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T Zu den Zwischenaktmusiken und der Begleitung konzertanter Beiträge in Schauspiel-Aufführungen in:

Eberhard Steindorf

Die Konzerttätigkeit der Königlichen muskialischen Kapelle zu Dresden (1817-1858), page 855 - 901

Institutionsgeschichtliche Studie und Dokumentation

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4155-0, ISBN online: 978-3-8288-7015-4, https://doi.org/10.5771/9783828870154-855

Series: Dresdner Schriften zur Musik, vol. 11

Tectum, Baden-Baden
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T Zu den Zwischenaktmusiken und der Begleitung konzertanter Beiträge in Schauspiel-Aufführungen Übersicht Zu den Zwischenaktmusiken Die Königliche musikalische Kapelle war nicht nur in Oper, Kirche, Konzert und bei Hofe tätig, sondern ihr oblagen ebenso - und das findet kaum angemessene Beachtung - ständige Verpflichtungen erheblichen Umfangs in den Vorstellungen des Hof-Schau spiels; auch an opemfreien Abenden hatte sie also während Theateraufführungen Dienst zu tun. Ihre Aufgabe dort bestand in der musikalischen Ausgestaltung und Er gänzung der Theaterabende durch die Ausführung von speziell für bestimmte Stücke komponierte Schauspielmusiken, wie zum Beispiel Beethovens Egmont- oder Mendels sohns Sommernachtstraum-Musik, in der Mehrzahl aber im Vortrag jener Zwischen aktmusiken, um deren Notwendigkeit, Funktion und Qualität es (nicht nur in Dres den) heftiges Für und Wider gab. Außerdem hatte das Orchester zusätzlich an zahlrei chen Theatertagen der Saison die Begleitung konzertanter Beiträge zu übernehmen, in denen sich einheimische oder auswärtige Künstler solistisch präsentierten. Die Zwischenaktmusiken sollten nicht nur dazu dienen, das Publikum in den Pau sen, während denen es im Allgemeinen im Saal verblieb, zu unterhalten (T 1), sondern - sinnvoll eingesetzt - das Auditorium in die Stimmung zu versetzen, die dem Verständniß der Schauspiele angemessen ist, und es darin zu erhalten. (T 9) Das Orchester hatte in der Regel als Zeichen für den Beginn der Vorstellung eine Ouvertüre zu spielen und verblieb während des gesamten Abends im Graben, um für die Zwischenakte oder szenisch bestimmte Musiken verfügbar zu sein. (T 1) Es erklangen zu dem Zweck meist Orchestersätze verschiedener Genres aus einem Repertoirefundus, der den Mu sikern vertraut und vermutlich ohne sonderlichen Probenaufwand zu realisieren war. (T 1) Ein Kritiker regte 1848 sogar an, die Kapelle möge dort doch auch Sinfonien spielen, da ihm jüngst eine Beethoven -Pastorale im Konzert wegen zu wenig Probenzeit nicht gelungen schien; er meinte wohl, durch häufigeres Spielen auch in diesem Rah men könnten Probendefizite ausgeglichen werden. (Q 14) Franz Brendel stellte in der NZfM kontroverse Meinungen über Sinn und Notwendigkeit von Zwischenaktmusi ken dar. Er zitierte den Schriftsteller und Dramatiker Karl Gutzkow, der sie für unver zichtbar hielt, weil sie die Schwächen einer Aufführung überspielen^), die Wirkung des Gelungenen bekräftigen und die Stimmung des Publikums positiv beeinflussen könnten. (T 9) Als Widerpart ließ Brendel Ferdinand Hiller zu Wort kommen, der in dieser Praxis einen Missbrauch der Musik, der Musiker und der Zuhörer sah. (T 2); Richard Wagner war ganz ähnlicher Meinung. (T 10) Brendel selbst nannte Zwischen aktmusik eine empörende Barbarei, [ ...] eine Entwürdigung [ ...] der größten Meisterwerke der Tonkunst, [ ...] nur berechnet au f die schlechtesten Elemente im Publikum. Falls Zwi schenaktmusik stattfände, müsse das Abbrechen und das Wiederholen von Musikstü cken in Abhängigkeit von den Bühnennotwendigkeiten unterbleiben und eine wirklich künstlerische Gestaltung durch die Feitung eines echten Künstlers erfolgen. (T 2) Wenn 855 hinter der Szene der Umbau fertig war, erscholl die Klingel des Inspizienten und unvermittelt, oft mitten im Musikstück, brach au f ein Zeichen des Vorgeigers das Orchester ab: so wurde die Dresdner, sicher aber darüberhinaus verallgemeinerbare Praxis geschildert. (T 4) Das Publikum aber schien eine gut ausgewählte und ausgeführte Zwischenaktmusik durchaus zu schätzen. (T 9) Die Kapelle hatte sich nach ihrer personellen Erweiterung im Zuge der Neuord nung der Orchester- und Theaterinstitution (T 3a), wenn auch mit Ausnahme einiger äl terer Mitglieder, bereits 1816 zur Übernahme des Comödiendienstes, das heißt zur Mit wirkung im deutschen Schauspiel bereit erklärt (T 3), was in der Öffentlichkeit ein po sitives Echo fand: Das ist eine sehr dankenswerte Einrichtung, denn die Musik in den Zwi schenakten des deutschen Schauspiels war oft bisher unerträglich. [ ...] Statt der oft mündlich und in verschiedenen öffentlichen Blättern gerügten Fiedlergesellschaft saß die Königliche Ka pelle im Orchester. (T 3b) Dass sie 15 Jahre später, im Mai 1831, angeführt von Anton Bernhard Fürstenau in einer von über 30 Kammermusikern Unterzeichneten Eingabe würde beantragen müssen, bey den au f dem Königl. Theater etwa eintretenden Vorstellun gen von Seiltänzern, Taschenspielern, Equilibristen u.s.w. vom Mitspiel im Orchester ver schont zu bleiben, hätten sie sich jedoch seinerzeit wohl nicht träumen lassen. Sie be trachteten diese Forderung an sie als Missbrauch ihres Künstlertums (Q 9, Q 10) und wiesen darauf hin, dass solche Dienste nur fü r Musikvereine geringerer Art geeignet seyen (Q 9). Ihre Intervention beruhte sicher nicht allein auf dieser künstlerischen Begrün dung, sondern ebenso auf der 1831 vorgenommenen Reduzierung der Musikerstellen und der damit verbundenen, erhöhten Dienstbelastung. Generaldirektor von Lüttichau lehnte den Antrag einige Monate später ab (Q 9), machte aber - vermutlich nicht nur aus Freundlichkeit gegenüber den stark beanspruchten Musikern, sondern vielmehr mit Blick auf eine erhöhte Einnahmemöglichkeit - den Vorschlag, dass bei denjenigen Schauspielvorstellungen, 'bei welchen ein ungewöhnlicher Andrang [des] Publikums zu erwar ten steht, der für das Orchester bestimmte Raum dem Publikum angeboten werden könnte und die dadurch gewonnenen Plätze als Sperrsitze im Cercle zum 'Verkauf kommen sollten. (T 3c) In den Gesetzliche[n] Vorschriften fü r die Mitglieder der Königl. Sächs. musikalischen Ka pelle steht die Anweisung, dass die Anzahl und Auswahl der Kammermusiker für die Opemdienste der Kapellmeister bestimmt, bei Schauspielen der dirigierende Concertmeister (T 5, U § 15), auch Vorgeiger genannt. (T 4) Dieser wählte die Musikstücke aus. (T 8) Ihm wurde deshalb Gelungenes oder nicht Akzeptables angelastet (T 8, T 9), wo bei zu berücksichtigen war, dass er bei seiner Auswahl auf einen nur geringen Vorrath an Musikstücken beschränkt blieb, die man zum Theil fü r das stereotype reducirte Orchester eingerichtet hatte. (T 9) Leider wissen wir nicht, was die Königliche musikalische Ka pelle im Einzelnen für die Zwischenaktmusiken auf den Pulten zu liegen hatte. Aber wir haben aufschlussreiche Zeugnisse darüber, wie sie von ihr künstlerisch eingeord net, das heißt mit nicht gerade besonderem Enthusiasmus vorgetragen (T 1), oft die fa desten und abgedroschensten Sachen mit einer beispiellosen Nachlässigkeit abgeorgelt wurden (T 8) und die Kapelle stets dieselben Musikstücke endlich mit einer gewissen Gleichgültigkeit ableiert[e]. (T 10) 856 Dieses Urteil wurde 1833 gefällt, wo es schien, als wenn sich unsere musikalische Ka pelle, dem Weberschen Zaume entronnen, etwas gehen ließe. (T 8) Dies mag wohl zu einem Dauerzustand geworden sein, denn 1845 sprach man wieder prononciert von dem er schlaffenden und ertödtenden Schlendrian des Zwischenaktmusizierens (D 18). Richard Wag ner stimmte 1846 genau in diesen Ton ein: Der schlaffe, ältere Musiker erschlafft 'bei solchen Aufführungen noch mehr, der jüngere, feurigere erkennt in seiner Verpflichtung dazu eine Höllenmarder. (T 10) Deshalb plädierte Wagner dafür, die Zwischenaktmusiken aus in haltlichen und praktischen Erwägungen ganz abzuschaffen. (T 10, Q 5) Die NZfM verwies auf die Pflicht der Intendanz, grundsätzlich etwas zur 'Verbesserung der Musik in den Zwischenakten der Schauspiele zu thun. (T 11) Die AMZ regte 1846 an, im Falle der Einführung von Abonnementskonzerten die Zwischenaktmusiken von Regiments korps ausführen zu lassen, um die Kapellmitglieder zu entlasten. (D 21) Dass sich an der Situation auf längere Sicht nicht generell etwas geändert hatte, bedauerte noch 1865 Carl Niese, indem er die Abschaffung der Zwischenaktmusiken forderte, wo durch man der Kunst und den Künstlern mit der Befreiung von dieser unwürdigen Dienstleistung [ ...] einen wahren Dienst leisten würde (T 11a) In der Besoldungsliste von 1850 sind übrigens die Extra-Zahlungen an Kammermu siker ausgewiesen, die die Musik im Schauspiel leiteten: 200 Taler an Konzertmeister Franz Schubert fü r die Orchesterdirection des Vaudeeville, der Posse pp, an Carl Gottlob Peschke 102 Taler, 16 Neugroschen und 7 Pfennige als Gratification wegen des Vorspielens beim Schauspiel. (V, Spezielle Übersicht, B/I) Die Position des „Vorspielers in den Singund Schauspielen des Hoftheaters" hatte von 1851 bis zu seinem Tode 1853 Theodor Uhlig inne (T 4), der seit 1841 als Geiger der Kapelle angehörte. (Es ist bekannt, dass zum Beispiel Friedrich Tröstler diese Position von 1867 an einnahm. Brescius (Brescius 1898, S. 32) nennt auch den Geiger Theodor Thiele als Leiter der Schauspielmusik.) Franz Brendel lobte Uhlig einmal wegen seiner Musikauswahl für eine Coriolan-Auf führung von Beethovens gleichnamiger Ouvertüre bis hin zu geschickt zusammenge stellten Zwischenakten, zumeist aus offenbar „passenden" Kompositionen seiner Kapellkollegen: Die gesammte Anordnung war mit feinem Takt geschehen, daß man glauben konnte, das Ganze sei von Einem und nach einem Plane geschaffen. (T 2) Dies wurde ver mutlich als positive Ausnahme herausgestellt. Zur Begleitung konzertanter Beiträge in Schauspiel-Aufführungen Vokal- und Instrumentalsolisten, die Dresden besuchten, hatten verschiedene Mög lichkeiten, in repräsentativem Rahmen ihre Kunst zu zeigen: am Hofe aufzutreten, bei entsprechendem internationalen Ruf zu einem Konzert ins Hoftheater eingeladen zu werden, eine Musikalische Akademie (wenn möglich mit Beteiligung der Königlichen musikalischen Kapelle) zu veranstalten oder sich in Verbindung mit Schauspielauffüh rungen im Theater (O 4) zu präsentieren. 