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Anhang in:

Paula Hollekamp

Kapitalmobilisierung für nachhaltige Entwicklung, page 75 - 76

Über die Subventionierung privater Investitionen

1. Edition 2018, ISBN print: 978-3-8288-4116-1, ISBN online: 978-3-8288-6964-6, https://doi.org/10.5771/9783828869646-75

Series: Wirtschaftspolitische Forschungsarbeiten der Universität zu Köln, vol. 64

Tectum, Baden-Baden
Bibliographic information
75 Anhang Länderkategorisierung nach Bruttonationaleinkommen Nach Standards der Weltbank lassen sich Volkswirtschaften in vier verschiedene Einkommenskategorien unterteilen: Bezeichnung BNE pro Kopf in USD Ländern mit niedrigem Einkommen (Low Income Countries – LICs) inklusive der Gruppe der am wenigsten entwickelten Ländern (Least Developed Countries – LDCs)179 1005 oder weniger Länder mit mittlerem Einkommen im unteren Bereich (Lower Middle Income Countries – LMICs) 1006 bis 3955 Ländern mit mittlerem Einkommen im oberen Bereich (Upper Middle Income Countries – UMICs) 3956 bis 12235 Länder mit hohem Einkommen (High Income Countries – HICs) mehr als 12236 Quelle: The World Bank (Hrsg.). 179 Die Kategorie LDC wurde von den Vereinten Nationen eingeführt. Zu den LDCs gehören LICs, die mit schwerwiegenden strukturellen Hindernisses in Bezug auf nachhaltige Entwicklung konfrontiert sind. Neben einem besonders niedrigem BNE pro Kopf, sind geringes Humankapital und ökonomische Vulnerabilität die entscheidenden Kriterien für diesen Status (vgl. Committee for Development Policy und United Nations Departement for Economic and Social Affairs (Hrsg.) (2015), S. 4). Derzeit gehören 47 Länder zur Gruppe der LDCs (vgl. United Nations Department for Economic and Social Affairs (Hrsg.)).

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Zusammenfassung

Die internationale Staatengemeinschaft hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, bis 2030 die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) weltweit umzusetzen. Die bisher zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel für die Implementierung der SDGs bleiben jedoch insbesondere in Entwicklungsländern weit hinter den benötigten Mitteln zurück. In Anbetracht dieser erheblichen Finanzierungslücke kommt der Idee, private Akteure stärker in die Finanzierung der SDGs einzubinden, eine immer größere Aufmerksamkeit zu. Ein viel diskutierter Vorschlag besteht darin, öffentliche Mittel in der Entwicklungszusammenarbeit dafür einzusetzen, zusätzliches privates Kapital zu mobilisieren. Paula Hollekamp geht der Frage nach, inwieweit durch die Subventionierung privater Investitionen finanzielle Mittel zur Umsetzung der SDGs mobilisiert werden. Dabei geht sie insbesondere auf die Rolle von externen Effekten ein, die mit der Realisierung von Investitionsprojekten einhergehen können. In einem weiteren Schritt untersucht die Autorin, mit welchen Ansätzen und durch welche Maßnahmen eine Kapitalmobilisierung umgesetzt werden kann. Konkret werden Maßnahmen zur Abfederung von Risiken, vergünstigte Inputs und resultatabhängige Förderungen vergleichend gegenübergestellt und analysiert.