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Cornelia Zeller

Softwarebasierte Aphasietherapie, page 1 - 26

Entwicklung und Erprobung des kommunikativ-pragmatischen Übungsprogramms AKOPRA

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4167-3, ISBN online: 978-3-8288-7034-5, https://doi.org/10.5771/9783828870345-1

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Cornelia Zeller Softwarebasierte Aphasietherapie Cornelia Zeller Softwarebasierte Aphasietherapie Entwicklung und Erprobung des kommunikativ-pragmatischen Übungsprogramms AKOPRA Tectum Verlag Cornelia Zeller Softwarebasierte A phasietherapie. Entw icklung u n d E rprobung des kom m unikativ-pragm atischen Ü bungsprogram m s AKOPRA © Tectum - ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2018 Zugleich Dissertation der Ludwig-M aximilians-Universität M ünchen, 2017 E-Book: 978-3-8288-7034-5 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes W erk un ter der ISBN 978-3-8288-4167-3 im Tectum Verlag erschienen.) U m schlagabbildung: © Cornelia Zeller Alle Rechte vorbehalten Besuchen Sie uns im Internet w w w .tectum -verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Danksagung M ein D ank gilt meinem Erstgutachter Prof. Dr. Ziegler für die vielen wertvollen Ideen und Anregungen, die Unterstützung bei der statistischen Analyse und auch für die Freiheiten, meine eigenen Ideen in die T at umzusetzen. M ein ganz besonderer D ank gilt D r. Ralf G lindem ann für die ausgezeichnete Betreuung dieser Arbeit und die E inbindung in das Klinikum Bogenhausen. Seine stetige Diskussionsbereitschaft sowie die vielen praktischen T ipps und Hilfestellungen trugen sehr zum Gelingen dieser Arbeit bei. Prof. Dr. G rohnfeldt danke ich für die Erm utigung zur Prom otion und die Übernahm e der Zweitkorrektur. Vielen D ank an PD Dr. Anke W erani für das Interesse an meinem Them a und die Ü bernahm e der D rittkorrektur. W eiterhin bedanke ich mich bei der Hanns-Seidel-Stiftung für die ideelle und finanzielle Förderung, die es m ir ermöglichte, mich ganz meiner Dissertati on zu widmen. Für die erfolgreiche Zusamm enarbeit bedanke ich mich bei der Firma SI Technics G bR, vor allem bei Sebastian Abele und Felix Schönhofen für die Pro grammierung der Therapiesoftware. Ein besonderer D ank ist für Maike Lipp, Felicitas Körner und Lena Kühfuß bestimmt, die im Rahm en ihres Forschungspraktikums das Projekt unterstütz ten. Bedanken möchte ich mich auch bei den Sprachtherapieteams der Kliniken Bogenhausen und Harlaching sowie bei der Praxis für Logopädie und K om m u nikation Susanne Deutsch und Stefanie Seith für die Hilfe bei der Probanden rekrutierung und die gute Zusammenarbeit. Besonders bedanke ich mich bei den Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen für die Teilnahm e an der Therapiestudie und die vielen motivie renden Rückmeldungen. Bei der Erstellung der Audioaufnahm en unterstützten mich als Sprecherin bzw. Sprecher Veronika Uhlenbusch und Marco M ebus, bei der Aufnahme der Videos Katharina und Benedikt Eckstein sowie G erhard Krämer, bei der Anfer tigung der Zeichnungen Stefanie Schultheisz und Sim on Schneider sowie bei der 5 Aufnahme der Fotos Familie Krämer und Familie G lindem ann. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten dafür. Außerdem danke ich den Unternehm en, die m ir genehmigten, vor O rt Aufnahm en zu machen und den Freundinnen und Freunden, die m ir zusätzliche Fotos zur Verfügung stellten. Für die Bereitstellung der Aufnahmegeräte und für die Einführung in PRAAT danke ich der Entwicklungsgruppe Klinische Neuropsychologie (EKN) unter Leitung von Prof. Dr. Ziegler. Ich danke dem Verein ReHa-Hilfe e. V. für die Unterstützung. Für die vielen fachlichen Diskussionen und die Hilfe beim Korrekturlesen dieser Arbeit danke ich Kerstin M eßm er, Valerie Böhlau, Katharina Eckstein, Caroline M üller, Sim on Schneider, Lea Friedl, C hristina Gulyas und C orinna Renz. Ein ganz besonderes Dankeschön möchte ich meinen Eltern, Ju tta und O t mar Zeller, Felix Schönhofen, Familie Krämer und all m einen Freundinnen und Freunden für die vielen Erm utigungen und die U nterstützung aussprechen. Bietigheim-Bissingen, im März 2017 Cornelia Zeller 6 I n h a l t s v e r z e i c h n i s 1 E in le itu n g ............................................................................................... 27 2 Z um V erständnis der A phasien .......................................................31 2.1 Definitionen und theoretische E inordnung.................................... 31 2.2 Ätiologie, Inzidenz und Prävalenz.....................................................32 2.3 Verlauf, neuronale und sprachliche Reorganisation..................... 33 2.4 Störungsprofile und Sym ptom e..........................................................35 2.5 Mögliche Begleiterscheinungen..........................................................37 3 Sprachverarbeitung bei in tak tem Sprachsystem und A p h asie ..................................................................................................... 