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Jürgen Wegmann

Der Wetzlarer Dom - Epitaphien und Grabplatten, page I - X

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4142-0, ISBN online: 978-3-8288-7003-1, https://doi.org/10.5771/9783828870031-I

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Jürgen Wegmann Der Wetzlarer Dom – Epitaphien und Grabplatten Jürgen Wegmann Der Wetzlarer Dom – Epitaphien und Grabplatten Übersetzungen der Epitaphien und Grabplatten von der lateinischen in die deutsche Sprache von Karl Becker Tectum Verlag Jürgen Wegmann Der Wetzlarer Dom – Epitaphien und Grabplatten © Tectum – ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2018 eISBN 978-3-8288-7003-1 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Werk unter der ISBN 978-3-8288-4142-0 im Tectum Verlag erschienen.) Umschlaggestaltung: Tectum Verlag, unter Verwendung von Fotografien von Herbert H. G. Wolf, Wetzlar Alle Rechte vorbehalten Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnbdnb.d-nb.de abrufbar. Inhalt Abbildungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . VII Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . IX 1 . Grabplatten und Epitaphien als Ausdruck einer Trauerkultur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 2 . Der Glaube an die Unsterblichkeit der Seele . . . . . . . . . 5 2.1 Philosophie des Todes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 2.2 Der Umgang mit den Toten im Wechsel der Jahrhunderte . . . . 11 3 . Bedeutung der Epitaphien und Grabplatten im Spiegel der Jahrhunderte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 3.1 Wesen der Epitaphien und Grabplatten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 3.2. Inhalte der Epitaphien und Grabplatten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 3.3. Die geschichtliche Entwicklung der Epitaphien – dargestellt am Beispiel des Wetzlarer Doms . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 4 . Der Wetzlarer Dom – ein kurzer historischer Aufriss . . . 25 4.1 Die Zeit vor der Reformation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 4.2 Die Zeit nach der Reformation bis zum Ende des 18. Jahrhunderts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 5 . Der Wetzlarer Dom – Besonderheiten der Epitaphien, Grabplatten und Personen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 6 . Rundweg zur Besichtigung der Epitaphien . . . . . . . . . . . . 53 7 . Dokumentation der Epitaphien und Grabplatten im Wetzlarer Dom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63 7.1. Erläuterungen zur Dokumentation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63 7.2. Detaillierte Beschreibung der Epitaphien und Grabplatten . . . 66 V Literaturverzeichnis: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259 Bücher und Aufsätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259 Internetquellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260 Der Autor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 263 VI Inhalt VII Abbildungsverzeichnis 1 Wetzlarer Dom und alte Lahnbrücke ....................................... 28/29 2 Standorte der Epitaphien im Rundweg ......................................... 55 3 Liste der Epitaphien, geordnet nach dem Rundweg ............... 56–61 4 Epitaph von Richolf Reige ............................................................. 68 5 Epitaph von Anselm Hun (Foto aus 1967) ..................................... 71 6 Epitaph von Anselm Hun ............................................................... 73 7 Epitaph von Johannes von der Kraen ........................................... 75 8 Epitaph von Cuno von Rückingen ................................................. 78 9 Rückseite des Epitaphs von Nycolas von der Krae (Foto aus 1982) .............................................................................. 80 10 Epitaph von Nycolas von der Krae ................................................ 81 11 Epitaph von den Eheleuten Ludwig und Pamelia Pussel .............. 85 12 Epitaph von Philip Bicken dem Älteren ......................................... 88 13 Epitaph von Heydenreich von Dernbach ...................................... 91 14 Epitaph von Lisa Stommel geb. Schutzbar genannt Milchling ...... 95 15 Epitaph von Philip von Bicken dem Jüngeren ............................... 97 16 Epitaph von Caspar Drekol.......................................................... 100 17 Giebel des Epitaphs von Johannes Klotz .................................... 103 18 Epitaph von Johannes Klotz ........................................................ 104 19 Epitaph von Dorothea Schwartz .................................................. 109 20 Epitaph von Philip Gwenden ....................................................... 114 21 Epitaph von Anna Elisabeth Gwenden ........................................ 117 22 Epitaph von Johannes Theis ....................................................... 119 23 Epitaph von Johannes Konrad Hertstein ..................................... 123 24 Epitaph von Jakob Hert ............................................................... 126 25 Epitaph von Johannes und Catharina Willems ............................ 131 26 Epitaph von Margareth und Johannes Hirshorn .......................... 133 27 Epitaph von Wilhelm und Anna Gertraud Cauly ......................... 136 28 Epitaph von H. Johannes Servatius Dietrich ............................... 141 29 Epitaph von Adam Quintin von Herberstein ............................... 143 30 Epitaph von Johann Georg Weller .............................................. 147 31 Epitaph von Johann Friedrich Pausch ......................................... 149 32 Epitaph von Erich Mauritius ......................................................... 154 33 Epitaph von Johann Friedrich Schultze ....................................... 160 34 Epitaph von Johannes Eichrodt ................................................... 163 VIII Der Wetzlarer Dom – eine ökumenische Besonderheit 35 Epitaph von Hulderich von Eyben ............................................... 