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Anhang in:

Christoph Rosenthal

"Die Wirklichkeit des Filmes ist fiktiv", page 353 - 390

Der Berliner Filmessayist Jan Franksen

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4213-7, ISBN online: 978-3-8288-7117-5, https://doi.org/10.5771/9783828871175-353

Series: kommunikation & kultur, vol. 4

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
353 Anhang Jan Franksen: Zeittafel 1937 geboren am 15. Februar in Bremen, Kind von Jan und Susanne Franksen, geb. Gosewisch 1938 Umzug nach Berlin 1943 Evakuierung nach Güldenboden/Westpreußen; Einschulung 1944 Umzug nach Breslau 1945 Flucht nach Nienburg/Weser; im Herbst Rückkehr nach Berlin 1946 Zulassung zum Canisius-Kolleg, Berlin 1958 Abitur am Canisius-Kolleg, Berlin am 1. April Beginn des Studiums an der Freien Universität Berlin: Publizistik, Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte, Geschichte 1959 Beurlaubung vom Wintersemester 1959/60 wegen Krankheit 1961 Regieassistent am Stadttheater Bielefeld (bis 1962) 1962 Redaktionsassistent beim Sender Freies Berlin 1963 Abbruch des Studiums an der Freien Universität Berlin am 20. Dezember Hochzeit mit Inez Franksen, geb. Meilchen 1964 Freiberuflicher Drehbuchautor, Regisseur, Journalist insbesondere in der Jugend- und Kulturberichterstattung 1971 am 8. Februar Uraufführung Konrad Bayer: Die Boxer und Schweizer Erstaufführung Gerhard Rühm: Ophelia und die Wörter, Theater am Neumarkt, Zürich 28. Mai bis 6. Juni, Teilnahme mit Konrad Bayer: Die Boxer an der Experimenta 4, Frankfurt am Main 1972 am 16. Februar Scheidung von Inez Franksen Lehrbeauftragter an der staatlichen Hochschule für Bildende Künste Berlin, Trickfilm (bis 1975) Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Autographen, Galerie Bassenge, Berlin (bis 1984) Lebenspartnerschaft mit Monika Jacobs 1973 Inszenierung von Konrad Bayer: Kasperl am elektrischen Stuhl und Der Berg, Zimmertheater Tübingen 354 Rosenthal, „Die Wirklichkeit des Filmes ist fiktiv“ 1975 Teilnahme am Fernsehexperiment Literatur und Film mit Oswald Wiener, KP Brehmer und Hartmut Bitomsky 1977 Beginn der Entwicklung essayistischer Filme über Carl Sternheim, Georg Christoph Lichtenberg, Friedrich Nietzsche 1980 Arbeit mit W.G. Sebald an einer Szenenfolge über Immanuel Kant 1981 am 16. August Regie der Eröffnung der Preußen-Ausstellung vor dem Martin-Gropius-Bau, Berlin 1988 Arbeit an einer Portraitreihe über Schriftsteller und Kulturschaffende, darunter Jurek Becker und Alfred Kerr 1991 Lehrbeauftragter an der Freien Universität Berlin, Seminar Der Filmessay. Schreiben fürs Fernsehen (bis 1992) 1992 Auszeichnung mit dem Adolf-Grimme-Preis, Sonderpreis des Kultusministers des Landes Nordrhein-Westfalen, für Menschen und Mächte: Stalinallee Arbeit an der Reihe der sog. Berliner Straßenfilme 1994 Krebserkrankung 2000 Arbeit am Theatermanuskript AiAs, Ach, AiAs – Spiel nach Sophokles 2002 am 29. November Hochzeit mit Monika Jacobs 2003 am 11. Februar Ausstrahlung seines letzten Filmes Gottfried Semper – Ein Architekt des 19. Jahrhunderts am 17. September Veröffentlichung der Hörspiel-Reihe Briefe & Tagebücher bei harmonia mundi 2004 verstorben am 9. Januar in Berlin Quellen: Lebenslauf, Immatrikulationsakte Jan Franksen, 27. Februar 1958, fu-Archiv 24705; Brief von Jan Franksen an Prof. Horst Hirsig, 9. April 1972, UdK-Archiv Bestand 16, Nr. 5971; „Der Herausgeber“ in: Briefe und Tagebücher, jfn 1003; [Anträge auf Filmförderung Passion], jfn 232, S. 14. Filmographie 1.) Kreuzberger Palette. Am Rande eines Berliner Bildermarkts, Deutsches Fernsehen (ard), 19. August 1964, 0:29:10 Std. 2.) Heinz Otterson. Ein junger Bildhauer, Deutsches Fernsehen (ard), 14. April 1965, 0:29:36 Std. 3.) Spandau bei Berlin, Deutsches Fernsehen (ard), 5. Mai 1965, 0:29:32 Std. 4.) Studentenstadt Siegmunds Hof, Deutsches Fernsehen (ard), 15. April 1966, 0:25:06 Std. 355 Anhang 5.) Der Bildguß, Deutsches Fernsehen (ard), 20. Mai 1966, 0:15:07 Std. 6.) Die Mosaikwerkstatt, Deutsches Fernsehen (ard), 15. Juli 1966, 0:14:54 Std. 7.) Spiele mit Marionetten, Deutsches Fernsehen (ard), 19. August 1966, 0:25:33 Std. 8.) Das Haus mit modernen Fresken auf wilhelminischem Stuck, Nordkette, 7. Oktober 1966, 0:24:50 Std. 9.) Studium einer Rolle, Deutsches Fernsehen (ard), 26. Juli 1967, 0:41:43 