39 3.1 Vorstellung von Sprachverarbeitungsmodellen..............................39 3.1.1 Das Logogenmodell als Vertreter serieller M odelle.........39 3.1.2 Das W D - und SP-Modell als Vertreter konnektionistischer M odelle..................................................42 3.1.3 Das Levelt-Modell als Vertreter hybrider M odelle..........44 3.1.4 Das Kohorten-M odell als spezifischer Erklärungs ansatz für die auditive W orterkennung...............................45 3.2 Modellbasierte Erklärungsansätze sprachpathologischer Sym ptom e.................................................................................................46 3.2.1 Störungen des auditiven Sprachverständnisses................. 46 3.2.2 Störungen der verbalen W ortproduktion ........................... 47 4 K om m unikatives H an d e ln ................................................................ 51 4.1 Kom m unikationstheorie....................................................................... 51 7 4.2 Sprechakttheorie..................................................................................... 54 4.3 Skripttheorie.............................................................................................57 4.4 Situationstheorie..................................................................................... 59 5 Aphasie und P artiz ipation am A lltag ............................................63 5.1 Veränderungen und Beeinträchtigungen des Kom m unikationsalltags.........................................................................63 5.2 Psychosoziale Fo lgen .............................................................................66 6 N onverbale K o m m u n ik a tio n .......................................................... 71 6.1 G estik.........................................................................................................71 6.1.1 Definition, Präsentation verschiedener Gestentypen und modelltheoretische E inordnung................................... 71 6.1.2 Gestik bei A phasie....................................................................74 6.2 Z eichnen .................................................................................................. 77 6.2.1 Definition, Anwendungsmöglichkeiten und Charakteristika.......................................................................... 78 6.2.2 Zeichnen bei Aphasie............................................................... 79 7 B ehandlungsgrundlagen und die aktuelle V erso rg u ng ssitu a tio n .......................................................................... 83 7.1 Die International Classification o f Functioning, Disability and H ealth (IC F ) ....................................................................................83 7.2 W eitere Empfehlungen für die Behandlung von A phasien 85 7.3 Die Rolle der Therapiefrequenz in den DRV-Therapiestandards sowie den H eilm ittel-R ichtlinien.....................................87 7.4 Die aktuelle V ersorgungssituation.....................................................87 8 D ia g n o s tik ..............................................................................................91 8.1 Erhebung der Anamnese.......................................................................92 8.2 Sprachsystematische und modellorientierte D iagnostik .............. 92 8.3 Kommunikativ-pragmatische D iagnostik ........................................93 8.3.1 Kommunikativ-pragmatisches Screening für Patienten m it Aphasie (K O PS)............................................. 97 8.3.1.1 Grundlagen........................................................................... 97 8.3.1.2 Präsentation der U ntertests.............................................. 98 8.3.1.3 Zusammenfassung und Bew ertung..............................102 8 8.3.2 Angehörigenfragebogen zum Kom m unikations verhalten von Schlaganfallpatienten (AFKS)................. 102 9 T h erap ie ..................................................................................................105 9.1 D idaktik .................................................................................................. 105 9.2 Behandlungsm ethoden........................................................................ 108 9.2.1 Stimulierender Ansatz.......................................................... 109 9.2.2 Sprachsystematischer und modellorientierter Ansatz... 109 9.2.3 Kommunikativ-pragmatischer A nsatz............................... 110 9.2.4 Kombinierter Ansatz.............................................................. 112 9.2.5 Verhaltensorientierter Ansatz............................................. 113 9.2.6 A ngehörigenarbeit................................................................ 114 9.2.7 Die Rolle des Aphasieverbandes und der Selbsthilfe ... 114 10 D er Einsatz von Software in der A phasietherap ie.................. 117 10.1 A nw endung.............................................................................................118 10.2 Vorstellung ausgewählter Program m e..............................................118 10.3 Möglichkeiten und G renzen.............................................................. 