118, 123, 142, 328 Joos, Joseph 53 697 personenregIster Juchacz, Marie 269 Kessler, Harry Graf 48 Kaas, Ludwig 67, 161, 239, 496, 560, 607 Keudell, Walter von 62, 150, 318, 478, 484, 487, 490, 492, 502 Koch-Weser, Erich 78, 183, 195, 286, 392, 515, 535, 583, 585 Krone, Heinrich 183 Lemmer, Ernst 162, 589 Levi, Paul 70, 111, 222 Ludwig, Konrad 67, 185, 213, 257–258, 560, 583 Luther, Hans 52, 354, 388, 395 Luxemburg, Rosa 28, 222, 310 Mahraun, Arthur 162, 164, 557, 565, 583–585, 589–590, 595 Mann, Heinrich 590, 631 Marx, Wilhelm 118, 120–121, 123, 129, 142–143, 233, 328, 362–365, 371, 375, 379, 382, 385–388, 392, 415, 422, 424, 428, 435, 438–440, 443, 445–446, 448, 451, 473, 477–478, 496–497, 502, 533, 560, 628 Mierendorff, Carlo 219–221, 266, 268, 289, 314–315, 351, 354, 552, 627 Müller, Hermann 57, 109–110, 122, 537, 539, 549, 563, 568, 598, 607, 628 Münzenberg, Willi 224, 336 Neumann, Siegmund 50, 71, 262, 311, 570 Nuschke, Otto 51, 188 Pfeiffer, Maximilian 182 Pieck, Wilhelm 226, 336 Quaatz, Reinhold 255, 479, 534, 553 Roth, Joseph 126, 280 Remmele, Hermann 163, 226 Schacht, Hjalmar 393, 458, 628 Schäffer, Fritz 69 Schiele, Martin 328, 494, 541, 549, 556, 559, 600, 604–605 Scholz, Ernst 162, 337, 473, 544, 576, 587, 609 Severing, Carl 135–136, 329–330, 371, 414, 434, 445, 474, 572, 575 Stephan, Werner 25, 130, 134, 183, 187– 191, 193, 195, 252, 339–340, 620 Strasser, Gregor 81, 244, 462, 522, 595 Strasser, Otto 163, 522, 591, 595 Stresemann, Gustav 26, 52–54, 73–76, 113, 118, 120, 134, 148, 154, 200–203, 247– 248, 257, 271, 281, 339, 349, 362, 364, 368, 373, 376, 385–386, 389–391, 393, 395, 414, 416, 418, 421, 424, 428, 433, 445, 449– 452, 454–455, 465, 479, 488–489, 492, 495, 502–508, 512, 515–516, 523–525, 527, 533, 536, 539, 541, 549, 577–580, 582, 587, 628–629 Thälmann, Ernst 72, 142, 164, 222–223, 335, 509, 568, 571, 608, 610 Treviranus, Gottfried 161, 165, 541, 549, 599, 601, 606 Troeltsch, Ernst 117, 180 Tschachotin, Sergej 174, 219–220 Vockel, Heinrich 182–183, 232, 235–239 Weber, Max 101 Weber, Helene 154 698 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik Wels, Otto 164, 545 Weiß, Bernhard 525 Weiß, Max 61, 107, 184, 204, 207–209, 302, 316, 350, 534 Westarp, Kuno Graf von 62–63, 149, 154, 161, 204, 338, 479, 488, 543, 553, 599 Wirth, Joseph 67, 154, 163, 171, 329, 345, 385, 410, 435, 485, 496–497 Wittstock, Gertrud 194 Wilucki, Helmut von 245–246 699 abkürzungsverzeIchnIs Abkürzungsverzeichnis ACDP Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad Adenauer- Stiftung, St . Augustin ADGB Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund AdR Akten der Reichskanzlei AdsD Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich Ebert-Stiftung, Bonn AfS Archiv für Sozialgeschichte BaK Bundesarchiv, Koblenz BaP Bundesarchiv, Potsdam BBMb Bayerischer Bauern- und Mittelstandsbund BfZ Bibliothek für Zeitgeschichte, Stuttgart BT Berliner Tageblatt BVP Bayerische Volkspartei CEH Central European History CSVD Christlich-Sozialer Volksdienst (Evangelische Bewegung) CSRP Christlich-soziale Reichspartei Darpa Deutsche Arbeitnehmerpartei DAZ Deutsche Allgemeine Zeitung DDP Deutsche Demokratische Partei DHP Deutsch-Hannoversche Partei DNAB Deutschnationaler Arbeitnehmerbund DNVP Deutschnationale Volkspartei DSP Deutsch-Soziale Partei DStP Deutsche Staatspartei DVFP Deutschvölkische Freiheitspartei DVP Deutsche Volkspartei FZ Frankfurter Zeitung HStW Hessisches Hauptstaatsarchiv, Wiesbaden HZ Historische Zeitung IAH Internationale Arbeiter-Hilfe KPD Kommunistische Partei Deutschlands; Spartakusbund KVP Konservative Volkspartei KVZ Kölnische Volkszeitung LV Liberale Vereinigung MA Mainzer Anzeiger MJ Mainzer Journal MT Mainzer Tageblatt NC Nationalliberale Correspondenz NDB Neue Deutsche Biographie, siehe Literaturverzeichnis NLV Nationalliberale Vereinigung NPZ Neue Preußische (Kreuz-) Zeitung NSDAP Nationalsozialistische Arbeiterpartei NSFP Nationalsozialistische Freiheitspartei PP Politische Plakate, siehe Literaturverzeichnis RF Die Rote Fahne 700 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik RFB Rotfrontkämpferbund RfH Reichszen tra le für den Heimatdienst RH Reichstags-Handbuch, siehe Literaturverzeichnis SA Sturmabteilung der NSDAP SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands UF Ursachen und Folgen, siehe Literaturverzeichnis UP Unsere Partei USPD Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands VB Völkischer Beobachter VNB Völkisch-Nationaler Block VNR Volksnationale Reichsvereinigung VRP Volksrechts-Partei, eigentlich: Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung VfZ Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte VZ Vossische Zeitung WP Wirtschaftspartei, eigentlich: Reichspartei des deutschen Mittelstands ZK Zentralkomitee 701 Anmerkungen Anmerkungen zu Kapitel 1 (Seite 13 bis 31) 1 Rohe, Wahlforschung, S. 39; vgl. Schumann, Nationalkultur, S. 21. 2 Steinbach, Kultur, S. 198; vgl. Iwand, S. 24−29; Schirmer, S. 16−65; Glück, S. 27−34. 3 Schirmer, S. 58. Schirmer analysiert anhand der Diskurse über politische Gedenk ta ge die Geschichtsvorstellungen, die Freund- und Feindbilder sowie die Vor stellungen vom „richtigen Staat“ bzw. von der Weimarer Re pu blik im Spiegel der überregionalen Tages- und Parteipresse. 4 Lehnert/Megerle, Identitäts- und Konsensprobleme, S. 90. 5 Sarcinelli, Wahlkampf, S. 7. 6 Bendikat, Wahlkämpfe, S.16; vgl. Rohe, Wahlen, S. 28; zur Begründung eines Ansatzes von historischen Forschungen zur politischen Kultur siehe Schumann, Nationalkultur, S. 19−25. 7 Bendikat/Lehnert, S. 103 f. 8 Feist/Liepelt, S. 176; vgl. Glück, S. 24. Zum modernen Wahlkampf und zu seinen Erscheinungsformen siehe allgemein die Arbeiten von Radunski; Wolf; sowie Sarcinelli, Wahlkampf. 9 Vgl. Rohe, Wahlen, S. 15. Folgt man Karl Rohe, so ist die Identifizierung von Wählerinteressen mit einer Partei aber „nicht einfach eine Frage von Parteiprogrammen, die ohnehin mehr der Integration der Mitglieder als der Wähler dienen, sondern eine Frage des wahrgenommenen Parteicharakters, der eine komplexe Größe darstellt und aus einer Vielzahl von realen und symbolischen ‚Politiken‘ gebildet wird“ (Wahlen, S. 25). 10 Berg-Schlosser/Schissler, S. 18. 11 Steinbach, Stand, S. 178. Dazu bedürfe es „einer gründlichen Darstellung des Wahlkampfverlaufs von der Kandidatennominierung über die mögliche Einflussnahme der Berliner Parteizen tra len, die Diskussion des regional zu verantwortenden Parteiprogramms, die Wahlkampftechnik (Verteilung der Flugblätter, Organisation der Wahlveranstaltungen, Entfachung von Pressekampagnen) bis hin zu Techniken der Wähleraktivierung“ (Ebd., S. 233). 12 Steinbach, Reichstagswahlen, S. 89; vgl. Rohe, Wahlforschung, S. 336 f.; zu den Fragestellungen, Methoden, Ansätzen und Zielen der historischen Wahlforschung siehe auch Büsch, S. 211− 261, sowie Steinbach, Reichstagswahlen, S. 93−99. 702 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 13 Kühne, Wahlrecht, S. 482. 14 Ebd., S. 543−544. 15 Vgl. Rohe, Wahlforschung, S. 335; Falter u. a., S. 121 f. 16 Berg-Schlosser, Kultur, S. 29. 17 So Steinbach, Zähmung, S. 18. Steinbach vergleicht die zwei Ebenen der Reichstagswahlkämpfe: Die nationale Ebene im Spiegel der überregionalen Berliner Hauptstadtpresse sowie die regionale, für die er exemplarisch das Fürstentum Lippe untersucht, das einen Reichstagswahlkreis bildete. 18 Rohe, Wahlanalyse, S. 340. Rohe selbst versuchte durch Langzeitstudien auf regionalgeschichtlicher Grundlage im Ruhrgebiet, die politisch-kulturellen Milieus näher zu bestimmen. 19 Lehnert/Megerle, Identität, S. 29. 20 Steinbach, Reichstagswahlen, S. 94; vgl. ders., Wahlforschung, passim; zum Komplex Wahlentwicklung und regionale politische Kultur auch Hennig/Kieserling über den Landkreis Kassel zur Wiemarer Zeit. Die querschnittartigen Wahlkampfbeschreibungen des englischen Nuffield-College liefern seit den 1950er-Jahren politologische Beiträge über nationale Wahlkämpfe (vgl. beispielhaft die Studie von Kitzinger über den Bundestagswahlkampf von 1957). Die umfangreiche und schwerpunktmäßig regional orientierte Forschung zu Bundestagswahlkämpfen nach 1949, die vor allem von der Politikwissenschaft geleistet wurde, kann hier nicht erörtert werden. Neuerdings wird in der deutschen Parteienforschung gegen die „Dominanz der gesamtstaatlichen Per spek tive“ eine Loslösung von der Fixierung auf die nationale Ebene gefordert, um die Wirklichkeit der Parteien sowohl „von oben“ als auch „von unten“ besser zu erfassen. Durch eine stärkere „Regionalisierung“ der Parteienforschung sollen die regionalen Disparitäten klarer herausgearbeitet werden; vgl. Schmitt, Parteien, S. 7−9; siehe auch Lösche, Parteien, S. 15−18. 21 Bendikat, Wahlkämpfe, S. 21. Ideal bleibt eine „kombinierte Untersuchung des überregionalen Wahlkampfes, wie er sich vor allem in der Presse niederschlägt, und der regional geprägten Sonderfaktoren“ (Steinbach, Stand, S. 185). 22 Bendikat/Lehnert, S. 103, Fn. 5; vgl. für den Kreis Düren bei Köln die Arbeit von Staatz; zu regionalen Traditionen im deutschen Parteiensystem siehe Schmitt, Parteien, S. 5−15. 23 MJ 113/13.5.1920: „Die Wahlparole des Zen trums“. 24 Vorwärts 154/30.3.1924: „Der Kampf um Berlin“; zur Bedeutung Berlins vgl. Haus, S. 161−264. 25 Vgl. Kühne, Wahlrecht, S. 539, wonach die Entwicklung des Wahlkampfstils im Deutschland des 20. Jahrhunderts eine „bemerkenswerte Mischung von Kontinuität und Wandel“ kennzeichnet. 26 Mommsen, Freiheit, S. 414 f. 27 Ebd., S. 462. 28 Paul, Aufstand, S. 149. 29 So der liberale Publizist Hellmut von Gerlach am 4.2.1928 (zit. nach: Holl/Wild, S. 202). 703 anmerkungen 30 Vgl. Kühne, Wahlrecht, S. 529. Das geringe In te res se an historischer Wahlkampfforschung in Deutschland erklärt Kühne damit, dass Wahlkämpfen „aufgrund der sozialmoralischen Fragmentierung der Wählerschaft eine ungleich geringere Bedeutung für die Wählerentscheidung“ gegeben werde als etwa in England (ebd.). 31 Bendikat, Politikstile, S. 482. 32 Crothers, S. 7. 33 Vgl. Kühne, Wahlrecht, S. 537−538. 34 Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 151. Neben dem nach wie vor unverzichtbaren Pionierwerk von Arthur Rosenberg sowie dem ereignis- und forschungsgeschichtlichen Überblick von Eberhard Kolb, der 1993 in dritter Auflage erschien, wurden als Gesamtdarstellungen zur Geschichte der Weimarer Re pu blik vor allem der 1989 veröffentlichte Band von Hans Mommsen, Freiheit, sowie die 1993 vorgelegte Synthese von Heinrich August Winkler, Weimar, herangezogen; siehe auch den Überblick von Gottfried Niedhart, der schwerpunktmäßig die „Einstellungen und Verhaltenswiesen von politischen und gesellschaftlichen Eliten“ der Weimarer Re pu blik beleuchtet (S. 10). 35 So explizit Orlow, Weimar Prussia, S. 154. 36 Bendikat/Lehnert, S. 102; vgl. Creekmore, S.3. 37 Paul, Aufstand, S. 17; siehe zur Wahlpropaganda der NSDAP auch die Arbeiten von Fischer, Wahlkampf, und Hackett; vgl. Falter, Hitlers Wähler, S. 340. 38 Vgl. Ruppert, Dienst, S. 25. 39 Vgl. Creekmore bzw. Hallgring. 40 Vgl. Ruppert, Dienst, S. 25. 41 Bendikat/Lehnert, S. 104. Die „forschungspragmatische“ Selbstbeschränkung von Bendikat/Lehnert auf das Medium der Tagespresse erscheint Kritikern ebenso als Manko wie das Fehlen einer ideologiekritischen Relativierung der Quellenaussagen (vgl. Günter Könke, Politische Identität [Rezension], in: IWK 4 [1989], S. 574 f.). 42 Stadel, S. 3. 43 Staatz, S. 6. 44 Stürmer, Koalition, S. 5; vgl. Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 147−157. 45 Peukert, S. 205; vgl. Winkler, Weimar, S. 604; Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 71 f.; Niedhart, S. 13 f. 46 Schirmer, S. 114; vgl. Schumann, Nationalkultur, S. 24. 47 Das Archiv des Deutschen Liberalismus in Gummersbach besitzt kein Wahlkampfmaterial der Weimarer Parteien (Schreiben Dr. Jürgen Frölich, Archiv des Deutschen Liberalismus, 16.2.1994). 48 Becker, Demokratie, S. 36. 49 Steinbach, Zähmung, S. 48; vgl. Schirmer, Mythos, S. 123−131; über Zeitungen als historische Quelle und die Distinktion von „genuinen“ und in der Presse „mediatisierten“ Ereignissen siehe Ackermann, passim; sowie Asmuss, S. 18−22; zum Komplex Presse und historische Wahlforschung siehe Steinbach, Zähmung, 704 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik S. 63−91; Stadel, S. 9−21; zur Weimarer Pressestruktur vgl. Fischer, Wahlkampf, S. 95−118; Fischer, Handbuch, S. 230−282 und 440−512. 50 Ruppert, Dienst, S. 23; vgl. Childers, Language, S. 338; Schulze, Anpassung, S. VII−VIII. 51 Lösche/Walter, SPD, S. 55; zum Stellenwert des „Wahlentscheidungsfaktors ‚Programmatik‘“ siehe Wolf, Wahlkampf und Demokratie, S. 107−114; Steinseifer/ Wolf, S. 69−75. 52 Siehe Becker, Demokratie, S. 31−36 und S. 12−20; vgl. Bendikat, Demokraten, S. 141. 53 Becker, Demokratie, S. 20−31, hier S. 28; vgl. Koszyk, Presse, S. 216−219; Asmuss, S. 54−60. 54 Vgl. ebd., S. 52−54. 55 Vgl. Mommsen, Freiheit, S. 262; Turner, Großunternehmer, S. 45; Koszyk, Presse, S. 135−159. 56 Plewina, S. 381 f.; zum Völkischen Beobachter siehe Asmuss, S. 39−43. 57 Weber, Wandlung I, S. 272−275; Koszyk, Deutsche Presse, S. 324 f.; Asmuss, S. 63−68. 58 Vgl. dazu Schulze, Vorwärts; siehe auch Asmuss, S. 60−63. Zur Kontrolle etwaiger Regionaleffekte wurden des Weiteren die Tageszeitungen der Stadt Mainz herangezogen, die zum Wahlkreis Hessen-Darmstadt gehörte und als „Hauptstadt der besetzten Gebiete“ bis 1930 im Blickwinkel der Reichspolitik stand, namentlich die Volkszeitung, das Organ der SPD für die Provinz Rheinhessen und die Mainspitze, das sechsmal wöchentlich in einer Auflage von knapp 17 000 erschien (vgl. Koszyk/Eisfeld, S. 159), sowie der liberale Mainzer Anzeiger, das zentrumsnahe Mainzer Journal und die deutschnationale Mainzer Tageszeitung. 59 Hagen, Plakat, S. 414. 60 Vgl. Kirchner, Flugblätter, S. 9. Über die Entwicklung des Flugblattes in Deutschland unterrichtet der zuerst 1922 von Karl Schottenloher unter dem Titel „Flugblatt und Zeitung“ veröffentlichte „Wegweiser durch das gedruckte Tagesschrifttum“. Gedruckte Reproduktionen von Flugblättern zur neueren deutschen politischen Geschichte sind selten (vgl. mit Beispielen aus der Geschichte der Arbeiterbewegung Achten/Krupke; aus der Weimarer Zeit siehe Buchstab u. a.; Wilpert, S. 164−177). Seit längerem liegt die linguistische Arbeit von Gabriele Wilpert über Weimarer Wahlflugblätter vor. Intensiv greift zudem der amerikanische Historiker Thomas Childers auf Flugblätter als Quelle für seine Untersuchungen zur Weimarer Parteiengeschichte zurück. 61 Brückel, S. 160. 62 Vgl. Wilpert, S. 141; Childers, Language, S. 342. 63 Kämpfer, S. 17. 64 Definitions- und Unterscheidungsversuche des Flugblattes als einer in Inhalt und Form knapper gehaltenen Flugschrift (vgl. etwa d‘Ester, Sp. 1041 f.; Hagelweide, S. 41; siehe auch Bliembach, S. 62 f.) erscheinen unzweckmäßig, da weder der Umfang noch die Aktualität des Inhalts, noch der zusätzliche Arbeitsvorgang des Heftens zwingende gattungstypische Merkmale darstellen. 705 anmerkungen 65 Opgenoorth, S. 107 f.; Boshof u. a., S. 255 f.; vgl. Brandt, S. 54−56; Scheurig, S. 34−37. 66 Vgl. Achten/Krupke, S. 1−4. 67 Eine Studie zur Propaganda der NSDAP vor 1933 versteht darunter die „theatralisch-ästhetische Inszenierung einer emotionsmächtigen Scheinwelt“ (Paul, Aufstand, S. 16); vgl. zum folgenden auch Schieder/Dipper, passim; Kämpfer, S. 21−26. 68 Bucher, Film, S. 523. 69 Vgl. Kämpfer, S. 41−42; sowie Hagen, passim; Buchbender/Schuh, S. 28−30. 70 Dazu Kämpfer, S. 99−103. Gabriele Wilpert, die die spezifische Sprache von Wahlflugblättern anhand von Beispielen aus der Weimarer Re pu blik untersucht, gelangt zu dem Ergebnis, dass das politische Flugblatt zwar in erster Linie eine publikationstechnisch abgrenzbare Textform darstellt, darüber hinaus aber auch einen besonderen Sprachstil besitzt. Ihr Hinweis auf die „ideologische Polysemie“ in der Flugblattpropaganda ist auch für die vorliegende Arbeit wichtig, insofern die Bedeutung eines Begriffes je nach politischem Standort des Senders variieren kann, was sie anhand von Beispielen wie „Freiheit“ oder „Sozialismus“ nachweist (vgl. S. 112 f.). 71 Zur Problematik siehe Falter u. a., S. 119−123. 72 Bosbach, Feindbilder, S. X−XI; vgl. Schirmer, Deutungsmuster, S. 39−48; zur Struktur und Funktion von Feindbildern in historischer Sicht vgl. Bernhardt, Voraussetzungen, passim. 73 Bernhardt, Voraussetzungen, S. 15. Anmerkungen zu Kapitel 2 (Seite 33 bis 43) 74 Neumann, S. 25; vgl. Steinbach, Legacies, S. 36−40; Winkler, Weimar, S. 15−19; zur Verfassungsstruktur des Kaiserreichs siehe auch Born, Reichsgründung, S. 12−25. 75 Steinbach, Kultur, S. 198; zur politischen Kultur vor 1914 siehe Stürmer, Reich, S. 95−119. 76 Nipperdey, Geschichte, S. 311 f.; zum Parteiensystem und zu den wichtigsten Wählerbewegungen bei Reichstagswahlen vor 1914 siehe ebd., S. 311−358 u. 514−575; Born, Reichsgründung, S. 25− 40; Baumgart, S. 122−126 u. 150−166; Ritter, Arbeitsbuch, S. 23−32 (dort, S. 38−43, auch die Reichstagswahlergebnisse); ders., Parteien, S. 10−29; zur sozialen Basis der Parteien ebd., S. 49− 84; zur Parteiorganisation Nipperdey, Organisation, besonders S. 396−402. 77 Vgl. Steinbach, Kultur, S. 210−214. 78 Wiesendahl, S. 344; zu den frühen Formen lokaler Parteiorganisationen wie den Wahlkomitees, Wählerversammlungen und Wahlvereinen vgl. Nipperdey, Organisation, S. 42−85. 79 Nipperdey, Geschichte, S. 500. 80 Ritter, Arbeitsbuch, S. 28. 706 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 81 Vgl. Nipperdey, Geschichte, S. 501−503, hier S. 503; zur Praxis und Bedeutung der Stichwahlen Schanbacher, S. 26−32; Fenske, Wahlrecht, 115−134; zum Wahlsystem und -recht vor 1914 siehe Nipperdey, Geschichte, S. 497−502; sowie Schanbacher, S. 23−47; Vogel/Schultze, S. 214−244; Ritter, Parteien, S. 33−42. 82 Steinbach, Reichstagswahlen, S. 100; zu Bismarcks Motiven bei der Einführung des allgemeinen Wahlrechts siehe ders., Zähmung, S. 18−30. 83 Steinbach, Zähmung, S. 30 f.; zur Rolle der Reichsregierung in den Wahlkämpfen siehe Ritter, Parteien, S. 42−48; zur Praxis der Reichstagsauflösung im Kaiserreich Umbach, S. 210−259. 84 Steinbach, Zähmung, S. 38; zum In te res senverbandssystem im Kaiserreich siehe Nipperdey, Geschichte, S. 576−595; Ullmann, S. 68−122; zur Wahlpolitik im Kaiserreich Suval, S. 242−257. 85 Steinbach, Zähmung, S. 1076; vgl. ausführlich ebd., S. 17−40; zur „Nationalisierung“ der Reichstagswahlkämpfe siehe auch Fairbairn, Elections, S. 22−30. 86 Vgl. Steinbach, Reichstagswahlen, S. 107−110. 87 Ders., Zähmung, S. 1078. 88 Ebd., S. 33−34. 89 Steinbach, Kultur, S. 204. 90 Ritter, Parteien, S. 23; vgl. zum folgenden ebd., S. 23−27. 91 Steinbach, Kultur, S. 210f; vgl. Nipperdey, Organisation, S. 91 f. 92 Vgl. Bendikat, Politikstile, S. 497−501, hier S. 501. 93 Vgl. Bertram, Reichstagswahlkampf, S. 556; Liebert, S. 278−282; vgl. zur Kandidatenaufstellung und zur Wahlagitation des Zen trums in der Reichstagswahl von 1871 Christoph Weber, „Eine starke, eng geschlossene Phalanx“. Der politische Katholizismus und die erste deutsche Reichstagswahl 1871, Essen 1992 (Düsseldorfer Schriften zur Neueren Landesgeschichte und zur Geschichte Nordrhein-Westfalens, Bd. 35). 94 Vorwärts 408/1.9.1930: „Wahlen im alten Berlin. Ein erfreuliches Kapitel Parteigeschichte“. 95 Schulze, Braun, S. 67 f. 96 Nipperdey, Organisation, S. 325. Im Protokoll des Parteitages von 1900 heißt es: „Das Lebenselement der Partei ist die Agitation, ihre Forderung die erste und vornehmste Aufgabe des Parteivorstandes“ (S. 7). 97 Vgl. zum Ethos der wilhelminischen SPD als „Stimmrechtsarmee“ Hodge, S. 167−172. 98 Nipperdey, Geschichte, S. 516. 99 Ebd., S. 518; vgl. ders., Organisation, S. 152−154. 100 Ders., Geschichte, S. 519 f. 101 Bertram, Reichstagswahlkampf, S. 559−566, hier S. 566. 102 Steinbach, Zähmung, S. 45. 103 Zu den „Reichsgründungswahlen“ vom März 1871 siehe ebd., S. 281−368; zur „normalen“ Wahl vom Januar 1874 siehe ebd., S. 371−416. 707 anmerkungen 104 Nipperdey, Geschichte, S. 395−398, Zitat S. 396; vgl. Steinbach, Zähmung, S. 513−725; Born, Reichsgründung, S. 128−129; zum konservativen Feindbild „Sozialdemokratie“ im Kaiserreich siehe Roller, Gefahr. 105 Zur Wahlbewegung vom Oktober 1881 siehe Steinbach, Zähmung, S. 731−846; zur Bedeutung der Reichstagswahl als politischer Wendepunkt ebd., S. 968−976; zum Antisemitismus als Feindbild im deutschen Kaiserreich siehe Bernhardt, Juden. 106 Nipperdey, Geschichte, S. 417. 107 Vgl. Fairbairn, Elections, S. 271−274. 108 Crothers, S. 240. 109 Nipperdey, Geschichte, S. 730 f. 110 Ward, S. 189; vgl. Crothers, S. 103−166. 111 Fricke, Regierungswahlkampf, S. 493−501. 112 Nipperdey, Geschichte, S. 731; zum Wahlausgang vgl. Crothers, S. 166−184. 113 Siehe dazu Bertram, Wahlen, 167−173; vgl. auch Groh, Integration, S. 265−289; zum Reichstagswahlkampf 1911/12 siehe auf regionaler Ebene Staatz, S. 13−34. 114 Bertram, Reichstagswahlkampf, S. 553−554. 115 Vgl. Ritter, Arbeitsbuch, S. 42. 116 Groh, Integration, S. 265; zum Wahlkampf der SPD auch Schulze, Braun, S. 151−155. 117 Vgl. Bertram, Reichstagswahlkampf, S. 555. Anmerkungen zu Kapitel 3 (Seite 45 bis 83) 118 „Wahlbegebenheiten einst und jetzt“, in: Graf, Erzählungen, S. 126. 119 Der Wahlkampf auf den Trümmern des Deutschen Reiches, S. 5. 120 Schirmer, S. 258; vgl. Sontheimer, Kultur, S. 454; Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 152. 121 Vgl. Lehnert/Megerle, Teilkulturen, Einleitung, S. 9 f.; zu den Begriffen „Milieu“, „Lager“ usw. siehe Falter, Wählerpotentiale, S. 282−284; zu den Wählerblöcken vgl. ebd., S. 286−292. Die Einteilung in politische Teilkulturen blieb nicht ohne Widerspruch, wobei Karl Rohe seine regionalhistorische Wahl- und Parteienanalyse in Deutschland nach 1867 anhand dreier „Großlager“ durchführt, dem sozialistischen, dem katholischen und dem nationalen. Ab 1928/29 beobachtet Rohe eine Radikalisierung der politischen Kultur mit dem Einbruch der NSDAP als neue Lagerpartei in das überlieferte Drei-Lager-System (vgl. Rohe, Wahlen, S. 121−163); siehe auch Winkler, Weimar, S. 295 f., der die Weimarer Re pu blik als eine „Klassengesellschaft im Übergang“ definiert, in der es trotz einer die Milieugrenzen überwindenden neuen Massenkultur noch Klassenkampf von „oben“ und „unten“ gegeben habe. 122 Lösche/Walter, SPD, S. 27; vgl. Schirmer, S. 70, wonach das Neue der politischen Kultur Weimar-Deutschlands gerade gewesen sei, dass sich keine „politischkulturelle Hegemonialmacht“ herausbildete. 123 Lehnert, Fragmentierung, S. 79. 708 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 124 Lehnert/Megerle, Identitäts- und Konsensprobleme, S. 90. 125 Nipperdey, Geschichte, S. 574. 126 Lehnert/Megerle, Teilkulturen, S. 15 f.; vgl. auch Megerle, Element, S. 219−249. 127 Vgl. Witt, Zerbrechen, passim. 128 Sontheimer, Kultur, S. 463−64. Grundsätzlich gilt der Hinweis von Hans-Gerd Schumann, „dass Politik trotz segmentierter Politischer Kultur symbolisches Handeln auf unitarisch Verbindenes ist“ (Schumann, Nationalkultur, S. 25). 129 Stürmer, Parteienstaat, S. 121; vgl. Winkler, Weg, S. 316. 130 Zit. nach: Reinhardt, S. 80; vgl. Mommsen, Freiheit, S. 224. 131 Winkler, Weimar, S. 98; vgl. Heinemann, Last, S. 385, wonach der „Kampf gegen die Kriegsschuldlüge“ die wesentliche, wenn auch antidemokratisch wirkende „Integrationsklammer der politischen Kultur Weimars“ gewesen sei. 132 Niedhart, S. 47. 133 Ebd., S. 36. 134 Funke, Re pu blik, S. 19. Thomas Childers hat schließlich vor dem Hintergrund der „Sonderweg“-Debatte auf die Rolle der beruflichen „Standes“-Ideologie als „the most reliable indicator of social self-image in german political culture“ hingewiesen (Childers, Language, S. 355). 135 Falter u. a., S. 119; zur sozialen Basis der Weimarer Parteien und ihrer Wählerschaft siehe ebd., S. 155−203; sowie ders., Wahlen, S. 484−495. 136 Falter u. a., S. 120; zu den wichtigsten Wählerbewegungen zwischen 1919 und 1933 siehe ebd., S. 15−22; ders., Hitlers Wähler, 24−41; Rohe, Wahlen, S. 147−163. 137 Vgl. Childers, Inflation, S. 418. 138 Neumann, S. 13; vgl. Bracher, Auflösung, S. 37−44; zum Weimarer Parteiensystem siehe Huber, Bd. 6, S.  175−304; Vogt, Parteien; Mommsen, Freiheit, S. 201−205; Bergsträsser, 197−230; Schulze, Weimar, S. 67−85; Möller, Weimar, 89−106; sowie Lösche, Parteien, S. 65−103. Wie bei der allgemeinen Weimar- Forschung ist die Anfangs- und Endphase der Re pu blik „wesentlich intensiver erforscht als die Parteigeschichte in der Mittelphase“ (Kolb, Weimarer Re publik, S. 170). Vgl. allgemein zur Problematik den Aufsatz von Dieter Hein: „Partei und Bewegung. Zwei Typen moderner politischer Willlensbildung“, in: HZ 263/1996, S. 69−97. 139 So Bracher noch 1965 in der Einleitung zu Neumann, S. 11. 140 Vgl. Mommsen, Freiheit, S. 202−205; Vogt, Versagen, passim. Die Weimarer Verfassung sprach nur an einer einzigen Stelle – und da in Paranthese – von ihnen, nämlich im Artikel 130, wo es heißt, dass die Beamten Diener der Gesamtheit seien, nicht einer Partei. 141 Lösche, Parteien, S. 67. 142 Zit. nach: Ebd., S. 10. 143 Neumann, S. 18−19; zur Unterscheidung von Massenintegrationspartei und Honoratiorenpartei siehe Lösche, Parteien, S. 19−22; zum Begriff der Partei siehe ebd., S. 11−15. 144 „Staatsbürger – man wirbt um Dich!“, S. 8−9. 145 FZ 546/24.7.1932: „Klare Fronten! Der Kernpunkt des Wahlkampfes“. 709 anmerkungen 146 Bericht über die Verhandlungen des ersten Parteitages der DDP, S. 11. 147 Vgl. Ullmann, S. 175; Ruppert, Dienst, S. 89. 148 Vgl. Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 73−91, hier S. 73; vgl. Winkler, Weimar, S. 597−599; siehe auch Stürmer, Koalition, S. 281: „Die Stabilität aller Koalitionen hing davon ab, dass sich die sozialen Kräfte im Vorfeld der Parteien zum Ausgleich bereit fanden. Dieser Zusammenhang bedingt zugleich das Dauerdilemma der Koalitionspolitik, das darin bestand, dass der Prozess der parlamentarischen Integration maßgeblich von nicht eigentlich politischen Gruppen beeinflusst wurde“. 149 Vgl. Palmer, S. 331. 150 Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 72. 151 Mommsen, Weimarer Re pu blik, S. 204; Jones, Liberalism, S. 478−479. 152 Vgl. Stürmer, Koalition, S. 91; Mommsen, Freiheit, S. 226−275. 153 Mommsen, Freiheit, S. 221; zur Koalitionspolitik 1926/28 siehe Winkler, Schein, S. 290−318. 154 Niedhart, S. 114. 155 Mommsen, Freiheit, S. 412; vgl. auch Flechtheim, Strategie, S. 48, wonach das von der Furcht vor der KPD motivierte Bündnis der SPD mit bürgerlichen Parteien die Weimarer Koalitionspolitik als „eine Fortsetzung der Burgfriedenspolitik von 1914“ erscheinen lasse. 156 Winkler, Weimar, S. 242−243; vgl. ähnlich Ruppert, Dienst, S. 412−413. 157 Mommsen, Freiheit, S. 219−220; vgl. Hodge, S. 177−178; Kluge, Verhältnis, S. 9−23; Gransow/Krütke, besonders S. 142−144. Allerdings gab es auch Kritiker der „Abstinenzpolitik“, etwa Otto Braun, der in Preußen seit 1920 erfolgreich eine Koalitionsregierung anführte; vgl. Winkler, Klassenkampf, S. 189−192. 158 Joos, Zen trumspartei, S. 156−157. 159 Falter/Bömermann, S. 118; zu den Hochburgen und Diasporagebieten der Weimarer Parteien siehe Falter u. a., S. 124−134; auch Rohe, Wahlen, S. 140−143. 160 Childers, Interest, S. 4; vgl. zu den Klein- und In te res senparteien der Weimarer Re pu blik Falter u. a., S. 49−61; Schumacher, Zersplitterung. 161 Schumacher, Mittelstandsfront, S. 27; zu den Mittelstandsprogrammen der Weimarer Parteien siehe ebd., S. 47−57; Winkler, Mittelstand, S. 121−139; Jones, Inflation, 143−166. 162 Lösche, Parteien, S. 65. 163 Winkler, Schein, S. 399; vgl. Mommsen, Freiheit, S. 219; Neumann, S. 28−41. Die Geschichte der Weimarer SPD ist seit der dreibändigen Synthese von Heinrich August Winkler über Arbeiter und Arbeiterbewegung umfassend erforscht. 164 Winkler, Schein, S. 149. 165 Siehe dazu Zarnsky, S. 188−296. 166 Lösche, Parteien, S. 70. 167 Vgl. Wette, Stimmzettel, S. 360−372; zur Wahlpolitik der Weimarer SPD Hodge, S. 173−185. 168 Schulze, Braun, S. 67 f. 710 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 169 Nipperdey, Organisation, S. 325. Im Protokoll des Parteitages von 1900 heißt es: „Das Lebenselement der Partei ist die Agitation, ihre Förderung die erste und vornehmste Aufgabe des Parteivorstandes“ (S. 7); vgl. zum Ethos der wilhelminischen SPD als „Stimmrechtsarmee“ Hodge, S. 167−172. 170 Zu den volksparteilichen Öffnungsversuchen der Weimarer SPD siehe Lösche/ Walter, SPD, S. 17−30; zur sozialen Basis der SPD vgl. Winkler, Schein, S. 346−350. Nachdem sie im Krieg auf eine Viertelmillion abgesackt und in der Revolution wieder auf über eine Million gestiegen war, stagnierte ihre Mitgliederzahl in den 1920er-Jahren bei dieser Marge. Während 1930 knapp zwei Drittel der Mitglieder als Arbeiter zu bezeichnen und damit deutlich überrepräsentiert waren – gegenüber zehn Prozent Angestellten, drei  Prozent Beamten, 17 Prozent Hausfrauen und zehn Prozent Sonstigen – lag der Anteil von Jugendlichen (unter 25 Jahren) bei knapp acht Prozent ungewöhnlich niedrig und stieg der Frauenanteil bis 1931 auf immerhin 23 Prozent. 171 Protokoll der Reichskonferenz, S. 71 f. 172 Ebd., S. 54; Vorwärts 232/6.5.: „Reichskonferenz der Sozialdemokratie“; Volkszeitung 119/25.5.1920: „Die sozialdemokratische Fraktion an die Wähler“. 173 Protokoll der Reichskonferenz, S. 65. 174 Druck des Görlitzer Programms in: Treue, S. 111−116; vgl. Winkler, Revolution, S. 446−450. 175 Vgl. dazu Winkler, Weimar, S. 179−185; Kluge, Verhältnis, S. 10−15; zur Vereinigung von Rest-USPD und MSPD siehe Krause, S. 254−262; Winkler, Revolution, S. 486−501. 176 Lösche/Walter, SPD, S. 64; zur sozialdemokratischen Teilkultur siehe Lehnert, Staatspartei; Schirmer, S. 78−80; Lösche/Scholing, S. 184−187; zum „sozialistischen Lager“ vgl. Rohe, Wahlen, S. 125−131. 177 Mommsen, Freiheit, S. 219 f. 178 Lösche/Walter, SPD, S. 64; zur sozialdemokratischen Teilkultur siehe Lehnert, Staatspartei; Schirmer, S. 78−80; Lösche/Scholing, S. 184−187; zum „sozialistischen Lager“ vgl. Rohe, Wahlen, S. 125−131. 179 Winkler, Schein, S. 326; vgl. dazu Lehnert, S. 231, der Winkler vor einer „chronischen Überschätzung des Einflusses von Programmaussagen in der Geschichte der Sozialdemokratie“ warnt; zum Verfassungsverständnis der Weimarer SPD siehe Steinbach, Reichsfeind, passim; Schneider, Staatsloyal, S. 57−78. 180 Heidelberger Programm der SPD (Druck in: Treue, S. 116−120; Dowe/Klotzbach, S. 215−224). 181 Zur Stellung der Weimarer SPD gegenüber Fragen des „Vaterlandes“ sowie zu „nationalen“ Aspekten in ihrer Propaganda siehe Groh/Brandt, S. 174−210; vgl. Heinemann, S. 248. 182 Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 74; zur SPD in der Stabilisierungsphase vgl. Winkler, Schein, S. 319−415. 183 Winkler, Mittelstand, S. 124−127; vgl. Speier, S. 17−27; Pyta, S. 429−438; zum Kieler Agrarprogramm vgl. Winkler, Schein, S. 334−342; Rupieper, S. 14−17; Leuschen-Seppel, S. 206−210. 711 anmerkungen 184 Hägermann, S. 716. 185 Vgl. Kluge, Verhältnis, S. 20−21. 186 Pyta, S. 505; zur Faschismusanalyse der SPD siehe ebd., S. 48−90; vgl. Wippermann, Analyse, S. 9−15. 187 Lehnert, Staatspartei, S. 112−113. 188 Vgl. Weiß, Organsiation, S. 364; Liebe, S. 146. 189 Druck in: Heilfron, S. 125−126. Zur Gründung, Politik und Entwicklung der DNVP siehe Liebe, S. 7−25, sowie Hertzman; Dörr, besonders S. 46−61; Neumann, S. 61−64; Vogt, Parteien, S. 144−146; zum Wahlkampf der DNVP 1919 siehe Hertzman, S. 32−59; Striesow, S. 44−63; Stupperich, S. 24−26; Gemein, S. 11−14. 190 „Monarchie oder Re pu blik“; „Fehlt uns die Demokratie?“, Flugblätter, HStW, 1152 (21); „Rettung für Volk und Vaterland“, Plakat (Druck in: Heilfron, S. 151−153); „An alle deutschen Mütter, Frauen und Jungfrauen!“, Flugblatt, HStW, 1152 (21); „Ist die deutschnationale Volkspartei eine wahre Volkspartei? Ja! Das zeigt ihr Programm“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1920 I. 191 Zum Kapp-Putsch und zu den Deutschnationalen vgl. Liebe, S. 51−61; Hertzman, S. 93−124. 192 „Deutsche Männer und Frauen!“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1920 I (Druck in: Liebe, S. 119− 121); zum Wahlkampf der DNVP auch Striesow, S. 233−242. 193 Vgl. Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 75; Neumann, S. 61. 194 Fricke II, S. 477. 195 Siehe dazu Ribhegge, S. 158−204; zum antidemokratischen Selbstverständnis der „nationalen“ Rechte in der Weimarer Re pu blik vgl. Sontheimer, Denken, S. 113−141. 196 Niedhart, S. 98. 197 Druck der Grundsätze von 1920 in: Liebe, S. 107−121; vgl. zum Parteiprogramm der DNVP ebd., S. 18−25; sowie Fricke II, S. 486−493. 198 Morsey, Untergang, S. 13. Zum Weimarer Zen trum siehe außer den Arbeiten von Morsey auch Ruppert, Dienst; sowie Hürten, Katholiken, besonders S. 86−119 und 160−178; Neumann, S. 41− 48. 199 Ruppert, Dienst, S. 413; vgl. zum Wahlverhalten der Katholiken bei Reichstagswahlen Horstmann; zur Problematik einer Konfessionspartei siehe auch Hehl, S. 238−242. 200 Vgl. Kotowski, passim; Schirmer, S. 81−82. 201 „Das Zen trum allein vereinigt alle Berufsstände“, Plakat (Druck in: PP, S. 57). 202 „Die Partei der Mitte, das Heil Deutschlands!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; zum Wahlkampf des Zen trums vgl. Morsey, DZP, S. 311−324; regional Stump, S. 39−43; Mick, S. 91−98. 203 Kotowski, S. 161. 204 Hürten, Katholiken, S. 89. 205 Siehe dazu Ruppert, Dienst, S. 409−419; vgl. Joos, Zen trumspartei, S. 159−160, demzufolge aus dem „zweifachen“ Wesen des Zen trums kein „‚unsittlicher‘ Neu- 712 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik tralismus“ gegenüber dem Staat erwuchs, kein „‚Weder-noch‘, sondern ein sittlich bedingtes ‚Sowohl als auch‘“. 206 Morsey, Untergang, S. 18. 207 Neumann, S. 45. 208 Ruppert, Dienst, S. 60−61. 209 Morsey, Untergang, S. 23. 210 Druck der Richtlinien vom Januar 1922 in: Mommsen, Parteiprogramme, S. 486−489; vgl. das so genannte Nationalpolitische und das Sozialpolitische Manifest der Zen trumsfraktion des Reichstags vom 21.1.1927 (Druck in: Ebd., S. 493−498). 211 Ruppert, Dienst, S. 418 f.; vgl. Kotowski, S. 160: „Als Sammlungspartei einer Konfession vereinigte sie [die Zen trumspartei] in sich alle soziale Gruppen und war daher als einzige deutsche Partei dazu befähigt, Koalitionen mit der Linken wie mit der Rechten einzugehen“. 212 Vogt, Parteien, S. 144; Schönhoven, BVP, S. 340; zum Verhältnis von Zen trum und BVP siehe Ruppert, Dienst, S. 306−315. 213 Schönhoven, BVP, S. 342. 214 Zum Föderalismus der BVP siehe Schönhoven, Volkspartei, besonders S. 22−28. 215 Druck in: UF IV, S. 142−144; zum Wahlkampf der KPD siehe Winkler, Revolution, S. 346−347. 216 Zur gut erforschten Geschichte der KPD siehe vor allem die Arbeiten von Weber und Flechtheim; vgl. auch Fowkes, S. 183−189; zur Haltung der Kommunisten gegenüber der Weimarer Re pu blik siehe zuletzt Keßler. 217 Vgl. Weber, Wandlung I, S. 300−328 u. 342−351; Flechtheim, S. 328−340; Neumann, S. 91 f. 218 Lösche, Parteien, S. 103; vgl. Weber, Kommunismus, S. 97−113; ders., Wandlung I, S. 280−293; Winkler, Weg, S. 595−602; zur Mitgliederentwicklung Weber, Wandlung II, S. 362 f. 219 Siehe dazu Winkler, Weimar, S. 150 f.; Weber, Wandlung I, S. 53−238; Winkler, Schein, S. 417− 465; zur Abhängigkeit der KPD von der Moskauer Komintern und dem Vorbildscharakter der Sowjetunion in der KPD siehe Weber, Wandlung I, S. 310−318; zur „ideologischen Bolschewisierung“ der KPD siehe ebd., S. 89−97 220 Neumann, S. 87; Schönhoven, Reformismus, S. 134; vgl. Gailus, S. 62, wonach die kommunistische Teilkultur „durch permanente Bewegung bestimmt [war], durch ein heroisches Pathos des Kampfes, durch unentwegte Agitation und Propaganda für die eigene ‚gute Sache‘, durch die Neigung zur scharfen, polarisierenden Politisierung, die vor keinem Bereich des alltäglichen Lebens halt machte“. 221 Druck des Aktionsprogramms in: Weber, Kommunismus, S. 86 f. 222 Druck in: Weber, Kommunismus, S. 102−105. 223 Zur „ultralinken“ Phase und Politik der KPD ab 1928/29 siehe Flechtheim, S. 248−288; Weber, Wandlung I, S. 239−247; Winkler, Schein, S. 661−698; Schönhoven, Reformismus, S. 132−139; Wieszt, 178−186; Wippermann, Analyse, 713 anmerkungen S. 67−73; zur ziemlich wirren Faschismusanalyse der KPD speziell Weber, Hauptfeind, S. 26−30; sowie Wippermann, Analyse, S. 76−79. 224 Neumann, S. 94. 225 „Von roten Ketten“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1921; vgl. Neumann, S. 60; Schulze, Braun, S. 329; zur Haltung der DVP zum Kapp-Lüttwitz-Putsch siehe Stresemann, Märzereignisse; Fricke II, S. 428−431. 226 Hartenstein, S. 205−206; zum Konkurrenzverhältnis der liberalen Parteien um 1920 siehe ebd., S. 123−127; „Deutsche Männer und Frauen, deutsche Jugend!“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1920 I; „1807 Tilsit – 1920 Versailler Vertrag!“ (Druck in: PP, S. 123); „Weg die Fessel“ (Druck in: ebd., S. 68). 227 Zit. nach: Treue, S. 128. Zur Geschichte der DVP liegt bislang keine Monographie vor, vielmehr wird sie im Rahmen des politischen Gesamtliberalismus behandelt siehe die Arbeiten von Jones, Liberalism; sowie Frye; vgl. auch Neumann, S. 54−61. 228 Vgl. ebd., S. 56. 229 Dazu besonders Döhn, S. 91−138. 230 Vgl. Fricke II, S. 414−421. 231 Lösche, Parteien, S. 89. 232 So Conrad Haußmann in der Nationalversammlung (zit. nach: Heilfron, S. 2940). 233 Vgl. Albertin, Liberalismus, S. 209−225; Schneider, DDP, S. 200−212. 234 Bendikat, Demokraten, S. 139 f. 235 Lösche, Parteien, S. 85; zur Desintegration des Liberalismus nach 1918 siehe Heß, S. 91−116; zur organisatorischen Struktur der DDP siehe Schneider, DDP, S. 57−77; Albertin, Liberalismus, S. 89−105; vgl. allgemein zur Geschichte der DDP auch die Arbeiten von Frye; Jones, Liberalism; Stephan, Aufstieg. 236 FZ 279/17.4.1920: „An das deutsche Volk!“ 237 Neumann, S. 51; vgl. Frye, S. 146−155; Bracher, Auflösung, S. 86−90. 238 Siehe Portner, S. 159 f. 239 Zum Abschneiden der DDP bei den Reichstagswahlen siehe Frye, S. 223−234. 240 Albertin, Parteien, S. 195; zur sozialen Struktur und Wählerbasis der DDP vgl. Falter u. a., S. 167 f.; Winkler, Wer wählte liberal; Langewiesche, S. 240−251. 241 Bendikat, Demokraten, S. 157 f. 242 So Stephan, Aufstieg, S. 225. 243 Druck in: Treue, S. 135−140. 244 Schustereit, S. 14. 245 Vgl. Schneider, DDP, S. 141−161; zum Begriff des „sozialen Kapitalismus“ ebd., S. 57−59. 246 Reichel, Ästhetisierung, S. 297. 247 Lehnert/Megerle, Teilkulturen, S. 22. 