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Christian Igelbrink

Der Spielfilm als Erlebnispotential, page 1 - 6

Semiologische Analysen stilbildender Mainstream-Filme

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4200-7, ISBN online: 978-3-8288-7101-4, https://doi.org/10.5771/9783828871014-1

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Der Spielfilm als Erlebnispotential C hristian Igelbrink Christian Igelbrink Der Spielfilm als Erlebnispotential Semiologische Analysen stilbildender Mainstream-Filme Tectum Verlag Christian Igelbrink Der Spielfilm als Erlebnispotential. Semiologische Analysen stilbildender Mainstream-Filme © Tectum - ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2018 E-Book: 978-3-8288-7101-4 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Werk unter der ISBN 978-3-8288-4200-7 im Tectum Verlag erschienen.) Umschlagabbildung: Jean-Leon Gerome, Pollice Verso, 1872, Öl auf Leinwand Das Gemälde inspirierte nach eigenen Aussagen den Regisseur Ridley Scott maßgeblich bei der Gestaltung der visuellen Ästhetik des Films Gladiator. Alle Rechte vorbehalten Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de B ibliografische Informationen der Deutschen N ationalb ib lio thek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Inhalt V orw ort........................................................................................................ 7 I Filmische Montage als Mittel dramaturgischer Führung und visueller Stilgebung im postmodernen Thriller eine Analyse von David Finchers S e7 en ..................................... 11 1 Einleitung....................................................................................................................... 11 2 Konzepte und Funktionen der Montage im historischen W andel...........................................................................................................................13 2.1 Die Montagekonvention in Theorie und filmischer Praxis................ 13 2.2 Die Ästhetik des Bildes und ihre Bedeutung im Film — Visuelle Stilführung und Montage...............................................................................16 3 Analyse von David Finchers S e7 en ........................................................................18 3.1 Konventionale Montageelemente in S e7 en .............................................. 19 3.2 Unkonventionale Montage in S e7 en als Mittel der Dramaturgieüberformung und Spannungserzeugung.......................... 21 3.3 Die Bild- und Einstellungsmontage bei S e7 en und die Herstellung visueller Ästhetik.......................................................................25 4 Revidierte Aufgaben der Montage im postmodernen Thriller...................... 29 5 Resümee — Postmoderne Montagetechnik und moderne Filmsemiologie32 6 Literatur......................................................................................................................... 33 7 Filme............................................................................................................................... 37 II Die römische Antike im modernen Hollywood-Film — Strategien der Geschichtsbildvermittlung in Ridley Scotts G lad ia tor..........................................................................................39 1 Stilisierte Vergangenheit und reflektierte Gegenwart - Der Historienfilm als Element der Geschichtskultur..............................................39 2 Strategien der emotionalen Filmgestaltung.........................................................43 3 Ein „Blockbuster“ als Geschichtsbildvermittler: G ladiator zwischen Emotionalität, Plausibilität und Authentizität...............................48 3.1 Grundmuster der Narration in G lad ia tor ...............................................48 3.2 Technik und Ästhetik I: Die Bildsprache von G ladiator..................... 57 3.2.1 Die Schlachtsequenz.............................................................................59 3.2.2 Der Triumphzug des Commodus.................................................... 69 3.2.3 Die Darstellung der Arena..................................................................74 3.3 Technik und Ästhetik II: Die Filmmusik von Hans Z im m er 78 4 Ergebnisse — Moderne Geschichtsbilder aus Hollywood................................ 85 5 Literatur......................................................................................................................... 89 5.1 Forschungsliteratur......................................................................................... 89 5.2 Internetquellen.................................................................................................95 6 Filme............................................................................................................................... 95 III Was ist das Spezifische des Fernsehens als Medium der Geschichtskultur? — ein Essay....................................................... 97 Literatur.................................................................................................................................. 103 Filme ....................................................................................................................................... 103

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Zusammenfassung

Das Medium Spielfilm zielt wesentlich auf die Evokation von Emotionen ab. Spielfilme richten sich stets an ein mit bestimmten Erwartungen ausgestattetes Publikum und nehmen insofern eine Mittlerposition zwischen Filmschaffendem und Zuschauer ein. Ähnlich wie sprachliche bzw. schriftliche Kommunikation eine auf konkreten Regeln basierende Vermittlung von Informationen ermöglicht, stellen Spielfilme dichte informative Texturen dar. Die Sprache des Films ist durch grammatische Regeln geprägt und ermöglicht die Vermittlung komplexer narrativer und audiovisueller Inhalte. Aufgrund der hohen Dichte der Informationen sind analytische Verfahren notwendig, um jene Gestaltungsmittel herauszuarbeiten, derer sich Filmschaffende bedienen. Insbesondere die durch Christian Metz in Anlehnung an die Linguistik entwickelte Filmsemiologie hat sich dabei als anschlussfähig erwiesen, die narrativen und ästhetischen Eigenschaften eines Spielfilms herauszuarbeiten und damit verbunden ihre Rezeptionswirkung zu reflektieren. Anhand zweier Mainstream-Filme aus den Genres Historienfilm (Gladiator) und Thriller (Se7en) sollen die Möglichkeiten (aber auch Grenzen) der Verwendung semiologischer Methoden aufgezeigt und gleichermaßen über die Stellung der untersuchten Filme im populärkulturellen Mediendiskurs der Gegenwart nachgedacht werden.