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Amalia Sdroulia

Die Sprache auf die Bühne bringen, page 1 - 16

Spracherwerb durch Theaterspiel und Szenisches Schreiben am Beispiel von Zweitsprachenlernenden in den Integrationskursen

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4158-1, ISBN online: 978-3-8288-7095-6, https://doi.org/10.5771/9783828870956-1

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Amalia Sdroulia Die Sprache auf die Bühne bringen Amalia Sdroulia Die Sprache auf die Bühne bringen Spracherwerb durch Theaterspiel und Szenisches Schreiben am Beispiel von Zweitsprachenlernenden in den Integrationskursen Tectum Verlag Amalia Sdroulia Die Sprache auf die Bühne bringen. Spracherwerb durch Theaterspiel und Szenisches Schreiben am Beispiel von Zweitsprachenlernenden in den Integrationskursen © Tectum – ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2018 E-PDF: 978-3-8288-7095-6 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Werk unter der ISBN 978-3-8288-4158-1 im Tectum Verlag erschienen.) Stückkonzept, theaterpädagogische Umsetzung, Regie und Dramaturgie: Susanne Theis Fotografische Dokumentation der Probenarbeit, Herstellung DVD und Fotomaterial, Fotograf bei Proben und Theateraufführung: Konstantinos Tsiompanidis Technische Umsetzung, Filmische Dokumentation der Probenarbeit, Kameraarbeit, Herstellung CD, Tontechnik bei Proben und Theateraufführung: Abdoll Rahim Ghahramani Umschlagabbildung: © Konstantinos Tsiompanidis Alle Rechte vorbehalten Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Dank Der Jury des 9. Ideenwettbewerbs des GESELLSCHAFTSFONDS ZU- SAMMEN LEBEN der Landeshauptsdadt Hannover danke ich herzlich für die finanzielle Förderung des Forschungsprojektes „Die Sprache auf die Bühne bringen“. Bei der Kuratorin, Dr. Koralia Sekler, bedanke ich mich von ganzem Herzen für ihre Beratung bei der Antragstellung und ihre freundliche Unterstützung im Projekt. Ich bedanke mich besonders bei der AWO Region Hannover e.V. für die Begleitung und Organisation des Projektes, für die Bereitstellung der Räumlichkeiten, wo die Theaterproben stattfanden, sowie für die technische Ausstattung. Der Leiterin der Familienbildung, Beate Kopmann, danke ich herzlich für Ihre freundschaftliche Mitarbeit am Projekt. Dem Verein für Integration und Bildung (VIB) Hannover, dem LEB in Niedersachsen e.V., der Internationalen Bibliothek Hannah Arendt Hannover und dem THEATER in der LIST e.V. danke ich sehr für die Zusammenarbeit und das Vertrauen in das Gelingen dieses Forschungsprojektes. Der Theaterpädagogin Susanne Theis danke ich herzlich für ihre inspirierende, theaterpädagogische Zusammenarbeit, ihre szenischen Ideen und Schreibaufträge bei der Entwicklung der Theatercollage auf der Bühne. Ihre Praxisansätze haben den Spielern geholfen, ein tolles Bühnenprogramm aufzustellen und das Publikum somit zu begeistern. Meiner Kollegin und DAZ Lehrerin Paola Bergmann Aranguren möchte ich zutiefst für ihre ehrenamtliche Unterstützung im Projekt, die inspirierenden Diskussionen mit den Schülern über die Funktionen der Theaterszenen, die Wirkung auf das Publikum und insbesondere für das Lektorat danken. Dem Fotografen Konstantinos Tsiompanidis danke ich herzlich in tief empfundenem Respekt für die wunderbaren Fotos und die inspirierende DVD dieses Buches. 5 Abdoll Rahim Ghahramani danke ich herzlich für die wunderbare technische und musikalische Begleitung des Theaterprojektes, die professionelle Erstellung des Flyers sowie die filmische Unterstützung für meine Datenanalyse. Bei meinem guten Freund Dominik Pusback bedanke ich mich von ganzem Herzen für sein ehrenamtliches Engagement, sein Lektorat, seine kritische Denkweise, das Layout und die umsichtige, formale Bearbeitung des Manuskriptes. Er hat mich immer emotional unterstützt und war für mich ein guter Berater und eine Inspiration. Meinen außerordentlichen Dank widme ich den Schülern aus den Integrationskursen und den Spielern im Theater für ihre wunderbaren selbst geschriebenen szenischen Texte und ihre fantastische Bühnenarbeit. Hierbei möchte noch einmal hervorheben, dass ohne ihre herrliche Zusammenarbeit, Inspiration, Offenheit, Kreativität, ihr Vertrauen, ihren Rückhalt und ihre in jeder Hinsicht bewiesene Geduld dieses Buch nicht möglich gewesen wäre. Mein besonderer Dank gilt meinen Eltern und meiner Schwester für ihren Rückhalt, ihre Anteilnahme und für ihre in jeder Hinsicht bewiesene Geduld, Liebe und vieles mehr. Amalia Sdroulia Dank 6 Aus Gründen der besseren Lesbarkeit habe ich lediglich die männliche Leseform verwendet. Selbstverständlich bezieht sich das geschriebene Wort in meinem Buch geschlechtsunabhängig auf beide Geschlechter, werte Leserinnen und Leser. 7 Projektkonzeption und -planung, Herausgeberund Autorschaft – Dr. Amalia Sdroulia Dr. Amalia Sdroulia wurde 1973 in Larisa, Griechenland geboren. Nach einer Ausbildung in Griechenland zur Journalistin studierte sie 1996-2003 Deutsche Sprachwissenschaft in Kombination mit Politischer Wissenschaft an der Universität Hannover und 2005-2010 promovierte sie als Stipendiatin der Onassis- Stiftung. Sie lehrte und forschte an unterschiedlichen Universitäten und Hochschulen in Deutschland, Leibniz Universität Hannover, Stiftung Universität Hildesheim, Technische Universität Chemnitz, Universität Koblenz, Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd, Hochschule Harz. Sie nimmt oft an internationalen Konferenzen in Deutschland, Finnland, Österreich, Ungarn, Griechenland etc. teil, bei denen sie den kollegialen Austausch sucht und ihre aktuellen Arbeiten vorstellt. Zurzeit arbeitet sie im Fachsprachenzentrum Leibniz Universität Hannover im Bereich Deutsch als Fremdsprache und als freie Dozentin für Deutsch und Politische Bildung. 