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Anhang in:

Thomas Hanstein

Selbstmanagement - mit Coachingtools, page 233 - 250

Ressourcen erkennen, nutzen und pflegen

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4196-3, ISBN online: 978-3-8288-7116-8, https://doi.org/10.5771/9783828871168-233

Series: Tectum - Ratgeber

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
233 Anhang Beispielhaft finden sich hier Seminarunterlagen zu den Themen Rubikon, Konfliktgeometrie, Wenn-Dann-Pläne und Motto-Ziele. Dies waren wiederkehrende Felder und Ausgangsthemen im Coaching, deshalb sind sie hier umfangreicher dargestellt. Um diesen Ratgeber aber nicht unübersichtlich werden zu lassen, wurde sich hier auf diese Unterlagen beschränkt. Die Arbeitsblätter sind – unter Angabe des © – frei nutzbar. Ähnliche Vorlagen und Seminarunterlagen für das Selbstcoaching wie für Prozesse mit Klienten und Teams können Sie ebenso zu allen anderen vorgestellten Themen beim Autor finden – und aktualisiert downloaden.293 Übersicht der Anhänge Anhang 1: Rubikonprozess (nach dem ZRM) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 234 Anhang 2: Konfliktgeometrie (in Anlehnung an Crum/Penzel) . . . . . . . . . . . . . . . . . 237 Anhang 3: Roadmap für den Umgang mit Konflikten (nach Erpenbeck) . . . . . . . . . 243 Anhang 4: Schema zur gewaltfreien Kommunikation (in Anlehnung an Rosenberg) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 245 Anhang 5: Wenn-Dann-Pläne (nach Gollwitzer/Storch/Krause) . . . . . . . . . . . . . . . . 246 293 Dazu ist eine einmalige unverbindliche Anmeldung zum kostenfreien Empfang des Newsletters nötig, siehe dazu https://www.coaching-hanstein.de. 234 Thomas hansTein: selbsTmanagemenT – miT CoaChingTools Anhang 1: Rubikonprozess (als Erweiterung des Rubikon-Modells nach Gollwitzer/Heckhausen durch Storch/ Krause294) 1. Vom Bedürfnis → zum Motiv - Wünsche, die noch nicht oder nicht ausreichend bewusst sind - Wissen im limbischen System/emotionalen Erfahrungsgedächtnis gespeichert, aber nicht bewusst verfügbar „Wir müssen etwas, das uns aus dem Unbewussten aufsteigend antreibt, als Wunsch oder Bedürfnis empfinden, damit dieser Wunsch (…) zusammen mit der bewussten Analyse der Sachlage zu einem (…) emotional akzeptablen Handlungsentwurf vereinigt werden kann.“ (Roth, 2001) - keine Bewusstwerdung der Bedürfnisse → kein Abgleich → keine nachhaltige Handlung - praktisch: Klärung des noch unklaren Veränderungsanliegens, z. B. durch Entwicklung von Ressourcenbildern - Ziel: Erkennen und Versprachlichen/Visualisieren von Bedürfnissen 2. Vom Motiv → zur Intention - Anfang der bewussten Verfügbarkeit, Handlungsziel kann kommuniziert werden - erkennbarer Selbstmotivationsgrad mit hoher Chance auf Realisierung - Erkennbarkeit von verinnerlichten Motivkonflikten durch widersprüchliche Motive - Abwägung und Treffen einer ersten Präferenz - praktisch: Annäherungsziele mit positiver Beschreibung des Zielzustandes - Ziel: klare, realistische Vorstellungen mit positiver emotionaler Besetzung 294 Vgl. und Zsf. nach ebd, 62017, S. 87–112. 235 anhang 3. Der Übergang → über den Rubikon - psychologische Rubikon: wie bei J. Caesar kein Zurück mehr möglich - links des Rubikon: „goal setting“, rechts des Rubikon: „goal striving“ (Gollwitzer, 2012) „Der Unterschied zwischen diesen beiden ist entscheidend durch Gefühle bestimmt (…). Das Ziel bekommt Verbindlichkeitscharakter, so dass man sich verpflichtet fühlt, das Ziel anzustreben.“ (Ebd., 1991) „Um den Rubikon zu überschreiten und das Feststecken im Abwägeprozess zu beenden, kann ein Schlüssel darin liegen, den Fokus auf das Auftauchen von aus dem Unbewussten kommenden somatischen Markern zu richten, anstatt weiter auf Bewusstseinsebene über Lösungen zu grübeln.“ (Storch, 2017) - praktisch: Aufmerksamkeitslenkung auf Selbstwirksamkeit - Selbstmanagement der Veränderung - Anreize und langfristige Folgen der Entscheidung 4. Von der Intention zur → präaktionalen Vorbereitung - lt. Forschung mangelnde Umsetzung von Intentionen aufgrund unzureichend neuronal gespurter Automatismen für die neuen Handlungsmuster (vgl. Roth, 1996) - Ziel: Automatisierung im „impliziten“ Modus - praktisch: Priming, Motto-Ziele, Ressoucencoaching, Wenn- Dann-Pläne (…) 236 Thomas hansTein: selbsTmanagemenT – miT CoaChingTools 5. Hin → zur Handlung - dosierte, alltagstaugliche Planung - Transfer in konkrete Situationen - Step-Struktur: → Situationstyp A (einfache Situationen) → Situationstyp B (schwierig und planbar) → Situationstyp C (schwierig und überraschend) - Ziel: zunehmende Stärkung des neuen neuronalen Netzes, Ausbau von Automatismen 6. nachhaltige → Integration - im Einzel- bzw. Teamcoaching - Erfahrung: Veränderungsprozesse nach diesem Vorgehen ca. nach 6 Monaten so weit abgeschlossen, dass zieladäquates Handeln automatisiert erfolgt „Die Bildung eines bedürfnisgerechten Motto-Ziels, der Aufbau eines reichhaltigen Ressourcenpools sowie die vielfältige Umsetzung des Ziels im Alltag bildet ein starkes neuronales Netz, welches neues Handeln je länger je mehr automatisiert.