1826 findet sich in der AMZ ein Hinweis, dass frem de Künstler, die sich bey uns hören lassen wollen, durchaus keine Concerte geben, sondern [ ...] gewöhnlich in den Zwischenakten des deutschen Theaters spielen. (T 6) Im günstigsten Falle standen ihnen während der Zeit ihres Aufenthalts in der Stadt sogar mehrere der genannten Möglichkeiten offen. Dies galt natürlich auch für einheimische 857 Künstler. Die Kapellmusiker erklärten sich in ihrer bereits erwähnten Eingabe vom Mai 1831 (Q 9, Q 10) für den letztgenannten Punkt ausdrücklich zur Unterstützung von fremden Kunstverwandten bereit, welche durch ihre Leistungen als wahre musikalische Künstler darauf Anspruch machen können. (Q 9) Vermutlich haben Konzertmeister oder Vorspieler auch diese solistischen Beiträge dirigiert, gelegentlich aber wohl gleichfalls die Kapellmeister, was zum Beispiel im Juni 1818 von Carl Maria von Weber bezeugt ist. Details T I Die Musiker erledigten den Dienst im Schauspiel meist nur widerwillig. Die Funktion der Zwischenaktmusiken bestand darin, das Publikum in den Pausen, während denen es im Saal verblieb, zu unterhalten. Man muss davon ausgehen, dass in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bei einer normalen deutschen Schauspielaufführung das Orchester während der gesamten Auf führungsdauer im Graben zu sitzen hatte (Ouvertüre als Signal für den Beginn der Vorstellung, Zwischenakte, szenisch motivierte Musik). Der Kapellmeister/Musikdirektor bestimmte die Musik, meist aus dem vorhandenen bzw. bekannten Fundus von Sinfonien, Ouvertüren, Solokonzerten, Stücken verschie dener Komponisten. Nach: Fänger 2003, S. 242-244 T 2 Franz Brendel stellte kontroverse Meinungen über Sinn und Notwendigkeit der Zwi schenaktmusik vor. Er zitierte Carl Gutzkow (aus „Unterhaltungen am häuslichen Heerd", Nr. 44), der Zwischenaktmusik für unerlässlich hielt. Sie fällt in die Ruhepause des Urtheils, aber sie sorgt dafür, daß das Urtheil nicht aus der Abspannung kommt; sie erhält die Stimmung des Antheils, sie macht manche Schwäche des Abends gut, sie erhöht die Wir kung dessen, was gelungen. [ ...] Die Zwischenactsmusik hat den Zweck, das Publikum in einer angeregten, die Harmonie der Gefühle freundlich wieder concentrirenden Stimmung zu erhalten. Ferdinand Hiller dagegen (aus „Cölnische Zeitung", Nr. 235) verwarf Zwischenakt musiken total. Seine Argumente waren die Unmöglichkeit, ihre Zeitdauer vorherzusa gen, die Schwierigkeit, geeignete Kompositionen zu finden und das Erfordernis, die Musiker zu schonen, die durch den Operndienst hinreichend strapaziert würden; au ßerdem bestehe bei den Zuhörern das Bedürfnis zu Sammlung und Ruhe. Insgesamt sei die Zwischenaktmusik ein schmählicher Mißbrauch der Tonkunst bei der Zerstreutheit und Unruhe des Publikums während der Pausen. Brendel seinerseits stellte fest, es sei eine Entwürdigung, eine empörende Barbarei, die größ ten Meisterwerke der Tonkunst au f diese Weise heruntergeleiert Preis gegeben zu sehen. Die ganze Einrichtung ferner ist so abgeschmackt, so roh und unkünstlerisch als möglich, in der That wirklich nur berechnet au f die schlechtesten Elemente im Publikum. Es wirkt nichts wi derwärtiger, als beim Fallen des Vorhangs sogleich die Musik eintreten zu sehen - sie so fort pauken zu lassen 'bis zum Wiederaufziehen desselben. Das Abbrechen und das Wiederholen der Musikstücke je nach Bühnennotwenigkeit seien unwürdig. Wenn Zwischenaktmu sik gebracht werde, dann müsse sie künstlerisch gestaltet sein und die Feitung in den Händen eines wirklichen Künstlers liegen. 858 Brendel verwies auf ein exemplarisches Beispiel für eine gelungene Handhabung wäh rend einer Dresdner Coriolan-Aufführung, deren Zwischenaktmusiken der Kammer musiker Theodor Uhlig geleitet hat. Er habe zu Anfang Beethovens Coriolan-Ouvertüre dirigiert und in den Zwischenakten vorrangig Kompositionen seiner Kapellkollegen verwendet. Die gesummte Anordnung war mit feinem Tact geschehen, daß man glauben konnte, das Ganze sei von Einem und nach einem Plane geschaffen. NZfM, 7.9.1855 T 3 Die Kapelle hat sich am 11.11.1816 - mit Ausnahme einiger älterer Mitglieder - zur frei willigen Übernahme des Comödiendienstes, d.h. zur Mitwirkung bei den deutschen Schauspielen bereit erklärt. Die älteren Mitglieder wurden von diesen Aufgaben befreit. Nach: Proelss 1878, S. 377 T 3a In seiner Eingabe vom 26.10.1816 wegen der Erweiterung der Kapelle spielte von Vitzthum auf die häufiger werdenden musikalischen Einlagen in das recitirende Schau spiel an: [ ...] weil die Anforderungen des auch in Hinsicht dieses Orchester's iztz [ ...] weit strenger sind, als vor dem, und es in der That der Würde einer solchen öffentlichen 'Verwaltung angemessen erscheint, auch hierinnen etwas ausgezeichntes zu leisten. Außerdem sei ebenso für die Bespielung des Theaters auf dem Linckeschen Bad ein gut eingespieltes mit kunstfertigen Mitgliedern ausgerüstetes Orchester, ein wesentliches Erforderniß. Zitiert nach Veit 2006, S. 66 T 3b Dramaturgisches Wochenblatt, Jg. 2, Nr. 29 (18.1.1817), zitiert nach Veit 2006, S. 66 T 3c Zitiert nach Heyne 1995, S. 167 T 4 Jede Schauspielaufführung begann mit einer Ouvertüre. Zwischenaktmusik hielt selbst Laube fü r unentbehrlich, um die Stimmung anzuregen und zu erhalten, doch paßte die Musik oft nicht zum Stück. Man verfuhr dabei willkürlich. Wenn 'hinter der Szene der Umbau fertig war, erscholl die Klingel des Inspizienten und unvermittelt, oft mitten im Musikstück, brach au f ein Zeichen des Vorgeigers das Orchester ab. Theodor Uhlig [ ...] war bis zu seinem frühen Tod Vorgeiger 'bei dieser Musik. Kummer 1938, S. 195 T 5 Bei Opern bestimmt der Kapellmeister die Zahl und Wahl der Kammermusiker, bei Schauspie len der dirigirende Concertmeister, beym Kirchendienst geht es nach der festgesetzten Ordnung und Reihe. U: Gesetzliche 'Vorschriften für die Mitglieder der Königl. Sächs. musikalischen Kapelle, o. J., § 15 859 T 6 Es wird darauf hingewiesen, dass aus nicht erklärbaren Gründen/femde Künstler, die sich bey uns hören lassen wollen, jetzt durchaus keine Concerte geben! [ ...] Fremde spielen also gewöhnlich in den Zwischenakten des deutschen Theaters. AMZ, Jg. 28, Nr. 15, April 1826 T 7 Der Verfasser spricht von dem erschlaffenden und ertödtenden Schlendrian des Zwischenaktmusizierens in den Schauspielvorstellungen. AMZ, Jg. 47, Nr. 47, November 1845 T 8 M it Missvergnügen müssen wir bemerken, daß es scheint, als wenn sich unsere musikalische Kapelle, dem Weberschen Zaume entronnen, etwas gehen ließe. Wenn wir diese Rüge auch nicht geradezu au f die Ausführung von Opern und sonstigen größeren Musikstücken erstrecken wollen, so trifft sie doch um so schärfer die Zwischenspiele im Schauspiele, wo oft die fadesten und abgedroschensten Sachen mit einer beispiellosen Nachlässigkeit abgeorgelt wer den. Die größte Schuld trägt freilich der Vorspieler, dem die Wahl der Musikstücke überlassen ist. Wir hoffen, daß eine Änderung in dieser Rücksicht eintreten werde, der man schon lange entgegen gesehen hat. CStBZ, 5.8.1833 T 9 Der Dirigent ist freizusprechen, seine Wahl ist durch den geringen Vorrath an Musikstücken beschränkt, welche zum Theil fü r das stereotype reducirte Orchester eingerichtet sind. Auch die Kapelle ist zu entschuldigen, wenn sie stets dieselben Musikstücke endlich mit einer gewissen Gleichgültigkeit ableiert. Sogar ehemalige Paradestücke fü r Pianoforte, Beethoven'sche Sonaten und dergl. hörten wir au f dem Bette des Prokrusten stöhnen. Heute feiert vielleicht ein Entr'acte sein 50jähriges Dienstjubiläum in einem Kunstspiele, drei Tage später muß es schon wieder in einem Schau- oder Trauerspiele herhalten. Der Vorwand, das Publicum achte nicht darauf, ist nichtig. Man führe gute neue Musikstücke auf, so wird das Publicum sich weder zahlreich entfernen, noch zu laut werden. Die Musik hat die Bestimmung, das Auditorium in die Stimmung zu versetzen, die dem Verständniß der Schauspiele angemessen ist, und es darin zu erhalten; stattdessen stört die hier gebotene und schmälert den Eindruck, den unter günsti geren 'Verhältnissen manches Schauspiel machen würde. NZfM, 26.9.1846 T 10 [ ...] die Musik in den Zwischenakten des Schauspiels wird hoffentlich aber gänzlich abgeschafft werden. Musik nach Beendigung eines Schauspielaktes zu spielen, ist keine künstlerische Not wendigkeit, sondern eine durch zufälliges altes Herkommen entstandene Gewohnheit. Das Publikum, das gekommen ist, ein Schauspiel zu sehen und sich mit ihm geistig auseinander zu setzen, bedarf nicht der Zwischenaktmusik, im Gegenteil, es verhöhnt 860 und verspottet sie; einem geistig trägen Publikum aber, das offensichtlich nur ober flächlich am Schauspielgeschehen teilzunehmen gedenkt, die Pause mit Musik zu ver kürzen, ist der Kunst unwürdig. Die Wirkung auf die Musiker