130 11 E ntw icklung der A pplikationen für kom m unikativ pragm atische A phasietherapie (A K O PR A )................................133 11.1 Zielsetzung............................................................................................ 133 11.2 Zusammenstellung der T herapiem odule...................................... 135 11.3 M ethodische Softwareentwicklung und Program m ierung 137 11.4 Erstellung des M aterials..................................................................... 143 11.5 P re test.................................................................................................... 144 12 V orstellung von A K O P R A ............................................................. 147 12.1 G rundlagen.............................................................................................147 12.2 Therapiem odul 1: Sprachverständnis............................................. 149 12.2.1 Zusammenstellung der Item s...............................................149 12.2.2 Aufgabenkonstruktion und Hilfsstufen.............................154 12.3 Therapiem odul 2: Referieren auf O b jek te ................................... 156 12.3.1 Zusammenstellung der Item s...............................................157 12.3.2 Aufgabenkonstruktion und Hilfsstufen.............................157 9 12.4 Therapiem odul 3: Einfache komm unikative H andlungen Zustim m ung und A blehnung............................................................ 168 12.4.1 Zusammenstellung der Item s...............................................169 12.4.2 Aufgabenkonstruktion und Hilfsstufen.............................171 12.5 Therapiem odul 4: Einzelhandlungen............................................. 174 12.5.1 Zusammenstellung der Item s...............................................175 12.5.2 Aufgabenkonstruktion und Hilfsstufen.............................182 13 Fragestellungen.................................................................................... 193 14 M e th o d e ................................................................................................ 197 14.1 Bewertungssystem für die Itembearbeitung in A K O PR A 197 14.1.1 M odul 1: Sprachverständnis.............................................. 197 14.1.2 M odul 2: Referieren auf O bjekte...................................... 198 14.1.2.1 M ündliches B enennen................................................. 199 14.1.2.2 U m schreiben..................................................................201 14.1.2.3 Schriftliches Benennen.................................................203 14.1.2.4 Gestik und Z eichnen ................................................... 204 14.1.3 M odul 3: Einfache komm unikative Handlungen: Zustim m ung und A blehnung............................................. 206 14.1.4 M odul 4: E inzelhandlungen................................................206 14.1.4.1 Verbale A ntw ortm odalität..........................................207 14.1.4.2 Schriftliche A ntw ortm odalität....................................209 14.1.4.3 Gestik und Z eichnen ................................................... 210 14.2 D iagnostika............................................................................................ 211 14.2.1 Instrum ente zur Erfassung sprachlicher und komm unikativer Leistungen................................................211 14.2.2 Patienteninterview zur Bewertung der Therapie m it A K O PR A ................................................................................. 211 14.3 D esign......................................................................................................215 14.4 Probanden...............................................................................................218 14.5 D urchführung ....................................................................................... 228 14.5.1 Durchführung m it Proband 1 ............................................230 14.5.2 Durchführung m it Proband 2 ............................................231 10 14.5.3 Durchführung m it Proband 3 ............................................231 14.5.4 Durchführung m it Proband 4 ............................................233 14.5.5 D urchführung m it Probandin 5 ........................................ 234 15 E rgebn isse ............................................................................................. 237 15.1 M odul 1: Sprachverständnis..............................................................237 15.1.1 A nw endbarkeit........................................................................237 15.1.2 Hilfsstufenanalyse...................................................................242 15.2 M odul 2: Referieren auf O bjekte......................................................244 15.2.1 A nw endbarkeit........................................................................244 15.2.2 Hilfsstufenanalyse...................................................................255 15.3 M odul 3: Einfache komm unikative H andlungen Zustim m ung und A blehnung............................................................262 15.3.1 Anwendbarkeit von M odul 3 .............................................. 