“ (Storch, 2013) 237 anhang Anhang 2: Konfliktgeometrie (auf Basis von: Crum, 1987; Penzel, 2017) Ziel: - Konfliktdynamiken besser verstehen lernen … - im Konflikt vom anderen her denken können … - eigene Selbstregulation optimieren können … - vom reaktiven Verhalten zum aktiven Handeln … Verhaltensweisen in (noch nicht eskalierten) Konflikten - auf die Sachebene fokussierend - entschlossen, stabil und ruhig wirkend - Problem: Konfrontation mit Emotionen → von Erstarrung bis Dogmatismus - verhalten sich im Konfliktfall initiativ - sehr engagiert, dynamisch bis energisch - Problem: Konfrontation mit Druck → stark emotionale Reaktionen - nehmen Stimmungen und Positionen auf - zustimmend, unterstützend, harmonisierend - Problem: Konfrontation mit Druck → Ausweichen, Unverbindlichkeit 238 Thomas hansTein: selbsTmanagemenT – miT CoaChingTools Aufgabe 1 – „im Konfliktfall“ a) Finden Sie Ihren dominierenden Konfliktstil heraus. b) Beschreiben Sie Ihre Verhaltensweisen konkret. – alternativ – c) Analysieren Sie den Konfliktstil einer anderen Person. d) Beschreiben Sie deren konkrete Verhaltensweisen. 239 anhang Aufgabe 2 – „Perspektivenwechsel“ a) Analysieren Sie an konkreten Konfliktsituationen, was das „quadra tische“, „dreieckige“ oder „kreisende“ Verhalten bei Ihnen/Ihrem dominierenden Typ auslöst! 240 Thomas hansTein: selbsTmanagemenT – miT CoaChingTools b) Formulieren Sie, wie Sie es gebraucht hätten, um nicht (symboltypisch) eskalierend zu reagieren! von: ____________________________________ ____________________________________ ____________________________________ 241 anhang Aufgabe 3 – „meine Grund-Geometrie“ Grundsatz: 1. Kein Konfliktstil ist „besser“ als der andere! 2. Jede/r trägt Anteile aus jedem Stil in sich! a) Skalieren Sie Ihre Anteile (1–10 oder in %-Angaben). b) Legen Sie sich ein Zielbild. zu a) ____________________________________________________ zu b) oder ganz frei und kreativ (als Kombination der Symbole): 242 Thomas hansTein: selbsTmanagemenT – miT CoaChingTools Aufgabe 4 – „mein inneres Konflikteam“ (eigene Formulierung in Anlehnung an Schulz von Thun) a) Stellen Sie sich vor, Sie stehen im Konflikt in der Freiheit, Verhaltensweisen aus einem nicht dominierenden Stil zu wählen. b) Konkretisieren Sie diese am entsprechenden Symbol. c) Entwerfen Sie davon ausgehend neue Konfliktszenarien. d) Spielen Sie diese mit einer Person Ihres Vertrauens durch. - - - - - - - - - ____________________________________________________ Weiterarbeit möglich mit: ▶ Wenn-Dann-Zielen ▶ Motto-Zielen 243 anhang A nh an g 3: R oa dm ap fü r d en U m ga ng m it K on fli kt en (n ac h Er pe nb ec k, 2 2 01 8) = pr ak tis ch er L ei tfa de n au s d em B us in es s- C oa ch in g A ns at z: - a kt ue lle r U m br uc h in K on fli kt ku ltu r - K on fli kt m an ag em en t i st „G ef üh lsm an ag em en t“ - M en sc he nf üh ru ng n ic ht o hn e „S el bs tfü hr un g“ 1 . 2 . 3 . 4 . 5 . Sc hr itt e ( Er pe nb ec k) Bo dy ch ec k Se lb st re gu la tio n  – zw isc he n Re iz un d Re ak tio n Au f „ Em pf an g“ sc ha lte n Au f „ Se nd un g“ g eh en Ve rh an dl un g un d Ve re in ba ru ng Le itf ra ge /n (H an ste in) W as sa gt m ein „S eis m og ra ph “ Kö rp er ? W ie ha nd le ich st at t m ich zu ve rh al te n? W as br au ch st Du vo n m ir? W as st ör t m ich da ra n wi rk lic h? W as w ill ic h a ls Ve rä nd er un g? Be isp iel e – At m un g fl ac he r – Ha ut wi de rst an d – Kl oß ge fü hl im H als – er hö ht e S tim m lag e – No tfa llp ro gr am m : „G efa hr im Ve rzu g“ ve rsp ra ch lic ht : „E s v er sch läg t m ir d ie Sp ra ch e .“ „D a b ek om m ic h ’ ne n d ick en H als .“ „D as ha ut m ich um .“ „M ir s te he n d ie Ha ar e z u B er ge .“ „D a d re ht si ch m ir d er M ag en um .