248 Paul, Sturm, S. 256; vgl. Kolb, Weimarer, Re pu blik, S. 107−119; Schulze, Weimar, S. 328−345; Mommsen, Freiheit, S. 322−336; zum Verhältnis von politischer Organisation und SA siehe Schieder, NSDAP, S. 148 f. 249 Vgl. dazu Schirmer, S. 86−88. 714 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 250 Vgl. Thamer, Verführung, S. 135; Winkler, Weimar, S. 463; Paul, Aufstand, S. 17; Stachura, Wendepunkt, S. 88, wonach erst das „unrühmliche Scheitern des ‚städtischen Plans‘“ im Mai 1928 eine strategische Wende ihrer Politik hin zu stärker nationalistischen und weniger antikapitalistischen Werbung auch um ländliche Wähler verursachte; laut Paul, Aufstand, S. 84−89, habe sich die NSDAP dagegen nach dem Mai 1928 gleichermaßen stärker auf die Arbeiterschaft und auf die Ausdifferenzierung der Zielgruppenpropaganda kon zentriert. 251 Vgl. Mommsen, Scheitern, S. 11; Lösche, Parteien, S. 94. Einen Überblick über zeitgenössische und moderne Erklärungsversuche der NSDAP-Wahlerfolge vor 1933 gibt Falter, Hitlers Wähler, 42−53. In den Reichstagswahlkämpfen bis 1932 präsentierte sich die NSDAP laut Gerhard Paul in erster Linie als Hoffnungsträger des „erwachenden Deutschland“. Nationalistische Themen sowie das Versprechen auf Überwindung der Klassengesellschaft spielten dem gegenüber während der „Kampfzeit“ nur eine sekundäre Rolle (Paul, Aufstand, S. 220). 252 Zum Programm und zu den Zielen der DVFP siehe Fricke II, S. 549−558; Wulff, S. 14−18. 253 Winkler, Weimar, S. 613; zum nationalsozialistischen „Sozialismus“-Begriff siehe am Beispiel von Goebbels jetzt Höver; sowie Mommsen, Sozialismus; Schieder, NSDAP, S. 143−145; Schulz, Aufstieg, S. 386−398; zur Entstehung und Entwicklung des antimarxistischen Feindbildes der NSDAP siehe Ristau, passim. 254 Falter, Wähler, S. 55; zur Sozialstruktur und „modernen“ Volksparteikonzeption der NSDAP siehe ders., Volkspartei, passim; zum sozialen Aktionsradius der NSDAP um 1929/30 vgl. Schulz, Aufstieg, S. 547−559; Mommsen, Freiheit, S. 354 f.; Schieder, NSDAP, S. 150−153; Falter/Kater, S. 157− 177. 255 Niedhart, S. 10. 256 Paul, Sturm, S. 255; vgl. Stachura, Wendpunkt, S. 70. 257 Druck in: Treue, S. 156−159; vgl. zur Programmatik der NSDAP vor 1933: Bracher, Auflösung, S. 110−117; Jäckel, Weltanschauung, S. 9−28; Broszat, Staat, S. 33−40; Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 110−111; Thamer, Verführung, S. 172−183; Schieder, NSDAP, S. 142, sieht in der NSDAP eine „ideologische ‚Omnibuspartei‘“, die wie ihr italienisches Vorbild „von allem etwas, bei Bedarf aber auch nur dies oder jenes programmatisch verkündete“. 258 Vgl. Winkler, Weimar, S. 612. Bei der Auswertung der Wahlplakate der NSDAP in den Reichstagswahlen 1928 bis 1932 gelangt Gerhard Paul zu folgender Feindbildhierarchie: Hauptgegner von 124 ausgewerteten Plakaten war zu 31,5 % der „Marxismus“ in Gestalt der SPD, gefolgt von ihren „bürgerlichen Bettgenossen“ Zen trum und BVP (8,1 %) sowie der „Reaktion“ in Gestalt der DNVP. Nur sechs der 124 Wahlplakate lassen sich nach Paul als „dominant antisemitisch“ klassifizieren. Die antisemitische Propaganda der NSDAP sei vielmehr eine Facette ihrer Agitation gegen die „Systemparteien“ geworden. Im Reichstagswahlkampf 1930 habe sie erstmals damit begonnen, ihre Propaganda nach Zielgruppen zu differenzieren. Hauptadressat blieb trotzdem das „geknechtete deutsche Volk“, 715 anmerkungen wichtigste Zielgruppe in 16 % der Wahlplakate die Arbeiter, gefolgt von den Bauern und dem sonstigen Mittelstand (vgl. Paul, Aufstand, 217−220). 259 Eike Hennig, Ein politischer Imagekünstler, in: Das Parlament vom 10.5.1991. 260 Falter, NSDAP, S. 45; Schieder, NSDAP, S. 146; zur Wahlkampfführung und den Propagandainhalten der NSDAP vor 1933 siehe im einzelnen die Arbeiten von Paul, Aufstand; Hackett; Childers, Nazi Voter; Fischer, Wahlkampf. 261 Vgl. Paul, Aufstand, S. 256; Bessel, S. 27. 262 Paul, Aufstand, S. 257 f. Anmerkungen zu Kapitel 4 (Seite 87 bis 177) 263 VZ 164/5.4.: „Wie werden wir am 4. Mai wählen?“; Germania 163/2.5.: „Die Wahlhandlung am 4. Mai“; FZ 872/21.11.1924: „Wegweiser für die Reichstagswahl“; VZ 119/19.5.1928: „Kleines Wahlkompendium“. 264 Klöcker, Reichstagswahl, S. 13; vgl. Germania 197/9.5.1920: „Termine zur Reichstagswahl“. 265 Schreiben Kaisenbergs an Reichsminister des Innern vom 11.2.1928 betr. Wahltermin für eine Neuwahl des Reichstags, BaP, R 1501, Nr. 25164; zur Wahlbewerbung und zu den Wählerverzeichnissen vgl. Braunias, S. 142−168. 266 Polizeiliche Behandlung von Versammlungen, Druckschriften und Plakaten unter Berücksichtigung der Vorschriften für die Wahlzeit, nach dem Runderlaß des preußischen Innenministers vom 23.3.1928, hrsg. von Polizeipräsident Dr. Menzel, Magdeburg 1928; vgl. VZ 91/15.4.1928: „Ein Ratgeber für den Wahlkampf “. 267 DAZ 158/3.4.1924: „Schutz der Wahl“. 268 Braunias, S. 289. 269 Übersicht über die Kosten bei den Reichswahlen und -abstimmungen [März 1926], BaP, R 1501, Nr. 25154. Die Kosten der Reichspräsidentenwahl 1925 betrugen zum Vergleich 4,1 Millionen, die für Volksbegehren und Volksentscheid zur „Fürstenenteignung“ insgesamt 2,5 Millionen. Mark (vgl. ebd., Nr. 25156; Jung, Demokratie, S. 117). 270 Kosten zur Durchführung der Reichstagswahl 1930; Haushalt des Reichswahlleiters (1922− 1926), BaP, R 1501, Nr. 25178 u. 14520−21; NPZ 195/24.4.1928: „Wieviel kostet dem Reich eine Reichstagswahl?“; FZ 648/31.8.: „Die Kosten der Reichstagswahl“; NPZ 226/13.8.1930: „Die Kosten der Reichstagswahl für Berlin“. 271 Braunias, S. 291 f. 272 VZ 164/5.4.1924: „Wie werden wir am 4. Mai wählen?“; zu den Wahlbehörden siehe Braunias, S. 134−139; zum Abstimmungsverfahren ebd., S. 168−191. 273 MA 243/28.10.1924 „Der Reichswahlleiter und seine Arbeit“. 274 DAZ 230/18.5.1928: „Im Großen Hauptquartier der Reichstagswahl“; VZ 129/16.3.1924: „Der Reichswahlleiter“; Volkszeitung 208/10.9.1930: „Das Hauptquartier der Wahlschlacht“. 716 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 275 Vorwärts 236/20.5.: „Es lebe die Sozialdemokratie“; vgl. DAZ 236/22.5.1928: „Die Quelle der tausend Stimmen“. 276 Rundschreiben der DNVP-Hauptgeschäftsstelle 70/15.5.1928, BaP, R 8005–68. 277 Vgl. Durchführung der Reichstagswahl 1930, BaP, R 1501, Nr. 25176. 278 Wahlbeschwerden bei der Reichstagswahlen 1928, BaP, R 1501, Nr. 25167; Unregelmäßigkeiten und Beschwerden bei der Durchführung der Reichstagswahl 1930, ebd., Nr. 25179. 279 NPZ 200/29.4.: „Gültige und ungültige Zettel“; Germania 136/14.4.: „Der neue Reichstagswahlstimmzettel“; VZ 213/5.5.1924: „Die Erfahrungen mit dem Stimmzettel“; vgl. Nipperdey, Geschichte, S. 498. Die Einführung des amtlichen Stimmzettels war der Germania Anlass, die „Geschichte des Wählens“ zu erforschen, von dem Ostrakismos der Griechen und dem römischen „itio in partes“, über die so genannte Ballotage, dem Abstimmen mit schwarzen und weißen Kugeln in der Frühzeit des Parlamentarismus, bis hin zum „Hammelsprung“ in den Parlamenten der Gegenwart und dem jetzigen Modus nach amerikanischem Vorbild: „Scherbe, Kugeln und Papier! Eine Wandlung des Stimmzettels, die ein phantastisches Gemüt zu utopistischen Schlüssen reizen könnte“, etwa über zukünftige „elektrische Abstimmungen“ (Germania 504/18.11.1924: „Geschichte des Wählens“). 280 „Nachtrag zum Leitfaden für Wahlorganisatoren und Wahlredner“, Flugschrift, BfZ, Flugblattsammlung; vgl. Rundschreiben des Reichsministers des Innern an Länderregierungen vom 5.11.1924 betr. Stimmzettel für die Reichstagswahl, BaP, R 1501, Nr. 14715. 281 FZ 345/8.5.1928: „31 Reichswahlvorschläge zugelassen“. 282 RF 112/13.5.: „5 Finger hat die Hand“; Vorwärts 236/20.5.1928: „Die Glocke schlägt Eins“; NC 200/2.12.: „Liste 5“; Germania 527/2.12.1924: „Dein Stimmzettel zeigt die Liste der Zen trumspartei an 3. Stelle“. 283 „Nachtrag zum Leitfaden für Wahlorganisatoren und Wahlredner“, BfZ, Flugblattsammlung. 284 Vgl. Vorwärts 176/6.4.1920: „Auftakt zu den Wahlen. Aufstellung der Wählerlisten“; Volkszeitung 85/11.4.1928: „Der Aufmarsch“; VZ 197/18.8.1930: „Der Aufmarsch zur Wahl“. 285 Sonntag, Lehren, S. 474; vgl. ähnlich Braunias, S. 223−224. 286 Vorwärts 408/1.9.1930: „Wahlen im alten Berlin. Ein erfreuliches Kapitel Parteigeschichte“. 287 Vgl. z. B. für die DDP die Schilderungen bei Stephan, Aufstieg, S. 170−172 (Reichstagswahl Juni 1920), S. 259−260 (Mai 1924), S. 278−280 (Dezember 1924) und S. 383 f. (Mai 1928); für die DVP siehe Hartenstein, S. 211−223; NC 69/18.4.1928: „Die Kandidaten der DVP nach ihrer Berufsstellung“. 288 Protokoll der Reichskonferenz der SPD von 1920, S. 26; vgl. Winkler, Revolution, S. 701. 289 Vgl. Ruppert, Dienst, S. 55−57 u. 89; Germania 165/20.4.1920: „Reichsauschuß der Zen trumspartei“. 717 anmerkungen 290 Sitzung des Geschäftsführenden Ausschusses der DDP vom 23.12.1918 (zit. nach: Wegner, S. 8); vgl. Rundschreiben der Reichsgeschäftsstelle vom 22.6.1923 an die Wahlkreisvorsitzenden: BaK, Nachlass Erkelenz, 110, f. 23. 291 Vorwärts 154/30.3.1924: „Der Kampf um Berlin“; vgl. Vorwärts 408/1.9.1930: „Wahlen im alten Berlin“; MA 87/24.4.: „Unübersichtlicher Reichstagswahlkampf “; DAZ 202/30.4.: „Rund um die Wahlen“; BT 202/29.4.: „Eindrücke von einer Wahlreise. Zersplitterung und Unklarheit“; Germania 141/17.4.1924: „Der Aufmarsch der Parteien“. 292 Bracher, Auflösung, S. 531. 293 Falter u. a., S. 24; zum (Reichstags-)Wahlrecht und den diesbezüglichen Reformbestrebungen siehe ebd., S. 23−31; Jesse, S. 50−75; Schanbacher, S. 66−89; Vogel/Schultze, S. 244−258; zur Weimarer Reichsverfassung vgl. den Überblick von Richter, Reichsverfassung; sowie Niedhart, S. 39−43. 294 Eyck I, S. 100; vgl. auch Braunias, S. 221−247. 295 Winkler, Weimar, S. 106; vgl. Kolb, Weimarer Republik, S. 55. 296 Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 11; zu den Ausgangs- und Rahmenbedingungen für die Parteien siehe ebd., S.  9−16; ders., Kaiserreich; Schulze, Weimar, S. 171−181. 297 Siehe dazu Rohe, Wahlen, S. 121−125. 298 Zit. nach: Hartenstein, S. 61; zum Wahlkampf siehe Winkler, Weimar, S. 64−66; ders., Revolution, S. 135−151; Möller, Weimar, S. 79−89; Lehnert, Propaganda; auf regionaler Ebene jetzt auch Staatz, S. 43−64. 299 Vgl. Schulze, Weimar, S. 182, wonach der Wahlkampf „von den Parteien, die ihre Organisationen in der Mehrzahl erst aufbauen mußten, auch nicht sehr intensiv“ geführt worden sei. 300 Vorwärts 208/4.5.1924: „Berlin am Wahltage“. 301 Brückel, S. 161. 302 FZ 28/19.1.1919: „Der Wahltag in Berlin“. 303 Wahlhandbuch, S. 3. 304 Volkszeitung 12/15.1.1919: „Die jungen Wähler!“ 305 Vgl. Heilfron, S. 155−162; siehe auch unten Kapitel B.II. 306 MA 2/3.1.1919 : „Die Wahlen gestattet“; vgl. MA 284/6.12.1918: „Bürger und Bürgerinnen!“; Druck der Gründungs- und Wahlaufrufe der bürgerlichen Parteien in: Ritter/Miller, Revolution, S. 296−319. 307 FZ 23/16.1.1919: „Frankfurt, 16. Januar“; vgl. Hartenstein, S. 66. 308 Volkszeitung 1/2.1.1919: „Kundgebungen der neuen Reichsregierung“. 309 Volkszeitung 8/10.1.1919: „Wähler, Wählerinnen!“ 310 „Die Ketten der politischen Unterdrückung sind zerbrochen“ (Druck in: Heilfron, S. 145−147); zur Politik der USPD 1918/19 siehe Krause, S. 113−123 und 172−186. 311 Morsey, DZP 1917−1923, S. 136. 312 Wahlaufruf des Zen trums (Druck in: Heilfron, S. 136  f.); vgl. Germania 544/21.11.1918: „Zen trum und die politische Neuordnung“. 313 Vgl. Morsey, DZP 1917−1923, S. 141. 718 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 314 MJ 17/21.1.1919: „Wahlergebnisse des 19. Januar!“; zum Wahlkampf des Zentrums 1918/19 vgl. Hehl, S. 140−143; Morsey, DZP 1917−23, S. 133−142; regional Mick, S. 59−66; Stump, S. 29−31. 315 Zit nach: Heilfron, S. 132−134; vgl. Wahlhandbuch, S. 34−36. 316 Vgl. Hartenstein, S. 59−63. 317 Vgl. Portner, S. 151. 318 So Otto Nuschke auf dem ersten Parteitag der DDP im Juli 1919 (Bericht, S. 9). 319 BT 638/14.12.1918: „Wahlaufruf der DDP“ (Druck in: Heilfron, S. 140−142); zum Wahlkampf der DDP siehe Frye, S. 59−70; regional Mick, S. 66−69. 320 MA 9/11.1.1919: „Männer und Frauen von Stadt und Land!“ 321 Vgl. Weiß, Organsiation, S. 364; Liebe, S. 146. 322 Gründungsaufruf der DNVP vom 24.11.1918 (zit. nach: Liebe, S. 107); zum Wahlkampf der DNVP siehe Hertzman, S. 32−59; Striesow, S. 44−63; Stupperich, S. 24−26; Gemein, S. 11−14. 323 Druck in: Heilfron, S. 125−126. 324 „Monarchie oder Re pu blik“; „Fehlt uns die Demokratie?“, Flugblätter, HStW, 1152 (21); „Rettung für Volk und Vaterland“, Plakat (Druck in: Heilfron, S. 151−153); vgl. Striesow, S. 60−63. 325 „An alle deutschen Mütter, Frauen und Jungfrauen!“, Flugblatt, HStW, 1152 (21); „Ist die deutschnationale Volkspartei eine wahre Volkspartei? Ja! Das zeigt ihr Programm“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1920 I. 326 Bracher, Weimarer Re pu blik, S. 124. 327 Vgl. Weiß, Organisation, S. 371; zum Wahlausgang siehe Winkler, Weimar, S. 69−71; Schulze, Weimar, S. 182 f.; Morsey, DZP 1917−1923, S. 143−149; regional siehe z. B. für Trier Mick, S. 71−76. 328 Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 16 f.; vgl. zur Koalitionspolitik und zu den Regierungsbildungen bis 1924 in der Anfangsphase der Re pu blik überblicksartig Stürmer, Koalition, S. 24−31; auch Arns, besonders S. 155−177. 329 Zur Vorgeschichte, zu den Märzereignissen und zum Wahlkampf vgl. Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 37−41; Winkler, Weimar, S. 118−139; auf regionaler Ebene auch Staatz, S. 68−88. 330 Vorwärts 174/4.4.1920: „Wähler und Wählerinnen!“; zum Wahlkampf der SPD vgl. Winkler, Revolution, S. 344−345; Kastning, S. 41−45. 331 Protokoll der Reichskonferenz, S. 71 f. 332 Ebd., S. 54; Vorwärts 232/6.5.: „Reichskonferenz der Sozialdemokratie. Wahlkundgebung“; Volkszeitung 119/25.5.1920: „Die sozialdemokratische Fraktion an die Wähler“. 333 Protokoll der Reichskonferenz, S. 65. 334 Vorwärts 202/20.4.: „Mehrheitler, Unabhängige und Wahlkampf “; 244/13.5.: „Die Parteien im Wahlkampf “; 276/1.6.1920: „Unabhängige und Koalition“. 335 „Der Feind steht rechts!“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1920 I (Druck in: Achten/Krupke, S. 115 f.); Vorwärts 194/16.4.: „Sozialdemokratie und Koalition“; 241/11.5.: „Die Wahlparole des Zen trums ‚Der Feind steht rechts und links‘“; 719 anmerkungen 271/29.5.: „Putsch und Wahlen“; 274/31.5.1920: „Schützt die deutsche Re publik!“ 336 Druck in Auszügen: UF IV, S. 142−144; zum Wahlkampf der KPD siehe Winkler, Revolution, S. 346 f. 337 Schultheß 1920, S. 108; „Denkt daran!“, Plakat der USPD (Druck in: PP, S. 129). 338 „Reichstagswähler in Stadt und Land!“, Flugblatt, HStW, 1152 (22); „Wähler in Stadt und Land – Männer und Frauen!“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1920 I. 339 „Das Zen trum allein vereinigt alle Berufsstände“, Plakat (Druck in: PP, S. 57). 340 „Die Partei der Mitte, das Heil Deutschlands!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung 341 Zum Wahlkampf des Zen trums vgl. Morsey, DZP 1917−1923, S. 311−324; regional Stump, S. 39−43; Mick, S. 91−98. 342 MJ 113/13.5.1920: „Die Wahlparole des Zen trums“. 343 Germania 186/3.5.: „Anhänger und Freunde des Zen trums!“; 200/11.5.1920: „Zen trum und Koalition“. 344 Zum Kapp-Putsch und zu den Deutschnationalen vgl. Liebe, S. 51−61; Hertzman, S. 93−124. 345 „Deutsche Männer und Frauen!“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1920 I (Druck in: Liebe, S. 119− 121); zum Wahlkampf der DNVP auch Striesow, S. 233−242. 346 „Von roten Ketten“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1921; vgl. Neumann, S. 60; Schulze, Braun, S. 329; zur Haltung der DVP zum Kapp-Lüttwitz-Putsch siehe Stresemann, Märzereignisse; Fricke II, S. 428−431. 347 Hartenstein, S. 205 f.; zum Konkurrenzverhältnis der liberalen Parteien um 1920 siehe ebd., S. 123−127. 348 „Zusammenschluß des Bürgertums in der DVP!“, Flugblatt, HStW, 1152 (22). 349 „Deutsche Männer und Frauen, deutsche Jugend!“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1920 I; „1807 Tilsit – 1920 Versailler Vertrag!“ (Druck in: PP, S. 123); „Weg die Fessel“ (Druck in: ebd., S. 68). 350 MA 123/5.6.1920: „Wahlrecht – Wahlpflicht“. 351 FZ 279/17.4.1920: „An das deutsche Volk!“. 352 Vorwärts 244/13.5.1920: „Die Parteien im Wahlkampf “. 353 Karrenbach, S. 339. 354 Germania 240/7.6.1920: „Der Wahltag“. 355 Zum Wahlausgang für die DNVP siehe Striesow, S. 242−260; allgemein auch Ritter, Kontinuität. 356 Zur Analyse der Juniwahlen 1920 siehe Winkler, Weimar, S. 139−140; Schulze, Weimar, S. 222− 224, für ihn „eines der schwarzen Daten der deutschen Geschichte“. 357 Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 41. 358 Vorwärts 287/7.6.: „Vormarsch der Reaktion“; 288/8.6.1920: „Lehren für die Partei“. 359 Troeltsch, S. 141−144, hier S. 144 (zuerst in: Der Kunstwart vom 1.7.1920). 360 Vgl. Winkler, Weimar, S. 222. 720 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 361 KVZ 139/21.2.: „Die Reichstagswahl. Beschleunigung der Vorarbeiten“; vgl. Rundschreiben der Reichsgeschäftsstelle der DDP 3/22.2.1924, BaK, Nachlass Dietrich, 217, f. 11−19. 362 Stenographische Berichte des Reichstags, Bd. 361/12513D; vgl. KVZ 155/27.2.: „Reichstagsauflösung in Sicht“; 160/29.2.1924: „Eine Initiative des Reichstags für frühe Neuwahlen“. 363 Druck der Auflösungsverordnung in: Huber, Dokumente III, S. 161; vgl. dazu unter verfassungsrechtlichen Aspekten Umbach, S. 285−289; zum Presse-Echo siehe FZ 198/14.3.: „Auflösung des Reichstages“; Germania 83/14.3.1924: „Der Reichstag aufgelöst“. 364 DAZ 177/13.4.1924: „David Lloyd George: Drei schicksalsschwere Wahlen“. Die Festsetzung der Reichstagswahlen auf einen Termin genau eine Woche vor den Wahlen in Frankreich war auch nach Ansicht des liberalen Publizisten Hellmut v. Gerlach ein „schlechter Startschuß“ für den Reichstagswahlkampf (Bericht vom 5.3.1924; Druck in: Holl/Wild, S. 106); Germania 74/8.3.: „Auflösung und Neuwahl! Die Frage des Wahltermins“; NPZ 126/15.3.1924: „Reichstagswahlen am 4. Mai“. 365 Bendikat/Lehnert, S. 103. 366 KVZ 231/26.3.: „Parteifreunde des Zentrums am Rhein! Das Volk hat das Wort. Der Wahlkampf beginnt!“; Vorwärts 148/27.3.: „Aufmarsch der Industriekapitäne“; 153/30.3.: „Die zweite Woche des Wahlkampfes“; RF 23/27.3.1924: „Der Wahlkampf beginnt. Massenversammlungen und Demonstrationen“. 367 Vgl. VZ 143/24.3.: „Die Wahlposaunen“; BT 155/1.4.1924: „Worte und Taten“. 368 Vgl. Germania 100/24.3.1924: „Der Reichskanzler vor seinen Wähler“. 369 KVZ 231/26.3.: „Parteifreunde des Zen trums am Rhein!“; MJ 47/25.2.1924: „Zen trum und kommende Reichstagswahl“; vgl. Ruppert, Dienst, S. 57. 370 DAZ 157/2.4.: „Parteitagung und Parteitaktik“; NPZ 156/1.4.1924: „Deutschnationaler Parteitag“; vgl. Liebe, S. 77; Der fünfte Parteitag der DVP, Tagesordnung und Protokoll, BaK, R 45 II, 28, f. 34. 371 Volkszeitung 73/26.3.:„Verlegung des Parteitages der VSPD“; DAZ 145/26.3.: „Angst vor dem Parteitag. Sozialdemokratische Schiebung“; FZ 262/6.4.1924: „Demokratischer Parteitag“. 372 NPZ 198/28.4.: „Die Reichsregierung als sozialdemokratischer Wahlagitator“; DAZ 198/28.4.1924: „Die Presse zum Wahlaufruf der Reichsregierung“. 373 Vorwärts 198/27.4.: „Frei nach außen – frei nach innen! Ein Wahlaufruf der Regierung und unsere Antwort“; FZ 315/28.4.1924: „Der Wahlaufruf der Reichsregierung. Entrüstung in der Rechtspresse“. 374 Vgl. Wippermann, Propaganda, S. 154−160, hier S. 159. 375 Zum In te res senverbandssystem in der Weimarer Re pu blik allgemein Ullmann, S. 124−182; vgl. Brunner, besonders S. 226−475; zum Verhältnis Staat und Verbände vgl. Blaich, Staat, S. 57−96. 376 Stenographische Berichte des Reichstags 361/12825C; NPZ 126/15.3.: „Reichsrat und Osterwoche“; Vorwärts 159/3.4.: „Wahlkampf und Karwoche“; Germania 83/14.3.1924: „Die Wahlagitation in der Karwoche“. 721 anmerkungen 377 MA 76/29.3.1924: „Wahlabkommen in Groß-Berlin“. 378 Vorwärts 177/13.4.1924: „Gegen den Radau-Wahlkampf “. 379 FZ 304/24.4.: „Ein unzeitgemäßes Presseverbot“; DAZ 204/1.5.: „Eine Verordnung des Reichspräsidenten“; MA 76/29.3.1924: „Zeitungsverbote“; vgl. Ministerbesprechung der Reichsregierung vom 9.4.1924 (Druck in: AdR Marx I/II, S. 549); zu den Parteiverboten siehe Huber VI, S. 153−155. 380 Germania 163/1.5.: „Am Ende des Wahlkampfes“; NPZ 188/20.4.: „Ludendorff gegen die Verwillderung des Wahlkampfes“; FZ 324/1.5.1924: „Der Konkurrenzkampf unter den Parteien der Rechten“. 381 Vorwärts 145/26.3.: „Politische Verwilderung“; 164/6.4.: „Die dritte Woche des Wahlkampfes“. 382 Vgl. Rosenhaft, KPD, S. 420−421; auch Striefler, S. 305−380. 383 VB 105/5.5.1928: „Hochsaison für marxistische Mörder“; vgl. Hennig, Gewalt, S. 111 f. 384 Merkl, S. 425 f.; vgl. Bessel, Kriegserfahrungen; Mosse, Brutalisierung. 385 Vorwärts 164/6.4.1924: „Völkisch-kommunistische Wahlschlacht“. 386 DAZ 188/22.4.: „Blutiger Osterzwischenfall“; 194/25.4.: „Wahlschlachten“; Germania 158/29.4.: „Blutige Wahlversammlungen“; MA 94/2.5.1924: „Neue blutige Zusammenstöße“. 387 FZ 330/3.5. „Ein politischer Mord in Berlin“; NPZ 205/2.5.: „Der 1. Mai. Blutige Zusammenstöße“; 207/3.5.: „Der blutige Wahlzwischenfall in Köpenick“; DAZ 206/2.5.1924: „Im Wahlkampf erschossen“. 388 Vorwärts 204/1.5.1924: „Maibanner im Wahlkampf voran!“ 389 Vorwärts 210/5.5.: „Der Wahltag in Berlin“; NPZ 211/5.5.: „Blutige Zwischenfälle“; Germania 165/3.5.1924: „Der letzte Wahlappell des Reichskanzlers“; „Von Nachtgestalten und Wahlplakaten“. 390 FZ 319/29.4.1924: „Wahlkampf in Berlin“. 391 DAZ 198/28.4.1924: „Die Parteien im Endkampf “. 392 DAZ 208/3.5.1924: „Vor der Entscheidung des 4. Mai“. 393 NPZ 209/4.5.: „Der Tag der Entscheidung“; vgl. DAZ 209/4.5.1924: „Schlussakt des Wahlkampfes. Höhepunkt der Agitation“. 394 Germania 168/5.5.1924: „Bilder von der Wahl“. 395 BT 213/5.5.1924: „Der Verlauf des Wahlsonntags“. 396 NPZ 211/5.5.: „Die Wahlen in Berlin“; Germania 168/5.5.: „Ruhiger Verlauf im ganzen Reich“; FZ 334/5.5.: „Der Wahltag im Reich“; Vorwärts 210/5.5.: „Der Wahltag in Berlin“; DAZ 210/5.5.: „Störungen und Zwischenfälle am Wahltag“; VZ 213/5.5.1924: „Der Wahltag in Berlin“. 397 Siehe dazu unten Kapitel 7. 398 Vgl. Ministerbesprechung vom 21.10.1924 (zit. nach: AdR Marx I/II, Bd. 2, S. 1132 f.). 399 MA 238/22.10.1924: „Einleitung des Wahlkampfes. Der Reichskanzler über die Krise und die Auflösung“; zur Auflösung siehe Umbach, S. 290; Stürmer, Koalition, S. 63 f. 722 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 400 Volkszeitung 242/21.10.: „Der Reichstag aufgelöst“; Vorwärts 505/25.10.1924: „Warum wurde der Reichstag aufgelöst?“. 401 NPZ 517/2.11.1924: „Zwei Reichstags-Auflösungen“. 402 VZ 564/23.10.1924: „Die Wand“. 403 MT 239/22.10.: „Der Auftakt zum Wahlkampf. Die deutsche Presse zur Reichstagsauflösung“; 244/28.10.1924: „Vom 4. Mai zum 7. Dezember“. 404 Rundschreiben 10/28.10.1924 der DDP-Reichsgeschäftstelle an Wahlkreisvorsitzende usw., BaK, Nachlass Dietrich, 219, f. 255−261. 405 NC 172/21.10.: „Zur Frage der preußischen Wahlen“; Germania 454/19.10.1924: „Reichstags- und Landtagswahlen?“. 406 VZ 504/23.10.: „Sozialdemokratische Vorbereitungen“; MA 239/23.10.1924 „Die ersten Wahlparolen“. 407 Druck in: AdR Marx I/II, Bd. 2, S. 1134; zum Presse-Echo Germania 458/22.10.: „Eine Kundgebung der Reichsregierung“; Vorwärts 498/22.10.1924: „Ein Aufruf der Reichsregierung“. Nur die Nationalsozialisten dankten der Reichsregierung diesmal für die „Unverfrorenheit“, mit der sie gegen den „Geiste sogar der Weimarer Verfassung parteipolitisch in den Wahlkampf “ eingreife (Stürmer 30/1924: „Der Reichstag ist aufgelöst!“). 408 „Kriegsopfer, Invaliden, Unfallrentner, Kleinrentner und Witwen!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–90/59; „Die Kriegsopfer zu den Reichstagswahlen“, Flugblatt, ACDP, VI-051–193; Vorwärts 544/18.11.: „An die Mitglieder der Gewerkschaften!“; FZ 882/25.11.: „Die Vereinigung der Arbeitgeberverbände und die Wahlen“; 908/5.12.: „Ein Wahlaufruf des Reichsbundes Deutscher Mieter“; NPZ 519/4.11.: „Der Wahlaufruf des Reichs-Landbundes“; 522/5.11.: „Ein Wahl-Aufruf der Adelsgenossenschaft“; 523/6.11.1924: „Offiziere an die Front!“ 409 Vgl. Mommsen, Freiheit, S. 241. 410 VZ 509/25.10.: „Wahlaufruf des Re pu blikanischen Reichsbundes“; 510/26.10.: „Das Reichsbanner zu den Wahlen“; 522/2.11.: „Wo bleibt die Wahlunion?“; NPZ 519/4.11.1924: „Der Wahlkampf gegen das Reichsbanner“. 411 Rundschreiben 10/28.10.1924 der DDP an Wahlkreisvorsitzenden usw. BaK, Nachlass Dietrich, f. 255–261. 412 Vgl. Berghahn, S. 64−91, hier S. 65; zu den rechtsextremen Wehrverbänden siehe auch Kruppa, S. 115−130; zur Wahlhilfe des RFB für die KPD vgl. Schuster, RFB, S. 139−156. 413 VZ 509/25.10.: „Vor der Hamburger Entscheidung“; NC 176/27.10.1924: „Die Hamburger Wahlen“. 414 Vorwärts 508/27.10.: „Wahlauftakt in der Provinz Brandenburg“; 514/31.10.: „Die Sozialdemokratie im Wahlkampf “; 552/22.11.1924: „Die ganze Kraft dem Wahlkampf!“ 415 Germania 472/30.10.: „Um den Burgfrieden zwischen Zen trum und Bayerischer Volkspartei“; VZ 542/14.11.1924: „Zen trumsabkommen über Bayern“. 416 Stephan, Aufstieg, S. 280; FZ 822/2.11.1924: „Der demokratische Parteitag“. 417 NC 190/17.11.: „Rund um den Parteitag“; NPZ 517/2.11.1924: „Für den Wahlfrieden zwischen Deutschnationalen und Deutscher Volkspartei“. 723 anmerkungen 418 Germania 505/19.11.: „Kommunistische Wühlarbeit im Ruhrgebiet“; Vorwärts 575/6.12.1924: „Schlaglichter aus der Wahlbewegung“. 419 VZ 510/26.10.1924: „Ohne Ausnahmezustand“; ebd., „Umzüge bleiben verboten. Wahlschutz in Preußen“. 420 FZ 913/5.12.1924: „Umzüge am Wahltag“. 421 DAZ 565/30.11.: „Wahlterror des Reichsbanners“; Vorwärts 513/31.10.: „Vom Wahlkampf “; 552/22.11.: „Kommunistische Wahlarbeit“; NPZ 519/4.11.1924: „Gegen den schwarz-rot-gelben Terror“. 422 FZ 901/2.12.: „Beschimpfungen der re pu bli ka nischen Staatsform“; DAZ 566/1.12.1924: „Zeitungsverbot“. 423 VZ 568/29.11.: „Rechtsradikaler Wahl-Terror“; DAZ 571/4.12.1924: „Blutiger Wahlkampf “. 424 Volkszeitung 269/22.11.1924: „Reichs- und Landtagswahl“. 425 FZ 877/23.11.: „Der Wahlkampf in Braunschweig“; RF 179/30.11.1924: „Ein Monat Wahlkampf “. 426 Rundschreiben 10/28.10.1924 der DDP-Reichsgeschäftsstelle an Wahlkreisvorsitzenden usw., BaK, Nachlass Dietrich, 219, f. 261. 427 Volkszeitung 281/6.12.: „Der Aufmarsch der Sozialdemokratie“; vgl. RF 170/30.11.: „Wahlkampf in Sachsen“; Volkszeitung 280/5.12.1924: „Der Wahlkampf in Bayern“. 428 Übersicht über die Wahlbewegung im Reich vom 11.11.1924 (Bericht der RfH an Reichskommissar für Überwachung der öffentlichen Ordnung), BaP, R 1507, Nr. 237; Übersicht vom 17.11.1924 (Bericht des Reichskommissars für Überwachung der öffentlichen Ordnung), BaP, R 1507, St 12/72. 429 Übersicht usw. vom 1.12.1924 (Bericht des Reichskommissar für Überwachung der öffentlichen Ordnung), BaP, R 1507, St 12/72. 430 Vorwärts 561/28.11.1924: „Auf zur Wahlarbeit! Parteigenossinnen und Parteigenossen!“ 431 Germania 524/30.11.: „Nur noch eine Woche!“; DAZ 566/1.12.: „Nur noch sechs Tage! Der Wahlkampf auf dem Höhepunkt“; 571/4.12.1924: „Nur noch drei Tage!“ 432 RF 171/2.12.: „Unser Roter Propaganda-Sonntag“; 170/30.11.1924: „Aus dem Groß-Berliner Wahlkampf-Getriebe“; Volkszeitung 209/11.9.1930: „3 Tage noch bis zur Wahl! Noch 3 Tage Zeit für Wahlarbeit!“ 433 Vorwärts 577/7.12.1924: „Es lebe die Sozialdemokratie!“ 434 „Denkt an Preußen!“, Vorwärts-Sonderausgabe vom 30.11.1924, Flugblatt, BaK, ZSg 1–90/59. 435 VZ 576/7.12.: „Nach dem Kampf “; Vorwärts 576/6.12.1924 „Am Ende des Wahlkampfes“. 436 DAZ 571/4.12.1924: „Die Parteilager im Endkampf. Besuch bei den Hauptquartieren“. 437 Vorwärts 577/7.12.: „Es lebe die Sozialdemokratie!“; 575/6.12.1924: „Schon heute ein Entscheidungstag!“. 724 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 438 NPZ 573/5.12.: „Fahnen heraus am Wahltag!“; 575/7.12.1924: „Reichstagswahl – Preußenwahl“. 439 NPZ 576/8.12.1924: „Der Wahltag in Berlin“. 440 Vgl. Mommsen, Freiheit, S. 247; zum Reichspräsidentenwahlkampf im Frühjahr 1925 siehe Hauss, S. 125−134; Winkler, Schein, S. 229−245; Thimme, Stresemann, S. 107−142; Ruppert, Dienst, S. 109−129; Hehl, S. 335−351; Mommsen, Freiheit, S. 244−248; Fritzsche, S. 205−224. 441 Germania 143/26.3.: „Die Werbetrommel der Präsidentschaftskandidaten“; FZ 224/25.3.1925: „Ein seltsamer Wahlkampf “. 442 Wahlkampf-Richtlinien des Loebell-Ausschusses, Reichsblock, BaK, R 45 II, 28, f. 93−99. 443 Ruppert, Dienst, S. 109. 444 Hauss, S. 134; vgl. Hehl, Marx, S. 346. 445 RF 94/26.4.1925: „Wählt rot: Thälmann!“ 446 Germania 195/27.4.1925: „Schlachtenpotpourri“. 447 Gerlach, Bericht vom 2.11.1927 (zit. nach: Holl/Wild, S. 196). 448 Vgl. Severing, S. 142. 449 VZ 80/2.4.1928: „Das Parlament ist tot! Es lebe das Parlament!“; Weiß, Organisation, S. 378. 450 Mit eigenen Korrespondentenberichten bedachte die Rechtspresse lediglich den „Aufmarsch der heimattreuen Elsaß-Lothringer“, welcher der Autonomiebewegung einigen Zulauf zu bringen versprach im Vorfeld des für Mitte Mai 1928 erwarteten Prozesses zum so genannten Autonomisten-Komplott; vgl. NPZ 183/18.4.: „Verschärfter Wahlkampf in Elsaß-Lothringen“; auch Vorwärts 147/27.3.1928: „Der Wahlkampf in Frankreich“. 451 Vorwärts 91/23.2.: „Wahlkampf gegen Scharfmacher!“; 103/1.3.1928: „An die Partei!“ 452 FZ 243/30.3. „Zusammenlegung der Wahlen“; NPZ 157/1.4.1928: „Nach der Reichstagsauflösung. Amtliche Bekanntgabe des Wahltermins“; Schreiben Kaisenbergs an Reichsminister des Innern vom 11.2.1928 betr. Wahltermin für eine Neuwahl des Reichstags, BaP, R 1501, Nr. 25164. 453 Germania 152/30.3.: „Aufmarsch zum Wahlkampf. Ausklang mit Schlägerei“; NC 60/31.3.1928: „Beginn der Wahlschlacht im Reichstag“. 454 VZ 79/1.4.1928: „Agitationskosten“. 455 VB 113/15.5.1928: „An das ganze schaffende Deutschland!“ 456 VZ 120/20.5.: „Das Massenheer der Neuwähler“; FZ 345/9.5.1928: „4 Millionen junge Wähler!“ 457 FZ 345/8.5.: „Wahlsplitter und Wahlreform“; Vorwärts 215/8.5.: „31 Listen für die Reichstagswahlen!“; NPZ 218/9.5.1928: „In Preußen ‚nur‘ 29 Parteien“; Verzeichnis der zugelassenen Kreis- und Reichswahlvorschläge zur Reichstagswahl 1928, BaP, R 1501, Nr. 25165. 458 MA 106/5.5.: „Aufmarsch der Splitterparteien“; Vorwärts 231/17.5.: „Die Kleingärtner und die Wahl!“; NPZ 191/22.4.: „Die Wahlparole des Reichsbürgerrats“; Germania 227/16.5.1928: „Aufruf der katholischen Verbände“; siehe auch NPZ 725 anmerkungen 202/28.4.: „Das Vaterland über alles“; 192/23.4: „Der Wahlkampf im Gange. An den deutschen Adel“; DAZ 229/17.5.1928: „Wahlaufruf der Bundesleitung des ‚Deutschen Offizierbundes‘“. 459 FZ 335/3.5.: „Der Wahlfonds der Ärzte“; 358/13.5.1928: „Gegen die Wahlumlage der Ärzte“. 460 FZ 344/8.5.1928: „Aufruf “. 461 NPZ 234/19.5.: „Macht mir den rechten Flügel stark!“; NC 84/11.5.1928: „Gefälschtes Stahlhelm-Flugblatt“. 462 DAZ 219/10.5.: „Wahlrevue. Bünde und Verbände“; VZ 98/24.4.1928: „Gegen die Diktatur der Zwölf “. 463 BT 233/18.5.1928: „Schwarz-Rot-Gold im Westen. Werbearbeit des Reichsbanners“. 464 Volkszeitung 85/11.4.: „Der Aufmarsch“; NPZ 231/17.5.1928: „6024 Reichstagskandidaten – 677 Vorschlagslisten“. 465 Volkszeitung 52/1.3.: „Kein Parteitag im Wahljahr“; 88/14.4.1928: „Waffen für den Wahlkampf “. 466 Germania 171/12.4.1928: „Aufmarsch des Zen trums. Der Reichsauschuß in Berlin“. 467 NPZ 176/14.4.: „Auftakt zum Wahlkampf “; Vorwärts 186/19.4.: „Der Wahlkampf in vollem Gange“; BT 198/26.4.: „Mitten im Wahlkampf!“; DAZ 173/13.4.: „Stresemann eröffnet den Wahlkampf “; NC 64/12.4.1928: „Wahlkundgebung der DVP“. 468 Vorwärts 151/29.3.: „Der Schutz der Wahlpropaganda“; MJ 114/15.5.: „… ein paar Mark nicht scheuen!“; VZ 82/5.4.: „Preußens Wahlvorbereitungen“; 120/20.5.1928: „Gegen den Wahlterror der Großgrundbesitzer“. Vgl. Berichte der Regierungspräsidenten: „Auswertung der Erfahrungen bei den Reichstags- und Landtagswahlen vom 7.12.1924“, BaP, R1501, Nr. 14715. 469 DAZ 179/17.4.1928: „Sicherung der Wahlfreiheit“. 470 FZ 301/22.4.: „Die Keudellsche Aktion“; NPZ 210/4.5.1928: „Dr. v. Keudell über das Rotfrontverbot. Abrechnung mit Wahllügen der Linken“; vgl. Schuster, RFB, S. 204−211. 471 NPZ 157/1.4.: „Nach der Reichstagsauflösung“; RF 79/1.4.1928: „KPD-Abgeordnete vogelfrei“. 472 VZ 103/29.4.: „Wahlkampf in verständiger Form“; MJ 89/16.4.1928: „Sachlicher Wahlkampf!“ 473 VZ 107/5.5.: „Die demokratischen Frauengruppen in der Wahlarbeit“; Wahldienst des Zen trums 43/27.4.1928, ACDP, VI-051–003/2. 474 Vorwärts 149/28.3.: „Kampf in Mexiko“; Germania 156/2.4.: „Der Kampf in Mexiko“; NPZ 217/8.5.1928: „Eine Mexiko-Protestkundgebung der Berliner Katholiken“. 475 Germania 211/6.5.1928: „Die Parteien im Wahlkampf “. 476 BT 213/6.5.: „Schwarzweissrote ‚Bremen‘“; FZ 280/14.4.: „Die deutschen Ozeanflieger gelandet“; vgl. auch RF 109/10.5.1928: „Wahllügen an der Litfaßsäule“. 477 Germania 218/10.5.1928: „Wahlkampf “. 726 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 478 MJ 102/1.5.1928: „Matter Wahlkampf?“. 479 Vorwärts 220/10.5.1928: „Großmacht Sozialdemokratie im Wahlkampf “. 480 NPZ 183/18.4.1928: „Der Wahlkampf in der Literatur“. 481 VZ 107/5.5.1928: „In diesem Zeichen wirst Du siegen. Technik im Wahlkampf “. 482 FZ 349/9.5.1928: „Bilder vom Wahlkampf “. 483 FZ 328/2.5.: „Der Wahlkampf in Ostpreußen“; VZ 109/8.5.: „Wahlkampf auf dem Lande“; 113/12.5.: „Wahlkampf in Hinterpommern“; BT 220/10.5.: „Der Kampf in Mitteldeutschland“; 227/15.5.1928: „Erlebnisse in Schleswig-Holstein“. 484 MA 108/8.5.: „Stresemann spricht im besetzten Mainz“; Volkszeitung 104/4.5.: „Heran an die Macht im Staate!“; MJ 111/11.5.1928: „Reichstagswahl und besetztes Gebiet“. 485 FZ 339/5.5.: „Eine blutige Wahlschlacht in Mainz“; Volkszeitung 105/5.5.: „Blutige Wahlversammlung in Mainz“; VB 106/6.-7.5.1928: „Bürgerkrieg in Mainz“. 486 VZ 111/10.5.: „Nationalsozialistische Messerstiche“; Vorwärts 226/14.5.: „Rowdys im Wahlkampf!“; 230/16.5.: „Kommunistischer Terror“; VB 105/5.5.1928: „Hochsaison für marxistische Mörder“. 487 Germania 231/18.5.: „Blutiger Wahlkampf “; Volkszeitung 116/19.5.: „Wieder eine nationalsozialistische Mordtat“; NPZ 234/19.5.1928: „Eine blutige Wahlschlacht“. 488 MT 132/13.5.: „8 Tage Überlegung“; DAZ 224/14.5.1928: „Letzte Woche vor der Wahl“. 489 VZ 118/18.5.: „Wahlkampf am Rhein. Gesteigerte Feiertags-Arbeit“; BT 234/19.5.: „Der Endkampf im Reich“; NPZ 225/13.5.1928: „Der letzte Wahlkampf-Sonntag“. 490 NPZ 233/18.5.: „Der Wahlkampf. Auf dem Höhepunkt“; Vorwärts 236/20.5.: „Es lebe die Sozialdemokratie“; Germania 231/18.5.1928: „Ein billiges Propagandamittel“. 491 NPZ 223/12.5.1928: „Kampf dem Nichtwähler!“ 492 VZ 116/16.5.: „Überparteilicher Wahldienst“; Vorwärts 223/12.5.1928: „Staatsbürgerlicher Wahldienst“. 493 „Berliner Wahldienst“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1928. 494 NPZ 235/20.5.1928: „Am Vorabend der Wahl“; FZ 378/20.5.1928: „Der letzte Wahlkampftag in Berlin“. 495 Germania 234/21.5.: „Verlauf ruhig im ganzen Reich“; DAZ 234/21.5.: „Ein sozialdemokratischer Stadtverordneter von einem Kommunisten erstochen“; NPZ 235/20.5.1928: „Die berliner Polizei am Wahltag“. 496 DAZ 234/21.5.: „Der Wahltag in Berlin. Überall ruhiger Verlauf “, FZ 376/21.5.: „Der Wahltag in Berlin. Sehr starke Beteiligung“.; NPZ 237/21.5.1928: „Der Wahlsonntag in Berlin“. 497 Germania 234/21.5.: „Berlin wählte im Regen. Starke Beteiligung“; VZ 119/19.5.: „Wie wird das Wahlwetter?“; NPZ 237/21.5.1928: „Die Wahlen im Reiche. Im allgemeinen ruhiger Verlauf “. 498 Brödner, S. 123; vgl. Stachura, Wendepunkt. 727 anmerkungen 499 Vgl. Parteivorstandssitzung der DNVP v. 8.4.1930, BaP, R 8005, Nr. 56; Schulz, Brüning, S. 117 f. 500 Germania 329/18.7.: „Reichstag aufgelöst! Redlich verdient!“; NPZ 202/19.7.: „Der Reichstag aufgelöst“; vgl. MA 166/19.7.1930: „Der Eindruck in den USA“. 501 VZ 171/20.7.1930: „Radikale Patentmedizin“; vgl. anders Severing, Mein Lebensweg, S. 52. 502 NC 173/5.9.: „Vom Wahlkampf im Lande!“; MA 166/19.7.1930: „Es wird ein harter Kampf werden“. 503 Wahlkampf-Mitteilung 1/31.7.1930 der DNVP, BaK, ZSg 1–44/12 (32). 504 Germania 330/19.7.: „An das deutsche Volk! Aufruf der Reichsregierung“; 387/21.8.: „Kein Wahlaufruf der Reichsregierung“; FZ 561/31.7.1930: „Der Propagandachef “. 505 FZ 533/20.7.: „Wahlpräludien“; DAZ 331/19.7.1930: „Die ersten Wahlaufrufe“. 506 VB 215/10.9.: „Adolf Hitlers Manifest“; MA 174/29.7.1930: „Am Beginn des Wahlkampfes. Hitlers Wahlparole“. 507 FZ 629/24.8.1930: „Blickpunkt: 14. September. Zum Manifest der Staatspartei“. 508 MJ 192/21.8.: „Das Zen trum und die kommenden Wahlen“; Germania 347/29.7.1930: „Der Aufmarsch des Zen trums“; Rundschreiben des RGS der Zen trumspartei 1/1.8.1930, ACDP, VI-051–003/1. 509 DAZ 339/24.7.1930: „Die Konservative Volkspartei gegründet “. 510 FZ 563/31.7.: „Parteibewegungen und Wahlbewegung“; 617/20.8.: „Die Bürgerblock-Politik“; DAZ 388/21.8.: „Der Wahlaufruf der neuen Rechte“; MA 193/22.8.1930: „Gemeinsame Ostpreußenliste“. 511 VZ 204/4.9.: „Parteien, die noch nicht gegründet“; NPZ 248/3.9.1930: „Nicht weniger als 24 Reichswahlvorschläge!“ 512 NPZ 230/16.8.: „Durch Wahlzwang zur deutschen Front!“; Germania 418/9.9.: „Erfüllt Eure Wahlpflicht!“; Volkszeitung 208/10.9.: „An das geistige Deutschland!“; 209/11.9.1930: „Wählen, aber mit Vernunft!“ 513 DAZ 339/24.7.: „Kundgebung des Stahlhelms zu den Wahlen“ (Druck in: UF VIII, S. 83); vgl. Vorwärts 343/25.7.1930: „Seldte in Verlegenheit “. 514 MJ 169/23.7.: „Furchtbarer Abschluss der Koblenzer Befreiungsfeier“, Volkszeitung 164/18.7.: „Reichsbanner und Befreiungsfeier“; 166/21.7.1930: „Reichspräsident und Reichsbanner im befreiten Rheinland“. 515 FZ 613/19.8.: „Dr. Wirth über Wahlkampf und parlamentarische Zusammenarbeit“; Vorwärts 345/27.7.: „Richtlinien zur Durchführung der Reichstagswahl“; MA 181/6.8.1930: „Korrekte Reichstagswahlen“. 516 RF 169/23.7.: „Bolschewismus gegen Faschismus: Gen. Remmele eröffnet den Wahlkampf “; 184/9.8.1930: „Thälmann eröffnet den Wahlkampf “. 517 Vorwärts 339/23.7.: „Der Wahlkampf eröffnet“; 415/5.9.1930: „Nicht Abwehr, sondern Angriff “. 518 Germania 382/19.8.1930: „Die Reichsliste des Zen trums“. 519 FZ 611/18.8.: „Die erste öffentliche Kundgebung der Staatspartei“; Germania 379/16.8.: „‚Staatspartei‘ gegen Staatspartei“; VZ 202/24.8.1930: „Deutsche Staatspartei besteht zu Recht“. 728 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 520 MA 170/24.7.: „In te res senhaufen oder Staatsvolk?“; 180/5.8.1930: „Die Deutsche Staatspartei eröffnet den Wahlkampf “. 521 FZ 570/3.8.: „Der Reichskanzler auf Wahlreisen“; Germania 380/17.8.: „Wahlauftakt in Berlin“; 422/11.9.: „Brüning in Schlesien“; VZ 181/31.7.1930: „Brüning im Wahlkampf “. 