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Einleitung in:

Lothar Bluhm, Thomas Müller-Schneider, Markus Schiefer Ferrari, Christoph Zuschlag (Ed.)

"Das süße Wort: Ich liebe dich", page 7 - 12

Konstellationen der Liebe in Literatur, Kunst und Wissenschaft

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4258-8, ISBN online: 978-3-8288-7142-7, https://doi.org/10.5771/9783828871427-7

Series: LBKS - Landauer Beiträge zur Kultur- und Sozialgeschichte, vol. 2

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
7 Einleitung „Ein Weib, wie keines ist, und keines war, mir von des Reitzes Göttinnen erzogen, mit hellem Geist, mit aufgethanem Sinn und weichen, leicht beweglichen Gefühlen, so sah ich sie, die Herzenfeßlerinn, gleich einem Maytag, mir zur Seite spielen. Das süße Wort: Ich liebe dich: sprach aus dem holden Augenpaare. So führt’ ich sie zum Traualtare, O wer war glücklicher, als ich!“ Friedrich Schiller Die Verszeile „Das süße Wort: Ich liebe Dich“ aus Schillers Die berühmte Frau gab im Sommersemester 2017 einer Landauer Ringvorlesung zur Kultur- und Sozialgeschichte der Liebe an der Universität Koblenz- Landau ihren Titel. Schillers ‚Epistel eines Ehemanns an einen andern‘ spiegelt in bewegten und bewegenden Worten die Hingabe eines Mannes an eine schöne und kluge Frau, die liebreizende Hinwendung der Angebeteten zu ihrem Verehrer und die schließlich glückliche Verbindung beider vor dem Traualtare und im frühen Ehestand. So ganz glücklich geht die Geschichte indes nicht weiter – ganz im Gegenteil: Die Frau ist ein heller Kopf, sie schreibt und wird berühmt – und mit dieser Berühmtheit kommt der unglückliche Ehegatte nicht zurecht. Es geht um Geschlechterverhältnisse, um Frauen- und Männerbilder, um Macht und Machtverlust, um Gefühle und Gefühlsverletzungen, um Konventionen und deren Nichtbeachtung und um manches andere mehr. Es geht um Liebe. In der genannten Ringvorlesung haben sich Landauer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Blickwinkeln ihrer jeweils unterschiedlichen Fachdisziplinen diesem ‚seltsam Ding‘, wie die Malerin Paula Modersohn-Becker die Liebe Ende Dezember 1900 in einem Brief nannte, in einer Reihe von Vorträgen zugewandt, um es in seinen vielfältigen Formen und Facetten zu untersuchen. Die Ringvorlesung über Konstellationen der Liebe in Literatur, Kunst und Wissenschaft setzte Einleitung 8 eine jüngere Tradition des Fachbereichs 6: Kultur- und Sozialwissenschaften fort, der seit Jahren öffentliche Vortragsreihen zu fächer- oder fachrichtungsübergreifenden Themenstellungen anbietet und durchführt. Sie haben inzwischen in einer eigenen Reihe – den Landauer Beiträgen zur Kultur- und Sozialgeschichte – ihren festen Platz gewonnen. Die Liebe ist nicht nur ein ‚seltsam Ding‘, sondern auch eine so grundlegende Erscheinung, dass sie wohl eine jede und einen jeden angeht und in jeder Kultur- oder Sozialwissenschaft als Forschungsgegenstand ihren unverrückbaren Platz hat. Eine Ringvorlesung zur Kulturund Sozialgeschichte der Liebe, an der sich gleichermaßen Literatur- und Sprachwissenschaftler, Vertreter verschiedener Nationalphilologien, sowie Kunst-, Musik- und Kulturwissenschaftler, Theologen, Politologen und Soziologen beteiligen, ist deshalb so ganz unverständlich nicht. Der wissenschaftliche Blick auf die Liebe ist immer auch einer auf eine Erscheinung, die sich in sehr unterschiedlicher Form präsentiert. Das gilt sowohl in Hinsicht auf ihre Historizität als auch in Bezug auf ihre Systematizität. Und es gilt allemal für ihre Bewertung im Spannungsfeld von Sozialkonstruktion und biologisch-psychologischer Prädisposition. Diesem Spannungsfeld wendet sich in besonderer Weise THOMAS MÜL- LER-SCHNEIDER