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2.1 Canadian Ecology of Past and Present. Fact and Fiction: An E-mail Project between University and School in:

Martin Kuester, Natascha Vonderschmitt (Ed.)

Teaching Canadian Ecologies, page 9 - 33

Ein Schulprojekt des Marburger Zentrums für Kanada-Studien

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4226-7, ISBN online: 978-3-8288-7175-5, https://doi.org/10.5771/9783828871755-9

Series: Marburger Schriften zur Lehrerbildung, vol. 13

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
9 2 Unterrichtskonzepte 2.1 Canadian Ecology of Past and Present. Fact and Fiction: An E-mail Project between University and School Ab 10.2 (G8)/11.2 (G9) Dauer: 7 Wochen Projekt + 2 Doppelstunden (Gallery Walk und Podiumsdiskussion) Von Rebecca Abraham, Kirsten Cordes, Matthias Dickert (schulische Lehrkraft) und Jessika Jesse 2.1.1 Abstract The background of this critical reflection on Canadian Ecology ̶ Past and Present lies in the Marburger Zentrum für Kanada Studien’s cooperation with high schools in Hessen. Professor Kuester as the Managing Director of Canadian Studies at Marburg University has successfully tried to bring together his students and students from various schools in Hessen in order to work on Canada. The projects which have been undertaken so far range from the Canadian Studies Day in 2015 to projects such as a Hauptseminar on Canadian mystery writer Louise Penny or a conference presentation on the 'Duplessis Orphans' which was based on the works of an English Leistungskurs at the Grimmelshausen Gymnasium Gelnhausen. The representatives of all schools involved highly value the opportunity to work together with the Marburg Centre for Canadian Studies aiming to bring Canada closer to students at university and school alike. The topic presented here – Canadian Ecology – Past and Present – is closely attached to the Ringvorlesung "Canadian Ecologies" of the Marburg Centre in 2016. Interestingly, it became an especially relevant topic when in May 2016 vast fires destroyed great parts of Fort McMurray in the Canadian province of Alberta. The students of my class (form E) from the Grimmelshausen Gymnasium Gelnhausen and three students from Marburg University agreed to work together on various topics concerning Canadian ecology. This cooperation was basically done through team teaching. The students from Gelnhausen had to work on various topics on Canada's ecology, which they did with the help of webquests. The students from Marburg University assisted them in the form of proofreading and research guidance. 10 At the end of the project, these three university students came to Gelnhausen where my class presented its final work in five workstations and a gallery walk while explaining their topics to the students from Marburg University. A critical final discussion gave feedback on the usefulness of this project for school and university alike. The results were presented on the Canadian Studies Day 2016 in the panel “Marburg Ecology Project: Best Practice Examples”. 2.1.2 Preface by Matthias Dickert The image of Canada as a nation can commonly be approached from two sides. One side presents Canada as a beautiful and untouched country where people live in harmony with nature. This (idealistic) presentation is, however, contrasted by another side which shows Canada as a country where pollution and an ignorance regarding natural resources are present as well. This can, for example, be seen by the non-signing of the Kyoto Protocol or the massive destruction of wide parts of Canadian nature due to tar sand production, deforestation or chemical waste. It is exactly in this polarisation of two concepts of ecology that students – at university and school alike – have to critically reflect Canadian ecology as such. This stereotypical image of Canada as a nation of the 21st century and its critical analysis have therefore become one major aim of this cooperative project of high school and university simply because school book editors, politicians and economists alike often present a different picture that ignores the darker side of reality. Canadian ecology is thus a current topic, as it ideally reflects a central aspect of a nation which has to negotiate between realities and dreams or between ecology and economy. This struggle of Canada to define its place between ecological and economic demands can be seen in the extraction of oil sands which vastly destroys nature. Tar sands are a toxic but at the same time highly profitable energy resource. 2.1.3 Interdisziplinäres E-Mail-Projekt. A Critical Perspective on Canadian Ecologies: Didaktisch-methodische Konzeption Von Rebecca Abraham, Kirsten Cordes und Jessika Jesse 2.1.3.1 Einführung in die thematische Materie Kanada ist eines der ölreichsten Länder der Welt. Das Land hat durch die Gewinnung von Öl und Gas vor allem in den letzten Jahren eine sehr bedeutende Rolle auf dem weltweiten Markt für fossile nicht erneuerbare Energierohstoffe erlangt. Wie aus der folgenden Grafik der Bundeszentrale für politische Bildung ersichtlich wird, hat Kanada in den Jahren von 2002-2013 den fünften Platz unter den Ländern mit der höchsten Erdölförderung eingenommen, Tendenz steigend. Die Gra- 11 phen zeigen außerdem, dass neben Russland und dem Irak vor allem die Vereinigten Staaten und Kanada ab 2008 stetig ihre Ölförderung erhöht haben. („Die Talfahrt des Ölpreises“, n.p.) Der Grund für den kontinuierlichen Anstieg der Ölförderung in Nordamerika ist die seit einigen Jahren etablierte Förderung von Öl und Gas mit unkonventionellen Fördermethoden, welche aufgrund der Gefahren für die Umwelt oft umstritten sind. So haben die Vereinigten Staaten in den vergangenen sechs Jahren vor allem durch Fracking einen immensen Anstieg der Ölförderung verzeichnen können, weshalb sie sich seit 2016 auf einem neuen Produktionshoch befinden. In Deutschland beschloss das Parlament erst im Juni 2016 ein Gesetz, welches die in den USA weit verbreitete Methode unterbindet, was verdeutlicht, wie kritisch diese Methode in anderen Staaten gesehen wird. (Petersdorff n.p.; „Bundestag beschließt“, n.p.) In Kanada sind es die Ölsände in der Provinz Alberta, welche die größten Ölvorkommen enthalten. Ihre Förderung wird in Europa stark kritisiert. Geschätzte 170 Milliarden Barrel der 175 Milliarden Barrel Rohöl Kanadas „liegen im Ölsand, einem Gemisch aus dickflüssigem, teerartigem Bitumen, Sand und Ton. […]“ (Braune n.p.). Um das Öl aus der Masse „zu lösen und an die Oberfläche zu bringen [muss] Wasserdampf unter hohem Druck tief in den Boden gepresst werden […]“. (Rohwetter n.p.). So werden große Mengen an Boden ausgewaschen und dauerhaft abgetragen. Für die Verwandlung von Wasser in Wasserdampf muss eine