522 Germania 403/30.8.1930: „Curtius bricht Wahlreise ab“. Carl Severing, der im Reichstagswahlkampf vom Frühjahr 1928 als „Wahlkanone“ der SPD unterwegs war, hatte drei Tage vor dem 20. Mai eigenem Bericht zufolge seine Stimme derartig verausgabt, dass er die letzten Versammlungen absagen musste und unmittelbar nach der Wahl zur Erholung nach Bad Ems reiste, „um durch eine längere Kur Stimmbänder und Kehlkopf wieder in Ordnung zu bringen“ (Severing, S. 147). 523 VZ 195716.8.1930: „Hugenberg für das Dritte Reich“. 524 VZ 195/16.8.: „Goebbels-Theater vor Gericht“; DAZ 419/9.9.: „Die Konservativen im Sportpalast“. 525 VB 195/17.-18.8.1930: „Am 18. August beginnt die Lawine“; 207/31.8.: „Höhepunkt des Wahlkampfes erreicht“; 219/14.-15.9.: „Hitler spricht vor 30 000 in Breslau“; MA 205/5.9.1930: „Die Gelder für Hitler-Sturmtruppen“; zur Finanzierung der NSDAP siehe unten. 526 Vgl. Hennig, Gewalt, S. 106 f.; Winkler, Weimar, S. 388; NPZ 253/7.9.: „Das hochverräterische Unternehmen der NSDAP“; FZ 663/6.9.1930: „Die Ziele der Nationalsozialisten“. 527 Winkler, Weimar, S. 613. 528 Zit. nach: UF VIII, S. 76 f.; VZ 181/31.7.: „Wahlkampf ohne Waffen“; NPZ 209/26.7.: „Erweiterung des Waffenverbots“; Vorwärts 397/26.8.1930: „Die Organisation der Totschläger“. 529 Germania 418/9.9.: „Gegen den Missbrauch der Straße“; MA 194/23.8.1930: „Der Wahlkampf wird immer schärfer“. 530 Hennig, Gewalt, S. 111 f.; vgl. Hackett, S. 236−239; Winkler, Weg, S. 185 f. 531 Wernette, S. 181; vgl. auch S. 101−135. 532 VZ 203/25.8. „Drei Tote auf der Wahlstatt“; Germania 334/22.7.: „Wahlkampf blutig begonnen“; 376/15.8.: „Schärfere Polizeimaßnahmen gegen das politische Rowdytum“; NPZ 229/15.8.: „Blutige Wahlschlacht in Nürnberg“; 241/27.8.1930: „Überall Wahlzusammenstöße“. 533 VB 219/14.-15.9.: „Die Straße frei den braunen Bataillonen!“; RF 215/14.9.: „Nazis und Polizeisozialisten schießen auf das Liebknechthaus“; Germania 412/5.9.: „Nationalsozialist unter Mordverdacht“; 427/13.9.: „Wahlschüsse in Spandau“; NPZ 260/14.9. „Ein Todesopfer des Wahlkampfes“; Vorwärts 431/14.9.: „Blutiger Wahlkampf “; FZ 652/2.9.1930: „Auswüchse des Wahlkampfes“. 534 Mommsen, Freiheit, S. 447; vgl. zu den Reichstagswahlkämpfen des Jahres 1932 ebd., S. 459−465; Winkler, Weimar, S. 488−490 u. 503−507; Hennig, Hessen, S. 168−174; Vorwärts 263/7.6.1932: „Terrorwahlen in Sicht!“ Von der zunehmenden Gewalttätigkeit dieser Bürgerkriege mit wöchentlichen „Verlustlisten“, weiß auch der Schriftsteller Oskar Maria Graf in seinen Erinnerungen zu be- 729 anmerkungen richten. Nachdem es „von Mal zu Mal zu wilderen Schlägereien der feindlichen Klebezettel- und Schmierkolonnen und lebensgefährlichen Saalschlachten“ gekommen sei, marschierte und demonstrierte vor Wahlen bald alles, was laufen konnte: „Es roch gleichsam in solchen Zeiten nach Lederzeug, Stiefelschmiere und Kasernenmief. Dazu kam noch der Brandgeruch der flammenden Litfaßsäulen, die mit Petroleum übergossen und angezündet wurden, wenn zuviel Wahlplakate der gegnerischen Partei da rauf klebten“ (Graf, S. 444 f.). 535 VZ 214/7.9.: „Deutschland eine Woche vor dem Wahltag. Eine Umschau durch die 35 Wahlkreise“; NPZ 230/16.8.1930: „Graf Westarp eröffnet den Wahlkampf in Pommern“. 536 Germania 377/16.8.: „Der Wahlkampf wird diszipliniert“; MJ 189/18.8.: „Erziehung zum anständigen Wahlkampf “; Volkszeitung 189/19.8.1930: „Landesparteitag der hessischen Sozialdemokratie“. 537 FZ 607/16.8.: „Einheitsfront von Staatspartei und Volkspartei in Württemberg und Baden“; Germania 359/5.8.: „Vom Wahlkampf in Baden“; FZ 630/25.8.1930: „Die Demokraten Hessen-Nassaus“. 538 VZ 214/7.9.: „Deutschland eine Woche vor dem Wahltag“; Germania 412/5.9.: „Kein Wahlkampf auf der Straße!“; VB 204/28.8.1930: „Unterbindung der Wahlfreiheit der NSDAP in München“. 539 Vorwärts 395/24.8.: „Los! Drei Wochen Kampf und Sieg“; 419/7.9.1930: „Ein letzter Appell“. 540 Vorwärts 422/9.9.1930: „Unser Tonfilmauto. Liste 1 fliegt übers Land“. 541 NPZ 260/14.9.: „Der Abschluss des Wahlkampfes“; VZ 220/14.9.1930: „Ruhiger Schluss des Wahlkampfs“. 542 Schreiben vom 12.8.1930, BaP, R 1501, Nr. 25176: Durchführung der Reichstagswahl 1930. 543 Germania 429/16.9.: „Wahlsonntag in Berlin“; Vorwärts 415/5.9.: „Schnapsverbot am Wahltag. Ausdehnung auf das ganze Reich“; NPZ 261/16.9.1930: „Wie Berlin wählte. Ruhe bei starker Beteiligung“. 544 FZ 647/31.8.: „Deutscher Wahlkampf “; 666/7.9.1930: „Deutscher Wahlkampf “. 545 Tschachotin, S. 429. Anmerkungen zu Kapitel 5 (Seite 179 bis 273) 546 Karrenbach, S. 340. 547 „Der Wahlkampf auf der Höhe!“, in: National-Echo. Nachrichtenblatt der DVP 4/25.4.1924. 548 Steinberg, S. 471 u. 473. 549 Stubmann, S. 393. 550 Brödner, S. 123; vgl. Bendikat/Lehnert, S. 114 f. 551 Troeltsch, Die Reichstagswahlen (zit. nach: UF IV, S. 155). 552 Vgl. Paul, Aufstand, S. 57. 553 Morsey, DZP 1917−1923, S. 135; vgl. auch Horkenbach, S. 725; Schönhoven, BVP, S. 62. 730 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 554 Vgl. Die Zen trumspolitik der letzten fünf Jahre, Broschüre, ACDP, I-206–20; Schumacher, MdR, S. 603; RH V, S. 503 f.; Ruppert, Dienst, S. 23. 555 Schumacher, MdR, S. 740 f.; RH IV, S. 371. 556 Über die Aufgaben eines Reichsgeschäftsführers siehe Stephan, Jahrzehnte, S. 146−149. 557 Vgl. Krebs, S. 197−199; Paul, Aufstand, S. 59 f. 558 Paul, Aufstand, S. 64. 559 Vgl. Michels, S. 51−56. 560 Vgl. RH V, S. 500. 561 NC 80/4.5.1928: „Untergeschäftsführer“; 164/26.8.1930: „Wahlhilfe“. 562 Biographische Angaben bei Benz/Graml, S. 343, sowie Weber, Wandlung II, S. 288. 563 Vgl. Briefe von Fritz Heine vom 29.12.1993 und 8.1.1994; zu Haenisch siehe NDB VII, S. 442−444; zu Ludwig siehe Schumacher, MdR, S. 375 f.; Horkenbach, S. 511. 564 Angaben nach: Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration I, S. 280 f. 565 Portner, S. 155. 566 Vgl. Stephan, Jahrzehnte, S. 100−162, hier S. 119; zum Organisationsaufbau der DDP siehe auch Frye, S. 207−221; Albertin, Einleitung, S. XXXI−XLVII. 567 VZ 574/5.12.1924: „Deutschlands Erneuerer. Wie die ‚Nationalen‘ den Wahlkampf vergiften“. 568 FZ 489–90/3.7.1932: „Der Wahlkampf und wir“; vgl. auch MA 76/29.3.1924: „Wahlkampf “. 569 Portner, S. 151. 570 Vgl. Sitzungen des Geschäftsführenden Ausschusses vom 9., 13. und 28.12.1918 (zit. nach: Wegner, S. 6−9); zur Wahlpropaganda der DDP 1918/19 siehe Frye, S. 68 f. u. 217 f. 571 Bericht über die Verhandlungen des ersten Parteitages der DDP, S. 14. 572 Rundschreiben der Reichsgeschäftsstelle vom 22.6.1923, BaK, Nachlass Erkelenz, 110, f. 23−25. 573 „Nachtrag zum Leitfaden für Wahlorganisatoren und Wahlredner“, Flugschrift [März 1924]; Rundschreiben der Reichsgeschäftsstelle der DDP an die Ortsvereine und Kandidaten der Partei vom 1.12.1923, BfZ, Flugblattsammlung; vgl. Stephan, Aufstieg, S. 267. 574 Rundschreiben der DDP 2/6.2.1924, BaK, Nachlass Dietrich, 217, f. 6 f. 575 „An die Herren Ortsgruppen-Vorsitzenden!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; Rundschreiben der DDP 3/22.2.1924, BaK, Nachlass Dietrich, 217, f. 11−19. 576 Brief Erkelenz an Geiser vom 14.5.1924, BaK, Nachlass Erkelenz, 31, f. 34. 577 Rundschreiben 10/28.10.1924 der DDP-Reichsgeschäftstelle an Wahlkreisvorsitzenden usw., BaK, Nachlass Dietrich, 219, f. 255−261. 578 Aufklärungs- und Werbematerial Wahlkampf 1928, Verzeichnis Nr. 3, BfZ, Flugblattsammlung. 731 anmerkungen 579 Reichstagswahl vom 4.5.1924 – Der Wahlausfall in Baden, Manuskript, BaK, Nachlass Dietrich, 217, f. 421−430. 580 Sitzung des Vorstandes vom 21.6.1927 (zit nach: Wegner, S. 430). 581 Organisations-Tagung der DDP am 17./18.9.1927 und der Parteitsekretäre am 18./20.9.1927 in Bad Eilsen bei Bückeburg, Tagungsprotokoll, Anwesensheitsliste und Beschlüsse, BaK, R 45 III, 29, f. 15−22; vgl. Albertin, Einleitung, S. XXXIV−XXXV; Schneider, DDP, S. 222−230. 582 Manuskript der Reichsgeschäftsstelle zu den Eilsener Beschlüssen, BaK, Nachlass Dietrich, 217, f. 157−169. 583 Sitzung des Parteivorstandes der DDP vom 3.12.1927 (zit. nach: Wegner, S. 431); vgl. Stephan, Aufstieg, S. 379. 584 Rundschreiben 1/13.1.1928 der RGSt der DDP an die Wahlkreisgeschäftsstellen usw., BaK, R 45 III, 40, f. 13; Sitzung des Parteivorstandes mit den Wahlkreisvorsitzenden vom 3.4.1928 (zit. nach: Wegner, S. 439); VZ 212/19.3.1928: „Im Zeichen des Wahlkampfes “. 585 Rundschreiben 7/29.2.1928 an die Wahlkreisgeschäftsstellen usw. und 19/3.5.1928 an die Wahlkreisgeschäftsstellen über die „Ausnutzung des Films im Wahlkampf “, BaK, R 45 III, 40, f. 16 u. 94 f. 586 „Frauen im politischen Wahlkampf “, in: Der Weltspiegel, BaK, R 45 III, 40, f. 104. 587 Vgl. Stephan, Aufstieg, S. 382; VZ 104/1.5.1928: „Der Aufmarsch der Demokraten“. 588 Rundschreiben 12/10.4.1928 usw., BaK, R 45 III, 40, f. 23; Protokolle über die Sitzungen des Organisationsausschusses der DDP am 24.2. und am 28.3.1928, BaK, R 45 III, 24, f. 66−72. 589 Rundschreiben 21/12.5.1928 usw., BaK, R 45 III, 24, f. 116−117. 590 Sitzung des Parteivorstandes am 14.6.1928 (Druck in: Wegner, S. 458−462). 591 Rundschreiben 4/25.8.1930 der DStP-Hauptgeschäftsstelle an die Wahlkreisaktionsausschüsse der DStP, die Geschäftsstellen der DDP und der VNR, BaK, R 45 III, 59, f. 13−20. 592 Vgl. Thimme, Stresemann, S. 46−47 und 60−63. 593 „Gegen den Schwarz-rot-goldenen Block!“, Vortragsfolge für politische Ausbildungskurse, hrsg. v. Generalsekretariat der DVP in Dortmund [1921], BaK, ZSg 1–42/15 [künftig zit.: Koester], hier S. 1. 594 Koester, S. 2. 595 Ebd., S. 3. 596 Ebd., S. 6. 597 NC 203/8.12.1924: „Aktion und Reaktion“. 598 NC 62/4.4.1928: „Dr. Stresemann Spitzenkandidat in Bayern“. 599 Vgl. NC 79/3.5.: „Stresemann im Wahlkampf “; FZ 267/10.4.: „Stresemann in Bayern. Vorspann für wen und für was?“; VB 69/23.3.1928: „Stresemann kandidiert in Bayern“. 600 „Der Kampf um Stresemann“, Broschüre, BaK, ZSg 1–44/6 (künftig zit.: Engelmann). 732 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 601 Engelmann, S. 1 f.; vgl. zur Sozialstruktur des Wahlkreises die Angaben bei Falter u. a., S. 66. 602 Engelmann, S. 4; VZ 107/27.4.1928: „Stresemann in Bayern. Wahlkampf gegen den ‚Hitler-Geist‘“. 603 Engelmann, S. 9. 604 Ebd., S. 13. 605 Ebd., S. 15−19, hier S. 19. 606 Ebd., S. 23−24; vgl. NC 93/24.5.1928: „Gute Wirkung der Stresemann-Kandidatur in Bayern“. 607 MT 138/19.5.1928: „Wahlschwindeleien“. 608 NPZ 234/19.5.1928: „Die innere Politik der Woche“. 609 UP 14/1.6.1928: „Schließt die Reihen!“ 610 Weiß, Organsiation, S. 363. 611 Liebe, S. 38. 612 „Stellung und Aufgaben des Einzelmitgliedes innerhalb der Parteiorganisation“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; zum Organisationsaufbau der DNVP vgl. Liebe, S. 35−38. 613 NPZ 573/5.12.: „Fahnen heraus am Wahltag!“; 575/7.12.: „Reichstagswahl – Preußenwahl. Ein letztes Wort“; vgl. Germania 518/27.11.1924 „Mit Malerraspel, Fähnchen und Luftballons!“ 614 Zur Person und zum Presse- u. Propagandakonzern Hugenbergs vgl. Wernecke/Heller, besonders S. 42−141. 615 Vgl. Liebe, S. 42−49; Fricke II, S. 483. 616 „Weiteres Material für den Wahlkampf “, Schriftenverzeichnisse der Deutschnationalen Schriftenvertriebsstelle, BfZ, Flugblattsammlung; vgl. Weiß, Organisation, S. 381−382. 617 Richtlinien der DNVP für die Reichstagswahlen 1920, BaK, ZSg 1–44/5 (13); Werner Fiehn, Der Wahlkampf und seine Durchführung. Richtlinien für die Wahlarbeit für Landesverbände, Kreisvereine und Ortsgruppen, Berlin 1928; im Anhang ein „Wahlterminkalender“ für die Zeit vom 23.4. bis zum 19.5.1928, Auszüge aus dem Reichswahlgesetz und der Reichsstimmordnung sowie „wertvolle Hinweise für Vorbereitung und Durchführung von Wahlversammlungen“. Vgl. Vorwärts 217/9.5.1928: „Angstvoll und frech. Vertrauliche Anordnungen der deutschnationalen Wahlmacher“. 618 „Der Wahlkampf ist beendet! Der Wahlkampf beginnt!“, Rundschreiben 74/23.5.1928 der DNVP-Hauptgeschäftsstelle an alle Abgeordneten, Landesverbände, Kreisvereine und Ausschüsse, BaP, R 8005–68. 619 Wahlkampftagung der DNVP im Reichstag 22.10.1928, BaK, ZSg 1–44/6 (16), S. 2−7, hier S. 3. 620 Ebd., Anlage 2, S. 18−20. 621 Wahlkampftagung, S. 4. 622 Ebd. 623 Steinbach, Zähmung, S. 57 f. Überschrift nach „Was hat der Bürgerblock geleistet?“, Flugblatt der SPD von 1928, BaK, NS-26/2106. 733 anmerkungen 624 Sozialdemokratischer Parteitag 1924, S. 27. 625 Wette, Stimmzettel, S. 363. 626 Vorwärts 568/2.12.1924: „Das Unternehmertum im Wahlkampf “; 339/21.7.1932: „An die Partei!“; vgl. Wette, Stimmzettel, S. 391−393; Matthias, SPD, S. 127−145. 627 Volkszeitung 85/9.4.1924: „Reichstagswahl 1924“; Vorwärts 408/1.9.1930: „Wahlen im alten Berlin. Ein erfreuliches Kapitel Parteigeschichte“. 628 Protokoll der Reichskonferenz 1920, S. 27. 629 Material für die Redner der USPD zur Reichstagswahl 1920, Broschüre, AdsD, Flugblätter 1920 I. 630 Protokoll der Reichskonferenz 1920, S. 70. 631 Volkszeitung 90/15.4.1924: „Auf in den Kampf!“; vgl. Vorwärts 153/30.3.: „Gebote für die Wahlagitation“; 208/4.5.: „Berlin am Wahltage“; Volkszeitung 101/30.4.1924: „Antreten zur Wahl!“ 632 Volkszeitung 73/26.3.: „Landesparteitag für Hessen-Nassau“; 82/5.4.1924: „Der Auftakt zum Wahlkampf “; Germania 90/18.3.1924: „Hessische Zen trumspartei und Reichstagswahlen“. 633 Volkszeitung 90/15.4.: „Auf in den Kampf!“; 91/16.4.: „Das Trommelfeuer beginnt!“; 104/2.5.1924: „Letzter Appell zum Reichstagswahlkampf!“ 634 Sozialdemokratischer Parteitag 1924, S. 77. 635 Vgl. Sozialdemokratischer Parteitag 1929, S. 44−48. 636 Vgl. Schreiben von Friedrich Heine vom 22.1. und 5.2.1993. Bezüglich der Künstler nutzte die Werbeabteilung Verbindungen zur Zeitschrift „Gebrauchsgrafik“, die zum Vorwärts-Verlag gehörte. 637 Vgl. Jahrbuch der SPD für 1929, S. 233−235. 638 Vgl. Jahrbuch der SPD für 1930, S. 214−220. 639 Vgl. FW 30/27.7.: „Aufmarsch zur Wahlschlacht“; 31/2.8.: „Tohuwabohu“; 32/10.8.: „Verfassungsfeier und Wahlkampf “; 33/17.8.1930: „Der Wahlaufmarsch und die politische Taktik“. 640 „Paus-Vorlagen“, hrsg. von der Werbe-Abteilung der SPD, Berlin [1932], AdsD, Flugblätter 1932. 641 Vorwärts 192/24.4.1927: „Wien wählt rot. Vorbildliche sozialdemokratische Propaganda“. 642 „Die Sozialdemokratie im Wahlkampf 1928“, BaK, ZSg 1–90/23, S. 5. 643 Ebd., S. 46 und S. 33 f. 644 Vorwärts 220/10.5.1928: „Großmacht Sozialdemokratie im Wahlkampf “. 645 Bericht für die Zeit vom 1.4.1922 bis 31.3.1924 zum Landesparteitag am 29./30.3.1924 in Karlsruhe (zit. nach: Schadt, Nr. 5, S. 89). 646 Schadt, Nr. 6, S. 103 f. 647 Ebd., Nr. 8, S. 151 f. 648 So Schaefer, S. 279; typisch die Kritik bei Bracher, Auflösung, S. 74; Neumann, S. 35 f. 649 Paul, Aufstand, S. 177; Lösche/Walter, SPD, S. 30: „Es fiel der Partei nicht ein, anstelle einförmiger politischer Agitationsmethoden eine Vielzahl sinnstiftender und attraktiver Metaphern zu produzieren und anzubieten“. 734 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 650 Pyta, S. 516; vgl. ebd., S. 468−485. 651 Glenlow (d.i. Mierendorff), Politik, S. 609; vgl. Mierendorff, Bedeutung, S. 519−521. Zu Mierendorffs Propagandakonzeption siehe Albrecht, S. 98−153, sowie Smith, passim. 652 Glenlow, Politik, S. 611; vgl. Schaefer, S. 237−263 u. 345−364; zur „Symboloffensive“ der SPD nach 1930 siehe auch Paul, Krieg, S. 51−54; Pyta, S. 479−482. 653 Rundschreiben des Gauvorstandes Hannover des Reichsbanners vom 5.7.1932 (zit. nach: Matthias, SPD, S. 223). 654 „Material für die Reichstagswahl 1932“, Richtlinien des Parteivorstandes für die Reichstagswahlen (Druck in: Matthias, SPD, S. 221 f.). 655 Vgl. Weber, Wandlung I, S. 96. 656 Die Massenorganisationen in der Kampffront. Instruktionen für die Wahlarbeit, H. 2, S. 29; vgl. Rundschreiben der KP-Zen tra le vom 4.4.1924, BaP, R 1507, St. 12/71; zur praktischen Organisationsarbeit der KPD siehe Weber, Wandlung I, S. 261−272. 657 Bericht des ZK der KPD an den 12. Parteitag 1929, S. 256 f. 658 Zit. nach: Protokoll des Gründungsparteitages, Berlin 1972, S. 16. 659 RF 21/25.3.1924: „Erklärung der Reichstagskandidaten der Kommunistischen Partei“; zum Verhältnis von KPD und Parlamentarismus siehe Weber, Wandlung I, S. 328−342; Haferkorn/Leidigkeit, besonders 378−387. Auf der radikalen, nicht-parteikommunistischen Linken wurden Wahlen und Wahlkämpfe weiterhin kompromisslos abgelehnt und der „aktive Kampf gegen die Stimmzettel-Demokratie“ propagiert. Typisch für die strikt wahlfeindliche Auffassung der extremen Linken, die hier Parallelen zu rechtsradikalen Vorstellungen offenbarte, war ein Flugblatt der KAPD vor dem 20. Mai 1928, in dem die Proletarier vor der „Flut der Wahldemagogen“ gewarnt wurden. Vom Bürgerblock bis hin zu den „parlamentarischen Arbeiterparteien“ SPD und KPD würde alles „im ‚Wahlkampf ‘ um Arbeiterstimmen buhlen“. Der Stimmzettel sei aber kein geeignetes Mittel, um die Lage der Arbeiter zu ändern, wie die „großen Papierzettelschlachten“ vergangener Jahrzehnte bewiesen hätten („Was wird nach dem 20. Mai?“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/64). 660 RF 79/1.4.1928: „Klare Front!“ 661 RF 112/13.5.1928: „Wir marschieren“. 662 Sonderausgabe der RF für Betriebe 4.12.1924: „Die Dawes-Pest“. 663 RF 137/22.10.1924: „Die Betriebszelle im Wahlkampf “ 664 Vgl. Praktische Winke, S. 26−30; zu den „Bastelstuben“ auch Richtlinien für den Wahlkampf 1930, S. 33. 665 Parteitag der KPD 1925, S. 129; zur Organisierung der Landsonntage siehe die Dokumente bei Knipping, S: 360−366; über Politik und Kunst in der deutschen Arbeiterbewegung Geller, S. 58−76; zu Münzenberg und seinem Presse- und Propagandaapparat siehe Gruber, passim. 666 Praktische Winke, S. 3−5; vgl. Der Parteiarbeiter 5/Mai 1928: „Ein gutes Beispiel für Anknüpfung an lokale Begebenheiten bei der Wahlagitation“. Als beispielhaft für basisnahe Propaganda, welche die „revolutionäre Initiative der 735 anmerkungen Massen“ wecken sollte, wurde im Herbst 1924 die Aktion einer Gruppe von Frauen dargestellt, teils Parteigenossinnen, teils „Sympathisierende“, die unkonventionelle Wahlwerbung für die KPD betrieben hätten, indem sie auf ihre Einkaufskörbe Papierstreifen mit „Wählt kommunistisch“ klebten und so gerüstet zum Einkauf gingen (RF 169/29.11.1924: „Wahlpropaganda beim Einkaufen“). 667 „Werte Genossen!“, Broschüre, BaK, ZSg 1–64/4 (27). 668 Parteitag der KPD 1925, BaK, ZSg 1–65/75, S. 706 f.; vgl. Weber, Wandlung I, S. 112−119; Flechtheim, S. 221−228. 669 Ebd., S. 708. 670 Ebd., S. 709. 671 Vgl. Parteitag der KPD 1924, S. 64/28−64/30. 672 Wahlrundschreiben des Bezirkswahlkomitees Nordwest 1/7.3.1924, BaP, R 1507, St. 12/71; vgl. Organisatorisches Rundschreiben der KPD-Zen tra le: An die Bezirks- und Unterbezirkskomitees [März 1924]; Politisches Rundschreiben der KPD-Zen tra le zu den Reichstagswahlen, 4.4.1924, BaP, R 1507, St. 12/71. 673 Vgl. Parteitag der KPD 1925, S. 124 f. 674 Ebd., S. 39 f. 675 Ebd., S. 45 f. Eine Gesamtaufstellung der KPD-Zen tra le für die von März 1924 bis Juli 1925 produzierten Propagandamaterialien nannte die imposante Zahl von 112 Millionen Stück, darunter 76 Flugblätter in einer Auflage von 69,8 Millionen Stück, 61 Plakate in einer Auflage von 2,9 Millionen, 24 Flugschriften in einer Auflage von 1,8 Millionen und 36,9 Millionen Klebezettel. Danach waren 1924/25 vier Flugblätter (3,8 Millionen) gegen die SPD gerichtet, gegen die Völkischen nur zwei (450 000), bei den Zielgruppen dominierten die Landarbeiter und Bauern mit 12 Flugblätter (3,6 Millionen), gefolgt von den Frauen mit immerhin fünf Flugblättern (2,8 Millionen). 676 Bericht des ZK der KPD an den 12. Parteitag 1929, S. 256 f. 677 Ebd., S. 258. 678 Praktische Winke, S. 8 f. 679 Ebd., S. 11 f. 680 Ebd., S. 12 f., mit Abbildungen; vgl. Der Parteiarbeiter 5/1928: „Anregungen für die Straßenagitation“; zur Musik als politisches Agitationsmittel der KPD siehe Bodek, besonders S. 284 f. 681 Praktische Winke, S. 24f; RF 98/26.4.: „Heraus zum Großwerbe- und Sammeltag!“; 111/12.5.: „Organisiert die Wahlarbeit in Stadt und Land!“; 113/15.5.: „Der Schlepperdienst am Wahltage“; 117/19.5.1928: „Die Betriebe im Wahlkampf “. 682 Richtlinien für den Wahlkampf 1930, S. 27−29. 683 Rundschreiben Nr. 10, Anweisungen der Agitpropabteilung (zit. nach: Weber, Generallinie, S. 200). 684 Rundschreiben des ZK-Sekretariats vom 31.7.1930 (Druck in: Weber, Generallinie, S. 200−203); RF 182/7.8.1930: „Rote Hilfe für Liste 4“. 736 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 685 Anweisungen des Sekretariats an die Bezirksleitungen, 18.9.1930, (zit. nach: Weber, Generallinie, S. 207). 686 Rundschreiben 12/16.6.1932 (zit. nach: Weber, Generallinie, S. 510−518). 687 Vgl. Jones, Conflict, S. 350; zur Aktivität des Volksvereins für das katholische Deutschland in der Weimarer Re pu blik siehe Fricke IV, S. 452−459. 688 Vgl. Morsey, DZP, S. 599−606; zur Organisation des Zen trums Ruppert, Dienst, S. 31−33. 689 Traumann, S. 9 f.; vgl. Ruppert, Dienst, S. 90. 690 Germania 466/26.10.1924: „Rückblick und Ausschau“. 691 Germania 458/22.10.1924: „Eine Entschließung des Zen trums“; MJ 89/16.4.: „Lernen wir vom Gegner“; 114/15.5.1928: „Zehn Gebote für Zen trumswähler“. 692 „Für einen Wahlkampf ohne Ausschreitungen“, in: Wahldienst des Zen trums 43/27.4.1928, ACDP, VI-051–003/2; Germania 154/26.4.1924: „Schlagworte im Wahlkampf oder tragfähige Politik im Parlament“. 693 Germania 527/2.12.1924: „Politische Vernunft“. 694 Germania 518/27.11.: „Benutzt das Wahlmaterial!“; 518/27.11.1924: „Mit Malerraspel, Fähnchen und Luftballons!“ 695 Germania 530/4.12.1924: „Wahlplakate“. 696 Vgl. dazu Hürten, Katholiken, S. 112; zu Düsseldorf siehe Stump, S. 57 und 71. 697 MJ 89/16.4.1928: „Sachlicher Wahlkampf!“. 698 Germania 506/19.11.1924: „An die Berliner Zen trumswählerschaft“; Rundschreiben des Reichsgeneralsekretariats 4/3.11.1924 und 6/22.11.1924, ACDP, I-150–030/6; MJ 91/28.4.: „Partei-Organisation“; 92/29.4.1924: „Wahl-Flugblätter der Zen trumspartei“. 699 MJ 103/3.5.1920: „Taktik, Organisation und Agitation“. 700 Rundbrief des Reichsgeneralsekretariats vom 7.5.1928, ACDP, VI-051–3/2. 701 Bericht über die Tagung der Parteibeamten vom 19./20.4.1927 in Köln, ACDP, VI-051–3/1. 702 „Unsere organisatorischen Aufgaben“, Anlage 3, Rundschreiben des Reichsgeneralsekretariats vom 28.7.1927, ACDP VI-051–3/1; Bericht über die Parteibeamtentagung in M.-Gladbach am 8.9.1927, ACDP VI-051–3/2; vgl. Ruppert, Dienst, S. 58. 703 Bericht über Parteibeamtentagung in M.-Gladbach 8.9.1927, ACDP VI-051– 3/2. 704 Rundschreiben des Landessekretariats der Württ. Zen trumspartei an alle Ortsgruppenvorstände vom April 1928 betr. Werbearbeit für die Land- und Reichstagswahl, ACDP, VI-051–190; Rundschreiben des Reichsgeneralsekretariats vom 5.5.1928, ACDP, VI-051–3/2; vgl. Ruppert, Dienst, S. 316−320. 705 Bericht über die Tagung des Parteivorstandes, der Landes- und Provinzvorsitzenden und der Parteisekretäre in Berlin am 1.6.1928, ACDP I-352–11. 706 Richtlinien vom 11.6.1932 betr. Reichstagswahlen, ACDP, I-150–030/6. 707 „Sehr geehrter Parteifreund!“, Rundbrief des Parteivorsitzenden der DZP vom Juni 1932, ACDP, I-352. 708 Vgl. Mosse, Nationalisierung, S. 10−32, hier S. 21. 737 anmerkungen 709 Paul, Aufstand, S. 214; vgl. Pyta, S. 511; Tyrell, S. 222; Arafe, S. III. 710 Mommsen, Freiheit, S. 343. 711 Ders., Zeitgeschichte, S. 152; vgl. Winkler, Weimar, S. 452; Thamer, S. 157. 712 Falter, Volkspartei, S. 45 f.; zum Verhältnis von Nationalsozialismus und Moderne vgl. Könke. 713 Vgl. zuletzt Paul, Aufstand; Fischer, Wahlkampf (mit weiterer Literatur). 714 Schulze, Weimar, S. 327. 715 Vgl. etwa Espe, S. 282, über das „Jahr der Wahlschlachten“ 1932. 716 Paul, Aufstand, S. 83. 717 Stark, Propaganda, S. 9; zu den Propagandamethoden und -mittel der NSDAP vor 1933 siehe Paul, Aufstand, S. 120−144; sowie Balle, S. 241−270. 718 Vgl. Mommsen, Freiheit, S. 331 f. 719 Zit. nach: Hitler, Reden II, S. 841 f.; vgl. VB 181/1.8.1930: „Der Wahlkampf der Marxisten. Messer/Revolver/Blut/Terror. Und der Wahlkampf der Nationalsozialisten. Volksaufklärung/Ringen um die Seele/Gewinnung neuer Kämpfer“. 720 VB 108/9.5.1928: „Bestellt das beste Material für den Wahlkampf “; 188/9.8.1930: „Neue billige Propaganda-Marken“. 721 VB 47/21.3.1925: „Achtung! Achtung! Anordnung der Parteileitung der NSDAP!“ 722 VB 106/6.-7.5.: „Anordnung 26 der Propagandaabteilung“; 108/9.5.1928: „Und du?“ 723 Mommsen, Freiheit, S. 340. 724 Vgl. im einzelnen Paul, Aufstand, S. 59−69; zur Organisation der NSDAP vor 1933 siehe Thamer, S. 131−146; Schulz, Aufstieg, S. 437−515; Schieder, NSDAP, S. 145−149; Mommsen, Freiheit, S. 339−342; Arafe, besonders S. 88−114. 725 Paul, Aufstand, S. 72 f. 726 Ebd., S. 257. 727 Stark, Propaganda, S. 17. 728 Zu den Parteitagen der NSDAP vor 1933 siehe Zelnhefer, S. 9−59. 729 Wille und Weg 1931, S. 4. 730 Wilucki, S. 232 f. 731 Paul, Krieg, S. 34. 732 Staatsbürger, S. 7. 733 Vgl. Braunias, S. 292 f. 734 Vgl. Schumacher, Wirtschaftspartei, S. 72−79. 735 Vgl. Mommsen, Freiheit, S. 344. 736 Vgl. MA 69/21.3.1924: „Keine laute Agitation in der Karwoche“. 737 NPZ 175/13.4.1928: „Sozialdemokratische Geldquellen“; 233/19.8.1930: „Französische Wahlgelder für die deutsche Sozialdemokratie“; RF 175/6.12.1924: „Der Großschieber Barmat und die SPD. Aus welcher Quelle fließen die Wahlgelder der SPD?“. 738 Wahlkampfsondernummer der UP 5/7.9.1930: „Bahn frei für Hugenberg!“ 739 Vorwärts 343/25.7.1930: „Stärkt unseren Wahlfonds!“; vgl. RF 43/3.5.1924: „Die bestochene VSPD am Pranger! Das Riesen-Wahlpanama – Wels schluckt dreiviertel Millionen Rentenmark aus Reichsmitteln“. 738 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 740 FZ 872/21.11.: „In dus triegelder für eine Rechtspolitik“; Vorwärts 547/20.11.: „Die Wahlgelder der In dus trie“; 561/28.11.1924: „Zum Stimmenkauf der Großindustrie“. 741 Volkszeitung 280/5.12.1924: „Viereinhalb Millionen“. 742 Vgl. Weber, Wandlung I, S. 310−312. 743 VZ 113/12.5.1928: „Wahlpropaganda der Kommunisten“. 744 RF 109/9.5.: „Schafft Flugblätter!“; 98/26.4.: „Heraus zum Großwerbe- und Sammeltag!“; Der Parteiarbeiter 3/1928: „Wie sammeln wir eine halbe Million Mark für unseren Wahlfonds?“. 745 Richtlinien der KPD für den Wahlkampf 1930, S. 29 u. 37. 746 MA 71/24.3.1924: „Aufruf der demokratischen Partei“. 747 Frye, S. 216 f.; vgl. Jones, Liberalism, S. 218 f.; zur Finanzierung der DDP siehe Schneider, DDP, S. 69−74 u. S. 244−251; zur DVP siehe Albertin, Liberalismus, S. 174−178. 748 Brief Dietrich an Bankdirektor Kahn, Mannheim, vom 7.4.1924, BaK, Nachlass Dietrich, 217, f. 97. 749 FZ 890/28.11.1924: „Demokratie und Parteifinanzen“; Sitzung des Vorstandes vom 21.10.1924 (zit. nach: Wegner, S. 331); vgl. Stephan, Aufstieg, S. 379 f. 750 Rechenschaftsbericht für die Reichstagswahlen 1924 vom 25.7.1924, BaK, Nachlass Gerland, 8, f. 15–17. 751 Vgl. Stephan, S. 458 f.; Jones, Liberalism, S. 384; Frye, S. 169 f. 752 „Wahlzeitung für die Deutsche Staatspartei“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–27/20. 753 Vgl. Organisationstagung vom 5./6.12.1931 (zit. nach: Matthias/Morsey, Staatspartei, S. 50). 754 Turner, Großindustrie, S. 39 f. 755 „Aufruf an die Ortsgruppen der Partei!“, Rundschreiben der Hauptparteileitung [1921], HStW, 1152 (22). 756 Rundschreiben des Vorstandes des DNVP-Arbeitsbezirks Dillkreis an die Ortsgruppenvorstände und Vertrauensleute vom 31.10.1924, HStW, Abt. 1152, Nr. 18. 757 Germania 530/4.12.: „Die Deutschnationalen im Wahlkampf “; vgl. Übersicht über die Wahlbewegung im Reich vom 1.12.1924 (Bericht des Reichskommissars für Überwachung der öffentlichen Ordnung), BaP, R 1507, St 12/72. 758 Quaatz, Tagebuch-Eintrag vom 24.4.1928 (zit. nach: Weiß/Hoser, S. 38). 759 Schönhoven, Volkspartei, S. 82−84. 760 Vgl. Morsey, Zen trumspartei, S. 599−606, hier S. 600; Ruppert, Dienst, S. 32. 761 Vgl. Stump, S. 79−81. 762 Rundschreiben der Reichsgeschäftsstelle des Zen trums vom 9.5.1924, ACDP, I-150–030/5. 763 Germania 211/6.5.1928: „Stärkt den Wahlfonds der Deutschen Zen trumspartei!“ 764 Der Stürmer v. April 1928 „Aufruf!“; vgl. NS-Jahrbuch für 1929, S. 125 f. 765 Vgl. Hackett, S. 264 f.; Matzerath/Turner, S. 70; zur Finanzierung der NSDAP auch Maser, S. 396−412; sowie Trumpp, Finanzierung; Turner, Großindustrie, S. 144−153 u. 352−361. 739 anmerkungen 766 „Ursache u. Erfolg oder die politische Opferwilligkeit“, Flugblatt [DVP], AdsD, Flugblätter 1920 I; Schreiben des Berliner Wahlkreisverbandes der DVP vom 28.4.1920, BaK, R 45 II, 40, f. 10. 767 NC 65/13.4.1928: „Wahlgelder“; DAZ 350/30.7.: „Keine Wahlgelder der In dustrie“; VZ 205/28.8.1930: „Kontrolle der Wahlgelder“; zur Wahlkampf-Finanzierung in den USA vor 1948 siehe Dinkin, S. 105−108 u. 140−143. 768 Sozialdemokratischer Parteitag 1924, S. 77. 769 Vgl. Schadt, Nr. 6, S. 108 f. 770 Sozialdemokratischer Parteitag 1925, S. 73 f. 771 Vgl. Sozialdemokratischer Parteitag 1929, S. 44−48. 772 Schadt, Nr. 8, S. 153. 773 Volkszeitung 169/24.7.1930: „Die hessische Sozialdemokratie ruft zum Wahlkampf “. 774 „An unsere Mitglieder!“, Rundschreiben des SPD-Bezirksvorstandes Schleswig- Holstein vom Juni 1932; „20 Flugblätter kosten 10 Pfennig“, Handzettel, AdsD, Flugblätter 1932 I; Vorwärts 277/15.6.1932: „Freiheitsopfer!“ 775 Vgl. dazu Gluchowski, S. 677−680. 776 Gurian, Soziologie, S. 589. 777 FZ 647/31.8.1930: „Deutscher Wahlkampf. Wie es die Parteien machen“. 778 Vgl. Childers, Language, S. 338–342, hier S. 342. 779 Neumann, S. 33. 780 Zur „Vielfalt der Angestellten“ in der Weimarer Berufswelt siehe Speier, S. 29−55. 781 Lösche/Walter, S. 75. 782 Childers, Language, S. 344. 783 Winkler, Mittelstand, S. 117. 784 Zum Verhältnis von Angestelltenschaft und SPD siehe Winkler, Schein, S. 384−389; Speier, S. 104−108; zu den korporativen Aspekten des „Berufsstandes“ in der bürgerlichen Parteienpropaganda vgl. Childers, Language, S. 346−348; zur Diskussion um den „ständischen Neuaufbau“ und die parteipolitischen Affinitäten der Angestellten siehe Prinz, Mittelstand, S. 73−85. 785 Vgl. z. B. Vorwärts 147/27.3.: „Wahltag und Metallarbeiter“; 161/4.4.: „Bauarbeiter und Reichstagswahl“; 196/26.4.1924: „An die Textilarbeiter“. 786 Paul, Aufstand, S. 40; zur Arbeiterpolitik der NSDAP siehe Bons, besonders S. 23−40; vgl. auch Gregor Strasser, Bürger oder Proletariat – Wen wollen wir?, in: NS-Jahrbuch für 1927, S. 145−148. 787 Lösche/Walter, SPD, S. 34–35. 788 Vorwärts 135/20.3.1928: „Um die Seele des Landes“; vgl. Lösche/Walter, SPD, S. 50; Pyta, S. 427−429. 789 Zur Zielgruppenpolitik der Weimarer SPD siehe Lösche/Walter, SPD, S. 30−61; Pyta, S. 429−438; für die Zeit nach 1930 auch Schäfer, S. 263−283. 790 Vorwärts 145/26.3.: „Treibholz“; 204/2.5.1924: „Maifest im Wahlkampf “. 791 Mierendorff, Bedeutung, S. 520 f. 792 Vorwärts 380/15.8.1930: „Jungwähler im Wahlkampf “. 793 Vgl. Jones, Conflict, S. 348 f.; Mommsen, Freiheit, S. 241. 740 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 794 NC 49/15.3.: „Bürgertum aufgepaßt!“; 81/5.5.1928: „Politik ist Schicksal – auch der Jugend! 4 Millionen Jungwähler“; zum Generationenkonflikt, zur politischen Mobilisierung der Jugend und politischen „Mission“ der jungen Generation siehe Jones, Liberalism, S. 323−337. 795 Germania 229/17.5.1928: „Die jungen Wähler“. 796 Vgl. Nipperdey, Geschichte, S. 498. 797 Falter u. a., S. 81; zur Einführung des Frauenwahlrechts siehe Beyer, S. 298−301; Hofmann-Göttig, S. 20−26; über Wahlbeteiligung und -entscheidung von Frauen nach 1918 siehe ebd. S. 27−35; Jaschke, S. 143−160. 798 Brückel, S. 158. 799 Mierendorff, Gesicht, S. 504; vgl. Vorwärts 91/29.2.1928: „Die Frauen im Beruf “. 800 Childers, Language, S. 340. 801 Wahlhandbuch für Männer und Frauen zur Nationalversammlung, S. 20. 802 Ebd., S. 61−64. Mit welchem propagandistischen Aufwand gerade die bürgerlichen Parteien um die neue Zielgruppe warben, verdeutlicht die Ziffer, dass von den 63 zen tra len Flugblättern der DDP in einer Gesamtauflage von 15,5 Millionen Stück über die Hälfte in einer Auflagenhöhe von 4,8 Millionen Stück spezifisch an die weiblichen Wähler adres siert waren (Verhandlungen des Parteitages der DDP 1919, S. 14). 803 Brückel, S. 161; vgl. „Frauen und Männer“, Plakat (Druck in: Heilfron, S. 155); MJ 4/6.1.1919: „Die Bedeutung des Stimmzettels in der Hand der Frau“. 804 „Die Demokratie und die Frauen!“ (Druck in: Heilfron, S. 162); „Für die Hausfrau“, Flugblatt (Druck in: ebd., S. 160). 805 DAZ 201/30.4.1924: „Die wahlmüden Frauen“. 806 Reichskonferenz, S. 63; vgl. Vorwärts 198/18.4.1920: „Wir Frauen vor der Wahl“. 807 Sozialdemokratischer Parteitag 1924, S. 226–227. 808 RF 45/5.5.1924: „Zur Psychologie des Stimmzettels“; zum spezifischen Argumentations- und Sprachstil der Frauenpropaganda der Weimarer KPD siehe Kontos, besonders S. 197−206. 809 Germania 71/7.3.1924: „Die Frauenbeiräte des Zen trums“. 810 MJ 111/11.5.1928: „Reichstagswahl und Frauen“; Rundschreiben des Landessekretariats der Württ. Zen trumspartei vom April 1928 betr. Werbearbeit für die Land- und Reichstagswahl, ACDP, VI-051–190. Vor den Reichstagswahlen im Dezember 1924 kursierten Gerüchte, dass sich einzelne Persönlichkeiten oder ganze Frauenverbände für die Gründung einer besonderen „Frauenpartei“ einsetzten, weil das „weibliche Element“ sich in den Weimarer Parteien nicht in wünschenswertem Maße durchsetzen könne. Die Befürworter hielten, antwortete ihnen die Vorsitzende des Reichsfrauenausschusses der DVP, „irrtümlicherweise die Gemeinsamkeiten des Frauentums für stark genug, um die weltanschaulichen, sozialen und politischen Gegensätze zu überbrücken“ (NC 178/29.10.1924: „Frauenpartei?“). 741 anmerkungen Anmerkungen zu Kapitel 6 (Seite 275 bis 358) 811 Braunias, S. 292 f. 812 Vgl. dazu Paul, Aufstand, S. 26−29. 813 Lehnert, Staatspartei, S. 113. 814 Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 102. 815 Zur Entwicklung der Weimarer Medienlandschaft siehe den Überblick ebd., S. 101−105; zur Rolle der Wahlflugblätter speziell Wilpert, S. 33. 816 Vorwärts 478/28.9.1932: „Die Technik im Wahlkampf “. 817 Vgl. Winkler, Weimar, S. 297 f. 818 Zit. nach: Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 102. 819 Germania 98/22.3.1924: „Amerika vor den Wahlen“. 820 Germania 379/17.8.1930: „Dr. Heß vor den Zen trumswählern“. 821 NPZ 517/2.11.: „Der Wahlkampf in Amerika“; VZ 526/5.11.: „Radiowahlen in Amerika“; Vorwärts 505/25.10.1924: „Siegreiche Wahlparolen“; vgl. Dinkin, S. 145 f. 822 RF 29/2.4.1924: „Auf zur Propaganda!“ Die Rede vom „amerikanischen Wahlkampf “ hatte den im Vergleich zu deutschen Verhältnissen ungeheuren Aufwand an Werbemitteln vor Augen, der für die Präsidentenwahlen in Amerika Ende des 19. Jahrhunderts typisch war. Als dort der „Army Style“ mehr und mehr verschwand, setzte sich spätestens in den 1890er-Jahren ein kosten- und papierintensiver „Merchandising Style“ des Wahlkampfs durch. Die Erfassung einer möglichst breiten Öffentlichkeit und großen Zahl von Wählern als Schlüsselelement amerikanischer Wahlwerbung machte es selbstverständlich, dass man sich ab 1920 der neuen flächendeckenden Werbemittel bediente, wie sie die moderne Technik durch Film und Rundfunk bereitstellte. Durch den Einsatz dieser neuen Massenmedien, die schon 1924 zum amerikanischen Wahlkampfalltag gehörten, entwickelten sich nicht zuletzt die Methoden der Kandidaten, deren Parallelen zur Wirtschaftsreklame offenkundig waren (vgl. Dinkin, S. 95−158). 823 „Unsere organisatorischen Aufgaben“, Rundschreiben des Reichsgeneralsekretariats vom 28.7.1927, ACDP VI-051–3/1. 824 MA 17/21.1.1919: „Die Wahlen in Groß-Berlin“; vgl. Portner, S. 150. 825 Germania 195/27.4.1925: „Schlachtenpotpourri“. 826 König, S. 29. 827 Behrmann, S. 42 f. 828 FZ 319/29.4.1924: „Wahlkampf in Berlin“. Nicht zuletzt der NSDAP-Pro pa gan datheoretiker Georg Stark betonte, dass Propaganda keineswegs die „auf das politische, also geistige Gebiet übertragene Geschäftsreklame [sei], die nur den Augenblickserfolg sucht, sondern systematische Aufklärung, um Anhänger für eine Weltanschauung zu gewinnen“ (Stark, S. 4). 829 Paul, Aufstand, S. 34. Anders etwa Wolbert, S. 14 f. 830 Siehe z. B. Wahlkampfmitteilung der DNVP 2/1930, Anlage 1, BaK, ZSg 1–44/12 (32), mit Firmenadressen; vgl. Paul, Aufstand, S. 25 f. 742 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 831 Brief der „Werbewoche“ an das Reichsgeneralsekratariat des Zen trums, BaK, ZSg 1–108/10 (8). 832 Druck in: Bendikat/Lehnert, S. 142; vgl. DAZ 206/2.5.: „Am 4ten/ bleibt dir keine Wahl/ Dein Feuerlöscher heisst ‚Total‘“; 536/13.11.: „Wahlaufruf! ‚Partei der Zufriedenen‘“; NPZ 565/2.12.1924: „Propaganda-Tage“; VZ 120/20.5.1928: „Wahl-Ergebnisse. Millionen Stimmen sind auf Leiser-Schuhe entfallen!“ 833 DAZ 153/30.3.1924. 834 DAZ 195/27.4.1928: „Politische Propaganda“. 835 Vgl. die Schilderungen eines Wahlredners der SPD, in: Vorwärts 208/4.5.1924: „Wahlerlebnisse“. 836 Dovifat, Aufgaben, S. 262 f. Die Wahlversammlung drohe, so auch Siegmund Neumann, eine „reine Selbstdarstellung“ der Partei zu werden, „geschützt durch den ‚geschulten Saalschutz‘ und höchstens gestört durch ein nicht minder ‚geschultes Sprengkommando‘ der politischen Gegner“ (S. 108). 837 Stark, S. 19; zur Versammlungstechnik der NSDAP vgl. Paul, Aufstand, S. 41−44; Arafe, S. 63−75. 838 FZ 660/5.9.1930: „Die Wahlversammlung von heute“. 839 Wahlkampf-Richtlinien des Loebell-Ausschusses, Reichsblock, BaK, R 45 II, f. 93−99. 840 Rundschreiben der Reichsgeschäftsstelle der DDP 19/3.5. und 21/12.5.1928 an die Wahlkreisgeschäftsstellen und Parteisekretariate, BaK, R 45 III, 40, f. 115– 117; VZ 211/3.5.1924: „Eindrücke aus dem Wahlkampf “. 841 Rundschreiben der DStP-Hauptgeschäftsstelle 4/25.8.1930 an die Wahlkreisaktionsausschüsse der DStP, die Geschäftsstellen der DDP und der VNR, BaK, R 45 III, 59, f. 14−15. 842 NPZ 190/22.4.1928: „Arbeitsplan der Deutschnationalen Volkspartei“. 843 Rundschreiben des Landessekretariats der Württ. Zen trumspartei an alle Ortsgruppenvorstände vom April 1928 betr. Werbearbeit für die Land- und Reichstagswahl, ACDP, VI-051–190. 844 Rundschreiben 1/1.8.1930, ACDP, VI-051–003/1. 845 Koester, S. 3. 846 Germania 518/27.11.1924: „Mit Malerraspel, Fähnchen und Luftballons!“ 847 Vorwärts 567/2.12.1924: „Aus dem Wahlkampf. So lieben sie es“. 848 „An die Organisationsleitungen der Partei!“, Rundschreiben des SPD-Vorstandes, AdsD, Flugblätter 1928 II; Vorwärts 228/4.5.1920: „Vom Versammlungskampf “. 849 Vorwärts 135/20.3.1928: „Um die Seele des Landes. Wahlarbeit und Wahlaussichten auf dem Dorfe“. 850 „Die Sozialdemokratie im Wahlkampf 1928“, BaK, ZSg 1–90/23, S. 10. 