2016-2017 ist sie als Preisträgerin für das GFZ-Projekt „Die Sprache auf die Bühne bringen” von der Landeshauptstadt Hannover im Rahmen des 9. Ideenwettbewerbs gefördert worden. Ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache, Al- 9 phabetisierung, Deutsch für den Beruf, Szenisches Schreiben & Theater, Kreative Grammatik, Politische Bildung, Sprachenpolitik, Gender, Medien, Interkulturelle Kommunikation. Parallel publiziert sie wissenschaftlich und literarisch als Autorin. Sie möchte gerne zukünftig eine Kinderuniversität für Kinder ohne Eltern gründen. Projektkonzeption und -planung, Herausgeber- und Autorschaft – Dr. Amalia Sdroulia 10 Vorwort Liebe Leser, das vorliegende Buch ist ein Praxisbeispiel für alle Integrationslehrer, die in der Bundesrepublik Deutschland in den vom BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) finanziell geförderten Integrationskursen unterrichten und die mit kreativer Spracharbeit durch Szenisches Schreiben, Theater und Musik ein bewusstes und flexibles Sprach- und Grammatiklernen vermitteln wollen, das die Fantasie und Selbstständigkeit der Zweitsprachenlernenden unterstützt, sodass diese einen gewissen Schreibstil und sichere Ausdruckskompetenz erwerben. Für dieses Buch sind Übungen ausgedacht worden, die die Schüler mit theaterpädagogischer und sprachlicher Unterstützung aus ihren alltäglichen Herausforderungen, biografischen Momenten, Episoden und ihrer individuellen Einbildungskraft entwickelt haben. Die Kapitel dieses Buches beziehen sich auf Jugendliche und Erwachsene aus den Integrationskursen, lassen sich aber natürlich auch durchgängig auf die Arbeit mit vielen fremdsprachlichen Gruppen, Kindern, Schülern, Studenten übertragen bzw. entstehen teilweise aus der Zusammenarbeit mit ihnen. Warum heißt es „Die Sprache auf die Bühne bringen?“ Es geht um ein Buchprojekt, das im Rahmen des 9. Ideenwettbewerbs des GE- SELLSCHAFTSFONDS ZUSAMMEN LEBEN der Landeshauptstadt Hannover für den Zeitraum vom Oktober 2016 bis März 2018 gefördert wurde. Mit dem Titel „Die Sprache auf die Bühne bringen“ habe ich mich beworben. Meine Grundidee basierte auf persönlichen Erlebnissen vor 22 Jahren, während ich mit dem Studium der Germanistik und der Politikwissenschaft in Deutschland begann. Damals entwickelte ich als Studentin und Nichtmuttersprachlerin aus Griechenland eine autodidaktische Methode, um mein Studium erfolgreich abzuschließen. Ich verfasste selbst Bühnen- und Theatersketche, basierend auf meiner Autobiografie, alltäglichen Konfrontationen und dem grie- 11 chischen ‚Theater’ (z. B. Aristophanes, Aischylos, Sophokles). Das griechische Theater hat mein Leben schon früh, während meiner Schulzeit, sehr stark beeinflusst, da es Bestandteil des griechischen Sprachunterrichts war. Ein wichtiger Fokus, den ich mir damals als Studentin in Deutschland setzte, war es, Literatur und Theater in deutscher Sprache zu lesen. In meiner Freizeit schrieb ich kleine deutschsprachige Komödien und Tragödien als Bühnenstücke und inszenierte sie vor dem Spiegel in meinem Wohnzimmer. Somit entwickelte ich eine autodidaktische Lernstrategie und übte für alle Prüfungen an der Universität. So konnte ich die Primärgrammatik durch sprachliche Routinen, Redewendungen und komplette Satzteile der deutschen Sprache sowie durch Szenisches Schreiben erwerben. Eine Inszenierung dieser selbst geschriebenen Bühnenstücke traute ich mir damals nicht zu. Ich habe sie aber in Hausarbeiten an der Universität verwendet. Beim Unterrichten der deutschen Sprache als DAZ-Dozentin wurden mir die Probleme beim Erlernen der deutschen Sprache deutlicher und bewusster und aus diesem Grund wollte ich meinen Schülern aus den Integrationskursen meine autodidaktische Lernmethode beibringen. Ich ging sogar mit ihnen noch einen Schritt weiter: Ich beschloss, meine Schüler auf die Bühne zu bringen, was ich damals als Studentin selbst nicht schaffte. Aus dem Grund bewarb ich mich im Rahmen dieses 9. Ideenwettbewerbs und wurde von der Jury ausgewählt. Da ich keine theaterpädagogischen Kenntnisse hatte, war es erforderlich, durch eine Theaterpädagogin das ganze Projekt begleiten und den Schülern die Grundlagen des Theaters beibringen zu lassen. Ich beobachtete immer den Theaterunterricht, der von der Theaterpädagogin durchgeführt wurde, und half ständig den Schülern beim Szenischen Schreiben, Üben und Inszenieren. Nach einem Jahr Theaterüben, Theaterproben und Deutschlernen fand eine Theateraufführung statt. Anschließend verfasste ich als Projektideengeberin und Projektleiterin dieses Buch mit Hilfe theaterpädagogischer und sprachwissenschaftlicher Methoden. Die Texte, die ich in diesem Buch verwende, sind selbst von den Schülern geschrieben und die Regie der Theatercollage wurde von der Theaterpädagogin übernommen. Diskussionen mit den Schülern und mit mir über die Funktion und Wirkung des Szenischen Schreibens und Theaterspielens auf das Deutschlernen