zu. Angesichts bislang unerreichter Handlungsspielräume und einer vermeintlichen Krise des Paares setzt sich sein biokulturell ausgerichteter Beitrag mit der Frage auseinander, ob das Zeitalter der festen und exklusiven Zweierbeziehung zu Ende geht. Müller-Schneider legt dar, dass Menschen, wie biologische und anthropologische Befunde belegen, von Natur aus zur erotischen Liebe und exklusiven Paarbindung prädisponiert sind. Am kulturellen Leitwert des Glücksstrebens ausgerichtet, strebten Menschen heute nach einem optimalen Liebesleben, das die meisten von ihnen, wie der Beitrag empirisch belegt, in der festen und exklusiven Paarbeziehung finden. Andere Formen des Liebeslebens sind nicht durch gesellschaftliche Normen oder das romantische Liebesideal begrenzt, sondern durch das evolutionär bedingte Innenleben der Menschen. Ein Ende der Zweierbeziehung, so prognostiziert der Beitrag, ist daher nicht in Sicht. Während sich Müller-Schneider dem Phänomen Liebe und der Erscheinung der Paarbeziehung aus soziologischer Sicht zuwendet, blicken KATHARINA TURGAY und ANDREAS OSTERROTH in ihrer linguistischen Studie auf das Sprachfeld. Denn es gibt viele Bezeichnungen für Beziehungen, in denen Liebe eine Rolle spielt. Daneben existieren auch Beziehungen ohne Liebe, die sich aufgrund anderer Merkmale konstituieren. In ihrem Beitrag gehen Turgay und Osterroth der Frage Die Herausgeber 9 nach, welche Faktoren für die verschiedenen Bezeichnungen relevant sind und wie diese sich voneinander unterscheiden lassen. Dazu stellen sie die Ergebnisse einer empirischen Studie vor und nehmen auf deren Grundlage eine Abgrenzung der Beziehungsbezeichnungen vor. Zu den relevanten Bezugspunkten einer jeden Kulturgeschichte der Liebe gehören die biblischen Erzählungen und ihre Rezeptionsgeschichte. In einem ersten Beitrag dazu setzt sich MARKUS SCHIEFER FERRARI mit der Spannung von Liebe und Rivalität in Geschwisterbeziehungen auseinander, und zwar am Beispiel von Lea und Rahel sowie von Kain und Abel. Dabei geht er im Sinne der Rezeptionsästhetik insbesondere der Frage nach, wie Leerstellen in diesen biblischen Geschwistererzählungen im Laufe der Rezeptionsgeschichte gefüllt werden und als Spiegel eigener Erfahrungen und Fragen der Leserinnen und Leser, aber auch als Projektionsflächen für Ausgrenzungen und Überlegenheitskonstruktionen in puncto (Geschwister-)Liebe dienen. JUDITH DISTELRATH befasst sich mit der Frage, inwiefern der Autor des Johannesevangeliums innerhalb der sogenannten Magdalenenszene (Joh 20,1-2.11-18) ein Liebesverhältnis zwischen Maria von Magdala und Jesus Christus inszeniert. Während innerhalb der Unterhaltungsliteratur dieses Verhältnis auf eine rein körperliche Ebene reduziert wird, tendiert die exegetische Literatur dazu, es auf einer rein spirituellen Ebene zu betrachten. Anhand der Auseinandersetzung mit Patrick Roths Novelle Magdalena am Grab wird gezeigt, dass beides dem biblischen Text nicht gerecht wird, sondern dass innerhalb der Szene verschiedene Dimensionen der Liebe ineinander verschränkt dargestellt werden. In den Beiträgen von Schiefer Ferrari und Distelrath kommt jeweils der Rezeptionsgeschichte der biblischen Erzählungen und damit der späteren abendländischen Kulturgeschichte ein relevanter Stellenwert zu. In einer Reihe literatur- und kulturwissenschaftlicher Beiträge wird dieser Faden aufgenommen. LOTHAR BLUHM nimmt einige Stationen des Liebesdiskurses in der deutschen Lyrik in den Blick. An ausgesuchten Beispielen vom Mittelalter bis in die Moderne werden Thematisierungen von Liebe im Kontinuum der Literaturgeschichte vorgestellt. Augenfällig wird, dass und wie sich die Vorstellungen von Liebe entwickelt haben, in welchem Maße sie