851 Mierendorff, Geist, S. 237–238. 852 Jahrbuch der SPD für 1930, S. 189; Vorwärts 421/9.9.1930: „Heute und morgen 35 Wähler-Kundgebungen der SPD“; Volkszeitung 97/23.4.1924: „An die Ortsvereine und Referenten der VSPD“. 743 anmerkungen 853 Rundschreiben der Reichsgeschäftsstelle der DDP 3/22.2.1924, BaK, Nachlass Dietrich, 217, f. 11−19; vgl. Germania 505/9.11.1924: „Der politische Wahlredner“. 854 Wahlkampf-Mitteilung der DNVP 3/1930, Anlage 1, BaK, ZSg 1–44/12 (32). 855 Beispielhaft eine Sportpalast-Versammlung der DDP am 14.5.1928, an der die gesamte Parteiprominenz teilnahm und die durch ein besonders aufwändiges Rahmenprogramm auffiel, angefangen vom Saalschmuck bis hin zum Fahneneinmarsch der Reichsbanner-Abteilungen, der Jungdemokraten und der Partei. Vor der Eröffnung der Versammlung sang ein Sängerchor noch das Freiligrath- Lied „In Kümmernis und Dunkelheit“, während zum Abschluss die Nationalhymne und Hochrufe auf die Re pu blik angestimmt wurden (VZ 116/16.5.1928: „Die Demokraten im Sportpalast“). 856 FW 35/31.8.1930: „Neue Wege der Wahlpropaganda“. 857 Vgl. Parteitag der KPD 1925, S. 130; RF 171/2.12.1924: „Unser Roter Propaganda-Sonntag“. 858 Praktische Winke, S. 23 f. 859 Richtlinien für den Wahlkampf 1930 (Instruktionen für die Wahlarbeit 1), BaK, ZSg 1–65/25 (43), S. 24−26. 860 Vgl. „Die Sozialdemokratie im Wahlkampf 1928“, BaK, ZSg 1–90/23, S. 10 und 42. 861 Agitations-Sprechchöre. Reichstagswahl 1932, hg. von der Werbe-Abteilung der SPD, Berlin [1932], S. 3. 862 Praktische Winke, S. 21. 863 Dovifat, Aufgaben, S. 263. 864 Bericht des ZK der KPD an den 12. Parteitag 1929, S. 271 f. 865 RF 165/25.11.1924: „‚Rote Revue‘. Politisch-satirische Abende der KPD“; vgl. Parteitag der KPD 1925, S. 129. 866 Praktische Winke, S. 23–24; VZ 98/24.4.: „Piscator im Wahlkampf “; NPZ 215/7.5.1928: „Kommunistische Wahlpropaganda auf der Bühne“; vgl. Willett, S. 16−22. 867 Vorwärts 132/17.3.: „Wenn ihr wollt …“; 136/20.3.1928: „Die große Wahlrevue. Aufführung der Wanderratten im Lehrervereinshaus“; vgl. „Die Sozialdemokratie im Wahlkampf 1928“, BaK, ZSg 1–90/23. Während die Kommunisten dem Laienspiel stärkere Aufmerksamkeit widmeten, wurde diese Agitation auf sozialdemokratischer Seite vernachlässigt. Der „soziale Einwand“ gegen die Laien, sie nähmen den Berufsschauspielergruppen die Arbeit, wies der Vorwärts zurück. Es entspreche überhaupt nicht dem Wesen und Sinn des Laienspiels, Theaterwirkungen erzielen zu wollen. Vielmehr sollten die Laien gerade auf alles „eigentlich Theatermäßige, auf Kulissen und Kostümierung“ verzichten (vgl. Vorwärts 294/24.6.1932: „Laienspieltrupps im Wahlkampf “). 868 Richtlinien für den Wahlkampf 1930 (Instruktionen für die Wahlarbeit, H. 1), BaK, ZSg 1–65/25 (43), S. 24. 869 RF 186/12.8.: „Agitpropgruppen im Wahlkampf “ 194/21.8.1930: „Rote Künstler im Wahlkampf “. 744 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 870 Wahlkampfmitteilung der DNVP 2/3.8.1930, Anlage 1, BaK, ZSg 1–44/12 (32). 871 Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 103. 872 Vgl. z. B. VZ 532/8.11.: „Kaiser und Reich“; 544/15.11.1924: „Die Wahrheit über die Versackungspolitik“; Brief Erkelenz an die Schriftleitung der FZ v. 27.10.1924, BaK, Nachlass Erkelenz, 128, f. 78. 873 Vgl. z. B. Wahlkampf-Mitteilung der DNVP 1/31.7.1930, BaK, ZSg 1–44/12 (32); RF 89/15.4.1928: „Die Wahlpropaganda der Zeitungskonzerne“; Vorwärts 238/22.5.1928: „Wahlen und Presse“. 874 Rundschreiben 10/28.10.1924 der DDP-Reichsgeschäftstelle an Wahlkreisvorsitzenden usw., BaK, Nachlass Dietrich, f. 255−261; Rundschreiben der DStP- Hauptgeschäftsstelle 4/25.8.1930 an die Wahlkreisaktionsausschüsse usw., BaK, R 45 III, 59, f. 7 u. 16−17. 875 Reichstagswahl vom 4.5.1924 – Der Wahlausfall in Baden, Manuskript, BaK, Nachlass Dietrich, 217, f. 423. 876 So ließ die DVP in Oberbayern während der letzten Woche vor dem 20. Mai 1928 ihren Appell: „Merke Dir – Liste 4“ in fast allen Tageszeitungen des Wahlkreises schalten (vgl. Engelmann, S. 10). 877 Wahlkampf-Mitteilung der Propagandaabteilung der DNVP 1/31.7.1930, BaK, ZSg 1–44/12 (32). 878 Jahrbuch der SPD für 1928, S. 206; vgl. Vorwärts 377/13.8.: „Der ‚Vorwärts‘ gibt euch die Waffen für den Wahlkampf!“; 388/20.8.1930: „Eure Waffe im Wahlkampf: der ‚Vorwärts‘“. 879 Vorwärts 135/20.3.: „Um die Seele des Landes“; 201/28.4.1928: „Gegen deutschnationale Kreisblätter“. 880 Parteitag der KPD 1925, S. 47 f. u. 127−129; vgl. Winke für die Agitation und Propaganda, in: Richtlinien für den Wahlkampf 1930, S. 30 f. 881 „Aufklärungs- und Werbematerial Wahlkampf 1928 Verzeichnis Nr. 3 nach dem Stande vom 4. Mai 1928“, BfZ, Flugblattsammlung; Rundschreiben der DDP 3/22.2.1924, BaK, NL Dietrich, 217, f. 14. 882 Rundschreiben des Reichsgeneralsekretariats der Zen trumspartei 1/1.8.1930, ACDP VI-051–3/1. 883 Rundschreiben 4/25.8.1930 der DStP-Hauptgeschäftsstelle usw., BaK, R 45 III, 59, f. 19–20. 884 Brief des Reichsgeneralsekretariats an Pressebüro Krauss vom 11.11.1924; vgl. Rundschreiben des Reichsgeneralsekretariats 6/22.11.1924, ACDP, I-150– 030/6. 885 Parteitag der KPD 1929, S. 261; vgl. zu dieser Publizistik die Dokumente bei Knipping, S. 295− 326; Geller, S. 156−160; Der Parteiarbeiter 6/1928: „Die Stadtteilzeitungen im Wahlkampfe“. 886 Dovifat, Neue Aufgaben, S. 262. 887 „Die Sozialdemokratie im Wahlkampf 1928“, BaK, ZSg 1–90/23, S. 33. 888 Jahrbuch der SPD für 1930, S. 216−219. 889 „Wahlkampftagung der DNVP im Reichstag am 22.10.1928“, BaK, ZSg 1–44/6 (16), S. 18. 745 anmerkungen 890 Jahrbuch der SPD für 1930, S. 218 u. 220. 891 Kampffmeyer, S. 891. 892 Wahlhandbuch der KPD 1930, S. 7; vgl. das Wahlhandbuch der WP: „Wahrheiten“, BaK, Zsg 1–176/1 (1); Wahlhandbuch der DVP für 1924, BaK, ZSg 1–42/14 (3). 893 Volkszeitung 73/26.3.1924: „Der Reichstag 1920–1924. Unser Wahlhandbuch“; Vorwärts 170/10.4.1928: „Waffen für den Wahlkampf. Das neue Jahrbuch der Sozialistischen Partei“. 894 „Wahlkampftagung der DNVP im Reichstag am 22.10.1928“, Anlage 2, BaK, ZSg 1–44/6 (16), S. 18; Politisches Handwörterbuch (Führer-ABC), Berlin 1928, BaK, ZSg 1–44/4 (5). 895 Germania 385/20.8.1930: „Zen trum und Reichspolitik“; 190/24.4.1928: „Literatur zum Wahlkampf “; 517/26.11.1924: „Zum Wahlkampf “; vgl. Ruppert, Dienst, S. 164. 896 Behrmann, S. 42; vgl. die Plakate zur Wahl am 19.1.1919 in: Deutsche Nationalversammlung I, S. 150−157. 897 Germania 218/10.5.1928: „Ein Plakat und eine Rede“. 898 Germania 530/4.12.1924: „Wahlplakate. Das politische Plakat – Reaktionäres – Ideenplakate – Der ‚Goldene Mittelweg‘ – Das Plakat als Kulturdokument“. 899 Hagen, Werbung, S. 62; vgl. die quantitative Inhaltsanalyse von 430 Reichstagswahlplakaten bei Fischer, Wahlkampf, S. 48−66, wonach diese die „vitalen Bedürfnisse der Bevölkerung weitesgehend unberücksichtigt“ gelassen hätten (S. 52). 900 Paul, Aufstand, S. 213. Anhand ihrer Plakatpropaganda lasse sich die Entwicklung der NSDAP von einer „militant-aktionistischen Fundamentalopposition“ zu Beginn der Wirtschaftskrise hin zur zukünftigen „Staats- und Aufbaupartei“ im Herbst 1932 sowie die „Modernisierung ihres ikonographischen Programmes“ nachverfolgen. Während zunächst noch das Kampfplakat mit dem negativen Anti-„System“-Appell dominierte, sei eine Zunahme des Propagandaplakates mit einfachen Zukunftsversprechungen festzustellen und überwogen in den Wahlkämpfen 1932 schließlich moderne Zielgruppenplakate oder gouvernementale Hitlerporträts (Ebd., S. 221) 901 Vgl. Paul, Krieg, S. 37−41; Schoch, S. 10 f.; zur plakativen Ikonographie und Metaphorik der bürgerlichen Parteien siehe auch Wolbert, passim. 902 FZ 516/14.7.1932: „Das Plakat als Kampfinstrument der Wahlpropaganda“. 903 FZ 569–70/2.8.1932: „Plakatbilanz am Wahlsonntag“; vgl. Richtlinien des SPD- Vorstandes für die Reichstagswahlen (Druck in: Matthias, SPD, Dok. Nr. 10). 904 Vgl. Schoch, S. 11 f.; Parteitag der KPD 1925, S. 38−40. 905 Protokolle der Sitzungen des Organisationsausschusses der DDP am 28.3.1928 im Reichstag und im Demokratischen Klub am 4.4.1928, BaK, R 45 III, 40, f. 16 u. 70–71. 906 Wahlkampftagung der DNVP im Reichstag am 22.10.1928, BaK, ZSg 1–44/6 (16). 907 Richtlinien für die Reichstagswahlen 1920, BaK, ZSg 1–44/5 (13), S. 12 f. 746 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 908 Praktische Winke, S. 19 f. 909 Germania 165/3.5.: „Von Nachtgestalten und Wahlplakaten“; Vorwärts 208/ 4.5.1924: „Berlin am Wahltage“. 910 „Drauf und Durch!“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1924; Vorwärts 575/6.12.1924: „Die Litfaßsäule bringt es an den Tag“; 430/13.9.1930: „Boykott gegen SPD-Plakate“. 911 Vgl. NPZ 197/27.4.: „Ein verbotenes deutschnationales Wahlplakat“; DAZ 553/23.11.1924: „Eine Blamage. Das beschlagnahmte Plakat freigegeben“; VZ 114/13.5.: „Plakatkampf in Bayern“; Vorwärts 227/15.5.: „Westarp und die 10 Gebote. An ihren Plakaten sollt ihr sie erkennen!“; NC 80/4.5.1928: „Deutschnationale Politik in Plakaten“. 912 Menzel, S. 19. 913 Sozialdemokratischer Parteitag 1925, S. 35−37. 914 „Die Sozialdemokratie im Wahlkampf 1928“, BaK, ZSg 1–90/23, S. 34. 915 Wahlkampftagung der DNVP im Reichstag am 22.10.1928, BaK, ZSg 1–44/6 (16). 916 Jahrbuch der SPD für 1930, S. 219 f.; vgl. Janusch, S. 31–36; Hackett, S. 323 f. 917 Schriftenverzeichnis 6a der Deutschnationalen Schriftenvertriebsstelle, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung. 918 Vgl. Hagelweide, S. 43. 919 Landau, S. 24. 920 Ebd., S. 24 u. 29. 921 Zit. nach: Dokumente der deutschen Arbeiterbewegung zur Journalistik, S. 28 f. 922 So Ludwig Asch, Chefredakteur der Berliner Allgemeinen Korrespondenz, Vorschläge zur Führung des Wahlkampfes durch die Regierung, Denkschrift vom 14.12.1906 (zit. nach: Fricke, Regierungswahlkampf, S. 491). 923 So ließ die DDP von ihrem Wahlaufruf zur Nationalversammlungswahl zwar über eine Million Flugblätter verteilen; vgl. Sitzung des Geschäftsführenden Ausschusses vom 9.12.1918 (Wegner, S. 6). Schon bei den ersten demokratischen Wahlen sei aber andererseits eine Übersättigung an Propaganda eingetreten, gegen die auch das „geschickteste Flugblatt“ nichts mehr habe bewirken können (vgl. Brückel, S. 160). 924 Neumann, S. 54 u. 105. 925 Vgl. etwa Rundschreiben des Landessekretariats der Württ. Zen trumspartei an alle Ortsgruppenvorstände vom April 1928 betr. Werbearbeit für die Land- und Reichstagswahl, ACDP, VI-051–190. 926 FZ 319/29.4.1924: „Wahlkampf in Berlin“. 927 „Die Sozialdemokratie im Wahlkampf 1928“, BaK, ZSg 1–90/23, S. 34. 928 Vgl. Rundschreiben des Zen trums 6/22.11.1924, ACDP, I-150–030/6; Rundschreiben des Zen trums 1/1.8.1930, ACDP, VI-051–003/1. 929 Brückel, S. 160. 930 Rundschreiben der Reichsgeschäftsstelle der DDP 3/22.2.1924 usw., BaK, Nachlass Dietrich, 217, f. 16; vgl. Rundschreiben des Reichsgeneralsekretariats des 747 anmerkungen Zen trums vom 5.5.1928, ACDP, VI-051–003/2; Wahlkampftagung der DNVP im Reichstag am 22.10.1928, BaK, ZSg 1–44/6 (16), S. 3. 931 Wahlkampf-Mitteilung 9/28.8.1930, Flugblatt, BaK, ZSg 1–44/12 (32). 932 Vgl. z. B. Germania 519/27.11.1924: „Einige Flugblätter“; Vorwärts 213/6.5.1928: „Ihre Waffen. Plakate und Flugblätter der Deutschnationalen“. 933 Goebbels, Kampf, S. 44. 934 Stark, S. 9; vgl. Paul, Aufstand, S. 65. 935 Weiß, Organisation, S. 370. 936 Rundschreiben 12/10.4.1928 der Reichsgeschäftsstelle der DDP usw., BaK, R 45 III, 40, f. 21; vgl. Stephan, Aufstieg, S. 380; Aufklärungs- und Werbematerial, Verzeichnis Nr. 2/24.4.1928, BaK, ZSg 1–27/19. 937 Rundschreiben 4/25.8.1930 der DStP-Hauptgeschäftsstelle usw., BaK, R 45 III, 59, f. 20. 938 Mierendorff, Geist, S. 234; vgl. FW 35/31.8.1930: „Neue Wege der Wahlpropaganda“. 939 Engelmann, S. 4 u. 13. 940 Volkszeitung 269/22.11.1924: „Die Vorbereitungen zum Wahlsieg“; Jahrbuch der SPD f.1929, S. 234. 941 Stark, Propaganda, S. 11. 942 Reichstagswahl vom 4.5.1924 – Der Wahlausfall in Baden, Manuskript, BaK, Nachlass Dietrich, 217, f. 428–429. 943 Wahlkampf-Mitteilung DNVP 3/1930, Anlage 1, BaK, ZSg 1–44/12 (32). 944 Wahlkampftagung der DNVP im Reichstag am 22.10.1928, BaK, ZSg 1–44/6 (16). 945 Vgl. Wegner, S. 10; zur kommerziellen Werbung mithilfe des Flugzeuges siehe Schubert, passim. 946 So Thamer, Verführung, S. 156. 947 Vgl. Bericht der Parteibeamtentagung in M.-Gladbach am 8.9.1927, ACDP, VI- 051–3/2; Ruppert, Dienst, S. 319 f. 948 Richtlinien für die Reichstagswahlen 1920, BaK, ZSg 1–44/5 (13), S. 12–13. 949 „Die Sozialdemokratie im Wahlkampf 1928“, BaK, ZSg 1–90/23, S. 40. 950 Schreiben des Reichsministers des Innern an Reichsverkehrsministerium vom 16.5.1928, BaP, R 1501, Nr. 25164. 951 Vorwärts 409/2.9.: „Flieger werben für Liste 1. Der einzigartige Deutschlandflug für die Sozialdemokratie“; 430/13.9.: „Zurück vom Sozialistenflug“; vgl. Jahrbuch der SPD für 1930, S. 189; Pyta, S. 418 f. 952 Vgl. Stump, S. 80; MA 212/13.9.1930: „Flugbegeisterung in Mainz“. 953 Wahlkampfmitteilung Nr. 2/1930 der DNVP, Anlage 1, BaK, ZSg 1–44/12 (32). 954 NPZ 209/4.5.1924: „Der Tag der Entscheidung“. 955 RF 171/2.12.: „Unser Roter Propaganda-Sonntag. Mit dem roten Auto aufs Land“; VZ 577/9.12.: „Vom Auto aus …“; Volkszeitung 269/22.11.1924: „Die Vorbereitungen zum Wahlsieg“. 956 „Die Sozialdemokratie im Wahlkampf 1928“, BaK, ZSg 1–90/23, S. 10. 957 Vorwärts 540/15.11.1924: „Wahlagitation auf Rädern“. 748 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 958 „Die Sozialdemokratie im Wahlkampf 1928“, BaK, ZSg 1–90/23, S. 38; Vorwärts 188/20.4.: „Die Technik im Dienste des Wahlkampfes“; 215/8.5.: „Das Schallplattenauto“. 230/16.5.1928: „Wahlfahrt zum Wahltag. Film, Grammophon und Lautsprecher im Dienste der Aufklärung“. 959 RF 213/12.9.1930: „Rote Autokolonnen rattern“; Praktische Winke, S. 16–17; VZ 113/12.5.: „Wahlpropaganda der Kommunisten“; vgl. auch VB 108/9.5.1928: „Autobesitzer!“ 960 „Wahlkampftagung der DNVP im Reichstag am 22.10.1928“, Anlage 2, BaK, ZSg 1–44/6 (16), S. 19. 961 Bericht über Parteibeamtentagung in M.-Gladbach am 8.9.1927, ausgef. am 23.9.1927, ACDP VI-051–3/2. 962 Vorwärts 422/9.9.: „Unser Tonfilmauto“; 423/10.9.: „Massenaufmarsch in Grünau. Das Lautsprecherauto als guter Wahlhelfer“; 424/10.9.1930: „Auch Möbelwagen werben“; vgl. Jahrbuch der SPD für 1930, S. 189. 963 DAZ 192/24.4.: „Die potenzierte Wahlrede“; 214/6.5.1928: „Der Großlautsprecher im Wahlkampf “. 964 „Die Sozialdemokratie im Wahlkampf 1928“, BaK, ZSg 1–90/23, S. 24 u. 40. 965 Wahlkampfmitteilung der DNVP 2/1930, BaK, ZSg 1–44/12 (32). 966 Die Sozialdemokratie im Wahlkampf 1928, BaK, ZSg 1–90/23, S. 44; Vorwärts 178/14.4.1928: „Neue Waffen für unseren Kampf “. 967 Rundschreiben der DNVP-Hauptgeschäftsstelle an Landesverbände und Kreisvereine 61/2.5.1928, BaP, R 8005–68; UP 9/24.4.1928: „Und wir?“. 968 BT 213/6.5.1928: „Unsere Schallplatten“. 969 VZ 113/12.5.1928: „Wahlpropaganda der Kommunisten“; RF 106/6.5.: „Propaganda auf dem Lande. ‚Die Kommunisten sind da‘ – Unsere Wahlplatten finden Beifall“; vgl. Praktische Winke, S. 22. 970 Rundschreiben der Reichsgeschäftsstelle der DDP 18/2.5.1928 an die Wahlkreisgeschäftsstellen usw.; Rundschreiben der DDP 21/12.5.1928 usw.; Sitzung des Organisationsausschusses der DDP vom 28.3.1928 im Reichstag, BaK, R 45 III, 40, f. 22, 72 u. 117; VZ 97/22.4.1928: „Demokratische Schallplatten“. 971 Zur Entwicklung und Organisation des Rundfunks in der Weimarer Re pu blik siehe allgemein Bausch, Rundfunk; Wippermann, Propaganda, S. 274−280; Fischer, Wahlkampf, S. 19−46; Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 104. 972 Siehe dazu Lerg, Rundfunkpolitik, S. 182−189. 973 Vgl. Bausch, Rundfunk, S. 174−179; zu den politischen Überwachungsausschüssen ebd., S. 372−393. 974 Vgl. Richtlinien für den Wahlkampf 1930, S. 33; NC 130/10.7.1930: „Sowjetrussische Ätherpropaganda“; zur Rundfunkpolitik- und propaganda der NSDAP vor 1933 siehe Paul, Aufstand, S. 195−198; Rimmele, passim. 975 Vgl. Dinkin, S. 132 f. 976 VZ 526/5.11.1924: „Radiowahlen in Amerika“. 977 NPZ 197/27.4.:„Der Rundfunk im Wahlkampf “; Volkszeitung 80/3.4.1924: „Radio im Dienst der Wahlpropaganda“. 978 DAZ 565/30.11.1924: „Rundfunk im Wahlkampf verboten“. 749 anmerkungen 979 Vgl. Hauss, S. 133. 980 AdR Marx IV, S. 1389–1390; NPZ 157/1.4.1928: „Keine Wahlreden im Rundfunk?“. 981 Vorwärts 181/17.4.: „Rundfunk und Parteipropaganda“; NPZ 155/31.3.: „Heute Reichstagsauflösung“; 234/19.5.: „Wochen-Programm des Berliner Rundfunks“; RF 82/5.4.1928: „Rundfunk und Wahlkampf “. 982 Vgl. Severing, S. 170; zu den Reformvorschlägen Severings und zur Rundfunkpolitik der Weimarer SPD siehe Bierbach, passim. 983 Vgl. Bausch, Rundfunk, S. 169−171. 984 Vorwärts 374/12.8.: „Rundfunk und Wahlkampf “; MA 173/28.7.1930: „Wahlreden im Rundfunk?“. 985 FZ 610/17.8.: „Wahlwerbung im Rundfunk“; VB 178/29.7.: „Rundfunk im Dienste der Young-Parteien“; Vorwärts 430/13.9.1930: „Demokratie und Volksstaat. Karl Severing appelliert im Rundfunk an die Wähler“. 986 Wesse, S. 15. 987 Siehe zum Massenmedium Film nach 1918 sowie zur Weimarer Kinokultur Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 103 f.; Hermand/Trommler, S. 261−298 (Zitat S. 267); unter politischen Aspekten Murray, S. 23−29 u. S. 55−64; Korte, S. 51−89. 988 So plante die DDP im Winter 1918/19 ein „Filmdrama“, dessen Realisation aber angesichts der Kosten in Höhe von 15 000 Mark zurückgestellt wurde (Sitzung des Geschäftsführenden Ausschusses vom 28.12.1918 [Wegner, S. 9]); vgl. Frye, S. 69; Bucher, Findbuch, nennt für 1928/30 fünf Wahlfilme, drei der SPD, zwei der DNVP, davor Fehlanzeige. 989 Vgl. Wippermann, Propaganda, S. 159 f. Zur Verwendung des Films in der politischen Werbearbeit der RfH siehe ebd., S. 287: „Ähnlich wie bei dem – zaghaften – Zugriff der staatlichen Führung auf den Rundfunk ‚in letzter Minute‘, waren auch ihre Bemühungen um den Film lediglich Symptome einer Krisensituation und nicht das Ergebnis einer planvollen Propaganda-Strategie“. 990 Bucher, Wochenschau, S. 334; vgl. Murray, S. 30−53; Fischer, Wahlkampf, S. 78−86; zum Verhältnis von Film und Politik in den Jahren 1924/28 wieder Murray, S. 66−70. 991 Vgl. Lüdecke, S. 24. 992 „Die Sozialdemokratie im Wahlkampf 1928“, BaK, ZSg 1–90/23, S. 42; Volkszeitung 88/14.4.1928: „Waffen für den Wahlkampf “; vgl. Schumann, Waffenschmiede, S. 77−85; Murray, S. 89−107; zum Verhältnis von KPD und SPD zu Film und Rundfunk siehe Winkler, Schein, S. 137−145; Bock, Brüder, passim. 993 „Die Sozialdemokratie im Wahlkampf 1928“, BaK, ZSg 1–90/23, S. 24. 994 Bericht der SPD-Baden vom Frühjahr 1928 (Schadt, Nr. 8, S. 165–166). 995 Volkszeitung 87/13.4.1928: „Ein sozialdemokratischer Wahlfilm. Dein Schicksal – Unser Schicksal“. 996 Vgl. „Die Sozialdemokratie im Wahlkampf 1928“, BaK, ZSg 1–90/23, S. 43. 997 Vorwärts 164/5.4.: „Um Dein Schicksal geht es! Der Film im Dienste des Wahlkampfes“; NPZ 164/5.4.: „Ein sozialdemokratischer Wahlfilm“; RF 89/15.4.1928: „Antibolschewistische Wahlagitation – mit Sowjetfilmen!“ 750 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 998 Vorwärts 216/8.5.1928: „Für Jugendliche verboten!“; „Die Sozialdemokratie im Wahlkampf 1928“, BaK, ZSg 1–90/23; „Was wir schufen“, 120 m, Film-Nr. 396, BaK, Filmarchiv; vgl. Erobert den Film!, S. 223−228. 999 Zit. nach: Fähnders/Rector, S. 196. 1000 Münzenberg, Film, S. 84; zur Filmpolitik der KPD sowie den „proletarischen“ Filmproduktionen der Prometheus-AG siehe Murray, S. 97−142; Fischer, Wahlkampf, S. 66−78; Stooss, S. 4−47. 1001 Münzenberg, Film, S. 94−96. 1002 Rundschreiben des KPD-Sekretariats vom 19.5.1927 (Druck in: Film und revolutionäre Arbeiterbewegung II, S. 215−217); vgl. Richtlinien zur Durchführung von Filmveranstaltungen (Druck in: ebd, S. 225−229); Bericht über die Verhandlungen des XI. Parteitages der KPD, Berlin 1927, S. 108. 1003 RF 108/8.5.1928: „Der Wahlfilm der Kommunistischen Partei“ (Druck in: Film und revolutionäre Arbeiterbewegung II, S. 44−46); vgl. Bericht des ZK der KPD an den 12. Parteitag 1929, S. 274. 1004 Richtlinien für den Wahlkampf 1930, S. 34. 1005 Rundschreiben Nr. 6/22.11.1924, ACDP, I-150–030/6. 1006 Vorwärts 176/12.4.1924: „Kino und Wahlpropaganda“. 1007 Brief an Scholz vom 7.1.1924, BaK, R 45 II, 57. 1008 Vgl. Rundschreiben der DNVP-Hauptgeschäftsstelle an alle Landesverbände 59/27.4.1928, BaP, R 8005–68; Rundschreiben 12/10.4.1928 der Reichsgeschäftsstelle der DDP an die Wahlkreisgeschäftsstellen und Parteisekretariate, BaK, R 45 III, 40, f. 23. 1009 Schreiben der Werbekunst-Epoche-Reklame GmbH an Kaisenberg vom 24.4.1928, BaP, R 1501, Nr. 25164. 1010 Wahlkampftagung der DNVP im Reichstag am 22.10.1928, BaK, ZSg 1–44/6 (16); UP 10/1.5.1928: „An unsere Organisationen!“; „Wohin wir treiben“, Film Nr. 3213, BaK, Filmarchiv. 1011 Wahlkampf-Mitteilungen der DNVP 2/3.8.1930 und 9/28.8.1930, BaK, ZSg 1–44/12 (32). 1012 RF 170/30.11.1924: „Aus dem Groß-Berliner Wahlkampf-Getriebe“. 1013 So Generalsekretär Wittig in: Wahlbrief der DVP 1/1.3.1928, BaP, 60 Vo 1, Nr. 224. 1014 Vgl. Bericht über die Parteibeamtentagung in M.-Gladbach am 8.9.1927, ACDP VI-051–3/2. 1015 Protokoll über die Sitzung des Organisationsausschusses am 24.2.1928, BaK, R 45 III, 24, f. 67. 1016 Rundschreiben 12/10.4.1928 usw., BaK, R 45 III, 40, f. 22; vgl. Stephan, Aufstieg, S. 380. 1017 Rundschreiben der DDP 7/29.2.1928 usw., BaK, R 45 III, 39, f. 41. Ein vorbildhaftes Programm, das die DDP im Mai 1928 per Rundschreiben zur Nachahmung empfahl, hatte ihr mittelschlesischer Wahlkreisverein für „Unterhaltungsabende in kleinen Orten“ aufgestellt, die mit Bildern bzw. Naturaufnahmen aus Schlesien und einem „lustigen Einakter“ eingeleitet wurden. Im Anschluss an 751 anmerkungen den Trickfilm wurde der eigentliche Wahlfilm gezeigt, zum Abschluss der Veranstaltung erklang über Grammophon das Deutschlandlied. In Köln wurde dem Film zusätzliches Lokalkolorit durch Bilder vom Rhein sowie der Spitzenkandidaten verliehen (Rundschreiben 19/3.5.1928 usw., BaK, R 45 III, 40; VZ 91/15.4.1928: „Der Wahlfilm läuft in Berlin“). 1018 Wilucki, S. 233; vgl. zur Filmpropaganda vor 1933 Paul, Aufstand, S. 187−194; Becker, Film, S. 21−31. Die NSDAP ging erst neue Wege, indem sie 1932 etwa bei Massenveranstaltungen im Freien ihre Tonfilme wie „Der Führer spricht“ auf einer großen Leinwand vor bis zu 25 000 Zuschauern zeigte. 1019 Germania 196/27.4.1928: „Der ‚Sprechende Film‘ in der Wahlbewegung“; vgl. Dinkin, S. 133. 1020 Jahrbuch der SPD 1930, S. 188; Vorwärts 345/26.7.: „Hurra, das Wanderkino!“; 366/8.8.1930: „Der Tonfilm wirbt für die Partei!“; „Moderne Wahlagitation/  Dr. Breitscheid spricht im Tonfilm“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1930. 1021 FZ 647/31.8.1930: „Deutscher Wahlkampf. Wie es die Parteien machen“. 1022 NC 151/7.8.: „Der sozialdemokratische Tonfilm“; Vorwärts 422/9.9.: „Unser Tonfilmauto“; 415/5.9.1930: „Wer rettet den Kapitalismus?“. 1023 Vorwärts 454/28.9.1932: „Die Technik im Wahlkampf “; vgl. Murray, S. 168−191; Bock, Brüder, S. 304. 1024 Vorwärts 412/3.9.1930: „Transparente an den Verkehrszentren“; 213/6.5.: „Leuchten der Wahlaufruf “; NPZ 222/11.5.1928: „Wahlreklame am Funkturm“; „Die Sozialdemokratie im Wahlkampf 1928“, BaK, ZSg 1–90/23. 1025 RF 108/9.5.1928: „Achtung! Laßt euch nicht einseifen!“; „Die Sozialdemokratie im Wahlkampf 1928“, BaK, ZSg 1–90/23; vgl. auch VB 112/13.-14.5.1928: „Die eingeseiften Arbeiter“. 1026 FZ 307/26.4.: „Wahlpropaganda für Hindenburg in den Schulen“; Germania 195/27.4.1925: „Schlachtenpotpourri“. 1027 Germania 168/5.5.1924: „Bilder von der Wahl“; RF 199/27.8.1930: „Die KPD ist die einzige Partei der revolutionären Transparent-Propaganda“. 1028 Praktische Winke, S. 16–17. 1029 Dovifat, Aufgaben, S. 262. 1030 NC 192/21.11.1924: „Die Wahlkampfabzeichen der DVP“. 1031 BT 236/20.5.1928: „Die Weltanschauung deines Vis-à-vis“. 1032 FZ 648/31.8.1930: „Dürfen Mitglieder eins Wahlvorstandes Parteiabzeichen tragen?“. 1033 Bergsdorf, S. 109; zur Verwendung von Sprache als Mittel der Politik siehe ebd., S. 48−102; zum Komplex Sprache, Politik und Wahlkampf Gruner, S. 15−19; zum Verhältnis von politischer Sprache und politischer Kultur siehe Seck. 1034 Vgl. Childers, Language, S. 350. Da die vorliegende Arbeit das Verhältnis von Sprache und Wahlkampf in der Weimarer Zeit nicht erschöpfend behandeln kann, sei verwiesen auf die umfangreiche Literatur zur Sprache der Nationalsozialisten, die sich vor 1933 auf ein „eng begrenztes Repertoire feststehender, ständig wiederholter Sprachtopoi, auf einhämmernd vorgetragene Schlagworte“ konzentrierte (Paul, Sturm, S. 278); vgl. Bering, besonders S. 232− 237; zu 752 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik den Feind- und Selbstbildstereotypen der NSDAP siehe Paul, Aufstand, S. 223−239; sowie am Beispiel Goebbels‘ Höver, besonders S. 82−88. 1035 Zit. nach: Reinhardt, S. 68. 1036 VZ 555/22.11.1924: „Demokratie und Klassenkampf “. 1037 Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 37. 1038 Vgl. Winkler, Weimar, S. 90−92; Hammerschmidt, S. 161 f.; zur politischen Bedeutung der Dolchstoßdiskussion siehe Heinemann, Last, passim. 1039 So der Titel einer SPD-Broschüre aus dem Jahr 1903: „Munition für den Wahlkampf “. 1040 Volkszeitung 269/22.11.: „Die Vorbereitungen zum Wahlsieg“; vgl. NC 193/24.11.: „Aus der Wahlschlacht“, DAZ 571/4.12.1924: „Die Parteilager im Endkampf “; zu sozialpsychologischen Nachwirkungen des Weltkrieges siehe Bessel, Kriegserfahrungen, passim. 1041 VZ 211/4.9.1930: „Wie wähle ich?“. 1042 Vorwärts 505/25.10.1924: „Siegreiche Wahlparolen“. Siehe zum Stellenwert und zur Funktion des „Slogans“ in modernen Wahl- und Werbekampagnen Radunski, S. 99−108; Steinseifer/Wolf, S. 78− 82; zuletzt Toman-Banke, wonach der Slogan „in der Einschätzung der Wahlkämpfer ein Synonym für das [sei], worüber im Wahlkampf kommuniziert wird“. Für den Historiker könne der Wahlslo gan ein wichtiges zeitgschichtliches Zeugnis sein, wenn er als „Symbol seiner Zeit“ deren Schlüsselthemen verkürzt wiedergebe. 1043 Vorwärts 213/6.5.: „Leuchtender Wahlaufruf “; vgl. Volkszeitung 96/24.4.1928: „Wahl-Parolen“. 1044 Richtlinien für den Wahlkampf 1930, BaK, ZSg 1–65/25 (43), S. 30 f. 1045 Vgl. FZ 410/6.6.1920: „Die Wahl und der Dichter“; siehe auch Reinhardt, S. 106−114. 1046 Verse für Wahlpropaganda, BaK, Nachlass Dietrich, 219, f. 185; Lieder und Gedichte zur Reichstagswahl, ACDP, I-206–30/4. 1047 Vgl. z. B. RF 163/22.11.1924: „Die Wahlschlacht“; siehe dazu Will/Burns, S. 162−201. 1048 Volkszeitung 4/6.1.1919: „Der Wahlkampf ruft“; vgl. Vorwärts 518/2.11.1924: „Wahlaufruf “. 1049 RF 152/8.11.: „Wähle kommunistisch!“; Vorwärts 561/28.11.1924: „Zum Stimmenkauf der Großindustrie“. 1050 Paul, Aufstand, S. 213. 1051 Vgl. Mosse, S. 134. Zur Bildersprache der Weimarer Re pu blik, ihren wichtigsten Stereotypen und Figuren, siehe die reich illustrierten Beiträge in Haese/ Schütte; zur Plakatpropaganda auch PP, S. 139−141. 1052 Paul, Krieg, S. 27. 1053 Vgl. Achten/Krupke, S. 5. 1054 VB 81/6.4.1928: „Parteigenossen! Nationalsozialisten! Der Wahlkampf hat eingesetzt“; vgl. Diederich/Grübing, S. 27 f.; zur Bildpropaganda der NSDAP siehe Paul, Aufstand, S. 143−156. 753 anmerkungen 1055 „Wohin? Stimmen zur Zeit“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–44/9; zum Bildtopos des „Riesen Proletariat“ siehe Paul, S. 242−247; zur Umfunktionierung von Symbolen der Arbeiterbewegung Diederich/Grübing, passim. 1056 Wahlkampftagung der DNVP im Reichstag am 22.10.1928, BaK, ZSg 1–44/6 (16). 1057 „Wahl-Wecker“ 1/14.9.1930, Flugblatt, BaK, ZSg 1–44/9; Vgl. Mommsen, Freiheit, S. 311. 1058 Vgl. Volkszeitung 209/11.9.1930: „Der Wahlkampf im Bild“; zur plakativen Bildpropaganda der KPD siehe auch Janusch, S. 156−158. 1059 Rundschreiben 4/25.8.1930 der DStP-Hauptgeschäftsstelle usw., BaK, R 45 III, 59, f. 18. 1060 Vgl. Paul, Krieg, S. 41; zur Fotografie als Wahlkampfmittel siehe ebd., S. 41−46. 1061 Mosse, Nationalisierung, S. 17. 1062 Mierendorff, Re pu blik, S. 438 f.; zur politischen Symbolik nach 1918 siehe Weißmann, S. 84−124. 1063 Paul, Krieg, S. 37. 1064 Ebd., S. 29 1065 Zur Symbolpropaganda der NSDAP siehe auch Paul, Aufstand, S. 167−173, hier S. 173. 1066 Paul, Krieg, S. 46. 1067 Vgl. Funke, Re pu blik, S. 17; zur Flaggenfrage in der Nationalversammlung siehe Winkler, Weimar, S. 103 f. 1068 NPZ 573/6.12.: „Fahnen heraus am Wahltag!“; vgl. DAZ 577/7.12.1924: „Der letzte Ruf “. 1069 Germania 489/8.11.1924: „Die Flagge als Wahlparole“. 1070 Vgl. VZ 555/22.11.: „Gedanken zur Wahl“; FZ 908/5.12.1924: „Schwarzrotgold und Schwarzweißrot“; Erman, S. 48; zur Flaggendebatte und -symbolik siehe Guben, S. 248−256. 1071 Germania 195/27.4.: „Schlachtenpotpourri“; RF 94/26.4.1925: „Wählt rot“. 1072 Engelmann, S. 6. 1073 Mierendorff, Bedeutung, S. 518 u. 520; vgl. Pyta, S. 501. 1074 FZ 569–570/2.8.1932: „Plakatbilanz am Wahlsonntag“; vgl. Paul, Aufstand, S. 177−179. 1075 Paul, Krieg, S. 54; vgl. dazu Reichel, Ästhetisierung, S. 297−301. Anmerkungen zu Kapitel 7 (Seite 361 bis 419) 1076 Niedhart, S. 74. 1077 Bendikat/Lehnert, S. 103 f. Zum „Krisenjahr“, zur Währung- und Wirtschaftsstabilisierung 1923/24 und zum Dawesplan siehe Winkler, Weimar, S. 186−284; Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 49−54; Niedhart, S. 83−90; Mommsen, Freiheit, S. 141−182; Hehl, S. 256−287; zur wirtschaftlichen Entwicklung speziell Steitz, S. 11−18. 754 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 1078 P. Rad, Hrsg., 1924 – Der Wahlkampf auf den Trümmern des deutschen Reiches. Die Tendenzen der Parteien, Berlin 1924. 1079 Gerlach, Bericht vom 5.3.1924 (zit. nach: Holl/Wild, S. 103). 1080 Vgl. zu den Notverordnungen des Kabinetts Marx 1923/24 Winkler, Revolution, S. 694−696; Eilers, S. 98−105; zur Aufwertungsfrage Krohn, S. 164−173; Stürmer, Koalition, S. 91−98; Leuschen-Seppel, S. 146−160. 1081 Zur außenpolitischen Entwicklung 1923/24 sowie zum Dawesplan siehe Winkler, Weimar, S. 258 f.; Mommsen, Freiheit, S. 184−190; Kolb, Weimarer Re publik, S. 64 f.; Krüger, Außenpolitik, S.183−246. 1082 FZ 320/30.4.1924: „Ruck nach Rechts?“; zur innenpolitischen Konstellation im Frühjahr 1924 siehe Winkler, Weimar, S. 252−260; Aufruf der Reichsregierung vom 29.4.1924 (Druck in: RH II, S. 292 f.). Zur Wahlpropaganda der Parteien vor dem 4. Mai 1924 siehe Bendikat/Lehnert; auch (regional) Staatz, S. 110−131. 1083 Zum Wahlkampf der SPD vgl. Winkler, Weimar, S. 246−248 u. 255−257; Maehl, S. 95 f.; Severing, S. 16 f.; zum Sachsenkonflikt siehe Winkler, Revolution, S. 655−664; Mommsen, Freiheit, S. 160− 165. 1084 „Wähler und Wählerinnen!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1-90/59 (Druck in: RH II, S. 301−304; Rad, S. 22−24); vgl. Bendikat/Lehnert, S. 109 f.; siehe auch Vorwärts 173/11.4.: „Die Sozialdemokratie im Wahlkampf. Was wir sind und was wir wollen“; 191/23.4.1924: „Die Reifeprüfung am 4. Mai“. 1085 „Friedliche Aufbauarbeit oder neue kriegerische Verwicklungen“; „Die Rechtsparteien wollen den Krieg!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/59; Vorwärts 155/1.4.1924: „Reichstagswahlen und Außenpolitik“. 1086 „Deutschland und Frankreich“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; „Deutsches Volk besinne Dich!“; „Worum es geht!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/59; Vorwärts 198/27.4.1924: „Frei nach außen – frei nach innen!“ 1087 „Wohin die Fahrt?“; „Was will die VSPD“, „Arbeitendes Volk! Die Hand ans Steuer!“; „Erhaltung und Ausbau der Re pu blik oder Diktatur der Schwerindustrie und Nationalisten“; Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/59. 1088 „Was leistet die Sozialdemokratie“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1924/I. 1089 „Eine gegen Sechzehn! Ein letztes Wort im Wahlkampf an Freund und Feind!“, „Die bürgerliche Regierung und ihre Parteien auf der Flucht vor der Sozialdemokratie!“; „Der Sozialismus lebt!“; „Die Hungerzölle kommen!“, Flugblätter; „Wenn der Wind rechts weht, stürzt auch die Rentenmark!“, Plakat/Postkarte (Druck in: PP, S. 82), BaK, ZSg 1-90/59; vgl. Vorwärts: 202/30.4.1924: „Nie wieder Inflation!“. 1090 Vgl. „Goldenes Wähler-ABC“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–90/59; Vorwärts 198/ 27.4.1924: „Wo steht der Feind? Zur politischen Orientierung im Wahlkampf “. 1091 Tabelle 1: Gegner und Feindbildhierarchie der SPD-Flugblattpropaganda 1924/I Regierung („Bürgerblock“) 28 Nationalistisches Lager „Schwarzweißrote“ Rechtsparteien Völkische 25 12 9 KPD 14 755 anmerkungen Extreme Flügelparteien 4 Sonstige/unspezifisch 26 Insgesamt 97 Lesebeispiel: Von insgesamt 97 Wahlflugblättern der SPD waren 28 in erster Linie gegen die Regierung bzw. den „Bürgerblock“ gerichtet. 25 Flugblätter hatten nur die nationalistischen Parteien zum Hauptgegner, davon 12 ausschließlich die „schwarzweißroten“ Rechtsparteien und neun ausschließlich die Völkischen. Die restlichen und in der Tabelle nicht direkt ausgewiesenen vier der 25 Flugblätter waren allgemein gegen beide Gruppierungen des nationalistischen Lagers gerichtet. 1092 „Von Arbeitslöhnen macht euch frei“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–90/59; Vorwärts 148/27.3.: „Aufmarsch der In dus triekapitäne“; 153/30.3.: „Der Kurs der Deutschen Volkspartei“; 173/11.4.1924: „Soll der Bürgerblock regieren?“. 1093 „Was will die VSPD“; „Denkt an die Reichstagswahl!“; „Wohin die Fahrt?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/59. 1094 „Wähler und Wählerinnen! Merkt auf!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–90/59; Vorwärts 177/13.4.1924: „Phrase oder Politik. Deutschnationale Befreiungsmystik“. 1095 „Hakenkreuz und Sowjetstern – Arm in Arm gehn beide gern“; „Organisation C. und Tscheka“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/59; Vorwärts 179/15.4.1924: „Kommunisten und Völkische. 75 Prozent Bundesgenossen“. 1096 „Im Solde der Franzosen!“; „Der völkische Volksbetrug“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/59; Vorwärts 198/27.4.: „Kann ein Arbeiter völkisch wählen?“; 201/29.4.1924: „Fort mit der Hakenkreuzjustiz!“ 1097 „Der Verrat der Kommunisten!“; „Die Koalition ist schuld!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/59; Vorwärts 199/28.4.: „Sinowjew befiehlt Überfälle! Moskauer Parole: Ein bißchen Revolution – aber nicht zu sehr!“; 204/1.5.1924: „Feinde des Achtstundentages. Die Kommunisten als Handlanger der Reaktion“. 1098 „Ich wähle die Sozialdemokratie!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–90/59; vgl. „Wählt sozialdemokratisch“; „Deine Stimme fehlt noch“, Plakate (Druck in: PP, S. 54 u. 71); Vorwärts 145/26.3.1924: „Treibholz“. Tabelle 2: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der SPD-Flugblattpropaganda 1924/I Arbeitendes Volk Arbeiter Beamte Mieter Landvolk 49 20 6 4 3 Frauen 10 Inflationsopfer/Rentner 7 Sonstige/unspezifisch 37 Insgesamt 97 1099 „Sind die Sozialdemokraten schuld, dass der Achtstundentag verloren gegangen ist?“; „Achtstundentag und Luxus“; „Einheitsfront des Proletariats!“, Flug- 756 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik blätter, BaK, ZSg 1–90/59; „Arbeiter! Wählt eure Partei“, Plakat (Druck in: PP, S. 129); Vorwärts 167/8.4.1924: „Der Proletarier sagt: Wären wir einig, so wäre es besser!“ Zum Kampf um den Achtstundentag siehe Winkler, Revolution, S. 625−632; Brunner, S. 361−386. 1100 „Spargläubiger und Sozialdemokratie!“; „Kleinrentner! Sozialrentner! Kriegsbeschädigte!“; „Die Sozialdemokratie ist die Partei der Armen!“; „Wohnungsnot Wohnungselend“; „Mieter!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/59; zur Haltung der SPD in der Aufwertungsfrage vgl. Handbuch für sozialdemokratische Wähler, S. 83−87. 1101 „Sind die Sozialdemokraten Bauernfeinde?“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1924/I; „Wer hilft den Kleinbauern und Pächtern?“, „Beamte! Das Berufsbeamtentum ist in Gefahr!“; „Beamtenprogramm der VSPD“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/59; vgl. Vorwärts 179/15.4.1924: „Reichstagswahlen und Beamte“. 1102 „Sozialrentner, Invaliden, Unfallrentner und Witwen!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; „Deutsche Jugend, die Hand ans Steuer!“; „Frauen denkt nach und handelt!“; „Krieg oder Frieden?“, „Deutsche Frauen und Mädchen!“; „Warum wähle ich nicht völkisch?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/59. 1103 „Wahlaufruf der Deutschnationalen Volkspartei“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–44/9 (Druck in: RH II, S. 293 f.; Rad, S. 8–9); vgl. dazu Bendikat/Lehnert, S. 110 f.; NPZ 185/18.4.: „Das zweite Versailles“; 157/2.4.1924: „Der Deutschnationale Parteitag“; zum Wahlkampf vgl. Liebe, S. 62−73; regional Gemein, S. 34−38. 1104 „Wen wählst Du am 4. Mai?“; „Wir dürfen es nie vergessen!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; „Allen Novemberverbrechern ins Stammbuch!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–201; NPZ 206/2.5.1924: „Der Dolchstoß“. 1105 „Michel mach Schluß!“; „Was wir wollen!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; „Der Sachverständigenschwindel!“; „Deutsche und ausländische Urteile über das Dawes- Gutachten“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung. 1106 „Der Kampf um den Staat“; „Raus aus dem Sumpf! Die Zeit ist da!“; „Am Scheidewege –! Internationaler Klassenkampf oder deutsche Volksgemeinschaft“; „Trauer, Elend, Not“, Flugblätter; „Raus aus dem Dreck!“ (Druck in: PP, S. 146); „Wählt Schwarz-Weiß-Rot!“, Plakat/Postkarte, BaK, ZSg 1–44/9; „Der rote Hoch- und Landesverrat!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; NPZ 203/1.5.1924: „An der Wende der Zeit“. 1107 „Die Inflation kommt wieder?“; „Die [Rentenmark] als Wahlparole!“; „Aufwertungsfrage und DNVP“; „Dein Sparkassenbuch!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9. Für Winkler, Weimar, S. 255, war die „volle Wiederherstellung der Gläubigerrechte […] wichtigste innenpolitische Wahlkampfparole der DNVP“. 1108 „Bürger heraus!“; „Auf zu den Schicksalswahlen!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9. 1109 „Wen wählen wir nicht? – Wen wählen wir?“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–44/9. Tabelle 3: Gegner und Feindbildhierarchie der DNVP-Flugblattpropaganda 1924/I 757 anmerkungen Weimarer Re pu blik – Erfüllungspolitik SPD/Marxismus Reichsregierung DDP DVP Zen trum 66 29 13 7 5 3 Völkische 12 KPD 3 Sonstige/unspezifisch 22 Insgesamt 103 1110 „Der sozialdemokratische Sumpf stinkt zum Himmel!“; „Die Partei des internationalen Großkapitals“, Flugblätter, ACDP, VI-051–201. 1111 „Ist die Deutschvölkische Freiheitspartei eine Rechtspartei?