262 15.3.2 Hilfsstufenanalyse...................................................................267 15.4 M odul 4: Einzelhandlungen.............................................................. 269 15.4.1 A nw endbarkeit........................................................................269 15.4.2 Hilfsstufenanalyse...................................................................280 15.5 Untersuchung von Zusam m enhängen zwischen KOPS und A K O PR A ................................................................................................284 15.6 Untersuchung der Effektivität.......................................................... 290 15.6.1 Vergleich der Prä- und Postuntersuchung m it KOPS . 290 15.6.2 Vergleich der Itembearbeitung in AKOPRA...................296 15.6.2.1 Vergleich der Itembearbeitung in M odul 1 - Sprachverständnis.....................................296 15.6.2.2 Vergleich der Itembearbeitung in M odul 2: Referieren auf O b jek te ..............................300 15.6.2.3 Vergleich der Itembearbeitung in M odul 3: Einfache kommunikative H andlungen - Zustim m ung / A blehnung 307 15.6.2.4 Vergleich der Itembearbeitung in M odul 4: Einzelhandlungen......................................311 15.7 Probandenbeurteilung zu AKOPRA................................................317 16 D iskussion .. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . .. . . . . . 323 11 16.1 Diskussion der Ergebnisse zur Anwendbarkeit..............................326 16.2 Diskussion der Ergebnisse zur U ntersuchung der Hilfen hierarchien ............................................................................................. 331 16.3 Diskussion der Ergebnisse zur U ntersuchung der Zusamm enhänge zwischen KOPS und A K O PR A ...................... 334 16.4 Diskussion der Ergebnisse zur Effektivität.....................................337 16.5 Diskussion der Ergebnisse der Probandeninterviews zur Bewertung von AKOPRA...................................................................343 17 F a z it.... . . . .. . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . .. . . 347 18 A usblick ................................................................................................. 351 19 L ite ra tu r................................................................................................. 355 20 A nhang .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . 381 12 A b b i l d u n g s v e r z e i c h n i s Abbildung 1: Ätiologie der Aphasien...........................................................33 Abbildung 2: Logogenmodell in Anlehnung an Patterson....................40 Abbildung 3: Erweitertes Logogenmodell..................................................42 Abbildung 4: Lexikalisches Netzwerk der interaktiven Zwei- Stufen-Theorie, auf der das W D - und das SP-Modell basieren. 43 Abbildung 5: Levelt-M odell.......................................................................... 44 Abbildung 6: Kategorien des Verhaltens und W ahrnehm ens während der K om m unikation ............................................................. 53 Abbildung 7: Sketch-M odell.........................................................................73 Abbildung 8: Die K om ponenten der ICF und ihre Wechsel wirkungen im bio-psycho-sozialen M odell......................................84 Abbildung 9: Adaption des M ünchener Modells für die Sprachtherapie....................................................................................... 106 Abbildung 10: Therapiemodule von AK O PRA .................................... 147 Abbildung 11: Hilfe- und W eiterbutton von AKOPRA..................... 148 Abbildung 12: Überblick semantische Felder........................................ 150 Abbildung 13: Screenshot M odul 1: Sprachverständnis Aufgabenstellung.................................................................................. 154 13 Abbildung 14: Screenshot M odul 2: Referieren auf Objekte Aufgabenstellung und M odalitätenw ahl....................................... 158 Abbildung 15. Buttons für die M odalitätenwahl in A K O PR A 158 Abbildung 16: Screenshot M odul 2: Referieren auf Objekte Hilfsstufe 5 M ehrsilber...................................................................... 163 Abbildung 17: Screenshot M odul 3: Einfache kommunikative H andlungen — Zustim m ung und Ablehnung Aufgaben stellung ................................................................................................... 171 Abbildung 18: Screenshot M odul 4: Einzelhandlungen Aufgabenstellung und M odalitätenw ahl....................................... 183 Abbildung 19: Beispielitem des Patienteninterviews m it unipolarer Ratingskala.........................................................................213 Abbildung 20: Design der Therapiestudie.............................................. 