ist in beiden Fällen ne gativ. Der schlaffe, ältere Musiker erschlafft 'bei solchen Aufführungen noch mehr, der jüngere, feurigere erkennt in seiner 'Verpflichtung dazu eine wahre Höllenmarter. Wagner 1907c, S. 261 f. T 11 Endlich können wir die Wiederholung des Wunsches nicht unterdrücken, daß die Intendanz etwas zur Verbesserung der Musik in den Zwischenakten der Schauspiele thun möge, welche durch ihre Eintönigkeit anfängt sprichwörtlich zu werden. NZfM, 13.8.1847 T 11a Die Zwischenaktmusik, die sich au f kein künstlerisches Prinzip, sondern nur au f Herkommen gründet, die sich au f kein künstlerisches Prinzip, sondern nur au f Herkommen hält, dieses lei dige Akkompagnement des Gesprächs, das so oft lärmend und störend verwünscht wird, die Zwischenaktmusik besteht im Hoftheater zu Dresden noch immer. Mit ihrer Abschaffung hätte man der Kunst, indem man sie von einer unwürdigen Dienstleistung befreite, und den Künstlern einen wahren Dienst geleistet. Niese 1865, Nr. 36, S. 565 f. 861 Daten, Interpreten und Repertoire konzertanter Beiträge Die nachfolgende Zusammenstellung von Daten, Solisten und Werktiteln ist, wie bereits im Vorwort erwähnt, nicht vollständig. Die Angaben sind nicht systematisch gesammelt worden, sondern eher Zufallsfunde auf der Suche nach Konzerten der Königlichen musi kalischen Kapelle. Ganz sicher haben sehr viel mehr solcher Darbietungen stattgefunden. Trotzdem: Sie geben auch in dieser Aufstellung zumindest eine Ahnung von der Inan spruchnahme des Orchesters zusätzlich zu den obligatorischen Zwischenaktmusiken. Man darf sicher davon ausgehen, dass diese Auftritte bei weitem nicht immer vom künstleri schen Anspruch her gerechtfertigt gewesen sein dürften. Einiges war große Kunst, Mehreres „interessant", Vieles modisch-virtuos, Etliches dagegen „mühsam" oder überflüssig, weil „Durchschnitt" oder darunter, Manches vielleicht nur „rührend" - das Publikum sollte mehr oder weniger angemessen „in Stimmung" gebracht (S 9) oder unterhalten werden. Zahlreiche Komponisten und Interpreten waren von nur zeitgebundenem Inte resse; nicht immer konnten hier ihre Namen vollständig angegeben werden. In wenigen Fällen ist nicht ersichtlich, ob solistische Auftritte tatsächlich mit Orchesterbegleitung er folgt sind - aber die Kapelle musste ja unabhängig davon anwesend sein. Ob es für die konzertierenden Vokal- und Instrumentalsolisten Proben mit Orchester gab oder ob man bei der Dienstbelastung der Kapelle durchaus vorstellbar - meist sogar prima vista musi ziert hat, ist unbekannt. Die konzertanten Darbietungen standen am Beginn und/oder am Ende einer Vorstel lung, bei mehrteiligen Abenden mit zwei oder drei Theaterstücken (es handelte sich dann oft um kürzere Lustspiele, Possen, Tanzdarbietungen usw.) auch zwischen den einzelnen Stücken. Es hätte zu weit geführt, deren Titel ebenfalls in die Auflistung mit aufzuneh men. Relativ selten kam es vor, dass sogar ein ganzer Teil des Theaterabends aus dem Konzert eines prominenten Solisten bestand. Diese in sich geschlossenen Programme wurden nicht hier, sondern in die Angaben zur Konzerttätigkeit der Kapelle eingeordnet. Die Gäste - freischaffende Virtuosen wie Mitglieder von Hofkapellen und Hoftheatern - kamen aus dem In- und Ausland. Anzahl und Herkunft sprechen für die Attraktivität und Anziehungskraft des Königlichen Hoftheaters und der Königlichen musikalischen Kapelle in Dresden. An deutschen Städten seien in Auswahl genannt Berlin, Leipzig, München, Stuttgart, Meiningen, Weimar, Hannover, Kassel, Hamburg, Frankfurt und Dessau. Für internationale Herkunft sind u.a. Wien, Prag, Paris, Petersburg, Stockholm, Amsterdam, Kopenhagen, Lüttich, London, Madrid, Warschau, Pesth, Neapel, Venedig, Bologna und Lucca zu verzeichnen. Vielfältig wie die Herkunft der Solisten erweisen sich auch die Instrumente, mit denen sie auftraten: Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass, Flöte, Oboe, Klarinette, Bassetthorn und Fagott, Horn, Trompete, Posaune und Ophikleide, Harfe sowie „Außenseiter" wie Gitarre, Mandoline, Viola d'amour, das neu erfundene Tenorhorn oder die vervollkommnete Flöte, genannt Panoulon". Selbstverständlich waren Sänger und Sängerinnen stark vertreten. Von der damaligen Prominenz seien u.a. genannt die Sängerin Henriette Sontag, die Geiger Henri Vieuxtemps, Louis Spohr und Frangois Hubert Prume, die Pianisten Johann Peter Pixis, Louis Lacombe und der junge Dresdner Hans von Bülow, die Harfenistin Dorette Spohr und der Klarinettist Heinrich Bärmann. Erstaunlich viele Kammermusiker - Nachweis ihrer künstlerischen Qualität - erhielten hier Gelegenheit, mit ihrer Kapelle auf 862 zutreten, u.a. die Geiger Antonion Rolla, Franz Schubert - beide Konzertmeister - und Ludwig Friedrich Leopold Haase, der Bratschist Franz Poland, die Cellisten Justus Johann Friedrich Dotzauer und Friedrich August Kummer, der Flötist Anton Bernhard Fürstenau, der Oboist Carl Gustav Dietze, die Klarinettisten Johann Gottlieb Kotte und Friedrich Wil helm Lauterbach, die Fagottisten Gotthelf Heinrich Kummer und Gottlieb Peschel, die Hornisten August Wilhelm Haase, Joseph Rudolph Lewy und das Hornquartett (Hübler/Schlitterlau/Moschke/Lorenz), die Trompeter Ferdinand August Schwarz und Friedrich Queißer. Manchmal galten Engagements auswärtiger Künstler für solche Auf tritte vielleicht auch der Suche nach qualifizierten Musikern für frei werdende Positionen in der Kapelle. Außerdem zählten Schüler von Kapellmitgliedern sowie, sicher einer sozi alen Idee folgend, blinde Künstler und „Zöglinge" von Blindenanstalten u.a. aus Dresden, Berlin, Freiberg, Hannover, Prag und Amsterdam zu den Solisten. „Wunderkindern" bot man bisweilen ebenfalls ein Podium. Viele der aufgeführten Komponisten sind heute völlig unbekannt. Von den namhaften bzw. auch heute noch dem Namen nach bekannten Meistern, die durch konzertante Bei träge vertreten waren, seien in Auswahl Wolfgang Amadeus Mozart, Carl Maria von We ber, Domenico Cimarosa, Gioacchino Rossini, Vincenzo Bellini, Gaetano Donizetti, Ferdi nando Paer, Francesco Morlacchi, Carl Gottlieb Reißiger, Felix Mendelssohn Bartholdy, Louis Spohr, Johann Nepomuk Hummel, Ignaz Moscheies und Franz Krommer genannt. Kammermusiker wie Anton Bernhard Fürstenau, Justus Johann Friedrich Dotzauer und Friedrich August Kummer stehen mit ihren Vorträgen für die komponierenden Kapell mitglieder. Gelegentlich wurde auch der Theaterchor hinzugezogen. 9.1.1817 Franz Wild, Gesang; Ferdinando Paer Szene und Arie aus Agnese HTT;TZ 3.2.1817 Karl Kellner, Erster Flötist der Königlichen Württembergischen Hofkapelle Friedrich Belke, Bassposaune - Leipzig Bertignier Flötenkonzert (Allegro) Karl Kellner Adagio und Variationen C. Meyer Potpourri für Baßposaune HTT;TZ 11.3.1817 Madame Neumann-Sessi, Gesang Simon Mayr Giuseppe Nicolini TZ 29.4.1817 Herr Gned, Gesang - Prag Ferdinando Paer Szene und Arie aus Camilla TZ - Wien Cavatine „Da questo amaro" Szene und Arie „Grazia vi rendo" 863 15.5.1817 Madame Grünbaum, Gesang Gioacchino Rossini TZ Arie mit Chor 22.10.1817 KM Friedrich August Kummer, Violoncello - Dresden KM Friedrich August Kummer Adagio und Rondo aus einem Konzert AZ, 22.10.1817 29.10.1817 Carl Maria von Weber WTb 29.10.1817 Kantate 26.3.1818 Franz Paul von Conradi, Violine - Königlich Bayerischer Kammermusiker, München Ferdinand Fränzl Violinkonzert HTT;TZ;AZ 11.4.1818 1.5.1818 Eugenie von Biedenfeld - Deklamation Musikalisch-deklamatorische Akademie HTT 3.5.1818 Demoiselle Coda, Gesang - Bologna/Paris Gioacchino Rossini Arie aus Semiramis ? Variationen über „Mich fliehen alle Freuden" HTT;AZ,23.5.1818 30.6.1818 Heinrich Bärmann, Klarinette - Königlich Bayerischer Kammermusiker, München Helene Harlas, Gesang - Königlich Bayerische Kammersängerin, München Dirigent: Carl Maria von Weber Philipp Jakob Riotte Concertino für Klarinette Simon Mayr Rezitativ und Arie Heinrich Bärmann Variationen für Klarinette Stefano Pavesi Rezitativ und Arie HTT;TZ;WTb. 30.6.1818 29.7.1818 *) KM Carl Gustav Dietze, Oboe - Dresden KM Ludwig Friedrich Leopold Haase, Violine, - Dresden Köhler Oboenkonzert **) Jaques Pierre Joseph Rode Violinkonzert ***) TZ;AMZ, Jg. 20, Oktober 1818;AZ 12.9.1818 (annonciertfür 29.8.1818) *) AMZ spricht vom 23.8.1818;AZ, 12.9.1818, vom 29.8.1818 **) in AMZ Polonaise für Oboe in C mit Begleitung des Orchesters ***) in AMZ Variationenfür Violine E-Dur mit Begleitung des Orchesters 864 22.10.1818 Carl Maria Bocklet, Violine - Prag Jaques Pierre Joseph Rode Violinkonzert E-Dur HTT;TZ;AMZ, Jg. 20, Nr. 48 24.10.1818 Louis Spohr, Violine Proelss 1878, S. 401 25.11.1818 Joseph Gug(e)l, Horn, und sein elfjähriger Sohn, Horn - Petersburg Joseph Gugl Konzert für zwei Waldhörner (Wilhelm August?) Hartmann Variationen für zwei Waldhörner HTT;WTb 23.11.1818 3.3.1819 Nicolaus Kraft, Violoncello - Königlich Württembergischer Kammermusiker, Stuttgart Nicolaus Kraft Larghetto und Rondo für Violoncello Nicolaus Kraft Komposition auf das Thema eines Gesangs von Piantanida, „Son gelsomino" HTT;AMZ, Jg. 21, Nr. 15;WTb, 3.3.1819 26.3.1819 Franz Paul von Conradi, Violine - Königlich Bayerischer Kammermusiker, München Ferdinand Fränzl Violinkonzert TZ 27.3.1819 Kammermusiker Ludwig Friedrich Leopold Haase, Violine - Dresden Jaques Pierre Joseph Rode Allegro aus einem Violinkonzert AMZ, Jg. 21, Nr. 15 3.5.1819 Demoiselle Coda, Gesang - Bologna/Paris Gioacchino Rossini Arie aus Semiramis N.N. Variationen auf das Thema „Mich fliehen alle Freuden" TZ 16.5.1819 Mademoiselle Sigl, Gesang, und ihr sechsjähriger Bruder Eduard Sigl, Violoncello - München