Std. 10.) Leben zu Zweit, Deutsches Fernsehen (ard), 8. März 1968, 0:31:58 Std. 11.) Berliner Fenster: Happening (02), Nordkette, 27. März 1969, 0:08:03 Std. 12.) Berliner Fenster: Onasch (04), Nordkette, 27. März 1969, 0:07:32 Std. 13.) Tele-Skop, Deutsches Fernsehen (ard), 11. April 1969, 0:58:53 Std. 14.) Berliner Fenster: Unaktuell (05), Nordkette, 22. April 1969, 0:02:34 Std. 15.) Berliner Fenster: Schnell (04), Nordkette, 29. Mai 1969, 0:04:20 Std. 16.) Tele-Skop, Deutsches Fernsehen (ard), 6. Juni 1969, 1:09:02 Std. 17.) Berliner Fenster: Schröder-Sonnenstern (05), Nordkette, 16. Oktober 1969, 0:08:26 Std. 18.) Berliner Fenster: Herbstjagd (06), Nordkette, 16. Oktober 1969, 0:07:43 Std. 19.) Tele-Skop, Deutsches Fernsehen (ard), 27. Januar 1970, 0:26:37 Std. 20.) Berliner Fenster, Nordkette, 12. März 1970, 0:32:37 Std. 21.) Künstler der jungen Generation: Curly Curves, Deutsches Fernsehen (ard), 8. August 1970, 0:26:13 Std. 22.) Scheerbart in Berlin. Die Dichtung Paul Scheerbarts, Deutsches Fernsehen (ard), 15. August 1970, 0:27:33 Std. 23.) Ophelia und die Wörter (mit drei kinematographischen Texten), Nordkette, 29. Oktober 1970, 0:42:25 Std. 356 Rosenthal, „Die Wirklichkeit des Filmes ist fiktiv“ 24.) Künstler der jungen Generation. Klaus Peter Brehmer, Deutsches Fernsehen (ard), 8. Januar 1971, 0:27:27 Std. 25.) Künstler der jungen Generation. Boecklins Rückkehr, Deutsches Fernsehen (ard), 8. Januar 1971, 0:27:22 Std. 26.) Berliner Fenster, Nordkette, 14. Januar 1971, 0:54:46 Std. 27.) Das stille Schilf, Nordkette, 18. Oktober 1971, 0:35:11 Std. 28.) Die Theaterwerkstatt F: 10, Nordkette, 7. Februar 1972, 1:03:06 Std. 29.) Die Theaterwerkstatt F: 26, Nordkette, 18. November 1974, 1:32:11 Std. 30.) Literatur und Film F: 2. Anekdote nach Kleist (03), Nordkette, 13. Januar 1975, 0:09:40 Std. 31.) Carl Sternheim. Hinweise auf Leben und Werk, Nordkette, 9. Mai 1977, 0:59:04 Std. 32.) Lichtenberg. Ein Querschnitt von Walter Benjamin, Nordkette, 10. November 1980, 1:11:22 Std. 33.) Der Wanderer und sein Schatten. Friedrich Nietzsche, Nordkette, 24. Oktober 1983, 1:28:28 Std. 34.) Zeitgeister TV F: 20, Nordkette, 15. Dezember 1984, 0:42:36 Std. 35.) Zeitgeister TV F: 21, Nordkette, 23. Februar 1985, 0:43:30 Std. 36.) Mythos Winckelmann. Ein Versuch, Nordkette, 6. September 1988, 0:44:08 Std. 37.) Nach der ersten Zukunft. Der Schriftsteller Jurek Becker, N3, 29. April 1990, 0:43:59 Std. 38.) Stalinallee. Eine Straße als Symbol, N3, 7. Juli 1991, 0:43:25 Std. 39.) Es … hat … gelohnt. Bildnis Alfred Kerr, Kritiker, N3, 21. März 1992, 1:42:31 Std. 40.) Im Berg: Bemerkungen zu Franz Fühmann, N3, 9. August 1992, 0:57:39 Std. 41.) Die Rathenaus, B1, 27. November 1994, 1:03:24 Std. 42.) Die Koenigsallee, B1, 15. September 1996, 0:57:49 Std. 357 Anhang 43.) Leipziger Straße 3. Das Preußische Herrenhaus, B1, 14. Dezember 1997, 0:58:30 Std. 44.) Vom Schloßplatz zum Fischerkiez: Die Breite Straße in Berlin, B1, 6. September 1998, 0:44:39 Std. 45.) Wolfgang Harich. Porträt eines Schwierigen, B1, 14. März 2000, 0:46:57 46.) Leipziger Straße 3. Der Bundesrat im Herrenhaus (akt. Fassung), B1, 29. September 2000, 0:44:22 Std. 47.) Das Berliner Schloss, B1, 14. Dezember 2001, 0:44:20 Std. 48.) Gottfried Semper. Ein Architekt des 19. Jahrhunderts, 3sat, 2. November 2003, 0:52:00 Std. Verzeichnis der Hörbücher 1.) Caterina von Siena – Briefe an den Papst 2.) Johann Peter Eckermann – Über sich und Goethe 3.) Johann Wolfgang Goethe – Italienische Reise 4.) Friedrich Hebbel – Tagebücher 5.) Paulus – Brief an die Römer in der Übersetzung von Martin Luther 6.) Karl Friedrich Schinkel – Italienisches Reisetagebuch Verzeichnis der genutzten Archive FU Universitätsarchiv, Freie Universität Berlin (FU) JFN Jan-Franksen-Nachlass, Archiv der Akademie der Künste Berlin (AdK) UdK Universitätsarchiv, Universität der Künste Berlin (UdK) UHA Unternehmens- und Historisches Archiv, Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) Fernseharchiv, Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) Audioarchiv, Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) 358 Rosenthal, „Die Wirklichkeit des Filmes ist fiktiv“ Glossar Analepsis: Rückblende. Eine Sequenz, die sich der Chronologie entzieht, indem sie Ereignisse aufgreift, die in der Vergangenheit liegen. Annotation: Knappe Inhaltsangabe