216 Abbildung 21: AFKS Summenscores Kom m unikation (nichtschriftliche Items) und Schriftsprache..................................225 Abbildung 22: Setting der Therapiesitzung............................................229 Abbildung 23: Punkteverteilung M odul 1 in Prozent..........................238 Abbildung 24: A rt und Häufigkeit der Hilfenanforderung in M odul 1...................................................................................................242 Abbildung 25: Lösungsreaktionen nach den Hilfsstufen M odul 1.. 243 Abbildung 26: Punkteverteilung in M odul 2 ..........................................246 Abbildung 27: Darstellung der Häufigkeiten unterschiedlicher Lösungsreaktionen in Prozent M odul 2 ..........................................247 Abbildung 28: M odalitätennutzung M odul 2 in P rozen t...................249 Abbildung 29: Nachsprechleistungen M odul 2 in Prozent................ 253 14 Abbildung 30: Lösungsreaktionen nach den Hilfsstufen M odul 2. M odalität Benennen........................................................... 257 Abbildung 31: Lösungsreaktionen nach den Hilfsstufen M odul 2. M odalität Schreiben............................................................258 Abbildung 32: Lösungsreaktionen nach den Hilfsstufen M odul 2. M odalität Zeichnen............................................................ 260 Abbildung 33: Punkteverteilung M odul 3 in Prozent..........................263 Abbildung 34: Lösungsreaktionen nach den Hilfsstufen M odul 3.. 268 Abbildung 35: Punkteverteilung M odul 4 .............................................. 271 Abbildung 36: Darstellung der Häufigkeiten unterschiedlicher Lösungsreaktionen M odul 4 in Prozent........................................ 272 Abbildung 37: M odalitätennutzung M odul 4 in P rozen t...................274 Abbildung 38: Nachsprechleistungen M odul 4 in Prozent................ 277 Abbildung 39: Lösungsreaktionen nach den Hilfsstufen M odul 4. M odalität Sprechen................................................................................ 281 Abbildung 40: Lösungsreaktionen nach den Hilfsstufen M odul 4. M odalität Schreiben...............................................................................282 Abbildung 41: Streudiagramm Leistungen in KOPS U ntertest 1 und AKOPRA M odul 1...................................................................285 Abbildung 42: Streudiagramm Leistungen in KOPS U ntertest 2 und AKOPRA M odul 2 ...................................................................286 Abbildung 43: Streudiagramm Leistungen in KOPS U ntertest 3 und AKOPRA M odul 3 ...................................................................287 Abbildung 44: Streudiagramm Leistungen in KOPS U ntertest 6 und AKOPRA M odul 4 ...................................................................287 15 Abbildung 45: Streudiagramm KOPS Gesamtsumme und therapeutische Hilfe in AKOPRA.....................................................288 Abbildung 46: Ergebnisse der KOPS Testungen Proband 1..............291 Abbildung 47: Ergebnisse der KOPS Testungen Proband 2 ..............292 Abbildung 48: Ergebnisse der KOPS Testungen Proband 3 ..............293 Abbildung 49: Ergebnisse der KOPS Testungen Proband 4 ..............294 Abbildung 50: Ergebnisse der KOPS Testungen Probandin 5.......... 295 Abbildung 51: Vergleich erreichter Gesam tpunktwerte erster und letzter Durchgang M odul 1 in Prozent.................................. 297 Abbildung 52: Vergleich erreichter Gesam tpunktwerte erster und letzter Durchgang M odul 2 in Prozent.................................. 300 Abbildung 53: Vergleich erreichte Gesam tpunktzahl erster und letzter Durchgang M odul 3 in Prozent.................................. 308 Abbildung 54: Vergleich erreichter Gesam tpunktwerte erster und letzter Durchgang M odul 4 in Prozent.................................. 311 16 T a b e l l e n v e r z e i c h n i s Tabelle 1: Leitsymptome der Standardsyndrom e.....................................36 Tabelle 2: Symptome der N icht-Standardaphasien................................. 36 Tabelle 3: Begleitstörungen bei Aphasie .................................................... 37 Tabelle 4: Teilakte eines Sprechaktes.......................................................... 54 Tabelle 5: Gelingensbedingungen für illokutionäre Akte..................... 55 Tabelle 6: Charakterisierung der Sprechaktklassen................................. 56 Tabelle 7: Erwartete Auswirkungen spezifische Gesprächsbedingungen ........................................................................ 64 Tabelle 8: Einteilung der Gestentypen ...................................................... 72 Tabelle 9: Empfehlungen der DGN-Leitlinie für die Behandlung von Aphasien ........................................................................................... 