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Anhang in:

Thorsten Harbeke

Tourismus zwischen den Meeren, page 371 - 381

Strukturwandel im schleswig-holsteinischen Fremdenverkehr zwischen 1950 und 1980

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4204-5, ISBN online: 978-3-8288-7152-6, https://doi.org/10.5771/9783828871526-371

Series: Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Geschichtswissenschaft, vol. 40

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Anhang Bauprojekte an der Ostsee 1) Auszug aus Thomas, Klaus: Zur Funktion und baulichen Struktur von Ferienzentren. Untersuchung an Beispielen der schleswig-holsteinischen Ostseeküste. Uni-Diss. Berlin 1977, S. 62-71. „01 Glücksburg wichtige Neubauten des alten Ostseebades sind – Hotel „Intermar“ – „Kurpark-Hotel“ mit Apartmentanlage – Wellenbad mit „Fitness-Center“, „Schönheitssalon“ – Haus des Kurgasts 02 Maasholm – „Maasholm-Bad“, Ferienhäuser, 1 Apartmenthaus (im Bau) 03 Schönhagen – Apartmenthaus „Scania“ mit Ferienhäusern – Apartmenthaus „Bellmedica“ (ca. 400 Apartments) mit Bungalows (6) und weiteren Einrichtungen 04 Damp – „Damp 2000“, - Ferienzentrum mit ca. 1.500 Apartments, – ca. 500 Ferienhäusern, umfangreichen Folgeeinrichtungen, Yachthafen, „Ostseeklinik Damp“, „Kurklinik Damp“ 05 Schleswig – Apartmenthaus „Port Wiking“ mit Folgeeinrichtungen und Yachthafen (Konkurs) 06 Kiel-Schilksee – Ehem. Olympiazentrum, -Folgenutzung: „Hotel Olympia“, private Apartments 371 07 Wendtorf – „Marina Wendtorf “, Ferienzentrum mit ca. 500 Apartments (davon ca. 100 privat), umfangreiche Folgeeinrichtungen, Yachthafen 08 Holm – „Ferienzentrum Holm“ mit ca. 1000 Apartments, umfangreiche Folgeeinrichtungen 09 Hohwacht --- 10 Weißenhaus – „Weißenhäuser Strand“, - Ferienzentrum mit ca. 1.200 Apartments, 57 Ferienhäuser, umfangreiche Folgeeinrichtungen 11 Heiligenhafen – „Ferienpark Heiligenhafen“, Ferienzentrum mit ca. 1.700 Apartments, umfangreiche Folgeeinrichtungen – Apartementhaus „Steinwarder“ mit ca. 300 Apartments 12 Großenbrode Weststrand – Hotel „Baltic“ mit Ferienhäusern 13 Landkirchen – Westerbergen – Ferienhauskolonie (ca. 50 Ferienhäuser) 14 Petersdorf – Flügger Strand – 15 Bannersdorf – Puttgarden – 16 Meschendorf – Stabersdorf – „Fehmarnstrand“ mit ca. 75 Ferienhäusern, 110 Apartments, Laden (im Bau) 17 Burg – Burgtiefe – „IFA-Hotel Südstrand Burgtiefe“, -Ferienzentrum mit ca. 1.300 Apartments, 60 Ferienhäusern, umfangreiche Folgeeinrichtungen, Yachthafen 18 Avendorf – Fehmarnsund – Anhang 372 19 Großenbrode – Südstrand wichtige Neubauten in diesem Ortsteil sind – Apartmentanlage „Bellevue“ – Apartmentanlage „Vier Jahreszeiten“ mit ca. 350 Apartments, Yachthafen (geplant) – Apartmenthäuser „Hamburg“, „Berlin“, Ferienhäuser – Apartmentanlage „Belvedere“ (im Bau) – Apartmenthäuser „Atlantis“, „Haus am Meer“, „Haus Sanddorn“, „Haus Stranddistel“ 20 Neukirchen – Sütel Seekamp – 21 Neukirchen – Ostermade – 22 Neukirchen – Kraksdorf – Sahna Strand“ mit ca. 50 Apartments, 110 Ferienhäusern, Folgeeinrichtungen (Schwimmbad, Tennisplatz) 23 Heringsdorf – Rosenfelder Strand – 25 Dahme – Geplant „Kur- und Wohnanlage Dahme“ mit ca. 400 Apartments, Folgeeinrichtungen 26 Kellenhusen – wichtige Neubauten des alten Ostseebades sind – „IFA-Ostsee-Kurhotel Kellenhusen“ (Apartmentanlage) – Apartmenthaus „Meeresblick“ 27 Grömitz – wichtige Neubauten des alten Ostseebades sind u.a. die Hotels „Intermar“, „Prinzenhof “, „Belvedère“ 28 Schashagen – Bliesdorf – Ferienhauskolonie mit SB-Laden 29 Schashagen – Brodau – Ferienhauskolonien – „Terrassenwohnanlage Brodau“ (im Bau) 30 Neustadt – in Rettin ca. 20 Ferienhäuser, ca. 30 Apartments, Hotel, SB-Laden (z.T. im Bau, z. T. geplant) Anhang 373 – in Pelzerhaken Apartmenthaus „Prinz Hamlet“ mit 150 Apartments, Schwimmhalle, Sauna 31 Sierksdorf – Apartmenthotel „Panoramic“ mit ca. 400 Apartments, umfangreiche Folgeeinrichtungen, ca. 800 private Apartments, „Legoland“ 32 Timmendorfer Strand – „Maritim-Golf- und Sporthotel Timmendorfer Strand“ mit ca. 250 Zimmern und speziellem Angebot an Sporteinrichtungen – „Maritim Seehotel Timmendorfer Strand“ mit ca. 250 Zimmern und umfangreichen Folgeeinrichtungen 33 Travemünde – „Maritim-Hotel mit Congress-Center Travemünde“ mit ca. 250 Zimmern und umfangreichen Folgeeinrichtungen.“ 2) Auszug aus der Niederschrift einer Besprechung am 23.11.1961 im Hause des Ministers für Arbeit, Soziales und Vertriebene des Landes Schleswig-Holstein betreffend Schaffung eines neuen Badeviertels durch die Stadt Burg auf Fehmarn Die Quelle stammt, laut Aussage von Frau Bettina Michaelis-Otte, aus einem Ordner im Bauamt der Stadt Burg auf Fehmarn. Dort ist sie heute nicht mehr erhalten, auch im Landesarchiv Schleswig-Holstein war sie nicht auffindbar. Leider enthält die von Frau Michaelis-Otte angefertigte Kopie nicht das gesamte Protokoll, es fehlt die zweite Seite. Da sie die älteste erhaltene Nachricht über Planungen zum Ausbau des Bades Burgtiefe enthält, werden die erhaltenen Textteile hier abgedruckt. Anhang 374 Anhang 375 Anhang 376 Anhang 377 Anhang 378 Anhang 379 3) Erste Seite eines Briefs von Ministerialrat Haake an die Deutsche Gesellschaft freier Ingenieure in Hamburg. Die Quelle stammt, laut Aussage von Frau Bettina Michaelis-Otte, aus einem Ordner im Bauamt der Stadt Burg auf Fehmarn. Dort ist sie heute nicht mehr erhalten, auch im Landesarchiv Schleswig-Holstein war sie nicht auffindbar. Die zweite Seite des Schreibens ist ebenfalls nicht mehr erhalten. Anhang 380 4) Brief des Bürgermeisters von Burg auf Fehmarn Ulrich Feilke an Regierungsbaurat Güldner vom 21.04.1965. Die Quelle stammt, laut Aussage von Frau Bettina Michaelis-Otte, aus einem Ordner im Bauamt der Stadt Burg auf Fehmarn. Dort ist sie leider heute nicht mehr erhalten. Anhang 381