eines Fernsehbeitrages, die als Programmankündigung oder zur Beschreibung von Archivbeiträgen genutzt werden kann. Antextbilder: Aufnahmen zur visuellen Vorstellung einer neuen Person, meist zur direkten Vorbereitung eines O-Tons. Sie schaffen Zeit für einführende Worte. Eine derart vertonte Passage wird auch als Antexter bezeichnet. Die Bilder zeigen die Person üblicherweise bei einer unspektakulären Tätigkeit (beim Betreten eines Gebäudes oder beim Blättern in einem Buch) und enden bestenfalls neutral, das heißt, ohne das Gesicht der Person zu zeigen. Dadurch kann sich ein Interviewausschnitt direkt anschließen. Atmo, atmosphärischer Ton: Aufgezeichnete Hintergrundgeräusche, die dem Hörer einen spezifischen Eindruck von dem Raum vermitteln, in dem die Aufzeichnung stattfand. Sie besteht mindestens aus einem diffusen Grundrauschen (in Innenräumen), kann aber je nach Aufnahmesituation auch beispielsweise Vogelzwitschern, Unterhaltungsfetzen oder Straßengeräusche enthalten. Sofort auffällig ist in Film und Fernsehen das Fehlen einer solchen Atmo, da die Aufzeichnung dann höchst unnatürlich wirkt. Man spricht in diesen Fällen von einer „toten Atmo“. Auflösung: 1. (als Regieaufgabe) die Umsetzung der Szenen eines Drehbuches in verschiedene Kameraeinstellungen. 2. (zur Beschreibung der Bildqualität) Anzahl der Pixel eines digitalen Bildes. Ein hochauflösendes Bild der ard wird zurzeit in der Auflösung von 1280 × 720 Pixeln ausgestrahlt (hdtv). Aufziehen → Zoom. Außentotale: Aufnahme einer Hausfassade als → Totale. Bauchbinde → Insert. 359 Anhang Bilderteppich: Fernsehjargon für eine Bildsequenz, die nicht das Ergebnis einer zum Kommentartext passenden, durchdachten Montage ist, sondern beliebig auswechselbare Motive aneinanderreiht. Sie geht oft mit einer → Text-Bild-Schere einher und erwächst oft aus Zeitnot, z. B. im Nachrichtenjournalismus. Blende: Übergang zwischen zwei Bildern durch Kombination von Abblende und Aufblende, beispielsweise zum Setzen einer optischen Zäsur. Spezialform ist die Überblendung, bei der ein Bild nahtlos in ein zweites übergeht. Bei der Schwarz- bzw. Weißblende besteht die Nahtstelle aus einem schwarzen oder weißen Bild. Ist eine solche Blende sehr kurz, ist auch von Schwarz- oder Weißblitz die Rede. Sie werden zur Kennzeichnung der Kürzung eines → O-Tons verwendet (sog. Blitzen). Brennweite: Abstand der Hauptebene einer Objektivlinse zur Filmebene in der Kamera. Weitwinkelobjektive ermöglichen kurze Brennweiten, Teleobjektive hingegen lange Brennweiten. Bei → Zoomobjektiven kann die Brennweite variiert werden. Cliffhanger: Dramaturgische Methode, die vor allem in Serien eingesetzt wird. Durch einen Spannungshöhepunkt am Ende einer Episode soll der Anreiz verstärkt werden, die nächste Folge einzuschalten, die die Auflösung des offenen Endes bereithält. Detail → Einstellungsgröße. Einstellungsgröße: Größenverhältnis zwischen dem abgebildeten Objekt und dem zur Verfügung stehenden Bildfeld. Das Spektrum reicht von Supertotalen, die weitwinklige Übersichtsaufnahmen ermöglichen, über Totale, Halbtotale (hier ist die menschliche Figur von Kopf bis Fuß zu sehen), Nahe (Kopf bis Mitte des Oberkörpers) bis zur Detail- Aufnahme (z. B. nur die Augen). Beim Schnitt eines Filmes werden gemeinhin stets unterschiedliche Einstellungsgrößen direkt aneinandergeschnitten. Fahrtbild: Film- und Fernsehaufnahmen, die aus dem Fenster eines Fortbewegungsmittels aufgenommen wurden, beispielsweise aus dem Seitenfenster eines Zuges oder durch die Windschutzscheibe eines Autos. Sie markieren im Film einen Ortswechsel des Reporters oder Erzählers. 360 Rosenthal, „Die Wirklichkeit des Filmes ist fiktiv“ Farbtemperatur: Maß zur Bestimmung eines Farbeindrucks (warm, kalt). Freistehendes Bild: Bild ohne → Kommentar, eine bewusste Pause im Manuskripttext bei fortlaufendem Film. Handkamera: Tragbare Film- oder Fernsehkamera. Heranzoomen → Zoom. Hybridgenre: Filmform, bei der mehrere Genres vermischt werden, z. B. Filmessay, Dokudrama, Scripted Reality. Insert: Einfügung, beispielsweise als Bild-im-Bild-Montage oder auch als Übersetzungstext, der über einen fremdsprachigen O-Ton gesprochen wird. Zumeist ist allerdings ein Schriftinsert gemeint, das ins Bild eingefügt wird. Dies können beispielsweise Zeit- und Ortsangaben oder der Hinweis auf Archivmaterial sein. Falls es