“ „D as is t z um … “ 244 Thomas hansTein: selbsTmanagemenT – miT CoaChingTools Gr un dla ge n ( W iss .) Ne ur ow iss en sch af t ( Em ot ion ale s Er fah ru ng sg ed äc ht nis ) … „Z wi sch en Re iz un d Re ak tio n l ieg t e in Ra um . In di es em lie gt di e M ac ht zu r W ah l d er Re ak tio n .“ (Fr an kl) „W elc he s B ed ür fn is, da s sic h a uf m ich ge ric ht et ha t, ist ve rle tzt ? W as lie gt hin te r a ll d em al s W un sch ?“ (E rp en be ck ) Be isp iel e f ür da s we ite re Co ac hin g (H an ste in) Em bo dim en t u nd so m at isc he M ar ke r Pe rsö nl ich ke its th eo rie (z . B . R iem an n) Tra ns ak tio ns an aly se un d I nn er es Te am (S ch ulz v . Th un ) ZR M (S to rch /K ra us e) Se lbs tre gu lat ion (s ta tt Se lbs tk on tro lle ) Ko nfl ikt ty pe n( va ria nz ) An ke rn , S ep ar at or en W en n- Da nn -Z iel e M ot to -Z iel e ( m üs se n i m C . er ar be ite t s ein ) Pe rsp ek tiv en we ch se l Ak tiv es Zu hö re n Pa ra ph ra sie re n Sp ieg eln … Ich -B ot sch af te n (a lte rn at iv: ) 4- Sc hr itt -M et ho de de r „G ew alt fre ien Ko m m un ika tio n“ (R os en be rg ) Zie lfo rm uli er un ge n tra ini er en … M ilie uko ng ru en te s Fo rm uli er en üb en un d tra ini er en 245 anhang A nh an g 4: S ch em a zu r g ew al tf re ie n K om m un ik at io n (in A nl eh nu ng a n Ro se nb er g, 10 20 10 ) A ns at z: - B ed ür fn iss e lie ge n „v er kl ei de t“ u nt er V er ha lte ns w ei se n - G ef üh le , G ed an ke n un d W er tu ng en sp ra ch lic h tr en ne n - Z us am m en ha ng v on E m ot io n un d Be dü rf ni s o ffe nl eg en - H er au sf or de ru ng : I nt eg rie re n in sc hn el le A llt ag ss pr ac he ein ze ln e S ch rit te Be isp iel eig en es Ü bu ng sb eis pie l eig en es Ü bu ng sb eis pie l 1 . Be sc hr ei be n Si e w er tn eu tr al Ih re Be ob ac ht un g: „M or itz , d u h as t g es te rn in de r 6 . S tu nd e oh ne zu fr ag en de n U nt er ric ht fr üh er al s die an de re n v er las se n .“ 2 . Be ne nn en Si e I hr G ef üh l d ab ei : „Ic h b in de sh alb ve rä rg er t .“ 3 . Le ge n Si e I hr B ed ür fn is off en : „E s i st m ir w ich tig , d as s d ie Sc hu lun d Kl as se nr eg eln ei ng eh alt en w er de n .“ 4 . Sp re ch en Si e I hr e E rw ar tu ng - u m da s B ed ür fn is zu er fü lle n - k la r u nd de ut lic h au s: „Ic h m öc ht e, da ss du be im nä ch ste n M al… “ O DE R „ Sa g d u m ir, wi e d u d ich be im nä ch ste n M al an di e R eg eln ha lte n wi lls t… “ 246 Thomas hansTein: selbsTmanagemenT – miT CoaChingTools Anhang 5: Wenn-Dann-Pläne (nach Gollwitzer/Storch/Krause) Untersuchungen zur Wirksamkeit von Wenn-Dann-Plänen: - höhere Erfolgsrate bei der Realisierung - schnellere Wahrnehmungs- u. Gedächtnisfunktion Ansatz: - Nutzung von Automatismen (neuronal bekannter Modus) - Verbindung von Extensions- und Intentionsgedächtnis - Umspurung (Priming) eingefahrener Musterzustände Ablauf: - Reiz-Reaktionsschema wird auf Umwelt verlagert - Umwelt stellt auslösenden Reiz her - trainierter Geist reagiert „automatisch“ Folge: - kein nochmaliges rationales Abwägen - nach Einübung automatisches Auslösen des Verhaltens - Reaktion wird zur Gewohnheitshandlung („instant habit“) Beachten Sie bitte: - mit Wenn-Dann-Plänen (noch) rein auf der Verhaltensebene - wenn muss sprachlich „dann“ in der Formulierung folgen - keine Reihungen von Handlungen bzgl. desselben Reizes (Ausnahme: logische Abfolge) - Aufschreiben und Trainieren (Rubikon gewährleisten) 247 anhang Beispiele: „Spätestens im Frühjahr muss ich unbedingt abnehmen, das habe ich mir fest vorgenommen…“ „WENN ich mich am Abend geschafft vor den Fernseher setze – DANN schneide ich mir einen Apfel.“ „Egal, was der mir in die Akte schreibt oder sonst noch macht, ich lasse mich von niemandem mehr anschreien…“ „WENN mein Chef sich im Ton vergreift – DANN verlasse ich den Raum.“ Übung: → Formulieren Sie konkrete Wenn-Dann-Pläne anhand Ihrer Konfliktbeispiele: 248 Thomas hansTein: selbsTmanagemenT – miT CoaChingTools Formulierungsübung für eigene Wenn-Dann-Pläne: Kontext/Situation: ___________________________________ ___________________________________ übliche Reaktion: ___________________________________ gewünschtes Verhalten: ___________________________________ Formulierung: WENN … DANN … unterstützende Faktoren für das Priming: ___________________________________ ___________________________________ ___________________________________ 249 Literatur Achtziger, A./Gollwitzer, P. 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References