86 Tabelle 10: Ziele der kommunikativ-pragmatischen D iagnostik 94 Tabelle 11: Übersicht KOPS U ntertests.................................................... 98 Tabelle 12: Hilfsstufen KOPS U ntertest.1 .............................................. 98 Tabelle 13: Hilfsstufen KOPS U ntertest.2 .............................................. 99 Tabelle 14: Hilfsstufen KOPS U ntertest 3 ............................................ 100 Tabelle 15: Hilfsstufen KOPS U ntertest 6 ............................................ 101 Tabelle 16: Vorstellung ausgewählter Softwareprogramme (AphasiaWare, Fleppo, ReV ivo)..................................................... 120 17 Tabelle 17: Vorstellung ausgewählter Softwareprogramme (DiaTrain, SpeechCare Aphasie, LogoCedee)............................. 123 Tabelle 18: Vorstellung ausgewählter Softwareprogramme (LingWare, EvoLing und neolexon).............................................. 126 Tabelle 19: Vor- und Nachteile softwarebasierter T herapie.............. 131 Tabelle 20: Anforderungs-Lösungs-Matrix............................................ 139 Tabelle 21: Anforderungs-Lösungs-M atrix (Fortsetzung 1).............. 140 Tabelle 22: Anforderungs-Lösungs-M atrix (Fortsetzung 2).............. 141 Tabelle 23: M odul 1: Sprachverständnis. Anzahl und Zusam m en setzung der Ablenker.............................................................................153 Tabelle 24: Hilfsstufen M odul 1: Sprachverständnis.......................... 155 Tabelle 25: Hilfsstufen M odul 2: Referieren auf Objekte Antwortm odalität mündliches Benennen........................................ 161 Tabelle 26: Hilfsstufen M odul 2: Referieren auf Objekte Antwortm odalität schriftliches Benennen ....................................... 165 Tabelle 27: Hilfsstufen M odul 2: Referieren auf Objekte Antwortm odalitäten Zeichnen und Gestik.................................... 166 Tabelle 28: Hilfsstufen M odul 3: Einfache komm unikative H andlungen — Zustim m ung und Ablehnung Aufgaben stellung Einzelwörter............................................................................172 Tabelle 29: Hilfsstufen M odul 3: Einfache kommunikative H andlungen — Zustim m ung und Ablehnung Aufgabenstellung elliptische Ä ußerungen..................................... 173 Tabelle 30: Z u trainierende illokutionäre Akttypen aus der Klasse der Assertiva.............................................................................. 176 18 Tabelle 31: Z u trainierende illokutionäre Akttypen aus der Klasse der Direktiva............................................................................ 177 Tabelle 32: Z u trainierende illokutionäre Akttypen aus der Klasse der Kommissiva....................................................................... 178 Tabelle 33: Z u trainierende illokutionäre Akttypen aus der Klasse der Expressiva........................................................................... 179 Tabelle 34: Überblick über die in den Situationsbeschreibungen enthaltenen Inform ationseinheiten................................................. 182 Tabelle 35: Hilfsstufen M odul 4: Einzelhandlungen A ntw ort m odalität Sprechen.............................................................................. 188 Tabelle 36: Bewertungskriterien M odul 1: Sprachverständnis......... 198 Tabelle 37: Bewertungskriterien M odul 2: Referieren auf Objekte Antwortm odalität Mündliches Benennen........................................ 199 Tabelle 38: Bewertungskriterien M odul 2: Referieren auf Objekte Antwortm odalität Umschreiben......................................................... 201 Tabelle 39: Bewertungskriterien M odul 2: Referieren auf Objekte Antwortm odalität Schriftliches Benennen.........................................203 Tabelle 40: Bewertungskriterien M odul 2: Referieren auf Objekte Antwortm odalitäten Gestik und Zeichnen (zweischrittig)...........204 Tabelle 41: Bewertungskriterien M odul 2: Referieren auf Objekte Antwortm odalitäten Gestik und Zeichnen (dreischrittig)........... 205 Tabelle 42: Bewertungskriterien M odul 3: Einfache kom m unika tive H andlungen — Zustim m ung und Ablehnung........................206 Tabelle 43: Bewertungskriterien M odul 4: Einzelhandlungen Antwortm odalität Sprechen.................................................................207 19 Tabelle 44: Bewertungskriterien M odul 4: Einzelhandlungen Antwortm odalität Schreiben............................................................... 209 Tabelle 45: Ein- und Ausschlusskriterien für die Probanden der Therapiestudie....................................................................................... 220 Tabelle 46: Medizinisch-biographische Daten der Probanden 221 Tabelle 47: Ergebnisse der KOPS Untertests m it Angabe der Gesamtsumme, zu welcher die Ergebnisse aller Untertests addiert werden........................................................................................224 Tabelle 48: Punkteverteilung im AFKS Subscore Kommunikation. 225 Tabelle 49: Punkteverteilung im AFKS Subscore Schriftsprache. 