sich um Namen und Funktion des gezeigten Interviewpartners handelt, wird das Insert aufgrund der Platzierung am unteren Bildrand auch als „Bauchbinde“ bezeichnet. Kamerafahrt: Bewegung der Kamera durch den Raum, die beispielsweise durch Kamerawagen (Dollys) oder per Steadicams gestützt sein kann. Klammermaterial: Ausschnitte aus Archiv- oder Fremdmaterial, die in die eigene Produktion eingebaut werden. Der Begriff geht auf die Geschichte des Filmschnitts zurück: Herausgenommene Filmstreifen, die für den Schnitt vorgesehen waren, hingen mit Klammern am sog. Filmgalgen, einem Gestell zum Sortieren von herausgelegtem Material. Kommentartext: Voice-over, Zwischentext, zumeist aus dem Off gesprochen, der den Bildinhalt beschreibt oder erläutert. Dabei muss es sich keineswegs um einen Meinungsbeitrag handeln. Mediathek: Internetportal eines Rundfunkanbieters, das Aufzeichnungen von Fernsehsendungen oder Livestreams zum Abruf bereithält. Musikbett: Instrumentalmusik, die in Radio und Fernsehen zur Untermalung der Moderation oder des Sprechertextes verwendet wird. Nahe → Einstellungsgröße. Nordkette, auch Nordschiene: Gemeinsames „Drittes Fernsehprogramm“ vom Norddeutschen Rundfunk (ndr), Radio Bremen (rb) und dem Sender Freies Berlin (sfb), das am 4. Januar 1965 erstmals ausgestrahlt 361 Anhang wurde. 1989 wurde es in n3 umbenannt. Im Oktober 1992 trat der sfb aus der Allianz aus und sendete sein eigenes Fernsehprogramm b1. O-Ton, Originalton: Im Rundfunk gebräuchliche Bezeichnung für ein kurzes Tondokument, zumeist ein Ausschnitt aus einer Interview-Aufzeichnung, indem der Gesprächspartner, nicht der Reporter, im Original zu hören resp. zu sehen ist. On/Off, Onscreen/Offscreen: Unterscheidung, ob eine Tonquelle bzw. ein Sprecher im Bild zu sehen ist (im on) oder nicht. Overshoulder: Kameraeinstellung, die über die Schulter des gefilmten Protagonisten hinweg filmt und somit dessen Blickfeld zeigt. Prolepsis: Vorausblende, auch Prospektive oder Flash-forward. Eine Sequenz, die sich der Chronologie entzieht, indem sie Inhalte vorwegnimmt, die eigentlich erst später folgen würden. Schwenk: Lineare Bewegung von einem gleichbleibenden Standpunkt der Kamera, zumeist vom Stativ aus. Super-8: Schmalfilm-Format, das 1965 von Kodak eingeführt wurde, und vor allem von Amateurfilmern genutzt wurde. Text-Bild-Schere: Auseinanderklaffen von gezeigten Bildinhalten und Kommentartext. Aufgrund der möglichen Irritation des Zuschauers wird versucht, derartige Scheren in Nachrichtenbeiträgen zu vermeiden. In essayistischen Filmen können solche Verschiebungen hingegen Stilmittel sein. Totale → Einstellungsgröße. Tricktisch: Beleuchtete Arbeitsplatte, die ein Kameramann zum Dreh klassischer Trickfilme, aber auch zum Abfilmen von Originaldokumenten oder Kunstwerken nutzt. vhs, Video Home System: 1976 von jvc eingeführt, ist ein für Amateure geeignetes System zur Magnetbandaufzeichnung und -wiedergabe. Zentralkomposition: Bildaufbau, bei der die zentralen Gestaltungselemente in der Bildmitte liegen. Zoom: Stufenlose Veränderung der Brennweite. Dazu ist ein spezielles Objektiv vonnöten, das manuell oder mit einem Motor eingestellt werden kann. Durch Zoom können die Größenverhältnisse des Bildinhaltes 362 Rosenthal, „Die Wirklichkeit des Filmes ist fiktiv“ verändert werden, ohne die Kamera zu bewegen. Bei einer Verkleinerung der Brennweite ist auch von „Aufziehen“ des Bildes die Rede, bei einer Vergrößerung von „Heranzoomen“. Zopfmuster: Drehbuch-Dramaturgie, die mehrere Handlungsstränge wechselweise aufgreift. Literaturverzeichnis Adorno, Theodor W., Der Essay als Form, in: Theodor W. Adorno (Hrsg.), Noten zur Literatur I, Frankfurt am Main 1958, S. 9–49. Adorno, Theodor W., Gesammelte Schriften, hrsg. von Rolf Tiedemann unter Mitwirkung von Gretel Adorno, Susan Buck-Morss und Klaus Schultz, Frankfurt am Main 1970–1980. Adorno, Theodor W., Kulturkritik und Gesellschaft, in: Gesammelte Schriften, Bd. 10.1, Frankfurt am Main 1977, S. 30. Adorno, Theodor W. (Hrsg.), Noten zur Literatur I, Frankfurt am Main 1958. Alter, Nora M., Chris Marker, Urbana, IL 2006. Alter, Nora M., Composing in Fragments. Music in the Essay Films of Resnais and Godard, in: SubStance, A Review of Theory and Literary Criticism 41 (2012) 128, S. 24–39. Alter, Nora M., Mourning, Sound, and Vision. 