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Eva Miriam Capell

Zur Globalisierung der Mädchenzeichnung - die Kreativserie Topmodel, page 1 - 8

Eine aktuelle Untersuchung in deutschen und französischen Fanforen

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4215-1, ISBN online: 978-3-8288-7120-5, https://doi.org/10.5771/9783828871205-1

Series: KONTEXT Kunst - Vermittlung - Kulturelle Bildung, vol. 17

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
KONTEXT Kunst Vermittlung Kulturelle Bildung KONTEXT Kunst – Vermittlung – Kulturelle Bildung Band 17 Zur Globalisierung der Mädchenzeichnung – die Kreativserie Topmodel Eine aktuelle Untersuchung in deutschen und französischen Fanforen von Eva Miriam Capell Tectum Verlag Eva Miriam Capell Zur Globalisierung der Mädchenzeichnung – die Kreativserie Topmodel Eine aktuelle Untersuchung in deutschen und französischen Fanforen KONTEXT Kunst – Vermittlung – Kulturelle Bildung. Band 17 ePDF: 978-3-8288-7120-5 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Werk unter der ISBN 978-3-8288-4215-1 im Tectum Verlag erschienen.) ISSN: 1868-6060 Zugl. Dissertation an der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn, Institut für Kunst, 2018 Umschlaggestaltung: Tectum Verlag, unter Verwendung einer Zeichnung von Lisa, 9 J., 2014, DIN A4 +, mit freundlicher Genehmigung © Tectum – ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2018 Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. 5 Inhalt 1. Zwischen Mädchenzeichnung und jugendkulturellem Ausdruck 9 2. Mädchenrollen im 21. Jahrhundert 15 2.1 Umgang mit stereotypen Rollenmustern 16 2.2 Widersprüchliche Erwartungen 17 2.3 Körperkult und Medien 20 3. Die Mädchenzeichnung im historischen Vergleich 25 3.1 Mädchenzeichnungen aus den Jahren 1962 bis 1976 26 3.2 Mädchenzeichnungen aus den Jahren 2002 und 2003 42 3.3 Mädchenzeichnungen zur Kreativserie Topmodel aus den Jahren 2013 bis 2015 58 3.4 Zusammenfassung der Ergebnisse 77 4. Das Phänomen Topmodel im europäischen Printmedium und Web 2.0 87 4.1 Das Topmodel Creative Magazine 87 4.1.1 Die Inhalte im Überblick 88 4.1.2 Das Layout 90 4.1.3 Im Fokus: Das Creative Studio 92 4.2 Das Topmodel-Forum 94 4.2.1 Die Funktionen im Überblick 95 4.2.2 Das Layout 97 4.2.3 Im Fokus: Der Designertisch 99 5. Gender – Materialität – Kinderzeichnung 103 5.1 Bedeutung von Materialität in der Kreativserie Topmodel am Beispiel des Malbuchs Topmodel Glamour Special 104 5.1.1 Muster 105 5.1.2 Farbigkeit 109 5.1.3 Wertigkeit des Materials 112 5.2 Bedeutung von Materialität in der Kinderzeichnung 114 6 6. Ästhetische Sozialisation in der Topmodel-Community 117 6.1 Konstruktion weiblicher Ästhetik 117 6.2 Kommis, Glitzersterne & Co. als Formen der Kommunikation 120 6.3 Lob und Anerkennung als Motivation bildnerischen Schaffens 125 6.4 Sehnsucht, Traum und Paradies – Die Schaffung einer Gegenwelt 128 6.5 Der verlorene Raum 131 7. Produktionsmethoden und Kommunikationsstrukturen in der Topmodel-Community am Beispiel dreier Userinnen 135 7.1 Bildnerische Produktionen von Siley 135 7.1.1 Bildbeschreibung „Fairy Love“ 136 7.1.2 Bildanalyse „Fairy Love“ 137 7.1.3 Bildbeschreibung „Galaxy“ 140 7.1.4 Bildanalyse „Galaxy“ 141 7.2 Bildnerische Produktionen von Nici-99 143 7.2.1 Bildbeschreibung „Mystic Mermaid“ 144 7.2.2 Bildanalyse „Mystic Mermaid“ 145 7.2.3 Bildbeschreibung „Kriegerin“ 148 7.2.4 Bildanalyse „Kriegerin“ 148 7.3 Bildnerische Produktionen von Moddeline 152 7.3.1 Bildbeschreibung „Victorias-Secret-Angel“ 152 7.3.2 Bildanalyse „Victorias-Secret-Angel“ 153 7.3.3 Bildbeschreibung „Nyx, die griechische Göttin der Nacht“ 156 7.3.4 Bildanalyse „Nyx, die griechische Göttin der Nacht“ 157 7.4 Reflexion der Ergebnisse 161 8. Methode 169 8.1 Problemstellung 169 8.1.1 Konzeption des Interviewleitfadens 169 8.1.2 Performanz im öffentlichen und privaten Raum 170 8.1.3 Reflexion der methodischen Praxis 172 8.2 Datenerhebung 175 8.2.1 Auswahl der Interviewpartnerinnen 175 8.2.2 Gesprächsinhalte und -verlauf 176 7 8.3 Auswertung 178 8.3.1 Die Teilnehmerinnen 178 8.3.2 Auswertung der Interviews 179 8.4 Erste Ergebnisse 182 8.4.1 Disziplin und Widerstand 182 8.4.2 Hierarchisierung 194 8.5 Bildnerische Produktionen der Probandinnen 202 8.5.1 Kurzprofil Lisa 202 8.5.2 Bildnerische Produktionen von Lisa 203 8.5.3 Kurzprofil Svea 211 8.5.4 Bildnerische Produktionen von Svea 212 8.5.5 Kurzprofil Josy 219 8.5.6 Bildnerische Produktionen von Josy 220 9. Zusammenfassung der Ergebnisse 229 10. Resümée 235 11. Forschungsausblick 239 12. Persönliches Schlusswort 243 13. Danksagung 245 14. Bibliografie 247 15. Abbildungsverzeichnis 253 16. Tabellenverzeichnis 256

