Der Autor in:

Jürgen Wegmann

Der Wetzlarer Dom - Epitaphien und Grabplatten, page 263 - 264

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4142-0, ISBN online: 978-3-8288-7003-1, https://doi.org/10.5771/9783828870031-263

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Der Autor Jürgen Wegmann, Dr., ehrenamtliche Tätigkeit beim Dominformationsdienst des Wetzlarer Doms, Autor zahlreicher Fachbuchveröffentlichungen sowie von Büchern über Ethik, Wirtschaft und Philosophie, Interesse an der historischen Entwicklung des Wetzlarer Doms und seiner Bedeutung für die ehemals freie Reichsstadt Wetzlar, Autor des Buches Der Wetzlarer Dom – ein Haus für zwei Konfessionen, Tectum Verlag, Baden-Baden 2017. 263 Das erste Buch des Autors zum Wetzlarer Dom Jürgen Wegmann Der Wetzlarer Dom – ein Haus für zwei Konfessionen Eine der ältesten Simultankirchen Deutschlands 144 Seiten, 14,8 x 21 cm, gebunden, zahlreiche Farbfotografi en 24,95 € ISBN 978-3-8288-3427-9 ePDF 978-3-8288-6823-6 Der Wetzlarer Dom ist eine der ältesten Simultan kirchen Deutschlands. Nicht zuletzt die beiden unterschiedlichen Türme geben Hinweise auf die Vielfalt der Baustile sowie auf eine bewegte Ver gangenheit von Kirche und Stadt. Es waren die Reformation und der Status der Stadt Wetzlar als freie Reichsstadt, die zuletzt dazu geführt haben, dass die katholische und die evangelische Gemeinde in Wetzlar sich den Dom noch bis heute teilen. Jürgen Wegmann zeichnet die Entwicklung des Doms in seiner Funktion als Simultankirche auf der Grundlage von historischen Quellen eindrucksvoll nach. Geschichten, Anekdoten und Erzählungen zeigen dabei das gegenseitige – und nicht immer einfache – Miteinander der katholischen und der evangelischen Gemeinde im Kirchen alltag auf. Ergänzt werden diese im Buch markierten Episoden durch weiteres Bildmaterial, um so dem interessierten Leser einen noch besseren Einblick in die Simultanität des Doms zu vermitteln.

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Zusammenfassung

Im Wetzlarer Dom zeugen 50 Grabplatten und Epitaphien, die in der Kirche platziert sind, und drei, die sich an den Außenwänden der Süd- und Nordseite befinden, von einer über vier Jahrhunderte währenden Trauerkultur. Alle Gedenkplatten sollten der Nachwelt zur Erinnerung an die Verstorbenen dienen. Durch die exponierte Platzierung in und um den Dom ist der Personenkreis der Verstorbenen auf Ritter, Schöffen, Kanzler, Geistliche katholischer und evangelischer Konfession, Assessoren, Prokuratoren des Reichskammergerichts sowie deren Angehörige begrenzt.

Jürgen Wegmann erläutert die 53 Gedenkplatten aus der Zeit von 1362 bis 1792 ausführlich und erweckt die Personen und ihre Lebensgeschichten so wieder zum Leben. Die oftmals nur noch schwer lesbaren, zum Teil umfangreichen Texte in deutscher und lateinischer Sprache wurden in eine heute lesbare Form gebracht. Fotografien der Epitaphien runden die Erläuterungen ab. Dem Leser werden damit erstmals das umfangreiche historische Bild- und Textmaterial der Epitaphien und Grabplatten des Wetzlarer Doms sowie die Verstorbenen selbst in einer Fassung präsentiert, die bisher Verborgenes offenlegt.