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Claudia Matz

Warenwelten, page I - XXVIII

Die Architektur des Konsums

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4132-1, ISBN online: 978-3-8288-6978-3, https://doi.org/10.5771/9783828869783-I

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Claudia Matz Warenwelten Claudia Matz Warenwelten Die Architektur des Konsums Tectum Verlag Claudia Matz Warenwelten. Die Architektur des Konsums © Tectum – ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2018 Zugl. Diss. Univ. Bauhaus-Universität Weimar 2017 E-Book: 978-3-8288-6978-3 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Werk unter der ISBN 978-3-8288-4132-1 im Tectum Verlag erschienen.) Umschlaggestaltung: Tectum Verlag, Word Cloud erstellt unter Verwendung von WordArt.com Alle Rechte vorbehalten Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Angaben sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Für meine Eltern Danksagung Die vorliegende Arbeit in ihrem Umfang und ihrer Komplexität wäre nicht ohne die Unterstützung einer Vielzahl von Personen fertiggestellt worden, die mich von der ersten Idee bis hin zur Verteidigung und schließlich Drucklegung begleitet haben. Mein besonderer Dank gilt daher zunächst meinem Doktorvater Professor Dr. Gerd Zimmermann, der, damals noch in seiner Funktion als Rektor der Bauhaus-Universität Weimar von Anfang an von der Idee, eine Geschichte und Studie zum Thema Konsum- und Warenwelten zu verfassen, angetan war und diese im Laufe der Zeit intensiv und konstruktiv begleitet hat. Viele Impulse und Fallbeispiele haben wir besprochen und durch seine interdisziplinären Anregungen konnte die Arbeit diese Vielschichtigkeit und Interdisziplinarität erreichen. Auch nach seiner Emeritierung haben wir stets die Möglichkeit gefunden, die Arbeit zu besprechen und letztlich gemeinsam erfolgreich abzuschließen. Weiterhin möchte ich meinen besonderen Dank an Professor Dr. Kai-Uwe Hellmann richten, der als Zweitgutachter später zu der Arbeit hinzugezogen, sich dennoch sehr intensiv mit dieser auseinandergesetzt, und konstruktiv bereichert hat. Des Weiteren gilt mein Dank der Graduiertenförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., die mich als Stipendiatin und meine Arbeit in den ersten Jahren nicht nur finanziell, sondern auch ideell gefördert und unterstützt hat. Eine große Zahl von Gesprächspartnern stand mir zur Verfügung, mit denen ich einzelne Themen der Arbeit besprechen und vertiefen konnte, und die somit ebenfalls in die Arbeit eingeflossen sind. Auch war es mir Dank der Unterstützung einiger Veranstalter möglich, an Konferenzen und Tagungen teil zu nehmen, und dort mit Referenten ins Gespräch zu kommen, was meine Recherchen wiederum bereichert hat. VII Nicht zuletzt möchte ich mich bei einer Vielzahl von Freunden und Bekannten bedanken, die mich und mein Dissertationsvorhaben über die Jahre positiv begleitet haben. Stellvertretend seien hier Heiko und Sieglinde, Anika, Lilly, Elke, Herr Wolf-Dietrich Rost sowie Timo und mein Partner Mirko genannt. Ich danke meinen beiden kleinen Kindern, Theo und Martha, die oftmals ihre Mama entbehren mussten. Der größte Dank gilt meinen Eltern, Petra und Günter Matz. Ohne ihre Unterstützung wäre dieses Vorhaben nicht möglich gewesen. Ihnen ist diese Arbeit gewidmet. Danksagung VIII Abstract Consumption describes not only the usage of goods and services but also the whole complex of the consumption as an act of needs, desires, presentation, selection and choice, purchase, usage, transmission and finally disposal of products. All these parts of consumption are imbedded in social, technical, corporate and individual factors of life of consumers. The so called “world of goods” is an expression of this interdisciplinary context and