Zusammenfassung

Der Coachinghype hält an. Während in der professionellen Coachingszene mittlerweile viel Wert auf Qualitätssicherung gelegt wird, wird Coaching parallel für nahezu alles angeboten. Das Buch soll zum einen zur Schärfung professioneller Formate beitragen. Es verschafft einen kurzen Überblick über Herkunft, Ausbreitung und neurowissenschaftliche Fundierung und bringt dem Leser die Grundlagen systemisch-lösungsorientierten Coachings näher. Im Praxisteil werden bewährte und innovative Tools an eigenen Beispielsitzungen aus dem Business wie dem Personal Coaching vorgestellt und für das Selbstcoaching anschaulich erläutert. Die verbindende Klammer aller Einheiten liegt auf dem Ressourcenansatz. Der Ratgeber wendet sich an Coachs und Klienten gleichermaßen: mit Tools aus der eigenen Coachingpraxis des Autors, Tipps zum weitergehenden Selbstcoaching oder auch zur Nachbereitung eines Coachingprozesses. Praktische Beispiele und anschauliche Visualisierungen empfohlener und weiterentwickelter Tools unterstützen methodisch und zielgerichtet das eigene Selbstmanagement. Somit hält dieses Handbuch für alle Coachinginteressierten wertvolle Informationen bereit.