hat eine DAZ- Vorwort 12 Kollegin geleitet. Somit möchte ich Ihnen, liebe Leser figurative und greifbare Hilfestellungen für Ihre Integrationskurse an die Hand geben. Während Schüler Werke für die Bühne schrieben und diese auf der Bühne spielten, verarbeiteten sie den ‚Input’ und setzten Spracherwerbsprozesse in Gang. Szenisches Schreiben versetzte sie prinzipiell in eine gelockerte Konzentration, förderte ihre instinktiven Gedankenverknüpfungen und festigte ihre eigene Autonomie. Das Inszenieren brachte sie näher zueinander. Es entstanden Teamgeist, Vertrauen, Optimismus, zudem erwarben die Teilnehmer Kenntnisse über Improvisieren, Inszenierungs- und Gestaltungsprozesse und Handwerk sowie verbale und nonverbale Kommunikationsarbeit. Ich würde noch dazu sagen, dass Szenisches Schreiben und Inszenieren einen therapeutischen, positiven Charakter für die Schüler hatten, da die meisten sehr stark traumatisiert aus Kriegsgebieten (Syrien, Irak und Iran) kamen. Durch ihre Erinnerungen konnten sie die ‚Sprache des Instinktiven’ entwickeln, reflektieren lassen und Lösungen ausprobieren. Wie erreichen Sie es als Deutschlehrer in den Integrationskursen den Schülern innerhalb eines Jahres zu einer erfolgreichen Bühnendarstellung zu verhelfen? Wie vermitteln Sie die deutsche Sprache durch Schauspiel und Szenisches Schreiben in einem Zeitrahmen von zwölf Monaten und in acht fünfstündigen Wochenendworkshops und stellen dabei Theater, Sketche und Theatercollagen auf die Beine? Während der Proben und auf der Bühne passierte etwas unglaublich Schönes und Anziehendes. Was dort geschah, werden Sie nur selbst mit Ihren Schülern und am Tag der Premiere mit den Zuschauern erleben. Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen viel Begeisterung bei Ihrem unterhaltsamen Abenteuer und einen enthusiastischen Applaus! Amalia Sdroulia Vorwort 13 Inhaltsverzeichnis KAPITEL I. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 Vor dem Einstieg in die Bühnenarbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1. 18 Allgemeiner Ratgeber zur Organisation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.1 18 Rituale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 Enthusiasmus – Leidenschaft. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Zuverlässigkeit – Ordnung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Konzentration – Aufmerksamkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Termine – Anwesenheitsliste – Telefon-, E-Mail- und WhatsApp- Verteiler – Probentagebuch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 KAPITEL II . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 Einstieg in die Bühnenarbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2. 21 Die Basis des Theaterspielens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.1 21 Welche Bedeutung hat Improvisation? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 Impro-Übung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Reflexion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Die Zuschauerrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Körperausdruck – Körpersprache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.2. 26 Standbildübung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Zeitlupenübung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 Sprechhandlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.3. 31 Kreative Sprechhandlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 Artikulation – Bühnenlautstärke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 Artikulations- und Bühnenlautstärkeübung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 Auftritts- und Abgangspositionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.4. 35 Große Auftrittsübung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 Rhythmus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.5. 38 Rhythmusübung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 15 KAPITEL III . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41 Szenisches Schreiben, Dramaturgie, Inszenieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3. 41 Geschichten erfinden und schreiben. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.1 41 Biografieschreibbübung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 Mit „chunks“ schreiben und kommunikative Grammatik erwerben . . . .3.2 45 Chunksübung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46 Der dramaturgische Aufbau und die Inszenierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.3 48 Regie-, Dramaturgie- und Inszenierungsübung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 Tag der Premiere . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.4. 58 KAPITEL IV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59 Sprachlernbiografien. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4. 59 KAPITEL V . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 Ergebnisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5. 69 Bezug zu Inhalten des lokalen Integrationsplans (LIP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72 Literaturverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6. 73 Mitwirkende im Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7. 75 Weitere Publikationen im Tectum Verlag. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8. 85 Inhaltsverzeichnis 16