Veränderungen unterworfen und jeweils von Epochenzäsuren und paradigmatischen Verschiebungen im Sozial- und Kultursystem abhängig waren. Spannt Bluhm in seinem Beitrag den Bogen vom Mittelalter bis ins 20. und 21. Jahrhundert, so fokussieren die nachfolgenden Beiträge einzelne Epochen, Autorinnen und Autoren und de- Einleitung 10 ren Werke. WALTER KÜHN konzentriert sich hauptsächlich auf die an Magdalena Eleonore Jachmann gerichteten Gedichte Abschieds-Aria und An Leonoren bey dem andern Abschiede des schlesischen Barocklyrikers Johann Christian Günther. In seinem Beitrag plädiert er dafür, Günthers Liebes- und Abschiedsgedichte unter den Begriff des ‚Widmungsgedichts‘ zu rubrizieren. Dabei fundamentiert Kühn die individuelle Prägung von Günthers Gedichten einerseits lebensgeschichtlich in Hinblick auf den realen Vorgang der Schenkung beim erzwungenen Abschied zweier Liebender, andererseits verwendet er ausgehend vom Befund, dass Widmung und Abschied zum Motivbestand der Gedichtgeschenke gehören, einige Aufmerksamkeit auf Günthers originelle ästhetische Formgebung. GAB- RIELA SCHERER konturiert die von Eduard Mörike in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den literarischen Diskurs eingeführte fiktive Frauenfigur „Peregrina“ sowie die mit dieser rätselhaften Frauenfigur verknüpfte Liebeskonstellation in unterschiedlichen Zusammenhängen: kontextuell in Werk und Leben des Autors Mörike, intertextuell und interpretativ in der christlich-abendländischen Bildtradition, intertextuell im 2012 erschienenen Gegenwartsroman von Anna Katharina Hahn Am Schwarzen Berg und interpretativ an jüngeren studentischen Illustrationen zum Peregrina-Zyklus. KATHRIN HEINTZ verfolgt die Rolle der Liebe in Hilde Domins lyrischem, autobiographisch geprägtem Werk. Die Liebe erscheint hier als eine symbiotische Beziehung, die zumindest aus Sicht des hinterbliebenen Partners den Tod überdauert. Zugleich wird sie als ambivalent und von Bitterkeit durchdrungen dargestellt. Dies gilt in ähnlicher Weise für die Liebe zur Sprache und Poesie, die im Werk der Dichterin als zugleich lebenserhaltend und problembehaftet erscheint. Einen eigenen kulturgeschichtlichen Akzent setzt der Beitrag von FRANCESCA VIDAL. Er beschreibt die Erläuterungen des Philosophen Ernst Bloch zum Phänomen der Liebe, und zwar sowohl der zwischen Menschen als auch der zum Werk. Gerade in der Betonung der Liebe zum Werk wird die erotische Wirkung geistiger Arbeit hervorgehoben. Aufgezeigt wird, dass die Liebe Blochs in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Prinzip der Hoffnung steht, mit dem der Name Ernst Bloch in besonderer Weise verbunden ist. BJÖRN HAYER nimmt die vielfältigen Möglichkeiten der Liebe im Werk der französischen Schriftstellerin Marguerite Duras in den Blick, der immer zugleich ihre eigene Gefährdung eingeschrieben ist. Zum einen stellt Hayer die Abhängigkeit amouröser Fügungen von epochalen und politischen Rahmenbedingungen heraus, zum anderen fokussiert er das von autofiktionalen Elementen geprägte Die Herausgeber 11 Spätwerk der Autorin, die ihre Beziehung zu ihrem letzten Liebhaber, Yann Andrea, in ein ästhetisches Gebilde überführt. In ihrem Beitrag über Modelle von Liebe im englischsprachigen Gegenwartsroman untersucht STELLA BUTTER, wie der Gegenwartsroman die Bedeutung von narrativer Form für gelingende Liebe erkundet. Am Beispiel von Ian McEwans Enduring Love und Nurrudhin Farrahs Gifts zeigt Butter auf, inwiefern die Romane mit ästhetischen Mitteln ein Ideal gelingender Liebe entwerfen, das an die Diskussion ‚dialogischer Liebe‘ in der zeitgenössischen Philosophie erinnert. Der Fokus bei der Analyse von Enduring Love liegt auf der Kontrastierung literarischer, religiöser