has influence on it and finally influence on consumption itself. This work tries to show these different shades of consumption and its built expressions. It shows how the locations of consumption, the architecture of consumption have been grown in the history up to now and how they are developed in context of social and technical development. Furthermore there will be a focus on the importance of goods itself and which role does the possession of goods play in our social system. And further, how architecture can support this role and became a part of this role on its own. The question is discussed, how architecture and experience have influence of consumers and consumption, how do they stamp locations of consumption, how are they built, which role plays atmosphere and sales psychology. How do architecture, distribution and trade as main parts of consumption have influence on city development and how can they be “founder” of new urbanity. Consumption is not only a local or national phenomenon – it has a global dimension and global dependences. To show how theses dependences have influence on the future role of consumption is one further part of this work. Which factors do have influence on future consumers, future consumption roles and future consumption architecture? Furthermore this work will give an introducetion about the critics of consumption and will talk about sustainability. IX All these questions and approaches will be discussed in this interdisciplinary work, which wants to be a contribution of a general discourse about the role and future of consumption and “Warenwelten”. Abstract X Inhaltsverzeichnis Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1. 1 Warenwelten – eine Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.1 1 Forschungslage. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.2 16 Zielsetzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.3 26 Vorgehensweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1.4 27 Warenwelten im Wandel – eine Genese . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2. 29 Das Prinzip Tausch als Urform des Handels. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.1 33 Die Agora als erstes Handelszentrum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.2 36 Vom griechischen zum römischen Handel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.3 43 Der mittelalterliche Markt – das Zentrum des Handels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.4 49 Markthallen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.5 57 Der Vorläufer in Europa – Les Halles Paris . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.5.1 64 Fallbeispiel: „Der Bauch von Berlin“: Die Zentralmarkthalle I . . . . . . . . . . .2.5.2 65 Basare . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.6 70 Fallbeispiel: Der Große Basar in Istanbul. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.6.1 75 Die Passage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.7 80 Fallbeispiel: Die Galleria in Mailand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.7.1 85 Renaissance eines Bautyps: Aus Passage wird Stadtgalerie . . . . . . . . . . . . .2.7.2 90 Das Warenhaus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.8 92 Der Ursprung des Warenhauses – der klassische Laden . . . . . . . . . . . . . . . . .2.8.1 93 Die neue Architektur des Warenhauses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.8.2 100 XI Voraussetzungen des neuen Bautyps Warenhaus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.8.3 113 Das Warenhaus als Bühne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.8.4 116 Warenwelten als Theater: „Retail Theater“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.8.4.1 122 Fallbeispiel: Das Wertheim in Berlin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.8.5 124 Exkurs: Das Schaufenster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.8.6 131 Der kritische Blick auf das Warenhaus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.8.7 139 Das Warenhaus heute: Vom „Aggressor“ zum Subventionsfall . . . . . . . . . .2.8.8 144 Das Einkaufszentrum – der Topos Shopping-Center . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.9 149 Victor Gruen und die US-amerikanische Stadt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.9.1 149 Die Struktur der US-amerikanischen Stadt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.9.2 150 Einkaufszentren in Deutschland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.9.3 161 Die qualitative Entwicklung in Deutschland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.9.3.1 162 Die quantitative Entwicklung in Deutschland . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.9.3.2 164 Massenkonsum in Deutschland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.9.4 167 Strukturwandel in Deutschland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.9.5 170 Handelsendogene Faktoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.9.5.1 170 Handelsexogene Faktoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.9.5.2 172 Exkurs: Der Versandhandel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.9.5.3 178 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.10 182 Konsum: Theorie, Kultur, Gesellschaft und Kritik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3. 183 Zum Konsumbegriff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.1 183 Statussymbole im Konsum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.1.1 187 Konsumtheorien. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.2 194 Homo oeconomicus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.2.1 199 Conspicuous consumption . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.2.2 200 Die Theorie der Masse versus Individualpsychologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.2.3 202 Konsum: Regional? National? Global! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.3 204 Konsumgenese: Wege zur Konsumgesellschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.4 206 Luxuskonsum oder der Luxus des Konsumierens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.4.1 209 Konsum, Mode, Luxus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.4.1.1 213 Bedürfnis, Bedürfniswandel, Gesellschaftswandel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.4.2 215 Konsumismus – Konsum bis zum „Konsumterror“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.5 217 Inhaltsverzeichnis XII Mit kritischem Blick: Die Kritik am Konsum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.6 220 Zusammenfassung: Konsum – Ende in Sicht?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.7 229 Konsum: Produkt, Ware, Konsument . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4. 235 Produkt. Ware. Wert. Kultur. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.1 235 Ware. Ein Bestimmungsversuch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.1.1 235 Der Ware Sein und Schein – der wa(h)re Wert der Ware . . . . . . . . . . . . . . . .4.1.2 241 Gebrauchswert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.1.2.1 242 Tauschwert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.1.2.2 243 Exkurs: Geld – physische und psychische Rolle im Konsum . . . . .4.1.2.3 245 Warenwert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.1.2.4 251 Warenfetischismus. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.1.3 252 Warenästhetik – über den Wert hinaus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.1.4 255 Fallbeispiel: Pradarchitecture – die Architektur der Marke Prada . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.1.4.1 258 Exkurs: Das Auto zwischen Gebrauchs- und Warenwert . . . . . . . . . . . . . . . . .4.1.5 264 Der Konsument – die unbekannte Spezies?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.2 269 Konsumsoziologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.2.1 276 Der Akt des Kaufens. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.2.2 281 Zusammenfassung: Über die Ware und den, der sie konsumiert . . . . . . . . . . . . . . . .4.3 283 Konsum: Architektur, Erlebnis, Umwelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5. 285 Erlebnis. Ein Bestimmungsversuch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.1 285 Buying versus Shopping: Unterschied Erlebnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.1.1 287 Shopping und Entertainment: „Shoppingtainment“ . . . . . . . . . . .5.1.1.1 290 Erlebnis- und Warenwelten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.1.2 293 Themenparks: Eine kulturtheoretische Diskussion . . . . . . . . . . . . . .5.1.2.1 300 Disney – Erlebniserzeuger und Stadtplaner. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.1.2.2 306 Fallbeispiel: Celebration – „Ich bin bei Walt, also bin ich.“ . . . . . .5.1.2.3 307 Fallbeispiel: Times Square, New York. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.1.2.4 310 Entertainment Cities . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.1.3 312 Fallbeispiel: Die Autostadt Wolfsburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.1.3.1 317 Erlebniskritik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.1.4 320 Inhaltsverzeichnis XIII Architektur(en) der Warenwelten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.2 324 Warenwelten in der Architekturdiskussion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.2.1 328 Exkurs: Warenwelten der Postmoderne – zwischen Pastiche und Simulakrum? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.2.1.1 331 Parallele (Waren-)Welten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.2.2 333 Fallbeispiel: AllianceTexas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.2.2.1 337 Typologien der Warenwelten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.2.3 341 Verkaufsraumgestaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.2.4 345 Mental/cognitive maps – die Kartografie des Kaufens . . . . . . . . .5.2.4.1 350 Atmosphären . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.2.5 353 Atmosphären in Warenwelten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.2.5.1 359 Fallbeispiel: Las Vegas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.2.5.2 365 Corporate Architecture – Architektur als Mittel und Zweck . . . . . . . . . . . . .5.2.6 367 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5.3 380 Konsum: Ausblicke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6. 381 Konsum – ein Blick in die Zukunft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.1 381 Der Konsument . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.2 385 Ressource Zeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.2.1 392 So one day we’ll be old . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.2.2 393 Männer und Frauen: Verschiedene (Konsum-)Welten?. . . . . . . . . . . . . . . . . .6.2.3 397 Konsum wird weiblich. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.2.3.1 399 Kinder an die (Konsum-)Macht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.2.4 401 Das Internet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.3 405 Konsum – online versus stationär . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.3.1 407 Fallbeispiel: Amazon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.3.1.1 409 Social Shopping . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.3.2 422 Neue Orte des Konsums . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.4 426 Konsum an Transitorten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.4.1 428 Stadt: neuer alter Konsumort?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.4.2 433 Neue (Stadt-)Zentren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.4.3 435 Konsum und Stadt: Quo vadis? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.4.4 441 Konsum global – ein Blick über Deutschland hinaus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.5 447 Inhaltsverzeichnis XIV Konsum und Nachhaltigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.6 450 „Cradle to Cradle“ – „Von der Wiege zur Wiege“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.6.1 456 Nachhaltigkeit in der Handelsarchitektur. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.6.2 456 Konsumverzicht als Beitrag zur Nachhaltigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . .6.6.2.1 459 Dead Malls: Neue Zukunft für alte Einkaufszentren? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.6.3 461 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6.7 465 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7. 467 Literatur- und Quellenverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 475 Inhaltsverzeichnis XV Abbildungsverzeichnis Abb. 1 Übersicht Entwicklung Verkaufsfläche, Zahl der Verkaufsstellen 1980–2011 15 Abb. 2 Kultische Tauschhandlung, 6.–5. Jahrhundert v. Chr. 34 Abb. 3 Griechischer Gott Hermes (Schutzgott des Verkehrs, der Reisenden, der Kaufleute und der Hirten) 39 Abb. 4 Grundriss des Erd- und Obergeschosses der Stoa des Attalos, Athen, 159–138 v. Chr. 40 Abb. 5 Die Agora von Athen; unterhalb der Akropolis öffentlicher Platz, die Agora mit öffentlichen Bauten, Bauten des Kultes und mit Tempeln und einer marktähnlichen Struktur sowie Handel arrondierenden Einrichtungen 42 Abb. 6 Römische Händler beim Handel mit Tuch 45 Abb. 7 Isometrie der Trajansmärkte im antiken Rom 46 Abb. 8 Rekonstruierte Trajansmärkte, Innenraum, Rom, 2011 46 Abb. 9 Rekonstruierte Trajansmärke, Außenanlage, Rom, 2011 46 Abb. 10 Marktplatz der Hansestadt Lübeck um 1580: Handel und Fliegende Bauten auf dem Marktplatz, Läden in den Erdgeschosszonen 53 Abb. 11 Rekonstruierte Markthalle Covent Garden, London, 2012 61 XVII Abb. 12 Markthalle in Breslau, Baujahr 1906–1908, Foto 2012 63 Abb. 13 Markthalle in Chemnitz, Baujahr 1891 63 Abb. 14 Markthalle in Leipzig, Baujahr 1892, Foto um 1900 63 Abb. 15 Markthallen (Les Halles), Paris (1852–1872), 1858, Architekt: Victor Baltard 65 Abb. 16 Luftbild Les Halles Paris, Foto 1952 65 Abb. 17 Die Zentralmarkthalle I, Berlin, Foto um 1901 68 Abb. 18 Die Zentralmarkthalle I, Berlin, Foto vor 1939 68 Abb. 19 Übersicht Markthallen im Deutschen Reich 69 Abb. 20 Der Große Basar in Konstantinopel (Istanbul) 72 Abb. 21 Lageplan des Großen Basars im heutigen Istanbul 74 Abb. 22 Luftbild des Großen Basars in Istanbul 1960 75 Abb. 23 Leben im Großen Basar, Darstellung um 1800 (Brindezi, Archiv Çelik Gülersoy) 79 Abb. 24 Der große Basar Ende des 19. Jahrhunderts; Präsentation der Waren in Nischen und Regalen 79 Abb. 25 Der Große Basar im Jahr 2011 79 Abb. 26 Raumentwicklung Auswahl Passagen 1800–1908, Schnitte 84 Abb. 27 Galleria Vittorio Emanuele II, Mailand, Italien, Domplatz 85 Abbildungsverzeichnis XVIII Abb. 28 Stadtgrundriss des Domplatzes mit der projektierten Galleria Vittorio Emanuele II, Mailand, Zustand 1900 86 Abb. 29 Isometrie der Domplatzbebauung von Mengoni mit der Galleria Vittorio Emanuele II, Mailand 86 Abb. 30 Kaisergalerie Berlin (1863–1873), Ansicht Friedrichstraße, Architekt: Kyllmann und Heyden 88 Abb. 31 Kaisergalerie Berlin, Innenansicht 88 Abb. 32 Cleveland Arcade, Cleveland (Ohio), USA (1888– 1890), nach dem Vorbild der Mailänder Galleria 89 Abb. 33 Olympia-Einkaufszentrum, München, Foto 