enorme Menge an Wasser und Energie aufgebracht werden. („Energiequellen und Kraftwerke“, n.p.) Die Vereinigten Staaten und Kanada haben in gewisser Weise „mit der Förderung [des] sogenannten unkonventionellen Öls aus Schiefergestein und aus Teersänden im kanadischen Alberta“ das Kartell der OPEC, der Organisation Erdöl exportierender Staaten, welche über Jahrzehnte lang den Öl- und Gasmarkt beherrschte und den Preis für den Rohstoff somit diktierte, gebrochen. Die Entdeckung des enormen Potentials der Förderung von Erdgas- und Öl mit unkonventionellen Methoden hat eine signifikante Bedeutung für die weltweite Entwicklung des Marktes und somit auch des Ölpreises, abgesehen von der Bedeutung für die Wirtschaft der Staaten Nordamerikas („OPEC“, n.p.) Was von der letzten kanadischen Regierung unter Stephen Harper generell als „ethisch einwandfreies Öl“ angepriesen wurde, wird von Kritikern auf der anderen Seite als „das schmutzigste Öl der Welt“ bezeichnet (Rohwetter n.p.). Seine Gewinnung ist außerordentlich kostenaufwendig und schädlich für die Umwelt und Kanadas einzigartige Natur. Unter den Kritikern sind Ökonomen, die an der Profitabilität der kostenaufwendigen und schwierigen Ölgewinnung aus Sanden zweifeln, aber vor allem Umwelt- und Bürgerverbände. Die Gegner reklamieren etwa den riskanten Transport des Öls, die mit gigantischen Pipelines realisiert wird, und 12 die gewaltige Abholzung und Abbaggerung von Erde, welche Flora und Fauna dauerhaft gefährden und deren Existenz teilweise unmöglich machen, da die Landschaft in gigantische Wüsten verwandelt wird. Außerdem sind neben dem ungemein hohen Co2-Ausstoß und Energieaufwand die potentielle Verschmutzung des Grundwassers und ein enormer Wasserverbrauch zu nennen. Die durch die Technik entstehenden Abwässer werden durch zahlreiche Chemikalien verseucht, da die hoch giftige Flüssigkeit in provisorischen, allerdings oft undichten Abwasserseen gelagert, oder aus Unachtsamkeit in natürliche Gewässer geleitet wird. So kam „bereits 2010 […] ein Wissenschaftlerteam von der University of Alberta zu dem beunruhigenden Schluss, dass die Ölsandförderung »im Gegensatz zu den öffentlichen Bekundungen von Industrie und Regierung zu substanziell mehr giftigen Stoffen im Athabasca River« führe“ (Rohwetter n.p.). Es hat bereits zahlreiche Katastrophen gegeben, die direkt oder indirekt auf die massenhafte Gewinnung von Öl aus Teersanden oder ihren Transport zurückzuführen sind. In jüngster Vergangenheit (im Mai 2016) ist der Waldbrand von Fort McMurray in Alberta zu verzeichnen, bei dem die Ölindustrie als indirekter Verursacher dazu beigetragen hat, dass eine gesamte Kleinstadt evakuiert werden musste. Das Ausmaß der bereits eintretenden geopolitischen Folgen von Umweltkatastrophen oder lediglich von Großprojekten können teilweise nur erahnt werden. Neben den Vorkommnissen in Fort McMurray ist etwa die Planung einer gigantischen Transportleitung von Alberta durch British Columbia zur Pazifikküste geplant. „Derlei Infrastrukturprojekte [sind auch in Kanada] Gegenstand umweltpolitischer Auseinandersetzungen“ (Frankenberger n.p.), da sie die Umwelt von beträchtlichem Ausmaß beschädigen und bestimmte Bevölkerungsgruppen, besonders die First Nations, darunter leiden. Eventuelle Verschmutzung der Umwelt durch beim Transport verlorenes Öl würde diejenigen ihrer Gemeinden, die in der Nähe der geplanten Route liegen, in ihrem Lebensstil und in ihrer Autonomie signifikant behindern. Ebenso sind Ölbohrungen in der Arktis ein dauerhaft umstrittener Sachverhalt. Es werden reiche Öl- und Gasvorkommen unter dem Eis vermutet. Erste Bohrungen sind bereits durch das Unternehmen Shell vollzogen worden, welches sich jedoch wieder aus der Region zurückzog. Ebenso wie in anderen Regionen stellt sich die Frage nach Rentabilität ebenso wie die der Nachhaltigkeit und geopolitischer Folgen. Hinzu kommt, dass es sich bei der Arktis um ein ausgesprochen sensibles Ökosystem handelt. Nach dem Regierungswechsel im September 2015 steht eine klare Entscheidung bezüglich der Klimapolitik Kanadas noch aus. Der neu gewählte Premierminister Justin Trudeau hat angekündigt, einen neuen Kurs in der Klimapolitik Kanadas fahren zu wollen. Allerdings soll die Produktion von Öl aus Ölsänden fortgeführt werden, und die Planungen für eine gigantische Ölpipeline „XL“ in die Vereinigten Staaten werden ebenfalls weitergeführt. Diese Beschlüsse vertreiben „jeden Gedanken an eine Energiewende“ (Naß n.p.) in Kanada. Die Förderung von Ölsänden wird als unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor gesehen. So wird man in großen 13 Ölkonzernen „jenseits aller gestiegenen umweltpolitischen Sensibilität […] nicht müde, auf die große wirtschaftliche Bedeutung des Energiesektors für die kanadische Wirtschaft heute und in der Zukunft hinzuweisen“ (Frankenberger n.p.). Es bleibt abzuwarten, inwiefern die neue Regierung nicht nur den Interessen der Ölindustrie und somit der Wirtschaft Kanadas entgegen kommen wird, sondern auch anderen Akteuren, die ein Interesse an dem Ausgang der die Ölförderung betreffenden Entscheidungen haben könnten. Diese sind unter anderen: Umweltschützer und Befürworter einer Energiewende in Kanada, die First Nations, vor allem in betroffenen Gebieten, die Bevölkerung Kanadas, besonders Anwohner in betroffenen Gebieten, die in der Ölförderung beschäftigte arbeitende Bevölkerung, sowie der Tourismussektor. Quellen und Nachschlagewerke zum Thema: Für die Wissensaneignung und Herstellung der wichtigsten Zusammenhänge haben wir vor allem Artikel verschiedener renommierter Zeitungen und Magazine konsultiert, darunter die Zeit, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, der Tagesspiegel und vor allem die Veröffentlichungen der Bundeszentrale für politische Bildung. Vor allem Letztere stellt politische und wirtschaftliche Zusammenhänge kohärent und übersichtlich dar, was die Herausarbeitung der elementarsten Probleme leichter machte. Die für diese Übersicht konkret verwendeten Quellen sind folgende: Braune, Gerd. „Ölsand in Kanada: Segen oder Fluch.“ Der Tagesspiegel. N.d. Web. Gelesen 27.7.2017. http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/oelsand-inkanada-segen-oder-fluch/4679592.html „Bundestag beschließt weitgehendes Fracking-Verbot.“ Zeit-Online. 24.6.2016. Web. Gelesen 27.7.2017. http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-06/erdgas foerderung-fracking-bundestag-verbot „Energiequellen und Kraftwerke.“ bpb: Bundeszentrale für politische Bildung: N.d. Web. Gelesen 27.7.2017. http://www.bpb.de/izpb/169476/energiequellen-undkraftwerke Frankenberger, Klaus-Dieter. „Ölrausch in Alberta.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung. 18.10.2011. Web. Gelesen 27.7.2017. Naß, Matthias. „Nordamerika im Ölrausch.