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Geburtstag (kommunikation & kultur, Bd. 10), Baden-Baden 2017. Zima, Peter V., Essay / Essayismus. Zum theoretischen Potenzial des Essays: von Montaigne bis zur Postmoderne, Würzburg 2012. Zweig, Arnold, Versuch über Sternheim, in: Gustav Krojanker (Hrsg.), Juden in der deutschen Literatur. Essays über zeitgenössische Schriftsteller, Berlin 1922, S. 293–320. Die angegebenen Onlinequellen wurden zuletzt am 10. Juli 2018 geprüft. 380 Rosenthal, „Die Wirklichkeit des Filmes ist fiktiv“ Danksagung Besonderer Dank gebührt Prof. Dr. Hermann Haarmann, der mir den umfangreichen Jan-Franksen-Nachlass zur Erschließung und Bearbeitung anvertraut hat. Er ist für mich weit mehr als ein Betreuer, nämlich ein Doktorvater im wahrsten Sinne des Wortes. Für das Verfassen des Zweitgutachtens danke ich Prof. Dr. Bernhard Graf. Wichtige Impulse für meine weitere Beschäftigung mit dem Thema Qualitätsfernsehen lieferten Prof. Dr. Carola Richter, Prof. Dr. Jan Tonnemacher und Dr. Christoph Hesse, denen ich für ihr Engagement in meiner Promotionskommission herzlich danke. Eine Persönlichkeit wie Jan Franksen nur anhand seines schriftlichen und filmischen Werkes kennenzulernen, ist ein schwieriges Unterfangen. Eine große Hilfe dabei war der Austausch mit Monika Jacobs. Sie stellte nicht nur den Künstlernachlass ihres Mannes der Wissenschaft zur Verfügung, sondern gewährte mir darüber hinaus auch Einsicht in private Unterlagen. Für diese Unterstützung danke ich ihr sehr. Zur Einordnung der dortigen Fundstücke dienten zahlreiche Gespräche mit Kollegen und Weggefährten Jan Franksens, denen ich ebenfalls sehr verbunden bin. Nicht zuletzt danke ich meiner Familie und meinen Freunden, die das Forschungsvorhaben besonders in der Schlussphase auf verschiedenste Weise angetrieben und gefördert haben. Biobibliographischer Hinweis Christoph Rosenthal, Jg. 1987, studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft und katholische Theologie an der Freien Universität Berlin und an der University of Kansas. Studentischer Mitarbeiter am Institut für Kommunikationsgeschichte und angewandte Kulturwissenschaften der fu. Als Journalist stieß er 2012 zum Nachfolger von Jan Franksens „Heimatsender“ sfb, zum Rundfunk Berlin-Brandenburg. Dort war er von 2014 bis 2018 Autor beim ard-Politikmagazin Kontraste. 2017 Auszeichnung mit dem Marler Medienpreis Menschenrechte 381 Anhang für den Beitrag Tausende Flüchtlinge in Griechenland von der EU vergessen. Seit Juni 2018 ist er Referent im ard-Generalsekretariat. Veröffentlichungen (Auswahl): Die große Illusion. Friedrich Wolf und die Stalinistische Säuberung, in: Hermann Haarmann, Matthias Bormuth (Hrsg.): „Um Abschied geht es ja nun.“ Exil und kein Ende (kommunikation & kultur, Bd. 7), Marburg 2015, S. 65–73. Operation am offenen Herzen. Friedrich Wolfs Mitarbeit am defa-Drehbuch Der Rat der Götter (1950), in: Hermann Haarmann, Christoph Hesse (Hrsg.): Einspruch. Was bleibt und was lohnt! Friedrich Wolf zum 125. Geburts- und 60. Todestag. Marburg 2014, S. 179–205. Herausgeber der Schriftenreihe Hermann Haarmann, Jg. 1946, Dr. phil., habil., Professor (em.), derzeit Seniorprofessor für Kommunikationsgeschichte/Me dien kulturen am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin, Direktor des Instituts für Kommunikationsgeschichte und angewandte Kulturwissenschaften am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften (fu Berlin). Falko Schmieder, Jg. 1970, Dr. phil., Privatdozent für Kulturwissenschaft an der Humdoldt-Universität zu Berlin, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin im Forschungsprojekt: Theorie und Konzept einer interdisziplinären Begriffsgeschichte. 382 Rosenthal, „Die Wirklichkeit des Filmes ist fiktiv“ Werkverzeichnis (Filmanalysen sind in Fettdruck aufgenommen) 2030 – Aufstand der Alten 123 Abendschau → Berliner Abendschau Akademie für alte Musik 61 Anekdote nach Kleist 30, 51, 157–163, 327, 329, 331f., 347 … aufgewachsen im Grunewald 275 Berlin. Sinfonie der Großstadt 107 Berliner Abendschau 38 Berliner Fenster 30, 43 Fluxus in Berlin 44 Galerie Block 44 Happening 43 Schröder-Sonnenstern 44 Berliner Montag 51 Berlin Tag & Nacht 122 Berlin wird Reichshauptstadt 61 Bilder der Welt und Inschrift des Krieges 116 Börse 110 Brennpunkt 123 Carl Sternheim 30, 51, 83, 102, 193–204, 284, 290, 326, 