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Zusammenfassung

Ab den 1950er Jahren wandelte sich das Bundesland Schleswig-Holstein innerhalb weniger Jahre vom Flüchtlingsland zum Ferienland. Immer mehr Menschen verbrachten ihren jährlichen Sommerurlaub in der Region zwischen Nord- und Ostsee. Die Folge dieser Entwicklung waren tiefgreifende Wandlungsprozesse in den Ferienorten. In der Mitte der 60er Jahre setzte mit der Entstehung von sogenannten „Ferienzentren“ – gewaltigen Anlagen für mehrere Tausend Urlauber – ein Bauboom ein, der die Ausweitung des Fremdenverkehrs noch einmal beschleunigte und einen tiefgreifenden Strukturwandel verursachte. Nur wenige dieser Großanlagen konnten sich am Markt behaupten, Konkurse und Umstrukturierungen waren die Folge. Ein Teil der Anlagen wird aber auch heute noch erfolgreich betrieben. Diese Studie verfolgt die Wandlungsprozesse in den Ferienorten und auf Landesebene, fragt nach Ursachen, Beteiligten und Verantwortlichen. Es wird untersucht, wie der Strukturwandel politisch begleitet wurde und wie in der schleswig-holsteinischen Landespolitik eine „Fremdenverkehrspolitik“ überhaupt erst etabliert werden konnte. Am Ende ist eine erste Tourismusgeschichte des Bundeslandes Schleswig-Holstein entstanden, die neben den allgemeinen Entwicklungen der Branche durch ihren analytischen Zugang auch Erkenntnisse über die Geschichte des Bundeslandes und der Bundesrepublik in der Zeit zwischen 1950 und 1980 liefert.