Bücher und Aufsätze in:

Jürgen Wegmann

Der Wetzlarer Dom - Epitaphien und Grabplatten, page 259 - 259

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4142-0, ISBN online: 978-3-8288-7003-1, https://doi.org/10.5771/9783828870031-259-1

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Literaturverzeichnis: Bücher und Aufsätze P. Arie’s: Geschichte des Todes, 13. Auflage, München 2015. J. Assmann: Tod und Jenseits im Alten Ägypten, München 2001. A. Baumann: Manifestation von Standesdünkel? Die Grabmäler der Reichskammergerichtsangehörigen im Wetzlarer Dom, in: Reiner Sörries (Hrsg.): Kultur des Todes, Kassel 2007, S. 9–20. S. de Beauvoir: Alle Menschen sind sterblich, 42. Auflage, Hamburg 2017. C. Berger-Zell: Abwesend und doch präsent, Wandlungen der Trauerkultur in Deutschland, Göttingen 2013. J. L. Borges: Der Unsterbliche, in: Das Aleph, 10. Auflage, Frankfurt 2014, S. 11–28. H. Gloël (a): Die alten Wetzlarer Grabsteine und Epitaphien, Wetzlar 1925. H. Gloël (b): Der Dom zu Wetzlar, Wetzlar 1925. K. Grünemberg: Von Konstanz nach Jerusalem – Eine Pilgerfahrt zum Heiligen Grab im Jahre 1486, Osnabrück 2015. S. Jahns: Das Reichskammergericht und seine Richter, Bd. 2, Köln , Weimar, Wien 2003. S. Kern: Mit aufgespannten Segeln im Namen Gottes nach Jerusalem, in: Susanne Kern: Steinernes Mosaik des Todes, Regensburg 2017, S. 514–529. M. Kreuels: Über den vermeintlichen Wert der Sterblichkeit, Berlin 2015, S. 13. A. Langenmayr: Trauer und Trauerverarbeitung aus psychologischer Sicht, in: M. Herzog (Hrsg.): Totengedenken und Trauerkultur, Stuttgart 2001, S. 23–40. 259

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Zusammenfassung

Im Wetzlarer Dom zeugen 50 Grabplatten und Epitaphien, die in der Kirche platziert sind, und drei, die sich an den Außenwänden der Süd- und Nordseite befinden, von einer über vier Jahrhunderte währenden Trauerkultur. Alle Gedenkplatten sollten der Nachwelt zur Erinnerung an die Verstorbenen dienen. Durch die exponierte Platzierung in und um den Dom ist der Personenkreis der Verstorbenen auf Ritter, Schöffen, Kanzler, Geistliche katholischer und evangelischer Konfession, Assessoren, Prokuratoren des Reichskammergerichts sowie deren Angehörige begrenzt.

Jürgen Wegmann erläutert die 53 Gedenkplatten aus der Zeit von 1362 bis 1792 ausführlich und erweckt die Personen und ihre Lebensgeschichten so wieder zum Leben. Die oftmals nur noch schwer lesbaren, zum Teil umfangreichen Texte in deutscher und lateinischer Sprache wurden in eine heute lesbare Form gebracht. Fotografien der Epitaphien runden die Erläuterungen ab. Dem Leser werden damit erstmals das umfangreiche historische Bild- und Textmaterial der Epitaphien und Grabplatten des Wetzlarer Doms sowie die Verstorbenen selbst in einer Fassung präsentiert, die bisher Verborgenes offenlegt.