226 Tabelle 50: Ergebnisse AAT Spontansprache......................................... 226 Tabelle 51: Ergebnisse AAT U ntertests.................................................... 226 Tabelle 52: Erreichte Gesam tpunktwerte in M odul 1..........................238 Tabelle 53: Bearbeitungszeiten M odul 1 in M inuten (auf ganze M inuten gerundet).......................................................... 239 Tabelle 54: Fehleranalyse M odul 1............................................................239 Tabelle 55: Therapeutische Hilfe M odul 1............................................. 240 Tabelle 56: Entwicklung der Itembearbeitung während der ersten Therapiesitzung m it M odul 1. Vergleich der ersten und letzten fünf Bearbeitungsminuten der ersten Therapiesitzung. 241 Tabelle 57: N utzung der Hilfsstufen M odul 1....................................... 243 Tabelle 58: Anzahl bearbeiteter Items M odul 2 ..................................... 245 Tabelle 59: Erreichte Gesamtpunktwerte M odul 2 ...............................245 Tabelle 60: Übersicht über die Nachsprech-/Imitationsleistungen in M odul 2 .............................................................................................. 248 20 Tabelle 61: Fehleranalyse M odul 2. M odalität Benennen.................... 250 Tabelle 62: Fehleranalyse M odul 2. M odalität Zeichnen..................... 251 Tabelle 63: Therapeutische Hilfe M odul 2 ............................................. 252 Tabelle 64: Selfmonitoringleistungen M odul 2 ......................................252 Tabelle 65: Entwicklung der Itembearbeitung während der ersten Therapiesitzung M odul 2. Vergleich der ersten und letzten fünf Bearbeitungsminuten der ersten Therapiesitzung............... 254 Tabelle 66: Items m it aktivem Lösungsumgang M odul 2 ...................255 Tabelle 67: N utzung der Hilfsstufen M odul 2. M odalität Benennen. 256 Tabelle 68: N utzung der Hilfsstufen M odul 2. M odalität Schreiben.258 Tabelle 69: N utzung der Hilfsstufen M odul 2. M odalität Zeichnen. 259 Tabelle 70: N utzung der Hilfsstufen M odul 2. M odalität Gestik.... 260 Tabelle 71: Erreichte Gesamtpunktwerte M odul 3 ...............................263 Tabelle 72: Bearbeitungszeiten M odul 3 in M inuten (auf ganze M inuten gerundet).......................................................... 264 Tabelle 73: Fehleranalyse M odul 3 ............................................................264 Tabelle 74: Items m it verbal korrekt produzierten Antwortpartikeln M odul 3 ................................................................. 265 Tabelle 75: Therapeutische Hilfe M odul 3 ............................................. 265 Tabelle 76: Entwicklung der Itembearbeitung während der ersten Therapiesitzung M odul 3. Vergleich der ersten und letzten fünf Bearbeitungsminuten der ersten Therapiesitzung............... 266 Tabelle 77: N utzung der Hilfsstufen M odul 3 ....................................... 267 Tabelle 78: Anzahl bearbeiteter Items M odul 4 ..................................... 270 Tabelle 79: Erreichte Gesamtpunktwerte M odul 4 ...............................270 21 Tabelle 80: Übersicht über Nachsprech-/Imitationsleistungen in M odul 4 .............................................................................................. 273 Tabelle 81: Fehleranalyse M odul 4. M odalität Sprechen......................274 Tabelle 82: Fehleranalyse M odul 4. Proband 1. M odalitäten Schreiben, Zeichnen und Gestik..................................275 Tabelle 83: Therapeutische Hilfe M odul 4 ............................................. 275 Tabelle 84: Selfmonitoringleistungen M odul 4 ......................................276 Tabelle 85: Entwicklung der Itembearbeitung während der ersten Therapiesitzung M odul 4. Vergleich der ersten und letzten fünf Bearbeitungsminuten der ersten Therapiesitzung............... 278 Tabelle 86: Items m it aktivem Lösungsumgang M odul 4 ...................279 Tabelle 87: N utzung der Hilfsstufen M odul 4. M odalität Sprechen.280 Tabelle 88: N utzung der Hilfsstufen M odul 4. M odalität Schreiben.282 Tabelle 89: Entwicklung der KOPS Gesam tpunktwerte von Testung 1 zu Testung 2 bzw. Testung 3 .........................................290 Tabelle 90: Vergleich der Lösungsreaktionen erster und letzter Durchgang M odul 1................................................................298 Tabelle 91: Vergleichende Fehleranalyse erster und letzter Durchgang M odul 1................................................................298 Tabelle 92: Vergleich der H ilfennutzung erster und letzter Durchgang M odul 1................................................................299 Tabelle 93: Prüfstatistik M odul 2 ..............................................................301 Tabelle 94: Vergleich Lösungsreaktionen erster und letzter Durchgang M odul 2 ................................................................301 22 Tabelle 95: Vergleich der Bearbeitungszeiten in M inuten erster und letzter Durchgang M odul 2 (auf ganze M inuten gerundet).......................................................... 