329, 332, 335 Das Alte und das Neue 107 Das Berliner Schloss 58 Das Haus mit modernen Fresken auf wilhelminischem Stuck 41 Das Millionenspiel 123 Das Preußische Herrenhaus → Leipziger Straße 3 Denk-Portrait Klaus Heinrich 54, 284, 310–315, 328 Der Bildguß 40 Der Boxer (Jurek Becker) 238 Der Ochse und sein Hirte 61 Der Wanderer und sein Schatten 30, 53, 163, 174–192, 234, 280, 292, 326, 328, 330, 333, 335, 347 Die Ausgewiesenen 61 Die Breite Straße → Vom Schloßplatz zum Fischerkiez Die Koenigsallee 57, 223, 225, 231, 274 Die Likedeeler 35, 54 Die Mosaikwerkstatt 40 Die Rathenaus 56, 222–231, 326–328, 330, 333, 335 Die Seele des Geldes 130 Die Theaterwerkstatt 30, 49 Der Berg 49 Die Boxer 44, 48 Kasperl am elektrischen Stuhl 49 Ein Brief aus Sibirien 112, 135 Einige Szenen aus dem Leben des Dichters Theodor Fontane 29, 284–290, 326, 331 Es … hat … gelohnt 30, 56, 204– 222, 223, 231, 326, 329, 333, 335 Flucht aus Laos 124 Fraktus 123 Geschichte(n) des Kinos 135 383 Anhang Gladbeck 123 Glocken aus der Tiefe 124 Goethe und sein Chef 61, 296–310, 326f., 334 Goethe als Politiker 297–303 Goethe und die Politik 297, 304 Gottfried Semper 33, 62, 354 Hannah Arendt 123 Heinz Otterson 40 Henselmann und Co. → Stalinallee Im Berg 30, 56, 262–270, 326, 328, 330, 332f., 335 Inflation 110, 218 Jetzund kömpt die Nacht herbey 29, 52, 290–296, 326 Königskrönung Friedrich I. 61 Kontraste 380f. Kreuzberger Palette 33, 39f. Künstler der jungen Generation 43 Leben zu Zweit 40, 274 Leipziger Straße 3 58, 60 Lichtenberg 30, 52, 163, 164–174, 192, 325, 328, 335 Liebling Kreuzberg 242f., 326 Literatur und Film 51, 157, 354 MDR Topnews 123 Miami Vice 280, 282 Mitten im Leben 122 Mordakte Winckelmann Das Medusenhaupt 10–13 Die Schlinge 14–19 Mythos Winckelmann 20–30, 55, 327, 329, 335f. Nach Ausschwitz 61, 284, 316– 324, 332f. Nach der ersten Zukunft 30, 56, 206, 232–247, 326, 329, 331f., 335 Nacht und Nebel 322, 332 Oktober 106f. Ophelia und die Wörter 44f. Otto Braun 61 Panzerkreuzer Potemkin 106f. Passion 61, 282, 337 Pop Idol 68 Russland, mein Schicksal 123 Schnittstelle 116 Spandau bei Berlin 40 Spiele mit Marionetten 40 Stalinallee 30, 57f., 62, 247–261, 327, 330–334, 347, 354 Stromberg 123 Studentenstadt Siegmunds Hof 40 Studium einer Rolle 41 Tele-Skop 44 Geschlechterrollen 44 Wohnen 44 Titanic 82f. Unterwerfung 123 Vom Schloßplatz zum Fischerkiez 58 Von kommenden Dingen → Die Rathenaus Who Wants to Be a Millionaire? 68 Wie man sieht 116 Wolfgang Harich 56, 272–274 Zeitgeister TV 30, 54 384 Rosenthal, „Die Wirklichkeit des Filmes ist fiktiv“ Adorno, Theodor W. 85f., 90–97, 102, 120, 127, 133, 138, 141, 145, 148, 153, 276, 316, 319, 322 Alter, Nora M. 75, 116, 120, 133, 136 Améry, Jean 322, 324 Andreas-Salomé, Lou 178 Antonioni, Michelangelo 119 Arcangeli, Francesco 17 Arendt, Hannah 283 Arnheim, Rudolf 160 Arnold, Heinz Ludwig 238f., 241, 244 Arthur, Paul 120, 130 Astruc, Alexandre 111f., 120 Augustinus 59, 348 Ausländer, Rose 61, 317, 322 B Bach, Johann Sebastian 189, 344 Bachmann, Ingeborg 321 Bacon, Francis 71 Barlach, Ernst 269 Bärwaldt, Carmen 205, 227 Baumann, Joachim 48 Baumgärtel, Tilman 115 Bayer, Konrad 44, 49, 353 Bazin, André 68, 75, 112f., 120, 131f. Becher, Johannes R. 61 Becker, Jurek 30, 56, 206, 232–246, 326, 332, 335, 354 Becker, Max 235f., 244, 326 Beethoven, Ludwig van 53, 218 Bellour, Raymond 129 Benjamin, Walter 52, 61, 163, 165, 169, 170, 172, 283, 325f., 331 Benn, Gottfried 61, 182 Bense, Max 71, 74, 85f., 96–98, 100–102, 120, 145 Berndt, Alfred 42, 49 Berndt, Frauke 146 Beuys, Joseph 43 Beyer, Frank 239 Bieger, Eckhard 281 Biermann, Wolf 240 Bißmeier, Andreas 178, 190, 326, 330 Bitomsky, Hartmut 51, 72, 114, 158, 161, 354 Blümlinger, Christa 75, 78, 115f., 120, 126f., 131 Böhler, Nathalie 77, 151 Bonaparte, Napoleon 286 Bonhoeffer, Dietrich 322 Bosetzky, Horst 283 Brahm, Otto 213 Braun, Otto 61, 283 Braun, Peter 114 Brecht, Bertolt 216, 252, 259 Brehmer, KP 51, 158–160, 354 Brettingham Smith, Joylan 53 Brus, Günter 159 Namenregister 385 Anhang Buddensieg, Tilman 230 Bullock, Alan 324 Burckhardt, Jacob 183, 192 Buruma, Ian 124 C Carl August von Sachsen-Weimar- Eisenach 297, 302–304, 309, 334 Casetti, Francesco 80 Caterina von Siena 64 Cavaceppi, Bartolomeo 10f., 13, 15, 17 Cave, Teresa 30 Cayrol, Jean 323 Celan, Paul 60f., 317–319, 321–324 Chamisso, Adelbert von 