2015 89 Abb. 34 Stadtgrundriss Kö-Galerie, Düsseldorf, Architekt: Walter Brune 91 Abb. 35 Außenansicht Kö-Galerie, Fassade Grünstraße, Architekt: Walter Brune 91 Abb. 36 Innenaufnahme Kö-Galerie, Düsseldorf, Architekt: Walter Brune 91 Abb. 37 Warenhaus Les Grands Magasins du Bon Marché, Paris (1869) 98 Abb. 38 Kaufhaus Selfridges, Oxford Street, London (1909) 98 Abb. 39 Warenhaus A. Wertheim, Moritzplatz, Berlin (1927) 98 Abb. 40 Entwurf Kaufhaus Unter den Linden 38, Berlin, 1827; Entwurfsverfasser: Karl-Friedrich Schinkel 98 Abb. 41 Treppenanlage und Galerien, Les Galeries Lafayette, Paris, 1912 101 Abbildungsverzeichnis XIX Abb. 42 Grafik Warenhaus Magasin de Nouveautés au Coin de Rue, Paris, 1864 101 Abb. 43 Beispiel für Kircheninnenraum, gotische Kathedrale (hier Kathedrale von Leon, Frankreich) 102 Abb. 44 Raumwirkung, Grafik Warenhaus Hermann Tietz, Großer Lichthof, Leipziger Straße, Berlin, 1899/1900 102 Abb. 45 Gestaltung des Grand Courts im John Wanamaker Warenhaus wie ein Kirchenraum, Foto 1927 102 Abb. 46 Räumliche Verbreitung der großen deutschen Warenhausketten, 1914 107 Abb. 47 Das Warenhaus als Bühne, Kaufhaus Leonard Tietz, Köln, 1895 109 Abb. 48 Museale Warenpräsentation in Vitrinen, Kaufhaus Leonhard Tietz, Düsseldorf, 1909 111 Abb. 49 Chrystal Palace, London, Architekt: Joseph Paxton 115 Abb. 50 Fassade Warenhaus Wertheim in der Leipziger Straße (I. und II. Bauabschnitt), Aufnahme um 1900 127 Abb. 51 Alter Lichthof (im Bauabschnitt I); an der Stirnseite Treppenanlage und Skulptur von Ludwig Manzel („Frau Wertheim“) 128 Abb. 52 Der „große“ Lichthof mit einer Grundfläche von 740 Quadratmetern und 24 Meter Höhe, mit Marmorpfeilern und vergoldeten Reliefs, Aufnahme um 1900 128 Abb. 53 Blockbereich Leipziger Straße, Vossstraße und Leipziger Platz, Berlin, überbaut mit dem Wertheim- Warenhaus, Darstellung um 1903 129 Abbildungsverzeichnis XX Abb. 54 Das Schaufenster im Bild: „Hutladen“, August Macke, 1914 133 Abb. 55 Schaufenster und großflächige Verglasung der Fassade, um die Passanten in das Warenhaus zu locken, hier: Warenhaus Tietz, Leipziger Straße, Berlin, um 1900 133 Abb. 56 Warenhaus R. Karstadt, Hamburg-Altona, 1904, Offenheit, Transparenz 135 Abb. 57 Shopping-Center Limbecker Platz, Essen, Foto 2010, geschlossene Fassade als Werbefläche 135 Abb. 58 Dachterrasse Karstadt, Herrmannsplatz, Berlin, 1929 143 Abb. 59 Marktanteil der Betriebsform Warenhaus zwischen 2000 und 2014 145 Abb. 60 Typischer US-amerikanischer „Sprawl“, Luftbild 2012 152 Abb. 61 Strip in Las Vegas, Einfallstraße mit Ansammlung von Geschäften, wie von Venturi, Brown beschrieben, ca. 1968 153 Abb. 62 Northland-Center, bei Detroit, 1950er-Jahre, Architekt: Victor Gruen Associates 157 Abb. 63 Southdale-Center , bei Minneapolis, 1950er-Jahre, Architekt: Victor Gruen Associates 157 Abb. 64 Buchtitel, Ludwig Ehrhard, 1957 168 Abb. 65 Schematische Darstellung der Suburbanisierung des Einzelhandelsnetzes in Deutschland 175 Abbildungsverzeichnis XXI Abb. 66 Der Versandkatalog der Firma Quelle (1927–2009) war in beinahe jedem Haushalt der Bundesrepublik zu finden 179 Abb. 67 Anteile im interaktiven (Distanz-)Handel 181 Abb. 68 Wirtschaftliche Leistung des Einzelhandels in Deutschland 2010 190 Abb. 69 Verteilung Shopping-Center-Einzelhandelsfläche weltweit, in m² und prozentual 193 Abb. 70 Das UNICEF-Foto des Jahres 2011 zeigt einen Jungen, der auf einer illegalen Müllkippe nach wertvollen Rohstoffen aus dem Konsummüll der westlichen Welt sucht 219 Abb. 71 Onyxsaal des Warenhauses Wertheim, aufwendige Raumgestaltung: hohe Räume, fast museale Inszenierung der Ware, Verwendung wertvoller Materialien: Raum als Luxus. Aufnahme Mitte der 1920er-Jahre 231 Abb. 72 Die „Werte der Ware“ im Tauschvorgang (Verkauf) 242 Abb. 73 Treppenanlage „The Wave“ im Prada-Ladengeschäft