“ Zeit-Online. 24.9.2014. Web. Gelesen 27.7.2017. http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-09/oelrauschenergie wende-kanada 14 „OPEC.“ bpb: Bundeszentrale für politische Bildung. Das Lexikon der Wirtschaft. N.d. Web. Gelesen 27.7.2017. http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/lexikon -der-wirtschaft/20224/opec Petersdorff, Winand von. „Der Ölpreis ist verrückt.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung. 15.9.2014. Web. Gelesen 27.7.2017. http://www.faz.net/aktuell/wirt schaft/trotz-weltweiten-krisen-bleibt-der-oelpreis-stabil-13151814.html Rohwetter, Marcus. „An die Ränder der Welt.“ Zeit-Online. 4.8.2011. Web. Gelesen 27.7.2017. http://www.zeit.de/2011/32/Big-Oil „Die Talfahrt des Ölpreises.“ bpb: Bundeszentrale für politische Bildung. 30.1.2015. Web. Gelesen 27.7.2017. http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/ 200167/entwicklung-des-oelpreises 2.1.3.2 Ziel- und Kompetenzformulierungen 2.1.3.2.1 Kompetenzen Das Projekt ist darauf ausgelegt, die SuS1 zu befähigen selbstständig Informationen über ein ihnen unbekanntes Thema zu erarbeiten und diese im Anschluss kritischreflektiert zu präsentieren (mehr dazu in 3.1.3.4). Durch den Aufbau des Projektes werden dabei unterschiedlichste Kompetenzen gefördert.2 Eine Übersicht zu den geforderten und geförderten Kompetenzen finden Sie online auf der ILIAS-Website des Zentrums für Lehrerbildung. 2.1.3.2.2 Stundenziele Erarbeitungsphase: Arbeitsteilige Erstellung von sprachlich und inhaltlich korrekten Sachtexten zu dem jeweils individuell erarbeiteten Thema Phasenziele: Die SuS… ... können eine selbstständige Internetrecherche durchführen. ... können ihr jeweiliges Thema mit Hilfe von fremdsprachlichen Sachtexten inhaltlich und sprachlich korrekt erarbeiten und in Textform wiedergegeben. … verstehen sich als Experten ihres jeweilig erarbeiteten spezifischen Themas. Erste finale Doppelstunde: Präsentation der erarbeiteten Inhalte 1 Die Abkürzung „SuS“ steht für Schülerinnen und Schüler und wird nachfolgend des öfteren benutzt werden. 2 Hierbei wurden die Anforderungen des hessischen Kerncurriculums und der Bildungsstandards berücksichtigt. 15 Stundenziele: Die SuS… … können die erarbeiteten Inhalte komprimiert in Form einer PowerPoint- Präsentation darstellen. … können ihr jeweiliges Thema mit Hilfe inhaltlich und sprachlich korrekt mündlich präsentieren. … können die von anderen SuS erarbeiteten Inhalte nachvollziehen und mit ihrem eigenen Thema in eine erste Relation setzen (Förderung der funktionalen kommunikativen Kompetenz). Zweite finale Doppelstunde: Kritisch-reflektierte Zusammenführung der verschiedenen Themen in Form einer Talkshowdebatte im Rahmen der Analyse eines aktuellen Konflikts (Tar Sands Production in Northern Alberta). Stundenziele: Die SuS… … können die jeweilig erarbeiteten Einzelthemen in Relation setzen. … können innerhalb des Konfliktes die wesentlichen Interessen und Machtverhältnisse der beteiligten Akteure einschätzen und sind sich der Komplexität der geopolitischen Situation bewusst (Förderung der Urteilskompetenz). … können den eigenen und den Arbeitsprozess der Gruppe kritisch reflektieren. 2.1.3.3 Didaktische Überlegungen Online finden Sie auf der ILIAS-Website Erläuterungen zur curricularen und allgemein didaktischen Begründung nach Klafki. 2.1.3.3.1 Materialanalyse Erarbeitungsphase: Auswahl: Computer – Internet – Drucker Das Material zur Erarbeitung ihres jeweiligen Schwerpunktes für die Abschlusspräsentation und -diskussion sollen die SuS eigenständig aus dem Internet beziehen. Chancen: Herausforderungen: Selbstständigkeit: Die Materialauswahl für die Erarbeitung der Inhalte ist bewusst sehr frei gehalten, da es zu dem Lernprozess der SuS gehört, sich Inhalte selbstständig zu erarbeiten. Medienkompetenz: Die SuS sollen durch die eigenständige Materialauswahl in ihrer Medienkompetenz geschult und auf den freien Informationsfluss au- ßerhalb der schulisch aufbereiteten Inhalte vorbereitet werden. Quellen: Als besondere Herausforderung stellt sich die „Auswahl guter Quellen“ dar. Wichtig ist deshalb, dass die Lehrkraft (sowie die Studierenden) jeder 16 Zeit zum Helfen zur Verfügung steht. Der Austausch kann dabei mit der Lehrkraft vor Ort geschehen und der mit den Studierenden über E-Mail oder Skype. Sinnvolle Hinweise an die SuS: Achtet darauf, wer die Quellen veröffentlicht hat und wann! Notiert euch die Quellen! Fragt die Lehrkraft, wenn ihr euch unsicher seid! Für einen Einstieg in das Thema der Ölförderung in Kanada kann auf die offizielle Website der kanadischen Regierung verwiesen werden: Government of Canada. “Energy Sources and Distribution. Crude Oil.” / “Energy Sources and Distribution. Offshore Oil and Gas.” 24.10.2016. nrcan.gc.ca. Web. 14.5.2017. http://www.nrcan.gc.ca/energy/energy-sourcesdistribution Erste Doppelstunde: Auswahl: 1. Gallery Walk 2. Frontale Präsentationen PowerPoint-Präsentationen / (Lauf)Zettel 1. 5 Laptops 2. 1 Laptop/Präsentationen auf USB-Stick oder vorher gemailt/Beamer und Leinwand Chancen: Herausforderungen: Je nach Vorbereitung der SuS erfolgen die Präsentationen frontal oder dezentral im Gallery Walk. Gallery Walk: Sofern sich die SuS mit den Inhalten ihrer gesamten Kleingruppe auseinandergesetzt haben und diese präsentieren können, bietet sich diese Methode an. Frontale Präsentation: Wenn die SuS nur ihr eigenes Thema vorbereitet haben oder die Gruppengrößen zu ungleich sind, kann die gesamte Kleingruppe klassisch frontal präsentieren. Sinnvolle Hinweise an die SuS: Macht euch Notizen über die Inhalte der anderen Gruppen, damit ihr sie in der Debatte in der nächsten Doppelstunde verwenden könnt! Kategorien des „Laufzettels“ können sein: Topic: Most important aspects: Problems presented: Possible solutions: What you found most interesting Zweite Doppelstunde: Auswahl: Tische – Namensschilder – Arbeitsauftrag – Rollenkarten Power Point – Beamer – Leinwand Vor Beginn der Stunde müssen Tische gestellt und bestuhlt werden: Für eine bessere Übersicht werden Rollenbezeichnungen auf den Tischen angebracht: Die Konfliktparteien sitzen sich gegenüber. Die Moderation sitzt mittig. Die Moderation erhält eine Übersicht über den Ablauf der Debatte (siehe Materialien). 17 Für eine spannende Einleitung und Auflockerung der Debatte bieten sich YouTube Videos an: Talk Show Intros zu finden auf YouTube unter: https://www.youtube.com/watch?v=-cc73-PgVg0 The Ooze: a documentary on the Alberta tar sands: https://www.youtube.com/ watch?v=-07sfg0m9io (00:00-00:24) “Oil-sands town in Canada is on fire and looks apocalyptic” (In the Now): https://www.youtube.com/watch?v=PVuIKJNb-qg “Ice Race - Into the Unknown - the Story of the ARCTIC (FULL DOCU- MENTARY)” (00:00-00:48): https://www.youtube.com/watch?v= ItVgyiMzEfw Eine weitere PowerPoint-Präsentation kann fakultativ für ein Quiz über Kanada erstellt werden. Chancen: Herausforderungen: Die Materialien dienen dazu, die Authentizität der Debatte zu gewährleisten und die SuS zum Diskutieren anzuregen. Mögliche Herausforderung ist die Medienabhängigkeit. Es muss vor der Stunde gewährleistet sein, dass die verwendete Technik (vor allem die Videos) einwandfrei funktionieren. 