180, 234, 343 Churchill, Winston 208f. Corrigan, Timothy 116, 119f., 144 D Descartes, René 111 Dieckmann, Friedrich 273 Döblin, Alfred 61, 283 Doldinger, Klaus 242 E Eades, Caroline 119 Eckelkamp, Hanns 285 Eckermann, Johann Peter 64 Edison, Thomas 229 Einstein, Albert 292 Einstein, Carl 61, 283, 306, 348 Eisenstein, Sergej 106f., 115, 128, 142 Eisler, Hanns 249, 253, 333 Elsässer, Thomas 120 Enzensberger, Hans Magnus 155, 319, 322 F Farocki, Harun 51, 72, 76, 114f., 119f., 161 Felixmüller, Conrad 201f., 332 Feuchtwanger, Lion 223 Fijal, Susanne 44, 274 Filser, Barbara 84, 117, 135, 138, 141 Fischer, Alfred Joachim 216 Fischer, Samuel 223, 283 Fitz, Peter 64, 167, 170, 195, 229, 326 Flammersfeld, Arnold 173 Flierl, Bruno 250 Fontane, Emilie 286 Fontane, Louis Henry 286, 289 Fontane, Martha 289 Fontane, Theodor 54, 285–290, 326, 335 Frankenstein, Barbara 205 Franksen, Inez 34, 37, 353 Franksen, Jan (Vater) 34, 37, 353 Franksen, Susanne 34, 353 Friederike Luise 229 Friedländer, Georg 289 Friedrich, Caspar David 191 Friedrich I. 61 Friedrich II. 10, 13, 17, 22 Friedrich Wilhelm IV. 287 386 Rosenthal, „Die Wirklichkeit des Filmes ist fiktiv“ Fühmann, Franz 56, 232, 262–270, 326, 332–335 G Gaehtgens, Thomas W. 23 Gandhi, Mahatma 217 Ganz, Bruno 64, 159 Garrick, David 170 Gast, Peter 178 Geist, Jonas 250 Godard, Jean-Luc 72, 106, 116, 119, 123, 135, 152 Goethe, Johann Wolfgang von 55, 61, 64, 67, 100, 252, 296, 298–305, 309f., 326, 334, 348 Gogh, Vincent van 186, 332 Goldberg, Marcy 136, 179 Graf, Bernhard 380 Grau, Günter 283 Gropius, Walter 255 Guerín, José Luis 119 Gustafsson, Lars 182–184 H Haarmann, Hermann 87, 205, 283, 380f. Haas, Gerhard 70, 73f. Haffner, Sebastian 216 Hagener, Malte 81 Harden, Maximilian 224 Harich, Wolfgang 272–274 Hassemer, Volker 257 Hauptmann, Gerhart 198, 212f., 215 Hebbel, Friedrich 65 Heidegger, Martin 278, 311, 321 Heinrich, Klaus 54, 312–315, 322, 328–330, 333 Heisenberg, Werner 100, 306 Heißenbüttel, Helmut 173 Henselmann, Hermann 57, 232, 248, 251f., 255, 259 Hentsch, Jürgen 64, 267 Herzog, Werner 124, 125 Hesse, Christoph 380 Hirschfeld, Magnus 283 Hirsig, Horst 49 Hißnauer, Christian 125f. Hitler, Adolf 185, 219, 268, 323 Hoffmann, E.T.A. 180, 270 Hoger, Hannelore 188 Hohenberger, Eva 67, 123 Hölderlin, Friedrich 20 Homer 26 Horkheimer, Max 276 Huxley, Aldous 119f., 144, 150 I Ingres, Jean-Auguste-Dominique 159 Ipsen, Henrik 216 Ivens, Joris 116 J Jacobs, Monika 33f., 49, 54, 58, 62, 205, 229, 353, 354, 380 Janz, Curt Paul 182f. Jarman, Derek 116 Jessner, Leopold 216 Johanning, Horst 48 387 Anhang Jonas, Hans 322 Joost, Gesche 135 Jünger, Ernst 61, 343f., 346, 348 K Kafka, Franz 244f. Kämper, Birgit 115 Kant, Immanuel 29, 278, 291, 293–295, 311f., 326, 330 Kanzog, Klaus 75f., 114 Karger, Botho 34, 188 Kästner, Erich 38 Kerr, Alfred 30, 87, 204, 206–208, 210–212, 214f., 218–221, 283, 326, 329–331, 335, 354 Kerr, Judith 206, 216 Kerr, Julia 219f. Kerr, Michael 216, 221 Kersting, Georg Friedrich 191 Keuken, Johan van der 72 Klaus, Elisabeth 69 Klein, Pater 35 Kleist, Heinrich von 157–159 Kluge, Alexander 72 Knopp, Guido 139 Kock, Hans-Werner 37 Koestler, Arthur 61 Kolbe, Uwe 269 Kompatzki, Lothar 205f. König, Michael 21f., 326 Körner, Diana 242 Kramer, Harry 38 Kramer, Sven 73, 116, 148 Kranefuss, Annelen 285 Krieg, Peter 142f. Krippendorff, Ekkehart 298f. Kristeva, Julia 145 Krohn, Bill 73 Krug, Manfred 240, 242f. Kuczynski, Jürgen 230 Kuhn, Markus 79f., 84 Kwoll, Werner 179 L Langgässer, Elisabeth 322 Lanzmann, Claude 316 Le Corbusier 249, 255 Lem, Stanislaw 292 Lenin, Wladimir Iljitsch 217 Lessing, Gotthold Ephraim 212 Lessing, Theodor 223 Leuwen-Beck, Inés 198, 201f. Levi, Primo 318, 324 Lichtenberg, Georg Christoph 30, 52, 163–165, 166–173, 325f., 328–331, 354 Liebermann, Max 228 Lilienthal, Otto 53 Lipp, Thorolf 128 Lopate, Philip 120, 133, 141 Lorenz, Konrad 311 Luft, Friedrich 48 Lukács, Georg 85–90, 92f., 97, 100, 102, 120, 145 M Mahler, Karl 256 Makibi Enomiya-Lassalle, Hugo 61 Mann, Heinrich 198 388 Rosenthal, „Die Wirklichkeit des Filmes ist fiktiv“ Mann, Thomas 59 Maria Theresia 16 Marker, Chris 72, 76, 112–119, 135 Markus, Kuhn 79 Marx, Karl 257f. Matić, Peter 207, 210, 326 May, Gisela 273 Mekas, Jonas 119 Menge, Wolfgang 243 Mengs, Raphael 23 Menzel, Adolph von 212, 288 Metternich, Klemens Wenzel Lothar von 286 