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Günter Alexander

Das Wesen der Begriffe, page 1 - 6

Eine Studie zu G.W.F. Hegels "Wissenschaft der Logik"

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4128-4, ISBN online: 978-3-8288-6969-1, https://doi.org/10.5771/9783828869691-1

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
Günter Alexander Das Wesen der Begriffe Eine Studie zu G.W.F. Hegels „Wissenschaft der Logik" Tectum Verlag G ü n te r A lexander Das Wesen der Begriffe. Eine Studie zu G.W.F. Hegels „Wissenschaft der Logik" © Tectum - ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2018 elSBN: 978-3-8288-6969-1 (Dieser Titel ist zugleich als gedrucktes Werk unter der ISBN 978-3-8288-4128-4 im Tectum Verlag erschienen.) Besuchen Sie uns im Internet www.tectum-verlag.de B ibliografische Inform ationen der D eutsch en N ation a lb ib lio th ek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische A ngaben sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar. Inhaltsverzeichnis Vorwort.....................................................................................................................................................................5 Die Logik der Logik............................................................................................................................................. 7 Einleitung.................................................................................................................................................................7 1) Das Sein.............................................................................................................................................................27 A)Sein, Nichts und W erden...........................................................................................................................27 B)Da-Sein, Qualität - und Etwas................................................................................................................. 28 C)Bestimmung, Beschaffenheit und G renze............................................................................................ 30 D)Das Endliche und das Unendliche.......................................................................................................... 32 E)Das Eins, die Repulsion und die A ttraktion.......................................................................................... 36 2) Die Quantität...................................................................................................................................................43 A)Die Quantität als solche............................................................................................................................ 43 B)Das Quantum...............................................................................................................................................44 C)Die quantitative Unendlichkeit................................................................................................................49 D)Das quantitative Verhältnis.......................................................................................................................53 E)Das M aß........................................................................................................................................................ 54 Exkurs: Die Spezielle Relativitätstheorie.................................................................................................. 62 F)Das Werden des W esens.............................................................................................................................64 3) Das W esen ....................................................................................................................................................... 67 A)Das Wesen als Reflexion in ihm selbst..................................................................................................67 B)Der Schein....................................................................................................................................................68 C)Die Reflexion.............................................................................................................................................. 69 D)Identität, Unterschied, Gegensatz und W iderspruch...........................................................................70 E)Der Grund.....................................................................................................................................................75 F)Die Existenz................................................................................................................................................. 81 G)Das wesentliche Verhältnis.......................................................................................................................88 H)Die Wirklichkeit..........................................................................................................................................92 a)Das Absolute; Auslegung, Attribut und Modus............................................................................... 92 b)Die W irklichkeit..................................................................................................................................... 93 c)Das absolute Verhältnis.........................................................................................................................96 4) Der Begriff..................................................................................................................................................... 103 A)Das Allgemeine, das Besondere und das Einzelne............................................................................103 B)Das Urteil....................................................................................................................................................105 a)Das Urteil des Daseins.........................................................................................................................105 a.a)Das positive, negative und das unendliche Urteil.................................................................105 b)Das Urteil der Reflexion.....................................................................................................................107 b.a)Das singuläre, partikuläre und das universelle Urteil.......................................................... 107 c)Das Urteil der Notwendigkeit............................................................................................................108 c.a)Das kategorische, das hypothetische und das disjunktive Urteil.......................................108 d)Das Urteil des Begriffes......................................................................................................................109 d.a)Das assertorische, das problematische und das apodiktische Urteil.................................109 C)Der Schluß.................................................................................................................................................. 111 a)Der Schluß des Daseins....................................................................................................................... 111 a.a)Erste Figur E - B - A .................................................................................................................... 111 a.b)Zweite FigurB - E - A ................................................................................................................ 114 a.c)Dritte Figur E - A - B ...................................................................................................................115 a.d)Vierte Figur (der mathematische Schluß)............................................................................... 115 b)Der Schluß der Reflexion................................................................................................................... 117 b.a)Schluß der Allheit........................................................................................................................ 117 b.b)Schluß der Induktion...................................................................................................................118 b.c)Schluß der Analogie.................................................................................................................... 119 c)Der Schluß der Notwendigkeit.......................................................................................................... 121 c.a)Derkategorische Schluß.............................................................................................................121 c.b)Der hypothetische Schluß.......................................................................................................... 122 c.c)Der disjunktive Schluß............................................................................................................... 122 D)Die Objektivität.........................................................................................................................................123 a)Der M echanismus.................................................................................................................................123 b)Das Zentrum.......................................................................................................................................... 126 c)Der Chemismus.....................................................................................................................................131 d)Die Teleologie....................................................................................................................................... 132 5) Die Idee........................................................................................................................................................... 143 A)Das Leben...................................................................................................................................................143 a)Das lebendige Individuum..................................................................................................................143 b)Der Lebensprozeß................................................................................................................................ 145 c)Die Gattung............................................................................................................................................147 B)Das W ahre...................................................................................................................................................148 a)Das analytische Erkennen...................................................................................................................148 b)Das synthetische Erkennen.................................................................................................................150 Exkurs: Einige (vorbehaltvolle) Gedanken zu den Grundlagen von Geometrie und Arithmetik 154 C)Das Gute..................................................................................................................................................... 165 D)Die absolute Idee...................................................................................................................................... 167 6) Schluß..............................................................................................................................................................176 Grundlagen der Ethik..................................................................................................................................... 177 Einleitung........................................................................................................................................................177 A)Widerständ e ............................................................................................................................................... 185 B)Die Geburt des Sittengesetzes................................................................................................................187 C)Die sittliche Praxis und das Recht.........................................................................................................189 D) Paradoxien des Rechts und Antinomien der Sittlichkeit.................................................................191 a)Sittliche und normative Verhaltenserwartungen............................................................................ 191 b)Die Konstruktion der Verfassungsgesellschaft.............................................................................. 193 c)Die Paradoxie des Rechts................................................................................................................... 195 d)Die Antinomie des Sittengesetzes.................................................................................................... 197 e)Der Zwang zur Denunziation............................................................................................................ 202 f)Der Verlust der Anerkennung.............................................................................................................204 E)Schlu ß ..........................................................................................................................................................206 Spekulationen zur Kosmologie.....................................................................................................................211 A)Das Ende.................................................................................................................................................... 211 B)Der Anfang.................................................................................................................................................212 C)Dunkle Hypothesen..................................................................................................................................214 a)Die Dunkle M aterie............................................................................................................................. 214 b)Die Dunkle Energie.............................................................................................................................216 D)Der Tunneleffekt.......................................................................................................................................218 E)Die Seltsame Femwirkung..................................................................................................................... 219 F)Tachyonenwelte n .......................................................................................................................................220 G)Nachbarschafte n ....................................................................................................................................... 221 H)Paradoxie n ................................................................................................................................................. 223 I)Der Weg des Teilchens..............................................................................................................................225 J)Schluß...........................................................................................................................................................229 Das Märchen vom Gelde................................................................................................................................ 231 Vorwort Die Studie Logik der Logik ist das Ergebnis jahrelanger Versuche Hegels Wissen schaft der Logik zu verstehen. Nach meinem Buch Gegenwart und Gewißheit war ich sicher, daß ich mit meiner Interpretation der dialektischen Methode den Schlüssel für den Zugang zu diesem schwierigen philosophischen Text in der Hand halte. Ich hatte mich nicht getäuscht. Da diese Methode unterhalb der Ebene des sprachlichen Zugriffs arbeitet, ver steht sich meine Arbeit auch als Kritik der sprachanalytischen und kommunikations theoretischen Ansätze in der neueren kulturwissenschaftlichen Forschung. Hegels Logik wurde bisweilen als Ethik gelesen. Daher lag es nahe eine Anwen dung auf die Ethik selbst zu versuchen. Ich halte alle Ethiken (die ich kenne) für handlungs- und gesellschaftstheoretisch unterbestimmt. Hier liegt ein Grund für die Inflationierung des Themas in allen möglichen Zusammenhängen. Die Weltformel al ler Ethik(en) lautet: Unser Interesse an tugendhaftem Handeln liegt au f der gleichen Ebene 'wie unser Interesse am Gelingen einer Handlung. Viele Naturwissenschaftler ahnen, daß ihre Ergebnisse ihren Ursprung in der B e wegung des Denkens selbst besitzen. Diese Vermutung motivierte mich zu einer spe kulativen Kosmologie, die einige philosophische Fragen der Physik zu klären ver sucht. Bevor ich mich der Philosophie verschrieb, habe ich nur ein Grundstudium der Physik, Mathematik und Chemie absolviert. Daher habe ich versucht, auf der Höhe populärwissenschaftlicher Versuche zu argumentieren. Ich hoffe, daß ich mich nicht allzusehr blamiert habe. Vielleicht zeigt sich die Philosophie doch noch als die Basis aller Einzelwissenschaften. Ich habe in meinem Leben sehr viele Menschen getroffen, die die einfachsten Grundbegriffe dessen, was man Geldwirtschaft nennt, nicht verstanden hatten. Daher habe ich mich entschlossen, das kleine Märchen vom Gelde als Abschluß des Ganzen zu bringen. Die kleineren Arbeiten zu Grundlagen der Ethik, den Spekulationen zur Kosmolo gie und das kurze Märchen vom Gelde verstehen sich als Anwendungen der Erkennt nisse, die ich in der Hegelstudie gewonnen habe.

