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Bastian Laier

Soziale Netzwerke von Lehrerinnen und Lehrern, page 1 - 12

Erklärungen und Konsequenzen

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4117-8, ISBN online: 978-3-8288-6994-3, https://doi.org/10.5771/9783828869943-1

Tectum, Baden-Baden
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Bastian Laier Soziale Netzwerke von Lehrerinnen und Lehrern Bastian Laier Soziale Netzwerke von Lehrerinnen und Lehrern Erklärungen und Konsequenzen Tectum Verlag Bastian Laier Soziale Netzwerke von Lehrerinnen und Lehrern. Erklärungen und Konsequenzen © Tectum – ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2018 Zugl. Diss. Johannes Gutenberg-Universität Mainz 2017 E-Book: 978-3-8288-6994-3 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Werk unter der ISBN 978-3-8288-4117-8 im Tectum Verlag erschienen.) Alle Rechte vorbehalten Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Inhalt Abbildungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Tabellenverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 1 Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 1.1 Problemhintergrund . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 1.2 Fragestellungen und Aufbau der Untersuchung . . . . . . . 19 2 Netzwerkanalyse als sozialwissenschaftliche Methode . 27 2.1 Begriffe der sozialen Netzwerkanalyse . . . . . . . . . . . . 32 2.2 Egozentrierte Netzwerke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40 2.3 Gesamtnetzwerke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 3 Theoretische Perspektiven der Netzwerkforschung . . 59 3.1 Theorien zur Formation sozialer Netzwerke . . . . . . . . . 61 3.1.1 Konsistenztheorien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 3.1.2 Homophilie in sozialen Netzwerken . . . . . . . . . . 74 3.1.3 Rational-Choice-Theorie . . . . . . . . . . . . . . . . 80 3.2 Theorien zu Folgen sozialer Netzwerke . . . . . . . . . . . . 86 3.2.1 Granovetters Strength of Weak Ties . . . . . . . . . . 87 3.2.2 Colemans Social Capital . . . . . . . . . . . . . . . . 92 3.2.3 Small World Theory . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 3.2.4 Burts Structural Holes . . . . . . . . . . . . . . . . . 101 3.2.5 Das Network Flow Model . . . . . . . . . . . . . . . 104 4 Soziale Netzwerkanalyse im schulischen Kontext . . . 115 4.1 Forschungsstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116 4.2 Hypothesen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134 4.2.1 Hypothesen zur Formation von Netzwerken . . . . . . 134 5 4.2.2 Hypothesen zu den Folgen von Netzwerken . . . . . . 138 5 Datenbasis und Analysemethoden . . . . . . . . . . . . 145 5.1 EviS-Projekt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145 5.2 Egozentrierte Netzwerke im EviS-Projekt . . . . . . . . . . 147 5.3 Gesamtnetzwerke im EviS-Projekt . . . . . . . . . . . . . . 156 5.4 Outcome-Variablen im EviS-Projekt . . . . . . . . . . . . . 170 6 Empirische Analysen anhand der EviS-Daten . . . . . 179 6.1 Zur Formation von Netzwerken . . . . . . . . . . . . . . . . 179 6.2 Zu den Folgen von Netzwerken . . . . . . . . . . . . . . . . 211 7 Fazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 227 Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 235 Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 257 6 Abbildungsverzeichnis 1 Anzahl der ” Social-Network-Analysis“ Publikationen im Social Science Citation Index (SSCI). . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 2 Beziehungsgeflecht zwischen drei Elementen. . . . . . . . . . 63 3 Die acht möglichen Beziehungsstrukturen zwischen drei Elementen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65 4 Egozentrierte Netzwerke mit und ohne strukturelle Löcher. . 103 5 Typen dyadischer Phänomene. . . . . . . . . . . . . . . . . . 109 6 Zweidimensionale Darstellung des multidimensionalen Skalierungsverfahrens. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128 7 Forschungsdesign der EviS-Studie. . . . . . . . . . . . . . . . 146 8 Namensgenerator zur Generierung der Netzwerkpartner. . . . 149 9 Namensinterpretatoren Teil 1. . . . . . . . . . . . . . . . . . 151 10 Namensinterpretatoren Teil 2. . . . . . . . . . . . . . . . . . 152 11 Kommunikationshäufigkeit zwischen Ego und den Alteri. . . 154 12 Lehrerstatus der Alteri. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154 13 Dreidimensionale Darstellung des multidimensionalen Skalierungsverfahrens. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169 14 Die 16 Triadentypen mit M-A-N-Benennung. . . . . . . . . . 186 15 Histogramm der Altersunterschiede zwischen Ego und den Alteri. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193 16 Punktschätzer der Wahrscheinlichkeit, bei einer Lehrkraft nach Rat zu fragen, in Abhängigkeit vorhandener expressiver Beziehungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212 A.1 Fragebogenversion B im EviS-Zentralprojekt. . . . . . . . . . 235 A.2 Fragebogen im EviS-Teilprojekt 2. . . . . . . . . . . . . . . . 249 A.3 Beispiel für eine Liste zur Anonymisierung. . . . . . . . . . . 255 7 Tabellenverzeichnis 1 Die sieben Netzwerkfragen der Moolenaar-Studie. . . . . . . . 118 2 Deskriptive Statistiken der sieben Relationen auf individueller Ebene (n = 775). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125 3 Deskriptive Statistiken der sieben Relationen auf Schulebene (N = 53). