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13. Danksagung in:

Eva Miriam Capell

Zur Globalisierung der Mädchenzeichnung - die Kreativserie Topmodel, page 245 - 246

Eine aktuelle Untersuchung in deutschen und französischen Fanforen

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4215-1, ISBN online: 978-3-8288-7120-5, https://doi.org/10.5771/9783828871205-245

Series: KONTEXT Kunst - Vermittlung - Kulturelle Bildung, vol. 17

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
245 13. Danksagung Nun, wo die Arbeit ein Ende findet, bleibt von meiner Seite eine große Dankbarkeit für all die Unterstützung, die ich während meiner Forschungszeit von unterschiedlichen Seiten erhalten habe. Zu allererst möchte ich meiner Doktormutter, Prof. Dr. Jutta Ströter-Bender, danken. Ihre Unterstützung verdient ein besonders großes Dankeschön – und kann zugleich nicht nur auf fachlicher Ebene ausgesprochen werden. Ihre Fähigkeit, jahrelange Erfahrung und Begeisterung für das Neue, Expertentum und Neugier, wissenschaftlichen Intellekt und persönliches Knowhow in ihre Arbeit einfließen zu lassen, waren mir stets eine große Hilfe und Vorbild zugleich. Zahlreiche Gespräche über unsere Arbeit, über das Fach Kunst, über meine Forschung, Chancen und Herausforderungen haben mich ans Ziel gebracht. Außerdem danke ich von Herzen meiner Zweitbetreuerin Dr. Annette Wiegelmann-Bals, die meinem Forschungsvorhaben von vorneherein trotz zeitlicher Begrenzung optimistisch und mit großer Begeisterung gegenüberstand. Ihr breites Wissen um die Kinder- und Jugendzeichnung sowie ihre wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema dienten als wesentliche Grundlage meiner Arbeit. Danken möchte ich Prof. Dr. Heidrun Richter sowie ihrer Kollegin Dr. Jutta Lindemann vom Kinderzeichnungsarchiv Kinderkunst e. V. in Erfurt, die mir spannende Einblicke in die historische Kinder- und Jugendzeichnung ermöglichten und wertvolles Bildmaterial für diese Arbeit zur Verfügung gestellt haben. Der wissenschaftliche Austausch mit Prof. Dr. Heidrun Richter hat wesentliche Fragestellungen dieser Arbeit geprägt und mich stets zur kritischen Auseinandersetzung mit ihnen aufgefordert. Mein Dank geht des Weiteren an Maria Gehlen, der ich die Interviews mit den Probandinnen zu verdanken habe. Als Grundschullehrerin hatte sie die Begeisterung ihrer Viertklässlerinnen für die Kreativserie Topmodel erkannt und mir den Kontakt zu den Eltern der Mädchen und den Mädchen selbst ermöglicht. Somit geht ein weiteres, besonders großes Dankeschön an Josy, Julie, Lena, Lisa, Maike, Philine, Sarah und Svea. Ihnen danke ich für die persönlichen, offenen und aufschlussreichen Gespräche und die spannenden Einblicke in ihre produktiv-ästhetischen Aktivitäten, von denen ich einen Großteil in dieser Arbeit veröffentlichen durfte. Ohne diese Untersuchung wären wesentliche Erkenntnisse zur Kreativserie Topmodel im Verborgenen geblieben. Zuletzt möchte ich Dr. Jutta Zaremba von der Europa-Universität Flensburg danken. Obschon ihre Veröffentlichungen zu Inszenierungspraxen von Jugend- und Fankulturen, FanArt und JugendKunstOnline von Anfang an Teil meiner wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit diesen Themen waren, entstand der persönliche Kontakt erst gegen Ende meiner Arbeit. Für ihre Unterstützung und wertvollen Tipps zum Thema Bildrechte sowie ihren fachlichen Input bin ich sehr dankbar.

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Zusammenfassung

Die Verlagerung ästhetisch-produktiver Tätigkeiten von Heranwachsenden in virtuelle Räume im Web 2.0 verdeutlicht, dass sich seit einigen Jahren ästhetische Sozialisations- und Kommunikationsprozesse zunehmend der Aufmerksamkeit und der Kontrolle von Eltern und Erziehenden entziehen. Es handelt sich bei diesen Foren direkt um Parallelwelten.

Im Vordergrund der Untersuchung stehen die in den Foren vorgestellten ästhetisch-produktiven Aktivitäten von Mädchen ab einem Alter von acht Jahren mit Werken zu der kommerziell sehr erfolgreichen und weit verbreiteten Kreativserie „Topmodel“, die im Jahr 2008 von der Depesche Vertrieb GmbH & Co. KG ins Leben gerufen wurde.

Die Zeichnungen der Mädchen folgen durch konkrete Malvorlagen ein und demselben Schema und sind trotz individueller Einflüsse durch die Zeichnerinnen immer als „Topmodel“-Zeichnungen erkennbar. Die breite Produktpalette der Serie wirkt in verschiedene öffentliche wie private Lebensbereiche der Mädchen ein und nimmt damit direkten Einfluss auf ihr alltägliches Leben.

Eva Capell widmet sich in ihrer Arbeit schwerpunktmäßig der Beschreibung und Darstellung des Fanart-Forums, der Analyse ausgewählter Werke im Dialog zu den vorgegebenen Produkten, den Kommunikationsstrukturen im „Topmodel“-Forum sowie einer empirischen Untersuchung zur Fragestellung, wie diese Faktoren in die ästhetische Sozialisation hineinwirken, sodass mit dieser Forschung auch ein Beitrag zu einem bisher kaum beachteten Bereich in der Genderforschung geleistet wird.