2.1.3.3.2 Voraussetzungen zur erfolgreichen Umsetzung des Projekts Die von uns gewählte Vorgehensweise stellt sehr hohe Anforderungen an die SuS. Wir setzen voraus: Sprachniveau der SuS zwischen B1 und B2 Methodische Vorkenntnisse: Sicherer Umgang mit dem Internet sowie Wissen um die Strukturierung von Präsentationen SuS sind in der Lage sich innerhalb eines vorgegeben Rahmens selbstständig zu organisieren. Inhaltliche Vorkenntnisse über Kanada sind nicht erforderlich. Bei starken Lerngruppen (wie unserer Projektklasse) können die SuS nach der Absprache ihrer zu bearbeitenden Themen und der Gruppenbildung, relativ selbstüberlassen an ihren Essays arbeiten. Diese Vorgehensweise kann als sinnvolle Vorbereitung auf Leistungen dienen, die später an der Universität erbracht werden müssen. Je nach Leistungsstärke der Gruppe kann die Betreuung jedoch individuell angepasst werden. Differenzierungsmöglichkeit bietet diesbezüglich zum Beispiel die Absprache der Gliederung. Auch hier gilt, dass die Lehrkraft (oder die Studierenden) jeder Zeit für Fragen zur Verfügung stehen. Weitere Rahmenbedingungen: Für die geplanten Unterrichtsstunden müssen sowohl eine besondere Tischordnung als auch der erforderliche Gebrauch bestimmter Medien im Voraus bedacht werden. Medien: Smartboard und/oder Computer und Beamer, Leinwand oder weiße Wände 18 Tischordnung: In der ersten Unterrichtseinheit sind die Tische so zu stellen, dass eine Präsentationsphase angenehm und möglichst dezentral stattfinden kann. In der zweiten Unterrichtsphase sollten für die Podiumsdiskussion die Tische für das Publikum so gestellt werden, dass jedem SuS eine aktive Beteiligung durch einen spontanen Platzwechsel mit den Debattenteilnehmern und Teilnehmerinnen ermöglicht wird. 2.1.3.4 Methodische Überlegungen Bei der durchzuführenden Stunde handelt es sich um die Abschlussstunden eines umfangreichen Projektes, welches insgesamt etwa zwei Monate andauert, mit dem Oberthema “Canadian Ecology in Past and Present” in dem Englisch-Orientierungskurs (11/E2) am Grimmelshausen Gymnasium Gelnhausen. Im Rahmen des Projektes erarbeiten die SuS fünf Themenbereiche in Form eines Webquest, die an die Ringvorlesung „Canadian Ecologies – Écologies Canadiennes – Kanadische Ökologien“ des Marburger Zentrums für Kanada-Studien angelehnt sind. Im Anschluss an ihre Recherche verfassen sie eine Ausarbeitung zu dem jeweiligen Thema und bereiten eine Präsentation vor, die als Teil des Themenabschlusses in der Abschlussstunde aufgegriffen wird. Für die Recherche und Bearbeitung steht ihnen dabei ein Zeitraum von sechs Wochen zur Verfügung. Folgende Themen werden dabei bearbeitet: Oil and Gas Exploration in Canada’s Arctic Environmental Issues in Canada Native Canadians and Ecology Tourism and Ecology Animals and Wildlife Für die Bearbeitung gibt es, neben dem zeitlichen Rahmen und der Vorgabe, dass eine Ausarbeitung im Umfang von circa 10 Seiten sowie eine Präsentation samt Handout erstellt werden sollen, keinen weiteren inhaltlichen Vorgaben. Die SuS sollen ihren eigenen Interessen in dem jeweiligen Themenkomplex nachgehen können und besprechen alles Weitere mit den studentischen Ansprechpartnern via E-Mail. Die Besonderheit hierbei ist, dass das interdisziplinäre Projekt in Form eines E- Mail-Projektes durchgeführt wird, was bedeutet, dass die SuS zunächst selbstständig und eigenverantwortlich arbeiten und die Kommunikation zwischen den SuS, den Studierenden und der Lehrkraft sich auf den Austausch via E-Mail fokussiert. E-Mail-Projekte haben den Vorteil, dass der Zugang zu Informationen sowie der Austausch dieser insbesondere bei räumlicher Distanz der Beteiligten enorm er- 19 leichtert werden. Gleichzeitig ermöglicht das E-Mail-Projekt eine gewisse Flexibilität und Binnendifferenzierung, sodass alle SuS sich die benötigte Zeit, um sich in ein Thema einzuarbeiten und dieses inhaltlich aufzuarbeiten, selbst einteilen können und so SuS, die mehr Zeit benötigen, nicht benachteiligt werden. Die Studierenden kooperieren dabei mit der Lehrkraft in Form eines Team Teachings, da sie die einzelnen Gruppen individuell betreuen, bei der Literaturrecherche und der Strukturierung der Vorgehensweise unterstützen, die Entwürfe korrigieren und regelmäßig Feedback geben. Gestaltung der Abschlussstunden zum Thema “Canadian Ecologies in Past and Present” Die SuS haben vor den finalen Stunden des Projektes den Arbeitsauftrag erhalten eine kurze Präsentation zu ihrem jeweiligen Thema vorzubereiten, sodass alle SuS einen Überblick über die Arbeit der anderen Gruppen bekommen. Die Stunde dient zur Zusammenfassung und Zusammenführung aller bearbeiteten Themen. Die Stunde beginnt mit einer Begrüßung der SuS und der Vorstellung der Studierenden. Der Stundenverlauf wird den SuS vorgestellt, damit der zeitliche Rahmen transparent wird. Ziel ist, dass die SuS in drei Gruppen in Form eines Gallery Walks alle fünf bearbeiteten Projekte kennenlernen. Diese Methode eignet sich hervorragend zur Präsentation, da so alle SuS beteiligt sind und als Experten fungieren, wenn sie ihre Ergebnisse vorstellen. So können sich auch stillere SuS aktiv beteiligen ohne dabei spontan vor der ganzen Klasse etwas sagen zu müssen. Gleichzeitig werden durch Handouts und Laufzettel die Ergebnisse schriftlich gesichert und so für den weiteren Verlauf der Stunde verfügbar. Alternativ kann man die Präsentationen auch in Form von Frontalvorträgen vor der gesamten Klasse halten, wo die SuS dann gemeinsam als Gruppe ihre einzelnen Teilprojekte vorstellen. Dies würde ebenfalls zu einer Beteiligung aller SuS führen, jedoch ist die Aktivierung bei der Arbeit in Kleingruppen wesentlich höher und die Rückmeldung, Nachfragen und Kommentare meist ergiebiger als bei Vorträgen im Plenum. Den ersten Stundenabschluss bildet eine kurze Abschluss- und Feedbackrunde. Dort haben alle Beteiligten des Projektes die Möglichkeit, inhaltliche Fragen zu stellen und zu Gesagtem Stellung zu nehmen. Hierbei interessierten uns insbesondere erste Verbesserungsvorschläge zur Durchführung des Projektes, aber auch zur Unterrichtsstunde, um so in einer zweiten Stunde darauf direkt reagieren zu können. In einer zweiten Stunde findet dann die Zusammenführung und Vertiefung des Gelernten in Form einer Talkshow-Debatte statt. Da es sich bei der Betrachtung der Ölförderungsthematik weitgehend um eine politische