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126 4 Durchschnittliche QAP-Korrelationen der sieben Relationen (N = 53). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127 5 Übersicht der zu testenden Hypothesen nach den verschiedenen Theoriesträngen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143 6 Größe der egozentrierten Netzwerke. . . . . . . . . . . . . . . 152 7 Deskriptive Statistiken der Merkmale der Alteri. . . . . . . . . 155 8 Deskriptive Statistiken der Merkmale der Egos. . . . . . . . . 156 9 Fragen des Netzwerkmoduls im TP2. . . . . . . . . . . . . . . 160 10 Größe und Rücklauf der untersuchten Schulen des TP2. . . . . 161 11 Deskriptive Statistiken der Relationen auf individueller Ebene (n=261). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163 12 Deskriptive Statistiken der Relationen auf Schulebene (N=5). . 165 13 Durchschnittliche QAP-Korrelationen der Relationen. . . . . . 167 14 Faktorenanalyse der Items zur Evidenzorientierung (rotierte Faktorladungen). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 173 15 Deskriptive Statistiken der Skalen ” Interne Evidenzorientierung“ und ” Externe Evidenzorientierung“. . . . . . . . . . . . . 174 16 Faktorenanalyse der Items zur Nutzung evidenzbasierter Quellen (rotierte Faktorladungen). . . . . . . . . . . . . . . . . . . 175 17 Statistische Kennzahlen der Skalen ” Nutzung abstrakter Quellen“ und ” Nutzung vermittelter Quellen“. . . . . . . . . . . . . 177 18 Deskriptive Statistiken der Dichteindizes. . . . . . . . . . . . . 182 19 Triadenzensus der instrumentellen Beziehungen der Schule 1. . 187 9 20 Transitive Konfigurationen der instrumentellen und expressiven Beziehungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 189 21 Deskriptive Statistiken zum Ausmaß der Altershomophilie in den egozentrierten Netzwerken. . . . . . . . . . . . . . . . . . 192 22 Geschlechtshomophilie in den egozentrierten Netzwerken. . . . 194 23 QAP-Regressionsmodelle der instrumentellen und expressiven Beziehungen auf Altershomophilie. . . . . . . . . . . . . . . . 199 24 QAP-Regressionsmodelle der instrumentellen und expressiven Beziehungen auf Geschlechtshomophilie. . . . . . . . . . . . . 199 25 QAP-Regressionsmodelle der instrumentellen und expressiven Beziehungen auf Dienstalterhomophilie. . . . . . . . . . . . . . 202 26 QAP-Regressionsmodelle der instrumentellen und expressiven Beziehungen auf Fächerhomophilie. . . . . . . . . . . . . . . . 202 27 QAP-Regressionsmodelle der instrumentellen und expressiven Beziehungen auf homophile Einstellungen zu extern generierten Evidenzen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 204 28 QAP-Regressionsmodelle der instrumentellen und expressiven Beziehungen auf homophile Einstellungen zu intern generierten Evidenzen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 204 29 QAP-Regressionsmodelle der instrumentellen und expressiven Beziehungen auf homophile Nutzung abstrakter Evidenzquellen.205 30 QAP-Regressionsmodelle der instrumentellen und expressiven Beziehungen auf homophile Nutzung vermittelter Evidenzquellen.205 31 MRQAP-Regressionsmodelle der instrumentellen und expressiven Beziehungen auf merkmalsspezifische Homophilie. . . . . 209 32 QAP-Regression der Beziehung Rat suchen auf die expressiven Beziehungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 211 33 Deskriptive Statistiken der Out-/In-Degrees der gebildeten Relationen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213 34 Regressionsmodelle der Nutzung abstrakter sowie vermittelter Quellen auf relationsspezifische Out-/In-Degrees. . . . . . . . . 215 10 35 Regressionsmodelle der externen und internen Evidenzorientierung auf relationsspezifische Out-/In-Degrees. . . . . . . . . 216 36 Intraklassenkorrelationen der Nutzung von Evidenzquellen und der Einstellungen zu Evidenzen. . . . . . . . . . . . . . . . . . 221 37 Mehrebenenmodelle zum Einfluss der Dichte und des Anteils schulfremder Lehrkräfte auf die Nutzung abstrakter und vermittelter Quellen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 222 38 Mehrebenenmodelle zum Einfluss der Dichte und des Anteils schulfremder Lehrkräfte auf die externe und interne Evidenzorientierung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 223 11

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Zusammenfassung

In der Bildungsforschung stellt die Anwendung der sozialen Netzwerkanalyse ein Forschungsdesiderat dar. Das Netzwerkparadigma bietet durch seine Verbindung von Theorien und Methoden eine neuartige Perspektive, die im Rahmen dieser Arbeit eingenommen wird. Der Fokus dieses Buchs liegt auf der Untersuchung innerschulischer sozialer Beziehungen von Lehrerinnen und Lehrern, einem bislang wenig beforschten Gebiet. Wie setzen sich die Netzwerke zusammen? Welche Regelmäßigkeiten bestehen bei ihrer Formation? Lassen sich Effekte der unterschiedlichen Beziehungsstrukturen auf schulisches Handeln und Einstellungen feststellen?

Das vorliegende Werk stellt eine empirische Anwendung netzwerkanalytischer Bildungsforschung im Rahmen soziologischen Denkens dar. Gleichzeitig wird eine Einführung in das noch recht junge Paradigma geboten, bei der sowohl theoretische als auch praktische Elemente der sozialen Netzwerkanalyse an einem konkreten Anwendungsbeispiel diskutiert werden.