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Zusammenfassung

G.W.F. Hegels „Wissenschaft der Logik“ ist einer der schwierigsten Texte der philosophischen Literatur. Mit seiner Interpretation der dialektischen Methode hat Günter Alexander den Schlüssel für den Zugang zu Hegels Hauptwerk gefunden. Da die Methode konsequent unterhalb des sprachlichen Zugriffs arbeitet, leistet die Studie zum Werk Hegels auch eine Kritik sprachanalytischer und kommunikationstheoretischer Ansätze in der gegenwärtigen kulturwissenschaftlichen Forschung. Menschen irren, wenn sie glauben, daß sie denken, wenn sie sprechen. Zuweilen hat man Hegels Logik auch als Ethik gelesen. Daher lag es nahe, eine Anwendung auf das Thema selbst zu versuchen. Günter Alexander zeigt in dem Aufsatz „Grundlagen der Ethik“, daß eine Selbstgesetzgebung (Kant) und Rechtfertigungsrituale wie z. B. in der Diskursethik (Habermas) überflüssig sind. Die Weltformel aller Ethik lautet: „Unser Interesse an tugendhaftem Handeln liegt auf der gleichen Ebene wie unser Interesse am Gelingen einer Handlung.“ Mit seinen „Spekulationen zur Kosmologie“ wendet Günter Alexander die dialektische Methode auf einige philosophische Probleme der Physik an. Den Abschluß bildet ein kleines „Märchen vom Gelde“, in dem die Ursachen für die gute und die schlechte Inflation gefunden werden.