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Bildnachweis in:

Andreas Micheli

"...Heimat, die doch meine Heimat nicht ist…", page 361 - 362

Der deutsch-jüdische Schriftsteller und Arzt Richard Huldschiner

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4109-3, ISBN online: 978-3-8288-6974-5, https://doi.org/10.5771/9783828869745-361

Series: Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Germanistik, vol. 9

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
361 Bildnachweis Abb . 1: Privatarchiv Margaret Elizabeth Welsh . Abb . 2: Leo Baeck Institute New York, Richard Huldschiner Family Collection . Abb . 3: Privatarchiv Margaret Elizabeth Welsh . Abb . 4: Privatarchiv Margaret Elizabeth Welsh . Abb . 5: Sammlung Richard Huldschiner, Forschungsinstitut Brenner-Archiv, Sig . 93-1-2 . Abb . 6: Landesbibliothek Dr . Friedrich Teßmann – Sammlung Friedrich Teßmann der Österreichischen Akademie der Wissenschaften . Abb . 7: Sammlung Richard Huldschiner, Forschungsinstitut Brenner-Archiv, Sig 93-1-2 . Abb . 8: Privatarchiv Andreas Micheli . Abb . 9: Privatarchiv Andreas Micheli . Abb . 10: Landesbibliothek Dr . Friedrich Teßmann – Sammlung Friedrich Teßmann der Österreichischen Akademie der Wissenschaften . Abb . 11: Sammlung Richard Huldschiner, Forschungsinstitut Brenner-Archiv, Sig 93-1-2 . Abb . 12: Landesbibliothek Dr . Friedrich Teßmann – Sammlung Friedrich Teßmann der Österreichischen Akademie der Wissenschaften . Abb . 13: Landesbibliothek Dr . Friedrich Teßmann – Sammlung Friedrich Teßmann der Österreichischen Akademie der Wissenschaften . Abb . 14: Deutsches Literaturarchiv Marbach, HS .1985 .0001 .03530, 1-3 . Abb . 15: Landesbibliothek Dr . Friedrich Teßmann – Sammlung Friedrich Teßmann der Österreichischen Akademie der Wissenschaften . Abb . 16: Esterle, Max von (1911): Tirols Koryphäen . Erste Folge . Karikaturen von Max von Esterle . Innsbruck: Brenner-Verlag, S . 17 . Abb . 17: Landesbibliothek Dr . Friedrich Teßmann – Sammlung Friedrich Teßmann der Österreichischen Akademie der Wissenschaften . Abb . 18: Landesbibliothek Dr . Friedrich Teßmann – Sammlung Friedrich Teßmann der Österreichischen Akademie der Wissenschaften . Abb . 19: Universitätsbibliothek Frankfurt am Main . Digitale Sammlungen Judaica . Online verfügbar unter http://sammlungen .ub .uni-frankfurt .de/cm/periodical/pageview/3346696(27 .5 .2018) . Abb . 20: Privatarchiv Margaret Elizabeth Welsh . Abb . 21: Der Brenner, 3 . Jahrgang, 1 .6 .1913 (Heft 17) . Abb . 22: Wikipedia: https://goo .gl/YfKHfS (15 .5 .2018) . Abb . 23: Sammlung Richard Huldschiner, Forschungsinstitut Brenner-Archiv, Sig . 93-1-2 . 362 Andreas Micheli: Richard Huldschiner Abb . 24: Wikipedia: https://goo .gl/RzSPX7 (15 .5 .2018) . Abb . 25: Landesbibliothek Dr . Friedrich Teßmann – Sammlung Friedrich Teßmann der Österreichischen Akademie der Wissenschaften . Abb . 26: Landesbibliothek Dr . Friedrich Teßmann – Sammlung Friedrich Teßmann der Österreichischen Akademie der Wissenschaften . Abb . 27: Sammlung Richard Huldschiner, Forschungsinstitut Brenner-Archiv, Sig . 93-1-2 . Abb . 28: Privatarchiv Elisabeth Huldschiner . Abb . 29: Privatarchiv Andreas Micheli .

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Zusammenfassung

Der deutsch-jüdische Schriftsteller, Arzt und Publizist Richard Huldschiner wurde als Sohn eines schlesischen Juden und einer Tiroler Jüdin in Gleiwitz geboren und verlebte eine glückliche Kindheit in Bozen. Nach seinem Medizinstudium ließ er sich in Hamburg als Arzt nieder und begann um die Jahrhundertwende mit dem Schreiben. Im Ersten Weltkrieg diente er als Feldarzt an der österreichischen Gebirgsfront und machte als Journalist für die Vossische Zeitung auf die gravierende Situation der Südtiroler unter der faschistischen Besatzung aufmerksam. Auch wenn er nur wenige Jahre dort lebte, kann Huldschiner aufgrund seines sehr tirolzentrierten Werkes als genuin tirolischer Schriftsteller angesehen werden. Was ihn von den anderen Autoren unterschied, war seine jüdische Herkunft, die mitverantwortlich dafür war, dass er in seiner Wahlheimat kaum beachtet wurde. Sein autobiografischer Roman "Die stille Stadt" kann als erster und wohl einziger zionistischer Tiroler Roman angesehen werden. Andreas Micheli setzt sich in seinem Buch ausführlich mit Leben und Werk Richard Huldschiners auseinander und zeigt, wie dieser, exemplarisch für viele deutsche Juden seiner Zeit, hin- und hergerissen war zwischen der Assimilation an die Mehrheitsgesellschaft und dem Zionismus als Versuch, endlich irgendwo eine Heimat zu finden.