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Über den Herausgeber der Schriftenreihe in:

Mareike Beckmann

August Wilhelmj, page 237 - 238

Der deutsche Paganini?

1. Edition 2019, ISBN print: 978-3-8288-4162-8, ISBN online: 978-3-8288-7036-9, https://doi.org/10.5771/9783828870369-237

Series: Frankfurter Wagner-Kontexte, vol. 2

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Über den Herausgeber der Schriftenreihe Der Richard-Wagner-Verband Frankfurt am Main wurde erstmals im November 1910 gegründet. Unter dem Motto Talente fördern – Kultur erleben – Leidenschaft teilen ist es Ziel des Verbandes, das Interesse für Leben und Werk Richard Wagners zu wecken sowie das Verständnis zu vertiefen, sich für den Erhalt der Bayreuther Festspiele einzusetzen, Studierende und Nachwuchskünstler durch Vermittlung von Stipendien zu fördern und das kulturelle Leben in Frankfurt mit einem vielseitigen Programmangebot zu bereichern. Mit der Schriftenreihe Frankfurter Wagner-Kontexte erweitert der Richard-Wagner-Verband Frankfurt am Main sein bisher auf die Förderung junger Bühnenschaffender fokussiertes Stipendienprogramm. Durch die zusätzliche Vergabe eines jährlichen Publikationsstipendiums wird ein musikwissenschaftlicher und qualitativ hochwertiger Beitrag zur Richard-Wagner-Forschung geleistet. Das Themenspektrum wird dabei bewusst weit gefasst. Als einzige Voraussetzung haben die primär geförderten Dissertationen einen konkreten Kontext zum Komponisten Richard Wagner zu gewährleisten. Informationen über Programm und Publikationen des Richard-Wagner-Verbandes Frankfurt am Main: www.rwv-ffm.de Bisher erschienen Frankfurter Wagner-Kontexte Herausgegeben vom Richard-Wagner-Verband Frankfurt am Main Michael Hofmeister Alexander Ritter Leben und Werk eines Komponisten zwischen Wagner und Strauss Frankfurter Wagner-Kontexte • Band 1 822 Seiten • 17 x 24 cm • Hardcover • 2018 59 € • ISBN 978-3-8288-4138-3 Auch als E-Book erhältlich 46,99 € [D] • 47,30 € [A] ISBN ePDF 978-3-8288-7004-8 ISBN ePub 978-3-8288-7077-2 Autor Michael Hofmeister befasst sich in seiner Dissertation mit einem Weg begleiter Richard Wagners. Seit Dresdner Kindertagen von ihm geprägt, heiratete Alexander Ritter (1833–1896) Wagners Nichte Franziska und baute sich u. a. mit Franz Liszt, Hans von Bülow und Peter Cornelius ein Wagner-nahes Netzwerk auf. Später war er es, der den jungen Richard Strauss zu Wagner hinführte. Hofmeisters Buch schließt eine Lücke, die die Wagner- und Strauss-Forschung seit Langem beklagt. Erstmals wertet er alle greifbaren Quellen aus und bringt den Lesern die Persönlichkeit Alexander Ritters nahe. Gleichzeitig nimmt er ihn als eigenständigen Komponisten ernst und gewährt tiefe Einblicke in sein heute völlig vergessenes Werk. www.tectum-verlag.de

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Zusammenfassung

August Wilhelmj (1845–1908) galt als einer der größten Geiger seiner Zeit. Von den bekanntesten Vertretern der neudeutschen Schule wurde er bewundert und verehrt. Berlioz urteilte: „nie habe ich einen Geiger mit einem solchen bezaubernden, großen und edlen Tone gehört, als der war, welcher der junge Wilhelmj seinem Instrumente zu entlocken wußte.“ Wie genau hat er gespielt? Welche Einflüsse hatte er auf die Entwicklung des Violinspiels? Wie spiegelt sein Spiel die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse seiner Zeit? Sein Interpretationsstil gibt Aufschlüsse über die Aufführungspraxis der Romantik und gewährt tiefe Einblicke in die Musikästhetik des 19. Jahrhunderts.