Problematik handelt, 20 wählten wir die Talkshow-Debatte als Methode, da sie die politische Urteilsfähigkeit fördert, zur Vertretung eines Standpunktes verpflichtet und zum Perspektivenwechsel anregt. Da diese handlungsorientierte Methode kategoriales und exemplarisches Lernen verbindet, bot sie sich für die zweite Hälfte des Projektes an, um den SuS das Ausmaß des aktuellen Konflikts direkt vor Augen zu führen und die Handlungskompetenz zu fördern. Die Ergebnisse von Forschendem Lernen, dem vorherigen Erstellen von Aufsätzen, werden aufgegriffen, um sich einen begründeten Standpunkt zur Problematik zu bilden. Des Weiteren werden die Analysekompetenz und die Urteilskompetenz gefördert. So sollen die SuS in einer Debatte in der Lage sein, innerhalb des Konfliktes die wesentlichen Interessen und Machtverhältnisse der beteiligten Akteure einzuschätzen. Die Urteilskompetenz wird gefördert, indem das Diskussionsszenario die SuS dazu verpflichtet, die durch ihren jeweiligen Standpunkt repräsentierte Person in der Situation einzuordnen, basierend darauf eine bestimmte Stellung einzunehmen, sich für eine Lösungsperspektive zu entscheiden und diese argumentativ zu begründen. Der Einstieg in diese Unterrichtsphase erfolgt durch eine Konfrontation der SuS mit einem Szenario mit Realitätsbezug: There have been devastating fires at the beginning of the year, and you as experts and members of the public are invited to discuss Canada’s future. After the fires, companies are planning to expand the oil production area in Alberta in order to earn the money lost during the fires. Zur visuellen Unterstützung wurden zusätzlich YouTube Videos gezeigt, die sich konkret auf die Ölsände in Alberta beziehen. Die SuS sollen nun in ihren Expertengruppen bestimmte Rollen bzw. Charaktere vertreten, die ihren Standpunkt bezüglich Kanadas Zukunft begründet vertreten können. Zur Vorbereitung auf die verschiedenen Charaktere wurden kurze Beschreibungen der jeweiligen Rollen ausgehändigt. Dies geschah vor der Talkshow am Ende der vorherigen Stunde. Folgende Rollen waren dabei vertreten: Oil and Gas Exploration in Canada’s Arctic – a common worker who is involved in the oil industry Oil and Gas Exploration in Canada’s Arctic – an industrial representative of a huge oil company Environmental Issues in Canada – a scientist doing critical research concerning environmental pollution in Canada Native Canadians and Ecology – a Native Canadian living in Fort Chipewyan Tourism and Ecology – a representative of an eco-tourism travel agency for Northern Canada Animals and Wildlife – a speaker of the Canadian Wildlife Federation 21 Die Charaktere werden dabei aktiv von einem Vertreter der jeweiligen Expertengruppe dargestellt. Diese können innerhalb der Gruppe und im Verlauf der Talkshow rotieren und weitergegeben werden, sodass jeder die Möglichkeit erhält sich einzubringen. Die SuS, die nicht an der Talkshow teilnehmen, fungieren als Publikum, welches am Ende entscheidet, welche Meinungen und Standpunkte sie am meisten überzeugt haben. Die Moderation wird von den Studierenden geleitet. Die Abschlussrunde der Talkshow bildet dann eine Blitzlichtrunde aller Teilnehmer und Teilnehmerinnen sowie des Publikums. Die Unterrichtsstunde wird komplettiert durch eine Reflexion der gesamten Unterrichtseinheit mit Hilfe der Fünf-Finger-Methode. Durch die Methode werden nicht nur die allgemeinen Stärken und Schwächen des Projektes aufgezeigt, sondern auch der Wahrnehmung des Einzelnen und dem individuellen Fokus Raum geboten. Durch das Zuwerfen eines Balles zur Weitergabe der Redebeiträge werden die SuS auch abschließend noch einmal motiviert. Diese Reflexion eignet sich bereits als mögliches Stundenende, um abschließende Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge von Seiten aller Beteiligten zu erhalten. Alternativ und eine für die SuS abwechslungsreicher Methode des Abschlusses ist ein Quiz zum Thema Kanada. Dort können sie ihr Wissen erneut unter Beweis stellen und haben die Möglichkeit einen kleinen Preis zu gewinnen. Wie bereits aufgezeigt sind die Unterrichtseinheit und insbesondere die beiden Unterrichtsstunden in ihrer Gestaltung sehr kompetenzorientiert und erfüllen ein Spektrum von der Förderung der Analyse-, Text- und Medienkompetenz, der Sozial- und Handlungskompetenz sowie der funktionalen-kommunikativen Kompetenz bis hin zur Präsentationskompetenz und politischen Urteilsbildung. Die genauere Zuordnung der einzelnen Kompetenzbereiche zu den jeweiligen Zielen der Unterrichtsphasen können dem tabellarischen Unterrichtsentwurf entnommen werden. 22 2.1.3.5 Tabellarischer Unterrichtsverlauf 1. U n terrich tsstu n d e (90 M in u ten ) U nterrichtsverlauf Z iel der Phase Sozialform M edium Z eit Begrüßung der SuS und V orstellung der Lehrpersonen E inleitung in das Them a und E inführung in die G estaltung der U nterrichtsstunde Schaffen einer entspannten A tm osphäre K ennenlernen aller Beteiligten E inführung in den Stundenablauf Lehrervortrag Plenum 5 M in. neue A ufteilung der bisherigen fünf E xpertengruppen drei G ruppen m it jew eils m indestens einem Repräsentanten einer E xpertengruppe M ethode G allery W alk: Fünf aufeinanderfolgenden Phasen, in denen der jew eilige Repräsentant der E xpertengruppe der G ruppe das erarbeitete Them a an dem dazugehörigen Inform ationsposten vorstellt (Präsentation) SuS füllen Laufzettel aus und w echseln nach 10 M inuten zum nächsten Inform ationsposten. genereller Ü berblick über die A rbeit der anderen G ruppen durch H andout und Präsentationen Sicherung durch A usfüllen der Laufzettel Kompetenzen Förderung der A nalyse-, Text- und M edienkom petenz durch ausführliche und tiefgründige E rarbeitung der individuellen Them en Sprachbew usstheit, da Texte in der Frem dsprache eigenständig w ahrgenom m en und erschlossen w erden Sozial- und H andlungskom petenz durch den kooperativen Charakter des E m ailprojektes sow ie der M ethode des “G allery W alk” V erantw ortung für den Lernerfolg des anderen Funktionale kom m unikative K om petenz: situationsangem essene V erw endung von sprachlichen M itteln zur D arstellung spezifischen them atischen W issens G ruppenarbeit Plenum Laptops Laufzettel 50 bis 70 M in. (5 x 10 bis 15 M in.) 23 1. U n te rr ic h ts st u n d e (9 0 M in u te n ) - A lt er n at iv e U nt er ric ht sph as e U nt er ric ht sv er lau f Z ie l d er P ha se So zi alfo rm M edi um Z ei t E ra rb eit un gs ph as e I Si ch er un gs ph as e I K ur ze P ow er -P oi nt P rä se nt at io ne n de r a us ge ar be ite te n In ha lte de r E xp er te ng ru pp en Su S no tie re n au f L au fz et te l w ic ht ig e In fo rm at io ne n un d Fr ag en ge ne re lle r Ü be rb lic k üb er d ie A rb eit d er a nd ere n G ru pp en d ur ch H an do ut u nd P rä se nt at ion