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Liste der Autoren in:

Jo Harper

Polens Streit um die Erinnerung, page 318 - 322

Essays zur Illiberalität

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4231-1, ISBN online: 978-3-8288-7184-7, https://doi.org/10.5771/9783828871847-318

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Liste der Autoren Remi Adekoya Adekoya ist ein polnisch-nigerianischer Autor und Kommentator, der sich mit Politik und aktuellen Themen befasst. Er war politischer Redakteur beim Warsaw Business Journal. Seine Artikel und Kommentare erscheinen in vielen internationalen Medien, darunter Foreign Affairs, Politico, Foreign Policy, The Guardian, BBC, Radio France International sowie Polish Radio. Er veröffentlicht außerdem in polnischen Medien wie Gazeta Wyborcza, Wprost, Central European Financial Observer, Natemat.pl und Poland Today. Gegenwärtig ist er mit Forschungen für seine Doktorarbeit zur Rolle der politischen Führung bei der Konstruktion nationaler und ethnischer Identitäten beschäftigt. Tomasz Basiuk Basiuk lehrt an der Universität Warschau, wo er das Institut für amerikanische und europäische Studien leitet. Gegenwärtig befasst er sich mit einem Projekt, das lesbisch-schwule Kultur in Polen und verschiedenen anderen Ländern in den 1970ern untersucht. Urszula Chowaniec Chowaniec ist leitende Lehrbeauftragte am University College London und Dozentin an der Andrzej Frycz-Modrzewski Krakauer Akademie in Polen. Sie hat zwei Monographien veröffentlicht, Melancholic Migrating Bodies in Contemporary Women’s Writing (2015) und W poszukiwaniu Kobiety: O wczesnych powieściach Ireny Krzywickiej (In Search for a Woman: Early Novels of Irena Krzywicka, Kraków 2007). Außerdem war sie als Autorin und Redakteurin an den Publikationen Women’s Voices and Feminism in Polish Cultural Memory (2012), Mapping Experience on Polish and Russian Women’s Writing (2010) und Masquerade and Femininity. Essays on Polish and Russian Women Writers (2008) beteiligt. Liste der Autoren 318 Dariusz Czaja Czaja ist Kulturanthropologe, Herausgeber der Vierteljahresschrift Konteksty, Essayist und Musikkritiker. Er ist Professor und Dozent am Institut für Ethnographie und Kulturanthropologie der Jagiellonian- Universität in Krakau. Zu seinen Veröffentlichungen zählen unter anderem: Metamorfozy ciała. Świadectwa i interpretacje (1999); Sygnatura i fragment. Narracje antropologiczne (2004); Anatomia duszy. Figury wyobraźni i gry językowe (2006); Lekcje ciemności (2009), Gewinner des Preises Fundacji TVP Kultura („Gwarancja Kultury“); Gdzieś dalej, gdzie indziej (2010), Gewinner des Preises „Warszawska Premiera Literacka“ 2010 und 2011 nominiert für den Preis „Nike“ und mit einer ehrenvollen Erwähnung bedacht. Jan Darasz Darasz wurde 1960 in Bolton, Großbritannien, geboren und studierte am St. John’s College, Cambridge, Geschichte. Seit 1985 arbeitet er als freier Illustrator für die britische und internationale Finanzpresse. Seit 2010 lebt er in Warschau und schreibt für The Varsovian. Jo Harper Harper ist freier Autor und Journalist und lebt und arbeitet in Deutschland und Polen. 1999 veröffentlichte er seine Doktorarbeit über die Gespräche am Runden Tisch in Polen im Jahr 1989 an der London School of Economics. Seitdem schreibt er hauptsächlich über den Diskurs und die Legitimierungsprozesse in Polen und Mittel- und Osteuropa. Artur Lipiński Lipiński ist Assistenz-Professor an der Fakultät für Politische Wissenschaft und Journalismus an der Adam Mickiewicz Universität Posen in Polen. Zu seinen Forschungsinteressen zählen die Parteipolitik in Polen, die populistische politische Kommunikation und die Analyse des politischen Diskurses. Gegenwärtig ist