Michaelis, Rolf 48 Mikos, Lothar 68, 82, 137 Miller, Norbert 23f. Mittell, Jason 31, 81 Möbius, Hanno 76, 107, 121, 126f., 144, 148, 150, 154 Montaigne, Michel de 71, 119, 140, 142, 150, 153 Montero, David 71, 75, 110, 113, 119, 137 Montinari, Mazzino 182, 185 Mozart, Wolfgang Amadeus 162, 270 Mueller-Stahl, Hagen 38, 275 Müller, Heiner 60, 245, 332 Müller, Matthias 275 Mundhenke, Florian 118, 122, 132, 137 Musil, Robert 120, 228, 283, 340, 343f., 346, 348, 350 Mussolini, Benito 219 Muybridge, Eadweard 67 N Nietzsche, Carl Ludwig 181 Nietzsche, Friedrich 53f., 106, 163, 174, 177, 179, 182–185, 187–192, 219, 278, 326f., 329f., 331f., 354 O Otterson, Heinz 40 P Pantenburg, Volker 73 Papazian, Elizabeth A. 119 Pascal, Blaise 96f. Pasolini, Pier Paolo 118 Paulus (Apostel) 64f. Pfammatter, René 72f. Picasso, Pablo 220 Pilatus, Pontius 89 Piscator, Erwin 38, 216–218 Popper, Karl 278, 311 Popper, Leo 85, 93 Prokop, Siegfried 273 R Rajewsky, Irina 146f. Rascaroli, Laura 72, 118, 130, 140, 154 Rathenau, Emil 56, 226, 229, 230, 326, 330f., 335 Rathenau, Walther 56, 60, 198, 207, 222–231, 283, 326, 330f., 335 Reich-Ranicki, Marcel 205, 211, 274 389 Anhang Reinhardt, Max 198 Reiss, Karin 62 Renov, Michael 120 Resnais, Alain 322f. Richter, Carola 380 Richter, Hans 108–111, 113, 120f., 129, 146f., 151, 153, 218 Riethmüller, Pit 338 Rietzschel, Thomas 262f. Ritter, Heinz 48 Rohr, Mathilde von 289 Roth, Dieter 159 Roth, Wilhelm 114, 128, 134, 152 Rühm, Gerhard 44f., 163, 353 Runge, Miriam 30, 235 S Sachs, Nelly 61, 317, 319– 322 Sahl, Hans 210 Sander, Otto 44, 205, 286, 326 Sartre, Jean-Paul 61 Schäfer, Ann 307f. Schaub, Martin 125 Schauer, Bernd 315 Scheidgen, Irina 79f., 84 Scherer, Christina 72, 75–77, 84, 116f., 130, 133, 137–139, 141, 143f., 148f., 153, 334 Schiller, Friedrich von 216 Schinkel, Karl Friedrich 65 Schlegel, August Wilhelm 212 Schlegel, Friedrich 212 Schlegel, Hans-Joachim 106 Schlöndorff, Volker 323 Schmidt-Rottluff, Karl 38 Schmidt, Siegfried J. 79f. Schmieder, Falko 381 Schneider, Reinhold 322 Schnell, Robert Wolfgang 40 Schoeller, Wilfried F. 266, 269 Schopenhauer, Arthur 278 Schreitmüller, Andreas 114, 140, 143, 152, 155 Schröder-Sonnenstern, Friedrich 44 Schroeter, Corona 298 Schulin, Ernst 223, 225, 230 Schumann, Robert 209, 218 Schütte, Uwe 30, 291–293 Schwarze, Michael 40 Sebald, W.G. 30, 52, 196, 198f., 271, 290–295, 354 Seghers, Anna 348 Siebenhaar, Klaus 87 Sokrates 279 Sombart, Nicolaus 275 Sophokles 62 Soutter, Louis 323 Spielberg, Steven 316 Spinoza, Baruch de 93 Stalin, Josef Wissarionowitsch 240, 258, 323 Stampfer, Friedrich 231 Stechardt, Maria Dorothea 171 Stein, Charlotte von 301, 303, 310 Sternheim, Carl 30, 193–201, 203f., 326, 329–334, 354 Steyerl, Hito 116, 120 390 Rosenthal, „Die Wirklichkeit des Filmes ist fiktiv“ Strawinsky, Igor 226 Szondi, Peter 324 T Taut, Bruno 249, 254 Thomas, Dessislava 117 Thon, Ute 260 Tode, Thomas 73, 114–116, 118, 129, 148 Toldy, Gábor 336 Toller, Ernst 216, 217 Tomm, Jürgen 27, 34, 49, 51, 55, 62, 157, 248, 283f., 306, 309, 334 Tonger-Erk, Lily 146 Tonnemacher, Jan 380 Trakl, Georg 263f., 269 Trissenaar, Elisabeth 64 U Ulbricht, Walter 254 V Varnhagen, Rahel 283 Vogt, Guntram 114 W Wadtke, Axel 214 Wagner, Alexander 178 Wagner, Richard 178, 183, 187 Wameling, Gerd 64, 229, 326 Warshow, Robert 68 Weber, Max 100 Weber, Nicola Valeska 79f., 84 Wedekind, Frank 198, 216 Wedekind, Tilly 198 Wegner, Sabine 213 Weibel, Paul 48 Welzien, Leo 160 Werner, Fritz 288 Wieland, Christoph Martin 304 Wiener, Oswald 51, 158–160, 163, 354 Wilhelm II. 253 Winckelmann, Johann Joachim 9–15, 22f., 25f., 55, 326f., 333f., 336 Wittgenstein, Ludwig 59, 173, 343f., 346, 348 Wolf, Christa 269 Wolf, Fritz 127 Wulff, Constantin 75, 78, 115, 120, 126f. Z Zein, Kristin 41 Zima, Peter V. 70, 73, 78, 141 Zweig, Arnold 202 Zweig, Stefan 229

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References

Zusammenfassung

Brüche in Biographien und in der Geschichte sind das übergreifende Motiv im Werk des Berliner Filmemachers und Grimme-Preisträgers Jan Franksen (1937–2004). Er favorisierte die Form des Filmessays, die dokumentarische und fiktionale Elemente kunstvoll vereint. Theorie und Praxis dieses anspruchsvollen Fernsehgenres sind Gegenstand einer luziden Analyse durch Christoph Rosenthal auf Grundlage des umfangreichen Künstlernachlasses.