en Si ch er un g du rc h A us fü lle n de r L au fz et te l Ko mp ete nz en Fö rd er un g de r A na lys e- , T ex tun d M ed ien ko m pe te nz d ur ch a us fü hr lic he u nd ti ef gr ün di ge E ra rb ei tu ng d er in di vi du el le n Th em en Sp ra ch be w us st he it, d a Te xt e in d er F re m dsp ra ch e eig en st än di g w ah rg en om m en u nd e rsc hl os se n w er de n So zi alu nd H an dl un gs ko m pe te nz d ur ch d en ko op er at iv en C ha ra kt er d es E m ail pr oj ek te s so w ie d er M et ho de d es “ G all er y W alk ” V er an tw or tu ng fü r d en L er ne rf ol g de s a nd ere n Fu nk tio na le k om m un ik at iv e K om pe te nz : s itu at io ns an ge m es se n V er w en du ng v on sp ra ch lic he n M itt eln z ur D ar st ell un g sp ez ifi sc he n th em at isc he n W iss en s Pr äs en ta tio ns ko m pe te nz G ru ppe na rbe it Pl enu m Be am er La pt op La uf ze tte l 50 bi s 70 M in . (5 x 10 bi s 15 M in .) A bs ch lu ss ph as e Z us am m en fa ss un g de r S tu nd e K ur ze F ee db ac kr un de z um E - M ail P ro jek t u nd z ur U nt er ric ht ss tu nd e Sa m m eln v on A nr eg un ge n un d K rit ik z um bi sh er ig en A bl au f d es P ro jek te s Pl enu m 15 M in . 24 2. U n terrich tsstu n d e (90 M in uten ) U nterrichts-phase U nterrichtsverlauf Z iel der Phase Sozialform M edium Z eit E instiegsphase II Begrüßung der SuS und V orstellung der Lehrpersonen E inleitung in das Them a und E inführung in die G estaltung der U nterrichtsstunde Schaffen einer entspannten A tm osphäre K ennenlernen aller Beteiligten E inführung in den Stundenablauf Lehrervortrag Plenum 10 M in. Sicherungsphase II K onfrontation m it folgendem Szenario: „There have been devastating fires at the beginning of the year and you as experts and m em bers of the public are invited to discuss Canada’s future. A fter the fires, com panies are planning to expand the oil production area in A lberta in order to earn the m oney lost during the fires”. M ethode Talkshow -D ebatte: im V orfeld: Z uw eisung bestim m ter Charaktere zu den jew eiligen E xpertengruppen; Publikum aktiv an finaler E ntscheidung beteiligt (Blitzlichtrunde) Z usam m enführung aller bearbeiteter Them en und V ertiefung der vorherigen Stunde Kompetenzen politische U rteilsfähigkeit durch V ertreten eines Standpunktes und Perspektivenw echsel H andlungskom petenz durch forschendens Lernen Funktional-kom m unikative und Interkulturell-kom m unikative K om petenz durch Begründung des U rteils basierend auf zuvor erlangtem W issen und die situationsgem äße und adressatengerechte D arstellung des eigenen H andels Lehrkraft: M oderation der D ebatte Plenum V ideo Rollenkarten Laptop Beam er 40 M in. 5 M inuten Pause A bschlussphase I Reflexion der ganzen U nterrichtseinheit m it H ilfe der Fünf-Finger-M ethode Feedback und V erbesserungsvorschläge der U nterrichtsplanung und -gestaltung von Seiten der SuS Plenum Ball 15 M in. A bschlussphase II Q uiz zum Them a: A ufteilung der SuS in zw ei Team s, die gegen einander antreten und um einen kleinen Preis spielen A uflockerung und gem einsam er A bschluss der U nterrichtseinheit G ruppenarbeit A rbeitsblatt 20 M in. 25 2.1.3.6 Reflexion Eine kritische Reflexion des Unterrichtsversuches mit Hinweisen zur Optimierung und die Auswertung der Feedbacks der SuS finden Sie online auf der ILIAS-Website des Zentrums für Lehrerbildung. 2.1.3.7 Alternativen Falls Sie eines der in diesem Projekt behandelten Teilthemen näher interessiert oder eine eigene Unterrichtseinheit dazu durchführen möchten, so schauen Sie die folgenden eigenständigen Unterrichtskonzepte an, die die Studentinnen dieses Projekts zusätzlich entwickelt haben: Online auf der ILIAS-Plattform: “Environmental Issues in Canada – Climate Change and its Effects in Canada” von Rebecca Abraham: Die Unterrichtseinheit für die E-Phase thematisiert den Klimawandel und seine Auswirkungen auf die unterschiedlichen Regionen Kanadas. In diesem Band: Kapitel 2.3: “Tourism and Ecology in Northern Canada – The Yukon” von Kirsten Cordes: Bei der Unterrichtseinheit handelt es sich um eine allgemeine Betrachtung des Begriffs Tourismus und eine genauere Erarbeitung der Provinz Yukon. Kapitel 2.4: “Whose Land? – A Critical Perspective on the ‘Canadian Dream’” von Jessika Jesse: Die für die 13.1 entwickelte Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit einer indigenen Kritik am „kanadischen Traum“ und der Bewegung “Idle No More”, somit auch mit politischen und gesellschaftlichen Aspekten. 2.1.4 Auswahl an Projekt-Ergebnissen: Schülerprodukte 2.1.4.1 Anhang: Unterrichtsmaterialen 2.1.4.1.1 E-Mail Exchange Guide Assignment This is the exchange plan for the next weeks. It is meant to provide a guide for you what to do in school and at home. Read through the guide and keep it as cover page for your exchange log. Week Exchange focus Homework: Preparation for next week! 1 General introduction to the e-mail-exchange project: Structure, time frame, expectations, technical equipment, final presentation. Keep an exchange log: describe and evaluate your exchange experience on a weekly basis: What you talked about in detail, interesting information you learned, quality and quantity of interaction, problems. 26 2 First e-mails to be sent to partner group/partners at university Each group member: prepare and list ideas and points to be discussed (special points of interest, personal experiences, etc.). 3 Negotiate and broaden the points to be discussed with regard to your topic: First, in your group and then via e-mail with your partner student. Ask yourselves: Which points need further explanation/exploration? Is there anything we did not understand? Research and prepare content/questions to be exchanged. 4 Explore your topic more deeply. Research information and ask questions to gain deeper insights. With regard to your topic, make a list of significant similarities and differences between German and Canadian ecology. Use this list as a basis for discussion. 5 Discuss significant (cultural) similarities and differences. Investigate their causes and communicate your perspective. Ask yourselves: Are there any current events (in Canada or Germany) that would fit into the ongoing discussion of your topic? 6 Discussing similarities and differences, are there any current events, issues, scandals, etc. that could be included into the discussion? From what you have exchanged so far, are there any missing pieces of information, anything confusing and therefore more questions to ask? 7 Summarize and structure the information you have collected throughout the exchange. Ask final questions. Goodbye e-mails. In your group, prepare a laptop presentation to share the knowledge you have gained with the rest of the class. 