Giuseppe Mosca Rezitativ und Arie „Damme un Signale almeno" Gioacchino Rossini „O Patria", Cavatine aus Tancredi ? N.N. Variationen für Violoncello Simon Mayr Rezitativ und Arie „Rendi il consorte amata" 865 24.6.1819 KM Friedrich August Kummer, Violoncello - Dresden KM Friedrich August Kummer Rondo mit Variationen für Violoncello HTT 30.6.1819 Heinrich Bärmann, Klarinette - Königlich Bayerischer Kammermusiker, München Helene Harlas, Gesang - Königlich Bayerische Kammersängerin, München Philipp Jacob Riotte Concertino für Klarinette Simon Mayr Rezitativ und Arie Heinrich Bärmann Variationen für Klarinette Stefano Pavesi Rezitativ und Arie TZ 24.11.1819 Louis Spohr, Violine, und Dorette Spohr, Harfe - Frankfurt Louis Spohr Violinkonzert Louis Spohr Adagio und Rondo Louis Spohr Potpourri HTT;AZ, 8.12.1819;WTb, 24.11.1819 7.12.1819 Carl August Grenser, Flöte - Erster Flötist des Gewandhausorchesters Leipzig Bernhard Romberg Konzertsatz für Flöte A. E. Müller Phantasie für Flöte HTT;TZ 1.3.1820 Anton Bernhard Fürstenau, Flöte - Oldenburg Caspar Fürstenau Flötenkonzert Anton Bernhard Fürstenau Adagio und Variationen für Flöte HTT;WTb, 1.3.1820 22.7.1820 Carl Böhmer, Violine - Königlich Preußischer Kammermusiker, Berlin *) Andreas Romberg Violinkonzert HTT;AZ, 31.7.1820 - *1 Schüler von Kztmstr. Giovanni Battista Polledro 6.8.1820 Herr Hillebrand, Bass - ehemals Hofoper Wien Ludwig Wilhelm Maurer Arie Wolfgang Amadeus Mozart Aus Die Zauberflöte: „In diesen heil'gen Hallen" HTT 866 16.10.1820 Anton Dall'Occa - Erster Kontrabassist der Russisch Kaiserlichen Kapelle, Petersburg N.N. Andante und Rondo für Kontrabass HTT 24.10.1820 Dorette Spohr, Harfe - Louis Spohr, Violine Proelss 1878, S. 623 14.1.1821 Eduard Grund, Violine - Hamburg Louis Spohr Violinkonzert Nr. 8 („Gesangsszene") HTT;WTb, 13. und 14.1.1821 15.2.1821 Herr Passy, Klavier - Stockholm John Field Passy HTT;WTb, 15.2.1821; AZ, 24.2.1821 4.8.1821 Moriane Kainz, Gesang Gioacchino Rossini Michel Carafa de Colobrano HTT 15.10.1821 Demoiselle Canzi, Gesang - Wien Gioacchino Rossini Michel Carafa Gioacchino Rossini HTT 28.11.1821 Johann Simon Hermstedt, Klarinette Max Traugott Eberwein Max Traugott Eberwein HTT;AZ, 27.11.1821 30.1.1822 G. T. di Mantry, Klavier G. T. di Mantry Klavierkonzert HTT - Sondershausen Concertino für Klarinette Adagio und Variationen für Klarinette auf Goethes Tischlied „Mich ergreift, ich weiß nicht, wie" Cavatine aus Der Barbier von Sevilla Arie aus Elisabetta Szene mit Rezitativ und Chor Arie und Chor aus La Cenerentola Variationen über das Thema „Oh cara memoria" Klavierkonzert Fantasie auf schwedische Volkslieder für Klavier 867 18.4.1822 Louis Philippe Drouet, Flöte - Paris/London Louis Philippe Drouet Flötenkonzert Louis Philippe Drouet Variationen für Flöte über „Di tanti palpiti « HTT;AMZ, Juli 1822 - (Drouet gab am 19.4.1822 im Hotel de Pologne einen Soloabend) 3.8.1822 Anne Krause-Wranitzky, Gesang - Österreichische Hofopernsängerin, Wien Gioacchino Rossini Arie mit Chor Jaques Pierre Joseph Rode Violinvariationen a la Catalani HTT; AMZ, Januar 1823 (ohne genaue Datumsangabe) 16.8.1822 Herr Fuchs, Horn ? N.N. HTT 21.10.1822 Herr Funk, Violoncello Boudiot (Bernhard?) Romberg HTT 8.11.1822 Herr Hartknoch, Klavier - Weimar Johann Nepomuk Hummel Klavierkonzert h-Moll WTb, 6.11.1822 (HTT6.11.) 12.6.1823 (in Pillnitz) Anna Fischer und Herr Fischer, Wolfgang Amadeus Mozart Gioacchino Rossini Giuseppe Mosca Gioacchino Rossini Gioacchino Rossini Gioacchino Rossini HTT 23.9.1823 (in Pillnitz) Maria Agata Szymanowska, Klavier - Warschau Johann Nepomuk Hummel Klavierkonzert John Field Rondo für Klavier HTT Gesang Aus Die Zauberflöte „In diesen heil'gen Hallen" Aus Mathilda": „Piange il mis coglio" Aus Pretendenti delusi: Duetto buffo Aus Der Barbier von Sevilla: Arie Aus II turco in Italia: Duetto boffo Aus II papa gallo: Seena buffa - Königlich Dänischer Kammermusiker, Kopenhagen Violoncellokonzert Divertissement für Violoncello - Herzoglich Anhaltinisch Dessauischer Kammermusiker Concertino für Horn 868 2.3.1824 Georg Thomas und Herr Saistmann, Horn - Erste Hornisten der Königlichen Hoheit, Großherzog von Hessen-Darmstadt Peter Joseph von Lindpaintner Allegro für zwei Waldhörner Gottfried Schunke Adagio und Variationen für zwei Waldhörner HTT;WTb, 2.3.1824 17.7.1824 Kztmstr. Giuseppe Antonio Rolla, Violine - Dresden KM Johann Gottlieb Kotte, Klarinette - Dresden Kztmstr. Giuseppe Antonio Rolla Variationen über ein Thema aus Rossinis La gazza ladra Carl Maria von Weber Adagio und Rondo für Klarinette HTT 14.8.1824 Anton Johann Martlick, Glasharmonika ? Konzert (Allegro, Andante und Rondo) auf der Franklinschen verbesserten und vervollkommneten Glasharmonika HTT 29.1.1825 KM Justus Johann Friedrich Dotzauer, Violoncello - Dresden KM Friedrich Wilhelm Fauterbach, Klarinette - Dresden KM Justus Johann Friedrich Dotzauer Capriccio für Violoncello Friedrich Wilhelm Lauterbach Variationen für Klarinette HTT 8.3.1825 G. Knoop, Violoncello - Herzoglich Meininger Kammermusiker KM Justus Johann Friedrich Dotzauer Divertissement für Violoncello Bernhard Romberg Variationen *) über schwedische Lieder für Violoncello HTT;AMZ, Jg. 27, Nr. 20 *) im HTT: Capriccio 17.6.1825 KM Gottlieb Peschel, Fagott - Dresden Jacobi Concertino für Fagott HTT 29.6.1825 Herr Gerecke, Violine - Kurfürstlich Hessischer Kammermusiker - Kassel Louis Spohr Violinkonzert HTT 869 22.7.1825 F.Schalk, Bassetthom - Herzogliche Musikalische Akademie Parma Finali Variationen auf ein Thema von Carafa F. Schalk Schweizer Kuhreigen mit Echo F. Schalk Polonaise HTT 26.7.1825 (in Pillnitz) Ernst Krähmer, Oboe - K.K. österreichischer Kammermusiker, Wien Caroline Krähmer, Klarinette - Wien Franz Krommer Doppelkonzert für Oboe und Klarinette Franz Tausch Adagio und Allegro di Polacca für Klarinette HTT 29.7.1825 Ernst Krähmer, Oboe - K.K. österreichischer Kammermusiker, Wien Caroline Krähmer, Klarinette - Wien Ernst Krähmer Divertissement für Oboe Tausch Adagio und Allegro di Polacca für Klarinette HTT 8.8.1825 (in Pillnitz) Herr Lindner, Violine - Herzoglich Anhaltinisch Dessauischer Kammermusiker Lindner Adagio und Polonaise für Violine HTT 30.8.1825 (in Pillnitz) Herr Eisold, Kontrabass - Königlich Preußischer Kammermusiker, Berlin (Georg Abraham?) Schneider Variationen für Kontrabass HTT 6.9.1825 (in Pillnitz) Ranuzio Pesadori, Tenor - Dresden KM Franz Poland, Viola - Dresden Gioacchino Rossini Arie ?N.N. Variationenfür Viola Gioacchino Rossini Cavatine aus L'italiana in Algeri HTT 8.9.1825 Joseph Wolfram, Flöte *) - Wien Bahsa Flötenkonzert Joseph Wolfram Variationen über ein Schweizer Thema HTT *) „aufder vervollkommneten Flöte, genannt Panoulon" 870 14.9.1825 KM Franz Schubert, Violine - Dresden Ludwig Wilhelm Maurer Potpourri über ein Thema aus Preziosa HTT 19.9.1825 Herr Zizold *), Flöte - Weimar Talon Flötenkonzert KM Anton Bernhard Fürstenau Variationen für Flöte HTT - *) Schüler Anton Bernhard Fürstenaus 5.1.1826 Joseph Merk, Violine - K.K. österreichischer Kammer-Violinist und Professor am Wien Konservatorium Joseph Merk Variationen über das Thema „O cara memoria" von Carafa HTT;AMZ Jg. 28, Nr. 15 16.1.1826 Ferdinand David, Violine; Louise David, Klavier - Hamburg Louis Spohr Potpourri für Violine Ignaz Moscheies Klavierkonzert H TT-A M Z, Jg. 28, Nr. 15 (ohne Datum) 26.1.1826 Carl Ebner, Violine - Königlich Anton Ebner, Violine - Berlin Josef Mayseder Ludwig Wilhelm Maurer HTT 1.2.1826 Alexander Peschel, Oboe Alexander Peschel Variationen für Oboe HTT 16.2.1826 Joseph Kragulski*), Klavier - Warschau Johann Nepomuk Hummel 1. Satz aus dem Klavierkonzert a-Moll HTT;AMZ, Jg. 28, Nr. 15 *) 8 Jahre alt 9.6.1826 KM Ludwig Friedrich Leopold Haase, Violine - Dresden N.N. Phantasie für Violine HTT Preußischer Kammermusiker, Berlin Polonaise E-Dur für Violine Variationen für zwei Violinen 871 26.4.1827 Joseph Wolfram, Flöte - Erster Flötist der Großherzoglich Badischen Hofkapelle Louis Philipp Drouet Adagio und Variationen für Flöte HTT 21.8.1827 J. A. Berg, Gesang - Kopenhagen Domenico Cimarosa Arie aus II matrimonio segreto HTT 23.9.1827 Friedrich Wörlitzer *), Klavier - Berlin Friedrich Wilhelm Michael Kalkbrenner Adagio und Rondo aus dem Klavierkonzert d-Moll Ignaz Moscheies Variationen über den Alexandermarsch HTT *) 13 Jahre alt, hat am 23.9.1827 im Theater auch „mehrere Klavierstücke" gespielt (AZ, 22.9.1827) 28.2.1828 KM Ludwig Friedrich Leopold Haase, Violine - Dresden Louis Spohr Violinkonzert Nr. 8 („Gesangsszene") HTT;TZ 14.4.1828 Johannes Hindle, Kontrabass Johannes Hindle Johannes Hindle HTT 3.6.1828 Madame Franchetti-Walzel, Gesang Gioacchino Rossini Giovanni Pacini HTT 11.6.1828 (in Pillnitz) Friedrich Wörlitzer, Klavier - Berlin Henri Herz Ignaz Moscheies HTT 16.7.1828 Monsieur und Madame Brice, Gesang - Petersburg/Paris Werke von Ferdinando Paer, Adrien Frangois Boildieu, Vincenzio Puccita u.a. HTT Adagio und Rondo für Klavier Variationen über den Alexandermarsch - K.K. Hofopernsängerin, Wien Arie Arie und Chor - Wien Potpourri für Kontrabass Variationen für Kontrabass 872 22.7.1828 (in Pillnitz) Fr. Belke, Bassposaune/Tenorhorn Fr. Belke H. Mayer HTT Concertino für Bassposaune Thema und Variationen für das neuerfundene Tenorhorn 15.9.1828 (in Pillnitz) Fr. August Richter, Klavier Johann Nepomuk Hummel HTT Klavierkonzert 24.9.1828 Caroline Perthaler, Klavier - Wien Henri Herz Friedrich Wilhelm Kalbrenner HTT Adagio e Rondeau Großes Rondo. Gage d'Amitie 1.10.1829 KM Heinrich Kummer, Klavier - Dresden Johann Nepomuk Hummel HTT Adagio und Rondo