und naturwissenschaftlicher Perspektiven auf Liebe sowie auf pathologischen Formen von Liebe (Stalking). Demgegenüber steht bei Farrahs Gifts die Frage im Vordergrund, wie im Roman die Gabenbeziehung gezielt als Modell dialogischer Liebe genutzt wird. Stehen in den vorgängigen Blöcken vor allem künstlerisch-literarische Zeugnisse im Vordergrund, so perspektivieren die folgenden Beiträge musikalische und bildkünstlerische Auseinandersetzungen mit dem Phänomen Liebe. ACHIM HOFER spürt in Peter Tschaikowskys programmatischer „Fantasie-Ouvertüre“ Romeo und Julia wesentlichen Elementen des Shakespeare’schen Dramas nach – der Liebe, dem Kampf, dem Religiösen. Dabei versucht er, Deutungen stets aus der Substanz der Musik abzuleiten: Wenn etwa das Liebesthema nicht zu Ende geführt wird, gibt es auch im übertragenen Sinn keine ,Erfüllung‘. Zahlreiche solcher ,Spiegelungen‘ machen, wie Hofer überzeugend darlegt, das Faszinierende dieser „Fantasie-Ouvertüre“ aus. CHRISTOPH ZUSCHLAG begibt sich auf eine groß angelegte Spurenlese nach Liebe und Leidenschaft in der Kunst, die einen Bogen von den antiken Legenden um die Entstehung der Kunst und deren bildkünstlerische Rezeptionen bis zu den verschiedensten Thematisierungen von Liebe und Leidenschaft in der Kunstgeschichte bis heute schlägt. Zuschlag zeigt, dass die Kunstwerke jeweils kulturell, gesellschaftlich-sozial und diskursiv kodiert sind, dass sie nie tatsächliche Liebe abbilden, wie Menschen sie empfunden und gelebt haben mögen, vielmehr immer Bildtraditionen aufgreifen. Indem sie gängige Liebeskonzeptionen repräsentieren, inszenieren sie bestimmte Idealvorstellungen und entsprechen gegebenenfalls den Wünschen von Auftraggebern. TINA STOLT fokussiert in der Folge den Blick auf die Zurschaustellung von Liebe in neueren Kunstwerken und Performances. Sie blickt auf exemplarische Beispiele aus Fotografie, Skulptur und Performance und fragt nach der Motivation für die immer wieder in Einleitung 12 neuen Formen zu beobachtende Darstellung von Liebe und insbesondere danach, welche Rolle die körperliche Liebe und die Nacktheit dabei spielen. Im abschließenden Beitrag lenkt TIMO S. WERNER den Blick auf eine politikwissenschaftliche Facette des Phänomens Liebe. Sein Augenmerk gilt dem der New York Times zufolge bekanntesten unbezahlten Job der Welt, der First Lady in den USA. Das tief in der politischen Kultur der USA verwurzelte Quasi-Amt hat dabei durchaus eine historische Entwicklung durchlaufen und bietet genug Beispiele, um im Kontext einer grundsätzlichen Betrachtung der Rolle zwei Idealtypen einer First Lady definieren zu können. Mit der vorliegenden Veröffentlichung setzt sich eine Reihe von Sammelbänden fort, in denen sich Landauer Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftler aus den verschiedensten Disziplinen aus ihren jeweils eigenen Blickwinkeln mit übergreifenden kultur- und sozialgeschichtlichen Phänomenen auseinandersetzen. Standen zuerst Untergangsszenarien und apokalyptische Denkbilder in Literatur, Kunst und Wissenschaft im Zentrum des gemeinsamen Interesses, so war es zuletzt die Kultur- und Sozialgeschichte des Gartens. Mit der vorliegenden multiperspektivischen Betrachtung des Phänomens Liebe scheint thematisch also ein Weg der Salvierung fortgesetzt. Doch dem ist nicht so. Eine Grunderkenntnis aller kultur- und sozialgeschichtlichen Analyse von Gegenständen und Erscheinungen ist die Einsicht in deren Ambivalenzen, mehr noch: in ihre Polyvalenzen, die als das eigentliche Arkanum aller kultur- und sozialgeschichtlichen Phänomene transparent werden. Die Reihe wird fortgesetzt. Im Herbst 2018 Lothar Bluhm Thomas Müller-Schneider Markus Schiefer Ferrari Christoph Zuschlag