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References

Zusammenfassung

Dieses Buch stellt die Ergebnisse eines im Rahmen des 9. Ideenwettbewerbs der Landeshauptstadt Hannover geförderten Projekts dar, welches zum Ziel hatte, mithilfe von Schauspiel und szenischem Schreiben die deutsche Sprache zu vermitteln. Über einen Zeitraum von zwölf Monaten entstand dieses didaktische und methodische Praxisbuch für Integrationslehrer, die Zweitsprachenlernenden mit kreativer Spracharbeit, Theater und Musik ein bewusstes und flexibles Grammatiklernen ermöglichen möchten. Geleitet von einer eigens entwickelten autodidaktischen Methode zeigt Amalia Sdroulia, dass Lernfortschritte in der Zweitsprache nicht allein von der Leistungsbereitschaft oder den Begabungen eines Lernenden abhängig sind. Es kommt zusätzlich auf die kreativen Interaktionsmöglichkeiten im Klassenraum an. Autobiografische Texte und Dialoge über Situationen des Alltags in Kombination mit Schauspiel eröffnen freien Raum zur Entfaltung der Sprachkompetenz. Die Teilnahme am Projekt „Die Sprache auf die Bühne bringen“ ermöglichte den Integrationsschülern, die Bereiche Syntax und Morphologie deutlich zu erweitern und Sicherheit im Umgang mit der deutschen Sprache zu gewinnen. Gleichzeitig gewährleisten höhere Bildungschancen interkulturelle Kompetenz und zukünftige politische Partizipation.