A-Dur 28.10.1829 Franz Poland jun., Violine - Dresden KM Ferdinand August Schwarz, Trompete - Dresden Josef Mayseder Polonaise für Violine ? Fischer Adagio und Polonaise für Ventiltrompete HTT 5.1.1830 Johann Gottlieb Queißer, Bassposaune - Leipzig*) ? Müller Concertino für Bassposaune HTT;TZ;DrA, 5.1.1830 - *) von 1839 bis 1874 Mitglied der Kapelle 11.1.1830 Johann Gottlieb Queißer, Bassposaune - Leipzig ? Rothe Variationen für Bassposaune ? Müller Concertino für Bassposaune HTT 15.2.1830 Herr Schmidt, Posaune - Kurhessischer Kammermusiker N.N. Posaunenkonzert HTT 873 18.2.1830 Herr Schmidt, Posaune - Kurhessischer Kammermusiker N.N. Adagio für Posaune HTT 10.5.1830 Johann Herbeck, Flöte - Blindeninstitut Prag KM Anton Bernhard Fürstenau Adagio und Polonaise für Flöte ? Beyer Introduktion und Variationen für Flöte HTT;DrA, 10.5.1830 13.5.1830 Franz Poland jun., Violine, und sein elfjähriger Bruder Johann, Violine - Dresden Wilhelm Kalliwoda Variationen für zwei Violinen HTT;DrA, 13.5.1830 15.5.1830 Johann Herbeck, Flöte - Blindeninstitut Prag ? Steinberger Adagio und Variationen für Flöte DrA, 15.5.1830 21.6.1830 Chr. Schunke, Horn Joseph Panny Chr. Schunke HTT;DrA, 21.6.1830 8.9.1830 Fr. Preumayr, Fagott - Erster Fagottist Seiner Majestät des Königs von Schweden und Norwegen Pierre Cremont Concertino militaire für Fagott HTT;DrA, 8.9.1830 29.12.1831 Herr Zaduck, Flöte - München N.N. Introduktion und Variationen für Flöte HTT 27.1.1832 Johann Poland, Violine - Dresden Wilhelm Kalliwoda Adagio und Polonaise für Violine HTT;DrA, 27.1.1832 15.3.1832 Herr Reinhardt, Horn - Königlich Hannoverscher Kammermusiker KM August Wilhelm Haase, Horn - Dresden Bernhard Romberg Concertino für zwei Waldhörner HTT - Großherzoglich Badischer Kammermusiker Concertino für chromatisches Waldhorn Perpetuum mobile für Waldhorn 874 4.10.1832 Carl Eberwein, Violine, und Max Carl Eberwein, Klavier - Weimar Johann Nepomuk Hummel Klavierkonzert As-Dur Henri Herz Variationen für Violine und Klavier HTT;DrA, 4.10.1832 18.11.1832 Bernhard Wilhelm Molique, Violine N.N. N.N. HTT;AMZ, Jg. 34, Nr. 49 25.3.1833 Jacob Franco-Mendes, Violoncello - Königlich Niederländischer Kammervirtuos, Paris Jacob Franco-Mendes Variationen für Violoncello HTT 15.4.1833 Franz Schoberlechner, Klavier N.N. Klavierkonzert HTT 21.4.1833 Gottlieb Grünberg, Flöte ? Böhm DrA, 21.4.1833 13.5.1833 Josephine Eder, Klavier, und Fouis Schiedermeister, Klarinette HTT 10.7.1833 Herr Hanemeyer, Flöte und Klarinette Gustav Gareis, Klarinette - Königlich Preußischer Kammermusiker, und sein zehnjähriger Bruder, Klarinette - Berlin N.N. Variationen für Flöte N.N. Konzert für zwei Klarinetten HTT 18.11.1833 Carl Gottfried Wilhelm Taubert, Klavier - Dirigent der Hofkonzerte, Berlin Carl Gottfried Wilhelm Taubert Klavierkonzert HTT 30.11.1833 Fouis Schunke, Klavier - Hofpianist, Paris Louis Schunke Fantaisie brillante über mehrere deutsche Themen DrA, 30.11.1833 - Hannover Divertissement für Flöte - Stuttgart Variationen über Themen aus Die Stumme von Portici Variationen über Schweizer Lieder 875 26.1.1834 Ernst und Eduard Eichhorn, Violine - Coburg N.N. Variationenfür zwei Violinen (HTT) 18.3.1834 Theodor Stein, Klavier - Hamburg N.N. Klavierkonzert HTT 24.2.1834 Carl Christian Eisner, Horn - Kaiserlich Russischer Kammermusiker N.N. Waldhornkonzert HTT;DrA, 24.4.1834 10.9.1834 Franz Schalk, Bassetthom - Kammervirtuos Ihrer Majestät der Erzherzogin von Österreich Franz Schalk Variationen für Bassetthorn Franz Schalk Schweizer Kuhreigen mit Echo Franz Schalk Polonaise HHT;DrA, 10.9.1834 23.10.1834 A. Addner, Klarinette - Königlich Schwedischer Kammermusiker N.N. Fantasie für Klarinette A.Addner Variationen für Klarinette HTT 4.12.1834 Betty Guschl, Klavier - Wien N.N. Klavierkonzert HTT;DrA, 4.12.1834 10.1.1835 Herr Hyer, Violine - Kammermusiker aus Kassel N.N. Violinkonzert HTT 6.2.1835 Cipriano Romberg, Violoncello - Violoncellist Seiner Majestät des Kaisers von Russland, Petersburg N.N. Concertino für Violoncello N.N. Capricciosa für Violoncello HTT;DrA, 6.2.1835 876 3.7.1835 Gebrüder Stahlknecht, Violine und Violoncello - Schüler der Königlichen musikalischen Akademie, Berlin Anton oder Maximilian Bohrer Duo concertant über Schweizer Lieder Anton oder Maximilian Bohrer Divertissement über ein Thema aus „Moses" HTT 3.8.1835 Karl Möser, Violine - Königlich Preußischer Hofmusikdirektor, Berlin August Möser, Violine (acht Jahre alt) - Berlin Jaques Ferreor Mazas Adagio und Rondo für Violine HTT 17.9.1835 (in Pillnitz) Johann Peter Pixis, Klavier, und Francilla Pixis, Gesang Johann Peter Pixis Klavierkonzert Josef Dessauer Italienische Romanze und Bolero „Le retour des promis" für Gesang HTT 30.11.1835 Emil Blankmeister, Klavier - Musiklehrer, Dresden N.N. Klavierkonzert HTT 10.12.1835 KM Ferdinand August Schwarz, Trompete - Dresden D(agobert?) Fischer Concertino für Ventiltrompete HTT;DrA, 10.12.1835 19.12.1835 Herr Stoll, Gitarre - Musikdirektor, Wien N.N. Gitarrenkonzert HTT 3.1.1836 Peter Vimercati, Mandoline - Mailand *) Peter Vimercati Potpourri für Mandoline über Themen aus Wilhelm Teil und Die Belagerung von Corinth von Rossini Peter Vimercati Große Variationen für Mandoline HTT, *) „Dirigent des Orchester's in Mailand"; DrA, 3.1.1836 9.1.1836 Joseph Jetei, Horn - Ehemaliger Zögling der Blindenanstalt Prag N-N. Konzertallegro für Horn N.N. Variationen für Horn HTT;DrA, 9.1.1836 877 16.3.1836 R. Rietzsche, Flöte (blinder Musiker) - Schüler von KM Johann Heinrich Christian Haake, Dresden KM Anton Bernhard Fürstenau Introduktion und Variationen für Flöte HTT;DrA, 16.3.1836 6.5.1836 Herr Pfeifer, Flöte - Schüler von KM Anton Bernhard Fürstenau, Dresden KM Anton Bernhard Fürstenau Adagio und Variationen über Themen aus „Die Stumme von Portici HTT;DrA, 6.5.1836 15.8.1836 August Hansel, Trompete August Hansel Divertimento für Trompete HTT;DrA, 15.8.1836 5.9.1836 Gottlieb Grünberg, Flöte - Hannover Peter Joseph von Lindpaintner Adagio und Rondo für Flöte HTT;DrA, 5.9.1836 8.9.1836 E. Ullrich, Violoncello N.N. N.N. HTT;DrA, 8.9.1836 26.9.1836 Theodor Göhler, Klavier - Kammervirtuos Seiner Königlichen Hoheit des Herzogs von Lucca N.N. Klavierkonzert HTT 5.10.1836 Gottfried Wilhelm Seemann, Klarinette - Königlicher Kammermusiker, Hannover Ludwig Wilhelm Maurer Concertino für Klarinette Iwan Müller Fantasie über Themen von Rossini DrA, 5.10.1836 - HTT vermerkt dagegen am 5.10.1836 Gottfried Wilhelm Seemann, Klarinette - Königlicher Kammermusiker, Hannover Ludwig Wilhelm Maurer Concertino für Klarinette K. Seemann Klarinettenkonzert HTT - Großherzoglich Sächsischer Kammermusiker Concertino für Violoncello Divertimento für Violoncello 878 20.10.1836 Dagobert Fischer, Violoncello - Blindenanstalt Freiberg Dagobert Fischer Concertierende Polonaise für Violoncello Dagobert Fischer Variationen über ein Schweizer Thema DrA, 20.10.1836 3.11.1836 Signor Morandi, Harfe Morandi Konzertierendes Potpourri für Harfe HTT;DrA, 3.11.1836 27.12.1836 Nanette Oswald, Violine - München ? Stein Brillante Variationen für Violine DrA,27.12.1836; AMZ, Jg. 39, Nr. 2 4.2.1837 Herr van Gelder, Violoncello - Königlich Niederländischer Kammermusiker KM Justus Johann Friedrich Dotzauer Potpourri über Themen aus Euryanthe für Violoncello van Gelder Variationen über ein beliebtes Thema für Violoncello HTT;DrA, 4.2.1837 6.2.1837 Adolph Krollmann, Violine Charles Philippe Lafont 1. Satz des 5. Violinkonzerts DrA, 6.2.1837 24.4.1837 W. Feldt, Klarinette - Kaiserlich russischer Kammermusiker N.N. Concertino und Potpourri für Klarinette DrA, 24.4.1837 6.5.1837 J. H. Vledder, Flöte - Blinder Schüler des Konservatoriums Amsterdam ? Schönfeld Variationen für Flöte HTT;DrA, 6.5.1837 17.7.1837 Joseph Cartegius, Horn, und Joseph Hrabie, Kontrabass, Absolventen des Konservatoriums Prag Joseph von Blumenthal Variationen für chromatisches Horn ? Böhm Polonaise für Kontrabass HTT;DrA, 17.7.1837 26.7.1837 Herr Lorenz, Oboe - Anhaltinisch Dessauischer Kammermusiker W. Kopprasch Concertino für Oboe HTT;DrA, 27.7.1837 879 6.10.1837 Alix Hoffmann, Gesang - Königliche Oper Berlin Francesco Morlacchi Szene und Romanze aus Tebaldo et Isolina" Gioacchino Rossini Cavatine aus Semiramide HTT 13.10.1837 C. Schunke, Horn - Königlich Preußischer Kammermusiker und Erster Waldhornist, Berlin J. Panny Concertino für Waldhorn mit Originalthemen aus Wilhelm Teil C. Schunke Potpourri für Waldhorn über Themen aus „Oberon" HTT;TZ;DrA, 13.10.1837;NZfM, 31.10.1837 6.11.1837 Thomas Täglichsbeck, Violine - Fürstlicher Hohenzollem-Hedingen'scher Kapellmeister Thomas Täglichsbeck Concertino in einem Satz für Violine Thomas Täglichsbeck Variationen über ein Steirisches Lied für Violine HTT;DrA, 6.11.1837;AMZ, ]g. 39, Nr. 47 28.12.1837 Henri Vieuxtemps, Violine Henri Vieuxtemps Heinrich Wilhelm Ernst HTT;DrA, 28.12.1837 19.2.1838 Herr Büsenberg, Flöte - Hannover (erblindet) KM Anton Bernhard Fürstenau Variationen für Flöte 27.4.1838 W. Barth, Flöte - Musikdirektor beim Königlich Sächsischen Feib- und Infanterie Regiment, Dresden W. Barth Divertissement für Flöte über Themen aus Wilhelm Teil DrA, 27.4.1838 3.8.1838 Ernst Sachse, Trompete - Großherzoglich Weimarscher Hofmusiker Ernst Sachse Divertimento für Trompete Ernst Sachse Variationen für Trompete HTT;DrA, 3.8.1838;TZ;NZfM, 17.8.1838 Concertino fis-Moll für Violine Variationen für Violine 880 30.8.1838 Richard Lewy, Horn Familie Lewy, zwei Hörner, Harfe und Klavier N.N. N.N. HTT 13.10.1838 Eduard Meyer, Klarinette - Leipzig Carl Gottlieb Reißiger ? Bärmann HTT;DrA, 13.10.1838 