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Zusammenfassung

Mit Band 2 der Landauer Beiträge zur Kultur- und Sozialgeschichte wird eine Reihe von Sammelbänden zu Ringvorlesungen fortgeführt, in denen sich Landauer Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftler aus den verschiedensten Disziplinen mit ihren jeweils eigenen Perspektivierungen übergreifenden kultur- und sozialgeschichtlichen Erscheinungen zuwenden. Im Fokus dieses 2. Bandes steht das Phänomen der Liebe.

Der wissenschaftliche Blick auf die Liebe ist immer einer auf eine Erscheinung, die sich auf sehr unterschiedliche Weise präsentiert. Das gilt sowohl in Hinblick auf ihre Historizität als auch ihre Systematizität. Und es gilt allemal für ihre Bewertung im Spannungsfeld von Sozialkonstruktion und biologisch-psychologischer Prädisposition. Aus diesem Spannungsfeld heraus schauen die Beiträge auf die tatsächliche oder vermeintliche Krise der modernen Paarbeziehung und fragen nach den Faktoren, die für die unterschiedlichen Bezeichnungen von Paarbeziehungen verantwortlich sind. In den Blick genommen werden Konstellationen der Liebe in den biblischen Erzählungen und ihrer Rezeptionsgeschichte, in der deutschen, englischen und französischen Literatur und im Film, in der Philosophie, der Musik und in der Kunst, gestern und heute. Ein eigener Blick wird auf die Idealtypik der ‚First Lady‘ in der politischen Kultur der USA geworfen.

Die Landauer Beiträge zur Kultur- und Sozialgeschichte dokumentieren Ergebnisse regelmäßig stattfindender Ringvorlesungen an der Universität Koblenz-Landau. Die öffentliche Vortragsreihe wird als fester Bestandteil der universitären Veranstaltungskultur vom Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften am Standort Landau organisiert und widmet sich interdisziplinären Fragestellungen aus dem jeweiligen Blickwinkel der vortragenden Disziplinen. Auf diese Weise wird ein Forum für den aktiven wissenschaftlichen Austausch zwischen den Neuphilologien (Germanistik, Romanistik, Anglistik), der Kunst- und der Musikwissenschaft, der evangelischen und katholischen Theologie, der Soziologie, der Politikwissenschaft sowie der Wirtschaftswissenschaft ermöglicht und befördert.