165 36 Epitaph von Juliane Schlosser ..................................................... 169 37 Epitaph von Gotthard Johann Marquart und Anna Katharina Mohr ................................................................... 173 38 Epitaph von Anna Maria Eva Lieb ............................................... 176 39 Epitaph von Friedrich Schrag ...................................................... 180 40 Epitaph von Franz Richard ........................................................... 182 41 Epitaph von Wilhelmine Henrietta von Ludolf ............................ 185 42 Epitaph von Christoph Gottfried Freiherr von Geismar .............. 189 43 Epitaph von Maria Franziska von Heeser .................................... 193 44 Epitaph von Georg Ernst Winckler und Anna Elisabeth Winckler ....................................................................... 197 45 Epitaph von Joachim Georg von Plönnies .................................. 204 46 Epitaph von Maria Ursula Bonn ................................................... 206 47 Epitaph von Johann Melchior Cramer und Johann Arnold Heinrich Joseph von Clausbruch ........................ 210 48 Maria Anna Seraphina von Clausbruch ....................................... 211 49 Epitaph von Friedrich Kasimir von Gemmingen .......................... 215 50 Epitaph von Johann Christoph von Schmitz ................................ 220 51 Epitaph von Johann Stephan von Speckmann ............................ 222 52 Epitaph von Anton Gerlach von Schwartzenfels.......................... 225 53 Epitaph von Johann Franz Aegidius zu Schönbach und Maria Anna von Borie .................................................................. 232 54 Epitaph von Gerard Georg Wilhelm Franz Xaver Freiherr von Vogelius ................................................................... 236 55 Epitaph von Maria Margareta von Ortmann ................................ 239 56 Epitaph von Valentin Ferdinand Freiherr von Gudenus .............. 241 57 Epitaph von Heinrich Christoph und Auguste Christiane Elisabethe Rotberg ...................................................................... 245 58 Epitaph von Johann Peter von Ortmann ..................................... 250 59 Epitaph von Dorothee Charlotte und Heinrich Johann Vergenius .......................................................... 253 60 Epitaph von Elisabeth von Ruland ............................................... 256 Rechte: 1 thauwald-pictures, #105311512, www.fotolia.de | 2, 3 Jürgen Wegmann, Wetzlar | 5 Christa Benedum, Gießen | 9 Friedrich Karl Azzola, Trebur | 4, 6, 7, 8, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59, 60 Herbert H. G. Wolf, Wetzlar Vorwort Betritt man den Wetzlarer Dom, so fallen dem Besucher sofort zahlreiche Gedenktafeln ins Auge, die in der gesamten Kirche verteilt sind. Auf den ersten Blick erscheint eine Systematik in der Anordnung nicht erkennbar. Aufwändig gestaltete Tafeln wechseln sich mit einfachen Texttafeln ab. Unterschiedlichste Materialien wie Rotsandstein, Lahnmarmor, Holz, Lavastein und Schalstein sind vertreten. Bei näherem Hinsehen kann man auf den Tafeln biblische Motive, Jahreszahlen, figürliche Darstellungen und Namen ausmachen. Die Platten im Dom werden als Gedenktafeln erkennbar. Sie umfassen eine Zeitspanne von rund vier Jahrhunderten und reichen von 1362 bis 1792. Während es sich bei mittelalterlichen Tafeln zum Teil um ursprüngliche Bodengrabplatten handelt, sind die Tafeln, die sich ab dem Ende des 17. Jahrhunderts datieren lassen, überwiegend Epitaphien. Bei Epitaphien handelt es sich um Gedenktafeln, die keinen räumlichen Bezug zum eigentlichen Standort des Grabes der Verstorbenen haben. Auch bei den im Wetzlarer Dom heute aufgestellten Grabplatten besteht kein Bezug mehr zur Begräbnisstätte. Insofern können wir heute vereinfachend bei allen 53 Gedenktafeln an den Innen- und Außenwänden des Wetzlarer Doms von Epitaphien sprechen. Alle Epitaphien dienen der Nachwelt als Erinnerung an die Verstorbenen. Sie repräsentieren eine Erinnerungskultur über die Jahrhunderte und zeigen uns den tiefen Glauben der Menschen in dieser Zeit. Der Glaube an die Unsterblichkeit der Seele, der im christlichen Abendland über 2000 Jahre alt ist, spiegelt sich in jeder der Gedenktafeln wider. Gleichzeitig zeigen sie aber auch eine Veränderung der Trauerkultur über die Jahrhunderte. Neben einer allgemeinen Beschreibung über die Bedeutung der Epitaphien seit dem 14. Jahrhundert enthält das Buch einen Dokumententeil, in dem jede der 53 Epitaphien im Detail aufgelistet und beschrieben wird. Neben einer bisher nicht vorhandenen vollständigen Bild dokumentation sind auch die 37 lateinischen Texte in ihrer Übersetzung an das heutige Sprachverständnis angepasst worden. IX Neben der Dokumentation sind alle 53 Epitaphien zu einem Rundweg im und um den Dom herum zusammengefasst. Neben der Auflistung nach dem Sterbejahr im Dokumententeil findet der Leser einen Weg, der ihm die Epitaphien und seine Personen sukzessive näherbringen. Die ausführliche Dokumentation ruht auf mehreren Schultern. Besonderen Dank schulde ich Karl Becker, der mit seinem umfassenden fachlichen und zeitlichen Engagement für jede Epitaphie eine zeitgemä- ße Übersetzung angefertigt und die Texte des Buches fachkundig lektoriert hat. Weiterhin hat Herbert H. G. Wolf die im Dokumententeil abgebildeten Epitaphien fotografiert und bearbeitet. Herr Karl-Heinz Zimmermann hat eine exakte Gesteinsbestimmung für jede Epitaphie vorgenommen. Lena Wegmann hat sich sehr akribisch den Texten gewidmet und für eine bessere Lesbarkeit gesorgt. Die Zusammenarbeit mit allen Unterstützern war für mich eine große Freude, da jeder sich außerordentlich für die Sache der Epitaphien engagiert hat. Danken möchte ich auch den beiden Pfarrern der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde, Björn Heymer und Peter Kollas, die mir jederzeit den Zugang zum Wetzlarer Dom ermöglichten. Wetzlar im Juli 2018 Jürgen Wegmann X Vorwort