10.11.1838 Rosalie Girschner, Klavier - Berlin Johann Nepomuk Hummel N.N. HTT;DrA, 10.11.1838;NZfM, 20.11.1838 15.11.1838 Herr Nietzsche, Flöte Otto Kreßner HTT;DrA, 15.11.1838 3.12.1838 KM Schröter, Trompete - Dresden Herr Richter, Trompete - Dresden (Schüler Schröters) KM Friedrich August Kummer Divertissement für zwei Ventiltrompeten HTT;DrA, 3.12.1838 10.1.1839 *) K. Hafner, Violine - Wien Josef Mayseder HTT;TZ;DrA, 10. und 11.1.1839 31.1.1839 H. Ritter, Flöte Theobald Böhm Divertissement für Flöte mit Orchesterbegleitung DrA, 31.1.1839 20.2.1839 Joseph Rudolph Lewy, Horn - Wien Joseph Rudolph Lewy Variazioni und Rondo für Horn Joseph Rudolph Lewy Divertissement für chromatisches Horn HTT;TZ;DrA, 20.2.1839 Variationen über ein Originalthema für Violine DrA am 11.1.1839 - Dresden (blind) Variationen für Flöte Fantasie für Horn über Themen aus Die Puritaner Quatuor concertant für zwei Hörner, Harfe und Klavier über die Romanze aus Joseph Adagio et Rondo für Klarinette Variationen für Klarinette Klavierkonzert Variationen de Bravura 881 2.5.1839 Francois Hubert Prume, Violine - Lüttich Frangois Hubert Prume Air fantastique für Violine HTT;DrA, 2.5.1839 4.5.1839 Herr Evers, Klavier - Hamburg Francois Hubert Prume, Violine Sigismund Thalberg Frangois Hubert Prume HTT;DrA, 4.5.1839 4.6.1839 Madame Langenschwarz-Rubini, Gesang - Mitglied der Societe Philharmonique Paris Demoiselle Proksa, Gesang Gioacchino Vestri, Bass - Dresden Wolfgang Amadeus Mozart Ouvertüre Gioacchino Rossini Arie mit Chor aus Semiramis Vincenzo Bellini Introduktion, Szene und Arie sowie „Schlummer szene" aus Norma HTT;TZ, DrA, 4.6.1839 4.7.1839 F. Sontag, Flöte - Anhaltinisch Dessauischer Kammermusiker August Graul, Flöte - blinder Schüler von Sontag KM Anton Bernhard Fürstenau Concertino für zwei Flöten Theobald Böhm Divertissement für Flöte (Graul) TZ 25.9.1839 Carl Stör, Violine - Großherzoglich Weimarischer Kammermusiker Karl Lipinski 1. Satz aus dem Concert militaire für Violine N.N. Fantasie und Variationen für Violine über ein Thema von Herold 10.10.1839 J. Küttel, Flöte - Halle, Schüler von KM Anton Bernhard Fürstenau KM Anton Bernhard Fürstenau Introduktion und Variationen für Flöte über ein Thema aus Preziosa HTT;DrA, 10.10.1839 28.10.1839 J. Kieminger, Violine - K.K. Hofopernorchester, Wien J. Kieminger Variationen für Violine J. Kieminger Potpourri „Elfentanz" für Violine solo HTT;TZ;DrA, 28.10.1839 Phantasie für Klavier Air fantastique für Violine 882 14.11.1839 Carl Riefstahl,*) Violine - Konzertmeister am Theater Frankfurt/Main Frangois Hubert Prume Andante pastorale „La Melancholique" Carl Riefstahl Variationen und Rondo für Violine TZ;DrA, 14.11.1839 - *) lt. TZ Reisstahl 18.11.1839 A. Schubert, Klarinette Carl Maria von Weber Iwan Müller HTT;DrA, 18.11.1839 9.1.1840 Johann Nagel, Violine - Stockholm, Erster Violinist an der Hofkapelle Seiner Majestät des Königs von Schweden Johann Nagel Introduktion und Variationen a la Paganini für Violine über ein italienisches Thema TZ;DrA, 9.1.1840 10.1.1840 Johann Nagel, Violine - Stockholm, Erster Violinist an der Hofkapelle Seiner Majestät des Königs von Schweden Johann Nagel Introduktion und Variationen a la Paganini für Violine über ein italienisches Thema DrA, 10.1.1840 28.1.1840 KM Gotthelf Heinrich Kummer, Fagott - Dresden KM Friedrich August Kummer Andante und Rondo aus der Oper Wilhelm Teil für Fagott HTT;TZ;DrA, 28.1.1840 29.1.1840 Demoiselle Micolino, Gesang Wolfgang Amadeus Mozart Gioacchino Rossini TZ;DrA, 29.1.1840 24.2.1840 Auguste und Emilie Döge, Flöte ? Cramer Konzert für zwei Flöten - Deutsche Oper, Straßburg Arie aus „Titus" Rezitativ und Arie aus Tancred - Accessist der Königlichen Kapelle, Berlin Concertino für Klarinette Variationen für Klarinette 883 8.5.1840 Anton Bohrer, Violine - Königlich Hannoverscher Konzertmeister Sophie Bohrer, Klavier (elf Jahre alt) Sigismund Thalberg Anton Bohrer Henri Herz HTT;DrA, 8.5.1840;NZfM, 29.5.1840 24.10.1840 Herr Triebe, Flöte N.N. 29.1.1841 B. Schneider, Violoncello - Herzoglich Dessauischer Kammervirtuos B. Schneider Variationen für Violoncello B. Schneider Concertino für Violoncello TZ;DrA, 29.1.1841 9.2.1841 Herr Setti, Gesang - Neapel Gaetano Donizetti Vincenzo Bellini TZ;DrA, 9.2.1841 9.11.1841 Madame Bielczizky, Klavier - Wien N.N. N.N. HTT 4.12.1841 Leopold Basch, Klavier - (elfjährig) N.N. N.N. HTT 19.1.1842 Mary Bousifet de Moricourt, Klavier - Prag Ignaz Moscheies 3. Klavierkonzert HTT;DrA, 29.1.1842;AMZ, Jg. 44, Nr. 9 3.2.1842 C. Hering, Violine - Mitglied der Königlichen Kapelle, Berlin C. Hering Theme et Variations Bravour für Violine C. Hering Introduction et Rondo fantastique für Violine HTT;DrA, 3.2.1842 Klavierkonzert Klavierkonzert Klavierkonzert Klavierkonzert Arie aus Torquato Tasso Arie aus Beatrice di Tenda Große Fantasie für Klavier über Themen aus Norma Adagio und 1. Allegro für Violine Variation Brillante für Klavier aus der Oper Die Belagerung von Corinth von Rossini Flötenkonzert 884 6.2.1842 Tommaso Fasano, Klarinette Tommaso Fasano Fantasie und Potpourri für Klarinette ? Sebastiani Potpourri für Klarinette HTT;DrA, 6.2.1842 8.3.1842 Laura Haß, Gesang - Königlich Dänische Hofsängerin, Kopenhagen Vincenzo Bellini Rezitativ und Cavatine aus La Sonnambula DrA, 8.3.1842 19.4.1842 Th. Bauer Th. Bauer DrA, 19.4.1842 3.5.1842 W. Neukirchner, Fagott W. Neukirchner W. Neukirchner HTT;DrA, 3.5.1842 27.8.1842 Herr Metzner, Violoncello - Herzoglich Meiningscher Kammermusiker KM Friedrich August Kummer Concertino für Violoncello N.N. Fantasie für Violoncello HTT 14.11.1842 F. Sachse, Trompete - Stabstrompeter der Königlichen Garde du Corps und Erster Trompeter ? Ferling Adagio und Variationen für Trompete H TT;DrA, 14.11.1842 12.12.1842 Gustav Gareis, Klarinette - Königlicher Kammermusiker, Berlin A. Gareis, Klarinette - Berlin N.N. Fantasie für Klarinette (Gustav Gareis) W. Gährich Concertante für zwei Klarinetten HTT;DrA, 12.12.1842 16.5.1843 Moritz Gottlieb Saphirs musikalisch-deklamatorische Akademie und humoristische Vorlesung Louise Spazzer-Gentiluomo, Sopran - Dresden Josef Tichatschek. Tenor-Dresden KM Friedrich Queisser, Trompete - Dresden - Erster Fagottist Seiner Majestät des Königs von Württemberg Divertissement für Fagott über das Perl-Lied von Broch Burleske für Fagott über ein neapolitansches Lied Divertissement für Oboe Fantasie über Motive aus Norma für Oboe 885 N.N. Gioacchino Rossini KM Friedrich August Kummer HTT Ouvertüre Duett aus Wilhelm Teil Variationen für Ventiltrompete 18.8.1843 Herr Schneider, Violine - Herzoglich Anhaltinisch Dessauischer Kammermusiker Charles de Beriot Violinkonzert Karl Lipinski Adagio und Allegro aus dem Concerto militaire HTT;DrA, 19.8.1843 13.1.1844 Jean Joseph Bott, Violine Louis Spohr Henri Vieuxtemps TZStA „Sonst und Jetzt", Concertino für Violine Variations Brillants für Violine 14.1.1844 Jean Joseph Bott, Violine - Kassel Louis Spohr Henri Vieuxtemps TZ;DrA, 14.1.1844 Concertino für Violine Variations Brillants für Violine 29.1.1844 Ein Hornist - ein Geiger N.N. N.N. DrA, 29.1.1844 Adagio für Waldhorn Fantasie für Violine 6., 8., 14., 16. und 19.2.1844 Theresa und Maria Milanello, Violine HTT, 6., 8., 16.2.1844;DrA, 6., 8., 14., 16. 19.2.1844 12.3.1844 Friedrich Belke, Posaune - Königlich Preußischer Kammermusiker, Berlin F. David Concertino für Posaune Louis Spohr „Rose, wie bist du so reizend und mild" manze für Posaune DrA, 12.3.1844 Ro- 18.4.1844 P. Leonard, Violine - Königliche musikalische Akademie, Paris N.N. Fantasie für Violine aus Der Liebestrank von Donizetti P. Leonard Souvenir de Haydn TZTh 886 10.5.1844 Hortensia Zirges, Violine - Leipzig Charles de Beriot Joseph Mayseder HTT;TZ;DrA, 10.5.1844 Air varie für Violine Variations Brillants für Violine 29.8.1844 Ferdinand Griebel, Violine N.N. HTT Violinkonzert 14.10.1844 Madame Mortier de Fontaine, Gesang Gaetano Donizetti Gioacchino Rossini HTT Arie aus La Favorite Arie aus La Donna del Lago 14.11.1844 Moritz Thiel, Flöte N.N HTT Flötenkonzert 12.12.1844 August Siebers, Violine N.N. HTT Violinkonzert 28.12.1844 August W. Zizold, Flöte - N.N. HTT Braunschweig Flötenkonzert 25.2.1845 C. F. Schmidt, Fagott - Großherzoglich Oldenburgischer Kammermusiker C. F. Schmidt (Arrangement) Fantasie aus Die Stumme von Portici Carl Maria von Weber Adagio und Rondo für Fagott HTT;TZ;DrA, 25.2.1845 19.4.1845 P. Leonard, Violine - Königliche musikalische Akademie, Paris P. Leonard Fantasie für Violine aus Der Liebestrank P. Leonard Souvenir de Haydn HTT;DrA gibt 19.4.1845 an 13.5.1845 J. C. Hindi, Flöte N.N. N.N. HTT;DrA, 13.5.1845 Flötenkonzert Fantasie und Variationen für Flöte 887 19.7.1845 G. Kiesewetter, Violine N.N. 16. und 19.1.1846 Lise B. Christiani, Violoncello - Paris 29.1.1846 N.N. Ignaz Felix Dobrzynski HTT;DrA, 29.1.1846 7.2.1846 Herr Vivier, Horn - Paris HTT;DrA, 7.2.1846 16. und 20.2.1846 Henri Vieuxtemps, Violine HTT;DrA, 16.2.1846 2.3.1846 Rudolph Wehner, Klavier - Dresden Adolph Henselt HTT 14.3.1846 Sophie Dulcken N.N. HTT 3.4.1846 J. A. Pacher, Klavier N.N. HTT 8.5.1846 Marietta Alboni, Gesang Gioacchino Rossini Gioacchino Rossini Gaetano Donizetti HTT;DrA, 8.5.1846 14.9.1846 W. Pfeiffer, Klavier - Berlin HTT Zwei Violinkonzerte Arien aus Monbar, oder die Flibustier Klavierkonzert „Le petit Tambour", Variations de Concert Klavierkonzert Szene aus Semiramis Szene aus L'Italiana in Algeri Szene aus Lucrezia Borgia 888 24.11.1846 J. A. Pacher, Klavier 14.12.1846 Herr St.