Zitatnachweise und Literaturhinweise in:

Matthias Drescher

Die Zukunft unserer Moral, page 101 - 106

Wie die Nächstenliebe entstanden ist und wieso sie den Glauben überlebt

1. Edition 2019, ISBN print: 978-3-8288-4275-5, ISBN online: 978-3-8288-7187-8, https://doi.org/10.5771/9783828871878-101

Tectum, Baden-Baden
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Zitatnachweise und Literaturhinweise1 Ein möglicher Zusammenhang Apotheken Umschau, 18.9.2015: Für das Gros der Bundesbürger sind christliche Ideale ein wichtiges Erziehungsprinzip. www.presseportal.de/pm/52678/3125340 – Friedrich Nietzsche: Zur Genealogie der Moral. Leipzig 1887. (Zitat: Erste Abhandlung, 10.) Griechenland oder Israel Die Bibel. (Die Zitate entsprechen jeweils der Einheits- übersetzung: www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/einheitsuebersetzung/bibeltext/) – Albrecht Dihle: Der Kanon der zwei Tugenden. Köln 1968. Das klassische Athen Christian Meier: Athen. Berlin 1993. (Zitat nach der Ausgabe von 2012: S. 162) – Werner Dahlheim: Die griechischrömische Antike, Bd 1. Paderborn 1994 Griechische Besonderheiten Homer: Ilias. Übersetzt von Roland Hampe. Stuttgart 1979. – Thukydides: Der Peloponnesische Krieg. Übersetzt v. J. F. C. Campe. Stuttgart 1856. (Zitate: 2,40,2; 2,40,1) – Euripides: Medea. Übersetzt von J. A. Hartung. 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Köln 1968. Hesiod: Erga. Übersetzt von Eduard Meyer, Halle 1924 Der Anstoß zur Aufwertung der Gefühle Homer: Odyssee. Übersetzt von Kurt Steinmann, München 2016 Die Angst um das Ich Epikur: Brief an Menoikeus, nach Diogenes Laertios. Übersetzt von Olof Gigon, Zürich 1983 – Axiochos: https:// de.wikipedia.org/wiki/Axiochos 104 Ein neues Verständnis Sophokles: Der rasende Aias. Übersetzt von J. A. Hartung, Leipzig 1851 – Menander: Komödien, Band 1. Übersetzt von Peter Rau, Darmstadt 2013 Die Stoa Seneca: Epistulae morales. Übersetzt von Albert Forbiger, Stuttgart 1866 Erste Auswirkungen Jenny Irving: Greek Women Classical to Hellenistic. graecomuse.wordpress.com/2013/01/11/greek-women-classi cal-to-hellenistic-a-brief-discussion-of-changing-factors/ – William L. Westermann: The Slave Systems of Greek and Roman Antiquity. Philadelphia 1955. – Stephen Hodkinson und Dick Geary (Hrsg.): Slaves and Religions in Graeco- Roman Antiquity and Modern Brazil. Newcastle 2012. 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References

Zusammenfassung

Warum bleibt die christliche Moral bestehen, obwohl der Glaube abnimmt?

Hierzu eine überraschende These: Das Gebot der Nächstenliebe ist ein Produkt der Angst. Es hat sich in einer einzigartigen historischen Konstellation entwickelt und wird auch heute wieder von der Angst um das Ich getragen. Kein himmlischer Ursprung also, aber paradoxerweise ein überaus festes Fundament, auf dem unsere Werte überleben können.

„Matthias Drescher zeigt, wie sich Abstand von einer gesellschaftlichen Krisenstimmung gewinnen lässt, und wirbt für ein aktuelles Verständnis des Gebots der Nächstenliebe. Das Gebot ist nicht ‚Ethik light’ aus einer christlichen Tradition, die für viele vergangen ist, sondern eine Quelle moralischer Energie aus einem Erfahrungszusammenhang, der Kulturen übergreift.”

(Prof. Dr. Christoph Bultmann, Universität Erfurt)