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Fragenkatalog in:

Zeynep Arslan

Demokratisierung durch Selbstermächtigung, page 212 - 212

Zum Empowerment alevitischer Frauen* in der Türkei und in der Diaspora

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4163-5, ISBN online: 978-3-8288-7041-3, https://doi.org/10.5771/9783828870413-212

Series: Anwendungsorientierte Religionswissenschaft, vol. 12

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
212 Fragenkatalog Fragen zur Person* Was ist dein Alter? In welcher alevitischen Organisation bist du derzeit aktiv? Welche Funktion übst du derzeit aus? Wie lange übst du diese Funktion bereits aus? Fragen zum Thema 1. Wie fühlst du dich als Frau in deiner Funktion? 2. Welche positiven und/oder negativen Erfahrungen als biologischweibliche Funktionär*in hast du bis heute gemacht? 3. Wodurch kennzeichnet sich die Geschlechtergleichberechtigung in der alevitischen Lehre aus und siehst du diese? 4. Wie siehst du das Verhältnis zwischen Praxis und Theorie der Geschlechtergleichberechtigung in der alevitischen Gesellschaft? 5. Würdest du dich als eine alevitische Frau definieren? Bist du eine alevitische Frau? 6. Wann ist die Gleichberechtigung sichtbar vorhanden? Wann nicht? 7. Was bedeutet Geschlechtergleichberechtigung für dich? 8. Gibt es DIE alevitische Frau? Sollte es diese geben und warum? 9. Wie siehst du deine Position als alevitische Frau* in der alevitischen Gesellschaft? 10.Wie sieht der aktuelle Stand deiner Meinung nach aus? 11.Wie sollte der aktuelle Stand deiner Meinung nach aussehen? 12.Was können bzw. sollen alevitische Frauen* deiner Meinung nach unternehmen?

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Zusammenfassung

Die alevitische Lehre propagiert den Grundsatz der Gleichheit der Geschlechter, und die alevitischen Frauen* sind sichtbar, allerdings haben sie in der Praxis keine gesellschaftspolitische Entscheidungs- und Gestaltungsmacht. Der vorliegende Band plädiert für die Entwicklung eines differenzfeministischen Ansatzes, um zunächst mit der Illusion über die Existenz der Gleichberechtigung der Geschlechter in den alevitischen Gesellschaftsgruppen zu brechen. Sechs Expert*inneninterviews zeigen, dass ein relevantes Bewusstsein für die organisierte Forderung von Gleichberechtigung nicht besteht. Zeynep Arslan zeigt Handlungsoptionen zur gemeinsamen Ausgestaltung heterogen (intersektional) geteilter Lebensräume auf. Dabei geht sie auch auf das immense demokratie- und friedenspolitische Potenzial der alevitischen Frauen* ein und verweist auf einen vorbildlichen Weg, mit den gesellschaftlichen Herausforderungen der neoliberalen Globalisierung konstruktiv umzugehen. Vor dem Hintergrund zunehmender globaler Konflikte und Herausforderungen bietet das Buch wichtige Ansätze zum Empowerment von Frauen* und demokratischer Alternativen.