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Zusammenfassung

Die Verlagerung ästhetisch-produktiver Tätigkeiten von Heranwachsenden in virtuelle Räume im Web 2.0 verdeutlicht, dass sich seit einigen Jahren ästhetische Sozialisations- und Kommunikationsprozesse zunehmend der Aufmerksamkeit und der Kontrolle von Eltern und Erziehenden entziehen. Es handelt sich bei diesen Foren direkt um Parallelwelten.

Im Vordergrund der Untersuchung stehen die in den Foren vorgestellten ästhetisch-produktiven Aktivitäten von Mädchen ab einem Alter von acht Jahren mit Werken zu der kommerziell sehr erfolgreichen und weit verbreiteten Kreativserie „Topmodel“, die im Jahr 2008 von der Depesche Vertrieb GmbH & Co. KG ins Leben gerufen wurde.

Die Zeichnungen der Mädchen folgen durch konkrete Malvorlagen ein und demselben Schema und sind trotz individueller Einflüsse durch die Zeichnerinnen immer als „Topmodel“-Zeichnungen erkennbar. Die breite Produktpalette der Serie wirkt in verschiedene öffentliche wie private Lebensbereiche der Mädchen ein und nimmt damit direkten Einfluss auf ihr alltägliches Leben.

Eva Capell widmet sich in ihrer Arbeit schwerpunktmäßig der Beschreibung und Darstellung des Fanart-Forums, der Analyse ausgewählter Werke im Dialog zu den vorgegebenen Produkten, den Kommunikationsstrukturen im „Topmodel“-Forum sowie einer empirischen Untersuchung zur Fragestellung, wie diese Faktoren in die ästhetische Sozialisation hineinwirken, sodass mit dieser Forschung auch ein Beitrag zu einem bisher kaum beachteten Bereich in der Genderforschung geleistet wird.