Autorinnen und Autoren in:

Hermann Haarmann, Anne Hartmann (ed.)

"Auf nach Moskau!", page 219 - 222

Reiseberichte aus dem Exil

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4115-4, ISBN online: 978-3-8288-7066-6, https://doi.org/10.5771/9783828870666-219

Series: kommunikation & kultur, vol. 8

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
219 Autorinnen und Autoren Michael David-Fox, born in 1965, is Professor in the Edmund A. Walsh School of Foreign Service and the Department of History at Georgetown University, and Scholarly Supervisor of the Centre for the History and Sociology of World War II at the Higher School of Economics in Moscow. He is winner of the 2016 Historia Nova Prize for Best Book on Russian Intellectual and Cultural History. Editor or co-editor of nine volumes on political, cultural, and transnational history, most recently The Soviet Gulag: Evidence, Interpretation, and Comparison, Pittsburg 2016. Hermann Haarmann, Jg. 1946, Prof. Dr. phil., habil., Seniorprofessor am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und zugleich Direktor des Instituts für Kommunikationsgeschichte und angewandte Kulturwissenschaften der FU Berlin, Lehre und Forschung zum deutschen Exil 1933–1945, zur Kultur- und Medientheorie/-geschichte, Hrsg. der Schriftenreihe kommunikation & kultur und der akte exil. neue folge. Veröffentlichungen (Auswahl): Erwin Piscator am Schwarzen Meer, Berlin 2002 (akte exil, Bd. 7); George Grosz. New York 1934, Berlin 2007 (akte exil, Bd. 10); Hrsg. (mit Christoph Hesse), Briefe an Bertolt Brecht im Exil 1993–1949, 3 Bde., Berlin 2014. Anne Hartmann, Jg. 1954, Dr. phil., Studium der Germanistik und Slavistik, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Slavistik/Lotman- Institut für russische Kultur der Ruhr-Universität Bochum. Forschungsschwerpunkte: Sowjetische ,Leitkultur’ in der SBZ und frühen DDR; Gulag-Literatur und das Konzept der ,Perekovka‘; deutsche Autoren und westliche Intellektuelle im sowjetischen Exil. Zuletzt erschienen: „Ich kam, ich sah, ich werde schreiben.“ Lion Feuchtwanger in Moskau 1937. Eine Dokumentation, Göttingen 2017 (akte exil. neue folge. Bd. 1); Hrsg. (mit Riccardo Nicolosi): Born to be Criminal. The Discourse on Criminality and the Practice of Punishment in Late Imperial Russia and Early Soviet Union. Interdisciplinary Approaches, Bielefeld 2017. 220 Anhang Christoph Hesse, Jg. 1972, Dr. phil., Film- und Literaturwissenschaftler, Mitarbeiter des Instituts für Kommunikationsgeschichte und angewandte Kulturwissenschaften wie des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der FU Berlin. Aktuelles Projekt: Edition des Briefwechsels zwischen Hermann Borchardt und George Grosz. Veröffentlichung (Auswahl): Hrsg. (mit Hermann Haarmann), Briefe an Bertolt Brecht im Exil 1933–1949, 3 Bde., Berlin 2014; Filmexil Sowjetunion. Deutsche Emigranten in der sowjetischen Filmproduktion der 1930er und 1940er Jahre, München 2017. Manfred Jendryschik, Jg. 1943, freier Schriftsteller, von 1990 bis 1996 Kulturdezernent der Stadt Dessau. Seit 1996 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Seit 2010 Co-Herausgeber der Edition Cornelius des Projekte-Cornelius, Halle. Reinhard Müller, Jg. 1944, war wiss. Mitarbeiter am Hamburg Institut für Sozialforschung. Mitglied von Memorial, Publikationen u.a.: Hrsg., Die Säuberung, Hamburg 1991; Menschenfalle Moskau – Exil und stalinistische Verfolgung, Hamburg 2001; Herbert Wehner. Moskau 1937, Hamburg 2004; Hrsg. (mit Bettina Nir-Vired, Irina