er im EU-Netzwerk COST ACTION IS1308: „Populist Political Communication in Europe: Comprehending the Challenge of Mediated Political Populism for Democratic Politics“ aktiv. Liste der Autoren 319 Jan Muś Muś arbeitet als Berater und außerordentlicher Professor an der Vistula University Warschau. Zuvor war er sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor in Polen und im Ausland beschäftigt. Er hat an verschiedenen Universitäten in Europa gelehrt, einschließlich Universitäten in Helsinki, Pristina, Köln und Blagoevgrad. Er ist Verfasser verschiedener Publikationen zur südosteuropäischen Politik, ethnischen Minderheiten und der Erweiterungspolitik der EU. Er erwarb seinen LLM in Aberdeen und promovierte in Maastricht. David Ost Ost ist Joseph-DiGangi-Professor der Politischen Wissenschaften an den Hobart and William Smith Colleges, NY, und lehrt häufig als Gastprofessor in Osteuropa. In seinen Schriften befasst er sich ausführlich mit Politik und Gesellschaft in Osteuropa, mit besonderem Schwerpunkt auf der politischen Ökonomie, Demokratisierung, Kapitalismus und Arbeiterschaft. Er hat mehrere Bücher zur kommunistischen und postkommunistischen Gesellschaft verfasst, darunter The Defeat of Solidarity: Anger and Politics in Postcommunist Society, das mit dem Ed-Hewett-Preis für das beste Buch über politische Ökonomie ausgezeichnet wurde. Seit das Buch 2007 in polnischer Sprache veröffentlicht wurde, spielt es eine wichtige Rolle bei der politischen Debatte in Polen. Seine Essays wurden in verschiedenen akademischen und populärwissenschaftlichen Zeitschriften wie Politics and Society, European Journal of Social Theory, Theory and Society, East European Politics and Society, European Journal of Industrial Relations, The Nation, Dissent, Telos und Tikkun veröffentlicht. Gegenwärtig gehört er dem redaktionellen Beirat von Politics and Society, East European Politics and Societies, Polish Sociological Review und Studie Socjologiczne an. Vom früheren polnischen Präsidenten Lech Wałęsa wurde ihm 2015 eine spezielle, anlässlich des 25jährigen Jubiläums von Solidarność aufgelegte Ehrenauszeichnung verliehen. Brian Porter-Szűcs Porter-Szűcs ist Arthur-F.-Thurnau-Professor für Geschichte an der University of Michigan-Ann Arbor, an der er seit 1994 lehrt. Er ist Autor der Werke Poland and the Modern World: Beyond Martyrdom (Wi- Liste der Autoren 320 ley Blackwell, 2014), Faith and Fatherland: Catholicism, Modernity, and Poland (Oxford University Press, 2010) und When Nationalism Began to Hate: Imagining Modern Politics in 19th Century Poland (Oxford University Press, 2000). Er und Bruce Berglund sind Herausgeber von Christianity and Modernity in East-Central Europe (Central European University Press, 2010). Porter-Szűcs erhielt im Jahr 2000 den Amicus- Polonae-Preis. Seine Veröffentlichungen wurden ebenfalls mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Budka-Preis der Kosciuszko Foundation. Für seine Lehre wurde er 2006 mit dem Excellence in Education Award und 2011 mit dem John Dewey Award for Outstanding Teaching geehrt. Porter-Szűcs wuchs in Mercer, Pennsylvania, auf, erhielt seinen Bachelor von der University of Tulsa, Oklahoma, und promovierte in Geschichte an der University of Wisconsin-Madison. Nicholas Richardson Richardson ist ein englischer Rechtsanwalt, der in Warschau lebt und arbeitet und dort seine eigene Rechtsanwaltskanzlei leitet. Er hat sein Studium an der Universität Oxford abgeschlossen und veröffentlicht regelmäßig in juristischen und anderen Fachzeitschriften. Außerdem betreibt er ein eigenes Blog zu aktuellen Themen in Polen. Andrzej Rychard Rychard wurde 1951 geboren und promovierte 1978 an der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Soziologie. Er