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Wolfgang Franzen

Europa ohne Europäer?, page 1 - 6

Die Europäische Union aus Sicht ihrer Bevölkerung

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4246-5, ISBN online: 978-3-8288-7160-1, https://doi.org/10.5771/9783828871601-1

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Wolfgang Franzen Europa ohne Europäer? Wolfgang Franzen Europa ohne Europäer? Die Europäische Union aus Sicht ihrer Bevölkerung Unter Mitarbeit von Hans Peter Haarland und Hans-Joachim Niessen Tectum Verlag Diese Studie wurde gefördert von der Margarete und Johann Ley-Stiftung, Köln. Wolfgang Franzen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsstelle für empirische Sozialökonomik e. V. in Köln. Wolfgang Franzen Europa ohne Europäer? Die Europäische Union aus Sicht ihrer Bevölkerung © Tectum – ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2018 eISBN 978-3-8288-7160-1 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Werk unter der ISBN 978-3-8288-4246-5 im Tectum Verlag erschienen.) Umschlaggestaltung: Tectum Verlag, unter Verwendung des Bildes # 309509678 von Arthimedes | www.shutterstock.com Alle Rechte vorbehalten Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Inhalt 1 Einleitung ........................................................................................................... 7 2 Steht die Europäische Union vor dem Zerfall? ............................. 11 2.1 Brexit im Westen – Angst vor Überfremdung im Osten: Wie einig sind sich die Mitgliedstaaten? ............................................................. 11 2.2 Steht die Bevölkerung noch zur EU? ................................................................. 17 3 Vom Nationalismus zur europäischen Einigung ........................ 23 3.1 Der Gründungsmythos: „Let Europe arise“ ......................................................... 23 3.2 Eine kurze Geschichte der Europäischen Union ............................................. 26 4 Die EU und ihre Institutionen ............................................................... 37 4.1 Wie hat sich das Bild von der EU entwickelt? .................................................. 38 4.2 Die europäischen Institutionen aus Sicht der Bevölkerung ............................ 55 4.3 Integration und Erweiterung: Einstellungen zur EU-Politik ......................... 62 5 Innere und äußere Bedrohungen: Die EU in der Krise ............ 83 5.1 Bürokratiemonster, Eliteprojekt und Demokratiedefizit: Brüssel als Schreckgespenst ................................................................................. 83 5.2 Finanzkrise, Eurokrise, Flüchtlingskrise .......................................................... 101 5.3 Europa zwischen Globalisierung und Nationalisierung ................................ 117 6 EU-Befürworter und EU-Skeptiker ................................................... 135 6.1 Der EU-Commitment-Index ............................................................................ 135 6.2 EU-Befürworter .................................................................................................. 138 6.3 EU-Skeptiker ....................................................................................................... 146 6.4 Indifferente .......................................................................................................... 152 6.5 EU-Commitment im Vergleich ........................................................................ 157 6.6 Schlussfolgerungen ............................................................................................. 164 7 Die Zukunft Europas ................................................................................ 167 7.1 Szenarien und Visionen ..................................................................................... 167 7.2 Was wollen die Europäer? ................................................................................. 176 7.3 Fazit ...................................................................................................................... 185 8 Literatur ........................................................................................................... 191

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Zusammenfassung

Finanzkrise, Flüchtlingskrise, Brexit – rund 70 Jahre nach Gründung der Montanunion steht die Europäische Union vor ihrer größten Herausforderung. Statt von vertiefter Integration ist in Politik und Medien zunehmend von Zerfall die Rede.

Doch was denken die Menschen selbst über die Europäische Union? Stehen sie noch zur EU oder droht ein „Europa ohne Europäer“? Wie hat sich das Ansehen der Gemeinschaft über die Jahrzehnte entwickelt? Und wie haben sich die Krisen auf das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die EU und ihre Institutionen ausgewirkt? Welche Rolle spielen Demokratiedefizite und Bürokratie? Gibt es überzeugte EU-Befürworter? Und wer sind die EU-Skeptiker?

Quer- und Längsschnittanalysen mit Daten des Eurobarometers aus zehn ausgewählten Mitgliedstaaten belegen, dass das Ansehen der EU in der Bevölkerung besser ist als erwartet. Vor allem junge, gut ausgebildete Menschen unterstützen die Union. Gleichwohl zeigen sich in den Analysen immer wieder Nord-Süd- oder West-Ost-Gefälle in der EU, die insbesondere aus dem Spannungsfeld zwischen Globalisierung und Nationalisierung entstehen. Aus den Unterschieden resultieren Schwierigkeiten, aber auch Chancen für ein gemeinsames Europa, getreu dem Motto: „united in diversity“.