Sherbakova, Olga Reznikova), Carola Neher. Ein Jahrhundertschicksal, Berlin 2016. Michael Rohrwasser, Jg. 1949, Prof. Dr. phil., habil., zahlreiche Gastprofessuren u.a. in Stanford, Columbus/USA, Warschau, Freiburg, Mainz und Hamburg. Seit 2005 Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Wien. Arbeitsschwerpunkte: Spätromantik, Psychoanalyse – Literatur – Film, Weimarer Republik, Exilliteratur, Kalter Krieg, totalitäre Systeme DDR-Literatur. Publikationen (Auswahl): Die Literatur der Exkommunisten. Der Stalinismus und die Renegaten, Stuttgart 1991, Hrsg. (mit Michael Hansel), Kalter Krieg in Österreich. Literatur – Kunst – Kultur und der Kalte Krieg, Wien 2010. 221 Autorinnen und Autoren Falko Schmieder, Jg. 1970, Dr. phil, habil., Kulturwissenschaftler, Privatdozent am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt Universität zu Berlin und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin. Veröffentlichungen (Auswahl): Ludwig Feuerbach und der Eingang der klassischen Fotografie, Berlin u. Wien 2004; Hrsg. (mit Christiane Kirchhoff), Freud und Adorno. Zur Urgeschichte der Moderne, Berlin 2014; Überleben. Historische und aktuelle Konstellationen, München 2011; Hrsg. (mit Ernst Müller), Begriffsgeschichte und historische Semantik. Ein kritisches Kompendium, Berlin 2016. Wilfried F. Schoeller, Jg. 1941, freier Schriftsteller, Literaturkritiker sowie Honorarprofessor für die Literatur des 20. Jahrhunderts, Literaturkritik und Medien an der Universität Bremen. Studium der Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie in München, Veröffentlichungen (Auswahl): Nach Berlin! Reportagen, Frankfurt a.M. 1999; Deutschland vor Ort. Geschichte, Mythen, Erinnerungen, München 2011; Alfred Döblin: Eine Biographie, München 2011; Franz Marc. Eine Biographie, München 2016. Inka Zahn, Jg. 1977, Dr. phil., ist romanistische Kulturwissenschaftlerin. Beauftragte für Sprachkurse und stellv. Institutsleiterin am Goethe-Institut Boston und später am Goethe-Institut Brüssel, derzeit als Lehrkraft für Deutsch als Fremdsprache am Goethe-Institut in Rotterdam. Promovierte von 2003 bis 2006 im Rahmen des Forschungsprojekts „Die Blicke der Anderen. Reisen zwischen den europäischen Metropolen Berlin, Paris, Moskau in der Zwischenkriegszeit“ (Universität Osnabrück und Bremen) zum Thema Reise als Begegnung mit dem Anderen? Französische Reiseberichte über Moskau in der Zwischenkriegszeit, Bielefeld 2008; Hrsg. (mit Walter Fähnders, Nils Plath, Hendrik Weber), Berlin, Paris, Moskau. Reiseliteraturen und die Metropolen, Bielefeld 2005. Ian Wallace, Jg. 1942, ist Emeritus Professor of German an der Universität Bath, UK. Studium in Oxford, Tübingen und Heidelberg. Lehr- und 222 Anhang Forschungstätigkeit in den USA, Schottland und England. Schwerpunkte: DDR-Literatur und Exil. Gründer und Herausgeber der Zeitschrift GDR Monitor (1979–2008). Präsident der International Feuchtwanger Society seit 2001. 2018 erscheint sein Aufsatz über den Roman Jud Süß, in der englischen Übersetzung von Edwin und Wilma Muir.

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Zusammenfassung

2017 wurde des hundertsten Jahrestags der russischen Oktoberrevolution gedacht, und vor 80 Jahren erschien Lion Feuchtwangers kontrovers aufgenommener „Reisebericht Moskau 1937“. Um das Pro und Kontra in den intellektuellen Debatten zum sowjetischen Experiment in der Weimarer Republik und im Exil nachzuzeichnen, fand im Berliner LiteraturHaus ein international besetztes Symposion statt, das dieser Band dokumentiert.