302 Tabelle 96: Vergleich der M odalitätennutzung erster und letzter Durchgang M odul 2............................................................................ 302 Tabelle 97: Vergleich modalitätenspezifischer Leistungen erster und letzter Durchgang M odul 2........................................... 303 Tabelle 98: Vergleich der H ilfennutzung erster und letzter Durchgang M odul 2............................................................................ 304 Tabelle 99: Vergleich therapeutische Hilfe erster und letzter Durchgang M odul 2............................................................................ 304 Tabelle 100: Vergleich der Selfmonitoringleistungen erster und letzter Durchgang M odul 2...................................................... 304 Tabelle 101: Vergleich Nachsprechleistungen erster und letzter Durchgang M odul 2 .............................................................................305 Tabelle 102: Vergleich des aktiven Umgangs m it der Lösung erster und letzter Durchgang M odul 2 ............................................305 Tabelle 103: Vergleich des Einsatzes von Strategien erster und letzter Durchgang M odul 2 ................................................................306 Tabelle 104: Prüfstatistik M odul 3 ............................................................308 Tabelle 105: Vergleich der Lösungsreaktionen erster und letzter Durchgang M odul 3 ................................................................308 Tabelle 106: Vergleich korrekt produzierter Antwortpartikeln erster und letzter Durchgang M odul 3........................................... 309 23 Tabelle 107: Vergleich der Bearbeitungszeiten in M inuten erster und letzter Durchgang M odul 3 (auf ganze M inuten gerundet) ......................................................... 309 Tabelle 108: Vergleich Hilfennutzung erster und letzter Durchgang M odul 3 ........................................................................... 309 Tabelle 109: Vergleich therapeutische Hilfe erster und letzter Durchgang M odul 3 ........................................................................... 310 Tabelle 110: Prüfstatistik M odul 4 ............................................................311 Tabelle 111: Vergleich der Lösungsreaktionen erster und letzter Durchgang M odul 4 ................................................................312 Tabelle 112: Vergleich der Bearbeitungszeiten in M inuten erster und letzter Durchgang M odul 4 (auf ganze M inuten gerundet).......................................................... 312 Tabelle 113: Vergleich der M odalitätennutzung erster und letzter Durchgang M odul 4 ................................................................313 Tabelle 114: Vergleich modalitätenspezifischer Leistungen erster und letzter Durchgang M odul 4 ............................................313 Tabelle 115: Vergleich der Hilfennutzung erster und letzter Durchgang M odul 4 ........................................................................... 314 Tabelle 116: Vergleich therapeutische Hilfe erster und letzter Durchgang M odul 4 ........................................................................... 314 Tabelle 117: Vergleich der Selfmonitoringleistungen erster und letzter Durchgang M odul 4 ................................................................314 Tabelle 118: Vergleich der Nachsprechleistungen erster und letzter Durchgang M odul 4 ................................................................315 24 Tabelle 119: Vergleich des aktiven Umgangs m it der Lösung erster und letzter Durchgang M odul 4 ............................................315 Tabelle 120: Vergleich des Einsatzes von Strategien erster und letzter Durchgang M odul 4 ....................................................... 315 25

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Zusammenfassung

Software für Kommunikativ-pragmatische Aphasietherapie – passt das wirklich zusammen? Dieser Frage geht Cornelia Zeller im vorliegenden Buch nach. In diesem Buch erhalten Sie zunächst fundiertes Wissen über das Krankheitsbild und die Behandlung von Aphasien. Anschließend geht Cornelia Zeller auf die theoriebasierte Entwicklung der Applikationen für kommunikativ-pragmatische Aphasietherapie (AKOPRA) ein, die an das Kommunikativ-pragmatische Screening für Patienten mit Aphasie (KOPS) angelehnt sind. Daraufhin wird die Therapiestudie dargestellt, in der das Übungsprogramm auf seine Praktikabilität hin überprüft wurde. In diesen Kapiteln werden u.a. die Ergebnisse zur Anwendbarkeit von AKOPRA sowie zur Effektivität geschildert. Von diesem Buch können in Praxis oder Klinik tätige Sprachtherapeutinnen und Sprachtherapeuten profitieren, da neben der theoretischen Fundierung viele praktische Hinweise zur Anwendung von AKOPRA gegeben werden. Darüber hinaus können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende Anknüpfungspunkte für weitere Forschungsarbeiten finden.