-Leon Fanny Cerrito-St.Leon N.N. N.N. HTT Große Fantasie für Violine Andantino und Carneval in Venedig nach Paganini 4.2.1847 Moritz Rabich, Posaune Vincenzo Bellini Gaetano Donizetti N.N. HTT Arie aus La Sonnambula, arrangiert für Posaune Arie aus Lucia di Lammermoor, arrangiert für Posaune Concertino für Posaune 14.3.1847 KM Julius Emst Schlitterlau, Horn - Peter Joseph von Lindpaintner Carl Christian Eisner HTT Dresden Concertino für Horn Variationen für Horn 17.3.1847 G. A. Papendiek, Klavier (siebenjährig) N.N. Concertino HTT 8.4.1847 Franz Botgorschek, Flöte - N.N. HTT Erster Flötist und Solist Seiner Majestät des Königs von Holland Concertino 14.4.1847 N.N. N.N. N.N. DrA, 14.4.1847 Concertino Variationen 17.4.1847 Bernhard Cossmann, Violoncello - Paris Bernhard Cossmann HTT dagegen TZTh Frangois Adrien Servais Bernhard Cossmann Concertino für Violoncello Souvenir de Spaa, Fantasie für Violoncello Fantasie über Themen aus Der Freischütz für Violoncello 889 25.4.,1847 N.N. DrA, 25.4.1847 Violoncellokonzert 29.5.1847 August Wilhelm Zizold, Flöte - Braunschweig N.N. HTT Concertino für Flöte 30.6.1847 Friederike, Julie und Hedda Berwald, Gesang - Stockholm HTT 16.7.1847 Herr Hilf, Violine - Kurfürstlich Hessischer Kammermusiker (Ferdinand?) David Variationen für Violine über ein Thema von Mozart 11., 14.8.1847 Elena Angri, Gesang - K.K. Kammersängerin, Wien HTT 27.9.1847 Anna Zinggeler, Gesang N.N. „Die drei Worte" Giacomo Meyerbeer „Robert, mein Geliebter", Arie aus Robert der Teufel DrA, 27.9.1847 11.10.1847 Adolph Pollitzer N.N. Concertino HTT 14.3.1848 KM Julius Emst Schlitterlau, Horn - Dresden Peter Joseph von Lindpaintner Conce:rtino VariationenCarl Christian Eisner HTT 28.11.1848 Franz Seiß, Violine - Konservatorium Leipzig Karl Lipinski Henri Vieuxtemps HTT;DrA, 28.11.1848;DZ, 28.11.1848 Concert militaire Fantasie caprice 890 23.10.1849 J. Kral, Viola d'amour - Königlich ständisches Theaterorchester, Prag KM A. Richter, Harfe - Dresden J. Kral Elegie für Viola d'amour und Harfe J. Kral Fantasie über Motive aus den Opern Der Blitz, Die Stumme von Portici und Die Zigeunerin mit Quar tettbegleitung HTT; DrA, 23.10.1849 (Mit „Quartett" wird die Begleitung durch Streichorchester gemeint gewe sen sein;bemerkenswert ist die damals noch kaum wieder gespielte Viola d ’amore) 1.12.1849 Herr Hentzschel, Klarinette *) Henrik Bernhard Crusset Adagio für Klarinette Carl Maria von Weber Concertino für Klarinette HTT;DrA, 1.12.1849 - *1 ehemaliger Schüler von KM Johann Gottlieb Kotte 19.4.1850 N.N., Klavier Herr Viereck, N.N. N.N. N.N. HTT 2.12.1850 KM Heinrich Karl August Hübler, KM Julius Emst Schlitterlau, KM Friedrich August Moschke und Johann Wilhelm Lorenz, Horn - Dresden Anton Johann Hansel Concertino für vier chromatische Waldhörner HTT;TZ;DrA, 2.12.1850 4.12.1850 Maria Gerato, Violine - Venedig (zehnjährig) Alexander Artot Fantasie für Violine über das Finale aus Lucia di Lammermoor TZ 16.12.1850 Franz Stahl, Gesang - Hofkonzertsänger, London Louis Spohr Szene und Arie aus Faust Peter Joseph von Lindpaintner „Roland" (Gedicht von Löwe) HTT;DrA, 15., 16.12.1850 Violoncello und Klavier Klavierkonzert Fantasie für Violoncello Ständchen und Ave Maria für Violoncello 891 6.2.1851 Maria Gerato, Violine - Venedig (zehnjährig) Felis (Felix) Fantasie für Violine über das Finale aus Giuramento Riefstahl „Erinnerung" aus der Oper La Sonnambula TZ 15.3.1851 Auguste Knop, Gesang - Berlin (blind) Wolfgang Amadeus Mozart Arie aus Titus TZ 3.4.1851 August Wilhelm Zizold, Flöte - Braunschweig Giulio Briccialdi „Bailabile di concerto"für Flöte N.N. Romanze und Variationen für Flöte HTT;TZ;DrA, 3.4.1851 22.5.1851 Ferdinand von Croze, Klavier - Kapellmeister des Herzogs von Parma und Lehrer am Conservatoire Paris Eigene Kompositionen HTT;SCZ, 24.5.1851 2.6.1851 Musikalische Akademie mit deklamatorischen Beiträgen HTT 25.11.1851 Edmund Singer, Violine - Pesth Edmund Singer N.N. TZ; DrA, 25.11.1851;DrJ, 27.11.1851 2. und 6.3.1852 Henriette Sontag, Sopran Jules Eugene Abraham Alary Polka-Arie (komponiert für Henriette Sontag) DrA, 2.3.1852 10.3.1852 Henriette Sontag, Sopran Adolphe Adam „A! Vous dirai-je Maman" (Als Einlage im 2. Akt von Rossinis Barbier) DrA, 10.3.1852 „Mon adieu a la patrie", Impromptu hongrois für Violine Fantasie über Motive aus Lucia di Lammermoor 892 24.4.1852 N.N. N.N. Konzert HTT 21.9.1852 Johann Seifert, Violoncello (?) Frangois Adrian Servais Fantasie und Variationen DrA, 21.9.1852 16.6.1853 Franz und Carl Doppler, Flöte Franz und Carl Doppler Franz und Carl Doppler TZ;DrA, 16.6.1853 12.9.1853 Hans von Bülow, Klavier Carl Maria von Weber/Franz Liszt Franz Liszt HTT;TZ 21.10.1853 Heinrich und Anna Schönchen, Klavier - München Felix Mendelssohn Bartholdy Klavierkonzert g-Moll Ignaz Moscheies „Hommage a Händel", Grand Duo für zwei Klaviere Wilhelm Kuhe Große Fantasie über böhmische Nationallieder TZ;DrA, 21.10.1853;Dr], 21.10.1853 3.12.1853 Herr Pape, Klarinette - Berlin Carl Gottlieb Reißiger Ludwig Wilhelm Maurer TZ;DrA, 3.12.1853 4.2.1854 Louis Lacombe, Klavier Carl Maria von Weber Louis Lacombe DrA, 4.2.1854;Dr], 7.2.1854 10.6.1854 1. Teil des Abends Musikalisch-deklamatorische Akademie von Moritz Gottlieb Saphir Marie Bayer-Bürk und Franziska Berg, Deklamation - Dresden Johann Weixlstorfer, Tenor - Dresden Johann Conradi, Bass - Dresden Konzertstück für Klavier Etüde en octaves, Nocturne und Polonaise D-Dur Fantasie für Klarinette Klarinettenkonzert Polonaise brillante für Klavier (Orchesterbeglei tung von Franz Liszt) Ungarische Rhapsodie für Klavier und Orchester - (beide) Kapellmeister am Ungarischen Nationaltheater Pesth Fantasie über ungarische Motive für zwei Flöten und Orchester „Souvenir de Prague" für zwei Flöten und Orchester 893 Moritz Gottlieb Saphir Erdenglück und Himmelssegen (Berg) Wolfgang Amadeus Mozart Arie aus Die Entführung aus dem Serail (Weixlstorfer) Moritz Gottlieb Saphir Weihelied der Toten (Bayer-Bürk) Gaetano Donizetti Duett aus Belisario (Weixlstorfer/Conradi) TZ 21.8.1855 F. W. Hünerfürst, Violoncello Frangois Adrien Servais Jaques Offenbach TZ 24.5.1856 Amalie Angles de Fortuni, Sopran - Kammersängerin Ihrer Majestät der Königin von Spanien und Professorin am Königlichen Konservatorium Madrid Gaetano Donizetti Cavatine aus Lucia di Lammermoor Niccolo Vaccai Rondo und Variationen aus Peter der Große Vincenzo Bellini Rondo und Finale aus Die Nachtwandlerin HTT;TZ;DrA, 23., 24.5.1856 26.5.1856 Anna Amalie de Fortuni, Sopran Senor Funati, Gesang Vincenzo Bellini N.N. Vincenzo Bellini HTT;TZ;DrA, 26.5.1856 29.5.1856 Amalie Angles Fortuni, Sopran Gaetano Donizetti N.N. Gioacchino Rossini HTT;TZ;DrA, 29.5.1856 13.11.1856 Herr Simon, Kontrabass August Müller Nach Wilhelm Ernst HTT;TZ;DrA, 13.11.1856 22.11.1856 Alexandre Raucheraye, Violine - Paris Werke von Joseph Ghys, Charles de Beriot, Niccolö Paganini und eigene Kompositionen HTT;TZ - Kammermusiker aus Sondershausen Introduktion und Variationen für Kontrabass „Cameval in Venedig", Humoreske für Kontrabass - Madrid Cavatine aus Linda von Chamounix Spanische Lieder Rondo aus Matilde da Sabran - Madrid Cavatine aus Die Nachtwandlerin (im Kostüm) „Jotas espaniolas", komisches Duett Rondo aus Die Puritaner (im Kostüm) - Königsberg Fantaisie caracteristique Priere e Bolero für Violoncello und Orchester 894 12.1.1857 Jean Bott, Violine - Kapellmeister aus Kassel Louis Spohr Concertino ? Romanesca aus dem 16. Jahrhundert Jean Bott Variationen über böhmische Lieder TZ 3.6.1857 „Concert" HTT 16.11.1857 Gabriele von Wendhausen, Violine Wilhelm Bernhard Molique Violinkonzert a-Moll, 1. Satz Wilhelm Ernst Fantaisie brillante sur la marche e la romance d' Othello mit Orchester HTT;DrN, 16.11., 19.11.1857 5.1.1858 Friedrich, Sofie und Victor Racek, Violine F. Herrmann Zweites Capriccio für drei Violinen Henri Vieuxtemps Air varie pour le violon ? Andante spianato et Carneval de Venise unisono für drei Violinen 7.1.1858 Friedrich, Sofie und Victor Racek, Violine F. Herrmann J. Artot Niccolo Paganini Zweites Capriccio für drei Violinen Souvenirs de Bellini, Fantaisie brillant pour le Violon Moto perpetuo, unisono für drei Violinen 3.2.1858 Herr Coasante, Ophicleide - Neapel ? Konzert für Ophicleide *) ? Fantasie über Motive aus La Sonnambula **) ? Thema und Variationen über ein neapolitanisches Lied TZ; DrA, 2.2.1858;- *) DrA - **) TZ 6.8.1858 Marie Lawroff, Gesang - Gounloff Nikolai Dorogomishski (Dargomyshski?) Alabieff Petersburg Romanze Romanze „Die Nachtigall" 895 Solisten in konzertanten Beiträgen bei Schauspielaufführungen (in alphabetischer Reihenfolge) Addner, A. - Klarinette 23.10.1834 Alboni, Marietta - Gesang 8.5.1846 Angles de Fortuni, Amalie - Sopran 24.5.1856, 26.5.1856, 29.5.1856 Angri, Elena - Gesang 11.8.1847,14.8.1848 Bärmann, Heinrich - Klarinette 30.6.1818, 30.6.1819 Barth, W. - Flöte 27.4.1838 Basch, Leopold - Klavier 4.12.1841 Bauer, Th. - Oboe 19.4.1842 Bayer-Bürk, Marie - Deklamation 10.6.1854 Belke, Friedrich - Bassposaune, Tenorhorn 3.2.1817, 22.7.1828, 12.3.1844 Berg, Franziska - Deklamation 10.6.1854 Berg, J. A. - Gesang 21.8.1827 Berwald, Friederike, Julie und Hedda - Gesang 30.6.1847 Biedenfeld, Eugenie von - Deklamation 1.5.1818 Bielczizky, Mad. - Klavier 9.11.1841 Blankmeister, Emil - Klavier 30.11.1835 Böhmer, Carl - Violine 22.7.1820 Bocklet, Carl Maria - Violine 22.10.1818 Bohrer, Anton - Violine 8.5.1840 Bohrer, Sophie - Klavier 8.5.1840 Botgorschek, Franz - Flöte 8.4.1847 Bott, Jean-Joseph - Violine 14.1.1844.12.1.1851 Bousifet de Moricourt, Mary - Klavier 19.1.1842 Brice, Herr und Frau - Gesang 16.7.1828 Bülow, Hans von - Klavier 12.9.1853 Büsenberg, Herr - Flöte 19.2.1838 