“, Flugblatt, ACDP, VI-051–201; „Nieder mit der deutschvölkischen Zersplitterung!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; „Positive deutschvölkische Arbeit ist für unser Deutschtum das Gebot der Stunde“; „National oder völkisch?“; Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9. 1112 „Nie macht von roten Ketten frei die biedere Deutsche Volkspartei“; „Die Sünden der DVP“; „Jüdisch-demokratische Frechheit“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; „Mitschuldig am Volksverrat!“, Flugblatt, BfZ; Flugblattsammlung; vgl. Bendikat/Lehnert, S. 112. 1113 „Nicht Klassenkampf – deutschnationale Volksgemeinschaft“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–44/9; „Ihr Deutschen alle!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung. Tabelle 4: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der DNVP-Flugblattpropaganda 1924/I Deutsche Volksgenossen 25 Mittelstand Selbständige Inflationsopfer Beamte 19 7 6 6 Arbeiter 12 Frauen 8 Jugend/Studenten 4 Sonstige/unspezifisch 35 Insgesamt 103 1114 „An die deutschen Arbeitgeber und Arbeitnehmer“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1924/I. 1115 „Deutsche Arbeiter!“; „Nieder mit der Reaktion!“; „Arbeitslose! Was wollt Ihr mehr?“, „Wir wollen frei sein, wie die Väter waren“ [DNAB], Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; „Die DNVP und ihre Wirksamkeit für die Arbeiterschaft“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; „Freiheit Friede Brot – Wählt: Schwarz-Weiß- Rot“, Plakat (Druck in: PP, S. 68–69); zur deutschnationalen Arbeitnehmerpropaganda siehe Stupperich, S. 91−97. 758 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 1116 „Neudeutsche Beamte!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–44/9; „Beamte, was taten die Deutschnationalen für Euch!“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1924/I; „Beamtinnen und weibliche Angestellte aller Berufe! Der Abbau bedroht Euch!“; „Beamte! Die Stunde der Ablösung ist da!“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung. 1117 „Das Handwerk und die DNVP“; „Gewerbetreibende! Kaufleute! Handwerker!“; „Landwirtschaft und Sachverständigen-Gutachten!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; vgl. NPZ 206/2.5.1924: „An alle Angehörigen des werktätigen Mittelstandes“. Zur Agrarpolitik der DNVP 1923/24 siehe Schumacher, Land, S. 467−493. 1118 „Hast Du nicht auch seit der Revolution Deinen letzten Pfennig verloren?“; „Wer nicht wählt – treibt Volksverrat“; „Deutsche Studenten!“, „Deutsche Frauen und Mädchen!“; Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9. 1119 Germania 117/3.4.1924: „Wir müssen nach Bayern“; vgl. Schönhoven, Volkspartei, S. 92−96. Zur Politik und zum Wahlkampf des Zen trums vgl. Ruppert, Dienst, S. 39−61; Morsey, Zen trumspartei, 499−557; Stump, S. 51−58. 1120 „Um Leben u. Sterben der Nation“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–108/9; Germania 85/15.3.1924: „Der Wahlaufruf des Zen trums“ (Druck in: RH II, S. 304–307); vgl. Bendikat/Lehnert, S. 109; VZ 143/24.3.1924: „Wahlparole des Reichskanzlers. Durch materielle Opfer zur nationalen, kulturellen und wirtschaftlichen Freiheit“. 1121 „Denkt an den deutschen Rhein!“; „Parole für den 4. Mai: Christlich und deutsch!“, Flugblätter; „Treu Reich und Rhein“, Klebezettel, BaK, ZSg 1–108/9; vgl. Germania 132/11.4.: „Das Primat der Außenpolitik und die Reichstagswahlen“; 166/3.5.1924: „Das Zen trum als vaterländische Partei“; Hehl, S. 267–275 u. 288–294. 1122 „Ein Wort zur Wahl“; „Ein Schicksalstag des deutschen Volkes ist der 4. Mai!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–108/9; „Der 4. Mai ruft das Deutsche Volk zu wichtigster Entscheidung!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–215; vgl. Germania 100/24.3.: „Für die Befreiungspolitik“; 166/3.5.1924: „Der Schicksalstag des deutschen Volkes“. 1123 „Entweder … Oder“; „Um Leben u. Sterben der Nation“; „Was alles wird dem Zen trum vorgeworfen?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–108/9; Germania 59/28.2.: „Das Zen trum und die Notverordnungen“; 158/29.4.1924: „Der Volksstaat und Reichstagswahlen“; dazu auch Bendikat/Lehnert, S. 111 f. 1124 „Ein Wort zur Wahl“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–108/9. Tabelle 5: Gegner und Feindbildhierarchie der Flugblattpropaganda des Zentrums 1924/I Radikalismus von links und rechts Rechtsopposition 15 6 BVP 3 WP 2 Sonstige/unspezifisch 4 Insgesamt 24 759 anmerkungen 1125 „Der 4. Mai ruft das Deutsche Volk zu wichtigster Entscheidung!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–215. 1126 „Mahnung!“; „Dem christlichen Volke“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–108/9; vgl. Germania 133/12.4.: „Deutschvölkischer Wahlsieg – ein Verhängnis für Deutschland“; 148/23.4.1924: „Katholisch oder völkisch?“. 1127 „Auf der ganzen Linie versagt“; „Wen wählen wir?“, Flugblätter, ACDP, VI-051– 215; Germania 160/30.4.1924: „Die geistesverwandten Umsturzparteien. Gleiche Methoden – gleiche Ziele“. 1128 „Katholiken! Wählt wieder Zen trum!“, „Ein Wort zur Wahl“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–108/9; „Fort mit der Wirtschaftspartei!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; Germania 140/16.4.1924: „‚Säuberung‘ in der BVP“. 1129 „Evangelische Wähler!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–108/9; „Katholische Wähler und Wählerinnen!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–145; MJ 87/23.4.: „Die Zen trumspartei, eine Volkspartei“; Germania 165/3.5.1924 „Volksgemeinschaft oder Volkszerfall?“. Tabelle 6: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der Flugblattpropaganda des Zen trums 1924/I Christliche Volksgemeinschaft Katholiken Protestanten 15 4 2 Sonstige/unspezifisch 9 Insgesamt 24 1130 „Katholik, wohin gehst Du?“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; Germania 87/16.3.1924: „Das Zen trum und die deutschen Katholiken“. 1131 Germania 165/3.5.1924: „Der letzte Wahlappell des Reichskanzlers“. 1132 „An die Nichtwähler!“; „Landwirte!“, Flugblätter, ACDP, VI-051–145; „Christliche Wähler!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–108/9; vgl. Germania 83/14.3.: „Arbeiterschaft und Zen trum“; 166/3.5.1924: „Die Stunde der Frauen“. Zur Agrarpolitik der Zen trumspartei siehe Schumacher, Land, S. 387−431. 1133 DAZ 150/28.3.: „Parteitag der DVP“; 171/10.4.1924: „Die Nationalliberale Vereinigung“; vgl. dazu Jones, Liberalism, S. 211−217; Winkler, Weimar, S. 242 f. 1134 „Deutsche Männer, deutsche Frauen, deutsche Jugend!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–42/7 (Druck in: Rad, S. 11 f.; RH II, S. 314−316); vgl. dazu Bendikat/Lehnert, S. 111 f.; siehe auch „Durch Arbeit und Opfer zur Freiheit!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–42/7; Wahlhandbuch der DVP 1924, BaK, ZSg 1–42/14 (3). 1135 „Nationale Realpolitik oder Illusionen?“; „Ehrliche Politik!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/7. 1136 „Taten beweisen!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–225; „Fragen und Antworten im Wahlkampf “, Flugblatt; BaK, ZSg 1–42/7; „Haltet die Währung“, Plakat (Druck in: PP, S. 82). 1137 „Weckruf für die erwerbstätigen Stände in Stadt u. Land“; „Außenminister Dr. Stresemann in Magedeburg“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/7; DAZ 202/30.4.1924: „Stresemann verteidigt sich“. 760 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 1138 „Bismarcks Mahnruf an das Deutsche Volk!“; „Rechtsblock oder Deutsche Volkspartei?“; „Ein positives völkisches Programm!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/7; „Wähler!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–201. 1139 „Welche Partei wählt der deutsche Beamte?“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–42/7; siehe auch das Wahlhandbuch der DVP, in dem sie sich am ausführlichsten mit der DVFP (S. 163−185), der DNVP (S. 185−217) sowie der SPD (S. 228−243) auseinandersetzt. 1140 MA 83/7.4.1924: „Werbearbeit zu den Wahlen“; vgl. Besprechung des Reichskanzlers mit führenden Abgeordneten der Regierungsparteien vom 12.3.1924 (Druck in: AdR Marx I/II, S. 453 f.); Ministerbesprechung der Reichsregierung vom 18.3.1924 (Druck in: ebd., S. 476 f.). Zu Aufgaben und Zielen der RfH siehe Wippermann, Propaganda, S. 49−57; zum amtlichen Presseapparat auch Koszyk, Presse, S. 106−133. Tabelle 7: Gegner und Feindbildhierarchie der Flugblattpropaganda der DVP 1924/I Opposition Völkische SPD/Marxismus DNVP 31 9 6 3 NLV 3 Sonstige/unspezifisch 15 Insgesamt 49 1141 „Nationale Realpolitik oder Illusionen?“, Flugblatt, ACDP, VI-051–215; „Wie wird Deine Zukunft werden?“; „Verantwortungslos und verlogen“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/7. 1142 „Rechtsblock oder Deutsche Volkspartei?“; „Unsere Antwort an Hitler“; „Wie steht die Deutsche Volkspartei zu der so genannten völkischen Bewegung“; „Völkischer Zukunftsstaat?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/7. 1143 „Befreit Euch vom internationalen Marxismus“; „Wie wird Deine Zukunft werden?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/7; DAZ 143/25.3.: „Sozialdemokraten und Kommunisten“; 155/1.4.1924: „DVP und SPD“. 1144 „Wir klagen die Deutsche Volkspartei an“; „Entschließung!“, Flugblätter [NLV], BfZ, Flugblattsammlung. 1145 „An alle deutschen Männer und Frauen!“; „Ein Klub politisch Obdachloser verbreitet ein Flugblatt mit 19 Anklagen gegen die Deutsche Volkspartei“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/7. 1146 Siehe etwa „Kaufleute, In dus trielle, Handwerker, Gewerbetreibende, Landwirte, Beamte, Angestellte, Arbeiter, Frauen und Jugend“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–42/7. 1147 „Weckruf für die erwerbstätigen Stände in Stadt u. Land“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–42/7; „An alle Unzufriedenen!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–215; zur Zielgruppenpolitik siehe auch die Abschnitte im Wahlhandbuch der DVP, speziell zum Mittelstand (S. 335−349), den Arbeitern (S. 416−425) und den Frauen (S. 458−481). 761 anmerkungen 1148 Tabelle 8: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der DVP-Flugblattpropaganda 1924/I Mittelstand in Stadt und Land Beamte Gewerbe/Handwerk Inflationsopfer Bauern 16 5 4 3 2 Arbeitnehmer 7 Frauen 5 Sonstige/unspezifisch 21 Insgesamt 49 1149 „Hausbesitzer und Wohnungs- und Bauunternehmer!“; „Kaufmännischer und gewerblicher Mittelstand!“, Flugblätter, ACDP, VI-051–201; „Deutsche Handwerker und Handwerkerinnen“; „Landwirte!“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung. Zur Agrarpolitik der DVP siehe Schumacher, Land, S. 454−466. 1150 „Die Aufwertung der Hypotheken, Pfandbriefe, Sparkassenguthaben, Lebensversicherungsguthaben als Wahlparole!“; „Kleinrentner, Sparer, Hypothekengläubiger!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/7; vgl. Winkler, Mittelstand, S. 76−78. 1151 „Achtung Beamte!“; „Die Deutsche Volkspartei und die Beamten“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/7. 1152 „50 Privatangestellte als Abgeordnete im nächsten Reichstag“; „Achtung! Arbeiter und Angestellte!“; „Befreit Euch vom internationalen Marxismus“; „Handu. Kopfarbeiter!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/7; vgl. DAZ 194/25.4.: „Der Kampf um den Achtstundentag“; 208/3.5.1924: „Angestellte und Wahlen“. 1153 „Die Frauen und die Deutsche Volkspartei“; „Deutsche Frauen! Deutsche Mütter!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/7; vgl. DAZ 201/30.4.1924: „Die wahlmüden Frauen“. 1154 „Hände weg von der Uniform!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–42/7. 1155 FZ 262/6.4.1924: „Demokratischer Parteitag“; zur DDP-Politik 1923/24 siehe Jones, Liberalism, S. 208−224; Schneider, DDP, S. 200−213; zur Außenpolitik besonders Heß, S. 147−159. 1156 „Das Ziel des Wahlkampfes“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–27/19 (Druck in: RH II, S. 324–326); VZ 153/29.3.1924: „Wahlaufruf der Demokratischen Partei“; dazu Bendikat/Lehnert, S. 111. 1157 „Wahlaufruf!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–27/19; FZ 217/21.3.: „Die Mahnung des Rheinlandes“; 332/4.5.1924: „Besetztes Gebiet und Reichstagswahlen“; vgl. zur „Versackungspolitik“ Winkler, Weimar, S. 234−236. 1158 „Deutschland muss leben!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–27/19; „Was wir getan haben!“; „Die Verantwortung erwacht!“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung; FZ 261/6.4.1924: „Demokratische Außenpolitik“. 1159 „Wollt Ihr höhere Aufwertungssätze?“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; „Nie wieder Inflation!“; Flugblatt, BaK, ZSg 1–27/19, „Gegen eine neue Inflation“, Plakat (Druck in: Anschläge, Nr. 47). 762 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 1160 „Durch Arbeit und Opfer zur Freiheit!“; „Für Freiheit und Vaterland! Der Weg zur Rettung des Volkes aus größter Not“; „Fichte und Kant“; „Die Zielklarheit der deutschen Demokratie“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–27/19. 1161 „Rechts oder Links?“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; vgl. VZ 165/6.4.1924: „Der Feind steht rechts“. Tabelle 9: Gegner und Feindbildhierarchie der DDP-Flugblattpropaganda 1924/I Klassen- und Standesparteien 10 Rechtsparteien DNVP DVP 10 5 2 Sonstige/unspezifisch 14 Insgesamt 34 1162 „Deutschland muss leben!“; Flugblatt, BaK, ZSg 1–27/19; „Unser Banner hat nie geschwankt!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; VZ 202/28.4.1924: „Poincaré will deutsch-nationale Wahlen“. 1163 „Wer ist ‚national‘?“; „Die Parteien des Zusammenbruchs“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung. 1164 „Wer wollte Versackungspolitik treiben, d. h. Rhein und Ruhr vorläufig preisgeben?“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–27/19; „Die Wahrheit kommt ans Licht“, Flugblatt, BfZ; Flugblattsammlung. 1165 „Politisches Selbstgespräch!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung. 1166 Tabelle 10: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der DDP-Flugblattpropaganda 1924/I Volksgemeinschaft 14 Mittelstand Handwerk/Gewerbe Beamte 8 5 3 Frauen 2 Arbeitnehmer 2 Sonstige/unspezifisch 8 Insgesamt 34 1167 „Deutscher Mittelstand!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–27/19; „An die Nachdenklichen im deutschen gewerblichen Mittelstand!“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1924/I; FZ 329/3.5.1924: „Mittelstand“. Zu den „agrardemokratischen“ Vorstellungen der DDP siehe Schumacher, Land, S. 432−453. 1168 „Beamte! Beamtinnen!“; „Die Wahrheit über den Beamtenabbau“ (Materialien zur Demokratischen Politik Nr. 93), Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung; VZ 166/3.4.1924: „Die Wahlparole der Beamten“. 1169 „Arbeiter, Angestellte! Wen wählt Ihr am 4. Mai?“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; FZ 307/25.4.1924: „Die Angestellten in Staat, Wirtschaft und Sozialpolitik“. 1170 „Deutsche Frauen! Ihr habt jetzt die Wahl!“; „Krieg oder Frieden?“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung. 763 anmerkungen 1171 RF 38/13.4.1924: „Der 9. Parteitag – der Parteitag der Konsolidierung“; zur Situation der KPD 1923/24 siehe Winkler, Weimar, 213−216 u. 224−227; Flechtheim, S. 182−211; Angress, S. 315− 517; Weber, Wandlung I, S. 62−81; Winkler, Schein, S. 202−212. Zum Schlageter-Kurs siehe Erdmann, Alternativen, S. 29−31; Angress, S. 366−384; Luks, S. 62−67, der darin ein „direktes Bündnisangebot an die deutschen Rechtsextremisten“ sieht (S. 63). 1172 „An das werktätige deutsche Volk!“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1924/I (Druck in: Weber, Kommunismus, S. 88−93; RH II, S. 308−313). 1173 „Arbeiter! Beamte! Angestellte! Werktätige in Stadt und Land!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/4; vgl. Bendikat/Lehnert, S. 113 f.; „Wähler entscheidet Euch! Stinnesdiktatur oder Diktatur des Proletariats“, Plakat (Druck in: PP, S. 106). 1174 „Deutsche Beamte!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/4; RF 39/29.4.: „Die Erwürgung des deutschen Proletariats nach den Plänen der ‚Sachverständigen‘“; 41/1.5.1924: „Nieder mit dem Zuchthausbau“. 1175 „Arbeiter, Angestellte, Beamte, Landarbeiter und Kleinbauern!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/4; RF 25/29.3.1924: „Unser Wirtschaftsprogramm im Wahlkampf “. 1176 „An die deutsche Beamtenschaft!“; „An die Arbeiter und Arbeiterinnen Berlin-Brandenburgs!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–65/4; „Wähle! Schlagt die Karten der Arbeiterfeinde!“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1924/I. 1177 „An die werktätigen Jungwähler Berlins!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/4; vgl. RF 43/3.5.1924: „Die Sinnbilder der Parteien zum morgigen ‚Wahl‘tag“. Tabelle 11: Gegner und Feindbildhierarchie der KPD-Flugblattpropaganda 1924/I Weimarer Re pu blik 9 SPD 6 DVFP 4 Sonstige/unspezifisch 5 Insgesamt 24 1178 „Arbeiter, Angestellte, Beamte, Landarbeiter und Kleinbauern!“; „An die Hitler-Leute!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–65/4; RF 40/30.4.1924: „Bilder aus dem völkischen Zukunftsparadies – wie sie es möchten“; vgl. „Völkische Bewegung“, Referentenmaterial Nr. 5, Broschüre, BaK, ZSg 1–65/4 (22). 1179 „Die SPD als Büttel der Bourgeoisie“; „Wie sie das Proletariat verraten“; Handzettel, ACDP, VI-051–139; „An die Arbeiter und Arbeiterinnen Berlin-Brandenburgs!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/4. 1180 „Den politischen Marodeuren!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/4; „Wähle! Schlagt die Karten der Arbeiterfeinde!“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1924/I. 1181 „Arbeiter, Angestellte, Beamte, Landarbeiter und Kleinbauern!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/4. 1182 Tabelle 12: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der KPD-Flugblattpropaganda 1924/I 764 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik Werktätiges Volk Arbeiter und Arbeiterinnen Beamte 21 6 5 Sonstige/unspezifisch 3 Insgesamt 24 1183 „An die Hitler-Leute!“; Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/4. 1184 „Landarbeiter und Landarbeiterinnen!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; „An die Arbeiter in Betrieb und Gewerkschaft!“; „Arbeitslose, wählt Kommunisten!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–65/4. 1185 „An die deutsche Beamtenschaft!“; „Die KPD und die Beamten“; „An die deutsche Lehrerschaft!“; „Die Kommunisten und das Berufsbeamtentum“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–65/4. 1186 „Warum sollt ihr kommunistisch wählen“; „Arbeiter! Arbeiterinnen! Angestellte und Beamten!“; „Siedler, Arbeitsbauern, Kleinpächter! Was wollen die Kommunisten?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–65/4; Vgl. Richtlinien der KPD für Mittelstandspropaganda vom August 1923 (Druck in: Knipping, S. 367− 369). Zur Landagitation, zum Agrarprogramm und zur Kleinbauernbewegung der KPD vor 1924 siehe Schumacher, Land, S. 370−387. 1187 Zur Entwicklung der NSDAP nach dem Verbot vom November 1923 siehe Jablonsky, S. 26−91; zum Wahlbündnis von NSDAP und DVFP siehe ebenda, S. 58−62; Wulff, S. 36−42; Striesow, S. 433−435. In Gebieten, wo beide Parteien aktiv waren, trat man als Völkisch-Sozialer Block an, in Bayern nur als Völkischer Block, in Ostpreußen als „Völkisch-sozialer Freiheitsblock (Richtung: Hitler-Ludendorff-v.Graefe)“. 1188 „Die Abrechnung am 4. Mai“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–45/5 (Druck in: RH II, S. 318–322); vgl. Bendikat/Lehnert, S. 112; „Bayern! Deutsche! 5 Jahre Novemberrepublik“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–45/5, Wahlaufruf der Nationalsozialisten in Bayern (Druck in: RH II, S. 322 f.). 1189 „Auf zur völkischen Tat!“; „Deutsche Männer und Frauen! Werktätiges Volk aller Berufe und Stände!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–45/5; „Wahl-Aufruf! Völkisch- Sozialer Block“, Flugblatt, BaK, NS 26–869. 1190 „Nieder mit dem Erfüllungswahnsinn!“; „Wie wird Deutschland frei?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–45/5. 1191 „Gemeinsame Kampffront! Allgemeine grundsätzliche Richtlinien“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–45/5; „Völkisch Soziales Manifest“; „Erläuterungen zum Programm zu Werbezwecken“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung. 1192 „Deutsche Männer und Frauen! Werktätiges Volk aller Berufe und Stände!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–45/5. 1193 „Auf zur völkischen Tat!“, Flugblatt, BaK, NS 26–869; „Deutschland erwache!“, Bildhandzettel, BaK, ZSg 1–45/5; „Der Drahtzieher“, Plakat (Druck in: PP, S. 60); dazu Bendikat/Lehnert, S. 112 f. 1194 „Die Einheitsfront aller Parteien von rechts bis links“; „Rechts oder links – nationalistisch oder sozialistisch“; Flugblätter, BaK, ZSg 1-45/5. 765 anmerkungen Tabelle 13: Gegner und Feindbildhierarchie der DVFP-Flugblattpropaganda 1924/I Weimarer Republik SPD/Marxismus „Reaktion“ – Rechtsparteien Zentrum/BVP „jüdische Hochfinanz“ 38 9 5 4 3 Sonstige/unspezifisch 10 Insgesamt 48 1195 „Deutsche Arbeiter!“; „Aus dem Schuldbuch der Marxisten“, Flugblätter, BaK, ZSg 1-45/5. 1196 „Wahl-Aufruf! Völkisch Sozialer Block“, Flugblatt, BaK, NS 26–869; „Gemeinsame Kampffront!“; „Ein plumpes Täuschungsmanöver!“; „Deutsche Männer und Frauen!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–45/5. 1197 „Der völkische Antichrist“; „Die Religion ist in Gefahr!“; „Ob Jud oder Christ“, „Das Weltprogramm der eigentlichen Internationale aus dem Jahre 1897“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–45/5. 1198 Tabelle 14: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der DVFP-Flugblattpropaganda 1924/I Schaffende Volksgenossen 20 Arbeiter 10 Mittelstand Bauern Handwerk/Gewerbe 10 4 2 Sonstige/unspezifisch 8 Insgesamt 48 1199 „Deutsche Arbeiter!“, „Arbeiter!“; „Die Errungenschaft der Revolution!“; Flugblätter, BaK, ZSg 1–45/5; „Nationale Arbeiter, Angestellte und Beamte!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung. 1200 „Angestellte in Handel und In dus trie, in Forst- u. Landwirtschaft, im Banku. Versicherungsgwerbe, bei Gemeinde-, Staats- und Reichsbehörden, Angehörige der freien Berufe!“; „Handwerk und Gewerbe und die völkische Bewegung“; „Deutscher Bauer, erwache, eh‘ es zu spät ist!“, Flugblätter, BaK, NS 26–2106. 1201 Gerlach, Bericht vom 3.4.1924 (Holl/Wild, S. 107); „Deutsche Frauen!“, Flugblatt, BaK, NS 26–2106. 1202 „Bayern! Auf zum Kampfe, das weiß-blaue Banner voran!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–8/2 (Druck in: RH II, S. 326−329); vgl. Schönhoven, Volkspartei, S. 92−97. 1203 „Der völkische Kandidat Pöhner sagt im Hitler-Prozeß“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–8/2. 1204 „Wie wird am 4. Mai gewählt“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–8/2. 766 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 1205 „Hannoveraner!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1-E 110 (Druck in: RH II, S. 337−339); „Hannoversche Männer und Frauen!“, Flugblatt, BfZ; Flugblattsammlung; zur DHP siehe Fricke I, S. 667−672. 1206 „Männer und Frauen des Deutschen Mittelstandes“ (Druck in: RH II, S. 329−334); „Was wir wollen!“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung; zur Politik der WP vgl. Schumacher, Mittelstandsfront, S. 80−133. 1207 „Ein letztes Mahnwort an den deutschen Mittelstand!“; „Aufruf!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–176/1. 1208 „Deutsche Männer und Frauen!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung (Druck in: RH II, S. 334−336). Zum BBMb siehe Fricke I, S. 135−151. 1209 „Deutschland den Deutschen!“; „Richard Kunzes Forderungen!“; „Reisst den Betrügern die Maske herunter!“; „An den Pranger mit den politischen Parteien!“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung. 1210 „Arbeiter! Angestellte! Beamte! Kleingewerbetreibende! Freie Berufe!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung. 1211 Severing, S. 17. 1212 Bendikat/Lehnert, S. 108; zur Analyse des Wahlergebnisses und zu den wichtigsten Wählerbewegungen siehe Winkler, Schein, S. 177−188; Mommsen, Freiheit, S. 195−197. 1213 Vgl. Winkler, Schein, S. 202; vgl. Sozialdemokratischer Parteitag 1924, S. 165−203; RF 45/6.5.1924: „Erste Ergebnisse und Lehren der Wahlen“. 1214 Ruppert, Dienst, S. 60 f.; vgl. Germania 168/5.5.1924: „Der Sieg des Zen trums“. 1215 Steinberg, Reichstagswahlen, S. 472 f.; vgl. Stephan, Acht Jahrzehnte, S.117 f.; zur Reaktion in der DVP siehe DAZ 210/5.5.1924: „434 Abgeordnete gewählt“; Jones, Liberalism, S. 220 f. 1216 Bendikat/Lehnert, S. 139. 1217 Für Childers, Interest, S. 2, stellt es eine Ironie der Geschichte dar, dass eben nicht die Inflation, sondern die Folgen der Stabilisierungspolitik der Regierung die „Inflationswahlen“ dominierten; zum Parteienstreit um das „Wunder der Rentenmark“ siehe auch Blaich, Freitag, S. 49 f. 1218 Gerlach, Bericht vom 7.5.1924 (Holl/Wild, S. 109); zur Demission des ersten Kabinetts Marx und zur Diskussion um die Regierungsneubildung nach dem 4. Mai 1924 siehe Eilers, S. 153−161; Hehl, S. 282−287; Stürmer, Koalition, S. 42−49; Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 77−78. Anmerkungen zu Kapitel 8 (Seite 421 bis 475) 1219 Zur Londoner Konferenz, zur Dawes-Abstimmung und zu den Verhandlungen über eine Regierungserweiterung vgl. die Quellenstücke in AdR Marx I/II, Bd. 2, S. 1076−1131; sowie Winkler, Weimar, S. 264−268; Ruppert, Dienst, S. 62−85; Krüger, Außenpolitik, S. 237−256; Stürmer, Koalition, S. 73−78. 1220 Vorwärts 507/27.10.: „Hamburg im Reich voran!“; vgl. die Daten bei Falter u. a.; zur Entwicklung sowie zum Wahlkampf in Preußen siehe Orlow, Weimar Prussia 1918−1925, S. 155−181; Schulze, Braun, S. 463−465. 767 anmerkungen 1221 Gerlach, Bericht vom 4.11.1924 (Druck in: Holl/Wild, S. 122 f.). 1222 Kundgebung der Reichsregierung vom 21.10.1924 (Druck in: RH III, S. 124 f.). 1223 Rundschreiben 10/28.10.1924 der DDP an die Wahlkreisvorsitzenden usw., BaK, Nachlass Dietrich, f. 261. 1224 Gerlach, Bericht vom 4.11.1924 (Holl/Wild, S. 122 f.). Zum Reichstagswahlkampf vom Herbst 1924 vgl. Winkler, Weimar, S. 268−272; Ruppert, Dienst, S. 85−93; regional Kühr, S. 236−238; Staatz, S. 132−156. 1225 Vgl. Winkler, Schein, S. 195–202; zum Wahlkampf der SPD auch Severing, S. 34 f.; Maehl, S. 102 f. 1226 „Wähler und Wählerinnen zum Reichstag der Deutschen Re pu blik!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–90/59 (Druck in: RH III, S. 125−128; Vorwärts 506/26.10.); vgl. „Wählerinnen, Wähler! Rüstet zur Abrechnung am 7. Dezember!“, Flugblatt, ACDP, I-352/001; Vorwärts 577/7.12.1924: „Es lebe die Sozialdemokratie!“ 1227 „Armes Europa!“; „Deutschland und Frankreich“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/59; Vorwärts 497/21.10.: „Tag der Abrechnung“; 549/21.11.: „Sozialdemokratische Außenpolitik“; 575/6.12.1924: „Herriot oder Poincaré?“. 1228 „Wer hilft? Bürgerblock? Monarchie? Nationalsozialisten? Russland?“; „Die Armen noch ärmer, die Reichen noch reicher“; „Nieder mit dem Zollwucher!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/59; „Millionengeschenke für Nichtstuer. Lange Arbeitszeit und Hungerlohn für Arbeitsbienen“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; „Wer rettet Deutschland?“, Plakat (Druck in: Reimann, S. 11); Vorwärts 536/13.11.1924: „Wahlparole der Unternehmer“. 1229 „Aufwertungs-Schwindel!“; Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1924/II; „Die Sozialpolitik der Sozialdemokratie!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–90/59; vgl. Vorwärts 512/30.10.: „Das Ziel des Bürgerblocks. Klassenherrschaft der Inflationssieger“; 516/1.11.: „Der 7. Dezember und die Sozialpolitik“; 549/21.11.: „Gerechte Aufwertung“; 573/5.12.1924: „Die Rückkehr zum Achtstundentag“. 1230 „Das Volk soll entscheiden!“; „Monarchie oder Re pu blik“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung; „Re pu blikaner – Einigkeit ist Macht“, Plakat (Druck in: PP, S. 91); Vorwärts 508/27.10.: „Schwarz-Rot-Gold voran!“; 530/9.11.: „Es lebe die Re pu blik! Zum 9. November“; 550/21.11.1924: „Schützt die Farben der Re publik!“ 1231 „Was wollen die Parteien?“; „Hallo! die große Revue“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/59. Tabelle 15: Gegner und Feindbildhierarchie der SPD-Flugblattpropaganda 1924/II Re pu blikfeinde „Linksputschisten“ und „Rechtsbolschewiken“ „Schwarzweißrot“: DNVP/DVP 32 13 12 Bürgerblock/Regierung 23 KPD 8 Völkische/NSFB 4 Sonstige/unspezifisch 12 Insgesamt 79 768 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 1232 „Verbrüderung!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–191; „Sowjetstern und Hakenkreuz“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–90/59; Vorwärts 534/12.11.: „Völkischer Arbeiterfang“; 569/3.12.1924: „Die Bundesbrüder“. 1233 „Denkt an Preußen!“; „Seht, wie sie drängeln, die Deutschnationalen!“; „Deutschnationale Parteigeschichte“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/59; „Entscheidet Euch! Es muss anders werden in Deutschland!“; „Wählt deutschnational!“, (Druck in: Achten/Krupke, S. 145−148), Flugblätter, AdsD, Flugblätter 1924/II; Vorwärts 533/11.11.: „Munitionsmangel im Wahlkampf “; 542/16.11.1924: „Nicht deutsch, nicht national! Das Charakterbild der Deutschnationalen“; zum „System Severing“ siehe Ale xan der, S. 137−142. 1234 „Kommunisten als Arbeitervertreter“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–90/59; „Die Freunde des Großkapitals sind die Kommunisten!“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1924/ II; Vorwärts 502/24.10. „‚Freiheits- und Befreiungspolitik‘ – Ein Aufruf der Putschisten“; 549/21.11.: „Im Lande des Schrecken“; 553/23.11.1924: „Die Tscheka“. 1235 „Ein letztes Wort!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–90/59; Vorwärts 498/22.10.: „Gegen Demokratie und Liberalismus. Das Ziel der Volkspartei“; 546/19.11.: „‚Nationale Realpolitik‘. Eine Abrechnung mit Stresemann“; 568/2.12.: „Das Unternehmertum im Wahlkampf. Die Volkspartei – bezahlt damals und bezahlt heute“. 1236 „Was wollen die Parteien?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/59; vgl. Vorwärts 498/22.10.1924: „Schiffer geht“. 1237 „Volksgemeinschaft“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1924/II; Vorwärts 576/6.12.1924: „An den Einen … Und an alle!“ 1238 „Helft den Erwerbslosen!“; „Kriegsopfer, Invaliden, Unfallrentner, Kleinrentner und Witwen!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/59; „Gewerkschaftsmitglieder!“; Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; Vorwärts 530/9.11.: „Inflationsopfer und Rechtsparteien“; 565/30.11.1924: „Die Stimme der Arbeiter. Fort mit den Kommunisten“. Tabelle 16: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der SPD-Flugblattpropaganda 1924/II Schaffende Volksgenossen Arbeiter Beamte Kleinbauern/Landarbeiter Angestellte 47 18 6 4 2 Frauen/Arbeiterinnen 9 Jugend/Jungwähler 2 Sonstige/unspezifisch 21 Insgesamt 79 1239 „Kleinbauern! Pächter und Landarbeiter!“; „An die Landbevölkerung!“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1924/II (Druck in: Achten/Krupke, S. 129 f.); vgl. Vorwärts 516/1.11.1924 „Bauern gegen Schutzzölle“. 1240 „Wer tritt für eine gerechte Besoldung der Beamten ein?“; „Was die bürgerlichen Parteien den Beamten vor der Wahl versprechen und was sie halten!“; 769 anmerkungen „Mehr Fürsorge für die Beamten“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung; Vorwärts 573/5.12.1924: „Beamte und Reichstagswahlen. Ein Ruf in letzter Stunde“. 1241 „Mieter, hört!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–90/59; „Kaufmännische Angestellte in In dus trie, Handel und Banken! Bureauangestellte aller Gruppen! Werkmeister! Techniker! Ingenieure!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; Vorwärts 549/21.11.: „An alle Angestellten!“; 575/6.12.1924: „Mieter und Politik“. 1242 „Der Pranger für die Nichtwähler“; „Arbeitende Schwester!“; „Jugend heraus!“; „Schutz den Müttern!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/59; Vorwärts 545/18.11.: „Frauen und Wahl“; 565/30.11.1924: „An die Jugend“. 1243 Zur Krise und zum Wahlkampf der DNVP im Herbst 1924 siehe Stürmer, Koalition, S. 58−73; Holzbach, S. 168−191; Hertzman, S. 204−238; VZ 506/24.10.: „Hergt abgesetzt“; Germania 463/24.10.1924: „Keine Wahlabmachungen der Deutschen Volkspartei“; aus Sicht der DNVP vgl. „Was wir deutschen Männern und Frauen vor dem 7. Dezember sagen müssen“, Flugschrift, Berlin 1924, S. 3−5. 1244 NPZ 496/21.10.: „Eine Kundgebung der Deutschnationalen“ (Druck in: RH III, S. 128−130); vgl. VZ 504/23.10.1924: „‚Das geht nicht an‘. Sagt die Volkspartei“. 1245 „Wahlaufruf der DNVP“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–44/9 (Druck in: RH III, S. 130−133; NPZ 509/29.10.); vgl. „Deutschnationale Parteifreunde! Wir rüsten jetzt zum letzten schweren Entscheidungskampf “, Flugblatt, BaK, ZSg 1–44/9; NPZ 523/6.11.1924: „Die Ziele der DNVP“. 1246 „Kleinrentner! Hypothekengläubiger! Sparkasseneinleger!“, „Für rechnende Wähler“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; zur DNVP-Aufwertungspropaganda siehe Jung, Demokratie, S. 18−21. 1247 „Seid bereit!“; „Die Saugpumpe innerer Zoll und Teuerung“; „Sozialdemokratie, Handelspolitik, Schutzzölle!“; Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; NPZ 523/6.11.1924: „Sozialpolitische Wahlen“. 1248 „Genossen! Kameraden!“; „Der Dolchstoß!“; „Schwarz-rot-gelbe Verständigungspolitik!“; Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; „Wer ist umgefallen?“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; „Wer hat im Weltkrieg dem deutschen Heere den Dolchstoß versetzt?“, Plakatzettel (Druck in: PP, S. 49 f.). 1249 „Bauern, wacht auf!“, „Deutschland den Deutschen! Preußen in Deutschland voran!“, Flugblätter, ACDP, VI-051–193; „Weg mit Severing!“; „Was uns die Repu blik bescherte!“; „Zum Schicksalstag am 7. Dezember!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; „Preußen, wählt deutschnational“, Plakat (Druck in: PP, S. 59); „Aus dem Reiche Severings in Ostpreußen“; „Ebert im Munitionsarbeiterstreik“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung; NPZ 528/8.11.1924: „Herrn Eberts Rolle im Januarstreik. Ein Kapitel zum Dolchstoß“; zur deutschnationalen Anti-Ebert- Kampagne siehe Dörr, S. 110−115. 1250 „Gegen den Marxismus und seine Schleppenträger! Schwarz-weiß-rot gegen schwarz-rot-gelb!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; „An alle Arbeitsbezirke und Kreisvereine!“, Rundbrief des Landesverbandes Hessen-Nassau vom 14.11.1924, HStAW, 1152–20; „Unser Verhältnis zu den anderen Parteien“, Broschüre, BaK, ZSg 1–44/10; NPZ 567/3.12.1924: „Warum ‚schwarz-rot-gelb‘?“. 770 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik Tabelle 17: Gegner und Feindbildhierarchie der DNVP-Flugblattpropaganda 1924/II „Schwarz-rot-gelb“ SPD/Marxismus DDP Zen trum 91 36 8 5 NSFB/Völkische 10 In te res senparteien WP 7 3 Sonstige/unspezifisch 19 Insgesamt 127 1251 „Was ist das Reichsbanner?“, „So muss die Quittung am 7. Dezember aussehen“; „Wollt Ihr die los sein?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; NPZ 567/3.12.1924: „Das entlarvte Reichsbanner“. 1252 „Nieder mit dem Militarismus! Nie wieder Krieg! Schreien die ‚Schwarz-rotgelben‘“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; NPZ 515/1.11.1924: „Die Bolschewisten im Wahlkampf. Moskau putscht die Arbeiter auf “. 1253 „Wer Zen trum wählt, wählt Ebert“; „Zen trum oder Deutschnationale?“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung; NPZ 552/24.11.1924: „Muss der Katholik Zentrum wählen?“. 1254 „Rettet die Demokratie!“; „Die jüdische Gefahr“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; „Deutschnational oder Deutsche Volkspartei?“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; NPZ 517/2.11.1924: „Für den Wahlfrieden zwischen Deutschnationalen und DVP“. 1255 „Was will die Wirtschaftspartei?“; „Freiheitspartei und Kommunist, Letzten End‘s das gleiche ist!“, „Hieb und Stichwaffen für den Wahlkampf: Wer hat die Einheitsfront ‚Schwarz-Weiß-Rot‘ durchbrochen?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9. 1256 „Arbeiter, Bürger, Beamte und Bauern!“; Flugblatt, BaK, ZSg 1–44/9. 1257 Tabelle 18: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der DNVP-Flugblattpropaganda 1924/II Deutsche Volksgenossen „Schwache“ 52 9 Mittelstand Bauern Gewerbe und Handwerk Angestellte/Beamte 27 8 8 6 Arbeiter 18 Frauen 5 Sonstige/unspezifisch „Wahlfaule“ 25 6 Insgesamt 127 771 anmerkungen 1258 „Aufruf an die deutschen Arbeiter und Arbeiterinnen!“; „Hast Du die letzten 5 Jahre vergessen?“; „So seh‘n sie aus die ‚deutschen‘ Arbeiterführer!“; „Deutsche Landarbeiter und Landarbeiterinnen!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9. 1259 „Angestellte!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–193; „Privatangestellte!“; „Die Deutschnationalen für die unteren Beamten!“; Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; „Wer hat das Beamtenelend verschuldet?“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; NPZ 561/29.11.1924: „Die Beamten und der 7. Dezember“. 1260 „Deutsche Ärzte, Zahnärzte, Apotheker!“; „Handwerker, Gewerbetreibende, Hausbesitzer!“; „Warum muss der gewerbliche und kaufmännische Mittelstand die DNVP wählen?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9. 1261 „Bauer, wo ist Deine Partei?“; „Warum kann der Landwirt nicht die NSFB (früher DVFP) wählen?“; „Alle Bauern wählen ‚Schwarz-Weiß-Rot‘!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9. 1262 „Sparer! Rentner! Hypothekengläubiger!“; „An alle Pensionäre!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9. 1263 „Tirpitz ruft: ‚Alle an die Wahlurne!‘“; „Deutsche Hausfrau!“; „Kommilitoninnen, Kommilitonen!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; NPZ 575/7.12.1924: „Wer heute nicht wählt, dient dem Feindbunde und seinen Verbündeten, der Sozialdemokratie und der jüdischen Demokratie“. 1264 Germania 468/28.10.: „Das Zen trum einig und geschlossen“; 472/30.10.1924: „Um den Burgfrieden zwischen Zen trum und Bayerischer Volkspartei“; zum Wahlkampf des Zen trums siehe auch Hehl, S. 309−316; Ruppert, Dienst, S. 91 f.; regional Stump, S. 56−58. 1265 „Deutsche Männer und Frauen! Wähler und Wählerinnen!