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Zusammenfassung

Im Wetzlarer Dom zeugen 50 Grabplatten und Epitaphien, die in der Kirche platziert sind, und drei, die sich an den Außenwänden der Süd- und Nordseite befinden, von einer über vier Jahrhunderte währenden Trauerkultur. Alle Gedenkplatten sollten der Nachwelt zur Erinnerung an die Verstorbenen dienen. Durch die exponierte Platzierung in und um den Dom ist der Personenkreis der Verstorbenen auf Ritter, Schöffen, Kanzler, Geistliche katholischer und evangelischer Konfession, Assessoren, Prokuratoren des Reichskammergerichts sowie deren Angehörige begrenzt.

Jürgen Wegmann erläutert die 53 Gedenkplatten aus der Zeit von 1362 bis 1792 ausführlich und erweckt die Personen und ihre Lebensgeschichten so wieder zum Leben. Die oftmals nur noch schwer lesbaren, zum Teil umfangreichen Texte in deutscher und lateinischer Sprache wurden in eine heute lesbare Form gebracht. Fotografien der Epitaphien runden die Erläuterungen ab. Dem Leser werden damit erstmals das umfangreiche historische Bild- und Textmaterial der Epitaphien und Grabplatten des Wetzlarer Doms sowie die Verstorbenen selbst in einer Fassung präsentiert, die bisher Verborgenes offenlegt.