2.1.4.1.2 Arbeitsauftrag für die Abschlussstunden und “Role Cards” Dear students, the final two lessons of your Canada project will look as following: 1. During the first lesson you will do a Gallery Walk. Please prepare short presentations about your essays and a handout for everyone to take along. The following questions can help you with this: What is the topic of your essay? Briefly summarize the most important aspects. What are the main problems presented and are there any solutions suggested? Is there anything else that seems important to you and you would like to tell your classmates? Give some examples of what you talked about. This could be illustrated with images or a chart, for example. Keep it short! Most of the time keywords are better than full sentences and help to talk more freely. 27 2. In the second lesson you will be invited to a talk show concerning the oil degradation in Canada. You will meet the following scenario: “There have been devastating fires at the beginning of the year and you as experts and members of the public are invited to discuss Canada’s future. After the fires, companies are planning to expand the oil production area in Alberta in order to earn the money lost during the fires”. Your task is to prepare your character: Read through your group essay again and write down the main arguments you want to use. Additionally, try to listen carefully to the presentations of the other groups during the gallery walk. They might mention arguments which suit your character. 2.1.4.1.3 Platzkarten Für jede Rolle der Debatte muss eine Platzkarte mit beispielsweise folgenden Bezeichnungen ausgedruckt werden: Representative of the oil industry Representative of workers of the oil industry Representative of the Natives living in Fort Chipewyan Representative of an eco-tourism travel agency for Northern Canada Speaker of the Canadian Wildlife Federation Scientist 28 Environmental Issues in Canada You are a scientist doing critical research concerning environmental pollution in Canada Your task is to throw facts into the discussion when the other participants need scientific proof. At the end of the discussion the participants will be asked to come up with solutions. Your task will be to mention the contracts that have already been put into place. Tourism and Ecology You are a representative of an eco-tourism travel agency for Northern Canada Point out the beauty of Northern Canada which has been destroyed already and will be destroyed even more due to the expansion of the industries (indirectly through the rise of temperature). Think about the position you want to take in the debate. Are you concerned about the Arctic biodiversity that has so far attracted your clients or do you see positive aspects in the climate change? Try to find a creative solution for your situation. Animals and Wildlife You are a speaker of the Canadian Wildlife Federation Your task is to point out the uniqueness of the Canadian Wildlife of the different regions and point out the importance to protect the animals’ habitats. Try to find a creative solution for your situation. Oil and Gas exploration in Canada’s Arctic You are a common worker who is involved in the oil industry. Just as many other people in town you do make your living by working in the oil industries. Try to find arguments supporting your point of view. Try to find a creative solution for your situation. 29 Oil and Gas exploration in Canada’s Arctic You are an industrial representative of a huge oil company. Your task is to justify your companies’ plans to expand the oil fields in the Arctic. Since you will find people opposed to your ideas, try to find creative solutions for your situation (i.e. drilling for oil in the Arctic). Native Canadians and Ecology You are a Native Canadian living in Fort Chipewyan Your task is to describe your situation as authentic and personal as possible. Do you profit or rather suffer from the tar sands production? Try to find a creative solution for your situation. Audience Since not everyone will be able to participate in the actual discussion some of you will be the audience. First of all, your task will be to show vocally if you agree with what is being said. Further have a look at the content-related persuasiveness of the talk show participants as well as their body language. Who is the most convincing? At the end of the discussion you will be asked for your opinion on the expansion of the oil industries, based on what was said in the talk show. Further role card for a pro oil person You are an independent person/a house wife/a governmental representative/a scientist bought by the oil industries Argue in favour of the oil industries’ plans. 30 Talkshow Ablauf Vor der Stunde: Tische aufbauen, Platzkarten hinstellen Impuls zum Beginn „Talk-Show Intro“: “Direct in Direct Talkshow Intro (PAL)”. Hochgeladen von Viorel Ianasi am 20.3.2017. https://www.youtube.com /watch?v=-cc73-PgVg0H Moderator (Lehrer oder SuS): Hello and welcome to our talk show today on the topic of oil extraction in Canada. Canada has the third largest oil reserves in the world and is the world's fifth largest oil producer and fourth largest oil exporter. In 2015 alone, it produced an average of 621,610 cubic meters per day of crude oil and equivalent. Most of its oil production is coming from its enormous oil sands deposits. Oil industry: “The Ooze: a documentary on the Alberta tar sands.” Von Thomas Seal. Hochgeladen von The Ooze am 5.10.2015. https://www.youtube.com/watch? v=-07sfg0m9io Most of Canadian petroleum production is exported and therefore it adds a lot to the GDP. In 2005, almost 25,000 new oil wells were drilled in Canada. And daily, over 100 new wells are spudded in the province of Alberta alone, which is the largest oil producing province, providing 79.2% of Canadian oil production in 2015. But, as we all know there have been devastating wildfires in northern Alberta since the beginning of May. On May 3, a fire swept through the community of Fort McMurray, destroying approximately 2,400 homes and buildings and forcing the largest wildfire evacuation in Albertan history. Fire: “Oil-sands town in Canada is on fire and looks apocalyptic.” Hochgeladen von In the Now am 4.5.2016. https://www.youtube.com/watch?v=PVuIKJNb-qg Now firefighters are about able to hold the fire with the help of rain. The wildfire has also halted oil sands production at facilities north of Fort McMurray. Shell Canada had to shut down output at its Albian Sands mining operation located about 70 kilometers north of Fort McMurray. Now the company is planning to expand the oil extraction in order to earn the money lost during the fire. As we can follow on the news there are different opinions on the issue of oil extraction. Therefor we invited