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Titelei/Inhaltsverzeichnis in:

Christoph Rosenthal

"Die Wirklichkeit des Filmes ist fiktiv", page 1 - 8

Der Berliner Filmessayist Jan Franksen

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4213-7, ISBN online: 978-3-8288-7117-5, https://doi.org/10.5771/9783828871175-1

Series: kommunikation & kultur, vol. 4

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
kommunikation & kultur Christoph Rosenthal „Die Wirklichkeit des Filmes ist fiktiv“ Der Berliner Filmessayist Jan Franksen D 188 © Tectum Verlag – ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2018 Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das Recht der mechanischen, elektronischen oder photographischen Vervielfältigung sowie der Einspeisung in elektronische Systeme Redaktion: Prof. Dr. Hermann Haarmann, Institut für Kommunikationsgeschichte und angewandte Kulturwissenschaften, Freie Universität Berlin, Garystr. 55, 14195 Berlin, e-mail: ikk@zedat.fu-berlin.de Satz: Christoph Rosenthal, Berlin Titelentwurf: Christoph Rosenthal unter Verwendung des Kontaktabzugs einer Jan-Franksen-Portraitserie, © Klaus Barisch, Köln eISBN 978-3-8288-7117-5 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Werk unter der ISBN 978-3-8288-4213-7 im Tectum Verlag erschienen.) kommunikation & kultur. Eine Schriftenreihe des Instituts für Kommunikationsgeschichte und angewandte Kulturwissenschaften der Freien Universität Berlin, hrsg. von Hermann Haarmann und Falko Schmieder, Band 4 Gedruckt mit finanzieller Unterstützung der Freien Universität Berlin Inhalt 1 Prolepsis ......................................................................................... 9 2 Die Suche nach Schönheit und Freiheit ....................................... 29 2.1 Zur Einleitung ........................................................................ 29 2.2 Anmerkungen zur Quellenlage ............................................... 32 2.3 Jan Franksen, zu Leben und Werk ........................................... 34 3 Der Filmessay als Genre ............................................................... 67 3.1 Gattungen, Genres und Formate ............................................. 67 3.1.1 Die Schwierigkeit, Proteus zu bändigen ........................ 70 3.1.2 Filmessay oder Essayfilm? ............................................. 75 3.1.3 Neue Ansätze der Genreforschung ................................ 77 3.1.4 Das Genre als diskursives Cluster ................................. 80 3.2 Über Wesen und Form des literarischen Essays ....................... 85 3.2.1 Georg Lukács ............................................................... 85 3.2.2 Theodor W. Adorno ..................................................... 90 3.2.3 Max Bense.................................................................... 96 3.3 Gedanken auf der Leinwand formen ......................................101 3.3.1 Jan Franksen ...............................................................101 3.3.2 Sergej Eisenstein ......................................................... 106 3.3.3 Hans Richter .............................................................. 108 3.3.4 Alexandre Astruc .........................................................111 3.3.5 André Bazin ................................................................ 112 3.4 Wort-Bild-Organisation im Filmessay ....................................113 3.4.1 Zwischen Dokumentation und Fiktion ...................... 120 3.4.2 Erzählstruktur ............................................................131 3.4.3 Reflexivität ..................................................................137 3.4.4 Subjektivität ............................................................... 140 3.4.5 Intertextualität und Intermedialität ............................ 145 3.4.6 Favorisierte Themenfelder .......................................... 149 3.5 Eine Zwischenbilanz ...............................................................151 4 Franksens Weg zum Filmessay ....................................................157 4.1 Erste Experimente ..................................................................157 4.2 Inspiration durch Literatur .................................................... 163 4.2.1 Lichtenberg. Ein Querschnitt von Walter Benjamin... 164 4.2.2 Der Wanderer und sein Schatten ................................174 4.3 Biographisch-essayistische Filme ........................................... 192 4.3.1 Carl Sternheim. Hinweise auf Leben und Werk ..........193 4.3.2 Es … hat … gelohnt. Bildnis Alfred Kerr, Kritiker ...... 204 4.3.3 Die Rathenaus ............................................................ 222 4.4 Im Dialog mit Zeitgenossen .................................................. 232 4.4.1 Nach der ersten Zukunft. Jurek Becker ...................... 232 4.4.2 Stalinallee. Eine Straße als Symbol ............................ 247 4.4.3 Im Berg: Bemerkungen zu Franz Fühmann ............... 262 5 Kampf gegen die Konventionen ................................................. 271 5.1 Nicht realisierte Portraitfilme ................................................ 284 5.1.1 Einige Szenen aus dem Leben des Dichters Theodor Fontane ................................................................ 284 5.1.2 Jetzund kömpt die Nacht herbey ................................ 290 5.1.3 Goethe und sein Chef ................................................. 296 5.2 Diskussion eines „Denk-Portraits“ ..........................................310 5.3 Das Undarstellbare zeigen ......................................................316 6 Franksens Filmessay als Form .....................................................325 6.1 Merkmale des essayistischen Films .........................................325 6.1.1 Zwischen Dokumentation und Fiktion .......................325 6.1.2 Erzählstruktur ............................................................ 327 6.1.3 Reflexivität ................................................................. 329 6.1.4 Subjektivität ............................................................... 330 6.1.5 Intertextualität und Intermedialität .............................331 6.1.6 Favorisierte Themenfelder ........................................... 334 6.2 Schlussbetrachung ..................................................................335 7 Analepsis .................................................................................... 337 Anhang ...........................................................................................353 Jan Franksen: Zeittafel ..................................................................353 Filmographie .................................................................................354 Verzeichnis der Hörbücher ............................................................357 Verzeichnis der genutzten Archive.................................................357 Glossar ..........................................................................................358 Literaturverzeichnis ..................................................................... 362 Danksagung ................................................................................ 380 Biobibliographischer Hinweis ...................................................... 380 Herausgeber der Schriftenreihe .................................................... 381 Werkverzeichnis .......................................................................... 382 Namenregister ............................................................................. 384

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Zusammenfassung

Brüche in Biographien und in der Geschichte sind das übergreifende Motiv im Werk des Berliner Filmemachers und Grimme-Preisträgers Jan Franksen (1937–2004). Er favorisierte die Form des Filmessays, die dokumentarische und fiktionale Elemente kunstvoll vereint. Theorie und Praxis dieses anspruchsvollen Fernsehgenres sind Gegenstand einer luziden Analyse durch Christoph Rosenthal auf Grundlage des umfangreichen Künstlernachlasses.