ist Professor und Leiter des Instituts für Philosophie und Soziologie der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Die Schwerpunkte seiner Forschungen umfassen die Soziologie politischer und wirtschaftlicher Institutionen und den postkommunistischen Wandel. Zu seinen neuesten Veröffentlichungen zählt der gemeinsam mit Gabriel Motzkin herausgegebene Band The Legacy of Polish Solidarity (Peter Lang Edition, Frankfurt am Main, 2015). Rychard lebt in Warschau. Joanna Średnicka Średnicka ist Soziologin und Mitbegründerin von Pracownia Gier Szkoleniowych (ein Designstudio für Schulungsspiele). Sie hat in Polen, Frankreich und der Schweiz studiert und spezialisiert sich auf die Analyse von Veränderungen und Personalprozesse in Unternehmen. Śred- Liste der Autoren 321 nicka veranstaltet Workshops, die auf Spielen und Simulationen aufbauen, bleibt jedoch mit einem Fuß in der akademischen Welt und lehrt gelegentlich an der Szkoła Główna Handlowa w Warszawie (Warsaw School of Economics), der Universität Warschau, dem Collegium Civitas und der Technologischen Universität Delft. Ewa Stańczyk Stańczyk ist Dozentin für Europäische Studien an der Universität Amsterdam. Sie lehrt osteuropäische Geschichte, Geistesgeschichte und Kulturwissenschaften. Vor ihrer Berufung an die Universität Amsterdam erhielt sie mehrere Forschungsstipendien am Zentrum für zeithistorische Forschung in Potsdam, am Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung in Marburg und am Netherlands Institute for Advanced Studies. Zwischen 2010 und 2013 war sie Thomas- Brown-Assistenz-Professorin für Polnische Studien am Trinity College Dublin. Der Schwerpunkt ihrer Forschung liegt auf dem kollektiven Gedächtnis und der nationalen Identität in Ost- und Mitteleuropa. Zu diesen Themen hat sie unter anderem in Slavic Review, East European Politics and Societies und Nationalities Papers veröffentlicht. Gegenwärtig vollendet sie ein Buch zum Gedenken an die polnisch-jüdischen Kinder in Polen. Zu ihren anderen Interessen zählen Bildwissenschaften, Comicbücher und insbesondere Fotografie und die Verwendung, die diese Medien bei der kulturellen Konstruktion von Vergangenheit finden. Agnieszka Stępińska Stępińska ist Professorin an der politikwissenschaftlichen Fakultät der Adam Mickiewicz Universität in Posen, Polen. Zu ihren Forschungsgebieten zählen internationale Kommunikation, politische Kommunikation, Medieninhalte und Journalismus. Sie ist im EU-Netzwerk COST ACTION IS1308: „Populist Political Communication in Europe: Comprehending the Challenge of Mediated Political Populism for Democratic Politics” aktiv. Liste der Autoren 322

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Zusammenfassung

Damit ein besseres Verständnis von geschichtswissenschaftlichen Zusammenhängen im öffentlichen Leben und in der aktuellen Politik Polens möglich wird, verschafft dieser Band mit Essays und Interviews sowohl dem informierten als auch dem nicht-spezialisierten Leser einen Überblick zur aktuellen polnischen Politik mit Einblicken in die jüngste Vergangenheit sowie in historische Zusammenhänge. Die Beiträge beleuchten Aspekte eines, anscheinend umfassenderen, Veränderungsprozesses, der seit der Finanzkrise 2008 in Europa und vor allem in den zentralen und östlichen Teilen des Kontinents stattfindet. Das Buch stellt einige komplexe wissenschaftliche Ideen für den Laien nachvollziehbar dar und bringt Wissenschaftlern die Vorteile von Echtzeit-Reportagen, empirischen und interdisziplinären Ansätzen nahe. Es ist ein Versuch, Antworten auf die Fragen zu finden, warum und wie die Prawo i Sprawiedliwość (PiS) wieder an die Macht kam und wie sie agiert, seit sie an der Macht ist.