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–108/9 (Druck in: RH III, S. 136–139); „Zen trum: Ordnung, Arbeit, Sitte, Friede, Freiheit“, Plakat (Druck in: PP, S. 143); „Für Wahrheit, Recht und Freiheit!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–166; Germania 513/24.11.1924: „Der Reichskanzler über den Sinn der Reichstagswahlen“. 1266 „Der 4. Mai und der 7. Dezember!“; „Dem Volkswohl nützen heißt Mitte stützen“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–108/9; „Wie soll regiert werden?“, Flugblatt, ACDP VI-051–166; Germania 463/24.10.: „Zweck und Ziel des Wahlkampfes“; 531/4.12.1924: „Wählt Liste 3/Den goldenen Mittelweg“. 1267 „Auf zur Entscheidung am Sonntag! Katholischer Bauer!“; „Das deutsche Volk muss eine Volksgemeinschaft werden!“, Flugblätter, ACDP VI-051–166; „Evangelische Wähler!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–108/9 1268 „Durch Opfer und Arbeit zur Freiheit“, Plakatzettel, BfZ, Flugblattsammlung (Druck in: PP, S. 58); Germania 508/21.11.: „Die Erfüllungspolitik im Wahlkampfe“; 527/2.12.1924: „Durch Arbeit und Opfer zur Freiheit. Ein Plagiat?“; vgl. dazu auch Wirth, Reichstagswahl, S. 3. 1269 „Wie sah es vor einem Jahre aus?“; „Was hat Marx erreicht?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–108/9; „November 1923 – November 1924. Die Wendung zum Besseren“, Flugschrift, BfZ, Flugblattsammlung. 772 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 1270 „Rheinische Beamte!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; „Wähler, worum geht es bei dieser Reichstagswahl?“; „Die Rheinbrücke wird gesperrt“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–108/9. 1271 Tabelle 19: Gegner und Feindbildhierarchie der Zen trums-Flugblattpropaganada 1924/II Opposition Extreme von links und rechts 15 5 Sonstige/unspezifisch 7 Insgesamt 22 1272 „Der 4. Mai und der 7. Dezember!“; „Evangelische Wähler!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–108/9; „Wie soll regiert werden?“; Flugblatt, ACDP, VI-051–166; vgl. Wirth, Dezemberwahlkampf, S. 6 f.; Germania 489/8.11.: „Die Flagge als Wahlparole“; 530/4.12.1924: „Die Deutschnationalen im Wahlkampf “. 1273 „Eine Frage an den Wähler: Willst Du einem von diesen am 7. Dezember Deine Stimme geben?“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–108/9; „Wie soll regiert werden?“, Flugblatt, ACDP, VI-051–166. 1274 „Wähler und Wählerinnen!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–108/9. 1275 „Das deutsche Volk muss eine Volksgemeinschaft werden!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–166. Tabelle 20: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der Zen trums-Flug blatt propa ganda 1924/II Christliche Volksgemeinschaft Katholiken 10 3 Bauern 3 Frauen 2 Sonstige/unspezifisch 7 Insgesamt 22 1276 „Evangelische Wähler!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–108/9; „Christliche Wählerin! Christliche Hausfrau! Christliche Mutter!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; „Die Stunde schlägt!“, Flugblatt, ACDP, I-352–001. 1277 „Auf zur Entscheidung am Sonntag! Katholischer Bauer!“, Flugblatt, ACDP, I-150–030/6; „Männer und Frauen aller Berufsstände“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–108/9; vgl. Schreiber, Zen trum, S. 93 f. 1278 „Rheinische Beamte!“; „Welche Partei wählt der Winzer?“, Flugblätter, ACDP, VI-051–166. 1279 Vgl. Wirth, Reichstagswahl, S. 11; dazu jetzt Lehnert, Fragmentierung, passim. 1280 RF 139/24.10.: „Haftbefehle gegen alle 62 KPD-Abgeordnete!“; 141/26.10.1924: „Die Zuchthauswahlen gegen die Kommunisten“. Zur KPD-Politik 1924 siehe Weber, Wandlung I, S. 85−89. 1281 „Alle Macht den Werktätigen! Arbeiter! Angestellte! Beamte! Kleinbauern! Pächter, Siedler! Männer und Frauen des arbeitenden Volkes!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/64 (Druck in: RH III, S. 141−147; RF 141/26.10.); vgl. „Lenin zeigt euch den Weg!“, Plakat (Druck in: PP, S. 53). 773 anmerkungen 1282 „Gegen das Gutachten der amerikanischen Bankiers – das Arbeitergutachten!“; „Tatsachen!“, Flugblätter, AdsD, Flugblätter 1924/II; RF 164/23.11.1924: „Was kostet die Dawes-Anleihe dem deutschen Volke“. 1283 „Aus den Geheimnissen der preußischen Dunkelkammer!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/64; RF 140/25.10.: „Geldstrafen für O.C., Zuchthaus für KPD-Sympathisierende“; 152/8.11.1924: „Wähle kommunistisch!“ 1284 „Werktätige! Entscheidet Euch!“; „Die SPD begeisterte sich für die Lohnsteuer!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–65/64; „Was wollen die Kommunisten?“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; RF 137/22.10.1924: „Lohnkampf und Wahlkampf “. 1285 „Auf zum Freiheitskampf!“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1924/II; RF 153/9.11.: „Sechs Jahre Ebert-Re pu blik! Wie die Kaisersozialisten die Re pu blik ‚gründeten‘!“; 176/7.12.1924: „Wähle Dawesgutachten“. 1286 „Aus den Geheimnissen der preußischen Dunkelkammer!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/62. 1287 Tabelle 21: Gegner und Feindbildhierarchie der KPD-Flugblattpropaganda 1924/II Weimarer Re pu blik – „Erfüllungsblock“ SPD DNVP 17 7 3 Sonstige/unspezifisch 5 Insgesamt 22 1288 „Was wird der neue Reichstag bringen?“; „Wie die SPD dem ‚großen‘ Stinnes die Stiefel leckte“, Flugblätter, ACDP, VI-051–134; RF 168/28.11.1924: „Wie die SPD die Wähler betrügt“. 1289 „Die Lügner entlarvt!“; „Im Bunde mit Schwarz-weiß-rot“; „Die SPD begeisterte sich für die Lohnsteuer!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–65/64; RF 138/23.10.: „Sozialdemokratisch-deutschnationale Einheitsfront zur Ausbeutung der städtischen Arbeiter“; 175/6.12.1924: „Der Großschieber Barmat und die SPD“. 1290 „An die arbeitende Bevölkerung der Lausitz in Stadt und Land!“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1924/II; RF 140/25.10.: „Mostrichbrüder im Wahlkampf “; 170/30.11.1924: „Die Knüppelgarde des Linksblocks“. 1291 „Alle Macht den Werktätigen!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/64; RF 146/1.11.: „Die Deutschnationalen auf dem Vormarsch in der Ebert-Re pu blik“; 149/5.11.1924: „Schwarz-rot-goldene Scharfmacher“. 1292 RF 168/28.11.: „Keine Arbeiterfrau wählt Sozialdemokraten!“; 169/29.11.: „Wie wählen die Intellektuellen?“; 172/3.12.: „Nichtwähler und Frauen! An die Front!“; 175/6.12.1924: „Alle!“ 1293 Tabelle 22: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der KPD-Flugblattpropaganda 1924/II Werktätiges Volk in Stadt und Land Arbeiter Bauern 17 9 3 Sonstige/unspezifisch 5 Insgesamt 22 774 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik „Deutsche Arbeiter“; Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/64; RF 166/26.11.: „Massenprotest der Berliner Arbeiter gegen das System Severing“; 174/5.12.1924: „Was sagen die Arbeiter zur Wahl?“. 1294 „Die Mindestforderungen aller Werktätigen“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/64; „Erwerbslose – Kurzarbeiter!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–134; RF 137/22.10.: „Die Beamten und die Parteien im Wahlkampf “; 161/19.11.: „Beamte und Arbeiter gehören zusammen“; 166/26.11.1924: „Die Sozialpolitik im Dawes-Reichstag“. 1295 „Zehn Fragen der Bauern – Zehn Antworten der Kommunisten“; „Land- u. Forstarbeiter u. -Arbeiterinnen!“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1924/II; RF 157/14.11.: „Kleinbauern, Landarbeiter und Stadtproleten“; 167/27.11.: „Die Kleinbauern erwachen“; 170/30.11.1924: „Aus dem Groß-Berliner Wahlkampf-Getriebe“. 1296 Parteitag der KPD 1925, S. 48. 1297 VI. Parteitag der DVP in Dortmund 13./14.11.1924, Protokoll, BaK, R 45 II, 29, f. 34; NC 172/21.10.1924: „Auf zum Wahlkampf!“; vgl. Jones, Liberalism, S. 234 f.; Thimme, Stresemann, S. 66−99. 1298 „Wahlaufruf der Deutschen Volkspartei“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–42/7 (Druck in: RH II, S. 139− 141; NC 200/2.12.1924: „Der Sinn der Reichstagswahlen“; Stresemann, Realpolitik, S. 6. 1299 „Extra-Blatt! Sonder-Ausgabe des ‚National-Echo‘“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–42/7. 1300 „Die Deutsche Volkspartei wollte eine Regierung“; „Jahresrückschau 1923/24“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/7; DAZ 577/7.12.: „Heran an den Staat!“; NC 181/3.11.1924: „Der Kampf um die Mehrheitsregierung“. 1301 „Wie wähle ich am 7. Dezember?“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–42/7; „An die deutschen Landwirte“, Flugblatt, ACDP, VI-051–215; „Schwarz Weiß Rot“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; DAZ 565/30.11.: „Stresemann gegen das Reichsbanner“; 577/7.12.1924: „Schwarz-weiß-rot im Reich und in Preußen! Schwarzrot-gelb als Kriegshelfer der Franzosen“. 1302 „Um was geht es am 7. Dezember?“; Flugblatt, BaK, ZSg 1–42/7; „Politik ist die Kunst des Möglichen“, Plakat, (Druck in: PP, S. 56); NC 202/4.12.1924: „Der Vater der nationalen Realpolitik“. 1303 „Was tat die Demokratische Partei?“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; „So ist‘s recht Stresemann, Du schaffst es!“, Plakatzettel, BaK, ZSg 1–42/7; „Dortmund ist frei. Rhein und Ruhr werden frei“, Plakat (Druck in: PP, S. 81); NC 175/24.10.1924: „Dawespolitik – Befreiungspolitik“. 1304 „Wählerinnen, habt ihr schon vergessen?“; „Entweder … oder“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/7. 1305 „Wenn der Schornstein rauchen soll“, Plakat (Druck in: Bohrmann, S. 227); „Deutsche!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–42/7; „Der Parteitag der DVP für Aufwertung“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung. 1306 Tabelle 23: Gegner und Feindbildhierarchie der DVP-Flugblattpropaganda 1924/ II 775 anmerkungen Schwarz-rot-gelb – Linksblock 11 Extreme links und rechts Marxismus/SPD Völkische 11 8 3 DDP 6 In te res senparteien WP 5 3 Sonstige/unspezifisch 9 Insgesamt 42 1307 „Wenn der Schornstein rauchen soll“, Plakat (Druck in: Bohrmann, S. 227); „Deutsche!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–42/7; „Der Parteitag der DVP für Aufwertung“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung. 1308 „Fort mit der sozialdemokratischen Misswirtschaft!“; „Deutsche!“, Flugblätter; BaK, ZSg 1–42/7; DAZ 562/28.11.: „Kommunistische Kinderpropaganda“; NC 177/28.10.: „Der enthüllte Reichsbanner“, 191/19.11.1924: „Schwarz-rot-gold einst und jetzt“. 1309 „Die ‚unentwegten‘ Demokraten“; „Warum sind wir aus der Demokratischen Partei ausgetreten?“; Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung; DAZ 565/30.11.1924: „Der Zusammenbruch der demokratischen Partei“. 1310 „Gegen die Zersplitterung des Bürgertums!“; „Mittelstand aufgepaßt! Was hat die Wirtschaftspartei versprochen“; Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung; NC 197/28.11.1924: „Was will die WP?“. 1311 „Wie wähle ich am 7. Dezember?“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–42/7; DAZ 558/26.11.: „Das Zerrbild der Demokratie“; 576/6.12.: „Wer der Wahl fernbleibt, verewigt das Regime Severing“; 575/7.12.1924: „Reichstagswahl – Preußenwahl“. 1312 „Aufruf an alle deutschen Männer und Frauen!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–42/7. 1313 Tabelle 24: Adres sa ten und Zielgruppen der DVP-Flugblattpropaganda 1924/ II Volksgemeinschaft – „schaffende Stände“ 9 Selbständiger Mittelstand Bauern Handwerk/Gewerbe Beamte 12 3 3 3 Arbeitnehmer 7 Frauen 4 Sonstige/unspezifisch 10 Insgesamt 42 1314 „An das schaffende Landvolk!“; „An die deutschen Landwirte!“, Flugblätter, ACDP, VI-051–215; „Mittelstands-Politik der DVP“; „Handwerker, Gewerbetreibende, Landwirte!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/7; NC 185/10.11.1924: „Die Agrarpolitik der DVP“. 1315 „Angestellte des Handels, der In dus trie, der Behörden, Kaufmannsgehilfen, Techniker, Werkmeister!“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1924/II; „Deutscher Ar- 776 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik beiter! Deutsche Arbeiterin!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–215; DAZ 575/6.12.1924: „Die deutschen Arbeiter und die Wahlen“. 1316 „Hypothekengläubiger, Sparer, Rentner!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–42/7; „Der Untergang der Beamten ist der Untergang des Staates!“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1924/II; „Beamte!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung. 1317 „Deutsche Jugend!“; „Wählerinnen, habt ihr schon vergessen?“; „Hausfrauen! Mütter! Angestellte! Lehrerinnen!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/7; „Deutsche Studenten, Kommilitonen!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–215; DAZ 570/3.12.: „Reichstagswahlen und Akademiker“; 575/6.12.1924: „An die berufstätigen Frauen“. 1318 Vgl. „Die Rede des Reichsministers a.D. Dr. Scholz“, Flugblatt, ACDP, VI-051– 215. 1319 Verhandlungen des Außerordentlichen Parteitages der DDP in Berlin am 2.11.1924, BaK, R 45 III, 40, f. 77; vgl. VZ 523/3.11.: „Deutscher Geist/Demokratischer Wille“; 561/26.11.: „An die Demokraten! Die Demokratie marschiert im Deutschen Reiche wieder vorwärts!“; aus Sicht der DVP dazu NC 195/26.11.1924: „Demokratischer Riesensieg nach unten!“; zur LV vgl. Jones, Liberalism, S. 231−233. 1320 „An die deutschen Wähler!“, Flugblatt (Druck in: RH III, S. 147−149); „Zwölf Monate demokratischer Politik“, Broschüre, BaK, ZSg 1–27/19; FZ 897/1.12.1924: „Für Demokratie und Re pu blik“. 1321 „Wahltag ist Schicksalstag! Es geht um die höchsten Güter der Nation! Um die Befreiung von Volk und Vaterland!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; „Wer ist ‚national‘?“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–27/19; FZ 856/15.11.: „Versackungspolitik und Wahlkampf “; 911/6.12.1924: „Der Dawesplan und die Wahlen“. 1322 „Berühmte deutsche Männer für die DDP“; „Schwarz-Rot-Gold und Schwarz- Weiß-Rot“; „Geradeaus – nicht rechts, nichts links!“; „Schwarz-Rot-Gold sind die Farben der Groß-Deutschen-Re pu blik und der DDP!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–27/19. 1323 „Wer soll die Regierung der deutschen Re pu blik bilden?“; „Warum wählen wir eigentlich schon wieder zum Reichstag?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–27/19; FZ 912/6.12.: „Korrektur für den 4. Mai“. 1324 „Beamte, Beamtinnen! Jetzt gilt‘s!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung. Tabelle 25: Gegner und Feindbildhierarchie der DDP-Flugblattpropaganda 1924/ II „Schwarz-Weiß-Rot“ DNVP DVP 27 8 4 Radikalismus rechts und links 5 Sonstige/unspezifisch 16 Insgesamt 48 1325 „Die sterbende Partei?“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–27/19; „Anhängsel der Sozialdemokratie?“; „Warum siegen die Demokraten?“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung; VZ 574/5.12.1924: „Beschimpfung der Reichsflagge“. 777 anmerkungen 1326 „Wähler, wähle!! Worte oder Taten!“, Flugblatt, AdsD Flugblätter 1924/II; „Der erste und zweite Wahlaufruf der Deutschnationalen“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–27/19; „Die DNVP im Kampf um die Ministersessel“, Materialien zur Demokratischen Politik, BaK, Nachlass Dietrich, 219; FZ 838/8.11.: „Deutschnationale Angst vor der Wahlmüdigkeit“. 1327 „An die deutschen Wähler!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–27/19; FZ 904/3.12.: „Eine Abrechnung mit der Volkspartei“; 857/15.11.1924: „Deutsche Volkspartei und Deutschnationale“. 1328 „Für Vaterland und Freiheit“, Flugblattzeitung; BaK, ZSg 1–27/19; VZ 512/28.10.1924: „Zen trum gegen Rechtsblock“; „Wählt am 7. Dezember!“, Plakat (Druck in: PP, S. 143). 1329 Tabelle 26: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der DDP-Flugblattpropaganda 1924/II „Volksgemeinschaft“ Selbständiger Mittelstand Beamte Arbeitnehmer 28 8 4 3 Frauen 6 Sonstige/unspezifisch 14 Insgesamt 48 1330 „Volksgemeinschaft und Arbeitsgemeinschaft“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–27/19; „An den gewerblichen und kaufmännischen Mittelstand!“, Flugblatt, ACDP, VI- 051–216; „Bauern – Bäuerinnen – Landleute!“; „An die Angehörigen der freien Berufe!“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung; FZ 848/12.11.: „Das Handwerk und die Wahlen“; VZ 510/26.10.1924: „Volks- und Arbeitsgemeinschaft“ (Aufruf „An das deutsche Unternehmertum!“ vom Reichsausschuss für Handel, In dus trie und Gewerbe). 1331 „An die demokratischen Arbeitnehmer“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; FZ 894/29.11.: „Demokratie und Arbeitnehmerschaft“; 910/5.12.1924: „Ein Wahlaufruf deutscher Geistesarbeiter“. 1332 „Beamtinnen! Lehrerinnen!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–216; „Beamte, Beamtinnen! Jetzt gilt‘s!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; VZ 536/11.11.: „Aufruf an die Beamten“; 542/14.11.1924: „Der Beamtenabbau“. 1333 „Nichtwähler! Parteilose! Wahlmüde!“, „Die Frauen und die schwarz-weiß-roten Parteien“; „Frauenforderungen zu den Reichstags- und Landtagswahlen“, Flugblätter, BfZ; Flugblattsammlung; VZ 551/20.11.: „Frauen ins Parlament!“; FZ 887/27.11.1924: „Die junge Generation im Wahlkampf “. 1334 Zu den Entwicklungen im völkischen Lager nach dem Mai 1924 und zum Wahlkampf der NSFP siehe: Winkler, Weimar, S. 268 f.; Wulff, S. 43−66; Striesow, S. 439−443. Obwohl die Listenbezeichnungen wie im Frühjahr variierten – vom „Völkischen Block (NSFB-GD)“ bis hin zur „Nationalsozialistischen (Deutsch- Völkischen) Freiheitspartei“ −, wird im folgenden einheitlich von der NSFB gesprochen. 778 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 1335 „Auf die Schanzen!“ (Druck in: RH III, S. 156 f.); „An das deutsche Volk!“ (Druck in: RH III, S. 153 f.; Wulff, S. 299−302), Flugblätter, BaK, NS 26–2106; „Um was geht dieser Wahlkampf?“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; vgl. NPZ 499/23.10.1924: „Wahlaufruf der Nationalsozialisten“. 1336 „Die Dawes-Gesetze im Weltspiegel“, Flugblatt, BaK, NS 26–2106. 1337 „Fort mit Severing und Ebert!“; „Schwarz-rot-gold oder rot?“, Flugblätter, AdsD, Flugblätter 1924/II; „Lügen unserer Gegner!“, „Wähler! Fridericus Rex wählt mit Dir nur Liste 6“, Flugblätter, BaK, NS 26–2106. 1338 „Lügen unserer Gegner!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–45/5; „Schaffendes Volk aller Stände!“; „Beamte, Angestellte und Arbeiter, die Entscheidungsstunde ist da!“; „Aufwertung! Aufwertung! Fort mit der 3. Steuernotverordnung!“, „Alle sind gegen uns!“, Flugblätter, BaK, NS 26–2106. 1339 „Die goldene Mitte“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsamml.; „Reichstagswähler!“, Flugblatt, BaK, NS 26–2106. 1340 Tabelle 27: Gegner und Feindbildhierarchie der NSFB-Flugblattpropaganda 1924/II Weimarer Re pu blik – „Erfüllungsfront“ SPD Regierung der „goldenen Mitte“ 33 10 5 Rechtsparteien DNVP 10 7 Sonstige/unspezifisch 12 Insgesamt 55 „Wen soll ich wählen?“; „Lügen unserer Gegner!“, Flugblätter, AdsD, Flugblätter 1924/II; „Das Kapital darf nicht Herrscher des Staates werden, es hat sein Diener zu sein!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung. 1341 „Wen wähle ich? Liste Nr. 6!!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; „Hessenvolk, Arbeiter, Angestellte! Augen und Ohren auf!“; „Reichstagswähler!“, Flugblätter, BaK, NS 26–2106; 1342 „Aufruf an alle Deutschnationalen“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–45/5; „Nationale Wähler in Stadt und Land“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung. 1343 „Katholiken an die Front!“; „Die schwarz-weiß-rote Deutsche Volkspartei“, Flugblätter, BaK, NS 26–2106; „Zurück zu Bismarck! Nationale Realpolitik zum Schutz des deutschen Mittelstands!“; „Die goldene Mitte“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung. 1344 „Aufklärung an alle Nationalsozialisten und alle völkischen Wähler!“, Flugblatt, BaK, NS 26–2106. 1345 Vgl. „Deutscher Volksgenosse!“; „An alle Deutschen!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–45/5. 1346 Tabelle 28: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der NSFB-Flugblattpropaganda 1924/II 779 anmerkungen Schaffendes Volk aller Stände 16 Mittelstand Beamte/Eisenbahner Inflationsgeschädigte Landvolk/Bauern Gewerbe/Handwerk 19 5 5 4 2 Arbeiter 8 Sonstige/unspezifisch 12 Insgesamt 55 1347 „Volksgenossen! Arbeiter der Stirne und der Faust! Ausgebeutete aller Klassen!“; „Deutsche Sparer! Kleinrentner! Deutsche Wähler!“; „Betrogene Arbeiter“, Flugblätter, BaK, NS 26–2106. 1348 „Reichs-, Staats- und Gemeindebeamte!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–139; „Eisenbahner!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; „Deutsche Beamte“, Flugblatt, BaK, NS 26–2106. 1349 „Der Dawesplan vernichtet die Landwirtschaft!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–139; „An das deutsche Landvolk!“; „Der Nationalsozialismus und die Schutzzollfrage“, Flugblätter, BaK, NS 26–869. 1350 „Schon wieder Reichstagswahl?“; „Wir wählen nicht!“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung. 1351 Dezemberwahlen, S. 3. Zum Wahlkampf der BVP vgl. Schönhoven, Volkspartei, S. 107−116. 1352 „Bayerische Wähler und Wählerinnen!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–8/2 (Druck in: RH III, S. 149 f.). 1353 „Telegramm! Eberts Rücktritt“; „Entweder – oder!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–8/2; „Die Aufwertungsfrage im Reichstage“, Broschüre, BfZ, Flugblattsammlung. 1354 Dezemberwahlen, S. 7; „Deutsches Volk!“, Flugblatt; „Das Gutachten der Sachverständigen und die Volkswirtschaft“, Broschüre, BaK, ZSg 1–8/2. 1355 Dezemberwahlen, S. 56; „Bayerische Wähler und Wählerinnen!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–8/2. 1356 „Männer und Frauen des deutschen Mittelstandes!“ (Druck in: RH III, S. 157−162); vgl. „Was wir wollen!“, Flugblätter, AdsD, Flugblätter 1924/II. 1357 „Arbeiter, Angestellte, Beamte, Rentner beiderlei Geschlechts, Siedler u. Kleingärtner, Handel- u. Gewerbetreibende, Angehörige der freien Berufe!“; „Einigkeit macht stark! Hausbesitzer!“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung; „Kleines Wahllexikon. Oder: Was der Mittelstand vor der Wahl wissen muss!“ (in: Handbuch der WP für die Reichstags- und Gemeindewahlen 1924, S. 61−64). 1358 „Aufgepaßt! An Alle!“ (Druck in: RH III, S. 162−164). 1359 „Wahlaufruf der Deutsch-Sozialen Partei“; „Betrogene Gläubiger und Sparer wacht auf! Sucht Recht und Wahrheit! Arbeitende Männer und Frauen aller Berufe und Stände!“; Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung. 1360 „Hannoveraner! Helft Heimat und Vaterland!“ (Druck in: RH III, S. 165–167); „Ostfriesen!“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung; Hannoversche Landeszeitung 533/2.11.1924: „Hannoveraner!“ 780 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 1361 Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 79; vgl. Liebe, S. 98 f.; Falter u. a., S. 17; Winkler, Weimar, S. 275; NPZ 576/8.12.1924: „Deutschnationaler Sieg in Preußen und im Reich. Starke Verluste der Flügelparteien“; Schulze, Weimar, S. 290, spricht von einer „herben Enttäuschung“ der DNVP; zum Wahlergebnis vgl. auch Winkler, Schein, S. 216−233. In Preußen gab es am 7. Dezember einen starken Ruck nach rechts, der dort eine bis März 1925 währende Regierungskrise auslöste. Gegenüber der letzten Wahl von 1921/22 verlor die SPD 22 Sitze (jetzt noch 114 von 449 bzw. 24,9 %) und gewann die DNVP 32 (jetzt 109 bzw. 23,7 %), während die Nationalsozialisten mit 2,5 % erstmals in den Landtag einzogen. 1362 Gerlach, Bericht vom 9.12.1924 (Holl/Wild, S. 126 f.). 1363 Besprechung mit führenden Reichstagsabgeordneten der DVP vom 18.12.1924 (AdR Marx I/II, S. 1228). 1364 DAZ 578/8.12.: „Der Linksblock gescheitert“; NC 203/8.12.: „Aktion und Reaktion“; 206/11.12.1924: „Mut zur Koalition. Eine Unterredung mit Graf Westarp“. 1365 RF 177/9.12.1924: „Die Lehren des 7. Dezember“; Rosenberg, S. 181. 1366 Bäumer, Kaleidoskop, S. 446; VZ 577/9.12.1924: „Wahlsieg der Re pu blik“. 1367 Dazu Lehnert, Fragmentierung, besonders S. 103−109. Anmerkungen zu Kapitel 9 (Seite 477 bis 537) 1368 Zur Vorgeschichte und zur Koalitionskrise um das Reichsschulgesetz 1927/28 siehe Winkler, Schein, S. 290−318; Stürmer, Koalition, S. 225−247; Ruppert, Dienst, S. 300−305; Hehl, S. 428− 437; Grünthal, S. 186−244; Creekmore, S. 4−47; zur historischen Beurteilung des 20.5.1928 vgl. Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 84 f.; anders noch Creekmore, S. 274; sowie Stachura, Wendepunkt, S. 81; zur Phoebus-Affäre zuletzt Zimmermann, S. 224−240; zur wirtschaftlichen Scheinblüte 1924/29 Steitz, S. 18−22; zur Agrarkrise 1927/28 siehe Gessner, S. 83−181. 1369 Winkler, Weimar, S. 232 1370 FZ 243/30.3. „Kehraus im Reichstag“; NPZ 153/30.3.1928: „Außenpolitische Gegensätze“; zum Notprogramm siehe Schulthess 1928, S. 80−84. Zum Kampf um den Panzerkreuzer „A“ siehe Wacker, S. 62−108; Jung, Demokratie, S. 67 f.; sowie Hürter, S. 54−77. 1371 Quaatz, Tagebuch-Eintrag vom 31.3.1928 (zit. nach: Weiß/Hoser, S. 37). 1372 Gerlach, Bericht vom 4.4.1928 (zit. nach: Holl/Wild, S. 104); NC 34/21.2.1928: „Hamburg hat gesprochen“. Zum Reichstagswahlkampf vgl. Creekmore; Winkler, Weimar, S. 332−335; regional Kühr, S. 248−250; sowie jetzt Staatz, S. 184−213; zu Preußen siehe Schulze, Braun, S. 536−538. 1373 Vorwort des SPD-Jahrbuches für 1928, S. III; vgl. Vorwärts 247/27.5.1927: „Wir wollen siegen!“ 1374 Vorwärts 103/1.3.1928: „An die Partei!“; zum Wahlkampf der SPD vgl. Creekmore, S. 48−81; Maehl, S. 122 f.; Janusch, S. 26−31; zur SPD-Politik seit 1925 siehe Winkler, Schein, S. 319−416. 781 anmerkungen 1375 „Wähler und Wählerinnen der Re pu blik!“ (Druck in: RH IV, S. 154−157); Vorwärts 173/12.4.: „Mehr Macht der Sozialdemokratie!“; 203/29.4.: „Kampf-Mai 1928“; Volkszeitung 104/4.5.1928: „Heran an die Macht im Staate!“; siehe die Plakate: „Zertrümmert den Bürgerblock“ (Druck in: Janusch, SPD-1928, Nr. 6); „Re pu blikaner! Unser der Staat!“ (Nr. 8), „Heran an den Staat“ (Nr. 12). 1376 „Es ist kein Geld da …“; „Brauchen wir ein Panzerschiff “, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/23; Vorwärts 112/6.3.1928: „Für hungernde Kinder kein Geld! Statt Kinderspeisung Bau von Panzerkreuzern“; „Macht dem Skandal ein Ende“, Plakat (Druck in: PP, S. 73); vgl. Winkler, Schein, S. 534; Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 86; Jung, Demokratie, S. 93; zu den Kämpfen in der SPD siehe Wacker, S. 109−128; Janusch, S. 93−109. 1377 „Sozialdemokratie Voran!“; „Entscheidung am 20. Mai“; „20 Milliarden! Die Rechnung der letzten vier Jahren“; „Was hat der Bürgerblock geleistet?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/23; „Zölle und Massensteuern“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1928; Vorwärts 152/29.3.1928: „Wahlkampf gegen den Bürgerblock“. 1378 „Praktische Arbeit für das werktätige Volk als Etappe zum Sozialismus ist die Losung der Sozialdemokratie!“; „Im Namen des Volkes!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/23; „Nicht Redensarten helfen, regiert muss werden!!“, Plakat (Druck in: Janusch, SPD-1928, Nr. 13); Vorwärts 202/28.4.: „Wir wollen die acht Stunden!“; 225/13.5.1928: „Für den Achtstundentag! Schlagt am 20. Mai die soziale Reaktion!“; zur Haltung der SPD in der Schulfrage siehe Wittwer, S. 136−160. 1379 „Warum müssen Sie die sozialdemokratische Liste 1 wählen?“; „Die Stunde der Entscheidung ist da!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/23; Vorwärts 145/25.3.: „Wie war es im alten Staat? Eine Abrechung mit den Schwarzweißroten“; 234/19.5.1928: „Um Preußen! Sie sollen es nicht haben!“ 1380 Tabelle 29: Gegner und Feindbildhierarchie der SPD-Flugblattpropaganda 1928 Bürgerblock/Regierung DNVP Zen trum 27 5 3 KPD 11 NSDAP 3 Sonstige/unspezifisch 10 Insgesamt 51 1381 „KPD-Parolen“; „RotFront in Not! – Keudell der Helfer!“; „Die Kommunisten sind die Hoffnung der Reaktion“; „Korruption? Ja, Korruption! Aber nicht links, sondern rechts!“; „Hinein in den Kampf gegen den Besitzbürgerblock!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/23; vgl. Volkszeitung 98/26.4.1928: „Die ‚Bruderpartei‘“. 1382 „Zur Wahl am 20. Mai!“; „Die Stunde der Entscheidung ist da!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/23; Vorwärts 117/9.3.: „Wettkampf um Arbeiterstimmen. Deutschnationale und Volkspartei entdecken den ‚Mann auf der Straße‘“; 211/5.5.: „Stresemanns Partei. Schon wieder Liebeserklärungen für die Deutschnationalen“; 225/13.5.1928: „Deutschnationale und Erfüllungspolitik“. 782 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 1383 „Das Sündenregister des Zen trums“, Flugblatt, ACDP, VI-051–198; „Die Stunde der Entscheidung ist da!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–90/23; Vorwärts 223/12.5.1928: „Mexiko im Wahlkampf “. 1384 „Wählt Sozialdemokratie“; „Wer sind die Hitlerianer?“; „Sozialdemokratie Voran!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/23; Vorwärts 109/4.3.: „Noch mehr Druck in Südtirol!“; 215/8.5.1928: „Wie Völkische den Wahlkampf führen“. 1385 „Wähler und Wählerinnen“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–90/23; vgl. die Plakate: „Volksgenossen wählt Sozialdemokraten“ (Druck in: Janusch, SPD-1928, Nr. 1); „Unser oberster Grundsatz ist das Allgemeinwohl“ (Reimann, S. 12); vgl. Janusch, S. 26−31. Tabelle 30: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der SPD-Flugblattpropaganda 1928 Werktätiges Volk in Stadt und Land Arbeiter Beamte Landarbeiter/Bauern 35 15 4 3 Frauen/Arbeiterinnen 4 Jugend 2 Sonstige/unspezifisch 10 Insgesamt 51 1386 „Warum müssen Sie die sozialdemokratische Liste 1 wählen?“; „Deutscher Arbeiter!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/23; „Arbeitslose! Heraus aus dem Elend“, Plakat (Druck in: PP, S. 85); Vorwärts 217/9.5.: „Wen wählen die Sparer?“; 231/17.5.1928: „‚Mittelstand‘ und Arbeiterschaft“. 1387 „Landarbeiter! Kleinbauern!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/23; Vorwärts 135/20.3.: „Um die Seele des Landes“; 147/27.3. „Sozialdemokratie bauernfeindlich?“; 149/28.3.1928: „Für Arbeiter und Bauern!“; zur Agrarpolitik der SPD 1927/28 siehe Leuschen-Seppel, S. 199−210. 1388 „Polizeibeamte, Kollegen!“ (Druck in: Achten/Krupke, S. 161); „Beamte!“; „Angestelltenstimme“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/23; Vorwärts 143/24.3.1928: „Hungerrenten für die Angestellten“. 1389 „Frauen, merkt auf!“; „Einst und Jetzt“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/23; 138/21.3.: „Gleiche Arbeit, gleiche Bezahlung!“; 231/17.5.1928: „Frauen, ihr entscheidet!“ 1390 „Ich wähle nicht, es wird doch nicht anders, (es ist ganz gleichgültig, wer regiert, ist die Losung der Wahlfaulen!)“; „Auch Deutschlands Jugend muss sozialdemokratisch wählen!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/23; Vorwärts 217/9.5.1928: „Ruf an die Jugend. Für neue Kultur – für soziale Gerechtigkeit“. 1391 NPZ 153/30.3.1928: „Außenpolitische Gegensätze“; zum DNVP-Wahlkampf siehe Dörr, S. 362−390; über die Flügelkämpfe in der DNVP 1927/28 ebd., S. 265−361; Stürmer, Koalition, S. 190−196; zum „Fall Lambach“ siehe Dörr, S. 394−402; Stupperich, S. 140−145. 1392 „An das deutsche Volk!“, Flugblatt, BaK, ZSg  1–44/6 (Druck in: RH  IV, S. 157−160); NPZ 94/24.2.: „Sachliche Arbeit im Dienste des Vaterlandes“; 97/26.2.: „Mehr Macht dem Reichspräsidenten“; 228/16.5.: „Am 20. Mai fällt 783 anmerkungen die Entscheidung! Deutschnational – und Volkspartei“; 234/19.5.: „‚Macht mir den rechten Flügel stark!‘. Alle Kräfte in den Dienst der Freiheit. Die Stahlhelm- Parole zu den Wahlen“. 1393 „Dr. Gustav Stresemanns Außenpolitik und die Deutschnationalen“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–44/6; „Locarno? Wählt deutschnational!“, Plakat (Druck in: PP, S. 68 f.); NPZ 191/22.4.1928: „Bewusste Sabotage des Kampfes gegen die Kriegsschuldlüge. Wahlkampfmanöver der Linksparteien“; zur deutschnationalen Bewertung der Außenpolitik des vierten Kabinett Marx siehe Hoetzsch, S. 83–117; vgl. Dörr, S. 313−320. 1394 „Zur Verfassungsfrage“, Flugblatt; „Mehr Macht dem Reichspräsidenten! Weg mit der Alleinherrschaft der Parlamente (Artikel 54)“, Plakatzettel (Druck in: Janusch, DNVP-1928, Nr. 1), BaK, ZSg 1–44/6; „Reichstagswähler in Hessen!“, Flugblatt, HStAW, Abt. 1152 (22); NPZ 187/20.4.1928: „Vorwärts mit Bismarck!“ 1395 „Rettet die christliche Schule!“; „Warum scheiterte das Reichsschulgesetz?“; „Wir Eltern und Lehrer wollen das Reichsschulgesetz“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/6; „Wir halten fest am Wort Gottes!“, Plakat (Druck in: Janusch, DNVP 1928, Nr. 2); NPZ 134/19.3.1928: „Für Elternrecht und christliche Schule“. 1396 „Wer war gegen die Aufwertung?“; „Gebrochene Wahlversprechungen der Deutschnationalen Volkspartei?“, Flugblätter; „Deutschnationale Innenpolitik in der Regierungskoalition“, Flugschrift, BaK, ZSg 1–44/6; zum Komplex DNVP und Aufwertungsfrage siehe Jung, Demokratie, S. 18−21. 1397 „Auf zum Kampf “, Flugblatt, BaK, ZSg 1–44/6; „Wahlaufruf! Arbeiter, Angestellte, Beamte, Bürger und Bauern!“; Flugblatt, ACDP, VI-051–210; zur Wirtschaftspolitik der DNVP 1924/28 siehe Dörr, S. 320−351. 1398 „Du musst Dich entscheiden“; „Ein Aufstieg ist nur durch die Deutschnationale Volkspartei möglich!“; „Preußen! Soll der Staat Friedrich des Großen nur noch ein Bollwerk sozialdemokratischer Parteimacht sein?“; Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/6; NPZ 195/24.4.: „Schwarz-rot-gold oder rot“; 235/20.5.1928: „Fort mit der roten Preußen-Mehrheit“. 1399 „Siegt links, dann geht Gewalt vor Recht“, „Warum kämpfen sie alle gegen die Deutschnationalen? Der Sinn des Wahlkampfes“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/6: NPZ 225/14.5.1928: „Rechts oder links?“. Tabelle 31: Gegner und Feindbildhierarchie der DNVP-Flugblattpropaganda 1928 Weimarer Re pu blik SPD Linksregierung DDP Zen trum 72 36 17 7 4 DVP 5 „Splitter“-Parteien WP 9 3 Sonstige/unspezifisch 20 Insgesamt 106 784 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 1400 „Wehrt Euch gegen die wahren Beherrscher Deutschlands“; „Das Tagewerk der Bonzen“; „An der Futterkrippe“; „Nieder mit der Bürgerblockregierung!!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/6; NPZ 230–231/17.5.1928: „Partei und Vaterland. Die Stellung der Sozialdemokratie zur Kriegsschuldfrage“. 1401 „Angestelltenstimme“; „Familie und Sitte in Russland“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/6; NPZ 202/28.4.1928: „Das Werben für die Weltrevolution. Die kommunistischen Umsturzpläne“. 1402 „Von Bernhard, Heilmann, Barmat frei −“; „Georg Bernhard, der demokratische Spitzenkandidat“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/6; „Deutsche Arbeiter und Angestellte!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–210. 1403 „Die Deutsche Volkspartei und das Reichsschulgesetz“, Flugschrift; „Wahrheit im Kampf, Deutsche Volkspartei!“; Flugblatt, BaK, ZSg 1–44/6; UP 9/24.4.1928: „Die schwarzrotgoldene Volkspartei“. 1404 „Warum wählen wir Katholiken deutschnational?“; „Das böse Gewissen des Zen trums“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/6; NPZ 113/7.3.: „Die Südtiroler Frage lebt!“; 175/13.4.1928: „Zen trumspolitik und Wahlkampf “. 1405 „Dem Völkisch-Nationalen Block ins Stammbuch!“; „Eine Mittelstands-Partei?“, Flugblätter, ACDP, VI-051–210; „Was bei Splitterparteien herauskommt!“; Flugblatt, BaK, ZSg 1–44/6; NPZ 170/10.4.1928: „Deutschkonservativ – Deutschnational“. 1406 „Arbeitgeber! Beamte! Angestellte! Handwerker!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–44/6; vgl. UP 11/8.5.1928: „Wer wählt Deutschnational?“, eine berufssoziologische Auflistung der Reichstagskandidaten der DNVP: „Landwirte“ (stärkste Gruppe mit 40 Bewerbern), „Der Stahlhelm“ (40 „Kameraden“), „Handel und In dustrie“ (17), „Der Beamte“ (14), „Der Handel- und Gewerbetreibende, der Handwerker“ (14), „Lehrer und Geistliche“ (11), „Arbeiter und Angestellte“ (11), „Die freien Berufe“ (8), „Die Frauen aller Stände und Berufe“ (6). 1407 Tabelle 32: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der DNVP-Flugblattpropaganda 1928 Volksgenossen 16 Mittelstand Bauern Beamte Inflationsgeschädigte/Rentner Gewerbe und Handwerk 30 10 7 6 3 Arbeitnehmer Arbeiter Angestellte 20 12 3 Frauen 8 Jungwähler/Studenten 4 Sonstige/unspezifisch Wahlmüde 23 5 Insgesamt 106 785 anmerkungen 1408 „Ein Aufstieg ist nur durch die Deutschnationale Volkspartei möglich!“, „Deutsche Arbeiter und Angestellte!“; Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/6. 1409 „Arbeiter! Arbeiterinnen!“; „Arbeiter, wählt nicht die Sozialdemokratie“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/6; „Deutsche Bauhandwerker und Bauarbeiter!“; Flugblätter, ACDP, VI-051–210; NPZ 232/18.5.1928: „Die nationale Arbeiterschaft und der 20. Mai!“; zur Arbeitnehmerpropaganda der DNVP vgl. Stupperich, S. 134−140. 1410 „Deutsche Frauen, was wird aus euren Kindern“; „Deutsche Arbeiterfrauen!“; „Kolleginnen in Handels-, In dus trie- und sonstigen Büros“, Flugblätter, ACDP, VI-051–210. 1411 „Beamte, hütet Euch vor falschen Freunden!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–44/6; „Neun Jahre Beamtenpolitik!“; „Wer schuf die Besoldungsreform?“, Flugblätter, ACDP, VI-051–210; siehe dazu Weiß, S. 234−238. 1412 „Landwirte! Landarbeiter!“; „Bauern, Städter! Land in Not!“; „Eine Mittelstands- Partei? Handwerker, Gewerbetreibende und Kaufleute denkt nach!“, Flugblätter, ACDP, VI-051–210; „Das Agrarprogramm der Sozialdemokratie in die Praxis umgesetzt“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–44/6; NPZ 187/20.4.: „Das agrarpolitische Programm der Deutschnationalen“; 201/28.4.1928: „Gegen die Zersplitterung der landwirtschaftlichen Wähler“. 1413 „Warum müssen Christen wählen?“; „Warum wählen wir Katholiken deutschnational?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/6; NPZ 203/29.4.1928: „Eine Erklärung des Reichs-Katholiken-Auschusses der DNVP“. 1414 „Die Alten haben versagt! Achtung! Jetzt kommen wir Jungen“; „Deutsche Jugend, wer soll dein Führer sein?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/6. 1415 „Wenn Ihr am 20. Mai zu Hause bleibt … !!“; „Laßt mich in Ruhe mit Politik und Parteien“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/6; NPZ 223/12.5.1928: „Kampf dem Nichtwähler!“ 1416 Germania 150/29.3.: „Geschlossene Front im Wahlkampf “; dazu Vorwärts 150/28.3.: „Kulissenpolitik im Zen trum“; FZ 273/12.4.: „Die Reichsliste des Zentrums“; zur Parteikrise 1927/28 und zum Wahlkampf des Zen trums siehe Ruppert, Dienst, S. 315−329; Hehl, S. 443−449; Becker, Wirth; regional Stump, S. 71−74. 1417 „Deutsche Männer und Frauen!