different experts to discuss on the issue together. I may introduce you to: 3. an industrial representative of a huge oil company 4. a representative of workers who are involved in the oil industry 5. a representative of Natives living in Fort Chipewyan 31 6. a representative of an eco-tourism travel agency for Northern Canada 7. a speaker of the Canadian Wildlife Federation 8. a scientist doing critical research concerning environmental pollution in Canada A warm welcome also to the audience. In the end it will be up to you to decide whose arguments are the most convincing. Speaking sequence 1. OPENING @ oil company: “Since it is your company’s plans that are discussed today I would like to give you the option for a first statement. Please explain your situation” Oil Company: .... @ worker: “Anything to add?” Worker: .... @ worker: “Thank you very much.” 2. COUNTER ARGUMENT “As we all know there are also other voices on the issue of oil extraction.” Native/Tourism/Wild life/Scientist 3. COUNTER ARGUMENT @ company: “Would you like to argue those concerns?” Company 4. COUNTER ARGUMENT @ Others: “Anything you would really like to add? Scientist?” Native/Tourism/Wild life/Scientist 5. SOLUTIONS @ Company: “Do you have any solutions?” Company 6. ARCTIC Ice Race - Into the Unknown - the Story of the ARCTIC (FULL DOCUMEN- TARY) 00:00- 00:49. Hochgeladen von Free Documentary am 27.11.2015. https://www.youtube.com/watch?v=ItVgyiMzEfw @ everyone: “Let’s stick to the point of drillingg in the arctic, might that be a solution?” @ company: “So which are the reasons why you would drill for oil in the arctic?” Company: @ Native/Tourism/ Wild life/ Scientist: “What do you think? Any suggestions from your side?” Scientist: (The exploration of the Arctic for petroleum is considered more technically challenging than in any other environment so far. However, recent technological developments as well as relatively high oil prices have allowed for exploration. As a result, the region has received significant interest from the petroleum industry). @everyone: “Thank you very much!” 32 7. AUDIENCE @ Audience: Who was the most convincing? (Contend-related/body language) Audience: @ Audience: What is your opinion on the expansion of the oil industries, based on what was said on the talk show? Further impressions/comments. 2.1.4.2 Literatur- und Quellenverzeichnis Quellen zur inhaltlichen Erarbeitung der behandelten Thematik: Ölförderung in Kanada: Braune, Gerd. „Ölsand in Kanada: Segen oder Fluch.“ Der Tagesspiegel. N.d. Web. Gelesen 27.7.2017. http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/oelsand-inkanada-segen-oder-fluch/4679592.html Frankenberger, Klaus-Dieter. „Ölrausch in Alberta.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung. 18.10.2011. Web. Gelesen 27.7.2017. http://www.faz.net/aktuell/wirt schaft/kanada-oelrausch-in-alberta-11497462.html Govenment of Canada, Natural Resources Canada. “Energy Sources and Distribution.” 24.10.2016. Web. Gelesen 28.8.2017. http://www.nrcan.gc .ca/energy/energy-sources-distribution Naß, Matthias. „Nordamerika im Ölrausch.“ Zeit-Online. 24.9.2014. Web. Gelesen 27.7.2017. http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-09/oelrausch-energie wende-kanada „OPEC.“ bpb: Bundeszentrale für politische Bildung. Das Lexikon der Wirtschaft. N.d. Web. Gelesen 27.7.2017. http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/lexikon -der-wirtschaft/20224/opec Petersdorff, Winand von. „Der Ölpreis ist verrückt.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung. 15.9.2014. Web. Gelesen 27.7.2017. http://www.faz.net /aktuell/wirtschaft /trotz-weltweiten-krisen-bleibt-der-oelpreis-stabil-13151814.html Rohwetter, Marcus. „Ölindustrie: An die Ränder der Welt.“ Zeit-Online. 4.8.2011. Web. Gelesen 28.8.2017. http://www.zeit.de/2011/32/Big-Oil Schulz, Detlef, und Karen Schulz. „Energiequellen und Kraftwerke.“ bpb: Bundeszentrale für politische Bildung. Das Lexikon der Wirtschaft. N.d. Web. Gelesen 28.8.2017. http://www.bpb.de/izpb/169476/energiequellen-undkraftwerke 33 „Die Talfahrt des Ölpreises.“ bpb: Bundeszentrale für politische Bildung. Das Lexikon der Wirtschaft. N.d. Web. Gelesen 28.8.2017. 28.8.2017. http://www.bpb.de/ politik/hintergrund-aktuell/200167/entwicklung-des-oelpreises Ölförderung in Niedersachsen/ Deutschland: „Erdgasförderung: Bundestag beschließt weitgehendes Fracking-Verbot.“ Zeitonline. 24.6.2016. Web. Gelesen 28.8.2017. http://www.zeit.de/wirtschaft/ 2016-06/erdgasfoerderung-fracking-bundestag-verbot Wetzel, Daniel. „Warum Niedersachsen das Fracking wieder erlaubt.“ Welt. 16.6.2016. Web. Gelesen 28.8.2017. http://www.welt.de/wirtschaft/ energie/article156283238/Warum-Niedersachsen-das-Fracking-wiedererlaubt.html Verwendete Videos: Viorel Ianasi: “Direct in Direct Talkshow Intro (PAL).” youtube.de. 20.3.2017. https://www.youtube.com/watch?v=-cc73-PgVg0H The Ooze: “The Ooze: a documentary on the Alberta tar sands”. By Thomas Seal. Youtube.de. 5.10.2015. https://www.youtube.com/watch?v=-07sfg0m9io In the Now: “Oil-sands town in Canada is on fire and looks apocalyptic.” Youtube.de. 4.5.2016. https://www.youtube.com/watch?v=PVuIKJNb-qg Free Documentary: “Ice Race – Into the Unknown – the Story of the ARCTIC.” Youtube.de. 27.11.2015. https://www.youtube.com/watch?v=ItVgyiMzEfw Didaktische Bezüge: Englisch Kerncurriculum Hessen: https://kultusministerium.hessen.de/sites/ default/files/media/kcgo-e.pdf Politik und Wirtschaft Kerncurriculum Hessen: https://kultusministerium.hessen .de/sites/default/files/media/kcgo-pw.pdf Bildung für nachhaltige Entwicklung: Peter, Horst, Klaus Moegling, Bernd Overwien: Politische Bildung für nachhaltige Entwicklung: Bildung im Spannungsfeld von Ökonomie, sozialer Gerechtigkeit und Ökologie. Kassel: Prolog-Verlag, 2011.

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References

Zusammenfassung

Das Marburger Zentrum für Kanada-Studien hat sich in den letzten Jahren unter anderem darauf spezialisiert, die Zusammenarbeit mit Schulen zu verstärken und die Aufbereitung kanadistischer Themen für den Schulunterricht zu unterstützen. Im Rahmen einer Ringvorlesung zu „kanadischen Ökologien“, die auch von Lehrern und Lehrerinnen rege besucht wurde, entstand die Idee, einige dieser ökologischen Themen für den Schulunterricht in den Fächern Englisch und Französisch aufzubereiten. In einem durch universitäre Mittel unterstützten Projekt erarbeiteten motivierte Marburger Lehramtsstudierende Unterrichtsmodelle, die sie dann mit Unterstützung von Lehrerinnen und Lehrern an verschiedenen Schulen in die Praxis umsetzten. Einige dieser Modelle für den Englischunterricht stellt das Herausgeberteam in diesem Band vor und hofft, dass sie auch für andere Schulen anregend und ermutigend wirken.