Canzi, Frl. - Gesang 15.10.1821 Cartegius, Joseph - Horn 17.7.1837 Cerrito-St. Leon, Fanny -(? ) 14.12.1846 Christiani, Luise - Violoncello 16.1.1846.19.1.1846 Coasante, Herr - Ophicleide 3.2.1858 Coda, Frl. - Gesang 3.5.1818,3.5.1819 Conradi, Franz Paul von - Violine 26.3.1818, 26.3.1819 Conradi, Johann - Bass 10.6.1854 Cossmann, Bernhard - Violoncello 17.4.1847 Croze, Ferdinand von - Klavier 22.5.1851 Dall'Occa, Anton - Kontrabass 16.10.1820 David, Louise - Klavier David, Ferdinand - Violine 16.1.1826 Dietze, Carl Gustav KM - Oboe 29.7.1818 Döge, Auguste -und Emilie - Flöte 24.2.1840 Doppler, Franz und Carl - Flöte 16.6.1853 896 Dotzauer, Justus Johann Friedrich KM - Violoncello 29.1.1825 Drouet, Louis Philippe - Flöte 18.4.1822 Dulcken, Sophie - (? ) 14.3.1846 Eberwein, Carl - Violine 4.10.1832 Eberwein, Max Carl - Klavier 4.10.1832 Eder, Josephine - Klavier 13.5.1833 Eichhorn, Ernst und Eduard - Violine 26.1.1834 Eisner, Carl Christian - Horn 24.2.1834 Eisold, Herr - Kontrabass 30.8.1825 Evers, Herr - Klavier 4.5.1839 Fasano, Tommasi - Klarinette 6.2.1842 Feldt, W. - Klavier 24.4.1837 Fischer, Anna - Gesang 12.6.1823 Fischer, Dagobert - Violoncello 20.10.1836 Fischer, Herr - Gesang 12.6.1823 Franchetti-Walzel, Frau - Gesang 3.6.1828 Friebe, Herr - Flöte 24.10.1840 Fuchs, Herr - Horn 16.8.1822 Funk, Herr - Violoncello 21.10.1822 Fürstenau, Anton Bernhard KM - Flöte 1.3.1820 Funati, Herr - Gesang 26.5.1856 Gareis, Gustav - Klarinette 10.7.1833 Gareis, Gustav -und Gareis, A. - Klarinette 12.12.1842 Gelder, Herr van - Violoncello 4.2.1837 Gerato, Maria - Violine 4.12.1850, 6.2.1851 Gerecke, Herr - Violine 29.6.1825 Girschner, Rosalie - Klavier 10.11.1838 Gned, Herr - Gesang 29.4.1817 Göhler. Theodor - Klavier 26.9.1836 Graul, August - Flöte 4.7.1839 Grenser, Carl August - Flöte 7.12.1819 Griebel, Ferdinand - Violine 29.8.1844 Grünbaum, Frau - Gesang 15.5.1817 Grünberg, Gottlieb- Flöte 21.4.1833, 5.9.1836 Grund, Eduard - Violine 14.1.1821 Guschel, Betty - Klavier 4.12.1834 Haase, August Wilhelm KM - Horn 15.3.1832 Haase, Ludwig Friedrich Leopold - Violine 29.7.1818, 27.3.1819, 9.6.1826, 28.2.1828 Hänsel, August - Trompete 15.8.1836 Hafner, K. - Violine 10.1.1839 Hanemeyer, Herr - Flöte und Klarinette 10.7.1833 Haß, Laura - Gesang 8.3.1842 Harlas, Helene - Gesang 30.6.1818, 30.6.1819 897 Hartknoch, Herr - Klavier 8.11.1822 Hentzschel, Herr - Klarinette 1.12.1849 Herbeck, Johann - Flöte 10.5.1830, 15.5.1830 Hering, C .- Violine 3.2.1842 Hermstedt, Johann Simon - Klarinette 28.11.1821 Hilf, Herr - Violine 16.7.1847 Hillebrand, Herr - Gesang 6.8.1820 Hindi, J. C. - Flöte 13.5.1845 Hindle, Johannes - Kontrabass 14.4.1828 Hoffmann, Alix - Gesang 6.10.1837 Hrabie, Joseph - Kontrabass 17.7.1837 Hübler, Heinrich KM - Horn 2.12.1850 Hünerfürst, F. W. - Violoncello 21.8.1855 Hyer, Herr - Violine 10.1.1835 Jetei, Joseph - Horn 9.1.1836 Kainz, Moriane - Gesang 4.8.1821 Kellner, Karl - Flöte 3.2.1817 Kieminger, J. - Violine 28.10.1839 Kiesewetter, G. - Violine 19.7.1845 Knoop, G. - Violoncello 8.3.1825 Knop, Auguste - Gesang 15.3.1851 Kotte, Johann Gottlieb - Klarinette 17.7.1824 Krähmer, Caroline - Klavier 29.7.1825 Krähmer, Ernst - Oboe 29.7.1825 Kraft, Nicolaus - Violoncello 3.3.1819 Kragulski, Joseph - Klavier 16.2.1826 Kral, J. - Viola d'amour 23.10.1849 Krause-Wranitzky, Anne - Gesang 3.8.1822 Krollmann, Adolph - Violine 6.2.1837 Küttel, J. - Flöte 10.10.1839 Kummer, Friedrich August KM - Violoncello 22.10.1817, 24.6.1819 Kummer, Gotthelf Heinrich K M -Fagott 28.1.1840 Kummer, Heinrich KM - Klavier 1.10.1829 Lacombe, Louis - Klavier 4.2.1854 Langenschwarz-Rubini, Frau - Gesang 4.6.1839 Lauterbach, Friedrich Wilhelm - Klarinette 29.1.1825 Lawroff, Marie - Gesang 6.8.1858 Lewy, Joseph Rudolph - Horn 20.2.1839 Lewy, Richard - Horn und Familie (2 Hörner, Harfe, Klavier) 30.8.1838 Leonard, P. - Violine 18.4.1844 Lindner, Herr - Horn 8.8.1825 Lorenz, Herr - Oboe 26.7.1837 Lorenz, Wilhelm KM - Horn 2.12.1850 898 Mantri, G.T. di - Klavier 30.1.1822 Martlick, Anton Johann - Glasharmonika 14.8.1824 Mendes, Jacob Franco - Violoncello 25.3.1833 Merk, Joseph - Violine 5.1.1826 Metzner, Herr - Violoncello 27.8.1842 Meyer, Eduard - Klarinette 13.10.1838 Micolino, Frl. - Gesang 29.1.1840 Milanello, Theresa und Maria - Violine 6./8./14./16./19.2.1844 Möser, Karl - Violine 3.8.1835 Molique, Bernhard Wilhelm - Violine 18.11.1832 Mortier de Fontaine, Madame - Gesang 14.10.1844 Moschke, Friedrich August KM - Horn 2.12.1850 Nagel, Johann - Violine 10.1.1840 Neumann-Sessi, Frau - Gesang 11.3.1817 Neukirchner, W. - Fagott 3.5.1842 Nietzsche, Herr - Flöte 15.11.1838 Oswald, Nanette - Violine 27.12.1836 Pacher, J. A. - Klavier 3.4.1846, 24.11.1846 Pape, Herr - Klarinette 3.12.1853 Papendiek, G. A. - Klavier 17.3.1847 Passy, Herrn - Klaviere 15.2.1821 Perthaler, Caroline - Klavier 24.9.1828 Pesadori. Ranuzio - Tenor 6.9.1825 Peschel, Gottlieb KM - Fagott 17.6.1825 Pfeifer, Herr - Flöte 6.5.1836 Pfeiffer, W. - Klavier 14.9.1846 Pixis, Johann Peter - Klavier Pixis, Francilla - Gesang 17.9.1835 Poland, Franzz - Viola 6.9.1825 Poland, Franz jun. - Violine 28.10.1829 Poland, Johann - Violine 13.5.1830, 27.1.1832 Pollitzer, Adolph - (? ) 11.10.1847 Preumayr, Fr. - Fagott 8.9.1830 Proksa, Frl. - Gesang 4.6.1839 Prume, Frangois Hubert - Violine 2.5.1839.4.5.1839 Queisser, Friedrich KM - Trompete 16.5.1843 Queißer, Johann Gottlieb - Bassposaune 5.1.1830.11.1.1830 Rabich, Moritz - Posaune 4.2.1847 Racek, Friedrich, Sofie und Victor - Violine 7.8.1858 Raucheraye, Alexandre - Violine 22.11.1856 Richter, A. KM - Harfe 23.10.1849 Richter, Herr - Trompete 3.12.1838 Richter, Friedrich August - Klavier 15.9.1828 899 Riefstahl (Reisstahl), Carl - Violine 14.11.1839 Reinhardt, Herr - Horn 15.3.1832 Rietzsche, R. - Flöte 16.3.1836 Ritter, H. - Flöte 31.1.1839 Rolla, Giuseppe Antonio, Krtmstr - Violine 17.7.1824 Romberg, Cipriano - Violoncello 6.2.1835 Sachse, Ernst - Trompete 3.8.1838 Sachse, F. - Trompete 14.11.1842 Saistmann, Herr - Horn 2.3.1824 Saphir, Moritz Gottlieb - Deklamation 16.5.1843 Schalk, F. - Bassetthorn 22.7.1825 Schiedermeister, Louis - Klarinette 13.5.1833 Schlitterlau, Julius Ernst KM - Horn 14.3.1847, 2.12.1850 Schmidt, C. F. - Fagott 25.2.1845 Schmidt, Herr - Posaune 18.2.1830 Schneider, Herr - Violine 18.8.1843 Schneider, B. - Violoncello 29.1.1841 Schoberlechner, Franz - Klavier 15.4.1833 Schönchen, Heinrich und Anna - Klavier 21.10.1853 Schröter KM - Trompete 3.12.1838 Schubert, Franz KM - Violine 14.9.1825 Schubert, A. - Klarinette 18.11.1839 Schunke, Christian - Horn 21.6.1830, 13.10.1837 Schunke, Louis - Klavier 30.11.1833 Schwarz, Ferdinand August KM - Trompete 28.10.1829, 10.12.1835 Seemann, Gottfried Wilhelm - Klarinette 5.10.1836 Seifert, Johann - Violoncello (?) 21.9.1852 Seiß, Franz - Violine 28.11.1848 Setti, Herr - Gesang 9.2.1841 Siebers, August - Violine 12.12.1844 Sigl, Frl. - Gesang 16.5.1819 Sigl, Eduard - Violoncello 16.5.1819 Simon, Herr - Kontrabass 13.11.1856 Singer, Edmund - Violine 25.11.1851 Sontag, Henriette - Sopran 10.3.1852 Sontag, F. - Flöte 4.7.1839 Spazzer-Gentilouma, Luise - Sopran 16.5.1843 Spohr, Dorette - Harfe 24.11.1819, 24.101820 Spohr, Louis - Violine 24.10.1818, 24.11.1819, 24.10.1820 Stahl, Franz - Gesang 16.12.1850 Stahlknecht, Gebrüder - Vio line/Violoncello 3.7.1835 Stein, Theodor-Klavier 18.3.1834 St.-Leon, Herr - (? ) 14.12.1846 Stör, Carl - Violine 25.9.1839 Stoll, Herr - Gitarre 19.12.1835 Szymanowska, Maria Agatha - Klavier 23.9.1823 900 Täglichsbeck, Thomas - Violine 6.11.1837 Thiel, Moritz - Flöte 14.11.1844 Thomas, Georg - Horn 2.3.1824 Tichatschek, Jo s e f- Tenor 16.5.1843 Ulrich, E. - Violoncello 8.9.1836 Vestri, Gioacchino - Bass 4.6.1839 Viereck, Herr - Violoncello und Klavier 19.4.1850 Vieuxtemps, Henri - Violine 28.12.1837,16. und 20.2.1846 Vledder, ]. H. - Flöte 6.5.1837 Vimercati, Peter-M andoline 3.1.1836 Vivier, Herr - Horn 7.2.1846 Weber, Carl Maria von - Dirigent 30.6.1818 Wehner, Rudolph - Klavier 2.3.1846 Weixlstorfer, Johann - Tenor 10.6.1854 Wendhausen, Gabriele von - Violine 16.11.1857 Wild, Franz - Gesang 9.1.1817 Wörlitzer, Friedrich - Klavier 23.9.1827, 11.6.1828 Wolfram, Joseph - Flöte 8.9.1825, 26.4.1827 Zaduck, Herr - Flöte 29.12.1831 Zinggeler, Anna - Gesang 27.9.1847 Zirges, Hortensia - Violine 10.5.1844 Zizold, August Wilhelm - Flöte 28.12.1844, 29.5.1847, 3.4.1851 Zizold, Herr - Flöte 19.9.1825 901

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References

Zusammenfassung

Der Sächsischen Staatskapelle Dresden wird als Opern- wie als Konzertorchester hohe internationale Anerkennung gezollt. Während die 1548 gegründete kurfürstliche Hofkapelle schon seit dem 17. Jahrhundert der Bühne verpflichtet war, bildete sie als Königliche musikalische Kapelle ihre Qualitäten auf dem Konzertpodium in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts kontinuierlich und in erstaunlichem Umfang aus – eine Entwicklung, die bisher weitgehend unerforscht geblieben ist. Die vorliegende Dokumentation gibt, vorwiegend anhand von Presse- und Archivmaterial, einen Überblick über Daten, Programme, Interpreten, Konzertformen, Säle, Veranstalter, interne und äußere Vorgänge, künstlerische Leistungen und Bedingungen, kritische Wertungen und Publikumsresonanz in den Jahren zwischen 1817 und 1858, als die Kapellmeister Morlacchi, Weber, Wagner und Reißiger an der Spitze des Orchesters standen. Eine vorangestellte Studie weist auf die Tradition der Kapelle und das institutionelle und künstlerische Gefüge hin, in dem sich ihre Konzertaktivitäten vollzogen.