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–108/8; (Druck in: RH IV, S. 160–163; Germania 174/14.4.); Germania 190/24.4.: „Wähler und Wählerinnen des preußischen Zen trums“; MJ 87/13.4.1928: „Die Wahlziele des Zentrums“; vgl. Ruppert, Dienst, S. 287−299; zur Haltung des Zen trums in der Panzerkreuzer-Frage siehe jetzt Zimmermann, Wehrpolitik, S. 240−256. 1418 „Wähler und Wählerin!“, Flugblatt; Wahldienst der DZP 21/28.3.: „Falsche Propheten“; „Fort mit der Wahldemagogie! Für Wahrheit, Klarheit und Ehrlichkeit!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–3/2; „Zentralisiert die Kräfte“, Plakat (Druck in: Janusch, Zen trum-1928, Nr. 1); Germania 229/17.5.1928: „Marx an die Wähler“; zur Marxschen Resignation siehe Hehl, S. 437−442. 1419 „So hat‘s ausgesehen! Wer hat das Unheil verhütet? Das Zen trum!“; „Die Stunde der Entscheidung schlägt!“, Flugblätter, ACDP, VI-051–190; „Was war? Was 786 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik ist? Was soll werden?“; „Was will das Zen trum?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–108/8; MJ 114/15.5.1928: „Was ist billiger, Monarchie oder Re pu blik?“. 1420 „Für Freiheit und Recht! Gegen den Kulturkampf!“; „Spielen Kulturfragen für die Reichstagswahlen auch eine Rolle?“, „Deutsches Volk! Vergiß über der Augenblicksnot deine Zukunft nicht!“, Flugblätter; Wahldienst der DZP 44/30.4.1928: „Was wollte die Schulpolitik des Zen trums?“, ACDP, VI-051–190. 1421 Germania 231/18.5.1928: „Wohin?“; „Was erwarten wir vom Reichstag?“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–108/8; „Das Zen trum ist eine christlich-soziale Partei!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–190; Wahldienste der DZP 49/4.5.: „Das Aufwertungsproblem“; 25/2.4.1928: „Der soziale Geist im Zen trum“, ACDP, VI-051–3/2. Zur Haltung des Zen trums in der Aufwertungsfrage siehe auch Schreiber, Reichstagswahl, S. 58−61. 1422 „Handwerker! Kaufmann! Gewerbetreibender! Warum musst Du als Katholik Zen trum wählen?“, Flugblatt, ACDP, VI-051–190. Zur „Charakteristik“ der Zentrumsgegner siehe Schreiber, Reichstagswahl, S. 14−37. 1423 Tabelle 33: Gegner und Feindbildhierarchie der Zen trums-Flugblattpropaganda 1928 „Rot-blauer Block“ 10 Radikalismus 4 DNVP 4 In te res senparteien WP 5 3 Sonstige/unspezifisch 10 Insgesamt 32 1424 „Mexiko und die Wahlen“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–108/8; Germania 186/22.4.1928: „Bischofsworte zu Mexiko“; „Wähler! Besinnt Euch!“, Flugblatt, ACDP, VI-051– 190; „Der Wahlkampf und die Sozialdemokratie“, Flugschrift; Wahldienst der DZP 50/5.5.: „Der sozialistische Kampf gegen das Zen trum“, ACDP, VI-051– 3/2. 1425 „Wähler und Wählerin!“, Flugblatt; Wahldienst der DZP 36/19.4.: „Demokratische Wahlparolen“, ACDP, VI-051–3/2; Germania 211/6.5.1928: „Die Parteien im Wahlkampf “. 1426 „Landwirte, Augen auf!“; „Deutschnational wählen?“, Flugblätter, ACDP, VI- 051–190; Wahldienste der DZP 20/27.3.: „Ein Notschrei deutschnationaler Katholiken“; 43/26.4.: „Rechtsparteiliche Wahlcuriosa“, ACDP, VI-051–3/2; Germania 221/13.5.1928: „Die Partei Hindenburgs“; 222/14.5.1928: „Unfärer Kampf “. 1427 „Offener Brief an die Mittelstandspartei!“; „Ablehnung der Wirtschaftspartei“, Flugblätter, ACDP, VI-051–190; Wahldienst der DZP 37/17.4.1928: „Rund um die Wirtschaftspartei“, ACDP, VI-051–3/2. 1428 Tabelle 34: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der Zen trums-Flug blatt propa ganda 1928 Christliches Volk in Stadt und Land Katholiken 15 6 787 anmerkungen Arbeiter 4 Selbständiger Mittelstand 4 Sonstige/unspezifisch 8 Insgesamt 32 1429 „Deutsche Katholiken!“; „Mexiko und die Wahlen“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–108/8; „An die Wähler und Wählerinnen der katholischen Diaspora!“; „Katholischer Mann! Katholische Frau!“, Flugblätter, ACDP, VI-051–190; Germania 227/16.5.1928: „Aufruf der katholischen Verbände“. 1430 „Handwerker! Kaufmann! Gewerbetreibender! Warum musst Du als Katholik Zen trum wählen?“; „Etwas zum Nachdenken für den Bauersmann!“; „Was muss der Mittelständler für die Reichstagswahlen beachten?“, Flugblätter, ACDP, VI- 051–190; vgl. Schreiber, Reichstagswahl, S. 44−54. 1431 „Christliche Arbeiter, Achtung!“; „Das Zen trum ist eine christlich-soziale Partei!“, Flugblätter, ACDP, VI-051–190; Wahldienst 19/26.3.1928: „Unternehmertum und Arbeiterschaft“, ACDP, VI-051–3/2. 1432 Wahldienst 37/20.4.: „Katholische Jugend und Neuwahlen“, ACDP, VI-051–3/2; Germania 221/13.5.1928: „Die große Entscheidung“. 1433 Germania 221/13.5.1928: „An die Adresse der Wählerin“ (Frauenwelt); „Christliche Frauen und Mütter“, Flugblatt, ACDP, VI-051–164; MJ 115/16.5.1928: „Katholische Frauen“. 1434 MJ 117/19.5.1928: „Ein letztes Wort! (Vom Mysterium des Zen trums)“; vgl. Ruppert, Dienst, S. 320 f.; Schreiber, Reichstagswahl, S. 5–9; vgl. auch negative Fazit, das Brüning im Rückblick über das vierte Kabinett Marx fällt: „Man konnte kaum etwas verteidigen, was diese Regierung geleistet hatte“ (Memoiren, S. 131). 1435 NC 62/4.4.: „Dr. Stresemann Spitzenkandidat in Bayern“; 64/12.4.1928: „Wahlkundgebung der DVP“. 1436 „Deutsche Männer, deutsche Frauen, deutsche Jugend!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–42/8 (Druck in: RH IV, S. 172−174; DAZ 190/23.4.); 233/20.5.1928:„Das Vaterland ruft! Hinein in die Wahlfront!“ 1437 „Wie urteilen die beiden größten Deutschen der Neuzeit über die Deutsche Volkspartei?“; „Stresemann im Urteil von Freund und Feind“, Flugblätter, BaK ZSg 1–42/8; „Was gehn Dich denn die Andern an“ (Druck in: Fischer, Wahlkampf, S. 64); „Im Geiste der Großen mit Stresemann“ (Janusch, DVP-1928, Nr. 1). 1438 „Deutsches Volk und deutsche Schule“, Flugblatt, ACDP, VI-051–188; „Schulfrieden, nicht Schulkrieg!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–42/8; NC 33/18.2.1928: „Koalition und Schulgesetz“. 1439 „Was wir wollen!“; „Deutscher Mittelstand!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/8; „Die unerträglichen Steuerlasten“, Flugblatt, ACDP, VI-051–188; „Einigkeit, Recht und Freiheit!“, Plakat (Druck in: Janusch, DVP-1928, Nr. 2). 1440 „Die Sozialpolitik der DVP“; „Wir und die anderen“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/8. 1441 Tabelle 35: Gegner und Feindbildhierarchie der DVP-Flugblattpropaganda 1928 788 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik Radikalismus Linksregierung SPD DNVP 21 5 5 3 Zen trum – DNVP 4 In te res senparteien WP 7 4 Sonstige/unspezifisch 8 Insgesamt 41 1442 „Arbeiter, laßt euch nicht täuschen“; „Machtkampf der Sozialdemokratie – auf wessen Kosten?“; „Die Wahlurnen der Parteien“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/8. 1443 „Wir und die anderen“; „Wahl-Wecker. Wochenschrift für Politik und Satire“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/8; DAZ 220/12.5.: „Wahlrevue. Das Zen trum“; NC 83/10.5.1928: „Die preußische Regierung im Wahlkampf “. 1444 „Man hat uns angegriffen!“, Plakatzettel (Druck in: Bohrmann, S. 145); „Die Augen auf!“; Flugblatt, BaK, ZSg 1–42/8; „Deutschnationale und Aufwertung“, Wahlbrief der DVP 4/28.4.1928, BaP, 60 Vo 1, Nr. 53169; NC 70/19.4.: „Deutschnationale Offensive gegen die DVP“; 86/13.5.1928: „Die 10 Locarno-Fragen“. 1445 „Der Bürger erwacht!“; „100 Prozent Wirtschafts-Partei?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/8; „Bismarck und die Wirtschaftspartei“, Wahlbrief 7/10.5.1928, BaP, 60 Vo 1, 53169; NC 33/18.2.1928: „So sehen sie aus!“ 1446 NC 85/12.5.1928: „Volkspartei, nicht Klassenpartei“. 1447 Tabelle 36: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der DVP-Flugblattpropaganda 1928 Volksgemeinschaft 14 Mittelstand Handwerk/Gewerbe Bauern/Landvolk Beamte 14 7 3 2 Frauen 4 Arbeitnehmer 4 Jungwähler 2 Sonstige/unspezifisch 6 Insgesamt 41 1448 „Einzelhändler und Handwerker!“; „Der deutsche Mittelstand führt erbitterte Klage gegen die politischen Parteien“; „Deutscher Mittelstand!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/8; NC 90/19.5.1928: „Handwerker!“ 1449 „Arbeiter, laßt Euch nicht täuschen“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–42/8. 1450 „Die Deutsche Volkspartei an die Beamten!“, Flugblatt, HStaW, Abt. 1152 (21); „Wen wählt der Beamte am 20. Mai?“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–42/8; vgl. NC 87/15.5.1928: „Schützt das Berufsbeamtentum!“ 789 anmerkungen 1451 „Rentner, Rentnerinnen“; „Die deutsche Landwirtschaft“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/8; DAZ 233/20.5.: „Das Vaterland ruft!“; NC 88/16.5.1928: „Landwirtschaft und Mittelstand“. 1452 „Was geht uns Frauen der 20. Mai an?“; „Deutsche Frauen wählt!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/8; NC 70/19.4.: „Volksparteiliche Frauen im Wahlkampf “; 90/19.5.1928: „Jungwähler heran!“ 1453 FZ 246/8.5.1928: „Der Wahlkampf. Curtius für die große Koalition“; vgl. Creekmore, S. 146 f. 1454 RF 79/1.4.1928: „Klare Front!“ (Druck in: Thälmann, Reden, S. 566−575); Thesen zur politischen Lage und den Aufgaben der KPD, angenommen vom XI. Parteitag in Essen am 7.3.1927 (Druck in Auszügen: Weber, Dokumente, S. 98−101); zur Politik der KPD siehe auch das Handbuch ihrer Reichstagsfraktion: „Der Reichstag 1924−1928“, Berlin 1928; sowie Weber, Wandlung I, S. 191−195; Winkler, Schein, S. 417−465. 1455 „Schart euch um die Fahnen der Revolution!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/14 (Druck in: RH IV, S. 164−171; Weber, Dokumente, S. 101 f.); RF 118/20.5.1928: „Rechnet ab!“ 1456 „Das ist die Heldengalerie von Bürgerblock und Kompagnie“; „Taten beweisen!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–65/14; „Gegen Arbeitsgemeinschaft, Schlichtungssystem u. Koalitionspolitik ist die Liste 5“, Plakat (Druck in: PP, S. 84–85). Zu den Zielen der Einheitsfrontpolitik siehe RF 118/20.5.1928: „Und nach den Wahlen?“ (Druck in: Thälmann, Reden, S. 582–588); vgl. Creekmore, S. 202– 203. 1457 „Massensturm gegen das Verbot!“; „Von der SPD verraten!“, Flugblätter; „Gegen die Kriegsrüstung des Völkerbundes“ (Druck in: PP, S. 74); „Für Panzerkreuzer 80 Millionen bewilligt“ (ebd., S. 73), Plakate; RF 91/18.4.: „Keudell befiehlt RFB-Verbot!“; 112/13.5.1928: „Für den gewaltsamen Umsturz!“ 1458 „Werktätige! Zerschlagt den Bürgerblock!“; „Brotverteuerung, Mietpreissteigerung, Einschränkung der Einfuhr von billigem Gefrierfleisch und nun auch noch Kohlepreiserhöhung!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–65/14; „Wer will den Achtstundentag?“; „Für die Besitzlosen: Arbeit, Not und Tod. Für die Besitzenden: Nichtstun, Luxus und Vergnügen“, Flugblätter, ACDP, VI-051–210. 1459 „Was wird nach dem 20. Mai?“, Flugblatt [KAPD], BaK, ZSg 1–65/14. 1460 „5 Finger hat die Hand“, Plakat (Druck in: PP, S. 148; Anschläge, S. 178; RF 112/13.5.1928); „Die verhängnisvolle 5 oder der Spießerschreck!“, Flugblatt; „Liste 5“, Plakat/Klebezettel, BaK, ZSg 1–65/14. 1461 „Letzter Appell!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/14. Tabelle 37: Gegner und Feindbildhierarchie der KPD-Flugblattpropaganda 1928 Ebert-Hindenburg-Re pu blik 15 SPD 7 Sonstige/unspezifisch 8 Insgesamt 30 790 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 1462 „Von der SPD verraten!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/14; „Alle neune!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–120; „Durch Koalition zum Sozialismus“, Plakat (Druck in: PP, S. 107); RF 118/20.5.1928: „Hier Angriff – dort der Rückzug! ‚Die Furcht vor den Kommunisten beherrscht die Stunde‘. KPD und SPD im Wahlkampf “. 1463 „Taten beweisen!!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/14; „Warum Kommunisten wählen?“, Flugblatt, ACDP, VI-051–120; „Wenn sich Arbeiter und Bauer raufen, Kapitalist und Junker sich Schlösser kaufen“, Plakat (Druck in: PP, S. 147); RF 109/10.5.1928: „Wahllügen an der Litfaßsäule“. 1464 Tabelle 38: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der KPD-Flugblattpropaganda 1928 Kampfblock aller Werktätigen Arbeiter Bauern 18 8 3 Frauen/Arbeiterinnen 4 Inflationsopfer 2 Jungwähler/Jungarbeiter 2 Sonstige/unspezifisch 6 Insgesamt 30 1465 „Der Stahlhelm geht nach Hamburg!“; „Von der SPD verraten!“; „Hungerschiedssprüche“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–65/14, „Die Bedeutung der Wahlen für die Erwerbslosen“, Flugschrift, BfZ, Flugblattsammlung. 1466 „An alle Kriegsopfer, Kriegsteilnehmer und Hinterbliebene!“; „So lebt die Arbeiterklasse – So lebt die besitzende Klasse“, Flugblätter, ACDP, VI-051–120; RF 111/12.5.1928: „Wahlbetrug an den Kleinrentnern“. 1467 „Bauer wähle!“; „Wer hilft der Landwirtschaft?“; „Landarbeiter! Landarbeiterinnen! Wißt Ihr, wie Ihr leben könntet?“, Flugblätter, ACDP, VI-051–120. 1468 „In Deutschland fehlen nach amtlichen Angaben 1 340 000 Wohnungen“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/14. 1469 „Brotverteuerung, Mietpreissteigerung […]“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/14, „Kein Tag im Leben der werktätigen Frau ohne Politik!“; „Arbeiterin – Proletarische Hausfrau!“, Flugblätter, ACDP, VI-051–120. 1470 „Jungwähler! Jungarbeiter, Jungarbeiterinnen!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/14; „Jungwähler wählt Liste 5“, Plakat (Druck in: PP, S. 74). 1471 BT 204/30.4.1928: „Die sieben Ziele der Demokraten“; zum Wahlkampf der DDP vgl. Hans Ehlermann, Der Wahlkampf, Schriftenreihe für politische Werbung, Heft 1, ACDP, VI-051–186; Creekmore, S. 82−100; Stephan, Aufstieg, S. 376−380. 1472 „An die deutschen Wählerinnen und Wähler!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–194 (Druck in: RH IV, S. 174−178; VZ 102/28.4.); „Die sieben Ziele des Wahlkampfes“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–27/19: „1. Räumung des Rheinlandes und europäische Verständigung sowie Minderheitenschutz. 2. Festigung der Re pu blik gegen den Diktaturgedanken. 3. Einheitsstaat, Selbstverwaltung, Finanzreform. 4. Liberale Kulturdefensive. 5. Wirtschafts-, Handelsvertrags- und Agrarpoli- 791 anmerkungen tik, die nicht Liebesgaben-, sondern Grundsatzpolitik ist. 6. Ausbau der Sozialpolitik und Rentnerversorgung. 7. Reform des Wahlgesetzes“. 1473 „Die große Entscheidung“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1928; „Leistungen und Erfolge demokratischer Politik“, Flugblatt; „Der Rechtsblock liegt am Boden!“, Flugblattzeitung, ACDP, VI-051–194; „Für Reich und Re pu blik“ (Druck in: PP, S. 55); „Hin zur Mitte“, Plakate (Janusch, DDP-1928, Nr. 2). 1474 „Preußen!“; „Deutschdemokratische Erfolge in Preußen“, Flugblätter, BaK, R 45 III, 40, f. 74 u. 62; VZ 105/3.5.: „Für Freiheit und Fortschritt“; FZ 332/4.5.1928: „Die preußische Politik im Wahlkampf “. 1475 „Letztes Wort!“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1928; „Erleichtert das Steuerjoch“, „Nie wieder Rechtsregierung!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–27/19; „Beseitigt den Druck der Steuerlast, Daweslast, Verschwendung, Vielregiererei!“, Plakat (Druck in: PP, S. 83); BT 236/20.5.1928: „Steuersenkung“. 1476 „Das Wahljahr 1928 entscheidet“; „Mitbürger und Mitbürgerinnen!“; Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung; „Parole Liste 6“, Flugblattzeitung, ACDP, VI-051– 194; BT 220/10.5.1928: „Demokratie und Sozialpolitik. Fragen, die der Wahlkampf aufwirft“. 1477 „Die politische Schaubude!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–27/19; „Parteifahne oder Reichsflagge?“; „Einheit in Staat, Volk und Schule“, Flugblätter, ACDP, VI-051– 194; Hans Ehlermann, Der Reichsschulgesetzentwurf der Rechtsregierung Marx- Keudell-Stresemann, Berlin 1928; VZ 114/13.5.1928: „Die Religion im Wahlkampf “. 1478 „An die Auslandsdeutschen“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–27/19; „Säubert das Reich!“, Plakat (Druck in: PP, S. 92); vgl. Übersicht über die gegnerischen Parteien, Schriftenreihe für politische Werbung, H. 11, Berlin 1928: i. E. zur DNVP, S. 5−9, zur DVP S. 9−14; zum Zen trum S. 14−17, zur SPD S. 18−22; zur WP S. 23 f. 1479 Tabelle 39: Gegner und Feindbildhierarchie der DDP-Flugblattpropaganda 1928 Klassen- und Standesparteien 11 Rechtsblock/Regierung DNVP DVP 21 8 3 WP 5 Sonstige/unspezifisch 9 Insgesamt 46 1480 „Die Deutschnationalen über sich selbst!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–27/19; VZ 89/13.4.: „Deutschnationaler Kampf gegen Schwarz-Rot-Gold“; FZ 293/19.4.: „Die Deutschnationalen. Wahlaufruf ohne Monarchistenbekenntnis“; 358/13.5.1928: „Hindenburg will nicht Wahlhelfer der Rechten sein“. 1481 „Deutsche Volkspartei“, Flugblatt, BaK, R 45 III, 40, f. 27; VZ 155/31.3.: „Der Bruderkrieg geht wieter. Die Fehde der Rechtsparteien“; 213/6.5.1928: „Die Ratlosen“. 1482 „Wohin geht die Sozialdemokratie?“, Flugblatt, BaK, R 45 III, 40, f. 35; „Parteifahne oder Reichsflagge?“, Flugblatt, ACDP, VI-051–194; „Die Zen trumspartei“, 792 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik Flugschrift, BfZ, Flugblattsammlung; VZ 88/12.4.: „Die Wahlparole des Zentrums“; 98/24.4.1928: „Der Wahlaufruf der Sozialdemokraten“. 1483 „Abschied von der Wirtschaftspartei“, Flugblätter, ACDP, VI-051–194; „Die Wirtschaftspartei über sich selbst!“, Flugblatt, BaK, R 45 III, 40, f. 39; BT 233/18.5.1928: „Fünf Fragen an den Splitterwähler“. 1484 Tabelle 40: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der DDP-Flugblattpropaganda 1928 Volksgenossen Selbständiger Mittelstand Inflationsopfer/Rentner Beamte Arbeitnehmer 25 9 4 4 5 Frauen 5 Jugend 4 Sonstige/unspezifisch 12 Insgesamt 46 1485 „Drei Fragen an die Frauen“; „13 Millionen deutscher Hausfrauen sind stimmberechtigt!“; „Arbeitende Frau, was willst Du?“, Flugblätter, ACDP, VI-051– 194; „Frauen! Sorgt für Wohnung Wohlstand Wissen“, Plakat (Druck in: PP, S. 122); BT 233/18.5.1928: „Farbe bekennen! Ein Wort an die Frauen!“ 1486 „Studenten und Studentinnen!“; „Deutsche Jugend“, Flugblätter, BaK, R 45 III, 40, f. 43  f.; „An alle Erstwähler“, Plakat (Druck in: Anschläge, Nr. 58); FZ 373/19.5.1928: „Der junge Staat auf jungen Schultern!“ 1487 „Deutsches Landvolk!“; „Mittelständler in Stadt und Land!“, Flugblätter, BaK, R 45 III, 40, f. 122 f.; „Landvolk in Not! Wer hilft?“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; BT 211/5.5.1928: „Demokratie und Mittelstand“. 1488 „Deutsche Arbeiter!“; „Kann ein Arbeiter Demokrat sein?“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung; „Demokratische Arbeiter und Angestellte!“, Flugblatt, BaK, R 45 III, 40, f. 62; FZ 350/10.5.1928: „Für die soziale Re pu blik!“ 1489 „Postbeamtinnen!“, Flugblatt, BaK, R 45 III , 40, f. 51; „Das Beamtenprogramm der DDP“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; BT 228/16.5.1928: „Die Beamten und der 20. Mai“. 1490 „An unsere israelitischen Mitbürger in Stadt und Land!“, Flugblatt, HStW, Abt. 1152 (21); „Einen freien Beruf “, Flugblatt, BaK, R 45 III, 40, f. 43;.„Achtung!! Kapital- (Klein-) Rentner!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–194. 1491 VB 43/21.2.1928: „Nationalsozialistischer Wahlerfolg in Hamburg“. Zum Reichstagswahlkampf der NSDAP siehe Stachura, Wendepunkt, S. 79−82; Paul, Aufstand, S. 84−89; zu Frick vgl. Neliba, S. 55 f. 1492 „An das ganze schaffende Deutschland!“, Flugblatt, BaK, NS 26–2110 (Druck in: RH IV, S. 187 f.; VB 69/23.3.; 113/15.5.); 76/31.3.1928: „Kehraus in deutschen Parlamenten“. 1493 „Idiotentraum oder Teufelspakt“; „Der Dawesvertrag“; „Der Zusammenbruch der Stresemannpolitik“; „Arbeiter, Bürger und Bauern!“, Flugblätter, BaK, NS 26– 2110; „Nieder mit dem Dawes-Pakt! Frei die Arbeit Frei das Land“ (Druck in: 793 anmerkungen Janusch, NSDAP, Nr. 1); „Brecht die Dawes-Ketten“, Plakate (Paul, Abb. 40); VB-Sondernummer 8/März: „Gegen die Dawessklaverei“, 97/26.4.1928: „20 Fragen an Dr. Stresemann!“ 1494 „Volksbetrug am 20. Mai“; „Programm der NSDAP“; „Nieder mit den Dawesparteien!“, Flugblätter, BaK, NS 26–2110; „‚Arbeit und Brot‘ Das war es doch, was die Novembersieger Euch heilig versprochen haben“, Flugblatt; „Zerschmettert den Weltfeind“, Plakatzettel, BaK, NS 26–2052 (Druck in: Janusch, NSDAP, Nr. 2); „Nationalsozialist oder umsonst wären die Opfer“, Plakat (Druck in: PP, S. 69); VB 110/11.5.1928: „Dawessklaven und Kaiser Parker Gilbert“. 1495 „Volksbetrug am 20. Mai“; „Programm der NSDAP“; „Nieder mit den Dawesparteien!“, Flugblätter, BaK, NS 26–2110; „‚Arbeit und Brot‘ Das war es doch, was die Novembersieger Euch heilig versprochen haben“, Flugblatt; „Zerschmettert den Weltfeind“, Plakatzettel, BaK, NS 26–2052 (Druck in: Janusch, NSDAP, Nr. 2); „Nationalsozialist oder umsonst wären die Opfer“, Plakat (Druck in: PP, S. 69); VB 110/11.5.1928: „Dawessklaven und Kaiser Parker Gilbert“. 1496 VB 117/20.-21.5.1928: „Wie sie lügen“. 1497 „Der Zusammenbruch der Stresemannpolitik“; „Volksbetrug am 20. Mai“, Flugblätter, BaK, NS 26–2110; VB-Sondernummern 10/ April: „Nieder mit Stresemann“; 11/Mai 1928: „Geist und Dr. Stresemann“. 1498 „Heil Moskau!“; „Der Marxismus sterbe, damit der Sozialismus lebe!“, „Ermordet“; „Werktätige der deutschen Re pu blik!“, Flugblätter, BaK, NS 26–2110; VB 56/7.3.: „Der marxistische Weltbetrug an Südtirol“; 62/14.3.1928: „Arbeitslosigkeit, die Folge des sozialdemokratischen Arbeiterverrats“. 1499 Sondernummer des VB 9/März: „Gegen Zen trumsbetrug“; VB 116/19.5.1928: „Volksverrat der BVP“. 1500 „Wahltag ist Zahltag!“;„Alle anderen Parteien versprechen Euch goldene Berge!“, Flugblätter, BaK, NS 26–2110; VB 75/30.3.: „Die politischen Täuschungsmanöver der sog. Deutschvölkischen Freiheitspartei“; 117/20.-21.5.1928: „Der Charakterverfall der alten Parteien“. 1501 Tabelle 42: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der NSDAP-Flugblattpropaganda 1928 Schaffendes Deutschland Arbeiter Mittelstand 21 6 3 Sonstige/unspezifisch 9 Insgesamt 30 1502 „Siebzig Jahre Arbeiterbetrug!“; „Alle Macht geht vom Volke aus!“, Flugblätter, BaK, NS 26–2052. 1503 „Bauern! Bauer in Not! So sagen sie heute alle, die Parteien, die Eure Stimme wieder haben wollen!“, Flugblatt, BaK, NS 26–2110; VB 45/23.2.: „Sozialdemokratie und Bauernschaft (für den Wahlkampf aufbewahren!“); 98/27.4.1928: „Bauernnot, eine Folge des Dawesdiktats“. 794 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 1504 „Bayerische Wähler und Wählerinnen!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–8/2 (Druck in: RH IV, S. 183− 186); „So war‘s 1918 so ist‘s 1928“, Plakat (PP, S. 100); zur Einigung von BVP zwischen Zen trum siehe Schönhoven, BVP, S. 172−198. 1505 „Bürger und Bauer! Deutscher Mittelstand in Stadt und Land, Dein Schicksal ruft Dich!“ (Druck in: RH IV, S. 178−183); „Landwirte – Bauern, Pächter – Siedler!“; „Handel – Handwerk – Gewerbe!“; Flugblätter, ACDP, VI-051–112; „Deutscher Mittelstand, du bist in schwerster Not!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–176/1. 1506 „Bauer, auf zur Wahl!“ (Druck in: RH IV, S. 188−190); „Unsere Bauernpartei ist da!“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung; FZ 197/13.3.1928: „Das Programm der ‚Christlich-Nationalen Bauernpartei‘“; vgl. Neumann, S. 65 f.; Fricke I, S. 434−439; Gessner, S. 108−110. 1507 „Wer gehört in die Volksrecht-Partei?“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; „An die deutschen Wähler und Wählerinnen!“ (Druck in: RH IV, S. 194−198); vgl. Childers, Inflation, S. 424−428. 1508 „Aufruf!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung (Druck in: Wulff, S. 298 f.); „Deutsche! Wählt Ihr wieder die jüdisch-freimaurerischen Henker Deutschlands?“, Plakat (Druck in: PP, S. 103); zu den Entwicklungen im völkischen Lager nach 1924 und zum siehe Wulff, S. 73−169; Fricke II (1970), S. 550−558. 1509 „Aufruf an die Freunde und Anhänger der DVFB“; „An die Kopf- und Handarbeiter aller Stände“; „Die Maske herunter!“, Flugblätter, ACDP, VI-051–228; „Freiheitsfront gegen Erfüllungsfront! Wen bekämpft der Völkisch-Nationale Block? Was will der Völkisch-Nationale Block?“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–45/12. 1510 NPZ 236/21.5.1928: „Wahlsieg der Marxisten“. 1511 Zur Wahlergebnisanalyse siehe Creekmore, S. 231−268 u. 274−276; Winkler, Schein, S. 521− 527; FZ 379/22.5. „Der Ausgang der Wahlen. Das Echo im Inland und Ausland“; NC 93/24.5.1928 „Das Ausland zu den deutschen Wahlen“. Zu den erwähnten Wählerbewegungen siehe Falter u. a., S. 144−147. 1512 Volkszeitung 117/21.5.1928: „Volksurteil gegen den Bürgerblock“. 1513 Vgl. Ruppert, Dienst, S. 327 f.; Horstmann, S. 65; vgl. Krone, Wahlen, S. 102−106. 1514 VB 118/22.5.: „Kampf dem internationalen Marxismus!“ 1515 NC 91/22.5.1928: „Ein buntes Bild“. Die SPD steigerte sich in Preußen um 4,1 auf 29,0 % (das waren 137 Sitze), während die DNVP etwas weniger als im Reich verlor (nun 17,4 % und 82 Sitze). In Bayern unterschied sich das Landtagswahlergebnis vor allem durch das bessere Abschneiden der NSDAP, die einen Großteil der deutschvölkischen Wähler von 1924 und 6,1 % aller Stimmen hinter sich brachte (9 von 113 Sitzen). Stärkste Partei blieb bei geringen Verlusten die BVP mit 46 Mandaten vor der SPD (34 Sitze). 1516 NC 101/8.6.1928: „Wahllehren“. 1517 Weiß, Organisation, S. 379 f.; UP 14/1.6.1928: „Schließt die Reihen!“ 1518 Quaatz, Tagebuch-Eintrag vom 21.5.1928 (zit. nach: Weiß/Hoser, S. 39). 1519 Heinrich Krone, Was lehren uns die Wahlen?, in: Das junge Zen trum 6/1928, S. 98. 1520 Dessauer, S. 875. 795 anmerkungen 1521 Sitzung des DDP-Vorstandes vom 14.6.1928 (Wegner, S. 458−462); FZ 378/22.5.1928: „Die Niederlage der alten Regierungskoalition − Die Möglichkeiten der neuen Regierungsbildung“. 1522 Vorwärts 238/22.5.: „Wahlen und Presse. Die Ursachen des Linksrucks – und was weiter?“; VZ 121/22.5.1928: „Für die Große Koalition“. Zu den Koalitionsverhandlungen siehe Winkler, Schein, S. 528−538. Anmerkungen zu Kapitel 10 (Seite 539 bis 611) 1523 Bracher, Auflösung, S. 291; zum Youngplan siehe Winkler, Schein, S. 584−589; Helbich, S. 12−16; zum Volksentscheid Jung, Demokratie, S. 109−128; Schulz, Aufstieg, S. 455−466; zu den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf Deutschland siehe zuletzt Steitz, S. 22−29. 1524 Zum Bruch der Großen Koalition und zu den Anfängen Brünings siehe Winkler, Weimar, S. 361−378; Schulz, Brüning, S. 1−79; Kolb, Re pu blik, S. 89−92 u. 124−127; Morsey, Entstehung, S. 33−37. 1525 MJ 207/24.7.1930: „Trauer statt Freude“; zu Frick in Thüringen siehe Neliba, S. 57−62; zur politischen Radikalisierung und zum Durchbruch der NSDAP als Massenpartei 1929/30 vgl. Mommsen, Freiheit, S. 321−360; Fenske, Strukturprobleme, S. 132−141; Bracher, Auflösung, S. 106−110. 1526 Zur „Julikrise“ 1930 siehe Winkler, Weimar, S. 378−382; Schulz, Brüning, S. 99−119; Hackett, S. 196−207; Brüning, Memoiren, S. 182−187; zur Auflösung siehe Umbach, S. 307−315; Bracher, Auflösung, S. 335−340; kontrovers dazu Conze, Entscheidungen, S. 214−219. 1527 Zit. nach: Horkenbach, S. 315; vgl. VZ 179/29.7.1930: „Stresemanns Erbe“, wonach „hier einer in Worten ausdrückte, was Millionen Deutsche empfanden, dass die Parole ausgegeben worden war, die mit der unwiderstehlichen Kraft einer Idee im Wahlkampf wirken werde“. 1528 VZ 212/5.9.1930: „Es muss anders werden! Eindrücke im Wahlkampf “; Aufruf der Reichsregierung (Druck in: RH V, S. 154); zu den Wirtschaftsdaten vgl. Winkler, Schein, S. 727−736; Petzina, S. 61; Falter u. a., S. 36; zur Lage der Arbeitslosen siehe Evans, Experience, S. 1−22. 1529 Winkler, Weg, S. 187; zum Wahlkampf siehe Hallgring; sowie Hackett, S. 195– 263; Winkler, Weimar, S. 382−388; Stadel, S. 21−89 und regional Staatz, S. 216−246; zur bürgerlichen Sammlung vgl. die Quellenstücke in UF VIII, S. 77−79; Bracher, Auflösung, S. 347−364; Jones, Sammlung. 1530 Volkszeitung 169/24.7.: „Alles ‚sammelt‘ sich gegen die Sozialdemokratie“; zur Politik der SPD seit 1928 Leuschen-Seppel, S. 215–264; Winkler, Schein, S. 629−660; zum Wahlkampf auch Severing, S. 252−255. 1531 „Der Reichstag aufgelöst“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–90/41; Vorwärts 331/19.7.1930: „Wähler und Wählerinnen der Deutschen Re pu blik!“ (Druck in: RH V, S. 154– 156; Mommsen, Parteiprogramme, S. 471). 796 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 1532 „Um Höchstes geht es!“; „Die Sozialdemokraten sind schuld!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/41; Vorwärts-Sonderausgabe vom 13.9.1930: „In letzter Stunde!“, Flugblatt, BaK, NS 26–2096. 1533 „Im Namen des Volkes!“; „Hindenburg wird begnadigt wegen seines hohen Alters, die anderen Young-Verräter werden hingerichtet“, Flugblätter; „Wer hat den Rhein befreit?“, Broschüre, BaK, ZSg 1–90/41. 1534 „Du musst zahlen“; „Ein Attentat!!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/41; Vorwärts 395/24.8.: „Kein Wirtschaftsfortschritt ohne Arbeiterklasse!“; Volkszeitung 190/20.8.1930: „Und immer wieder müssen die Kleinen zahlen“; „Wähler, das x in den 1. Kreis. Es geht um deine politischen und sozialen Rechte, um Freiheit und Brot!“, Plakat (Druck in: Janusch, SPD-Nr. 16). 1535 „Du entscheidest“; „Wählt SPD – Die Partei des sozialistischen Aufbaus“, Flugblätter; Wahlzeitungen erschienen unter Titeln wie „Hallo, Du entscheidest“, „Abrechnung!“ oder „Volksgericht“: BaK, ZSg 1–90/41; Vorwärts 381/16.8.1930: „Gewerkschaften für Partei! Aufruf des ADGB zur Reichstagswahl“ (Druck in: Jahn, S. 120−122); siehe dazu Ruck, S. 94−97. 1536 „Um Höchstes geht es!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–90/41; Vorwärts 390/25.8.: „Im Hintergrund der Kapitalist“; 427/12.9.: „Alle Kräfte für Liste 1“. Zum „Frageund-Antwort-Spiel“ zwischen Braun und Brüning siehe Schulze, Braun, S. 636 f.; Brüning, Memoiren, S. 185 f. 1537 Vgl. die Plakate „Unaufhaltsam vorwärts Liste 1 Gegen Bügerblock, Hakenkreuz u. Sowjetstern!“ (Druck in: Janusch, SPD-1930, Nr. 15); „Links halten“ (Nr. 34); „Das sind die Feinde der Demokratie!“ (Nr. 22). Tabelle 43: Gegner und Feindbildhierarchie der SPD-Flugblattpropaganda 1930 Reichsregierung – Bürgerblock Zen trum DStP 49 4 3 NSDAP 19 KPD 7 Sonstige/unspezifisch 16 Insgesamt 91 1538 „Wenn Nazi-Frick an der Krippe sitzt!“; „Faschismus? oder Sozialismus!“; „Anti-Faschist. Sozialdemokratischer Kampf gegen die Hakenkreuzpest“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/41; „So sehen die ‚Erneuerer Deutschlands‘ aus“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; Vorwärts 375/13.8.1930: „Gegen die Frick-Regierung“; zur Werbung der SPD um die Wählergruppen der NSDAP siehe Pyta, S. 391−453. 1539 „Am Kreuzweg! Wohin, rechts oder links?“; „Fort mit Wort- und Schlagring“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/41 (Druck in: Janusch, SPD-1930, Nr. 21); Vorwärts 406/30.8.: „KPD überhitlert Hitler“; 413/4.9.1930: „Nationalkommunismus 1924. Das Vorbild der ‚neuen Programmerklärung‘ der KPD“; zu totalitarismustheoretischen Tendenzen in der SPD-Propaganda siehe Hennig, Anmerkungen, S. 213−219. 797 anmerkungen 1540 „Warum müssen Sie wählen?“; „Bürgerlich-kommunistischer Wahlmarkt“; Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/41; Vorwärts 401/28.8.1930: „‚Sowjetdeutschland‘. Die kommunistischen Wahlversprechungen“. 1541 „Das Zen trum treibt ein Doppelspiel mit Euch“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–90/41; „Der Feind steht links!“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1930; Vorwärts 405/30.8.1930: „Zen trum – wohin?“; zur Reaktion auf die Zen trumsdrohung vgl. Vorwärts 359/3.8.1930: „Breitscheid antwortet Heß und Brüning“; Quessel, S. 744 f. 1542 „Männer und Frauen aus dem Volk oder die Vertreter der In te res sentenhaufen?“; „Kampf und Ziel der Sozialdemokratie“; „Jetzt wird es ernst!!“; „Wo steht der Feind?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/41; Vorwärts 343/25.7.: „Das Gesicht der neuen ‚Volkspartei‘. Konservativ schon – aber wo ist das Volk?“; 369/9.8.: „Nach dem Sammlungsfiasko. Die DVP will wieder rote Ketten sprengen“, 389/21.8.: „Jugend oder Konfusion? Staatspartei, die Partei der Verwirrung“; 415/5.9.1930: „‚Wählt meine Partei!‘ Missbrauch eines Toten“. 1543 „So sind sie, diese Nationalsozialisten!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–90/41; Volkszeitung 173/29.7.: „Der Hauptfeind“; 193/23.8.1930: „Unser Hauptfeind – die Nazis“. 1544 „Du musst entscheiden – Volksgenosse, Volksgenossin, merke auf!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–90/41; vgl. die Plakate „Wählt Liste 1 Die Liste des schaffenden Volkes“ (Druck in: Janusch, SPD-1930, Nr. 36); „Unser oberster Grundsatz ist das Allgemeinwohl“ (Ebd., Nr. 29). 1545 „Für ein Sowjet-Deutschland!“; „Brecht die Macht des Geldsacks!“, Flugblätter, AdsD, Flugblätter 1930; „Wie wählt der denkende Arbeiter?“; „Werktätige merkt auf!“; „Arbeiter, wehrt Euch!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/41 (Druck in: Janusch SPD-1930, Nr. 30); Vorwärts 388/20.8.: „Aus dem Sowjetparadies zurück“; 423/10.9.1930: „Versprechungen, keine neue Arbeit!“ Sowohl über die Intensität ihres Wahlkampfes als auch über Schwierigkeiten der SPD, die Anhänger im Sommer 1930 zur Wahlarbeit zu mobilisieren, gibt ein Merkblatt ihres Hamburger Landesverbandes von Anfang September Auskunft, der die „propagandistische Kleinarbeit“ verbessert wissen wollte: „Kann nicht jeder zum mindestens ein Papp-Plakat vor sein Fenster stellen mit der Aufschrift ‚Wählt Liste 1‘, Sozialdemokraten?“ („Merkblatt“, BaK, ZSg 1–90/41); vgl. zur Plakat-Propaganda der SPD 1930 Janusch, S. 110−119. 1546 „Einige Minuten Gehör ihr Landarbeiter und Landarbeiterinnen!“; „Du entscheidest“, Flugblätter; Wahlnummern der „Erwerbslosen-Tribüne“, BaK, ZSg 1–90/41; „Erwerbslos …“, Plakat (Druck in: Janusch, SPD-1930, Nr. 25); Vorwärts 433/16.9.1930: „Denkt an die Arbeitslosen! Das Menetekel des 14. September“. 1547 „An alle technischen und kaufmännischen Angestellten aller Wirtschaftsgruppen, bei Behörden und in öffentlichen Betrieben! Kaufleute, Baumeister, Bühnenangehörige, Bankbeamten, Chemiker, Poliere, Ingenieure, Techniker, Schachtmeister, Architekten, Werkmeister, Zuschneider“, Flugblatt, BaK, NS 26–2096; Vorwärts 413/4.9.: „Afa-Bund ruft die Angestellten“; 419/7.9.1930 „Die Klasse ist alles – Der Stand ist nichts!“ 798 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 1548 „Arbeitsinvaliden, Rentenempfänger, Witwen, hört!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/41; Vorwärts 425/11.9.1930: „Die Opfer der Arbeit kampfbereit! Für die Partei der Sozialpolitik, für Liste 1!“ 1549 „Am Kreuzweg!“; „Wird die Vernunft siegen? Ein Wort an den gewerblichen Mittelstand“; „An die Kaufleute, Bankbeamten, Ingenieure“; „Beamte, das Volk ruft euch“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/41; Vorwärts 426/11.9.: „Das Kleingewerbe für Liste 1“; 210/12.9.1930: „Wie wählt der Landwirt?“; zur Mittelstands- und Agrarpolitik der SPD im Zeichen des Aufstiegs der NSDAP siehe Pyta, S. 392 ff. 1550 „Landfrau, auch du musst wählen“, Flugblatt, ACDP, VI-051–164; „Arbeiterinnen! Angestellte!“; „Mütter und Frauen!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–90/41; „Frauen, so geht‘s euch im Dritten Reich!“, Plakat (Druck in: Janusch, SPD-1930, Nr. 32); Vorwärts 412/3.9.1930: „Was zahlt die Hausfrau an Steuern?“; zur SPD- Frauenpropaganda siehe Schaefer, S. 276−279. 1551 „An die studierende Jugend!“ (Druck in: Achten/Krupke, S. 168); „Jugend an die Wahlurne!“, Flugblätter, BaK, NS 26–2096; Volkszeitung 207/9.9.1930: „Jugend und Zukunft gehören uns!“ 1552 Wahlkampf-Mitteilung der DNVP 1/31.7.1930, BaK, ZSg 1–44/12 (32); Quaatz, Tagebuch-Eintrag vom 18.7.1930 (zit. nach: Weiß/Hoser, S. 114). 1553 MA 171/25.7.1930: „Hugenbergs Wahlparole. Kampf gegen Marxismus und die Abtrünnigen“; zu den Parteispaltungen vgl. Stupperich, S. 173−177 u. 189−192; Bracher, Auflösung, S. 309−322 u. 347−355; Hiller, S. 544−553; zu Hugenberg und seinen Zielen siehe Thimme, Flucht, S. 50−60; zum Wahlkampf der DNVP siehe auch Heller/Wernecke, S. 54−57; regional Gemein, S. 64−68. 1554 „Der Bankrott der Mittelparteien“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1930; „Es geht um Freiheit und Schicksal der Nation“ (Druck in: RH V, S. 179−181); „Wer hat den ‚Bonzen-Reichstag‘ zerschlagen?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; „Der Kurs bleibt Rechts!“, Plakat (Druck in: Janusch, DNVP-Nr. 6). 1555 „Wohin? Stimmen zur Zeit“; „Männer machen die Geschichte!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; UP 5/7.9.1930: „Bahn frei für Hugenberg!“; zur Umformung der DNVP in eine „Hugenberg-Bewegung“ 1930/31 siehe Hiller, S. 553−556. 1556 „Hugenberg? Die marxistische Linke hasst ihn. Die schwankende Mitte fürchtet ihn. Die von rechts Abgefallenen bekämpfen ihn. Wer kennt ihn?“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–44/9. 1557 „Macht mir den rechten Flügel stark!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–137; „Warum Hugenberg“; „Auch Du kämpfe gegen Marxismus und Versklavung“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; UP 16/15.8.1930: „Was will unser Führer?“. 1558 „Hugenberg spricht!“; „Wohlstand und Steuerherabsetzung“; „Um was geht es am 14. September? Es geht um die Macht!“; „Geknechtetes deutsches Volk entscheide!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; „Hugenbergs Programm“, Flugblatt, ACDP, VI-051–137; vgl. Aufzeichung von Staatssekretär Pünder über die Unterredung Hugenbergs mit Brüning am 17.7.1930 (AdR Brüning I, S. 326–328). 1559 „Hugenberg?“; „An die Jugend!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; zur Young-Kampagne der DNVP vom Herbst 1929 siehe auch Pleyer, S. 36−49. 799 anmerkungen 1560 „Wohin?“, Wahlzeitung; „Mitten in der Young-Katastrophe!“; „Beamte, wacht auf!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; „Mit klarem Blick gegen Youngplan und Marxismus“, Plakat (Druck in: Janusch, DNVP-Nr. 4); Wahlkampf-Sondernummer der UP 3/22.8.1930: „Für Freiheit, Arbeit und Brot“. 1561 „Lügen verderben unser Vaterland!“; „Aufmarsch der Parteien“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9. 1562 Tabelle 45: Gegner und Feindbildhierarchie der DNVP-Flugblattpropaganda 1930 Weimarer Re pu blik SPD/Marxismus 27 16 Mittelparteien – Regierung Zen trum DStP 14 6 3 Abtrünnige – KVP/CSVD 7 Sonstige/unspezifisch 14 Insgesamt 61 1563 „Das wahre Gesicht der Partei der Armen und Unterdrückten“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–44/9; „Der Marxismus Euer Tod!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–137. 1564 „Wohin? Stimmen zur Zeit“; „Für die Hungrigen, gegen die Satten!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; „Warum wähle ich nicht Zen trum?