New York, Soho 260 Abb. 74 Treppenanlage „The Wave“, Querschnitt 260 Abb. 75 Prada-Shop in Tokio, Japan. Fassade und Eingangsbereich 261 Abb. 76 Prada-Shop in Tokio, Japan. Innenraum und Warenpräsentation 263 Abb. 77 Fassadenelement Wabe, Prada-Shop, Tokio, Japan 263 Abbildungsverzeichnis XXII Abb. 78 „Kristall“, Prada Tokio, Japan, Herzog & de Meuron 264 Abb. 79 Porsche-Museum, Stuttgart, Foto 2010 268 Abb. 80 Mercedes-Benz-Museum, Stuttgart, Foto 2010 268 Abb. 81 Die „Vierzylinder“-Hochhäuser der BMW- Firmenzentrale (rechts im Bild), Baujahr 1973. In unmittelbarer Nähe wurden 2007 die sogenannte BMW Welt und das BMW Museum errichtet 269 Abb. 82 „MARKT-Modell“ zur Kaufentscheidung 282 Abb. 83 Ski Dubai, Bestandteil der Mall of the Emirates, Dubai 294 Abb. 84 Ocean Dome, Japan 294 Abb. 85 Lageplan, Stadtgrundriss von Celebration, 1996 309 Abb. 86 Times Square in New York, Abbild der USamerikanischen Konsumgesellschaft 312 Abb. 87 Übersichtsplan der „Stadt“ Autostadt Wolfsburg 317 Abb. 88 Autotürme der Autostadt Wolfsburg mit präsentierter Ware 319 Abb. 89 Übersicht über die Autostadt Wolfsburg 319 Abb. 90 Das sogenannte Heritage Village in Abu Dhabi liegt direkt auf einer künstlichen Insel vor der Skyline von Abu Dhabi 323 Abb. 91 Prinzipskizze der „Ente“ und des „dekorierten Schuppens“ in „Learning from Las Vegas“ (von Venturi et al. 1979), S. 106 und 107 326 Abbildungsverzeichnis XXIII Abb. 92 „The Long Island Duckling“, Flanders, NY, zitiertes Beispiel (in Venturi et al. 1979) 326 Abb. 93 Beispiel für die „Ente“ heute: Gebäude der Firma Longaberger Basket in Newark 326 Abb. 94 Die Kopie des Pariser Triumphbogens in Las Vegas 333 Abb. 95 Lage von AllianceTexas im Norden von Fort Worth 338 Abb. 96 Aufteilung der Zonen (Wohnen, Industrie, Comercial) in AllianceTexas 338 Abb. 97 Verkaufsladen in Rom, Trennung Laden und Straße, Relief o. D. 343 Abb. 98 Der „Urtyp“ Kaufladen in der Stadt des Mittelalters 343 Abb. 99 Ladengeschäft in Paris, 1902, Fotograf Eugène Atget 343 Abb. 100 Ladengeschäft Jo Malone, London, Foto 2012 343 Abb. 101 Studie unterschiedlicher Raumtypen der Passage, J. F. Geist, 1969 344 Abb. 102 Passage als innere Ladenstraße, Ansichten, J. F. Geist, 1969 344 Abb. 103 Die Passage als nach innen gerichteter öffentlicher Raum, Verlagerung der Ladenstraße in den städtebaulichen Block, Beispiel hier Tietz-Passage in Köln, 1902 344 Abb. 104 Kristallpalast der Weltausstellung in London von Joseph Paxton 345 Abb. 105 Weg- und Ortraum im Shopping-Center, hier Limbecker Platz, Essen 345 Abbildungsverzeichnis XXIV Abb. 106 Schaufenster und klassischer Laden in einer Mall, hier Galeria Echo, Kielce 345 Abb. 107 Kognitive Karte (gedanklicher Lageplan) eines Supermarktes; die schwarzen Punkte markieren die Produktstandorte, an die sich Konsumenten erinnerten 353 Abb. 108 Kirchenraum oder Warenwelt? Die Galerías Pacífico Mall in Buenos Aires, Argentinien [Foto: Müller, Tuma 2010] 362 Abb. 109 Shopping-Center Limbecker Platz, Essen, Deutschland, 2010 364 Abb. 110 Shopping-Center Dubai Mall, Emirat Dubai, 2011 364 Abb. 111 Shopping-Center Westfield, London, Großbritannien, 2012 364 Abb. 112 Das Hotel Bellagio, Las Vegas, mit italienischen Motiven 366 Abb. 113 Das Hotel Paris Las Vegas in Las Vegas mit 1:2-Kopie des Eiffelturms, des Triumphbogens und einem Ausschnitt der Seine 366 Abb. 114 Audi-Terminal, Corparate Architecture für Audi, Planungen weltweit, hier: Frankfurt am Main, Architekt: Allmann, Sattler, Wappner, 2005 ff. 371 Abb. 115 Gläserne Manufaktur, Volkswagen Produktionsgebäude Dresden, Architekt: Henn Architekten, 2001 371 Abb. 116 BMW-Vierzylinder, Verwaltungssitz BMW München, Architekt: K. Schwanzer, 1973 371 Abbildungsverzeichnis XXV Abb. 117 Vitra Design Museum, Architekt: Frank O. Gehry, 1989 377 Abb. 118 Vitra Feuerwehrhaus, Architektin: Zaha Hadid, 1993 377 Abb. 119 Vitra Konferenzpavillon, Architekt: Tadao Ando, 1993 377 Abb. 120 Vitrahaus, Architekt: Herzog de Meuron, 2010 377 Abb. 121 Entwicklung der Marktanteile der Betriebsformen in Deutschland 2000–2011 383 Abb. 122 Klassischer Laden mit Theke und persönlichem Verkäufer 384 Abb. 123 Virtuelle „Verkäuferin“ Anna als virtuelle IKEA Kundenservice-Mitarbeiterin auf www.ikea.de 384 Abb. 124 Bedürfniswandel in Deutschland in den letzten Jahrzehnten 387 Abb. 125 Konsumentenklassifizierung 390 Abb. 126 Bevölkerungsentwicklung Deutschland 2000–2060, Stand 2009 394 Abb. 127 Titelblatt des US-amerikanischen Time Magazines vom 20.07.1998 407 Abb. 128 Flächenvergleich Logistik 410 Abb. 129 Logistikstandorte Amazon Deutschland im Jahr 2015 411 Abb. 130 Der stationäre Einzelhandel als Stütze des Wachstums im Non-Food-E-Commerce, Umsätze in Milliarden Euro 415 Abbildungsverzeichnis XXVI Abb. 131, 132, 133 Werbeplakate von Dixons.co.uk, die eindeutig die Konkurrenz zum stationären Handel propagieren 417 Abb. 134 Kampagne der Supermarktkette Real – online shoppen, real abholen 420 Abb. 135 REWE-Lieferservice, Ergänzung zum klassischen stationären Angebot 420 Abb. 136 Ablehnungsgründe für den Kauf von Produkten über das Internet im Jahr 2006, Befragung in 27 EU- Staaten 426 Abb. 137 Die Bahnhöfe Dresden-Neustadt und Dresden Hauptbahnhof werben direkt mit dem Slogan „Ihr Einkaufsbahnhof “ und bieten in Geschäften Lebensmittel und Waren an 429 Abb. 138 Mini-Supermarkt der Firma REWE am Flughafen Köln/Bonn, 2011 429 Abb. 139 Darstellung Besuchsgründe Tankstelle, Stand 2009 431 Abb. 140 Shopping-Center in Deutschland nach Eröffnungsjahr und Standort 436 Abb. 141 Shopping-FOC-Center Wertheim Village, das Stadt imitiert 440 Abb. 142 Factory-Outlet-Center B5 bei Berlin ist ebenfalls als kleine Stadt aufgebaut, mit Markplatz, historischanmutenden Fassaden 440 Abb. 143 Schaufenster während der Aktion „QR-Code- Shopping Oldenburg“ im September 2013 445 Abb. 144 Mall of the Emirates, Dubai, Querschnitt mit Skihalle 450 Abbildungsverzeichnis XXVII Abb. 145 Aspekte der Nachhaltigkeit in der Architektur 457 Abb. 146 Kaufhaus Wertheim von Alfred Messel, Rosenthaler Straße, 1906 464 Abb. 147 Das ehemalige Kaufhaus nach dem Umbau 2008 ist heute Sitz der AOK-Bundeszentrale 464 Abbildungsverzeichnis XXVIII

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Zusammenfassung

Warenwelten – wir leben in einer Welt, in der Waren und der Konsum dieser Waren allgegenwärtig sind. Unser heutiges Verständnis von Konsum umfasst dabei alle Prozesse um das Verkaufen dieser Waren: das Präsentieren, das Inszenieren, das Bewerben und das zur Schau stellen und letztlich auch der eigentliche Warentausch, der Akt des Kaufens bzw. Verkaufens. Konsum, und das zeigt unsere gebaute Umwelt, wirkt omnipräsent, dabei ist Konsum ist vielmehr als eine ökonomische Kenngröße von Volkswirtschaften, er ist zudem auch konstitutives Merkmal der modernen Gesellschaft – der Konsumgesellschaft. Zudem findet Konsum seit jeher nicht losgelöst von räumlichen und gesellschaftlichen Bedingungen statt und so ist es folgerichtig, dass man sich dem Sujet der Warenwelten – als jene Orte des Konsums in seiner Vielschichtigkeit widmet. Nicht selten ist Konsum Gründer oder Impulsgeber für Stadtentwicklung und muss daher stärker Eingang in die architekturtheoretische und architektursoziologische Diskussion finden. Die vorliegende Arbeit setzt hier an. Die Warenwelten bilden für den ganzheitlichen Prozess des Konsums den räumlichen und architektonischen Rahmen und Raum. Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dieser Vielschichtigkeit und Interdisziplinarität des Konsums und der Warenwelten auseinander und versucht die Komplexität aus unterschiedlichen Sichtweisen zu beleuchten.