“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung. 1565 „Geknechtetes deutsches Volk entscheide!“, Flugblattzeitung; „In drei Wochen bei der Reichstagswahl, entscheide Dich für Links oder Rechts!“; Flugblatt, BaK, ZSg 1–44/9. 1566 „Ist das Förderung der Belange der evangelischen Kirche?“; „Wer ist konservativ?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; „Christlich sozialer Volksdienst?“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung. 1567 „Wir brauchen Männer der Tat“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–44/9. 1568 „Michel, wach auf!“, Flugblatt; „Volk erwache!“ 5/6.9.1930, Wahlzeitung, BaK, ZSg 1–44/9. Tabelle 46: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der DNVP-Flugblattpropaganda 1930 Deutsches Volk 19 Mittelstand in Stadt und Land Bauern Gewerbetreibende Beamte 14 5 3 3 Frauen 7 Arbeitnehmer 6 Sonstige/unspezifisch 15 Insgesamt 61 1569 „Sehr geehrter Herr Doktor!“; „Hugenberg und der Mittelstand“, Flugblätter; BaK, ZSg 1–44/9. 800 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 1570 „Der Anwalt des … verarmten deutschen Volkes“, „Was geschieht mit Eurem Geld?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; „Auf die Schanzen!“ [DNAB]; „An die Wähler der Sozialdemokratie“, Flugblätter, ACDP, VI-051–137; UP 5/7.9.1930: „Stürzt die Bonzokratie“. Zur Sozialpolitik Hugenbergs und den „Leitsätzen über den Schutz und die Pflege der deutschen Arbeit“ von 1929 siehe Stupperich, S. 146−148. 1571 „Warum leidet der Bauer Not?“; „Beamte, wacht auf!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; „Das Kabinett Brüning und die Bauernnot“; „Wer hilft dem Landvolk?“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung. 1572 „An die Jugend!“; „Wir Jungen wollen wachsen!“; „Deutsche Frauen!“; „Deutsche Hausfrau!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–44/9; „Arbeiterfrauen, Arbeitermütter“; „Arbeiterin!“, Flugblätter, ACDP, VI-051–164. 1573 Vgl. dagegen Dörr, S. 476, demzufolge auch nach der Lambach-Affäre von 1928 das „monarchische Gesinnungsbekenntnis eines der beherrschenden Themen“ der deutschnationalen Parteipropaganda darstellte. 1574 BT 584/8.8.1930: „Hitler und Hugenberg im Wahlboxring“ (Druck in: Hiller, S. 576). 1575 Schulze, Weimar, S. 326; zu Brünings weitgehenden Verfassungsplänen vgl. ebd., S. 325 f. 1576 Germania 347/29.7.: „Warnung an die Sozialdemokratie“; 348/30.7.: „Der Sinn des großen Kampfes“; zur Entwicklung und zum Wahlkampf des Zen trums siehe Ruppert, Dienst, S. 358−408; Morsey, Zen trumspartei, S. 283−298; regional Stump, S. 79−81. 1577 „Volk in Not!“; „Diktatur oder Demokratie?“; „Entscheidung! Wofür?“; „Der Kampf um den neuen Reichstag!“; „Wähler und Wählerinnen der deutschen Zen trumspartei!“ (Druck in: RH V, S. 177 f.; Germania 330/19.7.), Flugblätter, BaK, ZSg 1–108/8; 386/19.8.1930: „Stimmungsmächte und Reichstagswahl“. 1578 „Aufbau oder Untergang?“; „Deutschland in schwerster Wirtschaftsnot!“; „Du entscheidest“ (Druck in: Buchstab u. a., S. 21); „An alle, die Sinn haben für Sachlichkeit und Anständigkeit auch in der Politik“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–108/8; Germania 347/29.7.1930: „Der Aufmarsch des Zen trums. ‚Nur Sachlichkeit kann uns retten, die Phrase führt in Abgrund und Untergang‘“. 1579 „Der Kampf um den neuen Reichstag!“; „Unser Führer!“; „Männer der Tat“, Flugblätter, Bak, ZSg 1–108/8; Germania 428/14.9.1930: „‚Ein neuer starker Mann für Deutschland‘. Wie Amerika über Brüning urteilt“; vgl. zur Rolle Brünings im Wahlkampf Hallgring, S. 194−206; Morsey, Zen trumspartei, S. 293. 1580 „Volksgenossen, Wähler und Wählerinnen!“; „Für Ordnung, Ruhe und Sachlichkeit“; „Um was es geht!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–108/8. 1581 „Worte und Taten“; „Zen trum ist Tat“, Flugblätter; „Mit Brüning gegen Radikalismus und Parteiherrschaft – Für Wahrheit und Verantwortung“, Broschüre, BaK, ZSg 1–108/8; Germania 416/7.9.1930: „Drei Fragen an die Wähler. Um was geht es im Wahlkampf? Es geht um Arbeit und Brot für das deutsche Volk!“ 1582 Tabelle 47: Gegner und Feindbildhierarchie der Zen trums-Flugblattpropaganda 1930 801 anmerkungen Opposition – Radikalismus von links und rechts NSDAP SPD 37 5 3 Sonstige/unspezifisch 8 Insgesamt 45 1583 „Volk in Not!“; „Wie lange noch?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–108/8; Germania 367/9.8.: „Was Breitscheid nicht sieht. Kirche und Sozialdemokratie“; 376/15.8.1930: „Kulturbolschewismus“. 1584 „An Alle, die Sinn haben für Sachlichkeit und Anständigkeit auch in der Politik“; „Der Radikalismus hat immer noch seine eigenen Kinder getötet“; „Wie lange noch?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–108/8. 1585 „Der Weckruf “-Wahlnummer; „Der Nationalsozialist geht um!“; „Wir wollen die Katastrophe!“; „Wer wählt Hitler?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–108/8; Germania 410/4.9.1930: „Nazis wählen kommunistisch!“ 1586 „Der Wahlkampf “, Flugblattzeitung; BaK, ZSg 1–108/8; Germania 386/21.8.: „Das russische Paradies“; 415/6.9.1930: „Hakenkreuz und Sowjetstern“. 1587 „Wir sind die Partei des Konservatismus“; „Entscheidung!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–108/8; Germania 379/16.8.: „Die politische Rechte und wir“; 398/28.8.: „Katholik und Staatspartei“; 423/11.9.1930: „Warum keine Standespartei?“. 1588 Germania 421/10.9.1930: „Appell an die Außenseiter“. Tabelle 48: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der Zen trums-Flug blatt propa ganda 1930 Christliches Volk Katholiken 25 9 Arbeiter 6 Mittelstand 5 Sonstige/unspezifisch 9 Insgesamt 45 1589 „Deutsche Katholiken!“; „Christliche Männer und Frauen, jung und alt, wählen christlich“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–108/8; „Du bist Katholik!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–155; Germania 398/28.8.: „Geistlichkeit und Reichstagswahl“; 418/9.9.1930: „Erfüllt Eure Wahlpflicht!“ 1590 „Erwerbsloser!“; „Wie lange noch?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–108/8; „Christliche Arbeiter!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–155; Germania 378/16.8.: „Katholische Arbeiterschaft und Wahlen“; 422/11.9.1930: „An die deutsche Arbeiterschaft“ (Aufruf des Vorstandes des Reichsarbeiterbeirats der Zen trumspartei). 1591 „Reichstagswahl 14. September“; „Mittelständler!“ (Druck in: Buchstab u. a., S. 36−39); „Deutscher Bauer!“ (Ebd., S. 40−43), Flugblätter, BaK, ZSg 1–108/8; Germania 372/13.8.: „Mittelstand und Zen trum“; 368/10.8.1930: „Entschlie- ßung zur Reichstagswahl“ (Verband katholischer kaufmännischer Vereinigungen Deutschlands). 802 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 1592 „Beamte und Lehrer!“; „Reichstagswähler!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–108/8; MJ 209/10.9.: „Kathol. Beamten am 14. September“; Germania 395/26.8.1930: „Beamtenschaft und Zen trum“. 1593 „Jugend erwache!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–108/8; „Katholisches Jungvolk in Stadt und Land!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–137; Germania 367/9.8.1930: „Mit dem Zen trum für Brüning“. 1594 „Katholische Frauen und Jungfrauen!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–164; „Für Ruhe, Ordnung und Sicherheit“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–108/8; Germania 369/10.8.1930: „Zen trumsfrauen und Politik“. 1595 RF 166/19.7.: „Bolschewismus gegen Faschismus. Organisiert den Wahlkampf im Zeichen der proletarischen Revolution!“; 174/29.7.1930: „Kommunismus gegen Faschismus“; zur KPD-Politik nach 1929 siehe Flechtheim, S. 249−263; Winkler, Schein, S. 661−698; Weber, Wandlung I, S. 223−232; zum Wahlkampf der KPD auch Hallgring, S. 210−214. 1596 „Arbeiter und Arbeiterinnen, Angestellte, Beamte und schaffende Bauern!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/65 (Druck in: RH V, S. 171−177); RF 166/19.7.1930: „Wir zeigen den Ausweg aus der Katastrophe!“ 1597 „Programmerklärung zur nationalen und sozialen Befreiung des deutschen Volkes“, Flugblatt [Kurzfassung], BaK, ZSg 1–65/65 (Druck in: Weber, Dokumente, S. 58−65; RF 197/24.8.1930); zur Befreiungspropaganda der KPD 1930/31 vgl. Berthold, passim; Winkler, Weg, S. 182−185; Dupeux, S. 437−467; Flechtheim, S. 274−278; Heinemann, S. 251−253; Ward, S. 34−38; Weber, Generallinie, S. 205, bezeichnet die Proklamation als „Wahlkampf-Programm“, das allgemeine Bedeutung für die KPD-Politik erlangt habe. 1598 „Adolf Hitlers politischer Bankrott“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/65; RF 204/2.9.: „Unser Kampf gegen Versailles, Dawes und Young“; 212/11.9.1930: „Hitlers politischer Bankrott“. 1599 „20 Millionen zum Tode verurteilt“ (Druck in: Anschläge, Nr. 67); „An das arbeitende Deutschland!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–65/65; „Sozialismus oder Hungertod“; „Wo ist der Ausweg aus Hunger und Not?“, Flugblätter, AdsD, Flugblätter 1930; „Hinweg mit den Diktaturverordnungen“, Flugblatt, ACDP, VI-051–211; RF 172/26.7.1930: „Die Katastrophe des Youngsystems“; vgl. Winkler, Weg, S. 35−38. 1600 „Jungwähler! Werktätige Jugend in Stadt und Land!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/65; vgl. die Plakate „Lenin zeigt euch den Weg“ (Druck in: Janusch, KPD-Nr. 6); „Nieder mit den Kriegshetzern! Kämpft für die Sowjetunion!“ (Nr. 5); RF 202/30.8.1930: „Der Bund Sowjetdeutschland und Sowjetunion“. 1601 „Letzter Appell! Rechnet ab mit euren Feinden!“; „Sozialismus oder Untergang in die Barbarei“; „Wo ist der Ausweg? Nur der Kommunismus kann uns retten!“; „Schluß damit!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–65/65; „Wir stürmen für Sowjetdeutschland gegen SPD-Lüge und faschistischen Massenbetrug!“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1930; RF 214/13.9.1930: „Für Brot und Freiheit, für Sowjetdeutschland! Thälmann zeigt den Weg.“ 803 anmerkungen 1602 „Nazis und Zörgiebelpolizei schießen auf Liebknechthaus!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/65; vgl. RF 215/14.9.1930: „Nazis und Polizeisozialisten schießen auf das Liebknechthaus.“ 1603 Die Wahlkampfrichtlinien der KPD sprachen explizit von den „Gegnern (SPD, Nazi, Zen trum)“; vgl. Richtlinien für den Wahlkampf 1930 (Instruktionen für die Wahlarbeit, H. 1), BaK, ZSg 1–65/25 (43), S. 24. 1604 Tabelle 49: Gegner und Feindbildhierarchie der KPD-Flugblattpropaganda 1930 Weimarer Re pu blik SPD Regierung NSDAP Zen trum 37 11 8 7 4 Sonstige/unspezifisch 8 Insgesamt 45 1605 „Wen wählen wir?“; „Katholischer Wähler!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–65/65; RF 175/30.7.: „Das ‚christliche‘ Zen trum als Triebkraft der Faschisierung“, 182/7.8.: „Zen trumsfaschismus“; 185/10.8.1930: „Das faschisierte Zen trum. Die Propagandisten der Diktatur – Beichtstuhl, Artikel 48 und Streikbruch.“ 1606 „Otto Wels: Wählt SPD, dann gehts mir besser“; „Laßt ihr Euch noch einmal betrügen?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–65/65, „Wir stürmen für Sowjetdeutschland gegen SPD-Lüge und faschistischen Massenbetrug!“, Flugblatt, AdsD, Flugblätter 1930; RF 182/7.8.: „Sozialdemokratie ohne Sozialismus“; 190/16.8.: „Schieber und Millionäre – aber keine Arbeiter auf der SPD-Liste“; 195/22.8.1930: „Die Wahrheit über Sowjetrussland“. 1607 „Die Helden vom Hakenkreuz“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–65/65; „Das wahre Gesicht der Nationalsozialisten“, Broschüre, BaK, ZSg 1–65/25; RF 179/3.8.: „Wer verschachert Südtirol?“; 200/28.8.1930: „Thüringen die Keimzelle des ‚Dritten Reiches‘“; ebd., „Nazis für Young-Plan“. 1608 „Arbeiter und Arbeiterinnen, Angestellte, Beamte und schaffende Bauern!“; „Wen wählen wir?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–65/65; RF 168/22.7.: „Hugenberg kauft Hitler“; 188/14.8.: „Wer ist Hugenberg?“; 190/16.8.: „Das Wahlbündnis Hugenberg-Hitler“; 192/19.8.1930: „Hindenburg-Block für faschistischen Staatsstreich“. 1609 „Achtung! Wähler! Achtung!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/65. 1610 Rundschreiben 10/17.7.1930 (Druck in: Weber, Generallinie, S. 196−199); RF 185/10.8.: „Der rote Wahlausschuss“. 1611 „Erwerbslos, erwerbslos …“; „Erwerbslose – wer stiehlt uns das Brot?“; „Christlicher Arbeitskollege – Wo stehst Du?“; „Metallarbeiter- und arbeiterinnen!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–65/65; „Die Eroberung der Mehrheit der Arbeiterklasse“; „Ein Wort an die Arbeiterwähler der SPD“; „Von der SPD verraten!“, Flugblätter, AdsD, Flugblätter 1930; RF 171/25.7.: „2 770 000 Young-Opfer! Eine Million Erwerbslose ohne Unterstützung!“; 172/26.7.1930: „Zieht die Lehre aus dem Zen trumsverrat: Christlicher Betriebsrat ruft: Wählt kommunistisch!“ 804 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 1612 „Landarbeiter! Forstarbeiter!“, Flugblatt; „Bauer, komm mit uns!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/65; RF 195/22.8.1930: „Blutsauger Grüne Front und SPD. Das Verbrechen an den Klein- und Mittelbauern“. Tabelle 50: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der KPD-Flugblattpropaganda 1930 Werktätiges Volk in Stadt und Land Arbeiter/Erwerbslose 26 19 Mittelstand in Stadt und Land „kleine“ Selbständige Angestellte/Beamte 8 5 2 Jungwähler/Jugend 3 Sonstige/unspezifisch 8 Insgesamt 45 1613 „Kleingewerbetreibender, deine Liste: 4!“; „Ruin des Mittelstandes. Wer zeigt den Ausweg?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–65/65; RF 170/24.7.1930: „Gewinnt den proletarisierten Mittelstand!“ 1614 „Deutsche Angestellte, besinnt Euch!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–211; RF 189/15.8.1930: „Angestellte aus Warenhäusern, Großbetrieben, Büros und dem Kleinhandel, eure Lage ist unerträglich!“ 1615 „Jungwähler! Werktätige Jugend in Stadt und Land!“; „An Euch!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–65/65; RF 179/3.8.1930: „Die junge Generation zu den Wahlen“. 1616 „Die Nationalsozialisten und die werktätigen Frauen“, Broschüre; „Arbeiter! Arbeiterinnen!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–65/65; „Werktätige Frauen, kämpft mit uns“, Plakat (Druck in: Anschläge, Nr. 69). 1617 Vgl. dazu Dupeux, S. 447; Ward, S. 61. 1618 NC 138/20.7.: „Das Reich in höchster Not!“; 154/12.8.1930: „Die DVP selbständig im Wahlkampf!“; Sitzung des Zentralvorstandes der DVP vom 24.8.1930, Protokoll, BaK, R 45 II , 47, f. 78. Zu den innerliberalen Einigungsversuchen seit Mai 1928 vgl. Jones, Liberalism, S. 309−322; Schneider, S. 249−253; zur Politik der DVP nach dem Tod Stresemanns 1929 siehe Booms, S. 523−527. 1619 „Deutsche Frauen! Deutsche Männer!“ (Druck in: RH V, S. 181 f.; NC 164/26.8.); „Die 5. Reichstagswahl ist Schicksalswahl!“, Flugblätter; „Warum scheiterte die bürgerliche Sammlung?“, Broschüre, BaK, ZSg 1–42/4; NC 163/23.8.1930: „Sammlung und Wahlkampf!“ 1620 „Du bist in Gefahr“; „Das deutsche Reich in Gefahr“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/4; „So sieht der Aufmarsch zur Reichstagswahl aus“, Flugblatt, ACDP, VI-051–202; NC 158/16.8.1930: „Kulturbolschewismus!“ 1621 „Das Volk ist krank – der Staat ist krank“; „Das Vaterland über die Partei!“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung; „Fort mit Hader, Zank und Streitereien!“, Plakat (Druck in: Janusch, DVP-Nr. 3). 1622 „Der Rheinlandbefreier“; „In dieser Not der Gegenwart nenne ich national denjenigen, der, wenn der Karren im Dreck sitzt, die Hand anlegt, um ihn herauszuziehen“, Flugblätter, ACDP, VI-051–154; „5 gesunde Sinne – eine einfache 805 anmerkungen Sache!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–42/4; „Wählt meine Partei“ (Druck in: Anschläge, Nr. 70); „Erlös Dein Volk, mach selbst Dich frei“ (PP, Nr. 171), Plakate. 1623 „Ordnung oder Chaos?“; „Um was es geht“; Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/4; „Warum noch Volkspartei? Eine realpolitische Betrachtung“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; „Liste 5. Helft die Ausgabenwirtschaft drosseln!“, Plakat (Druck in: Janusch, DVP-Nr. 5); NC 177/11.9.1930: „Was erwartet die deutsche Wirtschaft von der Reichstagswahl?“; vgl. Jones, Liberalism, S. 355. 1624 Tabelle 51: Gegner und Feindbildhierarchie der DVP-Flugblattpropaganda 1930 Opposition „Sozialismus“ (SPD, KPD, NSDAP) NSDAP SPD 36 9 6 6 DStP 4 In te res senparteien WP 5 2 Sonstige/unspezifisch 10 Insgesamt 54 1625 „Der Nationalsozialist in Theorie und Praxis“; „Herunter mit der Maske“; „Rettet Deutschland!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/4.; NC 171/3.9.1930: „Die Nationalsozialisten als ‚Retter der Landwirtschaft‘“. 1626 „Pflichtbewusstsein und Verantwortungsgefühl“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–42/4; „Das ist die Politik der Liste 1“, „Was wollen die Sozialdemokraten?“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung. 1627 „Deutsches Volk!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–42/4; „Die rote Front und ihre Helfer“; „Die Deutschnationalen gegen Hugenberg“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung. 1628 „Eine notwendige Aufklärung!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–42/4; „Kulturpolitik in Preußen“, Flugblatt, ACDP, VI-051–154; NC 150/6.8.1930: „Stresemann, Staatspartei und wir“. 1629 „Handwerker, Gewerbetreibende, Landwirte!“; „Gegen die Zersplitterung des Bürgertums!“; Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/4. 1630 Tabelle 52: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der DVP-Flugblattpropaganda 1930 Volksgenossen/„Bürger“ 22 Mittelstand Handwerk/Gewerbe Bauern Beamte 10 3 3 2 Arbeitnehmer 5 Jugend/Jungwähler 5 Frauen 4 Sonstige/unspezifisch 8 Insgesamt 54 806 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 1631 „Erhaltet das Berufsbeamtentum!“; „Hypothekengläubiger, Sparer, Rentner!“; „Mittelständler!“; „Deutsches Landvolk!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/4; NC 151/7.8.: „Mittelstand und Sammlung“; 167/29.8.: „Der Einzelhandel zu den Wahlen“; 156/14.8.1930: „Der Vormarsch des berufsständischen Gedankens … und was dann?“. 1632 „Wie wählt die evangelische Frau“; „Deutsche Frau! Dein Volk ruft“; „An die deutsche Jugend!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/4; „Adolf Hitler und die Jugend!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–154; NC 167/29.8.: „Was sagt Stresemann der Jugend“; 175/9.9.1930: „Kampf der Jugend um die Volksgemeinschaft“. 1633 „Neue Propheten – alte Irrtümer!“; „Arbeiter! Ihr steht am Scheidewege!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/4; NC 171/3.9.1930: „Mit Hindenburg für Deutschlands Rettung. Aufruf des Reichsangestelltenauschusses“. 1634 „10 000 000 Wähler kamen im Mai 1928 ihrer Wahlpflicht nicht nach“; „Wähler wach’ einmal auf “; „Zur Reichstagswahl“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–42/4. 1635 Zur Gründung und zum Wahlkampf der DStP im Sommer 1930 siehe Hornung, S. 96−107; Stephan, Aufstieg, S. 458−466; Jones, Liberalism, S. 369−372; Frye, S. 155−177; Gutleben, passim; Schneider, DDP, S. 253−260; Matthias/Morsey, Staatspartei, S. 31−39; regional Büttner, S. 469−474; aus jungdeutscher Sicht Kessler, S. 102−133. 1636 „BZ am Mittag“-Sonderausgabe vom 28.7.1930 (Druck in: RH V, S. 193−196); „Sammlung in der Deutschen Staatspartei“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–27/20; VZ 179/29.7.1930: „Erneuerung der Mitte. Deutsche Staatspartei begründet/Auf dem Boden der Re pu blik“. 1637 „Das staatspolitische Manifest der DStP“; „Das wirtschafts- und sozialpolitische Manifest der DStP“; „Das kulturpolitische Manifest der DStP“, Flugblätter, Nachlass Dietrich, 222; FZ 594/12.8.: „Zur Plattform der DStP“; 626/23.8.1930: „Das Manifest der Staatspartei“ (Druck in: Mommsen, Programme, S. 514−519). 1638 „Deutsche Staatsbürger!“ (Druck in: Buchstab u. a., S. 51); „In te res senhaufen oder Staatsvolk?“ (Ebd., S. 52–53); „Der große Aufbruch“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–27/20; FZ 581/7.8.: „Staatsbürgertum“; MA 207/8.9.: „Die Staatspartei führt. Neue Männer, neue Formen – Abkehr von alten Programmen. Sammlung zum Nationalvolk“; VZ 180/30.7.1930: „Alle Türen offen“. 1639 „Der Aufbruch“, Flugblatt, BaK, ZSg 1-27/20; zu Mahrauns Wahlkampf siehe das Rundschreiben vom 16.8.1930 (Druck in: Politik und Wirtschaft, S. 367−375); FZ 579/6.8.: „Mahraun und der Antisemitismus“; 628/24.8.1930: „Jungdeutscher Orden. Freikorps − Kampfbund − Staatsbürgergemeinschaft“; vgl. Hornung, S. 77−86; Bracher, Auflösung, S. 139−142. 1640 Rundschreiben 4/25.8.1930 an die Wahlkreisaktionsausschüsse der DStP usw., BaK, R 45 III , 59, f. 23; Germania 369/10.8.1930: „Reichsbanner und Staatspartei“; vgl. Lehnert, Fragmentierung, S. 108 f. 1641 „Um was kämpft die Jugend?“; „Wollt ihr freie Menschen im freien Staate“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–27/20; „Gegen Diktatur von rechts und links!“; „Her mit dem freien Volksstaat“, Wahlzeitungen, BfZ, Flugblattsammlung; VZ 192/13.8.: „Wohin steuert die Staatspartei? Ruck nach Rechts?“; 193/14.8.: „Stärkung der 807 anmerkungen Mitte“; 220/14.9.: „Wählt re pu bli ka nisch! Wählt Fortschritt, nicht Umsturz! Wählt Deutsche, nicht Fanatiker!“; FZ 626/22.8.1930: „Mehr Staatsbürgertum!“ 1642 „Was ist die DStP?“; „Deutsche Staatsbürger!“; „Deutsches Staatsvolk erwache!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–27/20; FZ 628/24.8.: „Führung – wohin?“; 666/7.9.: „Das Ziel des Wahlkampfes“; vgl. VZ 215/9.9.1930: „Staatspartei für Reichsreform. Ein Volk – ein Reich“. 1643 Tabelle 53: Gegner und Feindbildhierarchie der DStP-Flugblattpropaganda 1930 Partei- und In te res senwirtschaft Radikalismus/Opposition Splitterparteien 21 8 3 NSDAP 5 DVP 3 Sonstige/unspezifisch 8 Insgesamt 37 1644 „Um was es am Sonntag geht“; „Deutschland erwache! Es muss anders werden! Wie, das sagen wir Euch, wenn wir die Macht haben!“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung; VZ 204/27.8.: „Bund der Zerstörer“; 216/10.9.: „Korruption unterm Hakenkreuz“; FZ 611/18.8.1930: „Hitler und der Mittelstand“; zum Verhältnis von DStP und NSDAP siehe Albertin, Parteien, S. 82−85. 1645 „In te res senhaufen oder Staatsvolk?“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–27/20; VZ 179/29.7.: „Stresemanns Erbe“; 189/9.8.: „Sturm gegen Scholz“; 193/14.8.: „Übertritte zur Staatspartei“ (vgl. Jones, Liberalism, S. 378); FZ 631/25.8.1930: „Außenpolitik der Straße“. 1646 „Die deutsche Parole“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–27/20; VZ 187/7.8.: „Hugenbergs Angst vor Hitler“; 193/14.8.: „Der ‚Klassenkämpfer‘ Hitler“; 195/16.8.1930: „Hugenberg für das Dritte Reich“. 1647 „In te res senhaufen oder Staatsvolk?“; „Die deutsche Parole“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–27/20; „22 Parteien! Was sollen wir nun wählen?“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung. 1648 „Geschäftsleute, Frauen, Unternehmer und Arbeitnehmer, Freie Berufe, Beamte!“; „Deutsche Staatsbürger!“; „Der Staat sind wir, wir alle Deutschen…!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–27/20. Tabelle 54: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der DStP-Flugblattpropaganda 1930: Volksgemeinschaft aller Staatsbürger „Junge Generation“ 20 6 Mittelstand Beamte 5 3 Frauen 4 Sonstige/unspezifisch 8 Insgesamt 37 1649 „Deutsche Jugend erwache!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; „Laßt mich in Ruhe mit Eurer Politik und Eurem Parteikram!“; „An die junge Generation!“ 808 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik (Druck in: Buchstab u. a., S. 54); „Um was kämpft die Jugend?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–27/20; „Jugend an die Front!“, Plakat (Druck in: Janusch DDP-Nr. 3); VZ 654/3.9.1930: „Aktivismus. Was lehrt uns die Jugend?“. 1650 „Arbeitende Frau!“; „Frauen aller Stände!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–27/20; VZ 200/21.8.: „Krieg dem Hass! Der Ruf der Frau“; MA 211/12.9.1930: „An die Deutschen Frauen!“ 1651 „An alle Handwerker und Kaufleute“, Flugblatt, BaK, ZSg  1–27/20; VZ 220/14.9.1930: „Was wollen wir vom neuen Reichstag. Die Berufe heute an der Wahlurne“. 1652 „Beamte – Beamtinnen!“; „An die deutsche Beamtenschaft!“, Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung; VZ 216/10.9.1930: „Aufruf der re pu bli ka nischen Beamten. Wählen! Keine Staatsfeindschaft“. 1653 „Arbeitnehmer aller Berufsstände“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–27/20. 1654 „Die deutsche Parole“; „In letzter Stunde!“; „Nichtwähler!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–27/20. 1655 Mommsen, Freiheit, S. 342; vgl. Goebbels, Tagebücher, S. 595−598; dazu Höver, S. 319−335; zum Otto-Strasser-Konflikt siehe Moreau, S. 26−35; Kühnl, S. 207–261; Schulz, Brüning, S. 126 f. 1656 VB 178/29.7.1930: „Geschlossen und zuversichtlich in den Wahlkampf “. Zum Wahlkampf der NSDAP vgl. Hackett; Paul, Aufstand, S. 90−94; Childers, Nazi Voter, S. 138−141; Hallgring, S. 213−217; regional Frenz, in: Hennig, Hakenkreuz, S. 70−75. Zur Flugblattpropaganda speziell Hackett, S. 278−301, dort eine quantitative Inhaltsanalyse von 28 Wahlflugblättern der NSDAP mit Worthäu figkeitstabelle gewisser „key terms“, an erster Stelle der Begriff „Volk“ mit 83 Nennungen, gefolgt von „deutsch“ mit 75, der „SPD“ mit 74 usw. bis hin zu „Gemeinschaft“ und „Tribut“ mit je acht Nennungen am Ende der Tabelle (S. 285). 1657 „Der 14. September“ (Druck in: VB 169/20.7.); „Die November-Re pu blik ist bankrott!“; „Adolf Hitlers Manifest“, Flugblätter, BaK, NS  26–2112; VB 215/10.9.1930: „Adolf Hitlers Manifest. Aufruf an das deutsche Volk: Was haben die alten Parteien versprochen, was haben sie gehalten“ (Druck in: RH V, S. 156−171). 1658 „Young Owen, Unser Neuer Gebieter!“; „Die Katastrophe ist da!“, Flugblätter, BaK, NS 26–2112. 1659 „An das ganze schaffende deutsche Volk!“; „Die Hemden Aus!“, „Wir hauen sie zusammen“ (Druck in: Anschläge, Nr. 66); „Schluss jetzt!“ (Druck in: Janusch, NSDAP-Nr. 4), Flugblätter, BaK, NS 26–2112; „Schluss mit der Korruption!“, Plakat (Druck in: PP, S. 125); VB 219/14.-15.9.1930: „Das Volk steht auf, der Sturm bricht los“. 1660 „Wer wählt:“, Flugblatt, BaK NS 26–2052; „Lügen“; Flugblatt, BaK, NS 26–2112; vgl. Hackett, S. 279−282; zur Youngkampagne der NSDAP vom Herbst 1929 siehe Pleyer. S. 21−36 und 166−187. 1661 „Programm der Nationalsozialisten“, Flugblatt, BaK, NS 26–2112. 1662 „Klassenkampf und Klassenhaß“, „Sozialismus!“, „Der Angriff “-Sonderdruck August 1930, Flugblätter, BaK, NS 26–2112. 809 anmerkungen 1663 „Alles herhören! Den Volks- und Arbeiterverrätern ins Stammbuch!“, Flugblatt, BaK, NS 26–2112. 1664 Tabelle 55: Gegner und Feindbildhierarchie der NSDAP-Flugblattpropaganda 1930 Weimarer Re pu blik SPD Zen trum/BVP 47 16 8 KPD 3 Sonstige/unspezifisch 9 Insgesamt 59 1665 „August Bebel sagte einst warnend: Arbeiter, seht Euch eure Führer an!“; „Die Sozialdemokratie als Helferin des Weltkapitalismus“; „Wie die sozialdemokratische Partei das Volk belügt!“, Flugblätter, BaK, NS 26–2112; zum SPD-Bild in der NSDAP-Propaganda vgl. Hennig, Anmerkungen, S. 230 f. 1666 „Hört! Hört! Katholiken und Zen trumswähler!“; „Das Zen trum, die Partei des Judentums“; „Katholisches Volk!“; „Die Religion ist in Gefahr“; „Programm der Nationalsozialisten“, Flugblätter, BaK, NS 26–2112. 1667 „Ich möchte wissen: was die Kommunisten wollen und können?“; „Etwas zum Nachdenken!“, Flugblätter, BaK, NS 26–2112; VB 204/28.8.1930: „Geistige Bankrott erklärung des Marxismus: KPD stiehlt die Losungen des Nationalsozialismus“; vgl. Hennig, Anmerkungen, S. 226−230; Striefler, S. 96−99. 1668 „Judenkaspar Mahraun“; „Das Gold und die Presse“; „Arbeiter! Diese Juden sind Eure Führer!“, Flugblätter, BaK, NS 26–2112; VB 178/29.7.1930: „Die bankrot ten Demokraten gründen mit Mahraun eine ‚Staatspartei‘. Subventioniert von der jüdischen Plutokratie“; vgl. zum Antisemitismus in der NSDAP- Propa gan da um 1930 auch Winkler, Weimar, S. 390; Schirmer, S. 256. 1669 „Wer wählt:“; „An die deutsche Frau und Mutter!“, Flugblätter, BaK NS 26–2052; „Warum nicht Liste 9?“, Flugblatt [KGRS], ACDP, VI-051–211. 1670 Typisch etwa „Deutscher Arbeiter, Bürger, Geschäftsmann, Bauer!“; „Deutsches Volk!“, Flugblätter, BaK, NS 26–2112. Übereinstimmend zur Zielgruppenhierarchie hier die Tabelle bei Hackett, S. 284. Tabelle 56: Adres sa ten und Zielgruppenhierarchie der NSDAP-Flugblattpropaganda 1930: Schaffende Volksgenossen Arbeiter Selbständiger Mittelstand Beamte 44 15 8 3 Frauen 2 Sonstige/unspezifisch 13 Insgesamt 59 1671 „Die Beseitigung der Arbeitslosigkeit!“; „Der deutsche Proletarier erkämpft sich sein Vaterland!“; „Ich möchte wissen: was die Kommunisten wollen und kön- 810 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik nen?“; „Arbeiter auf ein Wort!“, Flugblätter, BaK, NS 26–2112; VB 181/1.8.1930: „Der Schaffenden Kampfruf: Liste 9“. 1672 „Wo steht heute die Landwirtschaft im Kampf um ihre Existenz? Am Ende!“; „Der Bauer verliert Haus und Hof “; „Deutscher Bauer!“, Flugblätter, BaK, NS 26–2112; zum Aufstieg der NSDAP als „Agrarpartei“ auch Gessner, S. 234−248; Corni, S. 23 f. 1673 „An alle Beamten und Lehrer!“; „Das Eigentum ist in Gefahr“; „Der deutsche Mittelstand ist zum Tode verurteilt!“; „Mittelstands Not – Deutschlands Tod!“, Flugblätter, BaK, NS 26–2112; „Deutsche Frau!“, Flugblatt, ACDP, VI-051– 164. Zu den Angestellten in der NSDAP-Propaganda vgl. Prinz, Mittelstand, S. 85−91. 1674 „Deutsches Volk!“, Flugblatt, BaK, NS 26–2112. 1675 Schulz, Brüning, S. 125. 1676 „Wahlaufruf der Bayerischen Volkspartei“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–8/2 (Druck in: RH V, S. 187− 190); VZ 190/10.8.1930: „Wahlaufruf der BVP“; zur BVP seit 1928 siehe Schönhoven, Volkspartei, S. 215−252. 1677 „Warum wählen wir am 14. September die BVP?“; „Deutsches Volk in Not!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–8/2. 1678 „Bayerische Wähler und Wählerinnen“ (Druck in: Buchstab u. a., S. 48), Flugblatt; „Für Reich und Heimat“, Broschüre, BaK, ZSg 1–8/2; „Rettet die Heimat“, Plakat (Druck in: PP, Nr. 173). 1679 „Das wahre Gesicht der Nationalsozialisten“; „Warum keine Stimme der Sozialdemokratie?“; „Bayern ist mir wurscht!“; Flugblätter, BaK, ZSg 1–8/2; zum Verhältnis BVP und NSDAP siehe Wiesemann, S. 90−100. 1680 Vgl. Mommsen, Freiheit, S. 318. 1681 „Gründungsaufruf der KVP“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–275/2 (Druck in: Jonas, S. 188); NPZ 208/25.7.1930: „Die Konservative Volkspartei gegründet. Ziele und Wege“; vgl. Jonas, 79−89; Fricke IV, S. 423–430; Roeske, Brüning, passim; zur Wahlkampffinanzierung der KVP vgl. Turner, Großindustrie, S. 136 f.; Grübler, S. 202 f. 1682 „Rettet das Reich, ordnet den Staat!“ (Druck in: RH V, S. 199–201); „Was soll jetzt geschehen?“ (Buchstab u. a., S. 60); „Aufruf! ‚Freies Volk im freien Reich‘“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–275/2; „Konservative an die Front!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–202; NPZ 234/20.8.1930: „Freies Volk im freien Reich!“ 1683 „… Nicht klagen, sondern anpacken!“; „Das Ja dem Staat! Dem Chaos das Nein!“; „Das Wollen und Wirken der KVP“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–275/2; NPZ 210/27.7.: „Christliche und deutsche Einheitsfront. Kann das Wort ‚konservativ‘ ein ‚Schlagwort‘ werden?“; 238/24.8.1930: „Nicht Mittel-, sondern Rechtspartei. Graf Westarp über die Ziele der KVP“. 1684 „Parole: anpacken!“; Flugblatt, BaK, ZSg 1–275/2; NPZ 212/29.7.1930: „Der falsche Kurs Hugenbergs“. 1685 „Kolleginnen und Kollegen!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–275/2. 811 anmerkungen 1686 Vgl. Neumann, S. 70−72; zum Wahlkampf des CSVD siehe Opitz, S. 175−177; vgl. zur Politik des CSVD 1929/30 ebd., S. 85−108; Hartmannsgruber, S. 281−285; Fricke I, S. 464−470. 1687 „An die evangelischen Wähler und Wählerinnen!“, Flugblatt, BaK, ZSg 1–179/12 (Druck in: RH V, S. 191− 193; Buchstab u. a., S. 49); NPZ 230/16.8.1930: „Wahlaufruf des CSVD“. 1688 „Hakenkreuz oder Christenkreuz?“, „Kennen Sie schon die evangelische Bewegung Christlich-sozialer Volksdienst?“; „Evangelische Glaubensgenossen!“; „Was will der CSVD?“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–279/12. 1689 „Mittelstand in Stadt und Land! Bürger und Bauern!“ (Druck in: RH  V, S. 183−186); zur Politik der WP 1929/30 siehe Schumacher, Mittelstandsfront, S. 141−154. 1690 „Mittelstand! Kaufleute, Handwerker, Gewerbetreibende, freie Berufe!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; „Letzter Appell“, Flugblatt (Druck in: Buchstab, u. a., S. 61); „Freie Mittelstands-Zeitung“-Wahlnummer, BaK, ZSg 1–176/1; „Bürger aller Stände!“, Flugblatt, ACDP, VI-051–202. 1691 „Hausbesitzer! Hausbesitzerinnen!“; „Warum der denkende Mittelständler nicht nationalsozialistisch wählt“; „Was der Mittelstand von den anderen Parteien zu erwarten hat“, Flugblätter, BaK, ZSg 1–176/1. 1692 „Wahlaufruf!“; „Jedes Volk hat die Regierung die es verdient!“ Flugblätter, BfZ, Flugblattsammlung. 1693 „Der große Schwindel!“; „Kampfruf der Volksrecht-Partei!“; „Umkehr oder Untergang!“, Flugblätter, BaK, ZSg 1-E 108; „Volks-Recht-Zeitung“, Wahl-Nummer September 1930, BfZ, Flugblattsammlung. 1694 „Das dankst du Schiele!“; „Rettung oder Untergang?“, Flugblätter, ACDP, VI- 051–202; NPZ 219/5.8.1930: „Die Ziele der Landvolkspartei“; vgl. Gessner, S. 235−237; Childers, Nazi Voter, S. 147−151. 1695 Decker, S. 392; vgl. Hackett, S. 337−345; NPZ 261/16.9.1930: „Das Auslands- Echo der Wahlen“. 1696 DAZ 430/15.9.1930: „Radikale Protestwahlen“. 1697 FZ 687/15.9.1930: „Nach der Wahlschlacht“; vgl. Roeske, Brüning, S. 913 f. 1698 Zur Wahlergebnisanalyse siehe Winkler, Weg, S. 189−194; ders., Weimar, S. 388−391; Mommsen, Freiheit, S. 318−320; Schulz, Brüning, S. 121−125; Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 121 f.; Neebe, 76−79; Milatz, Wahlen, S. 744−758. Zu Stimmen und Stimmungen nach dem Wahlausgang in der Presse vgl. Stadel, S. 69−89; sowie die Quellenstücke in UF VIII, S. 92−96; NPZ 261/16.9.1930. „Das Volk wählt radikal“. 1699 Winkler, Weimar, S. 390; zu den ökonomischen Folgen siehe Megerle, Weltwirtschaftskrise, S. 123. 1700 Bäumer, Fieberwahlen, S. 938 f. 1701 Kundgebung Kaas‘ vom 18.9.1930 (zit. nach: UF  VIII, S. 95); Germania 429/15.9.1930: „Das Zen trum steht fest“. 812 Dirk Lau: WahLkämpfe Der Weimarer repubLik 1702 Rundschreiben 12/18.9.1930 (zit. nach: Weber, Generallinie, S. 210); zur Wahlanalyse in der KPD siehe RF 217/17.9.: „Appell an die deutsche Arbeiterschaft“; Luks, S. 143−145; Striefler, S. 101−105. 1703 Vorwärts 432/15.9.1930: „Ein Trümmerhaufen! Nur durch sozialdemokratische Mitarbeit eine Rettung möglich“; zu den Anfängen der SPD-Tolerierungspolitik siehe Schäfer, S. 65−84; Winkler, Weg, S. 207−223. 1704 VZ 171/20.7.1930: „Radikale Patentmedizin“. 1705 Brüning selbst kritisierte den Wahlkampf der Regierungsparteien als „absolut unzulänglich“: Protokoll der Ministerbesprechung vom 19.8.1930 (AdR Brüning I/II, S. 380); vgl. dazu Hackett, S. 239−247. 1706 Vgl. Schulz, Brüning, S. 125−134; Jäckel, Herrschaft, S. 31 f.; zur Herkunft der NSDAP-Wähler siehe neben Falter, Hitlers Wähler, auch Kolb, Weimarer Repu blik, S. 222−226. Hackett, S. 277, führt den Sieg der NSDAP auf den „skillful use of new propaganda techniques“ zurück. Neuere Untersuchungen betonen die „Vielzahl der Propagandamittel“ der NSDAP als Grund ihrer Wahlerfolge (Paul, Aufstand, S. 257). 1707 Nach Rosenberg, S. 462, bildeten „Hunger“ und „Arbeitslosigkeit“ die zwei Themen, durch welche die bereits von den Folgen der Wirtschaftskrise betroffenen Wählermassen ungleich stärker hätten mobilisiert werden können als etwa durch Gefühle nationaler Minderwertigkeit. 1708 FZ 687/15.9.: „Nach der Wahlschlacht“; Vorwärts 433/16.9.1930: „Braun zur politischen Lage“; vgl. Schulze, Braun, S. 637 f.; Winkler, Weimar, S. 391 f.; anders Kolb, Weimarer Re pu blik, S. 128. 1709 Winkler, Weimar, S. 396; vgl. Mommsen, Freiheit, S. 319 f.; Schulze, Weimar, S. 328. Anmerkungen zu Zusammenfassung und Ergebnisse (S . 613 bis 637) 1710 Niedhart, S. 39. 1711 Mommsen, Schatten, S. 584. 1712 Sitzung des Vorstandes der DDP vom 21.5.1924 (zit. nach: Wegner, S. 318). 1713 Mierendorff, Geist, S. 236; vgl. Steinbach, Reichsfeind, S. 198 f. 1714 Siehe dazu – in Bezug auf die NSDAP – die sprachwissenschaftlich orientierten Arbeiten von Dietz Bering. 1715 Hennig, Anmerkungen, S. 234. 1716 Vgl. Mommsen, Freiheit, S. 316. 1717 So Pyta, S. 505. Bemerkenswerterweise griff die SPD im Sommer 1932 gegen die NSDAP auf eine ähnliche Anti-„System“-Rhetorik zurück: „Das privatkapitalistische System hat versagt, die Nationalsozialisten schützen es, weil sie von ihm leben. Vertreibt sie!“ (vgl. „13 Jahre System! Es hat versagt!“, Flugblatt, BfZ, Flugblattsammlung; „Das System muss verschwinden!“, Flugblatt [Druck in: Wilpert, S. 176 f.]). 1718 Mann, Erinnerungen, S. 367. 813 anmerkungen 1719 Vgl. die Ergebnisse der Wahlpropaganda-Analyse von Fischer, Wahlkampf, S. 112−119. 1720 Bergsträsser, S. 222 f. 1721 Kühne, Wahlrecht, S. 539. 1722 Grafe, S. 142. 1723 Vgl. dazu Wasmund; zu den Wahlslogans der bundesdeutschen Parteien von 1949 bis 1994 siehe den Überblick von Toman-Banke, S. 47−55; zum Bundestagswahlkampf von 1949 vgl. Benz, Geschichte, S. 525−535. 1724 Schulz, Entwicklung, S. 42 1725 Vgl. dazu Uwe Koch, Das Gewicht der Stimme. Die Verteidigung des Nichtwählers, Hamburg 1994.

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References

Zusammenfassung

Reichstagswahlkämpfe entwickelten sich in den 1920er-Jahren zu wahren „Wahlschlachten“ mit einem bis dahin nicht gekannten Aufwand an Propaganda, Material, Geld und Menschen. Die scharfe Polarisierung in Wort und Bild sowie das hohe Maß an physischer Gewaltanwendung machten die Wahlbewegungen buchstäblich zum „Kriegsschauplatz“. Auch der massive Einsatz neuer, moderner Propagandamittel wie Lautsprecher und Flugzeuge, Schallplatten und Filme, zusammen mit der gegenüber dem Kaiserreich nochmals gesteigerten Verwendung traditioneller Medien wie Flugblättern und Zeitungen, veränderte nach 1918 den Charakter und die öffentliche Wahrnehmung der Reichstagswahlkämpfe. Parallel zum technischen Fortschritt begann in den 1920er-Jahren die „Amerikanisierung“ der Parteipropaganda, die von Zeitgenossen als „Sittenverfall“ beklagt wurde und die – wie auch viele Feindbildstereotype der Weimarer Zeit – die Zeit des Nationalsozialismus überdauerte und nach 1949 der Entpolitisierung von Wahlkämpfen in Deutschland den Weg ebnete.